Master Data

Registry
Register court Nürnberg HRB 27548
Previous
NL Beteiligungs GmbHNL Mobilien Leasing GmbH
Registered
4/28/2011
Industry
Rental and leasing of office machinery, equipment and computersRenting and operating of own or leased non-residential real estateRental and leasing of railroad vehicles
Purpose
die Durchführung von Leasinggeschäften.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Andreas Popp
since 3/26/2014
Procura
Managing Director

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

HaLog Leasing GmbH

Schwaig b. Nürnberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell, Ziele und Strategien

Die HaLog Leasing GmbH ist eine bankenunabhängige Modulhallenleasinggesellschaft. Überwiegend werden Mietverträge, daneben auch Teil- und Vollamortisationsleasingverträge für den deutschsprachigen Raum angeboten.

Niederlassungen werden nicht unterhalten.

Seit Inkrafttreten des Jahressteuergesetzes 2009 zählt das Finanzierungsleasing zu den sog. Finanzdienstleistungen (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr.9 und 10 des Gesetzes über das Kreditwesen-KWG) und ist damit erlaubnispflichtig.

Die Erlaubnis gemäß §64j Abs. 2 KWG wurde der HaLog Leasing GmbH von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mit Nr. 127238 erteilt.

Bei der HaLog Leasing GmbH handelt es sich seitdem um ein Finanzdienstleistungsinstitut, das nunmehr einer eingeschränkten Aufsicht der BaFin und der Deutschen Bundesbank und anderen Rechnungslegungsvorschriften unterliegt. Die Organisation und Technik sowie aufsichtsrechtliche Anforderungen (z.B. MaRisk, Geldwäsche, etc.) wurden in die Geschäftsabwicklung der Nürnberger Leasing GmbH integriert und anhand entsprechender Geschäftsbesorgungsverträge geregelt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nachdem das Jahr 2022 noch im Einfluss der Corona Pandemie sowie in starkem Maße durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine geprägt war, stand das Jahr 2023 im wesentlich im Zeichen der hohen Energiepreise, den stark angestiegenen Zinsen und den weltweit hohen Inflationsraten. Dies hat die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland wesentlich beeinflusst und zu einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3% gegenüber dem Vorjahr geführt.

Unter diesen makroökologischen Rahmenbedingungen leiden die Investitionen in Deutschland. Nach dem pandemiebedingten Einbruch konnten die Bruttoanlageinvestitionen auf Vorkrisenniveau zurückkommen, leiden aber heute noch immer an den zulieferungsbedingten Produktionsproblemen und steigenden Finanzierungskosten und liegen noch immer unter dem Niveau von 2019.

Das Mobilen-Leasing konnte im Jahr 2023 um EUR 15,3 Mrd. von EUR 58,3 Mrd. auf EUR 73,6 Mrd. gesteigert werden, beim Mobilien-Mietkauf Volumen fiel der Anstieg mit plus EUR 0,9 Mrd. von EUR 10,5 Mrd. auf nun EUR 11,4 Mrd. deutlich geringer aus. Insgesamt stieg das gesamte Finanzierungsvolumen der Branche um EUR 15,7 Mrd. von EUR 69,9 Mrd. auf EUR 85,6 Mrd. an. Dies entspricht einem Plus von 22,4%.

Lt. BDL (Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen e.V.) lassen sich rund 63,0% der Anschaffungswerte (plus 1,0% gegenüber dem Vj.) der gesamten Leasing-Objekte, der Objektgruppe der Pkw zuordnen.

Entsprechend wuchs die Leasing-Quote bei den Mobilien in 2023 wieder auf 26,7%, nach einem Rückgang auf 23,0% in 2022, an.

Die Unternehmenssteuerreform von 2008 mit der Unterwerfung unter eine moderate Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen führt seit Jahren dazu, dass zahlreiche Leasinggesellschaften - vor allem mittelständische - aus dem Markt ausscheiden. Die Konsolidierung der Branche hält nach wie vor an. Diese Regulierungsdichte stellt zugleich eine hohe Hürde für Neugründungen von Leasinggesellschaften dar, insbesondere von mittelständischen.

2. Geschäftsverlauf

Die HaLog Leasing GmbH konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr wie geplant weiteres Neugeschäft kontrahieren. Im Jahr 2023 wurden drei Verträge mit einem Vertragsvolumen von insgesamt EUR 3,6 Mio. (Vorjahr EUR 1,7 Mio.) kontrahiert. Das Neugeschäft des Geschäftsjahres 2022 wurde erst im Geschäftsjahr 2023 bilanzwirksam.

Alle Geschäfte wurden über mobile Leichtbauhallen mit renommierten Adressen der deutschen Wirtschaft abgeschlossen.

Das Jahresergebnis 2023 der HaLog Leasing GmbH liegt aufgrund des im Geschäftsjahr 2017 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages bei TEUR 0 (Vj. TEUR 0). Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführungen betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR -27 (Vj. TEUR - 13).

Der Geschäftsverlauf im Berichtsjahr entspricht im Wesentlichen den Erwartungen und Planungen der Gesellschaft.

3. Lage

a. Vermögenslage

Die Vermögenslage ist nach wie vor geprägt durch die hohe Anlagenintensität der Gesellschaft, die überwiegend auf das bilanzierte Leasing- und Mietvermögen zurückzuführen ist. Die Anlagenintensität beträgt unter Berücksichtigung der im Umlaufvermögen ausgewiesenen Leasing- und Mietobjekte 93,6 % (Vj. 91,6 %).

Das handelsrechtliche Eigenkapital ist aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags im Vergleich zum Vorjahr unverändert und beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 507.

Die leasingtypischen Ertrags- und Aufwandsverläufe lassen die Beurteilung der Ertrags- und der Vermögenslage allein anhand des Jahresabschlusses nicht zu. Die für die Beurteilung einer Leasinggesellschaft maßgebliche Substanzwertermittlung schließt diese Lücke durch Einbeziehung der zukünftigen Erträge und Aufwendungen aus dem Vertragsbestand.

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich der Substanzwert auf TEUR 1.692 (Vj. TEUR 885).

b. Ertragslage

Die Erlöse sind im Berichtsjahr um TEUR 485 auf TEUR 1.323 gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf den Verkauf von Hallenteilen zurückzuführen. Die Leasingaufwendungen in Höhe von TEUR 531 (Vj. TEUR 171) beinhalten im Berichtsjahr im Wesentlichen Aufwendungen aus der korrespondierenden Umbuchung des Warenbestandes. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 15 bilden im Wesentlichen mit den Verwaltungsaufwendungen eine konstante Größe. Die höheren Abschreibungen resultieren aus dem Wachstum des Neugeschäfts.

Das handelsrechtliche Jahresergebnis beträgt TEUR - 27 (Vorjahr TEUR -13).

c. Finanzlage

Die Finanzierung der Leasingobjekte erfolgte entweder aus Gesellschafterdarlehen oder ausschließlich fristenkongruent über die Aufnahme von Darlehen.

Die Kapitalstruktur der Gesellschaft zeigt die branchenübliche überwiegende Fremdfinanzierung.

Zum Ende des Geschäftsjahres bestanden Rahmenvereinbarungen zum Abschluss von Forderungsverkauf bzw. Darlehensverträgen mit mehreren deutschen Kreditinstituten sowie einem luxemburgischen Compartment, die zur Finanzierung des Neugeschäfts eingesetzt werden können.

Refinanzierungslinien stehen weiterhin in ausreichendem Maße für eine weitere Geschäftsausweitung zur Verfügung. Eine angemessene Liquiditätsausstattung und eine fristenkongruente Finanzierung sind durch entsprechende Vereinbarungen mit den Refinanzierungsbanken sichergestellt.

Die Liquidität der Gesellschaft ist unter Beachtung der sonstigen finanziellen Verpflichtungen durch die fristenkongruente Refinanzierung, die verfügbaren Kreditlinien und den eigenen Liquiditätspuffer sichergestellt.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognose- und Chancenbericht

Für die HaLog Leasing GmbH ergibt sich aufgrund der bisherigen positiven Erfahrungen im Modulhallenleasing, den vorhandenen Objekten und weiterer Expansionsbestrebungen eine gute Perspektive auf weiteres Wachstum und Profitabilität. Die Gesellschaft erwartet deshalb in 2024 weiteres profitables Neugeschäft und geht davon aus, dass die zweite Jahreshälfte 2024 von einer leichten Ausweitung der Wirtschaftsaktivität geprägt sein wird. Leasing unterstützt den Aufbruch der Wirtschaft und die Realisierung aufgeschobener Investitionen ideal, denn die Investitionsform schont die Liquidität und vermeidet eine weitere Verschuldung nach krisenbedingten Kreditaufnahmen.

Die Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft stellt sich damit wie folgt dar. Im kommenden Geschäftsjahr soll durch Neugeschäft eine Steigerung der Leasingerlöse bei konstanter Aufwandsstruktur und damit eine Erhöhung des Jahresergebnisses (vor Ergebnisabführungen) bzw. des Substanzwertes erreicht werden.

Neben den geopolitischen Spannungen, wie etwa der Eskalation im Russland-/Ukraine Konflikt sehen wir jedoch auch ein weiteres Risiko in der Zunahme der Anzahl von Insolvenzen in Deutschland. Dies bedarf in unserem Risikomanagement eine größere Intensivbetreuung.

2. Risikobericht

Die kontrollierte Übernahme von Risiken ist zentraler Bestandteil der Unternehmenssteuerung, wobei Risiken wie folgt definiert werden: Risiken sind alle Ereignisse und möglichen Entwicklungen innerhalb und außerhalb der HaLog Leasing GmbH, die sich negativ auf die Erreichung der Unternehmensziele und auf die Gesellschaft selbst, auswirken können. Oberste Leitlinie unserer Risikopolitik ist es daher, dass der Eintritt des Unerwarteten den Fortbestand der Gesellschaft nicht gefährden darf. Das heißt Chancen und Risiken der Geschäfte müssen für die Gesellschaft bekannt, beherrschbar und tragfähig sein.

Dazu verfügt die Gesellschaft über das nachfolgend beschriebene Risikomanagementsystem, welches einschließlich der gesamten Vertragsverwaltung im Rahmen von Auslagerungsvereinbarungen an die Nürnberger Leasing GmbH ausgelagert wurde.

Die aus dem Geschäftsmodell der HaLog Leasing GmbH resultierenden Vorfälle erfordern die Identifikation, Beurteilung, Steuerung und Überwachung der Risiken, um diese nur in dem Maße einzugehen, wie diese zur Erreichung der geschäftspolitischen Ziele erforderlich sind.

Nach wie vor entspricht unsere Risikopolitik dem Bestreben, nachhaltig zu wachsen und den Unternehmenswert zu steigern. Hierzu können folgende, wesentliche, Aussagen getätigt werden:

Die Gesamtverantwortung für das Risikomanagement obliegt der Geschäftsführung. Im Rahmen der jährlichen Planung wird eine entsprechende Risikostrategie durch die Geschäftsführung erarbeitet, die stetig überprüft und ggfs. angepasst wird. Organisationsrichtlinien, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten regeln verbindlich den generellen Geschäftsablauf und sind den Mitarbeitern bekannt. Unsere Mitarbeiter sind über die Risikostrategie und die Risikoleitlinien der Gesellschaft informiert und handeln im Rahmen ihrer Kompetenzen verantwortungsvoll.

Ein System von Geschäftsanalysen, Risikolimiten und entsprechende Berichte gewährleisten eine zeitnahe Information der Geschäftsleitung und erlaubt zeitgerechte und effiziente Steuerungsmaßnahmen, welche ständig angepasst und erweitert werden. Hierzu wird seit dem Geschäftsjahr 2020 das Software-Tool der Firma Risklytics genutzt.

Im Rahmen einer Risikotragfähigkeitsrechnung werden unsere wesentlichen Risiken quantifiziert sowie der Risikodeckungsmasse gegenübergestellt. Entsprechende Steuerungsmaßnahmen werden entwickelt und verantwortlich priorisiert. Zur Sicherstellung der nachhaltigen Unternehmensexistenz ist es erforderlich, dass die eingegangenen Risiken durch das Risikodeckungspotenzial gedeckt sind.

Mit der Einbeziehung von Leasinggesellschaften unter die Regelungen des KWG gelten auch für Leasingunternehmen die aufsichtsrechtlichen Regelungen für Finanzdienstleistungsinstitute. Die interne Revision überwacht durch regelmäßige Kontrollen und Prüfungen das Risikomanagement der Gesellschaft.

In unser Risikomanagement werden folgende einzelne Risiken einbezogen:

a. Adressausfallrisiko

Generell ist die Leasinggesellschaft von Ausfallrisiken betroffen, wenn der Leasingnehmer ausfällt und der Marktwert nicht zur Deckung des Obligos ausreicht. Dies trifft z. B. dann zu, wenn Verträge auf Darlehensbasis oder aus Eigenmitteln refinanziert, also nicht verkauft, sind. Wir begegnen diesem Risiko indem wir vor Abschluss eines Leasingvertrages eine intensive Bonitätsbeurteilung des Leasingantragstellers anhand von modernen Scoring-Modellen sowie eine eingehende Analyse der Bonitätsunterlagen unter Berücksichtigung des Gesamtengagements sowie möglicher Klumpenrisiken vornehmen. Insofern bestehen auch keine wesentlichen Konzentrationsrisiken. Des Weiteren kommen risikomindernde Vertragsgestaltungen (Konditionen, Abschlagzahlungen, Sicherheiten) sowie die strikte Einhaltung eines 4-Augen-Prinzips zum Tragen. Der Minimierung des Adressenausfallrisikos dient auch das strikte Mahnwesen der Gesellschaft.

b. Marktpreisrisiken

Hier spricht man von einer möglichen Abweichung eines tatsächlichen Verwertungserlöses zum kalkulatorisch unterstellten Restwert. Restwertrisiken entstehen daher i. d. R. nur bei Ausfall des Leasingnehmers, bzw. soweit eine Neuvermietung nicht erfolgen kann. Dem begegnen wir mit einer konservativen am Markt orientierter Berechnung der Restwerte, intensiver Beurteilung des Leasingnehmers durch entsprechende Analysen der Bonitätsunterlagen, entsprechenden Scoring- und Analysesystematiken und hoher Verwertungskompetenz. Außerdem bestehen Rückkaufvereinbarungen mit Lieferanten sowie vertraglich vereinbarte Andienungsrechte.

Das Zinsänderungsrisiko ist die Gefahr von Verlusten durch Änderung von Refinanzierungszinsen. Alle Verträge in unserem Bestand wurden ausschließlich fristenkongruent oder durch Eigenmittel bzw. Gesellschafter-/ Lieferantendarlehen mit festem Zinssatz finanziert / refinanziert. Eine Verschlechterung der allgemeinen Refinanzierungssituation in der Leasingbranche oder eine nicht realisierbare Aufstockung unserer Refinanzierungslinien könnte die geschäftliche Entwicklung des Unternehmens beeinflussen. Aktuell ist dieser Punkt aufgrund der derzeit steigenden Zentralbankzinsen schwer zu beurteilen.

c. Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko beschreibt die Gefahr, dass Zahlungsverpflichtungen nicht termingerecht und/oder in voller Höhe nachgekommen werden kann. Diesem Risiko wird mit fristenkongruenten Finanzierungen, einem angemessenen Liquiditätspuffer, einer vorausschauenden Rahmenausweitung und einer Ausfallversicherung für das Neugeschäft bis einschließlich dem Geschäftsjahr 2020 begegnet, welche auch schon vor erfolgter Verwertung leistet.

d. Operationelle Risiken

Gefahr von Verlusten, die durch Unangemessenheit oder das Versagen von internen Verfahren, Menschen und Systemen verursacht werden.

Unsere Organisationsrichtlinien, Arbeitsanweisungen und Checklisten sind auf einem aktuellen Stand und unseren Mitarbeitern bzw. den Mitarbeitern des Auslagerungsunternehmens bekannt. Daneben wird die strikte Einhaltung des 4-Augen-Prinzips eng überwacht. Die Mitarbeiter sind größtenteils langjährig im Leasingbereich beschäftigt, so dass Risiken aufgrund von Willkür und Fahrlässigkeit begrenzt sind.

Die IT-Organisation entspricht dem aktuellen Stand einer mittelgroßen Leasinggesellschaft. EDV-technisch induzierte Risiken werden durch Auslagerung der IT-Prozesse an einen externen IT-Service-Provider und externe, zeitnahe Datensicherungen sowie moderne Sicherheitsvorkehrungen begrenzt.

Notfallpläne und Datensicherungsmaßnahmen wurden geschaffen und im entsprechenden Handbuch festgehalten.

Den Risiken aus der Unterschlagung von Leasingobjekten bzw. aus betrügerischen Handlungen bei einem Zusammenwirken von Kunden und Lieferanten wird durch entsprechende Prozesse im Vertragsanbahnungsprozess, intensive Bonitätsbeurteilungen von Kunden und Lieferanten und durch die Besichtigung von Leasingobjekten durch den Vertriebsaußendienst begegnet.

Dem Risiko des Ausfalls des alleinigen Geschäftsführers sowie dem Ausfall/Weggang von Wissensträgern und dem damit verbunden Know-How-Verlust begegnet die Gesellschaft durch den Wissenstransfer auf den Einzelprokuristen der Gesellschaft sowie ausführliche Dokumentationen und Handbücher.

e. Nicht relevante Risikoarten

Währungsrisiken ergeben sich für die Gesellschaft nicht, da Geschäfte nur ausschließlich in Euro erfolgen. Handelsrisiken ergeben sich ebenso nicht, da keine Handelsbestände existieren.

f. Zusammenfassende Darstellung

Eine Zusammenfassung der Risikolage der Gesellschaft erfolgt regelmäßig im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung, bei der alle wesentlichen Risiken quantifiziert sowie den Risikodeckungsmassen gegenübergestellt werden. Diese ergab jeweils eine angemessene Risikotragfähigkeit des Instituts für den aktuellen Geschäftsumfang und eine weitere Ausweitung der Geschäftstätigkeit.

 

Schwaig, den 31. Mai 2024

Ferdinand Dorn, Geschäftsführer

Ekkard Froböse-Ostwald, Geschäftsführer

Jahresbilanz zum 31.12.2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
1. Forderungen an Kreditinstitute
täglich fällig 10.830,77 59
2. Forderungen an Kunden 595.678,41 496
darunter:
an Finanzdienstleistungsinstituten EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00)
3. Leasingvermögen 5.064.471,00 2.279
4. Sonstige Vermögensgegenstände 3.745.825,04 3.752
Summe der Aktiva 9.416.805,22 6.586

Passiva

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 1.478.115,24
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 1.480.637,71 2.958.752,95 782
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 92.474,33 68
darunter: gegenüber Finanzdienstleistungsinstituten EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 4.077.110,63 4.063
4. Rückstellungen
andere Rückstellungen 34.000,00 40
5. Nachrangige Verbindlichkeiten 1.747.208,69 1.126
6. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 425.000,00 425
b) Bilanzgewinn 82.258,62 507.258,62 82
Summe der Passiva 9.416.805,22 6.586

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
1. Leasingerträge 1.322.587,28 838
2. Leasingaufwendungen -530.534,92 -171
792.052,36
3. Zinserträge
aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 2.332,50 0
4. Zinsaufwendungen -202.902,40 -131
-200.569,90
5. Sonstige betriebliche Erträge 15.000,60 15
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
andere Verwaltungsaufwendungen -117.142,75 -172
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen
auf Leasingvermögen -502.593,00 -391
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführung zu Rückstellungen im Kreditgeschäft -10.180,00 0
9. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -23.432,69 -12
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag -3.089,00 -1
11. Erträge aus Verlustübernahme 26.521,69 13
12. Jahresüberschuss 0,00 0
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 82.258,62 82
14. Bilanzgewinn 82.258,62 82

Anhang für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

der Firma HaLog Leasing GmbH, Schwaig

I. Allgemeine Angaben

Die HaLog Leasing GmbH, Schwaig ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter der Nummer HRB 27548 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., §§ 264 ff. und 340 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz, der RechKredV sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und der Satzung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 HGB sowie für Finanzdienstleistungsinstitute.

Der Jahresabschluss ist nach den Gliederungsvorschriften der RechKredV aufgestellt.

Um die Besonderheiten des Geschäftes zum Ausdruck zu bringen, werden gesonderte Posten innerhalb der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsvorschriften werden stetig angewendet.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden entspricht den allgemeinen Bewertungsvorschriften der §§ 252 ff. HGB unter Berücksichtigung der für Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Sonderregelungen (§§ 340 ff. HGB).

Die Bilanzierung und Bewertung der in der Bilanz ausgewiesenen Posten erfolgte nachfolgenden Grundsätzen:

Die Forderungen an Kreditinstitute sind zum Nennwert angesetzt.

Forderungen an Kunden sind zum Nennwert angesetzt. Ausfallrisiken werden im Bedarfsfall durch Bildung von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Weiterhin werden Pauschalberichtigungen zur Berücksichtigung von Risiken, die den gesamten Forderungsbestand betreffen, gebildet.

Das Leasingvermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert, den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sowie die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Bei der Bemessung der anderen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Für die Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag auf Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung als Bewertungsmaßstab berücksichtigt.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Forderungen an Kreditinstitute betreffen täglich fällige Kontokorrente.

Die Forderungen an Kunden beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus offenen Leasingraten und Verkäufen von Leasingvermögen bzw. nicht in Miete befindliche Objekte und Forderungen an den Geschäftsführer aus laufender Verrechnung in Höhe in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 10).

Die Restlaufzeiten sowie Unterposten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind im Restlaufzeiten-Spiegel in einer Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Entwicklung des in der Bilanz erfassten Leasingvermögens für das Geschäftsjahr 2023 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt (Anlagenspiegel). Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen nicht in Miete befindliche Objekte in Höhe von TEUR 3.256 (Vj.: TEUR 3.752). Daneben bestehen Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 474.

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfristen aus Refinanzierungsdarlehen in Höhe von TEUR 1.481 (Vj.: TEUR 782).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten ist eine Verbindlichkeit gegenüber einem unmittelbaren Gesellschafter, der Nürnberger Leasing GmbH, aus laufender Verrechnung in Höhe von TEUR 3.805 (Vj.: TEUR 3.682) und gegenüber einem weiteren unmittelbaren Gesellschafter, der in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 10) enthalten. Zudem besteht eine Verbindlichkeit gegenüber einem mittelbaren Gesellschafter, der DORI Vermögensverwaltungs GmbH, aus der Umsatzsteuerorganschaft und laufenden Verrechnung in Höhe von TEUR 269 (Vj.: TEUR 371).

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Restlaufzeiten-Spiegel in einer Anlage zum Anhang dargestellt.

In den anderen Rückstellungen sind Rückstellungen für die Jahresabschlusserstellung und Prüfung in Höhe von TEUR 19 (Vj.: TEUR 10) sowie für Rückbauverpflichtungen in Höhe von TEUR 15 (Vj.: TEUR 30) enthalten.

In den nachrangigen Verbindlichkeiten ist ein Darlehen in Höhe von TEUR 1.747 (Vj.: TEUR 1.126) enthalten. Für dieses wurde ein qualifizierter Rangrücktritt erklärt. Das Darlehen wurde in Euro gewährt, wird mit 4% verzinst und hat eine Laufzeit bis zum 01.06.2027. Eine vorzeitige Rückzahlungsverpflichtung ist ausgeschlossen.

Das gezeichnete Kapital beträgt am 31. Dezember 2023 EUR 425.000,00.

Im Eigenkapital ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 82 (Vj.: TEUR 82) enthalten.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Leasingerträge betreffen im Wesentlichen Mieterlöse in Höhe von TEUR 544 (Vj.: TEUR 715), Leasingerlöse in Höhe von TEUR 252 (Vj.: TEUR 0), Verkäufe des Leasingvermögens in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 0), Verkäufe nicht in Miete befindlicher Objekte (TEUR 525, VJ. TEUR 89) und Service- und Dienstleitungserlöse in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 34).

In den Leasingaufwendungen sind Aufwendungen für die Demontage, Instandsetzung und Lagerung von Leichtbauhallen in Höhe von TEUR 26 (Vj.: TEUR 52), der Wareneinkauf für verkaufte nicht in Miete befindlicher Objekte (TEUR 495, Vj: TEUR 83) enthalten.

Die Zinsaufwendungen resultieren überwiegend aus einem nachrangigen Darlehen sowie Zinsen für Refinanzierungsdarlehen von Kreditinstituten. Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von TEUR 74 (Vj.: TEUR 48) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhaltet die Auflösung einer Rückbaurückstellung in Höhe von TEUR 15 (Vj.: TEUR 15), diese betrifft in Höhe von 0 TEUR das Leasinggeschäft.

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen betreffen in voller Höhe andere Verwaltungsaufwendungen und beinhalten im Wesentlichen Verwaltungskostenumlagen TEUR 80 (Vj.: TEUR 80), Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 27, Vj.: TEUR 14), periodenfremde Aufwendungen TEUR 1 (Vj.:TEUR 34) und Versicherungen TEUR 1 (Vj.: TEUR 27).

Die Abschreibungen betreffen in Höhe von TEUR 131 (Vj.: TEUR 41) Leasing und in Höhe von TEUR 371 (Vj.: TEUR 350) das Mietvermögen.

V. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft hat neben einem Prokuristen und den Geschäftsführern keine Arbeitnehmer beschäftigt.

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch den Geschäftsführer Herrn Ferdinand Dorn, Schwaig. Herr Ekkard Froböse Ostwald, Itzehohe wurde durch Gesellschafterbeschluss vom 29.08.2023 per 01.09.2023 zum Geschäftsführer bestellt, die Genehmigung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erfolgte am 29.12.2023.

Die Geschäftsführer sind allein vertretungsberechtigt, Ferdinand Dorn und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Satz 1 Nr. 9 a HGB unterbleiben unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Im Geschäftsjahr wurde für Abschlussprüfungsleistungen ein Gesamthonorar in Höhe von TEUR 10 erfasst.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschlussstichtag eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.

Das Jahresergebnis wurde aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages von der Nürnberger Leasing GmbH übernommen.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der DORI Vermögensverwaltungs GmbH, Schwaig bei Nürnberg, einbezogen. Dieser wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Schwaig, den 31. Mai 2024

Ferdinand Dorn, Geschäftsführer

Ekkard Froböse Ostwald, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
1. Leasingvermögen 3.910.726,52 3.288.200,00 0,00 0,00 7.198.926,52
3.910.726,52 3.288.200,00 0,00 0,00 7.198.926,52
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
1. Leasingvermögen 1.631.414,12 502.593,00 0,00 0,00 2.134.007,12
1.631.414,12 502.593,00 0,00 0,00 2.134.007,12
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
1. Leasingvermögen 5.064.919,40 2.279.312,40
5.064.919,40 2.279.312,40

Restlaufzeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

31.12.2023
Restlaufzeit gesamt
bis 3 Monate mehr als 3 Monate bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
Aktiva TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Forderungen an Kreditinstitute
a. täglich fällig 11 11
b. andere Forderungen 0
2. Forderungen an Kunden 596 596
4. Sonstige Vermögensgegenstände 3.746 3.746
4.353 0 0 0 4.353
Passiva
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a. täglich fällig 1.478
b. mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 96 288 1.097 1.481
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a. andere Verbindlichkeiten
aa. mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 92 92
3. Sonstige Verbindlichkeiten 4.077 4.077
4. Nachrangige Verbindlichkeiten 1.747 1.747
5.743 288 2.844 0 7.397
31.12.2022
Restlaufzeit gesamt
bis 3 Monate mehr als 3 Monate bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
Aktiva TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Forderungen an Kreditinstitute
a. täglich fällig 59 59
b. andere Forderungen 0
2. Forderungen an Kunden 496 496
4. Sonstige Vermögensgegenstände 3.752 3.752
4.307 0 0 0 4.307
Passiva
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a. täglich fällig
b. mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 44 131 607 782
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a. andere Verbindlichkeiten
aa. mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 68 68
3. Sonstige Verbindlichkeiten 4.063 4.063
4. Nachrangige Verbindlichkeiten 1.126 1.126
4.175 131 1.733 0 6.039

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Sicherungeübereingungen bzw. Forderungsabtretungen gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden betreffen in Höhe von TEUR 92 (Vorjahr TEUR 68) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Hier bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 4.074 (Vorjahr TEUR 4.053) und Verbindlichkeiten aus Steuern 3 TEUR (Vorjahr TEUR 0).

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Gesellschafterversammlung hat am 28.06.2024 den Jahresabschluss zum 31.12.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die HaLog Leasing GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HaLog Leasing GmbH, Schwaig b. Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HaLog Leasing GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher-falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten An-gaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches

unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Schwalbach am Taunus, den 31. Mai 2024

WPG Müller GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Müller, Wirtschaftsprüfer

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