Wichmann VWG Beteiligungs-GmbH
Same addressActivities of holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Horst Wichmann since 2/13/2026 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Wichmann GmbHLotteJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023WICHMANN GMBH, LOTTEGrundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Wichmann GmbH befasst sich mit der Herstellung, Aufbereitung und Vermarktung von Antriebselementen aller Art für Nutzfahrzeuge, Baumaschinen, Lokomotiven und Industrie-Antriebe aller Art. Gesellschafter der Wichmann GmbH ist die Wichmann VWG GmbH & Co. KG mit einer Geschäftseinlage in Höhe von 25.600,00 €. Das Unternehmen betreibt an dem Standort
eine Betriebsstätte. Ferner hält die Wichmann GmbH 100% (Nominalkaptial 80.000 CHF) der Aktien der Gelenkwellen AG, Freiburgstr. 251, 3018 Bern (Schweiz). Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die globalen Wachstumsaussichten haben sich zum Ende des Jahres 2023 weiter eingedämpft. Die Energiekrise und geopolitische Spannungen beeinträchtigten Produzenten, Investoren und Konsumenten, was den Welthandel dämpfte und die deutsche Exportwirtschaft belastete. In einem schwachen und von Unsicherheiten geprägten gesamtwirtschaftlichen Umfeld hielten sich die Investoren vermehrt mit neuen Aufträgen zurück. In unterschiedlichem Ausmaß pufferten die Auftragsbestände die Nachfragerückgänge ab. Bei Komponenten-Herstellern verstärkte der Lagerabbau den Nachfragerückgang, da die Kunden angesichts gestiegener Finanzierungskosten versuchten ihre Liquidität zu erhöhen. Materialknappheit und steigende Lohnkosten belasteten die Unternehmen weiterhin. Der internationale Währungsfonds prognostiziert für die Wirtschaft für das Jahr 2024 einen BIP-Zuwachs analog dem im Jahr 2023. Trotz positiver Effekte durch Zuwanderung und gestiegene Erwerbsbeteiligung überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Insgesamt präsentierte sich die Wirtschaftslage Deutschlands 2023 als herausfordernd, geprägt von Energiekrise, geopolitischen Spannungen und steigenden Kosten. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 entwickelte sich trotz der weltwirtschaftlichen Unsicherheiten gegenüber dem Vorjahr deutlich positiv. Insbesondere im 1. und 2. Quartal des Jahres konnte eine starke Verbesserung zum Vorjahr erzielt werden. Somit lag der Gesamtumsatz für Q1 um 42 % höher als im Vorjahr (Q2 um 19 %). Dabei ist jedoch zu erwähnen, dass das erste und zweite Quartal des Jahres 2022 aufgrund der beginnenden wirtschaftlichen Unsicherheiten hinsichtlich eines europäischen Krieges und einer damit einhergehenden Energiekrise im Vergleich zum Vorjahr sehr verhalten verliefen. Das 3. Quartal zeigte weniger hohe Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr, konnte aber auch eine Erhöhung von 2 % erreichen. Das 4. Quartal zeigt eine Verminderung der Umsätze um 9 % im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist vor allem auf die Investitionshemmungen im Baugewerbe zurückzuführen. Mit diesen Hemmungen wird aufgrund der hohen Zinskosten auch in 2024 gerechnet, wodurch andere Fokussierungen gesetzt wurden. Das Geschäftsjahr 2023 schloss mit einem Gesamtumsatz von 17.684 T€ nach zuvor 15.867 T€ ab. Der Auftragseingang verzeichnete gegenüber dem Vorjahr einen Zuwachs von 449 T€ (+2,6 %) und beläuft sich im Berichtsjahr auf 17.805 T€. Das Industrie-Geschäft macht mit 68 % vom Gesamtumsatz den größten Teil des Ergebnisses aus und konnte um 30 % im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Als stärkste Treiber des Industrie-Geschäftes sind dabei das OEM-Geschäft zu benennen sowie das Geschäft mit Industriegroßhändlern. Das Nutzfahrzeuggeschäft hatte einen Umsatzrückgang von 30 % zu verzeichnen. Grund für diesen Rückgang ist der konjunkturbedingte Rückgang der Fertigungsmengen an Fahrzeugen für das Baugewerbe und stellt somit keine Überraschung dar. Auf die Regionen bezogen lässt sich erörtern, dass die Exporte insgesamt um 7 % zulegten. Diese setzen sich aus einem Rückgang von 14 % in die Drittstaaten und einem Zuwachs von 26,9 % in die EU zusammen. Das Inlandsgeschäft verzeichnete ein Zuwachs von 14,6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Anzahl der gefertigten Gelenkwellen sank gegenüber dem Vorjahr um insgesamt ca. 500 Stck. (-2 %). Lage Der Kapitalbedarf des Unternehmens lag im Geschäftsjahr 2023 über dem des Vorjahres. Insgesamt wurden Investitionen in Höhe von 274 T€ getätigt. Der Schwerpunkt lag dabei auf Erweiterung und Austausch der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Der Kapitalbedarf wurde durch Eigenmittel gedeckt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt um 3 T€ planmäßig zurückgeführt. Die kurzfristige Liquidität ist um 1.828 T€ gestiegen. Das Eigenkapital ist aufgrund des positiven Ergebnisses über dem des Vorjahres. Die Eigenkapitalquote beträgt 63 %. Das erwirtschaftete Jahresergebnis in Höhe von 671 T€ (Vorjahr 630 T€) liegt über dem Vorjahr. Der Zuwachs resultiert im Saldo aus deutlich gesteigerten Umsätzen und Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen gegenüber dem Vorjahr. Das Betriebsergebnis verbesserte sich um 136 T€ gegenüber dem Vorjahr. Das Finanzergebnis verbesserte sich um 51 T€. Die Debitorenlaufzeit (Zielgewährung) stagnierte im Jahresdurchschnitt bei 40 (Vorjahr 40) Tagen. Wesentliche Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Risikobericht Die stagnierende Wirtschaftsentwicklung in Deutschland, gekennzeichnet durch einen Rückgang des kalenderbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,1 %, deutet auf eine potenziell geringere Nachfrage nach Baumaschinen und anderen Endprodukten hin, was sich negativ auf unsere Auftragslage auswirken könnte. Die Energiekrise und geopolitische Spannungen belasteten sowohl die produzierenden Unternehmen als auch die Exportaktivitäten, wodurch die Unsicherheit auf den internationalen Märkten zunimmt. Der preisbereinigte Rückgang im verarbeitenden Gewerbe, insbesondere in energieintensiven Branchen wie der Chemie- und Metallindustrie, könnte die Nachfrage nach Antriebskomponenten und Getrieben weiter reduzieren. Zusätzlich erschweren Materialknappheit und steigende Lohnkosten die Produktionsbedingungen. Innerhalb der Branche können sich mittel- bis langfristig Einschränkungen durch andere Antriebstechniken wie der Elektromobilität ergeben. In einigen Segmentbereichen besteht weiterhin eine Marktverdichtung, die zu einem höheren Wettbewerb führt. Auswirkungen würden sich bei den genannten Themen im Umsatz- und Ergebnisbereich widerspiegeln. Chancenbericht Als Vollsortimenter mit der Möglichkeit der Produktion von Gelenkwellen mit einem Flanschdurchmesser von 75 mm bis 800 mm und dem Komplexitätsmanagement, ist dem Unternehmen die Möglichkeit gegeben, sich stark zu diversifizieren. Die Diversifikation ist somit nicht nur hinsichtlich der verschiedenen Anwendungs- und Produktmöglichkeiten gegeben, sondern auch hinsichtlich der Erstausrüstung und dem Aftermarkt möglich. Die regionale Diversifikation kann durch den weiteren Ausbau des vorhanden Franchise-Systems und durch neue Partnerschaften erreicht werden. Weitere Chancen bieten sich dem Unternehmen zudem durch das Durchlaufen von Auditierungen/Zertifizierungsprozessen von Herstellern und der Freigabe als Lieferant. Hier sind als Beispiel die Zertifizierung der deutschen Bahn oder z.B. die Freigabe als Lieferant für Liebherr etc. zu nennen. Die Auflage eigener Baureihen/Baugrößen ermöglicht weiterhin nicht nur eine Bereinigung des Produktportfolios, sondern führt neben weiteren Qualitätsverbesserungen zu einer Diversifikation im Beschaffungsmarkt. Zudem besteht dadurch die Chance, das Kundensegment mit den klassischen Kleinserien optimaler zu bedienen und so eine potenzielle Nische weiterhin zu besetzen. Neben den bereits vorhandenen Möglichkeiten bietet vor allem der indische Markt großes Potenzial. Die gezielte Expansion nach Indien ermöglicht es dem Unternehmen, von einem aufstrebenden Markt und einer wachsenden Nachfrage nach hochwertigen Antriebselementen zu profitieren. Darüber hinaus erwartet das Unternehmen durch das neue Angebot von Elektromotoren die Möglichkeit zum Cross-Selling. Diese Erweiterung des Produktportfolios ermöglicht es, Kundenbedürfnisse noch besser zu erfüllen und neue Absatzmärkte zu erschließen. Eine weitere Chance besteht durch die energetische Aufstellung des Produktions- und Verwaltungsgebäudes in Lotte. Durch den Einsatz von KWK-Technik und erneuerbarer Energien kann eine gewisse Autarkie sichergestellt werden, wodurch die erhöhten Schwankungen in den Energiekosten abgedämpft werden können. Gesamtaussage Insgesamt zeigt der Wirtschaftsbericht für das Jahr 2023 eine anspruchsvolle und herausfordernde wirtschaftliche Lage, geprägt von einer stagnierenden Wirtschaftsentwicklung, Energiekrise, geopolitischen Spannungen und steigenden Kosten. Trotz dieser Herausforderungen bieten sich auch Chancen. Durch gezielte Diversifikation, Expansion in aufstrebende Märkte wie Indien, Cross-Selling-Möglichkeiten und Optimierung von Prozessen sowie energetische Aufstellung ist die Wichmann GmbH in der Lage, ihre Wettbewerbsposition zu stärken und langfristiges Wachstum zu fördern. Es ist entscheidend, diese Chancen zu erkennen und strategisch zu nutzen, um die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens in einem sich ständig verändernden wirtschaftlichen Umfeld zu gewährleisten. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024, mit den weiteren Unwägbarkeiten des Verlaufs der geopolitischen Risiken und der Wirtschaftsentwicklung, bestehen durchaus einige Unsicherheiten, um eine verlässliche Aussage hinsichtlich der Umsatzentwicklung zu treffen. Das Vorjahresniveau sollte jedoch erreicht bzw. eher überschritten werden. Bei einem positiven Verlauf der aufgeführten Themen wird mit einem weiteren Wachstum von einer Prozentzahl im zweistelligen Bereich ausgegangen. Der Auftragseingang für den Zeitraum Januar 2024 befindet sich mit 1.939 T€ über dem Vorjahr (1.672 T€) und lässt damit auf eine Fortführung der positiven Entwicklung hoffen. Im Jahr 2024 wird der Fokus verstärkt auf den indischen Markt im Bereich Stahlwerke OEM und Replacement sowie auf den Großhandelsmarkt gerichtet. Darüber hinaus werden durch die Erweiterung des Produktportfolios um Elektromotoren neue Absatzmärkte erschlossen und die Möglichkeit zum Cross-Selling genutzt. Die weitere Optimierung von Prozessen unter Lean-Gesichtspunkten sollte auch weiterhin zu Effizienzsteigerungen führen. Insgesamt wird mit einem verbesserten Ergebnis für das Jahr 2024 gerechnet, da weiterhin von stabilen Umsatzzuwächsen und dem starken Auftragsbestand ausgegangen wird. BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023WICHMANN GMBH, LOTTEAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023WICHMANN GMBH, LOTTEI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Wichmann GmbH mit Sitz in Lotte ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 (2) HGB und wird beim Amtsgericht Steinfurt unter der HRB 13153 geführt. Die Vorschriften des zweiten Abschnittes des dritten Buches des HGB (§§ 264 ff HGB) anzuwenden. Die anwendbaren Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 (2) HGB aufgestellt. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das abnutzbare Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der Abschreibungen, das nicht abnutzbare Anlagevermögen zu Anschaffungskosten bewertet. Die Anlagen werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Bei Zugängen von abnutzbaren beweglichen Vermögenswerten wird die Abschreibung zeitanteilig ermittelt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von 800,00 EUR werden im Zugangsjahr in voller Höher abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung am Bilanzstichtag erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die Vorräte sind grundsätzlich mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag wurden, sofern notwendig, vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Ausfallrisiken wurden durch Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten angesetzt bzw. zum niedrigeren Kurswert am Bilanzstichtag. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden bereits gezahlte, zukünftige Geschäftsjahre betreffende Aufwendungen aktiviert. Der jeweilige Posten wird in der Rechnungsperiode aufgelöst, in der der Aufwand wirtschaftlich entsteht. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind - unter Beachtung des Imparitätsprinzips - mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens geht aus dem in der Anlage beigefügten Anlagenspiegel nach § 268 (2) HGB hervor. Bankguthaben in Fremdwährung Bankguthaben in Fremdwährung lagen am Abschlussstichtag nicht vor. Rückstellungen a) Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellung wird gem. den versicherungsmathematischen Berechnungen der VGH gebildet. Hierbei wird die Bewertung für die Handelsbilanz gemäß Rechnungszins nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinV, Stand Oktober 2023, 10-Jahres-Durchschnitt) in Höhe von 1,82 % vorgenommen. Bei Bestimmung dieses Zinses wird die Vereinfachungsvorschrift des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB zur Bestimmung der Restlaufzeit mit 15 Jahren (RückAbzinsV, Stand Oktober 2023, 10-Jahres-Durchschnitt) angewandt. Zur Ermittlung der Ausschüttungssperre (2.366,00 EUR) wurde der entsprechende Zinssatz von 1,70 % verwendet, der sich bei einer 7-Jahres-Durchschnittsberechnung ergibt (RückAbzinsV, Stand Oktober 2023, 7-Jahres-Durchschnitt). Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet (Aktiven- und Gesamtbestand). Für das Finanzierungsendalter wird das in der Versorgungszusage genannte Pensionierungsalter angewandt. Angesichts des Status der Pensionsberechtigten werden keine Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt. Aus Vorsichtsgründen wird von einer Erfüllung des Dienstvertrages bis zur rechnerischen Altersgrenze ausgegangen. Aufgrund der festen Kapitalzusage für das Finanzierungsendalter werden keine Lohn- und Gehaltssteigerungen einbezogen. Nach § 249 HGB unterliegen unmittelbare Versorgungszusagen, auf die der Versorgungsberechtigte nach dem 31.12.1986 einen Rechtsanspruch erworben hat, der Passivierungspflicht. Dafür insolvenzfest reserviertes Vermögen ist damit zu saldieren (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Unter dieser Voraussetzung ergeben sich folgende Saldierungen in Bilanz und GuV:
Die für den zum 31.08.2010 ausgeschiedenen Geschäftsführer, Herrn Osterhaus, gebildeten Pensionsrückstellungen zum 31.12.2023 betragen vor Saldierung 285.470,00 EUR. Verbindlichkeiten
Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden keine besonderen Sicherheiten gewährt. IV. Haftungsverhältnisse uns sonstige Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen stellen sich wie folgt dar:
Die Gesellschaft haftet für Verpflichtungen der Wichmann VWG GmbH & Co. KG gegenüber der Sparkasse Osnabrück als Darlehensmitnehmer. Die Verpflichtungen hieraus belaufen sich zum Abschlussstichtag 31.12.2023 auf 6.178.533,20 EUR nach zuvor 6.621.123,02 EUR und wurden damit im Geschäftsjahr weiter zurückgeführt. Aufgrund der Liquidität der Wichmann VWG GmbH & Co. KG ist eine Inanspruchnahme der Haftung durch die Wichmann GmbH derzeit nicht wahrscheinlich. Die Gesellschaft haftet für Verpflichtungen der Wichmann E GmbH gegenüber der Sparkasse Osnabrück als Sicherheitsgeber. Die Verpflichtungen hieraus belaufen sich zum Abschlussstichtag 31.12.2023 auf 851.716,37 EUR. Außerdem bestand zum 31.12.2023 ein Obligo aus Bürgschaften (Mietbürgschaft) gegenüber der Sparkasse Osnabrück in Höhe von 7.980,00 EUR. Das Obligo aus Gewährleistungsbürgschaften der R+V Versicherung verringerte sich zum Bilanzstichtag auf 59.865,00 EUR nach zuvor 81.915,00 EUR. Es bestehen Verpflichtungen aus Franchise-Verträgen mit nachfolgend aufgeführten Firmen: CSN Gelenkwellen GmbH, Barleben Johan Braem, Handzame (Belgien) CSN Middle East FZCO, Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) A. van Tilburg B.V., Roosendaal (Niederlande) V. Sonstige Angaben Anzahl Mitarbeiter Das Unternehmen hat im Jahr 2023 durchschnittlich 89 Arbeitnehmer beschäftigt.
Geschäftsführung Kristina Wichmann-Raschdorf, Westerkappeln, einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Geschäftsführungsbezüge entfällt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen Gesellschafter der Wichmann GmbH ist zu 100 % die Wichmann VWG GmbH & Co. KG mit Sitz in Lotte. Die Gesellschaft ist an nachfolgender Gesellschaft zu 100% beteiligt: Gelenkwellen AG, Bern (Schweiz) Die Gesellschaft schloss im Geschäftsjahr 2023 mit einem Gewinn von 60.319,15 CHF ab und weist zum 31.12.2023 ein Eigenkapital in Höhe von 197.542,75 CHF aus. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 4.475.711,93 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Es haben sich keine Ereignisse nach dem Schluss des Geschäftsjahres ergeben, die für die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung waren.
Lotte, den 08.02.2024 Wichmann GmbH Der Jahresabschluss 2023 wurde am 29.10.2024 durch die Gesellschafter festgestellt. Darüber hinaus wurde beschlossen, den Bilanzgewinn 2023 in Höhe von 4.475.711,93 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Wichmann GmbH, Lotte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wichmann GmbH, Lotte, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wichmann GmbH, Lotte, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt ''Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts'' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 2. Mai 2024 FIDES
Rudel Schäfer
N. Kalker, Wirtschaftsprüfer C. Wagener, Wirtschaftsprüfer |
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