Down-Town Stickerei e.K.
Same addressFinishing of textiles
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
George-Alexander Friedrich Wilhelm Trümper since 10/23/2023 | Procura |
Michael Fernando Acedo since 9/8/2022 | Managing Director |
Ingrid Beck since 12/15/2020 | Procura |
Christian Waida since 12/15/2020 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
Carbonite, LLC | 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
MailStore Software GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Agenda 1. Einleitung 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Geschäftsverlauf 2.2. Entwicklung des Marktes 2.3. Geschäftsergebnis 2.4. Umsatz- und Auftragsentwicklung 2.5. Erläuterungen zu den Leistungsindikatoren (EBITDA & Auftragsentwicklung im Vergleich zum Vorjahr) 2.6. Produktentwicklung 2.7. Investitionen 2.8. Personalentwicklung 2.9. Sonstige Ereignisse 2023 3. Darstellung der Lage in 2023 3.1. Ertragslage 3.2. Finanzlage 3.3. Vermögenslage 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 5. Sonstiges 5.1. Besondere Vorgänge (Übernahmesituation) 1. Einleitung Name: MailStore Software GmbH Sitz: Cloerather Str. 1-3, 41748 Viersen Gründungsjahr: 2006 Branche: Software Entwicklung & Vertrieb (Standardsoftware für E-Mail-Archivierung) Organisationsstruktur: OpenText Corporation, Kanada -> Carbonite LLC, USA -> MailStore Software GmbH (je 100% Tochterunternehmen) Mitarbeiter: 44 (Stand: 31.12.2023) Die MailStore Software GmbH ist spezialisiert auf die Entwicklung innovativer E-Mail-Archivierungslösungen für kleine und mittelständische Unternehmen. Als Pionier im Bereich Standardsoftware für E-Mail-Archivierung für Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMU) bietet MailStore seinen Kunden bereits seit 2006 eine einfache, sichere, flexible und skalierbare Technologie, um die rechtlichen Anforderungen rund um die langfristige Aufbewahrung und Nutzung der Informationsressource E-Mail zuverlässig umsetzen zu können. Mit über 90.000 Unternehmenskunden in mehr als 100 Ländern zählt MailStore zu den weltweit führenden Herstellern für E-Mail-Archivierungslösungen. Die Produkte und Lösungen werden sowohl von kleinen und mittelständischen Unternehmen aller Branchen als auch von öffentlichen Institutionen und Bildungseinrichtungen eingesetzt. MailStore vertreibt die Produkte MailStore Server als on-premise Lösung, sowie die MailStore Service Provider Edition (SPE) für E-Mail-Archivierung as-a-Service. Darüber hinaus nutzen Millionen privater Anwender die kostenlose Software MailStore Home und tragen so zur kontinuierlichen Markterprobung der Technologie bei. Um seinen Kunden weltweit die bestmögliche Unterstützung bieten zu können, arbeitet MailStore eng mit dem qualifizierten IT-Fachhandel zusammen. MailStore hat ein Netzwerk von über 30 Distributionspartnern und über 2.000 Resellern und Service Providern, welche die MailStore Produkte an ihre Kunden vertreiben. In Deutschland, Österreich und der Schweiz arbeitet MailStore bereits seit vielen Jahren erfolgreich mit dem Value Added Distributor EBERTLANG zusammen. Seit 2019 ist MailStore zudem DATEV-Software-Partner für E-Mail-Archivierung. Im Jahr 2014 wurde MailStore von dem US-amerikanischen Backup und Security Spezialisten Carbonite Inc. (formals NASDAQ: CARB) übernommen. Im Dezember 2019 wurde die Carbonite Inc. wiederum von dem kanadischen Software Hersteller OpenText Corporation (NASDAQ: OTEX) (TSX: OTEX) übernommen. OpenText selbst ist ein weltweit führender Anbieter für Enterprise Information Management Software. Seit Anfang 2020 gehört MailStore zusammen mit Carbonite zu der SMB/C Division des kanadischen Software-Herstellers. Als wichtiger Bestandteil einer umfassenden Cyber Resilience Strategie, liefert MailStore unter dieser Division innovative Software zur E-Mail-Archivierung. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Geschäftsverlauf Die MailStore Software GmbH hat das durch den weiterhin vom Konflikt in der Ukraine, den daraus resultierenden Auswirkungen und einer stagnierenden Binnenkonjunktur geprägte Wirtschaftsjahr 2023 gut bestritten. Zum einen konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr 2022 wieder gesteigert werden (+3%). Einem leicht rückgängigen Neukundengeschäft (-3% / -127T€) stand ein anhaltender Zuwachs im Bestandskundengeschäft (+5% / 467T€) für das Produkt MailStore Server gegenüber. Unter Würdigung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und des Wegfalles von Intercompany-Umsätzen wurde das Berichtsjahr 2023 erfolgreich gestaltet. Die im Abschnitt 2.6 genannten Verbesserungen des Produktes SPE werden dessen Vermarktungspotential im MSP-Markt nochmals steigern. 2.2. Entwicklung des Marktes MailStore profitiert weiterhin vom anhaltenden Bedarf im Markt für E-Mail-Archivierung als Teil des Marktes für Informationsarchivierung, sowie der stetig zunehmenden Digitalisierung des Schriftverkehrs und konnte durch seine hohe Bekanntheit, insbesondre im DACH-Markt, seine Position weiterhin festigen. Neben den Standard-Lösungen der etablierten Betriebssystem-Anbieter, wie Microsoft und Apple, bietet MailStore mit dem Server Produkt die idealen Bedarfsergänzungen für Unternehmenskunden, um den Regularien im Bereich des Datenschutzes, der Compliance-Anforderungen oder der GoBD zu entsprechen. Die in den letzten Berichtsjahren erfolgte höhere Skalierbarkeit der MailStore Produkte ermöglicht die Erschließung von Unternehmens- und institutionellen Kunden mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden. Der Trend hin zu SaaS-E-Mail-Archivierungsangebote und Cloud-Lösungen setzt sich weiter fort und bedingt eine generelle Abnahme des Umsatz-Volumens von ca. 6% im Bereich von On-Premise-Lösungen. Dem steht auf Grund öffentlicher oder branchenspezifischer Regularien der bestehende Bedarf von On-Premise-Lösungen entgegen. 2.3. Geschäftsergebnis Im Geschäftsjahr 2023 konnte das konstante Umsatzwachstum mit 555T€ (+3%), trotz der Ausgliederung der Carbonite Cybersecurity Produkte zur OpenText Software GmbH im Vorjahr, weiterhin fortgesetzt werden. Der Gewinn konnte um 799T€, bzw. um 15,2% deutlich gesteigert werden. Der konstante Zuwachs im Bestandskundengeschäft (+5%), als auch die wiederholte deutliche Steigerung der Umsätze beim Produkt MailStore Service Provider Edition (+24%) trugen das Umsatzwachstum im Berichtsjahr. Neben der positiven Umsatzentwicklung wirkten sich insbesondere geringere Aufwendungen für Fremdleistungen (-204T EUR) und sonstige betriebliche Aufwendungen (-177T EUR), wie z.B. für Personalgewinnung (-89T EUR). Dem genannten Umsatzwachstum standen im Berichtsjahr aber auch höhere Personalaufwendungen (+405T EUR) im Vergleich zum Vorjahr gegenüber. 2.4. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Berichtsjahr 2023 konnte der Umsatz nachhaltig um 3,3% im Vergleich zum Vorjahr (+9%) auf einen Gesamtumsatz über 17,22Mio. EUR gesteigert werden. Exkludiert um die Umsätze aus dem Carbonite Cost Plus Agreement (-643T EUR) erhöhte sich der Umsatz um 7% (Siehe MailStore & SPE). Gesamtumsatz MailStore (VJ inkl. Carbonite Cost Plus)
Der Quartalsvergleich unterstreicht den anhaltenden Trend zum starken Jahresendgeschäft in Q4. Wie auch schon im Vorjahr konnte der Umsatz im dritten Quartal wieder gesteigert werden.
2.5. Erläuterungen zu den Leistungsindikatoren (Umsatzentwicklung / -rendite & EBITDA im Vergleich zum Vorjahr) Die Umsatzsteigerung des Vorjahres (+9%) konnte im Jahr 2023 mit 3,3% auf Grund der Restrukturierung bzw. Auslagerung der Carbonite Geschäftstätigkeit nicht realisiert werden. Die Umsatzrendite der MailStore Software GmbH verbesserte sich auf 54,1% (VJ 49,3%) in Verbindung mit dem höheren Umsatzvolumen und verringerter Aufwendungen für Fremdleistungen (-204TEUR) und sonstige betrieblichen Aufwendungen (-177T EUR). Das EBITDA der MailStore Software GmbH stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
2.6. Produktentwicklung Die Produktentwicklung im Jahr 2023 war geprägt von der Weiterentwicklung, Pflege und kontinuierliche Verbesserung der Bestandsprodukte MailStore Server, MailStore Service Provider Edition und MailStore Home Edition, sowie die Fortführung der Entwicklung für eine MailStore-Cloud-Lösung. Für die Pflege und Verbesserung der Bestandsprodukte wurde im Berichtsjahr vierteljährlich Updates veröffentlicht. Hervorzuheben ist insbesondere die Verbesserung der Performance der MailStore Service Provider Edition (SPE), so dass diese für bis zu 2.000 Benutzer pro Instanz eingesetzt werden kann. Bisher lag die maximal empfohlene Nutzerzahl bei 500 Benutzern. Die Sicherheit der E-Mail-Archivierungslösungen wurde weiter erhöht, durch die Version 23.2 können lokale Administratoren und Nutzer von MailStore Server und der MailStore Service Provider Edition beim Zugriff auf das Archiv über den MailStore Client, das Outlook Add-in und den Web Access Multi-Faktor-Authentifizierung nutzen. Weitere diverse Sicherheits-Updates stehen im ständigen Fokus der Pruduktverbesserung. Des Weiteren erfolgten Anpassungen und Updates in Bezug auf Aufbewahrungsrichtlinien zur Erfüllung von DSGVO-Anforderungen, hinsichtlich Automatisierter Löschungsprozesse oder der verlängerten Aufbewahrungszeiten. Alle vier MailStore Update-Releases der Produkte Server und SPE im Berichtsjahr wurden hinsichtlich der aktuellen GoBD- und DSGVO-Normen, sowie IDW PS 880 durch externe Prüfer zertifiziert. 2.7. Investitionen Im Berichtsjahr wurden keine nennenswerten Investitionen vorgenommen. 2.8. Personalentwicklung Das Hybride Arbeitsmodell aus mobilem Arbeiten und Präsenztagen hat sich seit den durch Covid geprägten Jahren zum Standard bei MailStore entwickelt. Hierdurch konnten auch Neueinstellungen außerhalb des örtlichen Einzugsgebietes ermöglicht werden, wovon insbesondere unsere Marketing- und Engineering-Teams, sowie der Customer-Support profitierte. Trotz des erweiterten Potentials für die Mitarbeitergewinnung, durch Home-Office-Angebote, bleibt die Rekrutierung neuer Fachkräfte über alle Unternehmensbereiche hinweg, angesichts der angespannten Lage am Arbeitsmarkt herausfordernd. Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 49 (VJ: 51) Personen und zum 31.12.2023 44 (VJ:49) bei der Gesellschaft beschäftigt. 3. Darstellung der Lage 3.1. Ertragslage
Das verbesserte Betriebsergebnis ist zum einen dem gestiegenen Umsatzvolumen (+555T€) im Berichtsjahr, sowie verringerten Aufwendungen für Fremdleistungen (-204T€) und sonstige betriebliche Aufwendungen (-177T€) geschuldet. Diesem wirkten höhere Aufwendungen für Personal (+405T€) entgegen. Das deutlich verbesserte Finanzergebnis im Berichtsjahr entfällt allein auf die im Intercompany Cash Pool erzielten Zinserträge (+634T€). 3.2. Finanzlage In Ermangelung von Fremdfinanzierungen und Krediten und infolge des Gewinnvortrags steigert sich die Eigenkapitalquote auf nun 69,9 % (VJ 62,4%). In Verbindung mit dem höheren Eigenkapitalanteil sinkt die Eigenkapitalrendite entsprechend auf 25,5% (VJ 29,7%). Die Liquiditätsbasis der Gesellschaft verringerte sich im Berichtsjahr auf nun 600T€ (VJ 3.828T€). Dies ist durch die Übertragung der Guthaben bei Kreditinstituten in den Konzern-Cash-Pool bedingt (14.903T€). Mit den vorhandenen liquiden Mitteln ist die Gesellschaft trotzdem stets in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen jederzeit nachkommen zu können. Insbesondere da die Cash-Pool-Einlagen täglich abrufbar sind. 3.3. Vermögenslage
Das Gesamtvermögen steigerte sich im Berichtsjahr durch den Zuwachs and flüssigen Mitteln (+7.264T EUR), bzw. deren Einlage in den Intercompany Cash-Pool. Hieraus ergibt sich auch der signifikante Zuwachs an Forderungen gegen verbunden Unternehmen, sowie der Rückgang an flüssigen Mitteln. Das Eigenkapital stieg entsprechend des Jahresgewinn um 6.048T€ auf 23.696T€. Im Zuge dessen erhöhte sich auch die Eigenkapitalquote auf 69,9 % (VJ 62,4%). 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Chancen Die anhaltende Digitalisierung der Wirtschaft, als auch die öffentlicher Institutionen und der Verwaltung bietet weiterhin Wachstumschancen in der Neukundengewinnung für E-Mail-Archivierungslösungen. Die im Berichtsjahr verbesserte Skalierbarkeit des Produktes MailStore SPE ermöglicht weiteres Wachstumspotential im Markt für Managed Service Provider, entsprechend des Trends im KMU-Markt für extern bereitgestellte IT-Lösungen und deren Hosting. Ebenso kann das Produkt auch größeren Unternehmenskunden und öffentlichen Einrichtungen bereitgestellt werden. Durch die Einbindung in den OpenText-Konzern ermöglicht sich für die Zukunft ein weiteres Neukundenpotenzial. Die mittelfristige Erweiterung des Portfolios um eine SaaS-Archivierungs-Lösung ist die wesentlichste Chance für die Erschließung neuer Kunden und damit einhergehender Umsatzsteigerungen. Branchenrisiken Grundsätzlich besteht das Risiko, dass die von MailStore entwickelten Produkte und Support- Dienstleistungen eine geringere Akzeptanz am Markt finden. Der Absatzmarkt für die Produkte und Support-Dienstleistungen von MailStore ist von einem durchaus stärker werdenden Wettbewerb, einem schnellen Technologiefortschritt und einer hohen Akquirierungstendenz gekennzeichnet. Im Bereich der Lösungsanbieter für E-Mail-Archivierungs-Software bietet im Berichtsjahr, sowie in den vergangenen Jahren sehr gute und konstante Margen. Zu beachten ist das konstante Preisniveau, das für MailStore auch weiter Steigerungen ermöglicht. Marktrisiken Basierend auf dem Geschäftsjahr 2023 und auf den weiteren Entwicklungen des Marktes und des Partnerumfeldes von MailStore, wurde für das Jahr 2024 ursprünglich ein Umsatzwachstum von 5% geplant und bilden trotz leicht geringerer Ergebnisse die Prognose für das Jahr 2025. Für den Markt für E-Mail-Archivierung waren keine negativen Effekte, durch die Inflationsauswirkungen oder geopolitischen Ereignisse zu verzeichnen. Ein SaaS-Produkt für Kunden außerhalb des Marktes für Service Provider (MSP) wird kurz- bis mittelfristig zur Markteinführung gebracht und wird somit die langfristige Wettbewerbsfähigkeit sichern können. Die Tendenz für cloudbasierte Archivierungs-Lösungen und zur Auslagerung von Server-Kapazitäten an externe Dienstleister wurde im auf das Berichtsjahr folgenden Zeitraum (2024) bestätigt. Sonstige Risiken Wie in anderen Branchen stellt die Gewinnung neuer Fachkräfte, sowie die Nachbesetzung von offenen Stellen, insbesondere im Bereich der IT- und Softwareentwicklung, ein geringes bis mittleres Risiko für die angestrebte Innovationskraft, besonders für die Entwicklung neuer Produkte des Unternehmens dar. Dies kann zu zeitlichen Verschiebungen bei der Einführung neuer Produkte führen und somit angestrebte Umsatzsteigerungen behindern. Für die deutschsprachigen Absatzmärkte kann weiterhin nur von einer moderat positiven wirtschaftlichen Entwicklung ausgegangen werden. Prognose Unter Annahme einer moderat positiven weltwirtschaftlichen Entwicklung und in Anbetracht der anhaltenden globalen Konflikte und derer Auswirkungen werden für das Geschäftsjahr 2024 die finanziellen Leistungsindikatoren, Umsatzerlöse und Jahresergebnis Werte auf dem etwaig gleichen Niveau des Geschäftsjahres 2023 erwartet. Nach Auswertung der vorläufigen Analysen (Stand Nov.2024) bestätigt sich diese Annahme durch ein weiteres Auftragswachstum von mind. 4%, insbesondere getragen durch das Produkt MailStore SPE. Unter Berücksichtigung der genannten Faktoren ist für das Jahr 2024 von einer Bestätigung des Umsatzwachstums für das Produkt MailStore SPE, sowie einer leichten Umsatzsteigerung im Bereich Bestandskunden für die Server-Variante auszugehen. Der Prognosecharakter aller zukunftsbezogenen Aussagen zieht jedoch die Möglichkeit nach sich, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen und der voraussichtlichen Entwicklung abweichen können. 5. Sonstiges a. Besondere Vorgänge Im Berichtsjahr gab es keine zu nennenden Vorgänge.
Viersen, den 20.Dezember 2024 Madhu Ranganathan, Managing Director Christian Waida, Managing Director Michael Acedo, Managing Director Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Es handelt sich bei der Gesellschaft um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde teilweise ein Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder aber teilweise im Anhang gewählt.
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer des jeweiligen Anlagengutes nach der linearen Methode vorgenommen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer beträgt zwischen drei und zehn Jahren. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nominalbetrag unter Berücksichtigung erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt. Die in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen und erkennbaren Bonitätsrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Etwaige unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr sind abgezinst. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten ausgewiesen. Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite werden Ausgaben vor dem Abschluss-Stichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags unter Einbeziehung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Es werden alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten berücksichtigt. Die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Zur Abzinsung wird, der von der Bundesbank veröffentlichte, durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre verwendet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden gem. § 256a HGB grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Die durch Verschmelzung vom übertragenden Rechtsträger im Jahr 2016 erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände (Software und Geschäfts- und Firmenwert) wurden einheitlich mit einem Zwischenwert bilanziert insgesamt in Höhe des Buchwerts der untergehenden Anteile des übertragenden Rechtsträgers. Software und Geschäfts- und Firmenwert werden über die Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Software dient der E-Mail-Archivierung und qualifiziert als Anwender-Standardsoftware. Im Einsatz bei Kunden erfüllt sie die GoBD-Standards, d.h. sie genügt den Anforderungen and die mindestens 10-Jährige gesetzliche Aufbewahrungsfrist. Lediglich geringfügige systemische Aktualisierungen sind während der Nutzungsdauer der Software-Grundstruktur notwendig. Mit der Grundstruktur können mindestens 10 Jahre lang Erträge generiert werden. Die AfA-Dauer von 10 Jahren ist daher sachgerecht. Der Geschäfts- und Firmenwert ist eng verknüpft mit der Software, sodass auch dieser über einen Zeitraum von 10 Jahren abzuschreiben ist. Markenrechte und Kundenstamm sind unwesentlich und mit in dem Geschäfts- und Firmenwert erfasst. III. Angaben zur Bilanz Die Aufgliederung der Anschaffungskosten, der Abschreibungen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr ergibt sich aus dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf TEUR 1.690 (Vorjahr: TEUR 1.681) und haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich auf TEUR 26.616 (Vorjahr: TEUR 16.124). Sie beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr, in Höhe von TEUR 309 sowie Forderungen aus dem Cash Pool in Höhe von TEUR 26.309 mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 36) handelt es sich im Wesentlichen um die Mietkautionen. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 25 und ist in voller Höhe eingezahlt. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 299 (Vorjahr: TEUR 276) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen im Zusammenhang mit Personalkosten wie Bonus, Provisionen, Urlaub und Abfindungen (TEUR 136), Aufwendungen für bezogene, aber zum Bilanzstichtag nicht fakturierte Leistungen für Marketing (TEUR 80), sowie für Rückstellungen für Jahresabschluss- und Prüfungskosten (TEUR 45). Die sonstigen Rückstellungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 64 (Vorjahr: TEUR 126) sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 522 (Vorjahr: TEUR 869) und beinhalten in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 294 (Vorjahr: TEUR 319) bestehen im Wesentlichen aus Steuerverbindlichkeiten zur Umsatzsteuer (TEUR 232), sowie zur Lohnsteuer (TEUR 53) und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 126, fällig bis 30. Juni 2025, sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betrifft diese Verpflichtungen einen Mietvertrag mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr und 6 Monaten. IV. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Kursgewinne aus Fremdwährungsumrechnungen in Höhe von TEUR 59 (Vorjahr: TEUR 27). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kursverluste aus Fremdwährungsumrechnungen in Höhe von TEUR 132 (Vorjahr: TEUR 23). Im Berichtsjahr sind aus der Auflösung von Rückstellungen periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1,9 angefallen. V. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt 2024 wurden 49 Mitarbeiter beschäftigt.
Die Geschäftsführung erfolgte durch die folgenden Geschäftsführer:
Im Geschäftsjahr 2024 wurde keine Vergütung an die Geschäftsführung bezahlt. Einzelprokura erteilt für:
Die Gesellschaft wurde in den Konzernabschluss der Open Text Holdings, Inc., Wilmington, Delaware /USA einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft einzusehen. Die Open Text Corporation mit Sitz in Waterloo, Kanada, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft einzusehen. VI. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. VII. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von € 6.048.324,42 wird mit dem bestehenden Gewinnvortrag verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen.
Viersen, den XX.11.2024 MailStore Software GmbH Michael Acedo Christian Waida Madhu Ranganathan Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2023 bis 31.12.2023MailStore Software GmbH, Viersen
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MailStore Software GmbH, Viersen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MailStore Software GmbH, Viersen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MailStore Software GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den an-zuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 27. Dezember 2024 KKM
GmbH
Martin Kleemann, Wirtschaftsprüfer |
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