Master Data

Registry
Register court Bremen HRB 24362 HB
Previous
Logi Pack Getränke-Service Gesellschaft mbH
Registered
8/13/2007
Industry
Logistics service activitiesManufacture of plastic packing goodsManufacture of wooden containers and coopers' products
Purpose
Der Vertrieb und die operative Behälterbewirtschaftung von Ladungssystemenund Ladungsträgern/ Ladungsbehältern, insbesondere Verpackungs- Abfüll- und Servicefunktion in der Getränkebranche zur Schonung von Ressourcen durch deren maximale Materialwiederverwendung in Einweg- und Mehrwegstoffkreisläufen unter Senkung der Kosten bei Displayverpackungen, Steigerung der Qualität und der Realisierung von logistischen Zeitvorteilen. Die Behälterbewirtschaftung umfasst insbesondere Konfektionierung von Getränkeprodukten, Kundenauftragsbearbeitung, logistische Auslieferungs- und Rückführungsdienste in sogenannten LOGIPACK Depots für universelle Ladungssysteme, Ladungsträger/Ladungsbehälter wie insbesondere LOGI-PACK-Trays, LOGIPACK-Dollys und LOGIPACK-Adapterpaletten.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Tim Jäger
since 2/13/2025
Procura
Pit Klepatz
since 2/9/2024
Managing Director
Marc Oliver Sporea
since 7/6/2016
Procura
Karl-Heinz Detlef Lohnau
since 11/26/2010
Managing Director
Sandra Neukart
since 8/13/2007
Managing Director
Jürgen Nordmann
since 8/13/2007
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
KONTOR N GmbH & Co. KG
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

LOGIPACK GmbH
Germany
€200,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

LOGIPACK Service GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Lagebericht

1. Grundlagen der LOGIPACK Service GmbH

1.1     Geschäftstätigkeit

Die Geschäftsfelder der LOGIPACK Service GmbH beinhalten im Wesentlichen Dienstleistungen für die Getränkewirtschaft in den folgenden fünf Segmenten:

·         Pooling von Mehrweg Systemkomponenten

·         Leergutsortierung, Leergutclearing und Leerguttausch

·         Verpackungsdienstleistung im Bereich Kleingebinde-Konfektionierung und Displaybau

·         Rampenfunktion (Lagerhaltung und Distribution)

·         Logistikdienstleistung

Die LOGIPACK Service GmbH versteht sich als Prozessoptimierer innerhalb der gesamten Mehrwegprozesskette und begleitet die Abläufe von der Herstellung bis zum Konsumenten. Die Optimierungen werden vorwiegend durch den Einsatz von standardisierten Systemladungsträgern unserer Schwestergesellschaft LOGIPACK Pool GmbH erreicht.

1.2     Absatzmärkte

Die Kernabsatzgebiete der LOGIPACK Service GmbH sind die Bundesrepublik Deutschland und Österreich.

1.3     Geschäftsprozesse

Die LOGIPACK Service GmbH koordiniert ihre Logistik- und Verpackungszentren (LVZ) unter der Maßgabe optimierter Prozess- und Logistikabläufe. Die Nachhaltigkeit des Handelns steht bei allen Prozessabläufen im Vordergrund und wird kontinuierlich hinterfragt.

1.4     Kundenorientierung

In den Unternehmensrichtlinien der LOGIPACK Service GmbH hat die Kundenorientierung höchste Priorität. Wir gehen auf die Wünsche unserer Kunden ein, ohne dabei den Anspruch an unser hohes Niveau der Qualität und unsere Leistungsfähigkeit aus den Augen zu verlieren. Wir berücksichtigen in unseren Prozessabläufen die unterschiedlichsten Anforderungen unserer Kunden und stehen diesen auch beratend zur Seite, um möglichst eine optimierte Prozesslösung anbieten zu können.

1.5     Mitarbeiter/-innen

Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die LOGIPACK Service GmbH 78 (Vorjahr: 81) Mitarbeiter/-innen einschließlich der Teilzeitbeschäftigten. Hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter/-innen sind die Voraussetzung für die Sicherung des Erfolges unseres Unternehmens. Mit gezielter Fortbildung, Förderung und Motivation unserer Mitarbeiter/-innen wird ein hohes Leistungsniveau gepaart mit einer sehr guten Mitarbeiterzufriedenheit gewährleistet. Um auch künftig die Verfügbarkeit an Fachkräften für unsere Unternehmensentwicklung sicherstellen zu können, werden wir weiter sowohl im kaufmännischen, wie im gewerblichen Bereich gezielt in die Ausbildung junger Menschen investieren.

Unsere Mitarbeiter/-innen engagieren sich sehr motiviert und erfolgreich für die positive Entwicklung unseres Unternehmens. Sie bringen regelmäßig Verbesserungsvorschläge zu den sich im laufenden Prozess verändernden Arbeits- und Organisationsabläufen ein und tragen damit zum kontinuierlichen Verbesserungsprozess innerhalb der Unternehmensgruppe bei.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufs

2.1     Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche

Deutschland erlebte im Jahr 2023 ein moderates Wirtschaftswachstum. Trotz globaler Unsicherheiten, wie den anhaltenden Folgen der COVID-19-Pandemie und geopolitischen Spannungen, zeigte die deutsche Wirtschaft Resilienz. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %).

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

Die Inflation war ein signifikantes Thema im Jahr 2023, beeinflusst durch hohe Energiepreise und Lieferkettenprobleme. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresverlauf, was die Kaufkraft der Haushalte belastete und die Europäische Zentralbank zu einer restriktiveren Geldpolitik veranlasste.

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. "Die Inflationsrate für das Jahr 2023 lag unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022. Sie ist mit knapp 6 Prozent aber weiterhin auf einem hohen Stand. Nahrungsmittel verteuerten sich im Jahresdurchschnitt 2023 besonders stark", sagte Dr. Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich 2023 gegenüber 2022 erneut spürbar für die Verbraucherinnen und Verbraucher um 12,4 %. Bereits 2022 hatte die Preiserhöhung bei Nahrungsmitteln mit +13,4 % deutlich über der Gesamtteuerung gelegen. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren fast alle Nahrungsmittelgruppen von Preiserhöhungen betroffen.

Neben den negativen Auswirkungen der hohen Teuerung auf die Konsum- und Investitionsbereitschaft von Verbraucherinnen, Verbrauchern und Unternehmen wirkte sich auch die Geldpolitik dämpfend auf die Konjunktur aus. Im Euroraum wurde der wichtigste Leitzins, der Zinssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte, im Jahr 2023 von 2,75 auf 4,75 Prozent nach oben geschraubt. Zuletzt hatte die Europäische Zentralbank (EZB) im September an der Zinsschraube gedreht und seitdem eine Auszeit eingelegt, nachdem der Inflationsdruck deutlicher nachgelassen hatte. Aber auch die konjunkturelle Eintrübung im Euroraum, insbesondere in Deutschland, könnte die EZB zu einer Pause auf ihrem geldpolitischen Straffungskurs veranlasst haben. Mittlerweile ist davon auszugehen, dass der Zinserhöhungszyklus sowohl in den USA als auch im Euroraum im Jahr 2023 seinen Höhepunkt erreicht hat.

2.2     Geschäftsverlauf der LOGIPACK Service GmbH

2.2.1  Umsatzentwicklung  

In 2023 haben sich die Umsatzerlöse im Warengeschäft für die Dienstleistung der Faktura Funktion zwischen den Herstellern und den LEH / GFGH durch unsere Gesellschaft erneut reduziert. Die Ausrichtung sieht auch künftig weiter vor, die Faktura Funktion zwischen den Herstellern und den LEH / GFGH durch unsere Gesellschaft zu reduzieren.

Die Bereiche Leergutsortierung, Leergutclearing und Flaschentausch liefen 2023 stabil und annähernd auf Vorjahresniveau, allerdings mit -7,5% hinter den Planwerten.

Das 2022 ausgegliederte und von einem Dienstleister betriebene Logistik- und Verpackungszentrum Nord (Bremen) zeigt eine gute Leistung und hat zur Kostenstabilisierung beigetragen.

Auch die Kooperation mit einem Leergutsortierdienstleister im Logistik- und Verpackungszentrum West (Hamm) entwickelt sich positiv. Die am Standort Hamm installierte automatisierte Leergutsortieranlage wurde Ende 2023 bereits mit einer Leistungserweiterung ausgebaut.

Ein weiteres Wachstum im Bereich der LOGIPACK Systemkomponenten konnte 2023 aufgrund der schwachen Konjunktur und hohen Inflation nicht erzielt werden. Dennoch ist es uns gelungen, das gesetzte Planziel mit +10,3% zu überschreiten. LOGIPACK ist hier mit einer breit gefächerten Kundenstruktur gut aufgestellt. Die Getränkebranche setzt vermehrt auf unsere neutralen Ladungsträgersysteme und auch umweltpolitisch sehen wir dieses Geschäftsfeld als einen Bereich, in den es sich für LOGIPACK lohnt weiter zu investieren. 2024 erweitern wir unser Portfolio um das neue, optimierte AllCare 54er Tray für den Displaybau und die Leergutprozesse.

Nahezu alle wesentlichen Getränkefachgroßhändler und Mehrweglogistiker, die in die Streckenlogistik des Handels eingebunden sind, nutzen die LOGIPACK Systemkomponenten, um sich im Geschäftsfeld der Mehrweg-Leergutlogistik mit unseren neutralen LOGIPACK Systemkomponenten zu optimieren. Die kontinuierliche Übertragung der Dienstleistung der Leergutsortierung auf den Getränkefachgroßhandel und die Zentrallager des LEH führt zu einer Optimierung der logistischen Abläufe in der Mehrweg Supply Chain.

Die Rampendienstleistungen bewegte sich 2023 auf einem stabilen Niveau und verzeichnet im Vergleich zum Vorjahr ein leichtes Minus von -3,84% und liegt auch hinter der Planmenge.

LOGIPACK konzentriert sich mittel- und langfristig auf seine Geschäftsfelder der o.g. Dienstleistungsfunktionen und wird diese durch ergänzende Dienstleistungsangebote und Veränderungen in den Prozessabläufen weiter ausbauen und optimieren, um in den sich permanent verändernden Märkten der Getränkewirtschaft zukunftsorientiert aufgestellt zu sein.

Für 2024 / 2025 sind weitere Maßnahmen geplant, um u.a. mit Kooperationspartnern weiter in automatische Leergutsortieranlagen zu investieren und die Prozessabläufe zu optimieren, um weiteren Kostensteigerungen entgegenzuwirken.

2.2.2  Investitionen

Die Investitionen des Geschäftsjahres beliefen sich auf 31 TEUR und betrafen im Wesentlichen technische Anlagen, EDV/Hardware, Fuhrpark und Betriebs- und Geschäftsausstattung.

2.2.3  Beschaffung

Der Wareneinkauf unserer Gesellschaft erfolgt nahezu ausschließlich zu fest vereinbarten Preisen von regionalen und nationalen Getränkeherstellern. Es waren im Berichtsjahr vereinzelt Preissteigerungen zu verzeichnen. Die schwache Konjunktur, hohe Inflation, Fachkräftemangel und Rohstoffmangel führten zu weiteren Kostensteigerungen, die nicht vollumfänglich durch Preisanpassungen kompensiert werden konnten.

2.3     Darstellung der Lage der LOGIPACK Service GmbH

2.3.1  Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft erhöhte sich im Jahr 2023 um 870 TEUR auf 21.027 TEUR. Wesentliche Aktivposten sind das Anlagevermögen mit 9.832 TEUR, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit 1.857 TEUR, sonstige Vermögensgegenstände (Pfand, Leergut und sonstige Forderungen) mit 4.229 TEUR, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 3.463 TEUR, sowie das Vorratsvermögen mit 1.332 TEUR. Die Passivseite wird insbesondere durch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit 2.973 TEUR und den sonstigen Rückstellungen mit 12.990 TEUR geprägt.

Das Eigenkapital beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 3.940 TEUR.

2.3.2 Finanzlage

Die LOGIPACK Service GmbH hat das Geschäftsjahr 2023 wieder vor Ertragssteuern positiv abgeschlossen. Die Finanzlage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr durch das positive Ergebnis weiter verbessert.

Alle finanziellen Verpflichtungen wurden pünktlich, wenn möglich unter Inanspruchnahme von Skonto, beglichen.

2.3.3  Ertragslage

Das Ergebnis vor Ertragssteuern beträgt 622 TEUR nach 791 TEUR im Vorjahr.

Auch 2023 wurde weiter in den Auf- und Ausbau der eigenen Personalstruktur investiert, um den heutigen und künftigen Anforderungen an die Komplexität innerhalb der einzelnen Geschäftsfelder gerecht zu werden. Passende Fachkräfte wurden verstärkt akquiriert und gutes, bestehendes Personal ans Unternehmen gebunden. Die Entwicklungen am Arbeitsmarkt und die damit verbundenen Kostensteigerungen werden auch weiterhin als kritische Kostenposition zu betrachten sein.

Insgesamt ist die Ertragslage als gut einzustufen.

3. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung nach § 289 Abs. 1 Satz 4 HGB

3.1. Risikobericht

Jedes unternehmerische Handeln ist untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Vor diesem Hintergrund ist ein wirksames Risikomanagement ein bedeutender Erfolgsfaktor zur nachhaltigen Sicherung des Unternehmenswertes.

Aus diesem Grund ist die Steuerung von Chancen und Risiken integraler Bestandteil unserer Unternehmensführung und nicht Aufgabe einer bestimmten organisatorischen Einheit. Zentrale Bestandteile des Risikomanagement-Systems sind der Planungs- und Controlling-Prozess, das interne Regelwerk und Berichtswesen. Die strategische Planung soll darüber hinaus gewährleisten, langfristige Risiken und Chancen frühzeitig zu identifizieren und einzuschätzen, um geeignete strukturelle Maßnahmen zu ergreifen. Das interne Berichtswesen ist darauf ausgelegt, aktuelle und relevante Informationen über die Entwicklung der wesentlichen Risiken und die Wirksamkeit der Maßnahmen zur Risikobegrenzung innerhalb der Geschäftsfelder zu liefern. In regelmäßigen Konferenzen zur Geschäftsentwicklung werden neben den Ergebnissen der Geschäftstätigkeit mögliche Chancen und Risiken aufgezeigt sowie Ziele und Steuerungsmaßnahmen vereinbart, um das Unternehmen zukunftsorientiert auszurichten.

Neben den allgemeinen Risiken besteht ein grundsätzliches Risiko hinsichtlich der wirtschaftlichen und infrastrukturellen Entwicklungen. Die wirtschaftliche Entwicklung verbunden mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Branche verlangt immer eine gründliche Analyse des Marktes und damit unserer Geschäftstätigkeiten. Die Einschätzung der eigenen Geschäftslage, aber auch die Einschätzung der Situation bei unseren Kunden ist ein wichtiger Indikator um Risiken zu vermeiden.

Zudem wird der seit Februar 2022 von Russland geführte Angriffskrieg gegen die Ukraine im Jahr 2024 und sicher auch in den darauffolgenden Jahren die gesellschaftliche, verbunden mit der politischen, Unsicherheit beeinflussen.

Die Beobachtung der Gebinde- und Verpackungstrends ist fortlaufender Bestandteil unserer Analysen. Politisch und gesellschaftlich findet ein Umdenken in Richtung des Mehrwegsystems statt. Diese Entwicklung bietet LOGIPACK gute Chancen in allen Geschäftsbereichen weiter zu wachsen. In enger Abstimmung mit den Umwelt- & Mehrweg-Verbänden, der Politik, Vertretern der Getränkeindustrie und dem Handel wird die Nachhaltigkeit der Mehrweg-Getränkelogistik durch LOGIPACK positiv mitgestaltet.

Zur effektiven Steuerung der Kreditrisiken aus offenen Forderungen erfolgen regelmäßige Bonitätsanalysen, wobei sich durch die Verbindlichkeiten aus Pfandgeldern ein großer Teil an Sicherheiten der Forderungen positiv auswirkt. Darüber hinaus ist für Kunden ein Kreditlimit festgelegt, welches sich nach der Höhe des Risikos bestimmt und laufend überwacht bzw. bei Bedarf angepasst wird. Neu-/Kleinkunden werden per Vorkasse bedient oder über SEPA-Firmenlastschriften abgewickelt. Aufgrund der kontinuierlichen Überwachung durch das Forderungsmanagement ist kein erhöhtes Ausfallrisiko von Forderungen zu verzeichnen.

Die deutlich steigenden Zinsen für mittel- und langfristigen Finanzierung stellen eine zusätzliche Herausforderung für Investitionen dar. Für LOGIPACK sehen wir hierin derzeit keine Risiken.

Bestandsgefährdende Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir derzeit nicht. Die Kostenerhöhungen konnten weitestgehend durch Preisanpassungen kompensiert werden und haben bisher keinen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung genommen.

3.2. Prognosebericht

Eine hanseatisch vorsichtige Beurteilung der konjunkturellen Entwicklung, verbunden mit einem sich zu unseren Gunsten ändernden Verhalten bei Politik, Industrie, Handel und Verbrauchern, lässt uns weiterhin optimistisch in die Zukunft schauen.

Um den o.g. Risiken entgegen zu wirken, werden wir auch zukünftig unsere Prozessabläufe einer permanenten Prüfung unterziehen und an ihrer Optimierung arbeiten. Es ist uns wichtig, dass in uns gesetzte Vertrauen unserer Kunden zu pflegen und weiter aufzubauen. Wir demonstrieren ein wettbewerbsfähiges Preis-Leistungs-Verhältnis und haben uns fest als leistungsstarker Dienstleister im Bereich der Mehrweg Supply Chain für unsere Kunden und Lieferanten etabliert.

Die strategische Betrachtung unserer Geschäftsfelder und die damit verbundenen Anpassungen der Ausrichtung unserer Gesellschaft erlaubt es uns zuversichtlich in das Jahr 2024 zu blicken, da wir unsere Dienstleistungen in vergleichsweise weniger konjunkturanfälligen Bereichen erwirtschaften.

Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 erneut ein gutes und positives Geschäftsergebnis, welches durch vorausschauendes Handeln gesichert wird.

 

Bremen, 10. Juni 2024

LOGIPACK Service GmbH, Bremen

gez. Detlef Lohnau

gez. Jürgen Nordmann

gez. Torsten Hiller

gez. Pit Klepatz

Bilanz

A K T I V A
Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltliche erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 11.245,00 14.396,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 73.245,00 87.770,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 147.173,00 244.125,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 100.499,00 133.845,00
lll. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 9.000.000,00 9.000.000,00
2. Sonstige Ausleihungen 500.000,00 500.000,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.331.441,73 1.005.929,73
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.549.729,70 8.778.020,85
- davon gegen verbundene Unternehmen Euro 1.857.397,69 (Vj.: Euro 1.468.423,19)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 313.366,59 392.425,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten 787,03 0,00
21.027.487,05 20.156.512,54
P A S S I V A
Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Gewinnvortrag 3.352.851,81 2.854.458,04
III. Jahresüberschuss  387.595,46 498.393,77
B. Rückstellungen 13.402.876,64 13.633.659,79
C. Verbindlichkeiten 3.684.163,14 2.970.000,94
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen Euro 65.684,95 (Vj.: Euro 147.869,69)
21.027.487,05 20.156.512,54

Gewinn- und Verlustrechnung

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Rohergebnis 13.042.952,87 13.725.298,63
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.139.361,61 3.076.286,62
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 737.394,67 675.308,02
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen  136.004,94 133.857,05
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.667.655,88 9.198.076,08
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 264.409,87 153.036,67
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.353,15 1.353,44
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 234.059,58 292.740,87
8. Ergebnis nach Steuern 389.532,91 500.713,22
9. Sonstige Steuern 1.937,45 2.319,45
10. Jahresüberschuss  387.595,46 498.393,77

Anhang

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

I. Allgemeine Angaben

Die LOGIPACK Service GmbH mit Sitz in Bremen stellt den Jahresabschluss in Anwendung von Artikel 93 Abs. 2 EGHGB nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften auf. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 24362 im Register des Amtsgerichts Bremen eingetragen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Im Sinne der Klarheit und zur Verbesserung der Übersichtlichkeit werden ergänzende Angaben zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ausschließlich im Anhang gemacht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bilanziert.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von Euro 800 (2017) bzw. Euro 1.000 (ab 2018) werden als sofortiger Aufwand behandelt.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko angesetzt.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und andere ungewisse Verbindlichkeiten. Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften waren nicht zu bilden.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

B. Erläuterungen zur Bilanz

I. A K T I V A

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage 1 zum Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEuro 153 (Vj.: TEuro 120).

II. P A S S I V A

Verbindlichkeiten

Es werden Verbindlichkeiten über insgesamt TEuro 3.685 (Vj.: TEuro 2.971) bilanziert, davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von TEuro 3.685 ( Vj.: TEuro 2.971).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten TEuro 66 (Vj.: TEuro 148) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten TEuro 54 (Vj.: TEuro 73) Verbindlichkeiten aus Steuern und TEuro 9 (Vj.: TEuro 12) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten TEuro 60 (Vj.: TEuro 89) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

          Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung

Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEuro 26 (Vj.: TEuro 19).

          Zinserträge

Von den Zinserträgen entfallen TEuro 264 (Vj.: TEuro 151) auf verbundene Unternehmen.

D. Sonstige Angaben

I. Haftungsverhältnisse

Die LOGIPACK Service GmbH, Bremen, haftet gesamtschuldnerisch zusammen mit weiteren Unternehmen der KONTOR N-Gruppe für Kredite dieser Gesellschaften bis zur Höhe von TEuro 60.500 (Vj.: TEuro 59.500), deren Kreditvaluta bei den verbundenen Unternehmen der KONTOR N-Gruppe zum Stichtag TEuro 27.592 (Vj.: TEuro 34.804) und bei den nahestehenden Unternehmen der KONTOR N-Gruppe TEuro 0 (Vj.: TEuro 0) betragen. Darüber hinaus hat die Gesellschaft eine selbstschuldnerische Bürgschaft für zwei (Vj. ein) Ratentilgungsdarlehen bis zu TEuro 1.989 (Vj.: TEuro 1.000) sowie für fünf Mietkaufverträge bis zu TEuro 8.173 (Vj.: TEuro 5.368) für verbundene Unternehmen übernommen. Die Darlehen valutieren zum Stichtag noch mit TEuro 1.616 (Vj.: TEuro 1.000); die Mietkaufverträge mit TEuro 5.273 (Vj.: TEuro 4.114, vier Verträge).

II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

Es bestehen mehrere unbefristete Miet- bzw. Pachtverträge mit jährlichen Mietaufwendungen in Höhe von TEuro 1.098. Diese Verträge bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEuro 54.

Darüber hinaus bestehen noch 8 PKW- und 13 E-Bike-Leasingverträge mit Laufzeiten bis 2026 mit einer verbleibenden Gesamtverpflichtung von TEuro 157 sowie diverse Miet- bzw. Leasingverträge von Flurförderfahrzeugen mit Laufzeiten bis 2029 mit einer Gesamtverpflichtung in Höhe von TEuro 1.018. Des Weiteren wurde ein Dienstleistungsvertrag über eine jährliche Verpflichtung in Höhe von TEuro 4 eingegangen.

Die Leasing- und Mietgeschäfte dienen der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Verbesserung der Eigenkapitalquote. Dies sind auch wesentliche Vorteile des Geschäfts. Weitere Vorteile bestehen in der kurzen Vertragsbindung, da die Leasing- und Mietobjekte bei eintretendem technischem Fortschritt ausgetauscht werden können. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit sowie in den höheren Refinanzierungskosten.

III. Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt:

2023

2022

Vollzeitbeschäftigte

72

76

Teilzeitbeschäftigte

5

5

Geringfügig Beschäftigte

1

0

78

81

IV. Abschlussprüferhonorar

         Von dem Wahlrecht gem. § 288 Abs. 2 S. 2 HGB wird Gebrauch gemacht.

V. Organe

Geschäftsführer sind bzw. waren die Herren

Detlef Lohnau, Schwanewede,

Torsten Hiller, Bremen (bis zum 1. Januar 2024),

Jürgen Nordmann, Rambin,

Pit Klepatz, Bremen (seit dem 1. Januar 2024).

Die Geschäftsführer Torsten Hiller. Detlef Lohnau und Jürgen Nordmann sind bzw. waren jeweils einzelvertretungsberechtigt. Sämtliche Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Alle Geschäftsführer sind auch für andere Gesellschaften tätig. Geschäftsführergehälter werden in dieser Gesellschaft nicht vergütet.

VI. Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der KONTOR N GmbH & Co. KG, Bremen, einbezogen. Dieser ist im elektronischen Bundesanzeiger zu veröffentlichen.

 

Bremen, 10. Juni 2024

LOGIPACK Service GmbH

gez. Detlef Lohnau

gez. Jürgen Nordmann

gez. Torsten Hiller

gez. Pit Klepatz

Angaben nach §328 Abs. 1a Satz 1 HGB

Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 19. Juni 2024 festgestellt worden. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der vorliegende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die LOGIPACK Service GmbH, Bremen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LOGIPACK Service GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäfts-jahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LOGIPACK Service GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

·                entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

·                vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

·                identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

·                gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

·                beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

·                ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

·                beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

·                beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzes- entsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

·                führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Wildeshausen, 10. Juni 2024

schuette Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

- gez. Lösing -
(Wirtschaftsprüfer)

- gez. Helmbrecht -
(Wirtschaftsprüfer)


Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand Stand 
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte
und Werte 430.397,04 0,00 0,00 430.397,04
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 227.221,87 0,00 0,00 227.221,87
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.430.484,67 0,00 163.399,16 1.267.085,51
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 697.066,51 31.408,94 1.533,56 726.941,89
2.354.773,05 31.408,94 164.932,72 2.221.249,27
lll. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 9.000.000,00 0,00 0,00 9.000.000,00
2. Sonstige Ausleihungen 500.000,00 0,00 0,00 500.000,00
9.500.000,00 0,00 0,00 9.500.000,00
12.285.170,09 31.408,94 164.932,72 12.151.646,31
Abschreibungen
Stand Stand 
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte
und Werte 416.001,04 3.151,00 0,00 419.152,04
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 139.451,87 14.525,00 0,00 153.976,87
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.186.359,67 53.574,00 120.021,16 1.119.912,51
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 563.221,51 64.754,94 1.533,56 626.442,89
1.889.033,05 132.853,94 121.554,72 1.900.332,27
lll. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.305.034,09 136.004,94 121.554,72 2.319.484,31
Buchwerte
Stand Stand
31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte
und Werte 11.245,00 14.396,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 73.245,00 87.770,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 147.173,00 244.125,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 100.499,00 133.845,00
320.917,00 465.740,00
lll. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 9.000.000,00 9.000.000,00
2. Sonstige Ausleihungen 500.000,00 500.000,00
9.500.000,00 9.500.000,00
9.832.162,00 9.980.136,00

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