PS Vertriebsgesellschaft mbH
Same addressAgents involved in the sale of furniture
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Stefan Weimer since 2/20/2018 | Procura |
Steffen Enzmann since 2/20/2018 | Procura |
Roman Strecker since 8/10/2017 | Procura |
Thomas Brunn since 6/2/2017 | Board Member |
Christian Hahn since 5/31/2017 | Board Member |
Frank-Dieter Wolf since 5/31/2017 | Procura |
Stefan Thurnher since 4/8/2016 | Procura |
Zoltan Hetenyi since 2/17/2016 | Procura |
Mark Daniel Schlatter since 3/26/2015 | Procura |
Huascar Lorini since 3/26/2015 | Procura |
Michael Hecking since 3/26/2015 | Procura |
Helmut Rüdiger since 3/26/2015 | Procura |
Günther Johannes Hinrichs since 3/26/2015 | Procura |
Max Konrad Burger since 3/26/2015 | Procura |
Michael Manfred Mattes since 3/26/2015 | Procura |
Matthias Gantner since 3/26/2015 | Procura |
Bernd-Rainer Müller since 3/26/2015 | Procura |
Dirk Lücke since 3/26/2015 | Procura |
Bernd Hermann Meixner since 3/26/2015 | Procura |
Christian Owczarek since 3/26/2015 | Procura |
Alf Henryk Wulf since 5/4/2012 | Board Member |
Thomas Bittlingmaier since 3/21/2011 | Procura |
Tobias Neldner since 12/12/2007 | Procura |
Official financial statements and annual reports
GE Power AGMannheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Bilanz zum 31. Dezember 2016der GE Power AG, MannheimAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 1. Januar 2016 - 31. Dezember 2016der GE Power AG, Mannheim
Anhang für das Geschäftsjahr 2016Gesellschaftsrechtliche Grundlagen Mit Wirkung zum 2. November 2015 wurden die Power- und Grid-Aktivitäten von ALSTOM an die General Electric Company Inc., Fairfield, USA veräußert. Mit Wirkung zum 30. November 2015 hat die General Electric International (Benelux) B.V., Breda, Niederlande, sämtliche Aktien an der GE Power AG von der ALSTOM B.V., Breda Niederlande, erworben. Es wurde kein Ergebnisabführungsvertrag mit der neuen Muttergesellschaft vereinbart. Mit notarieller Urkunde (UR 1122) vom 30. August 2016 wurde die GE T&D GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2016 auf die GE Power AG verschmolzen. Allgemeine Hinweise Die GE Power AG, Boveristraße 22, 68309 Mannheim, hat ihren Sitz in Mannheim und wird beim Amtsgericht Mannheim unter der Handelsregisternummer HRB8660 geführt. Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Im Geschäftsjahr 2016 wurden erstmalig die Regelungen des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) angewendet. Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Jahresabschluss und Lagebericht wurden insoweit angepasst. Da keine Anpassung der Vorjahreszahlen erfolgte, werden im Anhang Erläuterungen zur besseren Vergleichbarkeit gemacht. Durch die erstmalige Anwendung der Vorschriften des BilRUG für das Geschäftsjahr 2016 ist eine Vergleichbarkeit der Umsatzerlöse, der sonstigen betrieblichen Erträge und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr nur eingeschränkt gegeben. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir entsprechend § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB einzelne Posten der Bilanz zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zur Erläuterung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderliche Angaben wurden größtenteils in den Anhang übernommen. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gesondert dargestellt. Die Angaben im Anhang erfolgen in TEUR, dadurch können Rundungsdifferenzen entstehen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Sachanlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert der immateriellen Vermögensgegenstände über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Dabei wird die wirtschaftliche Nutzungsdauer zugrunde gelegt. Diese beträgt für "Grundstücksgleiche Rechte und Bauten" (einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken) 17 bis 33 Jahre, "Technische Anlagen und Maschinen" 10 bis 20 Jahre und für "Andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung" 3 bis 13 Jahre. Mietereinbauten und Baucontainer auf Baustellen werden über den Zeitraum der Mietdauer bzw. der Baustellentätigkeit linear abgeschrieben. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert der Gegenstände des Sachanlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Finanzanlagen Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen werden auf einen niedrigeren Wert am Bilanzstichtag vorgenommen, wenn die Wertminderung als voraussichtlich dauerhaft angesehen wird. Zuschreibungen auf Grund des Wertaufholungsgebotes werden bis zu den Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Unverzinsliche oder unterhalb der marktüblichen Verzinsung liegende Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind grundsätzlich zu Anschaffungspreisen bzw. zu den niedrigeren Tageswerten bewertet. Zur Ermittlung der Anschaffungskosten wird die Durchschnittsmethode angewendet. Den in den Warenvorräten enthaltenen Risiken, die aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit resultieren, wird durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen. Die Herstellungskosten der bestellten Anlagen in Arbeit (Vorräte) enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten in angemessenem Umfang Material- und Fertigungsgemeinkosten, den Werteverzehr des Anlagevermögens sowie Aufwendungen für soziale Leistungen, soziale Einrichtungen und betriebliche Altersversorgung. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In die Herstellungskosten sind keine Fremdkapitalzinsen einbezogen. Absehbare Verluste aus Kundenaufträgen werden durch Abzug von den aktivierten Aufwendungen bei bestellten Anlagen in Arbeit und gegebenenfalls durch Bildung von Rückstellungen für drohende Verluste berücksichtigt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer bzw. geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die erhaltenen Anzahlungen werden nicht von den Vorräten abgesetzt, sondern bei den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Bewertung der Forderungen erfolgt grundsätzlich zu ihrem Nennwert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr werden mit einem fristadäquaten Marktzins auf den Barwert diskontiert. Zweifelhafte Forderungen werden mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Alle übrigen Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Tageswert angesetzt, wobei erkennbare Risiken durch entsprechende Abschläge berücksichtigt werden. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Latente Steuern werden grundsätzlich auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge sowie auf steuerliche Zinsvorträge im Sinne des § 4h EStG i.V.m. § 8a KStG gebildet. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Die versicherungsmathematische Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte auf der Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens zum 31. Dezember 2016. Für die Abzinsung wird pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre (Vorjahr: der vergangenen sieben Geschäftsjahre) nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB von 4,00 Prozent (Vorjahr: 3,89 Prozent) verwendet. Der Unterschiedsbetrag im Sinne des § 253 Absatz 6 Satz 1 HGB zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt zum Bilanzstichtag 1.933 TEUR. Der Unterschiedsbetrag ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Die rechnerisch angesetzten langfristig zu erwartenden Lohn- und Gehaltssteigerungen betragen 2,75 % p.a. Ein Karrieretrend wird dabei als prozentualer Zuschlag berücksichtigt. Die langfristige Rentendynamik wurde mit 1,65 % p.a. (Vorjahr 1,65 %) und die biometrischen Annahmen mit den Richttafeln "2005 G" von Klaus Heubeck angesetzt. Die versicherungsmathematische Bewertung der Jubiläumsverpflichtungen erfolgte auf der Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens. Der Rechnungszins wurde mit 3,94 % (Vorjahr: 3,89 %) bestimmt. Die rechnerisch angesetzten langfristig zu erwartenden Lohn- und Gehaltssteigerungen betragen unverändert zum Vorjahr 2,75 % p.a. Die biometrischen Annahmen wurden mit den Richttafeln "2005 G" von Klaus Heubeck angesetzt. Die versicherungsmathematische Bewertung der Altersteilzeitverpflichtungen erfolgte auf der Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens. Der Rechnungszins wurde unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen pauschalen Restlaufzeit von drei Jahren zum Inventurstichtag 30. November 2016 mit 2,4 % (Vorjahr: 2,4 %) bestimmt. Die rechnerisch angesetzten langfristig zu erwartenden Lohn- und Gehaltssteigerungen betragen unverändert zum Vorjahr 2,75 % p.a. Die biometrischen Annahmen wurden mit den Richttafeln "2005 G" von Klaus Heubeck angesetzt. Das Deckungsvermögen ist mit dem beizulegenden Zeitwert unabhängig von der Anschaffungskostenrestriktion angesetzt. Der beizulegende Zeitwert entspricht dabei grundsätzlich dem Marktpreis (§ 255 Abs. 4 HGB). Die sich im Rahmen der Zeitwertbewertung ergebenden Wertunterschiede werden ergebniswirksam erfasst. Das Vermögen wird durch Towers Watson Treuhand e.V. treuhänderisch verwaltet. Die an den Towers Watson Treuhand e.V. übertragenen liquiden Mittel stehen im juristischen Eigentum des Treuhänders. Im Falle der Insolvenz der Gesellschaft besteht keine Zugriffsmöglichkeit der Gesellschaft auf diese Mittel. Die Restrukturierungsrückstellung betrifft insbesondere sämtliche erwarteten personalbezogenen Verpflichtungsbeträge aus der im Januar 2016 kommunizierten und während des Geschäftsjahrs 2016 zwischen Vertretern der Arbeitnehmerseite und der Arbeitgeberseite detailliert verhandelten Restrukturierung der Gesellschaft. Die Restrukturierung betrifft einen wesentlichen Teil der Belegschaft und setzt sich aus verschiedenen Komponenten (insbesondere Abfindungszahlungen sowie Finanzierung einer Transfergesellschaft) zusammen. Die formale Einigung wurde im Rahmen des Interessenausgleichs und Sozialplans am 6. Februar 2017 erreicht. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Wesentliche Fremdwährungsverbindlichkeiten werden kursgesichert und sind mit dem Sicherungskurs bewertet. Bei Auftragseingängen in Fremdwährungen wird eine Kurssicherung vorgenommen. Erhaltene Anzahlungen in Fremdwährungen werden mit den jeweiligen Sicherungskursen bewertet. Fremdwährungsverbindlichkeiten, die nicht kursgesichert sind, sind mit dem amtlichen Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Besondere Rechnungslegungsvorschriften für Energieversorgungsunternehmen: Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) verpflichtet Energieversorgungsunternehmen zur Entflechtung gem. §§ 6 bis 10 EnWG. Durch den Betrieb von Elektrizitätsverteilungsnetzen und die Erzeugung von Elektrizität an ihrem Standort Mannheim ist die Gesellschaft gemäß § 3 Nr. 38 EnWG grundsätzlich als ein vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen anzusehen. Das zum 31. Dezember 2016 betriebene Elektrizitätsversorgungsnetz der GE Power AG ist nach Auffassung der Gesellschaft als Objektnetz gem. § 110 Abs. 1 EnWG einzustufen. Der Vorstand vertritt die Rechtsauffassung, dass die Gesellschaft trotz Vorliegens der formalen Voraussetzungen der §§ 3 Nr. 18 und Nr. 38 EnWG, aufgrund des überwiegenden Transports von Energie innerhalb des eigenen Unternehmens, nicht zur Einhaltung der Pflichten zur internen Rechnungslegung nach § 6b EnWG verpflichtet ist (§ 110 Abs. 1 EnWG). Die Rechtsauffassung der Gesellschaft wurde im Vorjahr durch das Gutachten eines von ihr beauftragten Sachverständigen bestätigt. Als Betreiber einer Kundenanlage im Sinne des § 3 Nr. 24a EnWG ist die GE Power AG kein Energieversorgungsunternehmen im Sinne der Entflechtungsregeln. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt. Für die Liegenschaften mit Produktionsstandorten wurde im Zuge der Restrukturierung der beizulegende Zeitwert durch einen externen Bewertungsexperten ermittelt. Dies führte zu einer außerplanmäßigen Abschreibung in Höhe von TEUR 12.012. Auf Grund geplanter Restrukturierungsmaßnahmen an verschiedenen Standorten wurden auch die Restnutzungsdauern von verschiedenen Anlagen der tatsächlichen Nutzungsdauer angepasst. Dies führt zu weiteren Abschreibungen in Höhe von TEUR 9.561. 2. Immaterielle Vermögensgegenstände Die Werte der Position "Immaterielle Vermögensgegenstände" betreffen im Wesentlichen Software-Lizenzen. 3. Finanzanlagen 3.1. Anteile an verbundenen Unternehmen Im aktuellen Geschäftsjahr hat die Unternehmensleitung für alle Beteiligungen der Gesellschaft geprüft, ob Anhaltspunkte für eine dauerhafte Wertminderung vorliegen. Hierbei kam es zu einer Abwertung in Höhe von TEUR 51.150. Grund hierfür ist, dass die Beteiligungen an der GE Carbon Capture GmbH sowie der GE Power Systems GmbH unter Berücksichtigung der tiefgreifenden Restrukturierung, der Aufgabe bestimmter Geschäftsbereiche sowie der Neubewertung von Risiken nicht mehr als werthaltig angesehen werden. Für die ebenfalls restrukturierte deutsche Tochtergesellschaft GE Boiler Deutschland GmbH geht die Unternehmensleitung dagegen davon aus, dass aus dem eigenen Projekt- und Servicegeschäft sowie aus innerkonzernlichen Aufträgen bereits mittelfristig positive Erträge erzielt werden können. Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen die nachfolgend aufgeführten Tochtergesellschaften (Anteilsbesitz).
* Jahresergebnis vor Gewinnabführung /
Verlustausgleich
3.2. Sonstige Finanzanlagen Die sonstigen Finanzanlagen bestehen aus einer Ausleihung an den Towers Watson Treuhand e.V. in Höhe von TEUR 19 (VJ: TEUR 4) und aus langfristigen Ausleihungen an Mitarbeiter in Höhe von TEUR 29 (VJ: TEUR 61).
4. Vorräte Auf Grund der großen Bedeutung unseres Anlagengeschäfts wird anstelle der vom Gesetzgeber verwendeten Bezeichnung "unfertige Leistung" die in diesem Geschäft übliche Bezeichnung "Bestellte Anlagen in Arbeit" verwendet und als gesonderte Position des Vorratsvermögens ausgewiesen. Auf Vorräte dieser Position wurden erhebliche Kundenanzahlungen geleistet, die nicht beim Vorratsvermögen abgezogen wurden.
5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände haben grundsätzlich, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Sie enthalten vornehmlich Steuervorauszahlungen (aus Umsatzsteuer), Vorschüsse an Belegschaftsmitglieder sowie debitorische Kreditoren. 6. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
7. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft in Höhe von TEUR 9.356 die Vermietung eines Gebäudes an die GE Power AG. Den Mietzins hatte die Gesellschaft im Voraus bezahlt. 8. Eigenkapital Alleinige Gesellschafterin ist die General Electric International (Benelux) B.V., Breda, Niederlande. Das gezeichnete Kapital beträgt 6.011.258,65 EUR. Es ist eingeteilt in 3.005.629 Stück auf den Inhaber lautende Stückaktien. Die Kapitalrücklage der GE Power AG enthält die Einstellung des Aufgeldes aus den von den Gesellschafterversammlungen am 21. Juni 1999 und am 16. November 1999 beschlossenen Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlage. Die Gewinnrücklagen bestehen aus Rücklagen vorangegangener Geschäftsjahre. Bestandteil der Gewinnrücklage ist ein der Ausschüttungssperre unterliegender Betrag in Höhe von TEUR 32.699 aus dem Unterschiedsbetrag des Zeitwertes der zu verrechnenden Vermögensgegenstände aus Altersversorgung in Höhe von TEUR 76.946 und der dazugehörigen Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 44.247. Der im laufenden Geschäftsjahr erzielte Verlust übersteigt das vorhandene Eigenkapital, so dass ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag ausgewiesen wird. Die Gesellschaft ist buchmäßig überschuldet. Der Jahresabschluss ist dennoch unter Zugrundelegung des Grundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt worden, da die Gesellschaft in den GE Konzern integriert ist und somit jederzeit in der Lage war, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Der Vorstand schätzt die Unternehmensfortführung nach den Umständen als überwiegend wahrscheinlich ein. Die nach dem Ablauf des Geschäftsjahres 2016 durchgeführte Kapitalerhöhung wird im Nachtragsbericht erläutert. 9. Rückstellungen Der gutachterlich nach handelsrechtlichen Vorgaben ermittelte Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung nach Verrechnung mit dem Deckungsvermögen beträgt TEUR 59.313. Der Marktwert der Anteile vom Deckungsvermögen beträgt zum 31. Dezember 2016 TEUR 76.946 und lag somit über den historischen Anschaffungskosten von TEUR 44.247. Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. April 2010 (BilMoG - Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Erhöhungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. März 2010 von TEUR 10.511. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung (TEUR 10.511) linear über einen Zeitraum von 15 Jahren. Im Geschäftsjahr 2016 wurden TEUR 699 als sonstiger betrieblicher Aufwand erfasst. Zum Abschlussstichtag beläuft sich die aus diesem Sachverhalt resultierende Unterdeckung bei den Pensionsrückstellungen auf TEUR 5.606. In den Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen sind auch Verpflichtungen aus der betrieblichen Sozialordnung, wie zum Beispiel Übergangsgelder und Weihnachtsgeldzahlungen an künftige Pensionäre, erfasst. Die sonstigen Rückstellungen betreffen vorwiegend noch zu erwartende Kosten für abgerechnete Aufträge in Höhe von TEUR 185.339 (VJ: TEUR 172.653). Hierin sind Rückstellungen für noch fehlende Belastungen, Gewährleistungsrückstellungen und Rückstellungen für sonstige auftragsbezogene Verpflichtungen enthalten. Darüber hinaus sind in den sonstigen Rückstellungen auch Rückstellungen enthalten für Jubiläums- und Tantiemezahlungen an Mitarbeiter und für noch abzugeltende Urlaubsansprüche i.H.v. insgesamt TEUR 19.194 (VJ: TEUR 19.862) sowie für Altersteilzeit von insgesamt TEUR 12.786 (VJ: TEUR 21.322). Die übrigen sonstigen Rückstellungen enthalten unter anderem Rückstellungen für die Berufsgenossenschaft sowie fehlende Eingangsrechnungen in Höhe von TEUR 12.754 (VJ: TEUR 15.645). Die Rückstellungen für Gewährleistungs- bzw. Garantie-Aufwendungen unterteilen sich in pauschale Vorsorgen für die Garantiezeit, welche auf Basis des historischen Garantieaufwandes bemessen werden, sowie in Einzelgarantie-Rückstellungen für bekannte projektspezifische Risiken. Die Rückstellungen für Restrukturierung in Höhe von TEUR 251.045 (VJ: TEUR 15.473) enthalten ausschließlich personalbezogene Komponenten (Sozialplan, Frühpensionierung und Umstrukturierung). Ein wesentlicher Teil der Rückstellung entfällt auf Abfindungszahlungen an Mitarbeiter sowie Kosten der Transfergesellschaft aufgrund der im Geschäftsjahr kommunizierten Restrukturierung der Gesellschaft. 10. Verbindlichkeiten
Durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesicherte Verbindlichkeiten bestanden zum 31. Dezember 2016 wie im Vorjahr nicht. 11. Haftungsverhältnisse Es bestehen branchenübliche Bietungs-, Anzahlungs- und Vertragserfüllungsbürgschaften bzw. -garantien aus dem laufenden Geschäft in Form von Avalen. Bankbürgschaften sind das übliche Instrument zur Absicherung von Geschäftsbeziehungen im Anlagenbau. Die ausgegebenen Bürgschaften der GE Power AG, Mannheim in Höhe von TEUR 882.084 betreffen im Wesentlichen Vertragserfüllungsbürgschaften. Darüber hinaus bestehen zum 31. Dezember 2016 Haftungsverhältnisse für Altersteilzeit-Insolvenzsicherung in Höhe von insgesamt TEUR 37.088. Das Risiko der Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen wird von der Unternehmensleitung derzeit, auch aus der Erfahrung vergangener Jahre, als gering eingeschätzt. Bei den Verbindlichkeiten, die Warenlieferungen betreffen, bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte. Darüber hinaus bestehen zum 31. Dezember 2016 keine weiteren Haftungsverhältnisse. 12. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten ein kundenauftragsbezogenes Bestellobligo in Höhe von TEUR 355.670. Des Weiteren bestehen mit TEUR 6.357 auch Zahlungsverpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen aus bestehenden Mietverträgen. Die Miet-, Pacht- und Leasingverträge betreffen im Wesentlichen die Gebäude der Gesellschaft für den Standort Berlin, den Fuhrpark und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringen Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken können sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten. Ferner bestehen branchenübliche, teilweise gesamtschuldnerische Haftungen aus Konsortialverträgen im Rahmen der Durchführung von Projekten. Zwecks Risikobegrenzung sichert die Gesellschaft grundsätzlich Währungsrisiken größer TEUR 50 resultierend aus Forderungen, Verbindlichkeiten sowie aus schwebenden Geschäften in Fremdwährungen mittels Devisentermingeschäften ab. Mit Devisentermingeschäften wurden Währungsrisiken mit einem Nominalbetrag zum Geschäftsjahresende in Höhe von TEUR 18.283 abgesichert. Der positive Marktwert der Devisentermingeschäfte beträgt zum 31. Dezember 2016 TEUR 328, der negative Marktwert beträgt TEUR 1.244 und wurde mit einer Drohverlustrückstellung in gleicher Höhe bilanziert. Die Bewertung der Devisentermingeschäfte erfolgte mit Hilfe eines internen Bewertungsmodells unter Verwendung aktueller Marktparameter. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist wegen dem letztjährigen Rumpfgeschäftsjahr und der erstmaligen Umsetzung der Ausweisregelungen gemäß BilRUG im Geschäftsjahr 2016 nur eingeschränkt gegeben. 13. Umsatzerlöse
Die Neudefinition der Umsatzerlöse gem. HGB i.d.F. des BilRUG führt zu höheren Umsatzerlösen. Bei fiktiver Anwendung der Vorschriften des BilRUG bereits auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 (Rumpfgeschäftsjahr) hätten sich die Umsatzerlöse von TEUR 704.935 auf TEUR 742.600 erhöht. 14. Sonstige betriebliche Erträge
Die Ausweitung der Umsatzdefinition gemäß der Anwendung des HGB i.d.F. des BilRUG führt gleichermaßen zu einer Reduktion der sonstigen betrieblichen Erträge im Geschäftsjahr 2016, da vormals sonstige betriebliche Erträge aus bestimmten innerkonzernlichen Leistungsaustauschen nunmehr weit überwiegend den Umsatzerlösen zuzuordnen sind. Aufgrund von Kaufpreisanpassungen im Zusammenhang mit dem Verkauf der GE Grid GmbH und der GE Messwandler GmbH an die GE Energy Germany GmbH wurden die Verbindlichkeiten aus der Verlustübernahme für das Geschäftsjahr 2015 durch die neue Eigentümerin übernommen. 15. Materialaufwand
Bei Anwendung der Vorschriften des BilRUG bereits auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 (Rumpfgeschäftsjahr) hätten sich die Materialaufwendungen von TEUR 305.551 auf TEUR 333.247 erhöht. 16. Personalaufwand
17. Angabe der Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Zum 31. Dezember 2016 waren 2.013 Angestellte und Arbeiter sowie 88 Auszubildende beschäftigt. 18. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Bei Anwendung der Vorschriften des BilRUG bereits auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 (Rumpfgeschäftsjahr) wären die Aufwendungen aus innerkonzernlichem Leistungsaustauch (TEUR 27.696) dem Materialaufwand (Aufwand für bezogene Leistungen) zugeordnet worden. 19. Beteiligungs- und Zinsergebnis
Im Zinsergebnis sind wie im Vorjahr auch Effekte aus der Diskontierung der langfristigen personalbezogenen Rückstellungen (insbesondere Pensionsrückstellungen) enthalten, die mit den Erträgen aus dem Planvermögen saldiert ausgewiesen werden. Die wesentlichen Effekte im Geschäftsjahr 2016 betrafen die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen (TEUR -4.996), die Erträge aus dem Planvermögen (TEUR 1.979) und einen Ertrag in Höhe von TEUR 1.933 aus der Anpassung an den 10-Jahresdurchschnittszinssatz (§ 253 Abs. 2 HGB). 20. Ergebnisverwendung / nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Ein Beherrschungs- und Verlustausgleichsvertrag mit der Muttergesellschaft besteht nicht. Ein Teilbetrag des Bilanzverlusts übersteigt die Summe des Eigenkapitals und wird als nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen. Zu der im Jahr 2017 erfolgten Kapitalerhöhung vgl. den Nachtragsbericht. Sonstige Angaben 1. Aufsichtsrat Anteilseignervertreter
Arbeitnehmervertreter
Vorstände
2. Gesamtbezüge des Vorstands Die Mitglieder des Vorstands erhielten im abgelaufenen Geschäftsjahr Bezüge in Höhe von TEUR 1.067 von der Gesellschaft. An ehemalige Vorstände der Gesellschaft betrugen die Zahlungen TEUR 562 und es wurden TEUR 374 zu den Pensionsverpflichtungen hinzugeführt. 3. Gesamtbezüge des Aufsichtsrats sowie ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats Im Geschäftsjahr 2016 wurden an die Mitglieder des Aufsichtsrates Aufsichtsratsvergütungen gemäß § 7 Abs. 6 des Gesellschaftsvertrages in Höhe von TEUR 111 gezahlt. Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung / des Vorstandes, des Aufsichtsrates sowie deren Hinterbliebenen sind in der gesetzlich vorgegebenen Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2016 auf TEUR 8.490. Darüber hinaus bestanden zum 31. Dezember 2016 keine weiteren Verpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung / des Vorstands oder des Aufsichtsrates. 4. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das gemäß § 285 Nr. 17 HGB anzugebende Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers beträgt TEUR 345 und betrifft ausschließlich Prüfungsleistungen. 5. Konzernabschluss Das Mutterunternehmen, welches den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt und in den der Jahresabschluss der GE Power AG einbezogen wird, ist die General Electric Company Inc., Fairfield, Connecticut, USA. Die GE Power AG stellt selbst keinen Konzernabschluss auf, da sie die Befreiungsvorschrift nach § 292 HGB in Anspruch nimmt. Der Konzernabschluss 2016 der General Electric Company Inc., Fairfield, Connecticut, USA, in den die Gesellschaft einbezogen ist, soll gemäß § 292 HGB in deutscher Sprache im Bundesanzeiger veröffentlicht werden. 6. Nachtragsbericht Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2016 bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts ist folgender Vorgang von besonderer Bedeutung für die Lage der Gesellschaft eingetreten: Nach Ablauf des Geschäftsjahrs hat die alleinige Gesellschafterin General Electric International (Benelux) B.V., im Rahmen einer außerordentlichen Hauptversammlung zum 11. September 2017 zunächst eine Glättung (Kapitalherabsetzung um 0,65 EUR) des gezeichneten Kapitals auf 6.011.258,00 EUR beschlossen und hat sodann am gleichen Tag eine Kapitalerhöhung in Höhe von EUR 400.000.000,00 EUR beschlossen. Gemäß Beschluss steigt das gezeichnete Kapital auf 406.011.258,00. Die neu begebenen 200.000.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien sind ab 1. Januar 2017 gewinnberechtigt. Die Bareinlage wurde mittels einer Banküberweisung zum 13. September 2017 in voller Höhe erbracht. Die Kapitalerhöhung soll zu allgemeinen Finanzierungszwecken der Gesellschaft verwendet werden. Am 7. Dezember 2017 hat der Vorstand der Gesellschaft die Mitarbeiter über Planungen informiert, die Gesellschaft wie auch deren Tochterunternehmen innerhalb des GE-Konzerns neu auszurichten um dem weiteren Rückgang des Kraftwerkgeschäftes aufgrund von weiterhin bestehenden Überkapazitäten im Markt Rechnung zu tragen und mit diesen Maßnahmen die fehlende Profitabilität zu verbessern. Neben dem operativen Geschäftsbereichen sind auch die Verwaltung von den Restrukturierungsmaßnahmen betroffen.
Mannheim, 29. Januar 2018 GE Power AG Alf Henryk Wulf Dr. Thomas Brunn Christian Hahn Dr. Rolf Jeckel Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016GE Power AG, MannheimI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die GE Power AG gehört über ihre Mutter General Electric International (Benelux) BV, Breda (Niederlande), zum GE Konzern, einem weltweit agierenden Technologie-, Service- und Finanzkonzern, welcher in den Bereichen Energie, Gesundheit, Infrastruktur, Transport & Verkehr sowie Finanzierung tätig ist. Die GE Power AG als Mutterunternehmen der deutschen Power-Gesellschaften des ehemaligen Alstom Power Sektors stellt Kunden im Energiesektor ein breites Angebot wie den Bau von Kraftwerken oder Teilprojekten sowie die Erbringung von Serviceleistungen für Kraftwerksbetreiber zur Verfügung. Darüber hinaus hält die Gesellschaft Beteiligungen an Industrieunternehmen im Bereich des Kraftwerkbaus im In- und Ausland, für die sie auch Holdingaufgaben erbringt, und sie erzielt Erträge aus der Vermietung und dem Verkauf von Industriegrundstücken. Im Detail zählt zur Geschäftstätigkeit die Planung, Entwicklung, Projektierung, Herstellung, Lieferung, Montage, Inbetriebnahme und der Service von Kraftwerken, Kraftwerksteilsystemen, Turbinen, Generatoren, sonstiger Kraftwerkskomponenten und sonstiger Anlagen und Nebenanlagen zur Stromerzeugung sowie der Betrieb derartiger Anlagen für eigene oder fremde Rechnung. Zum Service gehören insbesondere Diagnosen, Wartung, Instandhaltung, Revisionen, Reparaturen und Fertigung von Teilen für Turbinen, Generatoren und sonstigen Anlagen und Nebenanlagen zur Stromerzeugung, insbesondere der verfahrenstechnischen Systeme, der Kessel sowie der umwelttechnischen Systeme. Ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt der Gesellschaft ist die Vermietung und Verpachtung von Grundstücken und Gebäuden innerhalb der GE-Power-Gruppe als auch gegenüber fremden Dritten. Darüber hinaus erbringt die GE Power AG Dienstleistungen inkl. Holdingfunktionen für verbundene Unternehmen und überlässt diesen, aber auch im Bedarfsfall fremden Dritten, eigene Arbeitnehmer. Die GE Power AG hält unmittelbar drei Beteiligungen im Inland und eine Beteiligung im Ausland. Mit den drei inländischen Tochterunternehmen hat die GE Power AG Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge abgeschlossen. Die GE Power AG hat ihren Sitz in Mannheim. Weitere Standorte befinden sich zum 31. Dezember 2016 in Berlin, Bergisch Gladbach, Bexbach, Nürnberg, Peitz und Stuttgart. Der Standort Neumark wurde am 24. Mai 2016 und der Standort Essen am 6. Dezember 2016 veräußert. Im Vorjahr wurde das Geschäftsjahr der Gesellschaft auf das Kalenderjahr angepasst, wodurch sich für den Zeitraum 1. April bis 31. Dezember 2015 ein Rumpfgeschäftsjahr ergab. Darüber hinaus ist teilweise die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr auch dadurch eingeschränkt, dass erstmalig zum 31. Dezember 2016 das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz [BilRUG] angewendet wird, aus dem sich einige Ausweisänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung ergeben. Aufgrund der im Vorjahr erfolgten Veräußerung der GE Power AG durch die ALSTOM B.V., Ridderkerk (Niederlande), an die General Electric International (Benelux) B.V., Breda (Niederlande), wurde der bestehende Beherrschungsvertrag zum 31. Dezember 2015 beendet. Die GE T&D GmbH, Mannheim, wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2016 auf die Muttergesellschaft GE Power AG, Mannheim, und zum gleichen Zeitpunkt die mittelbare Tochtergesellschaft GE Zweite Verwaltungs-GmbH, Mannheim, auf die GE Power Systems GmbH, Mannheim, verschmolzen. 2. Neuausrichtung des Unternehmens Am 13. Januar 2016 hat der Vorstand der Gesellschaft die Mitarbeiter über Planungen informiert, die Gesellschaft wie auch deren Tochterunternehmen innerhalb des GE-Konzerns neu auszurichten. Diese Überlegungen sind einerseits darauf ausgerichtet, dem Rückgang des Kraftwerkgeschäftes sowie dem Verlust an Volumen durch die aufgrund von EU-Auflagen erzwungene Aufgabe des Geschäfts im Bereich der Gasturbinenfamilien GT26 und GT36 Rechnung zu tragen und die unter anderem dadurch fehlende Profitabilität zu verbessern. Andererseits sollen auch die bereits bestehenden Strukturen des GE-Konzerns an anderen Standorten im Bereich des Dienstleistungsgeschäfts sowie der Shared Services genutzt werden, um Kostensynergien zu erreichen. Zudem ist für den Service-Bereich eine Regionalisierung bzw. Lokalisierung der Leistungserbringung geplant. Die Umsetzung entsprechender Maßnahmen geht mit einem signifikanten Arbeitsplatzabbau von mehr als 1.000 Mitarbeitern der Gesellschaft einher. Sie beinhaltet auch die Schließung von Fertigungseinheiten und Shared-Service- bzw. Holding-Funktionen. Die Restrukturierungen wurden im Laufe des Jahres 2016 beschlossen, detailliert geplant und mit den Mitarbeitern sowie dem Betriebsrat verhandelt. Die Verhandlungen zwischen dem Vorstand und dem Konzernbetriebsrat wurden mit einem Sozialplan und einem Interessenausgleich abgeschlossen. 3. Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr wurden 30,6 Mio. EUR (VJ: 24,6 Mio. EUR) für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Diese Aufwendungen stellen den Beitrag der Gesellschaft für Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Thermal Power Sektors des General Electric Konzerns weltweit dar. Der durch die Gesellschaft zu leistende Beitrag ist abhängig vom Anteil am Umsatzvolumen des Thermal Power Sektors. Erbringt die Gesellschaft eigene Leistungen im Zusammenhang mit anerkannten Entwicklungsprojekten, so werden diese von verbundenen Unternehmen erstattet. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft befand sich im Jahr 2016 in einer moderaten Erholungsphase. Diese Entwicklung wurde getragen von der konjunkturellen Erholung der Industrieländer, insbesondere im Euro-Raum, den USA und Japan, welche durch eine zunehmende Beschäftigung im Jahr 2016 und den daraus resultierenden Einkommenszuwächsen geprägt war. Die konjunkturelle Lage in den Schwellenländern entwickelte sich im Jahr 2016 positiv, was vor allem - bedingt durch die Stabilisierung der Rohstoffpreise - auf die robuste Expansion der Wirtschaft in China und Indien sowie einer Verbesserung der Situation in Russland und Lateinamerika zurückzuführen ist. Im Europäischen Wirtschaftsraum war im Jahr 2016 die positive konjunkturelle Entwicklung nach wie vor durch eine expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank sowie einer wenig restriktiven Fiskalpolitik beeinflusst. In 2016 nahm die Binnennachfrage weiter zu, welche auch durch den Ölpreisverfall getragen wurde, und der Arbeitsmarkt erholte sich weiter. Insgesamt ergab sich somit für den Euro-Raum für das Jahr 2016 ein Wachstum von 1,8 % (2015: +1,6 %). Jedoch ist weiterhin eine Heterogenität der Entwicklung in den einzelnen Mitgliedsstaaten zu beobachten. Die deutsche Wirtschaft konnte im Jahr 2016 ihren soliden und stetigen Wachstumskurs fortsetzen. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 1,9 % (2015: + 1,7 %) und liegt damit weiterhin über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre (1,4 %). Dies ist vor allem auf die starke Binnennachfrage zurückzuführen. Die deutschen Exporte erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,2%, während die Importe um 0,6 % gestiegen sind. Dies führte dazu, dass die Außenhandelsbilanz im Jahr 2016 mit dem bisher höchsten Überschuss von EUR 252,9 Mrd. abschloss. Die Auftragseingänge der deutschen Industrieunternehmen haben sich im Jahr 2016 stabil entwickelt. Die Inflationsrate in Deutschland lag in 2016 bei 0,5% und ist damit im Vorjahresvergleich um 0,2%-Punkte gestiegen. Für die weiterhin geringe Inflationsrate war im Wesentlichen die Entwicklung der Energiepreise maßgeblich, welche sich im Durchschnitt im Vergleich gegenüber dem Vorjahr verringerten. 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen a) Sektor Thermal Power [Service, Steam] Viel mehr als die allgemeinen Rahmenbedingungen waren für die Gesellschaft und deren Tochterunternehmen folgende Einflussfaktoren relevant: Weiterer Preisverfall bei fossilen Brennstoffen auf den Weltmärkten, insbes. Erdöl: Zwar stützt diese Entwicklung die Konjunktur in vielen erdölimportierenden Ländern, sie senkt jedoch die Investitionsfreudigkeit in Energieinfrastruktur in den rohstoffreichen Ländern, wovon insbesondere Russland und der Nahe und Mittlere Osten zu den Hauptmärkten der GE Power AG und deren Tochterunternehmen zählen. UN-Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015: Als Ergebnis dieser Konferenz hat sich die Staatengemeinschaft mit insges. 195 Staaten verpflichtet, in ihren jeweiligen Ländern weitergehende Maßnahmen zur Begrenzung der globalen Erwärmung zu treffen. Das hat vor allem in Europa und in den USA die bereits bestehenden Bestrebungen verstärkt, den Bau von konventionellen Kraftwerken in diesen Ländern kaum noch zuzulassen. In Verbindung mit den im November 2015 geänderten Regeln der OECD für Exportkredite für Kohlekraftwerke ist darüber hinaus die Finanzierung dieser Stromerzeugungstechnologie in Schwellen- oder Entwicklungsländern weiter eingeschränkt worden bzw. mit deutlich höheren Auflagen versehen. Gegenläufig dazu ist aber weltweit mit deutlich erhöhter Investitionsnachfrage in Stromerzeugungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien wie auch in die Netzinfrastruktur zu rechnen. Diese Entwicklung dürfte verschiedenen anderen Unternehmen im GE-Konzern wie auch den veräußerten Tochterunternehmen der Gesellschaft im Bereich Stromübertragung zu Gute kommen, nicht jedoch der Gesellschaft selbst. Gesetzliche Rahmenbedingungen in Deutschland: Die seit Jahren auch in gesetzliche Formen eingebettete Energiewende wurde auch 2016 konsequent weiterentwickelt. Sie wird zwar einen signifikanten Ausbau der Stromerzeugung mittels erneuerbarer Energie nach sich ziehen, jedoch auch den Neubau von Kraftwerken auf Basis fossiler Brennstoffe weiter erschweren bzw. unmöglich machen. Gleichzeitig ist der Widerstand in der Bevölkerung gegen die erhebliche Verteuerung des Endverbraucherpreises für Strom eher rückläufig. Auch die Entscheidung, geplante Nord-Süd-Stromübertragungstrassen im Wesentlichen mit der deutlich teureren unterirdischen Kabeltechnologie zu realisieren, wurde in der Öffentlichkeit eher positiv wahrgenommen. Damit haben sich die allgemeinen Rahmenbedingungen in 2016 für den Neubau von thermischen Kraftwerken weiter verschlechtert. Dies gilt insbesondere für den Heimatmarkt der Gesellschaft, Deutschland, in dem nur noch vereinzelt mit dem Neubau von größeren Gaskraftwerken bzw. mit einigen Projekten im Bereich kleinerer und flexibler Gaskraftwerke gerechnet werden kann. Zudem ist der Neubau von Kohlekraftwerken derzeit unwahrscheinlich. Auch im Bereich des Service sieht die Gesellschaft in Deutschland einen in den nächsten Jahren weiter leicht zurückgehenden Markt für bestehende Gas- und Kohlekraftwerke. Als Folge der Energiewende in Deutschland ist eine deutliche Zurückhaltung bei der Beauftragung von Modernisierungsmaßnahmen zu verzeichnen. Eine teilweise Kompensierung ist durch eine leicht erhöhte Nachfrage nach Flexibilisierungsmaßnahmen, aber auch bei der Instandhaltung von Kraftwerken, die der sog. Kaltreserve zugeordnet wurden, erkennbar. Aufgrund der führenden Positionierung der Gesellschaft im Wettbewerb ist sie heute und auch in absehbarer Zukunft gut aufgestellt, um auch am sich verändernden Service-Markt spürbar zu partizipieren. Auf dem Weltmarkt für thermische Kraftwerke haben die veränderten Rahmenbedingungen unterschiedliche Auswirkungen. So ist insbesondere in Indien von einem Nachfragerückgang für Kohlekraftwerke noch nicht viel zu spüren. In China ist jedoch mit geringeren Ausbauvolumina zu rechnen als noch vor wenigen Jahren prognostiziert. Auch hat sich in den USA eine eigene Konjunktur zum Bau von Gaskraftwerken entwickelt, die durch den Schiefergasboom mitbefördert wurde. Beide Regionen zählen jedoch aus Wettbewerbsgründen nicht zu dem für europäische Anbieter erreichbaren Weltmarkt. Dieser zeigt aufgrund der dargestellten Entwicklungen eine eher rückläufige Tendenz. Damit werden die bestehenden Überkapazitäten weiter verstärkt bzw. die Wettbewerbssituation weiter verschärft. Dies betrifft zunächst insbesondere den Bereich des Baus von Kohlekraftwerken. Aber auch im Service-Segment kann eine verschärfte Wettbewerbssituation beobachtet werden, die auf das Auftragsvolumen wie auch auf das Preisniveau drückt. 3. Wesentliche Leistungsindikatoren Als finanzielle Leistungsindikatoren hat die Gesellschaft den Auftragseingang, die Umsatzerlöse und das operative Ergebnis (definiert als das Ergebnis vor Zinsen und Steuern) festgelegt. Da die Gesellschaft in allen Geschäftsbereichen von der Hereinnahme bzw. dem Ausbleiben von Großaufträgen abhängig ist, ist der Auftragseingang ein wesentlicher Indikator zur Bestimmung der Lage der Gesellschaft. Zwar ergeben sich aus der Struktur der langlaufenden Projekte schon im Zeitpunkt des Auftragseingangs relativ sichere Vorhersagen bzgl. der Generierung der Umsatzerlöse. Die eigenständige Verfolgung der Umsatzerlöse als finanzieller Leistungsindikator ist jedoch unerlässlich, da die Umsatzlegung auch von anderen Faktoren abhängig ist. Dazu gehört die Fähigkeit, die großen Anlageprojekte gemäß Planung zu Ende zu bringen, also die Umsätze so zu realisieren, wie sie zum Zeitpunkt des Auftragseingangs geplant wurden. Das operative Ergebnis wird zwar durch die Umsatzrealisierung maßgeblich beeinflusst, jedoch zeigt sich hier, wie sehr die Gesellschaft in der Lage ist, erwartete Deckungsbeiträge aus den Projekten tatsächlich realisieren zu können und nicht projektbezogene Kosten im Griff zu behalten. 4. Geschäftsverlauf Aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres 1. April - 31. Dezember 2015 besteht eine Einschränkung der Vergleichbarkeit der Finanzzahlen mit dem aktuellen Geschäftsjahr 2016. Der Auftragseingang beträgt im Geschäftsjahr 2016 544 Mio. EUR und liegt damit deutlich über dem Niveau des Rumpfgeschäftsjahres April - Dezember 2015.
Der Anstieg des Auftragseingangs ist im Wesentlichen auf Großaufträge, die sich vor allem im Bereich Steam zeigen, sowie auf Fertigungsaufträge der Mannheimer Fabrik zurückzuführen. Im Service-Bereich konnte sich die Auftragseingangssituation im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht erholen. Im Gegenteil, es war auch hier ein weiterer Rückgang des Auftragseingangsvolumens im Vergleich zu den Vorjahren zu beobachten. Die Gründe liegen nach wie vor im weiteren Rückgang des Servicevolumens bei Dampf- und Gaskraftwerken als Folge der Energiewende in Deutschland, was sich auch in spürbarer Zurückhaltung bei der Beauftragung von Upgrades und Retrofits durch die Stromversorger widerspiegelt. Auch die finanzielle Situation der Energieversorgungsunternehmen (EVUs) führt nach wie vor zu einem spürbar gebremsten Investitionsverhalten. Zu diesem Einfluss kam ein gewisser Rückgang der weltweiten Nachfrage sowie ein erhöhter Preisdruck durch den zunehmenden Wettbewerb. Der Auftragsbestand der GE Power AG beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 2016 2.244 Mio. EUR (VJ: 2.356 Mio. EUR) und gliedert sich wie folgt:
Der Umsatz der GE Power AG beträgt im Geschäftsjahr 2016 797 Mio. EUR (VJ: 705 Mio. EUR).
Unter Berücksichtigung des Rumpfgeschäftsjahres im Vorjahr sind die Umsätze rückläufig, trotz Finalisierung und Abrechnung eines größeren Projekts, des Gas- und Dampf-Kombikraftwerks in Köln-Niehl. Dies entspricht der Umsatzprognose im letzten Jahr, die ein eher zurückgehendes Umsatzvolumen über alle Geschäftsfelder (insgesamt) in Aussicht gestellt hatte. Für den Steam-Bereich (Turbomaschinen) sanken die Umsatzerlöse deutlich, dies war auch in unserer Prognose im Vorjahr so erwartet worden. Im Servicebereich war dagegen beim Umsatz ein temporär positiver Trend zu verzeichnen, der sich durch die Fertigstellung und Abrechnung diverser Aufträge erklären lässt. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2016 einer lediglich leichten Steigerung der Umsatzerlöse wurde hier sogar übertroffen. Die Umsatzprognosen für den Bereich Fertigung (Prognose im Vorjahr: fehlende Auslastung und unter 100 Mio. EUR Umsatz) sowie für sonstige, nicht zum Kerngeschäft zählende Aktivitäten (Prognose im Vorjahr: positive Umsatzentwicklung) haben sich insgesamt als zutreffend erwiesen. Die deutliche Verschlechterung des operativen Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr resultiert weit überwiegend aus den hohen Aufwendungen für Restrukturierung und der Verlustübernahme für die drei deutschen Tochtergesellschaften. Eine Dividendenausschüttung unserer Tochtergesellschaft in Polen hat dagegen einen positiven Ergebnisbeitrag geliefert. Im Berichtszeitraum entwickelten sich die wesentlichen Unternehmensbeteiligungen der GE Power AG im Inland wie folgt 1. Zur Beteiligung an der GE Power Systems GmbH, Mannheim, ist folgendes anzumerken: Die GE Power Systems GmbH ist an den Standorten Mannheim und Stuttgart auf dem Gebiet der Stromerzeugungsanlagen und -komponenten tätig. Der Fokus der Geschäftstätigkeit liegt auf dem Dampferzeuger- und Mühlengeschäft. Dabei werden im Dampferzeugerbereich nur noch im Auftragsbestand befindliche Projekte abgewickelt und nur im Mühlenbereich Neugeschäft akquiriert. Umsatz und operatives Ergebnis sind elementar von den Entwicklungen im Dampferzeugerprojektgeschäft beeinflusst. So belaufen sich die Umsatzerlöse in diesem Jahr auf nur noch 303,9 Mio. EUR (VJ: 694,9 Mio. EUR). Das Jahresergebnis (vor Verlustübernahme) wurde neben den Restrukturierungsaufwendungen erheblich durch die Risikovorsorge für ein Projekt belastet, so dass der Verlust -297 Mio. EUR (VJ: 16,7 Mio. EUR Gewinn) betrug. Es sei hier darauf verwiesen, dass die GE Power AG auch zukünftig an dem Gewinn- und Verlustabführungsvertrag festhalten will. Zur Beteiligung an der GE Boiler Deutschland GmbH, Stuttgart, ist folgendes anzumerken: Die GE Boiler Deutschland GmbH ist am Standort Stuttgart auf dem Gebiet der Dampferzeugeranlagen tätig. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte die Gesellschaft einen Auftragseingang im Bereich Großdampferzeuger in Höhe von 295,0 Mio. EUR (VJ: 8,0 Mio. EUR). Aufgrund von fehlenden Projektfertigstellungen im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz auf 16,4 Mio. EUR (VJ: 926 Mio. EUR) zurückgegangen. Neben der stark rückläufigen Gesamtleistung wurde das Ergebnis durch die Restrukturierung belastet, so dass sich ein negatives Ergebnis (vor Verlustübernahme) von -34,4 Mio. EUR (VJ: 88,2 Mio. EUR) ergab. Es sei hier darauf verwiesen, dass die GE Power AG auch zukünftig an dem Gewinn- und Verlustabführungsvertrag festhalten will. Zur Beteiligung an der GE Carbon Capture GmbH, Mannheim, ist anzumerken: Der durch diese Gesellschaft anvisierte Markt des Carbon Capture Storage (Kohlendioxidabscheidung und -speicherung) hat keine positive Entwicklung genommen, was sich in sehr schwachen Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr widerspiegelt. Es gab keinen nennenswerten Auftragseingang, der Umsatz betrug nur 2,9 Mio. EUR (VJ: 1,3 Mio. EUR) und das negative Ergebnis vor Verlustübernahme betrug -23,3 Mio. EUR (VJ: -18,4 Mio. EUR). Das operative Ergebnis wurde erheblich durch die Restrukturierung der Gesellschaft belastet. Es sei hier darauf verwiesen, dass die GE Power AG auch zukünftig an dem Gewinn- und Verlustabführungsvertrag festhalten will. 4. Lage Aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres 1. April - 31. Dezember 2015 besteht eine Einschränkung der Vergleichbarkeit der Finanzzahlen mit dem aktuellen Geschäftsjahr. Darüber hinaus wird erstmalig zum 31. Dezember 2016 das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz [BilRUG] angewendet. a) Ertragslage Die GE Power AG weist für das Geschäftsjahr 2016 einen Verlust in Höhe von -659,4 Mio. EUR (VJ: Gewinn in Höhe von 51,9 Mio. EUR) auf. Damit hat sich die Ertragslage gegenüber dem Vorjahr wie auch den davorliegenden Geschäftsjahren deutlich verschlechtert. Die aktuell schlechte Ertragslage ist zu großen Teilen auf Aufwendungen für die Verlustübernahmen der drei deutschen Tochtergesellschaften sowie die höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Restrukturierung und den Wertminderungen auf zwei Beteiligungen zurückzuführen. Bei der Entwicklung der Umsatzerlöse und des Materialaufwands ist festzustellen, dass der Materialaufwand in ähnlicher Weise wie die Umsatzerlöse leicht angestiegen ist. Neben dem Servicegeschäft kam es auch zur Realisierung von Umsatzerlösen aus der Fertigstellung einzelner langfristiger Projekte. Der Personalaufwand ist trotz eines im Jahresverlauf 2016 bereits leicht rückläufigen Personalbestands gestiegen, dies ist jedoch bedingt durch den Vergleich mit 2015 als Rumpfgeschäftsjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich stark erhöht. Dies ist vor allem auf die gebildeten Rückstellungen für die Restrukturierung zurückzuführen. Für das Geschäftsjahr 2016 ergeben sich folgende Jahresergebnisse der inländischen Tochtergesellschaften:
Von der GE Power Sp. z o.o., Polen, wurde im Geschäftsjahr eine Dividende von 35,1 Mio. EUR vereinnahmt (VJ: 0 Mio. EUR). Das Zinsergebnis resultiert im Wesentlichen aus Zinserträgen und -aufwendungen von verbundenen Unternehmen und den Zinskosten aus den Pensionsverpflichtungen. b) Finanzlage Die Finanzierung der GE Power AG erfolgt durch den GE-Konzern mit der Einbindung der Gesellschaft in das Cash Pooling. Die GE Power AG hat zum Bilanzstichtag dementsprechend ihre überschüssigen liquiden Mittel an die GE Energy International Cooperatief U.A. abgeführt. Aufgrund des Bestehens des Cash-Poolings wird die Finanzlage von der Unternehmensleitung als grundsätzlich unproblematisch eingestuft. Aufgrund eines Factoring Vertrages mit einer GE Gesellschaft werden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu einem großen Teil veräußert. Im Rahmen dieses Vertrages wurde auch die Debitorenbuchhaltung an die Factoringgesellschaft übertragen. Forderungen und Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen in Euro. Das bestehende Risikomanagement für Forderungen, u. a. bestehend aus der Vergabe von Kreditlimits, Beobachtung der Altersstruktur der Forderungen sowie den damit zusammenhängenden Bewertungsmaßnahmen, wird nach den konzerneinheitlichen Vorgaben umgesetzt. c) Vermögenslage Das Anlagevermögen der GE Power AG besteht im Wesentlichen aus Finanzanlagen in Höhe von 254,8 Mio. EUR (VJ: 308,5 Mio. EUR) sowie Sachanlagen in Höhe von 113 Mio. EUR (VJ: 137,2 Mio. EUR). Der Rückgang bei den Finanzlagen ist hauptsächlich durch die Abwertung der gehaltenen Beteiligungen in Höhe von 51,1 Mio. EUR zu erklären. Der Rückgang bei den Sachanlagen ist wesentlich beeinflusst durch außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 21,6 Mio. EUR. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen waren mit 19 Mio. EUR relativ gering. Das Umlaufvermögen ist mit 1.773,1 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr (1.994,4 Mio. EUR) um 221,3 Mio. EUR gesunken. Während die Vorräte im Zusammenhang mit der Reduzierung der Bestände an angearbeiteten Aufträgen um 113 Mio. EUR zurückgegangen sind, sind die Forderungen auch um 106 Mio. EUR zurückgegangen. Hier gab es wesentliche gegenläufige Effekte. So ist die Forderung aus dem Cash-Pooling gegenüber Vorjahr um rund 230 Mio. EUR gestiegen. Dagegen bestand zum Bilanzstichtag des Vorjahres (31. Dezember 2015) noch die Forderung aus dem Verkauf der zwei deutschen Grid-Beteiligungen in Höhe von 282,3 Mio. EUR sowie die Forderung aus der Gewinnabführung gegenüber der GE Boiler Deutschland GmbH in Höhe von 87,4 Mio. EUR. Auf der Passivseite hat sich der zurückgehende Bestand an laufenden Projekten, insbesondere in Bezug auf Großprojekte, unter anderem durch den Rückgang von erhaltenen Anzahlungen in den Verbindlichkeiten bemerkbar gemacht. Es sind weit mehr ältere Anzahlungen bei der Endabrechnung von Projekten verrechnet worden, als neue Anzahlungen hinzugekommen sind. Dies hat einen Rückgang des Bestands an Anzahlungen von 1.561 Mio. EUR im Vorjahr auf 1.381 Mio. EUR zum 31. Dezember 2016 verursacht. d) Mitarbeiter Zum Ende des Geschäftsjahres 31. Dezember 2016 beschäftigte die Gesellschaft 2.013 Mitarbeiter, von denen 88 Auszubildende waren. Die Marktsituation hat sich in den Geschäftsbereichen Service, Steam und Kraftwerkskomponenten im Vergleich zum vorhergehenden Geschäftsjahresende nicht verbessert. Am 13. Januar 2016 hat der Vorstand daher die Grundzüge eines weitreichenden Restrukturierungsprogramms veröffentlicht, das die Aufgabe von Geschäftsfeldern oder Standorten, Strategieanpassungen und den Abbau von mehr als 1.000 Arbeitsplätzen vorsieht. Die konkreten Restrukturierungspläne sind während des Jahres 2016 detailliert mit den gesetzlich vorgeschriebenen Gremien verhandelt und am 6. Februar 2017 formal abgeschlossen worden. Für die restrukturierungsbedingten Kosten aus dem Sozialplan und Interessenausgleich (unter anderem Abfindungszahlungen, Kosten der Transfergesellschaft) wurde bilanzielle Vorsorge getroffen. e) Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft Der schwache Auftragseingang, der bereits mehrere Jahre in Folge anhält, wie auch die schwachen Marktaussichten bei gleichzeitig eher zunehmendem Wettbewerb sowie den schon bestehenden Problemen bezüglich der Profitabilität hat die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens deutlich eingetrübt. Es hat sich zudem gezeigt, dass die Einbindung in den GE-Konzern vorerst nur sehr begrenzt neue Absatzmöglichkeiten für die spezifischen Produkte und Services der Gesellschaft mit sich bringt. Frühere Auftragseingänge mit langer Laufzeit haben die Umsatzerlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr noch gestützt. Das operative Jahresergebnis wurde erheblich durch die Restrukturierung und damit verbundenen Abwertungen auf das Anlagevermögen belastet. Gegenläufig konnte man die Belastungen durch Dividendenerträge teilweise auffangen. Aufgrund bestehender Ergebnisabführungsverträge wurden die negativen Jahresergebnisse der Tochtergesellschaften an die GE Power AG abgeführt, aufgrund dessen entstand ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag. Die Ergebnisse der Tochtergesellschaften waren ebenfalls durch die Restrukturierung sowie durch die Neubewertung von Projektrisiken und rechtlichen Risiken erheblich belastet. Trotz der erheblichen Belastungen des Eigenkapitals durch den Jahresverlust, die erst im neuen Geschäftsjahr (2017) durch eine Kapitalerhöhung ausgeglichen wurden, war die Gesellschaft nach Auffassung der Unternehmensleitung nicht in ihrem Bestand gefährdet, da ausreichende liquide Mittel zur Verfügung standen. Es bestand zudem ein uneingeschränkter Zugriff auf den GE Cash Pool. III. Nachtragsbericht Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2016 bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Lage der Gesellschaft eingetreten: Nach Ablauf des Geschäftsjahrs hat die alleinige Gesellschafterin General Electric International (Benelux) B.V. im Rahmen einer außerordentlichen Hauptversammlung zum 11. September 2017 zunächst eine Glättung (Kapitalherabsetzung um 0,65 EUR) des gezeichneten Kapitals auf 6.011.258,00 EUR beschlossen, und hat sodann am gleichen Tag eine Kapitalerhöhung in Höhe von EUR 400.000.000,00 EUR beschlossen. Gemäß Beschluss steigt das gezeichnete Kapital auf 406.011.258,00. Die neu begebenen 200.000.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien sind ab 1. Januar 2017 gewinnberechtigt. Die Bareinlage wurde mittels einer Banküberweisung zum 13. September 2017 in voller Höhe erbracht. Die Kapitalerhöhung soll zu allgemeinen Finanzierungszwecken der Gesellschaft verwendet werden. Nach dem Bilanzstichtag sind zudem die Vorstände Adolf Roesch (31. März 2017), Dr. Jochen Schwarz (31. Januar 2017) und Erwin Lebon (13. März 2017) ausgeschieden. Dr. Thomas Brunn wurde am 28. April 2017 zum Arbeitsdirektor, Dr. Rolf Jeckel (13. März 2017) und Christian Hahn (01. April 2017) wurden zu Vorständen bestellt. Der Vorstand hat das Statusverfahren über die Zusammensetzung des Aufsichtsrats gem. §97 Aktiengesetz (AktG) eingeleitet, so dass der Aufsichtsrat zukünftig gemäß §§ 96 Abs.1 Alt.4, 101 Abs.1 AktG in Verbindung mit §§1 Abs.1 Nr.1, 4 Drittelbeteiligungsgesetz zusammengesetzt sein wird. Am Dezember 2017 hat der Vorstand der Gesellschaft die Mitarbeiter über Planungen informiert, die Gesellschaft wie auch deren Tochterunternehmen innerhalb des GE-Konzerns neu auszurichten um dem weiteren Rückgang des Kraftwerkgeschäftes aufgrund von weiterhin bestehenden Überkapazitäten im Markt Rechnung zu tragen und mit diesen Maßnahmen die fehlende Profitabilität zu verbessern. Neben den operativen Geschäftsbereichen sind auch die Verwaltung von den Restrukturierungsmaßnahmen betroffen. IV. Prognosebericht
Über alle Geschäftsfelder geht der Vorstand davon aus, dass sich der Auftragseingang in den nächsten Geschäftsjahren zwischen 160 Mio. EUR - 250 Mio. EUR einpendeln wird und damit auf einem im langfristigen Vergleich auf sehr niedrigen Niveau liegen wird. Trotz der erfolgreichen Abarbeitung von einigen Großaufträgen plant die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2017 mit einem leichten Umsatzrückgang. Für das Folgejahr schlägt sich der niedrigere Auftragseingang aus den Vorjahren in den Umsatzerlösen nieder, entsprechend wird mit einem starken Umsatzrückgang für das Geschäftsjahr 2018 gerechnet. Aufgrund der Fertigstellung und Abrechnung von Großaufträgen sowie unter Berücksichtigung der umgesetzten Strukturmaßnahmen im abgelaufenen Geschäftsjahr ist für die Geschäftsjahre 2017 sowie 2018 mit insgesamt positiven Ergebnisbeiträgen aus dem operativen Geschäft der GE Power AG (ohne Tochtergesellschaften) zu rechnen. Das Jahresergebnis 2017 wird erheblich durch die Restrukturierung belastet werden. Für die Beteiligungen mit Sitz in Deutschland ist festzuhalten, dass auch im Jahr 2017 aufgrund der geplanten Restrukturierung mit negativen Ergebnisbeiträgen aus operativem Geschäft gerechnet wird. Da die bestehenden Ergebnisabführungsverträge auch für das Jahr 2017 fortgelten, müssen die hieraus zu erwartenden Ergebnisse mit in die Gesamtprognose eingebracht werden.
Zusammenfassende Darstellung der Prognose für die GE Power AG:
V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Allgemeine Betriebsrisiken
Operationelle Risiken
Finanzwirtschaftliche Risiken
2. Chancenbericht
Die im Bereich Service eingeschlagene Wachstumsstrategie im "other OEM" Bereich wurde im Berichtsjahr erfolgreich fortgeführt und wird auch in den Folgejahren als wichtiger Wachstumsbereich angesehen. Neben den Fähigkeiten im Dampfturbinen- und Generatoren Service sowie dem Kessel- und Umwelttechnologiebereich wurden die Fähigkeiten mittlerweile auch auf bestimmte Gasturbinentypen von anderen Herstellern erweitert. Die im Jahr 2017 verschärfte Europäische Gesetzgebung zum Umweltschutz (BREF) für Großkraftwerke wird darüber hinaus für den Implementierungszeitraum von vier Jahren für zusätzliche Chancen im Abgas Reinigungs-Upgrade sorgen (NOx, SOx, Quecksilber). Für den anschließenden Zeitraum bis 2025 werden derzeit Entscheidungen zur Produkterweiterung für die Abgasreinigung im Industriekessel-Bereich getroffen, um damit die Chancen für Aufträge aus der Implementierung der Europäischen Umweltrichtlinie MCPD für kleinere Kessel zu wahren. Generell soll der Bereich "Mehrjahresverträge" ausgebaut werden, zum Beispiel für die Verschleißteillieferung. Dabei soll die reine Ersatzteillieferung mit der neu entwickelten digitalen Optimierungssoftware und gegebenenfalls Upgrades kombiniert werden. Dieses Produktangebot schafft über die Kohleverbrauchs-Optimierung die Möglichkeit, billigere Kohle mit geringerer Qualität zu verbrennen, einen sehr kurzen Amortisationszeitraum auf Kundenseite und steigert GE's Chancen, diesen Geschäftsbereich auszubauen, erheblich. Ab 2018 ist geplant, alle Fieldservice Bereiche in einer neuen GE-Gesellschaft zusammenzulegen. Mit dieser Maßnahme werden die Power Service Aktivitäten auf die Bereiche Windservice und Service an Gasmotoren erweitert. Auslastungsschwankungen im traditionellen Geschäft können durch diese Maßnahme zukünftig besser kompensiert werden. Im Bereich Steam hat man sich im Markt durch die in 2015 erzielten Rekorde bezüglich der Effizienz bei der Energieausbeute sowie bei der Qualität der durchgeführten Projekte und der damit zusammenhängenden Kundenzufriedenheit international einen guten Namen gemacht. Dies steht aber einigen technischen Problemen in den ersten Betriebsjahren der neuen Generation von Dampfturbinen mit erhöhten Dampfparametern gegenüber. Die Nachfrage nach den Technologien der Gesellschaft ermöglicht es der GE Power AG, in diesem Segment bei internationalen Ausschreibungen erfolgreich sein zu können, dies insbesondere in asiatischen Märkten als Komponentenlieferant in enger Zusammenarbeit mit chinesischen Generalunternehmen - allerdings konfrontiert mit der Forderung nach einem hohen chinesischen Lieferanteil, da viele dieser Projekte China-finanziert sind. Im Bereich Fertigung (Mannheim) wird für das Geschäftsjahr 2017 ein Sondereffekt zum Tragen kommen: Die Ansaldo-Gruppe hat bei der Übernahme des ALSTOM-Konzerns durch General Electric aufgrund der EU-Auflagen mehrere Aufträge im Gasturbinensegment GT26 erhalten. Da die entsprechenden Fertigungskapazitäten dort auch nicht in 2017 zur Verfügung stehen, hat die GE Power AG einen Auftrag zur Produktion mehrerer Gasturbinen erhalten. Dies verbessert die Auslastung der Fertigung und damit auch die Ergebnissituation vorübergehend. Nach dem Restrukturierungsplan wird die Fabrik in Mannheim zum 31. Dezember 2017 geschlossen. Ab diesem Zeitpunkt werden dann alle noch verbliebenen Mitarbeiter in die Transfergesellschaft wechseln. 3. Hinweise und zukunftsgerichtete Aussagen Die Ausführungen zur voraussichtlichen Entwicklung stellen eine Prognose dar, die auf Annahmen beruht und naturgemäß Unsicherheiten unterliegt. Die tatsächliche Entwicklung kann wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält Zweigneiderlassungen an den Fertigungsstandorten in Mannheim und Bexbach. VII. Festlegungen zur Förderung der Teilhabe von Frauen an Führungspositionen in der GE Power AG Am 24. April 2015 ist das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst in Kraft getreten. Bei der GE Power AG wird der § 36 GmbHG, wie folgt umgesetzt: Als Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat wurde gemeinsam für beide Seiten, Arbeitnehmerseite und Arbeitgeberseite eine Zielgröße von 16,66% (1 Sitz) festgelegt. Um den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen, aber gleichsam in der Personalpolitik für alle Mitarbeiter flexibel zu sein, wurden als Zielgröße für den Frauenanteil im Vorstand eine Zielgröße von 0% (0 Sitze) festgelegt, und für den Frauenanteil auf den beiden Führungsebenen unterhalb vom Vorstand der GE Power AG wurden ebenso 0% festgelegt. Die Frist zur Erreichung dieser Zielgrößen ist nun der 30. September 2022. VIII. Schlusserklärung des Abhängigkeitsberichts Gemäß § 312 Abs. 3 AktG erklärt der Vorstand der GE Power AG: Die Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die dem Vorstand zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in denen die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Es sind der Gesellschaft auch keine Nachteile dadurch entstanden, dass Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden oder eines mit ihm verbundenen Unternehmens getroffen oder unterlassen.
Mannheim, 29. Januar 2018 GE Power AG Der Vorstand Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GE Power AG, Mannheim für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der GE Power AG. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht im Abschnitt "Risikobericht" hin. Dort wird dargestellt, dass die Sicherstellung des Fortbestands der Gesellschaft wesentlich von der Aufrechterhaltung der Bereitstellung finanzieller Mittel durch Konzerngesellschaften der General Electric-Gruppe, Boston, USA, abhängt.
Frankfurt am Main, den 29. Januar 2018 KPMG
AG
Kunz, Wirtschaftsprüfer Dr. Kaiser, Wirtschaftsprüfer |
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