HellermannTyton Verwaltungs GmbH

Großer Moorweg 45, 25436 Tornesch, DEU

Master Data

Registry
Register court Pinneberg HRB 18406 PI
Previous
AB 32/02 Vermögensverwaltungs GmbHDelphi Deutschland Technologies GmbHAptiv Holdings Deutschland GmbH
Registered
4/11/2003
Industry
Activities of holding companiesManagement activities of other holding companiesManagement activities of holding companies with predominantly financial shareholdings
Purpose
Gegenstand des Untermehmens ist der Erwerb, das Halten und Verwalten von Beteiligungen aller Art, ausschließlich im eigenen Namen und auf eigene Rechnung, nicht für Dritte, die Beteiligung als persönlich haftender Gesellschafter an Personengesellschaften einschließlich der damit verbundenen Übernahme der Geschäftsführung sowie das Erbringen von Dienstleistungen im Zusammenhang damit, sofern hierfür keine behördliche Genehmigung erforderlich ist.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Christian Sievert
since 8/18/2025
Procura
Procura
Axel Ernst Boywitz
since 9/20/2024
Managing Director
Christian Lampe
since 9/20/2024
Procura
Christoph Schlöder
since 9/20/2024
Procura
Wolfram Pfeifer
since 9/20/2024
Procura
Marc Ortmann
since 9/20/2024
Procura
Oliver Zimmermann
since 9/20/2024
Managing Director
Hagen Spieß
since 9/20/2024
Procura

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
Aptiv Global Holdings 2 (Luxembourg) S.à r.l.LUX
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Aptiv Global Holdings 2 (Luxembourg) S.à r.l.
Luxembourg
€25,000
100.00%

Holdings

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Aptiv Holdings Deutschland GmbH

Tornesch (vormals: Wuppertal)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Geschäftstätigkeit und Organisation

Die Aptiv Holdings Deutschland GmbH, Wuppertal, ist Muttergesellschaft von Gesellschaften der Automobilzuliefer- und Kabelmanagement-Industrie in Deutschland. Die unmittelbaren inländischen Tochtergesellschaften halten weitere Tochtergesellschaften im Inland und im Ausland.

Die Tochtergesellschaften der Aptiv Deutschland-Gruppe, die hauptsächlich unter der Aptiv Services Deutschland GmbH, Wuppertal, (kurz „ASD“) angesiedelt sind, entwickeln, fertigen und vertreiben Systeme und Komponenten in den Bereichen Kfz-Elektrik und Kfz-Elektronik. Hierzu gehören elektrische Bordnetze und Steckverbindungen, aktive Sicherheitssysteme, Elektronik mit Fahrer-Interfaces, Mechatronik und Infotainmentsysteme. Die Gesellschaften der HellermannTyton-Gruppe, die im Wesentlichen unter der Tochtergesellschaft Harwich Holding GmbH, Tornesch, organisiert sind, produzieren und vertreiben Produkte zur Bündelung, Befestigung, Verarbeitung, Verbindung, Isolierung, Schutz und Kennzeichnung von Kabeln, Leitungen und Datennetzinfrastrukturen.

Beide Unternehmensgruppen vertreiben ihre Produkte sowohl an die großen Automobilhersteller als auch an Zulieferbetriebe. Die Gesellschaften der Harwich Holding GmbH beliefern zusätzlich den Elektromarkt, Unternehmen des Schiffbaus, des Schienenfahrzeugbaus und der Luftfahrtindustrie sowie weitere OEMs unterschiedlicher Branchen.

Im Geschäftsjahr wurde die Harwich Holding GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2023 auf die Aptiv Connection Systems Holding Deutschland GmbH, Nürnberg, als übernehmende Rechtsträgerin verschmolzen. Mit der Eintragung der Verschmelzung im Handelsregister der Aptiv Connection Systems Holding Deutschland GmbH am 11. Oktober 2023 ist die Harwich Holding GmbH erloschen. Die übernehmende Rechtsträgerin Aptiv Connection Systems Holding Deutschland GmbH wurde durch Eintragung im Handelsregister am 11. Oktober 2023 in Harwich Holding GmbH umbenannt. Im November 2023 wurde der Sitz von Nürnberg nach Tornesch verlegt. Das Geschäft der HellermannTyton-Gruppe wird daher nach wie vor unter der Harwich Holding GmbH gebündelt, die bisherige Aptiv Connection Systems Holding Deutschland GmbH hatte keine operative Tätigkeit.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Entwicklungen in der Automobilbranche

Quellen: IMF World Economic Outlook 2024_01, Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 19 vom 15.1.2024; VDA-Pressemitteilung vom 18.1.2024, VDA-Pressemitteilung vom 4.1.2024; VDA-Beirat der Herstellergruppe III vom 4.3.2024.

Rahmenbedingungen

2023 war erneut ein herausforderndes Jahr. Die Folgen der Covid-19-Pandemie, sowie des Kriegs in der Ukraine lasteten weiterhin auf der weltwirtschaftlichen Entwicklung. Nach einem eher schleppenden ersten Halbjahr beschleunigte sich jedoch die Erholung der Weltwirtschaft in der zweiten Jahreshälfte. Dies machte sich unter anderem in einem signifikanten Rückgang der weltweiten Inflationsraten bemerkbar. Ebenfalls fiel das Wachstum in dieser Periode deutlich größer aus als zunächst erwartet.

In der Euro-Zone, besonders in Deutschland, konnte sich diese positive Entwicklung allerdings nicht bemerkbar machen. So sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Konjunktur wurde dabei durch die hohen Preise auf sämtlichen Wirtschaftsstufen, sowie ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen gedämpft. Der private Konsum sank um 0,8 %, während auch die Konsumausgaben des Staates preisbereinigt um 1,7 % im Vergleich zum Vorjahr zurückgingen.

Globaler Automobilmarkt

Die großen internationalen Automobilmärkte verzeichneten in 2023 einen deutlichen Anstieg der Neuzulassungen. Im Vergleich zu 2022 war die Fahrzeugverfügbarkeit deutlich verbessert, was sich positiv auf den Pkw-Absatz auswirkte. Hinzu kamen schwache Vorjahreswerte, die zu einem Basiseffekt führten. Dieser hatte jedoch zuletzt immer weniger unterstützende Wirkung auf die Wachstumsraten.

Dennoch blieb das Geschäftsumfeld für die Automobilwirtschaft herausfordernd: Insbesondere in Europa, aber auch in anderen Weltregionen, kam es infolge von geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten zuletzt zu einer gedämpften gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und damit zu einem verhaltenen Wirtschaftswachstum. Auch die nach wie vor hohen Energie- und Verbraucherpreise wirkten sich negativ auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage aus.

Auf dem europäischen Pkw-Markt (EU, EFTA & UK) wurden im Jahr 2023 gut 12,8 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen und damit 14 % mehr als im Vorjahr. Die Erholung verlief jedoch weiterhin schleppend: Der europäische Pkw-Markt lag zum Jahresende noch immer knapp ein Fünftel (-19 %) unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019.

Auf dem chinesischen Pkw-Markt wurden 2023 knapp 25,8 Mio. Pkw neu zugelassen. Nie wurden in China in einem Jahr mehr Pkw verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr 2022 stiegen die Pkw-Verkäufe um 11 % und gegenüber 2017, dem bisherigen Rekordjahr, betrug das Plus knapp 7 %. Der chinesische Pkw-Markt widersetzte sich damit dem Trend einer an Dynamik verlierenden chinesischen Gesamtwirtschaft und war eine wichtige Stütze der ansonsten zuletzt schwächelnden Konjunktur. Im Monat Dezember lag das Wachstum bei 24 %. Ein weiterer Rekord: Die knapp 2,8 Mio. verkauften Pkw waren das höchste jemals in einem Monat erreichte Absatzniveau.

Der US-Light-Vehicle-Markt (Pkw und Light Duty) entwickelte sich im Jahr 2023 dynamisch. In den Vereinigten Staaten sind die Light-Vehicle-Verkäufe im vergangenen Jahr zweistellig um 12 % gestiegen. Insgesamt wurden knapp 15,5 Mio. Fahrzeuge abgesetzt. Damit liegt der Markt allerdings noch knapp 9 % unter dem Vorkrisenniveau von 2019.

Deutscher Automobilmarkt

Mit 4,1 Mio. PKW in 2023 konnte die Inlandsproduktion um 18 % im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden, wobei das Niveau weiterhin 12 % unter dem Vorkrisenjahr 2019 liegt. Ähnlich gestaltete sich das Exportvolumen (3,1 Mio. Pkw) mit einem Plus von 17 % zu 2022 und weiterhin einem Rückstand gegenüber 2019 von 11 % (damals 3,5 Mio. Pkw). Bei den Neuzulassungen (2,8 Mio. Pkw) konnte ein Plus von 7 % im Vergleich zu 2022 verzeichnet werden.

Gegenläufig verhielt sich allerdings die Auftragslage, welche im Inland um 18 % und im Ausland um 5 % zum Vorjahr zurückging.

Die Beschäftigtenzahl in der deutschen Automobilindustrie nahm im Jahr 2023 um etwa 1 % auf 780.000 (774.000 im Vorjahr) zu.

Geschäftsentwicklung der Aptiv Deutschland Gruppe

Wie der Aptiv Konzern versteht sich auch die Aptiv Services Deutschland GmbH als Triebfeder der Digitalisierung im Bereich der Mobilität und punktet mit ihrer breiten Automotive-Kompetenz bei der Integration moderner, immer stärker auf Elektronik und Software basierenden Technologielösungen in Automobilen.

Mit der an den Standorten in NRW, Niedersachsen und Bayern konzentrierten Labor-, Fertigungs- und Engineeringkompetenz für Kfz-Elektrik, Mechatronik und Kfz-Elektronik, die sowohl Hard- und Software umfasst, werden Technologien entwickelt, die die Verkehrssicherheit erhöhen und Mobilität nachhaltiger gestalten sollen. Darüber hinaus sind am Standort Wuppertal neben einer Fertigung für Elektronikkomponenten ein Werkzeugbau, die Deutschlandzentrale mit ihren Unternehmensfunktionen sowie das europäische bzw. globale Management für die Divisionen ADVANCED SAFETY & USER EXPERIENCE (AS&UX) und SIGNAL & POWER SOLUTIONS (S&PS) angesiedelt. So nimmt die deutsche Firmenzentrale als einer von weltweit vier Hauptentwicklungsstandorten innerhalb des Aptiv Konzerns eine wichtige Rolle ein.

Beginnend in 2021 zeigte sich auf den Automobilmärkten der Welt zuerst eine hohe Nachfrage nach Pkw, u.a. infolge von Nachholeffekten aus Vorjahren, in denen die Pkw-Produktion wegen der Ausbreitung des Coronavirus zeitweise stillgelegt war. Verschiedene Ereignisse in 2022 und 2023 wie der Krieg in der Ukraine, Lockdowns in China und weltweite Produktionsstopps führten zu Lieferengpässen und einer zunehmenden Knappheit von Halbleitern und zu anhaltenden Produktionseinschränkungen bei den Pkw-Herstellern. Diese Situation hat sich in 2023 mit der Erholung der Automobilbranche in Deutschland deutlich entschärft.

Das Umsatzvolumen lag in allen Geschäftsbereichen über dem Vorjahresniveau, insgesamt konnte eine Steigerung von 11% erreicht werden. Diese Entwicklung übertraf die Erwartungen aus dem Lagebericht des Vorjahres, wonach leicht steigende Umsätze prognostiziert worden waren. Im Hinblick auf die Ergebnisprognose wurden die gesteckten Ziele eines leicht positiven Ergebnisses vor Ergebnisabführung nicht erreicht, da die im Jahr 2023 kommunizierten Restrukturierungsmaßnahmen sowie Wertberichtigungen auf Finanzanlagen über die Prognose hinaus zusätzlich das Ergebnis belastet haben.

Im Jahr 2020 hatte die Aptiv Services Deutschland GmbH den Wechsel zu einem risikobegrenzten Dienstleister (sogenannter „Limited Risk Service Provider“) vollständig vollzogen. Dies ermöglicht es, die Tochtergesellschaft in Aptiv‘s Operating Model („OM") zu integrieren und eine fremdübliche Vergütung unter Berücksichtigung seiner Funktionen und Risiken sicherzustellen. Das Verrechnungspreismodell soll simplifiziert und die finanziellen Ergebnisse künftig stabiler und nachhaltiger werden. Insgesamt wurde ein negatives Ergebnis vor Gewinnabführung von 71,1 Mio. € erwirtschaftet (nach Berücksichtigung der handelsrechtlichen Anpassungsbuchungen im Operating Model).

Das Ergebnis vor Ergebnisabführung und vor Operating Model-Einflüssen betrug nach -75,5 Mio. € im Vorjahr aktuell -162,9 Mio.

Die Geschäftsentwicklung der Tochtergesellschaft verlief angesichts der Überwindung der Herausforderungen durch Engpässe und Lieferprobleme in der Halbleiterindustrie, aber gleichzeitig auch den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs in Bezug auf Umsatz und operativem Ergebnis entsprechend den Erwartungen und ist daher als zufriedenstellend zu beurteilen. Die Finanzlage ist gesichert und die in 2023 verbesserte Liquidität eröffnet neue Spielräume.

Auf Basis der erwarteten Marktentwicklung sowie den Planungen der Geschäftsfelder geht die Tochtergesellschaft von minimal steigenden Umsätzen sowie aufgrund des allgemein gestiegenen Kostenniveaus (Lohn-, Energie-, Material- und Frachtkosten) von einem weiterhin hohen Druck auf das operative Ergebnis vor Verrechnungsmechanismen aufgrund des Business Models für 2024 aus, das sich aber gegenüber dem Vorjahr leicht verbessern sollte. Insgesamt rechnet die Tochtergesellschaft mit einem leicht positiven Ergebnis vor Ergebnisabführung. Allerdings wurde in Q1 2024 ein Kostensenkungsprogramm für den Aptiv-Standort in Polen bekannt gegeben, das bisher noch nicht im Budget enthalten ist und das über europäische Kostenbelastungen auf Ebene der Tochtergesellschaft ergebnisrelevante Auswirkungen haben dürfte.

Geschäftsentwicklung der HellermannTyton Gruppe

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 blieb insbesondere im 2. Halbjahr hinter den bereits niedrigen Erwartungen zurück. Während zu Jahresbeginn insgesamt mit einem leichten Wirtschaftswachstum gerechnet wurde, steht am Ende des Jahres sogar ein Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um 0,3%. Dies spiegelt sich auch im Geschäftsverlauf wider: nach recht gutem Start in das Jahr und insgesamt auf und sogar leicht über den Erwartungen liegenden Umsätzen lag das 2. Halbjahr und hier insbesondere das 4. Quartal deutlich unter den budgetierten Werten. Dass die Ergebnissituation dennoch insgesamt als zufriedenstellend bewertet werden kann liegt insbesondere daran, dass sich die ungünstige Preissituation auf den Beschaffungsmärkten, vor allem für Energie und Rohstoffe, im Jahresverlauf entspannt hat. Dennoch sind nach wie vor alle Input-Faktoren durch inflationäre Tendenzen bestimmt, so dass eine Weitergabe dieser Kostensteigerungen durch Preiserhöhungen am Markt weiterhin hohe Priorität hat.

Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen konnten die Umsätze aller Geschäftsbereiche im Vergleich zum Vorjahr um rund 10% auf knapp EUR 440 Mio. gesteigert werden. Auch in einem schwierigen Umfeld ist es somit wieder gelungen, gegenüber den relevanten Märkten einen überproportionalen Anstieg bei den Umsatzerlösen zu erreichen. Die Situation in den einzelnen Geschäftsfeldern stellte sich wie folgt dar:

Automobil

2023 startete für die Automobilindustrie als ein weiteres Jahr mit Herausforderungen und niedrigen Erwartungen. Allerdings schritten die Erholung der Pandemie und die Erholung der Lieferketten voran und so konnte der VDA (Verband der Automobilindustrie) seine Prognosen zu Absätzen in Deutschland und auch Europa anheben. Einzig die Situation auf dem Rohstoffmarkt und die Energieversorgung trüben die positiven Aussichten etwas.

Laut Kraftfahrt-Bundesamt konnten die PKW-Zulassungen in Deutschland mit 2,84 Mio. ein Plus von 7,3% verzeichnen. Die Elektro-Antriebe hatten 2023 einen Anteil von 18,4%, die Plug-in-Hybriden lagen bei 6,2%. Im LKW-Bereich konnten die Zulassungen ein weiteres Jahr ein Plus verzeichnen. Die Zulassungen stiegen hier um 14,5% auf rund 290.700. Die Sattelzugmaschinen verzeichneten ein Plus von 30% und stiegen auf 42.400.

In diesem positiven Umfeld konnte HellermannTyton ein Umsatzwachstum von rund 15% im Vergleich zum Vorjahr erzielen. Hierbei machten sich im 2. Halbjahr dann auch die erzielten Preiserhöhungen im Umsatz bemerkbar. Positiv entwickelten sich insbesondere die Umsätze in den Kundensegmenten Tier 1 und Nutzfahrzeuge, während mit den OEM Kunden nur ein Umsatzwachstum entsprechen der allgemeinen Marktentwicklung erzielt wurde.

2024 wird weiterhin durch Unsicherheiten auf dem deutschen Automobilmarkt geprägt sein. Hierzu tragen u.a. die Unsicherheiten im Nahen Osten, die bevorstehende Wahl in Amerika und der globale zunehmende Wettbewerbsdruck bei. Durch Wegfall von Förderungen und gestiegene Strom- und Energiekosten sind die Käufe von E-Autos in Deutschland unattraktiver geworden. Dennoch schreitet die Transformation zu Elektroantrieben voran. HellermannTyton sieht deshalb mit Produktinnovationen und verstärkter Manpower auf diesem Gebiet positiv in das Jahr 2024, da die Elektromobilität weiter an Bedeutung gewinnen wird. IHS sagt für Deutschland weiterhin eine positive Entwicklung bei der PKW Produktion voraus (+2,2%), während allerdings für Europa ein Minus von 2,8% gesehen wird.

Elektromarkt und OEM

Rückblickend ist das Jahr 2023 für den Bereich „Electrical“ zufriedenstellend verlaufen. Insgesamt konnte ein Umsatzwachstum um 8,2% erzielt werden. Im Fokus standen sowohl die Erschließung neuer Kundenpotentiale als auch die Weitergabe von Kostensteigerungen an die Kundschaft. Dieses ist erneut hinsichtlich der erforderlichen Höhe als auch Geschwindigkeit gut gelungen. Begünstigende Faktoren waren neben hoher Kundennähe weiterhin die im Vergleich zum Wettbewerb gute Warenverfügbarkeit. Im Jahresverlauf war zu beobachten, dass die anfänglich gute Umsatzentwicklung langsam abflaute und die monatlichen Zuwachsraten zum Vorjahr leicht abnahmen.

Die Umsatzentwicklung in den einzelnen Märkten/Segmenten war recht unterschiedlich: Im Elektrogroßhandel, in der Industrie sowie im Bereich OEM betrugen die Steigerungen zwischen 2% und 14%.

Regional zeigt sich ebenfalls ein differenziertes Bild: Während der heimische Markt insgesamt nur um rund 8% gewachsen ist, konnte in Nicht-EU-Ländern (Türkei, Vereinigte Arabische Emirate, Schweiz) der Umsatz deutlich um 14% gesteigert werden. Hervorzuheben ist hierbei der türkische Markt, der sich erneut als standhaft erwiesen und trotz hoher Inflation der Lira progressiv entwickelt hat. In den Emiraten und Saudi-Arabien konnte der Umsatz ebenfalls signifikant gesteigert und damit eine wichtige Zielmarke erreicht werden.

Als Wachstumsbremse wirkt sich die aktuelle Investitionsschwäche aus. Im Jahr 2024 werden die Ausrüstungsinvestitionen zunächst sinken. Ebenso wird auch das Baugewerbe weiter rückläufig sein. Nach und nach wird allerdings die globale Industrieproduktion wieder anziehen und die derzeit schwache Auslandsnachfrage beleben, so dass die Exporte zunehmen. Als wichtigsten konjunkturellen Beitrag der Finanzpolitik sehen die DIW-Konjunkturforscher das Sondervermögen Bundeswehr. Rüstungsausgaben dürften ab der zweiten Jahreshälfte 2024 wichtige expansive Impulse liefern.

Die Umsatzentwicklung mit Kunden aus den Geschäftsbereichen OEM und Industrial wird angesichts der o.g. Rahmenbedingungen zunächst schleppend verlaufen. Wachstumstreiber werden im Bereich OEM die Erneuerbaren Energien, die Luftfahrtindustrie und der Rüstungssektor sein. Im Bereich Industrial gehen wir davon aus, dass im ersten Halbjahr keine Trendwende im Maschinen- und Anlagenbau erzielt wird. Ab dem zweiten Halbjahr wird mit einer deutlichen Belebung des Wachstums in den allermeisten Zielmärkten gerechnet.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft

Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist auch im Geschäftsjahr 2023 weiterhin stabil. Die Finanzanlagen machen mit 834,3 Mio. € bzw. 87% (Vj. 908,5 Mio. € bzw. 91%) der Bilanzsumme aus. Diesen stehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 580,8 Mio. € (Vj. 914,2 Mio. €) gegenüber, die im Wesentlichen aus der Finanzierung (478,7 Mio. €; Vj. 897,4 Mio. €) und aus der Verlustübernahmen gegenüber der Aptiv Services Deutschland GmbH stammen (71,1 Mio. €; Vj; 0,0 Mio. €).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten zum Bilanzstichtag vor allem Finanzverbindlichkeiten aus Darlehen gegenüber der Aptiv Malta Holdings Ltd., Malta, in Höhe von 464,8 Mio. € zuzüglich aufgelaufener Zinsen von 13,9 Mio.€ in einer Gesamthöhe von 478,7 Mio. € (Vj. 897,4 Mio. €). Der ursprüngliche Darlehensvertrag mit der Aptiv Malta Holdings Ltd. war am 14. Mai 2022 ausgelaufen. Die Rückzahlung wurde mit Blick auf die Abstimmungen in der Aptiv-Gruppe über die Verlängerung bzw. Teilrückführung des Darlehens zunächst gestundet; ab dem 15. Mai 2022 beträgt der Zinssatz 4,76%.

Mit Wirkung zum 1. Juni 2023 wurde das Darlehen einschließlich eines kapitalisierten Erhöhungsbetrags aus aufgelaufenen Zinsen in zwei Tranchen geteilt. Einer der Darlehensverträge mit einem Nominalwert in Höhe von 450 Mio. € (Tranche A bzw. geänderter Darlehensvertrag A), wurde seitens der Aptiv Malta Holdings Ltd. gegen Erhöhung der Kapitalrücklage in eine Tochtergesellschaft der Aptiv Malta Holdings Ltd. eingebracht. Über weitere Beteiligungsketten wurde das Darlehen durch die Gesellschafterin in die Kapitalrücklage der Aptiv Holdings Deutschland GmbH eingebracht und somit deren Eigenkapitalposition gestärkt. Der verbleibende Darlehensvertrag weist einen Nominalbetrag in Höhe von 465 Mio. € (Tranche B bzw. geänderter Darlehensvertrag B) auf. Dieser hat eine Laufzeit von 10 Jahren und ist am 14. Mai 2032 rückzahlbar. Das Darlehen wird mit einem festen Zinssatz von 4,76% verzinst.

Insgesamt wurde nach einem Ertragssteueraufwand von 1,8 Mio. € ein Jahresfehlbetrag von 147,7 Mio. € erzielt. Auf das um die Zuführung zur Kapitalrücklage um 450 Mio. € erhöhte Eigenkapital wirkte sich der Jahresfehlbetrag mindernd aus, so dass sich das Eigenkapital von 80,3 Mio. € im Vorjahr um nur 302,3 Mio. € auf 382,6 Mio. € erhöhte.

Finanzlage

Die Gesellschaft nimmt seit 2011 am europäischen Cash Pool des Konzerns teil. Der Finanzmittelbedarf wird aus dem Cash Pool gedeckt und bei Inanspruchnahme innerhalb der Bilanzposition Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen; im Falle eines Guthabens erfolgt der Ausweis unter Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Zum Jahresende bestanden Cash Pool Forderungen von 47,1 Mio. €, während im Vorjahr noch Cash Pool Verbindlichkeiten von 8,6 Mio. € ausgewiesen wurden. Die Liquiditätsverbesserung resultierte u.a. aus der teilweisen Rückzahlung der ausgegebenen Darlehen von Aptiv Serbien in Höhe von 16,1 Mio. €, dem Zahlungseingang aus dem Ergebnisübertrag von der HellermannTyton-Gruppe in Höhe von 19,5 Mio. € und dem Aufbau der Verbindlichkeiten gegenüber der Aptiv Global Operations Limited, Dublin, Irland, um 16,2 Mio. €.

Ertragslage

Die Gesellschaft erzielte in 2023 einen Jahresfehlbetrag von 147,7 Mio. € (Vj. 35,2 Mio. €).

Das Ergebnis entspricht bis auf die Entwicklung bei der Tochtergesellschaft Aptiv Services Deutschland GmbH („ASD“) und ohne Berücksichtigung der Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 74,2 Mio. € den Vorjahresprognosen. Für die HellermannTyton-Gruppe war ein Ergebnisbeitrag in Höhe des Jahres 2022 (19,5 Mio. €) erwartet worden, dieser wurde in 2023 mit 28,0 Mio. € aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung deutlich übertroffen. Auf Ebene der ASD wurde der prognostizierte leicht positive Ergebnisbeitrag mit 71,1 Mio. € Verlust jedoch klar verfehlt. Die Gründe hierfür liegen zum einen in weiteren Restrukturierungsaufwendungen in der Division „ASUX“, wobei die Zuführung der Restrukturierungsrückstellung für weitere in 2023 beschlossene Personalanpassungen mit 59,1 Mio. € die Inanspruchnahme von 47,6 Mio. € überkompensiert hat. Ein weiterer ungeplanter Ergebniseffekt resultierte aus Wertminderungen auf Finanzanlagen bei der ASD in Höhe 89,2 Mio. €, die durch 24,6 Mio. € Wertaufholungen nicht ausgeglichen werden konnten.

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen von 74,2 Mio. € entfallen auf die Abwertung der Anteile an der Harwich Holding GmbH. Aufgrund von geplanten und im Jahr 2024 auch durchgeführten organisatorischen und rechtlichen Umstrukturierungen im Aptiv-Konzern wurde eine Unternehmensbewertung durchgeführt, woraus eine Abwertung der Anteile an der Harwich Holding GmbH im Abschluss zum 31. Dezember 2023 resultierte.

Die Zinsaufwendungen von insgesamt 31,3 Mio. € (Vj. 56,2 Mio. €) fielen deutlich niedriger aus, wobei allein 21,9 Mio. € Aufwand im Vorjahr aus den aufgelaufenen Zinsen der Ergebnisübernahmeverpflichtung der ASD aus 2021 bis zur Begleichung im November 2022 resultierten. Die Anpassung der Malta-Darlehen in 2023 führte zu einem gegenüber 2022 erhöhten Zinssatz, der jedoch auf einer ab dem 1. Juni 2023 reduzierten Basis anzuwenden war und demzufolge zu Zinsaufwendungen über das Gesamtjahr von rd. 31 Mio. € führten.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigt keine Mitarbeiter.

Risikomanagement

Die Gesellschaft übt als Holding- und Finanzierungsgesellschaft keinen wesentlichen operativen Geschäftsbetrieb aus. Um Risiken für das Ergebnis und die Liquidität frühzeitig erkennen zu können, werden Budgetplanungen erstellt und diese rollierend unter Einbezug von Ist-Werten und Vorschaurechnungen aktualisiert. Dabei fließen auch Ergebnisse aus den Früherkennungssystemen der Tochtergesellschaften mit ein.

Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Die Aptiv Holdings Deutschland GmbH erwartet für die deutsche und europäische Wirtschaft nur ein minimales Wachstum für das Jahr 2024.

Auf Basis der von uns erwarteten Marktentwicklung sowie den Planungen unserer Beteiligungen rechnen wir betreffend die Ergebnisabführung der Tochtergesellschaft ASD mit einem leicht positiven Ergebnis („schwarze Null“) und für die HellermannTyton-Gruppe mit einer Ergebnisabführung in ähnlicher Größenordnung wie 2023. Sondereffekte aus Restrukturierungen und Wertberichtigungen auf Finanzanlagen wie in 2023 werden für die Tochtergesellschaft ASD nicht erwartet. Allerdings wurde betreffend die Tochtergesellschaft ASD in Q1 2024 ein Kostensenkungsprogramm für den Aptiv-Standort in Polen bekannt gegeben, das bisher nicht im Budget enthalten ist und das über Kostenbelastungen auf Ebene der Tochtergesellschaft ergebnisrelevante Auswirkungen haben dürfte. Wegen der geänderten Finanzierung und der Stärkung des Eigenkapitals erwarten wir in 2024 gegenüber dem Vorjahr deutlich rückläufige Zinsaufwendungen, so dass das Ergebnis für 2024 - vorbehaltlich weiterer Restrukturierungsmaßnahmen - deutlich verbessert ausfallen wird. Die Zinsaufwendungen werden in Höhe von ca. 13 Mio. € erwartet.

Durch die Veräußerungen von Beteiligungen im Jahr 2024 kann es bei der ASD zu einmaligen höheren Effekten betreffend die Gewinnabführung für 2024 kommen.

Nach Einschätzung der Geschäftsführung liegen keine Risiken vor, von denen einzeln oder im Verbund eine Bestandsgefährdung für die Gesellschaft oder ihrer Beteiligungen ausgeht.

Die wesentlichen Chancen und Risiken der Gesellschaft sind gegenüber dem Vorjahr unverändert und betreffen vor allem die im Folgenden aufgeführten Sachverhalte.

Chancen

Derzeit arbeitet Aptiv an der Gewinnung neuer Kunden und neuer Projekte. Besonders die in Wuppertal mitentwickelte segmentübergreifende Smart Vehicle ArchitectureTM (SVA) sowie unsere Lösungen für Elektrofahrzeuge auf Systemebene treffen auf großes Interesse bei den Kunden und können die operativen Ergebnisse in Zukunft verbessern. Zudem wird eines der Zukunftsthemen bei Aptiv „Software Defined Vehicle“ mit einem großen Team des Bereiches Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen maßgeblich aus Wuppertal heraus unterstützt.

Die systemseitige Integration des Standortes Nürnberg in die SAP-Prozess-Welt der Gesellschaft zum 1. Oktober 2021 hat ebenfalls zu einer Verbesserung der operativen Prozesse geführt. Diese Strategie der Integration wird weiter vorangetrieben und soll durch standortpolitische Maßnahmen und der Konsolidierung der beiden Werke Nürnberg und Neumarkt in 2024 und 2025 zu weiteren Effizienzsteigerungen führen.

Risiken

Es bleiben insbesondere zwei Risikofelder für die Zukunft bestehen:

Marktrisiken:

Der Markt wird aktuell von 4 Faktoren beeinflusst:

Energiekrise und die damit verbundenen Kostensteigerungen,

Verlangsamter Ausbau der Elektromobilität,

Geopolitische Spannungen,

historisch schwaches globales Wirtschaftswachstum, insbesondere in Deutschland

Die Folgen des Ukraine-Kriegs und des im Oktober 2023 begonnenen Kriegs Israel / Gaza und die damit ausgelösten industriepolitischen Verwerfungen führen zu Verunsicherungen beim Verbraucher und damit bei unseren Kunden zu verstärkten Schwankungen bei den Lieferabrufen, so dass es zu wesentlichen Soll-/ Ist-Abweichungen im Umsatz und in den Margen kommen kann.

Beschaffungsrisiken:

Die zunehmenden geopolitischen Spannungen führen teilweise zu Engpässen bei der Materialbeschaffung, aber insbesondere auch zu inflationären Effekten. Die daraus folgenden Preiserhöhungen könnten sich negativ auf das geplante Ergebnis (vor Verrechnungsmechanismen durch das Business Operating Model) auswirken, sofern diese Kosten nicht an die Kunden weitergegeben werden können. Zusätzlich besteht das Risiko, dass Engpässe bei der Materialbeschaffung und in der Logistik nicht beseitigt werden können, bzw. sich neue Herausforderungen auftun. Darüber hinaus könnte die Gefahrenlage im Roten Meer im Hinblick auf den Einkauf von Waren zu erhöhten Logistikkosten führen, die nicht weiterbelastet werden können. Durch unser Liefermanagement sind wir bestrebt, diesen Engpässen entgegenzuwirken.

 

Tornesch, 30. September 2024

Aptiv Holdings Deutschland GmbH
ab dem 19. August 2024: HellermannTyton Verwaltungs GmbH

Axel Boywitz, Geschäftsführer

Oliver Zimmermann, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

scroll
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 834.291.117,58 908.524.971,35
I. Finanzanlagen 834.291.117,58 908.524.971,35
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 834.291.117,58 908.524.971,35
B. Umlaufvermögen 130.274.806,62 91.437.354,34
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 130.274.806,62 91.437.354,34
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 125.789.696,09 89.172.944,43
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.485.110,53 2.264.409,91
Summe Aktiva 964.565.924,20 999.962.325,69

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 382.593.295,65 80.336.091,92
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 25.000,00 25.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 1.319.187.877,45 869.187.877,45
III. Verlustvortrag 788.876.785,53 753.700.603,49
IV. Jahresfehlbetrag 147.742.796,27 35.176.182,04
B. Rückstellungen 1.124.578,76 1.048.195,99
1. Steuerrückstellungen 1.069.078,76 953.869,14
2. sonstige Rückstellungen 55.500,00 94.326,85
C. Verbindlichkeiten 580.848.049,79 918.578.037,78
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.980,44 12.023,61
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 580.846.069,35 914.181.991,15
3. sonstige Verbindlichkeiten 0,00 4.384.023,02
Summe Passiva 964.565.924,20 999.962.325,69

Gewinn- und Verlustrechnung

scroll
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis -144.188,77 -116.346,75
a) Rohergebnis 0,00 0,00
Gesamtleistung 16.586.610,26 15.625.670,93
Umsatzerlöse 16.586.610,26 15.625.670,93
Materialaufwand 16.586.610,26 15.625.670,93
Aufwendungen für bezogene Leistungen 16.586.610,26 15.625.670,93
b) sonstige betriebliche Aufwendungen 144.188,77 116.346,75
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -145.771.476,68 -35.282.821,70
a) Aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 27.991.484,57 20.151.812,00
erhaltene Gewinne aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags (Organschaft) 27.991.484,57 20.151.812,00
b) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.898.743,70 745.178,51
c) Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 74.233.853,77 0,00
d) Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) 71.091.626,93 0,00
e) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 31.336.224,25 56.179.812,21
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.827.130,82 -255.073,26
4. Ergebnis nach Steuern -147.742.796,27 -35.144.095,19
5. sonstige Steuern 0,00 32.086,85
Jahresfehlbetrag 147.742.796,27 35.176.182,04

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Gesellschaft war unter der Firma Aptiv Holdings Deutschland GmbH mit Sitz in Wuppertal im Handelsregister des Amtsgerichts Wuppertal unter der Nummer HRB 14586 eingetragen.

Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 31. Juli 2024 wurde der Gesellschaftsvertrag hinsichtlich der Firmierung, des Sitzes und des Gegenstand des Unternehmens geändert. Seit dem 19. August 2024 ist die Gesellschaft als HellermannTyton Verwaltungs GmbH, Tornesch, im Handelsregister des Amtsgerichts Pinneberg unter HRB 18406 PI eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und die Davon-Vermerke in diesem Anhang gesondert angegeben.

III. Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgten unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze maßgebend, die unverändert zum Vorjahr geblieben sind.

Die Finanzanlagen sind grundsätzlich mit ihren Anschaffungskosten angesetzt; soweit am Abschlussstichtag eine voraussichtlich dauernde Wertminderung vorliegt, wird der niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt.

Für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden sowie für steuerliche Verlustvorträge werden latente Steuern ermittelt. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB Gebrauch und verzichtet auf einen Ansatz aktiver latenter Steuern.

Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage werden zum Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt.

Die Angaben zum Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2023 sind in der Aufstellung des Anteilsbesitzes (Anlage 2 zum Anhang) enthalten.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Finanzforderungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr in Höhe von 47.560 TEUR (Vorjahr 63.650 TEUR) enthalten. Die restlichen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Darüber hinaus sind in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen aus Gewinnabführungen in Höhe von 27.991 TEUR (Vorjahr 20.152 TEUR) sowie Forderungen aus Lizenzen in Höhe von 2.263 TEUR (Vorjahr 2.072 TEUR) und sonstige kurzfristige Forderungen in Höhe von 904 TEUR (Vorjahr 3.299 TEUR), u.a. aus Kapitalertragsteuer/Quellensteuer in Höhe von 389 TEUR (Vorjahr 389 TEUR), enthalten. Darüber hinaus sind im aktuellen Geschäftsjahr Forderungen aus Cash-Pool in Höhe von 47.071 TEUR ausgewiesen, während im Vorjahr Cash-Pool-Verbindlichkeiten bestanden, die in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten waren.

Im Rahmen der Umstrukturierung des von der Aptiv Malta Holdings Ltd., Malta, gewährten Darlehens wurde die Tranche A des neuen Darlehensvertrags mit einem Nominalwert in Höhe von Mio. 450 EUR (Tranche A bzw. geänderter Darlehensvertrag A), seitens der Aptiv Malta Holdings Ltd. in eine Tochtergesellschaft der Aptiv Malta Holdings Ltd. eingebracht und über weitere Beteiligungsketten durch die Gesellschafterin auf die Aptiv Holdings Deutschland GmbH übertragen. Sie ist im Anschluss durch Konfusion erloschen. Die Forderung in Höhe von Mio. 450 EUR wurde seitens der Gesellschafterin in die freie Kapitalrücklage der Gesellschaft gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB eingebracht. (Beschluss vom 14. Juni 2023).

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Prüfungs- und Beratungskosten gebildet; im Vorjahr wurden zusätzlich Umsatzsteuerrisiken berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

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31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - Restlaufzeit bis zu einem Jahr - 1.980,44 12
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 580.846.069,35 914.182
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr (116.087.169,49) (914.182)
- davon mit einer Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren (0,00) (0)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren (464.758.899,86) (0)
- davon gegenüber Gesellschafter (0,00) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten - Restlaufzeit bis zu einem Jahr - 0,00 4.384
- davon aus Steuern (0,00) (4.384)
580.848.049,79 918.578

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten vor allem Finanzverbindlichkeiten aus Darlehen gegenüber der Aptiv Malta Holdings Ltd. in Höhe von 464.759 TEUR zuzüglich aufgelaufener Zinsen von 13.924 TEUR in einer Gesamthöhe von 478.683 TEUR (Vorjahr 897.373 TEUR). Der ursprüngliche Darlehensvertrag mit der Aptiv Malta Holdings Ltd. ist am 14. Mai 2022 ausgelaufen. Die Rückzahlung wurde mit Blick auf die Abstimmungen in der Aptiv-Gruppe über die Verlängerung bzw. Teilrückführung des Darlehens zunächst gestundet; ab dem 15. Mai 2022 beträgt der Zinssatz 4,76%.

Mit Wirkung zum 1. Juni 2023 wurde das Darlehen einschließlich eines kapitalisierten Erhöhungsbetrags aus aufgelaufenen Zinsen in zwei Tranchen aufgeteilt. Einer der Darlehensverträge mit einem Nominalwert in Höhe von Mio. 450 EUR (Tranche A bzw. geänderter Darlehensvertrag A), wurde seitens der Aptiv Malta Holdings Ltd. gegen Erhöhung der Kapitalrücklage in eine Tochtergesellschaft der Aptiv Malta Holdings Ltd. eingebracht. Über weitere Beteiligungsketten wurde das Darlehen durch die Gesellschafterin in die Kapitalrücklage der Aptiv Holdings Deutschland GmbH eingebracht und somit deren Eigenkapitalposition gestärkt.

Der verbleibende Darlehensvertrag weist einen Nominalbetrag in Höhe von Mio. 465 EUR (Tranche B bzw. geänderter Darlehensvertrag B) auf. Dieser hat eine Laufzeit von 10 Jahren und ist rückzahlbar am 14. Mai 2032. Das Darlehen wird mit einem festen Zinssatz von 4,76% verzinst.

Im Geschäftsjahr sind ferner Verbindlichkeiten aus Verlustübernahme von 71.092 TEUR gegenüber der Tochtergesellschaft Aptiv Services Deutschland GmbH, Wuppertal, enthalten. Im Vorjahr waren hier noch Cash Pool Verbindlichkeiten in Höhe von 8.565 TEUR ausgewiesen, während im Geschäftsjahr Forderungen aus Cash Pool entstanden, die in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten sind. Alle übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stammen wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen.

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse. Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Abschlussstichtag wie im Vorjahr nicht.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse enthalten wie im Vorjahr im Wesentlichen Lizenzerlöse, denen in gleicher Höhe Aufwendungen für bezogene Leistungen gegenüberstehen.

Die Erträge aus Gewinnabführung enthalten wie im Vorjahr das Ergebnis der Harwich Holding GmbH, Tornesch, sowie im Vorjahr auch das Ergebnis der Aptiv Services Deutschland GmbH.

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen von 74.234 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) entfallen auf die Abwertung der Anteile an der Harwich Holding GmbH (außergewöhnliche Aufwendungen nach § 285 Nr. 31 HGB). Aufgrund von geplanten und im Jahr 2024 auch durchgeführten organisatorischen und rechtlichen Umstrukturierungen im Aptiv-Konzern wurde eine Unternehmensbewertung durchgeführt, woraus eine Abwertung der Anteile an der Harwich Holding GmbH im Abschluss zum 31. Dezember 2023 resultierte.

Die Aufwendungen aus Verlustübernahme enthalten im Berichtsjahr die Verluste der Aptiv Services Deutschland GmbH.

Von den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen in Höhe von 2.899 TEUR (Vorjahr 745 TEUR) entfallen 2.897 TEUR (Vorjahr 743 TEUR) auf verbundene Unternehmen.

Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von 31.336 TEUR (Vorjahr 56.180 TEUR) entfallen 31.331 TEUR (Vorjahr 56.119 TEUR) auf verbundene Unternehmen.

Seit dem Geschäftsjahr 2015 ist die Ertragsbesteuerung aufgrund der bestehenden Organschaft grundsätzlich bei der Organträgerin und damit der Aptiv Holdings Deutschland GmbH abzubilden.

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind keine Steueraufwendungen/-erträge enthalten, die sich aus dem Mindeststeuergesetz oder vergleichbaren ausländischen Mindeststeuergesetzen für das Geschäftsjahr ergeben.

VI. Sonstige Angaben

1. Muttergesellschaft

Alleinige Gesellschafterin zum 31. Dezember 2023 ist die Aptiv Global Holdings 2 (Luxembourg) S.à r.l, Luxemburg.

2. Konzernabschluss

Der konsolidierte Weltabschluss nach US GAAP wird für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis von der Aptiv PLC, Saint Helier, Jersey, erstellt; der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich und ist bei der Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegt. Der Jahresabschluss der Aptiv Holdings Deutschland GmbH wird in diesen Konzernabschluss einbezogen, der als befreiender Konzernabschluss gemäß § 292 HGB für die Aptiv Holdings Deutschland GmbH gilt.

Dabei kommen im Wesentlichen folgende vom deutschen Recht abweichenden Bilanzierungs- sowie Bewertungsmethoden zur Anwendung:

Bilanzgliederung der Aktiva nach abnehmender Liquidität bzw. der Passiva nach zunehmender Laufzeit,

Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach den Umsatzkostenverfahren,

Grundsätzlicher Ansatz auch aktiver latenter Steuern.

Die Offenlegung des Jahresabschlusses unserer Gesellschaft und des befreienden Konzernabschlusses der Aptiv PLC in englischer Sprache erfolgt durch Einreichung im Unternehmensregister.

3. Geschäftsführung

Folgende Personen gehörten der Geschäftsführung im abgelaufenen Geschäftsjahr an:

Herr Matthias Laumann, kaufmännische Geschäftsleitung, Wuppertal

Herr Darren Byrka, Assistant Treasurer der Aptiv Global Operations Limited, Dublin, Irland

Herr Eoin Muldowney, EMEA Controller der Aptiv Global Operations Limited, Dublin, Irland

Die Geschäftsführer haben im Geschäftsjahr 2023 keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten.

4. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigt keine eigenen Mitarbeiter.

5. Honorar des Abschlussprüfers

Das für den beauftragten Abschlussprüfer EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, im Geschäftsjahr 2023 als Aufwand erfasste Honorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt 41 TEUR.

6. Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 147.743 TEUR ergibt zusammen mit dem Verlustvortrag einen Bilanzverlust in Höhe von 936.620 TEUR, der vollständig in das Folgejahr vorgetragen wird.

7. Nachtragsbericht

Im Zuge einer konzernweiten Umstrukturierungen wurden auf Ebene der Gesellschaft mit Wirkung zum 30. Juli bzw. 31. Juli 2024 folgende Veränderungen vorgenommen:

Konzerninterner Erwerb von Anteilen an der Aptiv Technology Services & Solutions S.R.L., Sannicolau Mare, Rumänien (24,0%); Kauf von Anteilen an der Aptiv Holdings (Austria) GmbH, Grosspetersdorf, Österreich (100%) sowie Kauf von Anteilen an der Aptivport Services S.A., Lissabon, Portugal (70%),

Im Anschluss wurden dieselben Anteile von der Gesellschaft an die Aptiv Holdings Deutschland 2 GmbH, Wuppertal, zum identischen Kaufpreis u.a. unter Übernahme der zum 30. Juni 2024 valutierenden Darlehensverbindlichkeit gegenüber der Aptiv Malta Holdings Limited, Malta, in Höhe von 464,7 Mio. EUR veräußert,

Wechsel der unmittelbaren Gesellschafterin innerhalb des Aptiv-Konzerns,

Konzerninterner Erwerb von Anteilen an der HellermannTyton GmbH, Tornesch, durch die Gesellschaft,

Konzerninterner Erwerb der Anteile an der HellermannTyton Services GmbH, Tornesch, durch die Gesellschaft,

Der Gesellschaftsvertrag der Gesellschaft wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 31. Juli 2024 geändert und die Firma durch Handelsregistereintrag am 19. August 2024 in HellermannTyton Verwaltungs GmbH umfirmiert, der Gegenstand des Unternehmens angepasst und der Sitz von Wuppertal nach Tornesch verlegt.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 20. August 2024 wurden Herr Axel Ernst Boywitz, Norderstedt, sowie Herr Oliver Zimmermann, Berlin, mit Wirkung zum 1. September 2024 zu neuen Geschäftsführern bestellt und alle bisherigen Geschäftsführer mit Wirkung zum Ablauf des 31. August 2024 abberufen.

Des Weiteren sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf den Jahresabschluss der Gesellschaft haben.

 

Tornesch, 30. September 2024

Aptiv Holdings Deutschland GmbH, Wuppertal
(ab dem 19. August 2024: HellermannTyton Verwaltungs GmbH, Tornesch)

Axel Boywitz, Geschäftsführer

Oliver Zimmermann, Geschäftsführer

Anlage 1 zum Anhang

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023

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Anschaffungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 908.524.971,35 0,00 0,00 908.524.971,35
908.524.971,35 0,00 0,00 908.524.971,35
scroll
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 74.233.853,77 0,00 74.233.853,77
0,00 74.233.853,77 0,00 74.233.853,77
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Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 834.291.117,58 908.524.971,35
834.291.117,58 908.524.971,35

Anlage 2 zum Anhang

Angaben zum Anteilsbesitz

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Name der Gesellschaft Sitz der Gesellschaft Eigenkapital 2023
in TEUR*
Jahresergebnis 2023
in TEUR*
Anteil am Kapital
Unmittelbare Tochterunternehmen
Aptiv Services Deutschland GmbH** Wuppertal 546.512 0 100%
Harwich Holding GmbH (vormals: Aptiv Connection Systems Holding Deutschland GmbH)** ***** Tornesch (vormals: Nürnberg) 125.683 1.491 100%
Mittelbare Tochterunternehmen
Tochterunternehmen Aptiv Services Deutschland GmbH
APTIVPORT Services S.A.**** Lumiar-Lissabon/ Portugal 112.948 7.374 70%
Aptiv Services Czech S.R.O.*** **** Bakov nad Jizerou / Tschechische Republik -4.454 1.465 99,99%
Aptiv Technology Services & Solutions S.R.L.**** Sannicolau-Mare / Rumänien 67.511 5.175 99,99%
Aptiv Holdings (Austria) GmbH**** Großpetersdorf / Österreich 153.362 -24.397 100%
Potio Holding GmbH** Niederwinkling 153.239 0 100%
Aptiv Services Austria GPD. GmbH & Co. KG**** Großpetersdorf / Österreich 129.358 3.429 100%
Aptiv Services Hungary Kft.**** Szombathely / Ungarn 214.247 7.409 91%
Aptiv Turkey Teknoloji Hizmetleri Ltd Sti**** Istanbul / Türkei 5.799 -935 99,99%
Aptiv Mobility Services Austria GmbH**** Mattighofen / Österreich 43.211 1.890 100%
Aptiv Services Macedonia DOOEL**** Skopje /Nordmazedonien 1.855 1.192 100%
Delphi Packard Moldova Noua Srl**** Neumoldowa / Rumänien 4.045 340 100%
gabo Systemtechnik GmbH** Niederwinkling 18.126 0 100%
Gabocom Sarl*** Bas Rhin / Frankreich -694 638 100%
Gabocom Ltd. London / England 0 0 100%
Tochterunternehmen Harwich Holding GmbH
HellermannTyton GmbH** Tornesch 17.013 0 100%
HellermannTyton Engineering GmbH** Tornesch 803 0 100%
HellermannTyton Services GmbH** Tornesch 25 0 100%
HellermannTyton Maroc Sarl*** Casablanca / Marokko -10 -36 100%
HellermannTyton B.V.**** Amersfoort / Niederlande 3.892 863 100%
HellermannTyton Morocco Sarl Tanger / Marokko 237 306 100%

* Das Eigenkapital wurde zum jeweiligen Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag der Gesellschaft und das Jahresergebnis zum jeweiligen Periodendurchschnittskurs umgerechnet, wenn die Landeswährung nicht EUR ist.

** Mit diesem Tochterunternehmen besteht ein Ergebnisabführungsvertrag; das angegebene Jahresergebnis bezieht sich auf den notwendigen Ausgleich des Verlustvortrags in gleicher Höhe vor Durchführung der Ergebnisabführung.

*** Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag.

**** Für diese Tochtergesellschaften lagen bei Erstellung des Anhangs der Gesellschaft die Jahresabschlüsse zum 31.12.2023 noch nicht vor. Die angegebenen Daten beziehen sich auf den letzten verfügbaren Jahresabschluss vom 31.12.2022.

***** Die Aptiv Connection Systems Holding Deutschland GmbH, Nürnberg, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr als übernehmende Rechtsträgerin im Wege der Verschmelzung durch Aufnahme ohne Gewährung von Gesellschaftsrechten das Vermögen der Harwich Holding GmbH, Pinneberg, (übertragende Rechtsträgerin) übernommen. Mit der Eintragung der Verschmelzung im Handelsregister der Aptiv Connection Systems Holding Deutschland GmbH am 11. Oktober 2023 ist die bisherige Harwich Holding GmbH, Pinneberg, erloschen. Die übernehmende Rechtsträgerin Aptiv Connection Systems Holding Deutschland GmbH, Nürnberg, wurde durch Eintragung im Handelsregister am 11. Oktober 2023 in Harwich Holding GmbH umbenannt. Im November 2023 wurde der Sitz von Nürnberg nach Tornesch verlegt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Aptiv Holdings Deutschland GmbH (ab dem 19. August 2024: HellermannTyton Verwaltungs GmbH)

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Aptiv Holdings Deutschland GmbH, Wuppertal (ab dem 19. August 2024: HellermannTyton Verwaltungs GmbH, Tornesch), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Aptiv Holdings Deutschland GmbH (ab dem 19. August 2024: HellermannTyton Verwaltungs GmbH) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 2. Oktober 2024

EY GmbH & Co. KG
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Huppertz, Wirtschaftsprüfer

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