PreZero Zweite Verwaltungs-GmbH
Same addressManagement activities of other holding companies
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Jörg Söllner since 11/27/2025 | Managing Director |
Sascha Raimann since 10/30/2024 | Procura |
Stefan Schäfer since 10/30/2024 | Managing Director |
Frank Benjamin McDowell since 10/30/2024 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
Tempus Holdings 66 S.à r.l. | 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Official financial statements and annual reports
MEYRA GmbHKalletalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MEYRA GmbHPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MEYRA GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MEYRA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die Organe der Gesellschaft sind verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
94 Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.). 95 Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. 96 Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
Köln, 15. März 2019 Kaiser & Sozien GmbH Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018- vorläufiger Stand 20.02.2019 -
Bilanz zum 31. Dezember 2018Aktiva
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018Amstgericht Lemgo HRB 8117A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die MEYRA GmbH hat ihren Sitz in Kalletal. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Lemgo unter HRB 8117 eingetragen. B. Allgemeine Angaben zum Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Unsere Gesellschaft hat im Geschäftsjahr erstmals das Wahlrecht gem. § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände in Anspruch genommen und T€ 1.529 aktiviert. Die Auswirkung auf das Jahresergebnis betrug unter Berücksichtigung von passiven latenten Steuern auf diese Aktivierung T€ 770. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Geschäftsjahr 2018 wurden erstmals unsere Entwicklungskosten unter den "selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens" aktiviert (§ 248 Abs. 2 HGB). Aus der erstmaligen Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ergaben sich Vermögenszugänge in Höhe von T€ 1.529, die unter Abzug der darauf lastenden passiven latenten Steuern das Jahresergebnis erhöht haben. Diese Erhöhung unterliegt der Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig entsprechend der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer (in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen). Die Abschreibungen erfolgen ausschließlich nach der linearen Methode. Geringwertige Anlagegüter bis € 250 werden im Jahr des Zugangs voll als Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250 und € 1.000 wurden in den Sammelposten aufgenommen und zu 1/5 abgeschrieben. Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden zu dem Nennbetrag des Darlehens bewertet. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet, wobei das FiFo-Verbrauchsfolgeverfahren zur Anwendung kommt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen bewertet. Der Kassenstand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind in Höhe des Nennwertes angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, angesetzt. Der Überhang der aktiven latenten Steuern resultiert aus der Saldierung der auf Verlustvorträge für Gewerbesteuer (T€ 890) und Körperschaftssteuer (T€ 851) gebildeten aktiven latenten Steuern, die der Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB unterliegen und den sich aus der Aktivierung der selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände ergebenden passiven latenten Steuern (T€ 611). Der Steuersatz für die Gewerbesteuer beträgt 15,51 %, der Steuersatz für die Körperschaftssteuer 15,825 %. Die Verlustvorträge werden berücksichtigt, sofern sie innerhalb der nächsten fünf Jahre genutzt werden können. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und berücksichtigt alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Rückstellungen für Jubiläen werden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Rückstellungen für Jubiläen werden nach der internationalen Projected Unit Credit Method (PUCM) ermittelt. Hierbei wurden ein Diskontierungszins in Höhe von 2,32 % gemäß der RückAbzinsV und die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrundegelegt. Effekte aus der Änderung der Abzinsungssätze werden im operativen Ergebnis ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. D. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe von T€ 6 vorgenommen. Die in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ruhenden latenten Risiken und erwarteten Skontoabzüge werden durch eine aktivisch gekürzte Pauschalwertberichtigung in Höhe von T€ 37 berücksichtigt; das entspricht 2,5 % des nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestandes ohne Umsatzsteuer. Von den Forderungen gegen verbundenen Unternehmen resultieren T€ 1.874 (2017: T€ 739) aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen, mit Ausnahme von sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von T€ 2 (2017: T€ 2), eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr aus. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt. Der Nennwert beträgt T€ 8.225. Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende Positionen:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren T€ 27 (2017: T€ 176) aus Lieferungen und Leistungen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren T€ 8.162 (2017: T€ 7.270) aus der Gewährung eines Darlehens. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt: Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2018
E. Angabe zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften und sonstigen finanziellen Verpflichtungen Haftungsverhältnisse der Gesellschaft bestehen nicht. Außerbilanzielle Geschäfte der Gesellschaft bestehen nicht. Es bestehen im Wesentlichen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen und anderen Dauerschuldverhältnissen in Höhe von insgesamt T€ 322.
F. Erläuterungen und ergänzende Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gem. § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse konnten von T€ 36.346 auf T€ 39.341 gesteigert werden. Andere aktivierte Eigenleistungen werden in Höhe von T€ 1.103 ausgewiesen (Vorjahr T€ 312). Es handelt sich im Wesentlichen um Eigenleistungen im Zusammenhang mit der Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 4,3 (2017: T€ 7) enthalten. Im Geschäftsjahr 2018 betragen die Kosten für Produktentwicklungen nach § 285 Nr. 22 HGB T€ 1.529, davon wurden T€ 1.529 aktiviert. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen von T€ 813 (2017: T€ 885) an verbundene Unternehmen enthalten. Die Zinsen aus der Aufzinsung der Jubiläumsrückstellung betragen T€ 2 (Vorjahr: T€ 3). Der Jahresüberschuss beträgt zum 31.12.2018 T€ 2.116. Diese Verbesserung ist sowohl auf bilanzpolitische Maßnahmen, wie der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände zurückzuführen, als auch auf das operative Geschäft selbst. G. Sonstiges Der durchschnittliche Personalbestand (ohne Geschäftsleitung und Auszubildende) beträgt 208 (2017: 223). Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft 22 (Vorjahr: 20) Auszubildende. Bei der Gesellschaft sind aus dem Vertragsverhältnis mit dem Abschlussprüfer im Geschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von T€ 18 angefallen. Die Geschäftsführung erfolgte im Berichtsjahr durch:
Die Herren sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Im Geschäftsjahr erhielten lediglich die Herren Friedrich Kottmeier und Frank McDowell Bezüge von der Gesellschaft. Auf die Angabe der Gesamtbezüge für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans (§ 285 Nr. 9 HGB) wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gesellschaft ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Meyra Group S.A., Lodz, Polen, und wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens einbezogen. Der Konzernabschluss wird auf der Webseite https://gpwcatalyst.pl/emitenci-obligacji-raporty veröffentlicht. H. Aufwendungen des Geschäftsjahres von außergewöhnlicher Größenordnung und außergewöhnlicher Bedeutung Im Jahr 2017 wurden umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet und zu großen Teilen in 2017 zum Abschluss gebracht werden. Zwei Mitarbeiter schieden aufgrund der Restrukturierungsmaßnahmen noch per 31.01.2018 aus dem Unternehmen aus. Hierfür wurde eine Abfindung i.H.v. T€ 95 gezahlt.
Kalletal, 19. Februar 2019 MEYRA GmbH, Kalletal gez. Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens 2018
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die MEYRA GmbH betreibt die Produktion und den Vertrieb von Rollstühlen und Rehabilitationsmitteln jeglicher Art für Behinderte, Senioren und Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Die Artikel gelangen im häuslichen Bereich, in Kliniken, Pflegeheimen und sonstigen Institutionen zum Einsatz. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft hat den in den letzten Jahren eingeschlagenen Weg der Neu- und Weiterentwicklung des Produktportfolios weiterhin konsequent verfolgt. Im Jahr 2018 wurden Investitionen von rd. Mio. € 1,7 getätigt; so wurden im Jahr 2018 die Aktivlinie um den Stuhl Nano erweitert. Das Sortiment E-Rollstühle bzw. Power-Wheelchairs wurde um die Produkte Orbit und Sky ergänzt. Diese werden ab Frühjahr 2019 über den Sanitätsfachhandel zu beziehen sein. Die im Zusammenhang mit der Neu- und Weiterentwicklung des Produktsortiments entstandenen Entwicklungskosten wurden im Jahr 2018 erstmals aktiviert und unter den selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von T€ 1.529 ausgewiesen. Angaben bezüglich der Aktivierungsquote im Geschäftsjahr 2018 wurden im Anhang unter den Erläuterungen und ergänzenden Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung gemacht. Die Abschreibungen auf selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände betragen zum 31.12.2018 T€ 224. II. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2018 nach ersten Berechnungen um 1,5 % höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit das neunte Jahr in Folge gewachsen, das Wachstum hat aber an Schwung verloren. In den beiden vergangenen Jahren war das preisbereinigte BIP jeweils um 2,2 % gestiegen. Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2018 über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von + 1,2 % liegt. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Deutschland). Positive Wachstumsimpulse kamen 2018 vor allem aus dem Inland: Sowohl die privaten Konsumausgaben (+1,0 %) als auch die staatlichen Konsumausgaben (+1,1 %) waren höher als im Vorjahr. Die Zuwächse fielen jedoch deutlich niedriger aus als in den letzten drei Jahren. Im Jahresdurchschnitt 2018 waren rund 44,8 Mio. Personen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Damit liegt die Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2018 um rund 562.000 Personen oder 1,3 % höher als im Vorjahr. Damit setzte sich der seit über 10 Jahren anhaltende Anstieg der Erwerbstätigkeit fort. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Deutschland). Deutschland gehört neben den USA und Japan zu den führenden Produzenten von Medizintechnik. Die stark exportorientierte Branche - die Exportquote liegt bei deutlich über 60 Prozent - gehört zu den innovationsintensiven Industrien. F&E-Quoten von rund zehn Prozent des Umsatzes, ein hoher Anteil von Forschungspersonal und ein Umsatzanteil innovativer Produkte von rund 30 Prozent bilden dabei die Grundlage für eine starke weltweite Nachfrage nach deutscher Medizintechnik. Angesichts des demografischen Wandels bewegt sich die deutsche Medizintechnik im Inland im permanenten Spannungsfeld zwischen steigender Nachfrage und Sparzwang. Zum einen nimmt der Kostendruck im Zuge einer alternden Bevölkerung und dem damit verbundenen Anstieg der gesellschaftlichen Krankheitskosten zu und zum anderen resultiert aus einem kontinuierlichen Bedarfsanstieg und der Forderung nach qualifizierbarem Zusatznutzen für Patienten und Anwender ein Zwang zur permanenten Innovation und Weiterentwicklung (Quelle: Statista). Mit einem Gesamtumsatz von fast 29 Mrd. Euro und über 133.000 Beschäftigten ist die Medizintechnik in Deutschland ein wichtiger Wirtschaftszweig. (Quelle: bvmed Jahresbericht 2016/2017). In Deutschland hat in den letzten Jahren eine starke Konzentration der gesetzlichen Krankenkassen auf nunmehr aktuell 110 gesetzliche Kassen und 44 private Kassen stattgefunden. Die Techniker Krankenkasse (TK) ist von den Mitgliederzahlen derzeit die größte Krankenkasse. Der Marktanteil der drei größten Krankenkassen TK, Barmer, DAK erreicht rund 45%. Trotz der Krankenkassenkonzentration ist der Anteil der Verwaltungskosten der Krankenkassen um 40% seit 1998 gestiegen (Quelle: Statista). Durch die Konzentration der Krankenkassen und des Trends Hilfsmittelversorgungen bundesweit auszuschreiben bleibt der Druck auf die Erstattungspreise und damit auf die Unternehmensmargen und Kosten weiterhin hoch. Insgesamt kann man jedoch sagen, dass die Rahmenbedingungen für die Hilfsmittelbranche innerhalb der Branche Medizintechnik stimmen. Die Gesellschaft altert, der Anteil der über-65-Jährigen steigt deutlich (25% in 2040). Die Bereitschaft der Privathaushalte für die private Zuzahlung innerhalb der Gesundheitsbranche steigt ebenfalls deutlich (+62% in 12 Jahren). Nach Umfragen sind Senioren bereit, in die Mobilität zu investieren; so stieg zum Beispiel der Anteil der privat gekauften "High-End"-Rollatoren auf einen Marktanteil von über 14%. 2. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Bilanzsumme per 31.12.2018 beträgt T€ 27.146. Der Jahresüberschuss 2018 beträgt T€ 2.116 und wird auf neue Rechnung vorgetragen. Das Eigenkapital zum Stichtag betrug T€ 6.253. Es ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 23 %. Die erstmalige Aktivierung der Entwicklungskosten führt zu einer wesentlichen Erhöhung der immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 1.380. Die gesamten Zugänge im Sachanlagevermögen beliefen sich auf T€ 435 und entfielen hauptsächlich auf den Erwerb neuer Werkzeuge für die Produktion. Finanzlage Zum Bilanzstichtag belaufen sich die Liquiden Mittel auf T€ 13; die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf T€ 4.805. Der MEYRA GmbH wurde durch die Muttergesellschaft Meyra-Group S.A., Lodz, Polen, im Jahr 2013 ein Darlehen in Höhe von Mio. € 4,5 gewährt, welches im April 2016 um Mio. € 1,7, sowie in den Monaten März und Juni 2017 um weitere Mio. € 2,4 auf Mio. € 8,6 erhöht wurde. Im Rahmen der 2017 durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen wurden im Juli 2017 Mio. € 2,5 des gewährten Darlehensbetrages durch einen Debt-to Equity Swap der Kapitalrücklage zugeführt. Das gewährte Darlehen beträgt somit zum Bilanzstichtag 31.12.2018 Mio. € 6,2. Zusätzlich existiert ein operativer Betriebsmittelkredit bei der Commerzbank. Die verfügbare Linie betrug zum 31.12.2018 Mio. € 5,5. Die Gesellschaft ist im Berichtsjahr ihren Zahlungsverpflichtungen nachgekommen. Ertragslage Der Umsatz im Jahr 2018 lag mit 39,3 Mio. € unter dem Budgetwert von rund 39,5 Mio.€; der Umsatz aus dem Vorjahr wurde um ca. Mio. € 3,0 überschritten. Ursächlich für die Erhöhung der Umsätze sind insbesondere im Geschäftsjahr 2018 abgeschlossene Exporttendergeschäfte im nordafrikanischen Raum. Der wesentliche Anstieg ( + T€ 791) der aktivierten Eigenleistungen resultiert aus der erstmaligen Aktivierung von Entwicklungskosten. Die Personalaufwendungen haben sich aufgrund der Restrukturierungen im Vorjahr, die unter anderem die Verringerung des Personalbestands vorsahen, um 14% verringert. Vor Steuern und Zinsen konnte im Jahr 2018 ein Jahresüberschuss von T€ 2.230 (Vj: T€ -3.135) erzielt werden. Durch die in 2017 umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen konnte der Geschäftsbetrieb somit stabilisiert werden. Der Jahresüberschuss beträgt rd. T€ 2.116 und liegt damit deutlich über dem Planwert von T€ 169. Die Gründe dafür sind insbesondere die Aktivierung der internen Entwicklungskosten von T€ 1.529, sowie Erträge aus der Bilanzierung von aktiven latenten Steuern. Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar:
3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter und Umsatzrendite heran. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt T€ 173 p.a. (inkl. Auszubildende) und ist damit um T€ 37 gestiegen. Die Umsatzrendite beträgt 2,56 % und ist im Vergleich zum Vorjahr um fast 12 % gestiegen. Aufgrund der Umsatzsteigerung konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 ein positives Betriebsergebnis (T€ 2.230) und damit eine wesentliche Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr erzielt werden (2017: T€ -2.078). Dies für die insgesamt positive Gesamtentwicklung der Meyra GmbH GmbH, die vielfach aus den in der Vergangenheit erstellten Restrukturierungsmaßnahmen resultiert. III. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft verfügt neben dem Hauptsitz in Kalldorf über eine Zweigniederlassung in Kiel. Diese erbringt als Servicezentrum Dienstleistungen an die Gesellschaft in Kalldorf. In der Zweigniederlassung in Kiel werden insgesamt 5 Mitarbeiter beschäftigt. IV. Prognosebericht Für das Jahr 2019 gehen wir von einer Umsatzsteigerung von ca. 19,1% auf Mio. € 46,7 gegenüber dem Vorjahr aus. Als Gründe für den positiven Ausblick können folgende Punkte genannt werden:
Das Budget geht im Jahr 2019 von einem Umsatz von Mio. € 46,7, sowie einem Jahresüberschuss von Mio. € 0,9 aus. V. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Vertriebsstrategie konzentriert sich weiterhin auf eine Drei-Marken-Strategie. MEYRA wird als Marke weiter im hochwertigen Bereich gestärkt. Hier geht es um Produkte, die in Kalldorf entwickelt und produziert werden. Ortopedia ist die Marke im mittleren Bereich, deren Produkte in Kalldorf entwickelt wurden, aber aus wirtschaftlichen Gründen in anderen Teilen der Erde produziert werden. Vitea Care ist die dritte Marke, bei der es sich um Produkte handelt, die als Handelsware weltweit eingekauft werden. Das betrifft vor allem den preissensitiven Bereich der Standardprodukte, die vorwiegend bei Ausschreibungen angeboten werden.
Kalletal, 27. Februar 2019 Die Geschäftsführung |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Latest news articles and media mentions
Real-time check for insolvency notices from register courts
Check if there are any insolvency proceedings for this company
Real-time document download from the commercial register
Other companies registered at or near this business location
18 nearby organizations
Management activities of other holding companies
Intermediation service activities for freight transport
Activities of holding companies
Activities of holding companies
Activities of holding companies
Management activities of other holding companies
Activities of holding companies
Activities of holding companies
Management activities of other holding companies
Wholesale of medical and orthopaedic goods, dental and laboratory material and equipment
Other human resources provision
Provision of other services for non-artistic events
Provision of other services for non-artistic events
Wholesale of medical and orthopaedic goods, dental and laboratory material and equipment
Real-time document download from the commercial register
Real-time check for insolvency notices from register courts
Check if there are any insolvency proceedings for this company