Master Data

Registry
Register court Stuttgart HRB 262657
Registered
10/17/1985
Industry
Manufacture of builders’ ware of plasticManufacture of plastic packing goodsManufacture of locks and hinges
Purpose
Herstellung, Bearbeitung und Handel von und mit Metall- und Kunststoffbauteilen, Herstellung von und Handel mit Hydraulikzylindern sowie von Metall - und Kunststoffwaren aller Art.

History

No events found for this filter

Management

NameRole
Marco Feist
since 4/18/2024
Managing Director
Ulrich Klingel
since 8/14/2008
Managing Director

Beneficial Owners

100.00% identified0.00% unresolved

Identified persons (2)

NameOwnership
Dr. Robert Dieter KlingelKNG Vermögensverwaltung GmbH
50.00%
Ulrich KlingelKNG Vermögensverwaltung GmbH
50.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Germany
600000
100.00%

Financial Report

Klingel GmbH

Waiblingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2015 bis zum 30.09.2016

E. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir als Abschlussprüfer mit Datum vom 29. September 2017 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Klingel GmbH, Waiblingen-Hohenacker, für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2015 bis 30. September 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

Wir erstatten diesen Prüfungsbericht nach § 321 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen.

 

Sindelfingen, 29. September 2017

KULLEN MÜLLER ZINSER
Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Wolfgang Zinser, Wirtschaftsprüfer

Alfred Michelberger, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

Bilanz

Aktiva

30.9.2016 30.9.2015
EUR EUR
A. Anlagevermögen 6.199.639,79 8.150.139,15
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 148.713,00 204.866,00
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 44.300,00 88.600,00
2. Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 104.413,00 116.266,00
II. Sachanlagen 6.049.526,79 7.943.873,15
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.393.695,15 2.472.472,15
2. technische Anlagen und Maschinen 2.502.345,00 4.146.439,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.136.370,00 1.321.362,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 17.116,64 3.600,00
III. Finanzanlagen 1.400,00 1.400,00
1. Genossenschaftsanteile 1.400,00 1.400,00
B. Umlaufvermögen 17.887.754,45 17.136.351,48
I. Vorräte 2.897.848,99 2.858.635,39
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.303.412,53 1.334.302,91
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.715.500,50 2.189.805,85
3. fertige Erzeugnisse und Waren 203.796,88 187.092,11
4. geleistete Anzahlungen 12.120,76 0,00
5. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 336.981,68 852.565,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.409.244,88 9.242.211,21
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.860.077,25 7.216.053,82
2. Forderungen gegen Gesellschafter 506.491,45 357.194,33
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.042.676,18 1.668.963,06
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.580.660,58 5.035.504,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 34.262,97 273.705,14
Bilanzsumme, Summe Aktiva 24.121.657,21 25.560.195,77

Passiva

   
  30.9.2016 30.9.2015
  EUR EUR
A. Eigenkapital 12.652.049,39 11.089.807,32
I. gezeichnetes Kapital 306.775,13 306.775,13
II. Bilanzgewinn 12.345.274,26 10.783.032,19
B. Rückstellungen 2.894.812,00 3.845.329,00
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 454.012,00 445.119,00
2. Steuerrückstellungen 452.400,00 747.100,00
3. sonstige Rückstellungen 1.988.400,00 2.653.110,00
C. Verbindlichkeiten 8.574.795,82 10.625.059,45
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.411.965,56 6.770.103,76
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.323.787,92 2.876.145,58
3. sonstige Verbindlichkeiten 839.042,34 978.810,11
Bilanzsumme, Summe Passiva 24.121.657,21 25.560.195,77

Gewinn- und Verlustrechnung

1.10.2015 - 30.9.2016 1.10.2014 - 30.9.2015
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 58.663.264,28 57.496.411,52
2. Verringerung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -457.600,58 535.184,38
3. sonstige betriebliche Erträge 840.894,09 288.741,85
4. Materialaufwand 31.219.861,10 32.144.604,97
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 26.396.313,71 26.377.534,20
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.823.547,39 5.767.070,77
5. Personalaufwand 14.682.693,21 14.139.955,30
a) Löhne und Gehälter 12.356.683,73 12.012.136,92
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.326.009,48 2.127.818,38
davon für Altersversorgung 50.337,60 44.526,60
6. Abschreibungen 2.501.371,43 2.492.005,80
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.501.371,43 2.492.005,80
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.729.327,44 7.437.191,33
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 51,54 56,70
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 61.706,75 67.938,37
davon aus verbundenen Unternehmen 12.337,00 9.614,00
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen 2.003,00 14.977,37
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 179.207,21 196.063,07
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen -9.320,43 0,00
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.795.855,69 1.978.512,35
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag 894.336,91 550.663,87
13. sonstige Steuern 39.276,71 23.114,71
14. Jahresüberschuss 1.862.242,07 1.404.733,77
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 10.783.032,19 9.878.298,42
16. Ausschüttung 300.000,00 500.000,00
17. Bilanzgewinn 12.345.274,26 10.783.032,19

Anhang für das Geschäftsjahr 2015/2016

der Klingel GmbH, Waiblingen

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die zur Erläuterung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind, soweit gesetzlich zulässig, in den Anhang übernommen.

Die Gesellschaft weist zum 30. September 2016 die Größenmerkmale einer großen GmbH gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 HGB angewendet.

B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wird von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Bilanzstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden gemäß § 255 Abs. 2a HGB mit bei dessen Entwicklung anfallenden Aufwendungen (Entwicklungskosten) bewertet. Sofern die Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist, werden keine Abschreibungen vorgenommen.

Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare oder, soweit zulässig, um degressive Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Zugang bis zum 31. Dezember 2009 wurden in einen Sammelposten eingestellt, der auf 5 Jahre abgeschrieben wird. Von der Möglichkeit geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 150,00 im Jahr des Zugangs voll abzuschreiben wurde uneingeschränkt Gebrauch gemacht. Ab dem Kalenderjahr 2010 wurden geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 410,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Für den geringen, seit mehreren Geschäftsjahren relativ gleichbleibenden Bestand an Verschleißwerkzeug wurde ein auf Basis des durchschnittlichen Einkaufspreises ermittelter Festwert (EUR 117.000,00) angesetzt.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten aktiviert.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden gem. § 240 Abs. 4 HGB mit dem gewogenen Durchschnittswert angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von dem Posten Vorräte abgesetzt und sind zum Erfüllungsbetrag bewertet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden entsprechend des Fertigungsgrades zu Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener Material- und Fertigungsgemeinkosten angesetzt, gegebenenfalls erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren Wert am Bilanzstichtag.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nennwert bilanziert. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch Einzelabwertungen oder Forderungsausbuchungen berücksichtigt.

Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert oder Barwert bewertet.

Guthaben bei Kreditinstituten sowie der Kassenbestand werden zum Nennwert bewertet.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Pensionsrückstellungen wurden nach der sogenannten projected unit credit Methode unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Klaus Heubeck ermittelt. Dabei wurde ein Zinssatz von 3,37 % zugrunde gelegt; entsprechend der tatsächlichen Vorgehensweise wurden keine Renten- und Gehaltssteigerungen berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Zum 30.09.2016 errechneten sich künftige Steuerentlastungen saldiert aus abweichenden Wertansätzen in der Steuerbilanz im Wesentlichen bei den sonstigen Rückstellungen, den Pensionsrückstellungen (jeweils aktive latente Steuern) sowie den selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen (passive latente Steuern). Aufgrund des Wahlrechtes, auf den Ansatz aktiver latenter Steuern verzichten zu können, wurde analog zum Vorjahr ein Bilanzposten nicht angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens geht aus dem Abschnitt F. hervor.

Auf die im Geschäftsjahr 2011/2012 als selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktivierten Entwicklungskosten wurden planmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 44.300,00 vorgenommen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten mit EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 10.800,93) Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Disagien in Höhe von EUR 10.779,03 (Vorjahr: EUR 16.388,02).

Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital beträgt DM 600.000,00. Eine Umstellung auf Euro ist bislang nicht erfolgt.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 24.166,00.

Die wesentlichen sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
Personal 1.180
Weiterveräußerung Werkzeuge 165
ausstehende Rechnungen aus Lieferungen und Leistungen 223
noch zu erbringende Leistungen 45
Gewährleistung 96
Aufbewahrung 85
Berufsgenossenschaft 27
übrige 167

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in den nachfolgend aufgeführten Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel (Vorjahreswerte in Klammer)

Stand Restlaufzeit Restlaufzeit Restlaufzeit
30.09.2016 bis 1 Jahr bis 5 Jahre > 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.411.965,56 1.385.002,24 3.526.963,32 500.000,00
  (6.770.103,76) (1.371.509,69) (4.818.293,07) (580.301,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.323.787,92 2.323.787,92 0,00 0,00
  (2.876.145,58) (2.876.145,58) (0,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 839.042,34 839.042,34 0,00 0,00
  (978.810,11) (978.810,11) (0,00) (0,00)
  8.574.795,82 4.547.832,50 3.526.963,32 500.000,00
  (10.625.059,45) (5.226.465,38) (4.818.293,07) (580.301,00)

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse werden aufgeteilt nach

2015/2016
a) Tätigkeitsbereichen EUR
Automobil 43.824.656,37
Zylinder 6.502.937,13
Automobil  
(Fügetechnik) 8.335.670,78
  58.663.264,28
  2015/2016
b) geografisch bestimmten Märkten EUR
Inland 46.302.036,40
EU 6.354.219,23
Ausland (ohne EU) 6.007.008,65
  58.663.264,28

Periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 635 resultieren aus der Auflösung von Rückstellungen.

Die periodenfremden Aufwendungen beinhalten in Höhe von TEUR 113 Steuerzahlungen für Vorjahre und in Höhe von TEUR 72 Wertberichtigungen zu Forderungen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

E. Sonstige Pflichtangaben

Der ausgewiesene Bilanzgewinn ist in Höhe von EUR 68.466,00 ausschüttungsgesperrt. Die Sperre resultiert in Höhe von EUR 44.300,00 aus der Vorjahresaktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände sowie in Höhe von EUR 24.166,00 aus der Bewertung von Rückstellungen für Pensionen.

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 277 (Vj: 276) Arbeitnehmer, von denen 205 (Vj: 210) gewerbliche und 72 (Vj: 66) kaufmännische Mitarbeiter waren.

Das für das Geschäftsjahr 2015/2016 berechnete Gesamthonorar unserer Abschlussprüfungsgesellschaft betrug netto TEUR 96 und entfiel mit TEUR 35 auf Jahresabschlussprüfung einschließlich Offenlegung, mit TEUR 23 auf Steuerberatungs- und mit TEUR 38 auf sonstige Beratungsleistungen.

Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch die Geschäftsführer:

Herrn Ulrich Klingel,

Herrn Jürgen Hahn (bis 04. Januar 2016) und

Herrn Dr. Robert Klingel.

Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf EUR 588.900,00.

Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden seitens der Klingel GmbH folgende Sicherheiten gewährt:

Grundschuld in Höhe von EUR 3.000.000,00,

Globalabtretung für Forderungen mit den Anfangsbuchstaben H bis Z,

Sicherungsübereignungen für Pkw und Maschinen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bestehen mit einer jährlichen Belastung von EUR 2.185.845,50 die gesamten sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen betragen EUR 4.628.258,92.

F. Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.10.2015 Zugänge Abgänge Stand 30.09.2016
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 221.500,00 0,00 0,00 221.500,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 358.719,00 27.401,55 59.132,74 326.987,81
  580.219,00 27.401,55 59.132,74 548.487,81
Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.020.097,33 720,00 0,00 3.020.817,33
2. technische Anlagen und Maschinen 14.134.951,45 377.840,26 2.630.327,34 11.882.464,37
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.160.172,25 159.273,62 1.832.142,17 2.487.303,70
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.600,00 17.116,64 3.600,00 17.116,64
  21.318.821,03 554.950,52 4.466.069,51 17.407.702,04
Finanzanlagen        
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.400,00 0,00 0,00 1.400,00
  1.400,00 0,00 0,00 1.400,00
  21.900.440,03 582.352,07 4.525.202,25 17.957.589,85
Abschreibungen
Stand 01.10.2015 Zugänge Abgänge Stand 30.09.2016
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 132.900,00 44.300,00 0,00 177.200,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 242.453,00 39.251,55 59.129,74 222.574,81
  375.353,00 83.551,55 59.129,74 399.774,81
Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 547.625,18 79.497,00 0,00 627.122,18
2. technische Anlagen und Maschinen 9.988.512,45 2.016.942,26 2.625.335,34 9.380.119,37
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.838.810,25 321.380,62 1.809.257,17 1.350.933,70
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  13.374.947,88 2.417.819,88 4.434.592,51 11.358.175,25
Finanzanlagen        
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  13.750.300,88 2.501.371,43 4.493.722,25 11.757.950,06
Buchwerte
Stand 30.09.2016 Stand 30.09.2015
EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 44.300,00 88.600,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 104.413,00 116.266,00
  148.713,00 204.866,00
Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.393.695,15 2.472.472,15
2. technische Anlagen und Maschinen 2.502.345,00 4.146.439,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.136.370,00 1.321.362,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 17.116,64 3.600,00
  6.049.526,79 7.943.873,15
Finanzanlagen    
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.400,00 1.400,00
  1.400,00 1.400,00
  6.199.639,79 8.150.139,15

G. Unterzeichnung des Jahresabschlusses

 

Waiblingen, 29. September 2017

Geschäftsführung

Ulrich Klingel

Dr. Robert Klingel

Lagebericht GJ 2015/16

Firma Klingel GmbH, Waiblingen

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Firma Klingel GmbH ist als mittelständisches Unternehmen in drei Geschäftsbereiche aufgeteilt:

So ist das Unternehmen einerseits führend im Bereich Präzisionsbearbeitung von Serien-Aluminiumdruckgussteilen für die Automobilindustrie (Automotive) und anderseits Systemlieferant für Spezial-Hydraulikzylinder. Die Produktion dieser beiden Geschäftsbereiche befindet sich am Standort Waiblingen.

Ein dritter Geschäftsbereich wurde im Jahr 2011 im Bereich der Fügetechnik am Standort Geretsried bei München gegründet. Hier werden robotergestützte Fügesysteme entwickelt, hergestellt und vertrieben.

Im Geschäftsbereich Automotive steht die Bearbeitung von Alugussteilen für hydraulische Kraftfahrzeuglenkhilfepumpen sowie Getriebepumpen und die Produktion von Präzisionsteilen für Automatikgetriebe im Vordergrund. Weitere Produktionslinien sind Teile für Kettenkastendeckel, Hochdruckpumpengehäuse, Kastenschwinge und Schwenklager.

Im Bereich Hydraulikzylinder werden insbesondere spezielle Zylinder für Baumaschinen, Betonverteilermasten, Abstützsysteme, Pressen, Biegemaschinen sowie Druckgussmaschinen- und formen gefertigt.

Im Geschäftsfeld Fügetechnik werden vollautomatische Fügesysteme entwickelt, um neue Werkstoffe und Konstruktionen zu verbinden, an denen schweißtechnische Anwendungen an ihre Grenzen kommen.

In der Unternehmensorganisation war, bedingt durch das Ausscheiden des Geschäftsführers Herr Jürgen Hahn am 04. Januar 2016, der von ihm verantwortete kaufmännische Bereich auf Geschäftsführungsebene seither nicht mehr gesondert besetzt. Zum 01. Mai 2017 hat die Geschäftsführung diese Lücke geschlossen und einen Kaufmännischen Leiter eingestellt. Das potenzielle Risiko für die Klingel GmbH aufgrund des auf Geschäftsführungsebene nicht besetzten kaufmännischen Bereiches wurde mit dieser Personalmaßnahme beseitigt.

Die Klingel GmbH ist stets um eine Steigerung der Attraktivität der Arbeitsbedingungen bemüht. Sehr erfolgreich wurde im vergangenen Jahr eine Mitarbeiterprämie installiert. Man konnte die Krankenquote in vielen Unternehmensbereichen deutlich senken, was auch Rückschlüsse auf die Mitarbeiterzufriedenheit geben kann.

Auch bei unseren Produkten setzen wir auf einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess und wollen so weiter unsere Qualität und damit die Kundenzufriedenheit steigern.

B. Wirtschaftsbericht

1. Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Insgesamt verlief das abgelaufene Jahr 2016 in der Automobilbranche wieder sehr erfolgreich. Auch für 2017 kann mit einem guten Jahr gerechnet werden, auch wenn sich das Wachstum verlangsamen dürfte.

Im Bereich der Baumaschinenindustrie ist mit einem weiterhin starken Wettbewerb, welcher oft durch den Preis entschieden wird, zu rechnen. Dieser Preisdruck beim Endkunden setzt sich über die gesamte Lieferkette fort.

Im Bereich Fügetechnik ist weiterhin mit einem Wachstum zu rechnen, sowohl in Europa als auch in den USA und Asien. Entscheidend dürfte unter anderem sein, wie sich die Marktanteile für Elektromobilität entwickeln.

2. Geschäftsverlauf

Im Gesamtunternehmen konnte ein Jahresumsatz von 58,7 Mio. € erreicht werden. Gegenüber den 57,5 Mio. € Umsatz aus dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um 2,0 %. Auf diese Umsatzentwicklung und die weitere Aussicht soll im Folgenden näher eingegangen werden.

Der Umsatz im Bereich Automotive konnte mit 43,8 Mio. € (VJ: 42,9 Mio. €) im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Bereits im Vorjahr wurden zwei laufende Verträge seitens der Kunden aufgrund von Änderungen in der Unternehmensstrategie gekündigt. Zusätzlich sind zwei neue Aufträge etwas verspätet in die Serienfertigung gegangen, was zu zeitlichen Umsatzverschiebungen führte. Auch der bereits in den letzten Jahren erwähnte Auftragsrückgang im Bereich der Präzisionsteile für hydraulische Lenkhilfepumpen (PKW und Nutzfahrzeuge) hält an. Durch Steigerungen in anderen Bereichen konnte dieser Verlust jedoch kompensiert werden.

Der zweite Geschäftsbereich Hydraulikzylinder hingegen steigerte seinen Vorjahresumsatz im vergangenen Geschäftsjahr um ca. 0,1 Mio. € auf 6,5 Mio. €.

Für das kommende Geschäftsjahr erwartet die Klingel GmbH im Geschäftsbereich Hydraulikzylinder einen deutlich fallenden Umsatzverlauf. Hier wird mit verstärkten Akquisetätigkeiten entgegengewirkt.

Sehr erfolgreich verlief das vergangene Geschäftsjahr im dritten Geschäftsbereich Fügetechnik. Hier konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr erneut gesteigert werden. Der Planumsatz wurde erneut um 0,65 Mio. € übertroffen. Die Auftragslage entwickelte sich weiter sehr stabil.

Die Klingel GmbH bearbeitet auf ca. 12.400 qm Alugussteile für hydraulische Kraftfahrzeuglenkhilfepumpen sowie Getriebepumpen, die sowohl im PKW als auch im LKW Verwendung finden. Produktionslinien sind teilweise vollständig automatisiert und laufen im 3-Schicht-Betrieb, neue Produkte kommen im Jahresverlauf hinzu. Die Fertigungskapazität für die Produktion von Präzisionsteilen für die Automatikgetriebe wurde im Laufe des Jahres erneut durch Neuinvestitionen deutlich ausgeweitet und läuft vollständig im 3-Schicht-Betrieb.

Im Bereich Fügetechnik wurden die ersten Projekte im Ausland (China und USA) erfolgreich abgewickelt. Weiterhin wurde das globale Netzwerk an Systempartnern deutlich ausgebaut, so dass nun beispielsweise auch Kunden in Mexiko und Südafrika bedient werden können.

Das gesteigerte Volumen im Bereich Automotive, insbesondere bei Teilen für Pumpen in Automatikgetrieben, konnte mit den Teilelieferanten rechtzeitig abgestimmt werden. So dass es bis auf kleinere Störungen keine Beschaffungsprobleme gab. Im Geschäftsbereich Hydraulikzylinder kam es teilweise zu verlängerten Wiederbeschaffungszeiten von Stahlrohren.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden im Bereich Automotive die Investitionen überwiegend zur Kapazitätssteigerung für die Fertigung von Teilen für Automatikgetriebe, für Ersatzinvestitionen, für die Läpperei und für Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung getätigt.

Die aktuelle Auftragslage und die Kundenanforderungen werden auch künftig einen entsprechenden Investitionsrahmen einnehmen. Weiter sind Investitionen in Neuprojekte geplant. Zur Verbesserung der Abläufe im Bereich der Sichtkontrolle sind weitere Maßnahmen vorgesehen.

Der Geschäftsbereich Fügetechnik investierte in eine Verdoppelung der Produktionsfläche am Standort Geretsried.

Die geplanten Finanzierungsmaßnahmen werden wie im abgelaufenen Geschäftsjahr im Wesentlichen durch den Abschluss von Leasingverträgen und verstärkt aus dem Cash­Flow getragen.

Die Beschäftigtenzahl lag im Geschäftsjahr bei durchschnittlich rund 277 fest angestellten Mitarbeitern und durchschnittlich 55 Zeitarbeitern. Zur Abdeckung von Kapazitätsspitzen nutzen wir die Möglichkeit Zeitpersonal zum Einsatz zu bringen.

Die sortenreine Trennung sämtlicher anfallender Abfallstoffe ist für die Klingel GmbH genauso selbstverständlich wie die fachgerechte Entsorgung von umweltgefährdenden Stoffen durch zertifizierte Fachunternehmen. Im Dezember 2011 wurde die Klingel GmbH erstmals nach ISO 14001 zertifiziert. Im Jahr 2015 wurde das neue Energiemanagementsystem installiert. Die Auditierung erfolgte im Dezember 2015.

Weiterhin erfolgte die Vorbereitung auf die Umstellung der Managementsysteme auf die neue Grundstruktur nach den ISO-Direktiven für Managementsystemnormen, der sog. High Level Structure. Alle Managementsysteme werden im Jahr 2017 auf diese neuen Normen umgestellt und entsprechend zertifiziert.

3. Darstellung der Lage

Die Bilanzsumme liegt um 1,4 Mio. € unter der des Vorjahres und beläuft sich zum Bilanzstichtag auf rund 24,1 Mio. €.

Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hat sich um ca. 1,7 Mio. € auf 8,9 Mio. € erhöht (VJ: 7,2 Mio. €).

Die Lieferantenverbindlichkeiten sind von 2,9 Mio. € auf 2,3 Mio. € gesunken.

Die Eigenkapitalquote, bezogen auf die Bilanzsumme, konnte weiter gesteigert werden und liegt nun um 14,1 % höher bei 52,5 % (VJ: 43,4 %).

Sämtliche für die Darlehen erforderlichen Tilgungen und alle weiteren Zahlungsverpflichtungen konnten in vollem Umfang aus dem Cash-Flow bestritten werden.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt 2.796 T€ (Vorjahr 1.979 T€).

Während der Geschäftsbereich Automotive ein positives Ergebnis erwirtschaften konnte, musste der Bereich Zylinder wieder ein negatives Ergebnis hinnehmen.

Das positive Ergebnis im Automotivebereich ist im Vergleich zum Vorjahr niedriger ausgefallen. Das liegt hauptsächlich in dem verspäteten Anlauf der Serienproduktion zweier Neuprodukte begründet.

Das Ergebnis des Geschäftsbereichs Fügetechnik konnte alle Erwartungen übertreffen und hat sich gegenüber dem Vorjahr, wie auch der Umsatz, deutlich gesteigert.

Der Personalaufwand stieg im Gesamtunternehmen um über 0,6 Mio. € von 14,1 Mio. € auf 14,7 Mio. €.

4. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Lage des Unternehmens (Vermögens- und Finanz- und Ertragslage) ist als gut zu bezeichnen.

Die im Vorjahr prognostizierten Aussagen zu den Umsatzerlösen wurden erreicht, jedoch wurden die prognostizierten Aussagen zum Jahresergebnis deutlich übertroffen.

C. Nachtragsbericht

Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum Bilanzstichtag sind nicht eingetreten.

D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Der Umsatz im Bereich des Automobilsektors ist mit entsprechenden Haftungs- und Gewährleistungsverpflichtungen verbunden. Wesentliche Risiken sind jedoch durch eine Rückrufkosten-Versicherung abgedeckt.

Einhergehend mit dem weiter bestehenden Kostendruck und der Tatsache, dass die für unsere Produktion benötigten Aluguss-Rohlinge aus Best Cost-Countries stammen, sind wir bemüht, weitere Rationalisierungsmaßnahmen voranzutreiben, insbesondere durch den Einsatz von Industrierobotern, der Verknüpfung von Maschinen und einer optimierten Produktionssteuerung.

lm Geschäftsbereich Automotive erwarten wir im Jahr 2017 sowie in den Folgejahren nach der derzeitigen Planung eine Fortsetzung der Veränderungen, denn die Automobilproduzenten stellen im Rahmen der Verbrauchsreduzierung immer mehr Fahrzeuge auf Elektro- bzw. elektrohydraulische Lenkungen um. Das heißt, dass die Umsätze mit Teilen für die hydraulischen Lenkungspumpen, wie bereits in den Vorjahren, erheblich zurückgehen werden. Des Weiteren wurde im Geschäftsjahr 2014/2015 der Vertrag in einem Bereich kundenseitig aufgrund einer Aufgabe des Geschäftsbereichs aufgekündigt, so dass auch hier ein erheblicher Umsatzverlust zu verzeichnen war. Allerdings ist es uns gelungen zwei neue Kunden zu akquirieren. Diese werden den Umsatz stabilisieren, wenn nicht sogar ausbauen und den bestehenden Maschinenpark weiter auslasten. Die Klingel GmbH geht im Automotivebereich davon aus, dass sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöhen wird.

Im Geschäftsfeld Hydraulikzylinder gehen wir, wie bereits beschrieben, von einem deutlich fallenden Gesamtumsatz und entsprechenden Verlusten im neuen Geschäftsjahr aus. Hier wird mit verstärkten Akquisetätigkeiten entgegengewirkt. Sollten die Akquisetätigkeiten keine spürbare Belebung des Geschäftsbereichs bringen, muss über eine Neuausrichtung entschieden werden.

Im Geschäftsbereich Fügetechnik gehen wir im Geschäftsjahr 2016/17 von einem Umsatz auf Vorjahresniveau, im Geschäftsjahr 2017/18 wieder von einem deutlich höheren Umsatzvolumen bei verbesserten Ergebnis aus.

Somit gehen wir im nächsten Geschäftsjahr insgesamt von einem leicht steigendem Gesamtumsatz sowie einem Jahresergebnis auf Vorjahresniveau aus. Im Geschäftsjahr 2017/18 wird mit einem höheren Gesamtumsatz und einem weiter verbesserten Jahresergebnis gerechnet.

 

Waiblingen, den 29. September 2017

KLINGEL GmbH

Geschäftsführung

Ulrich Klingel

Dr. Robert Klingel

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 23.10.2017 festgestellt.

News & Media Coverage

Insolvency Notices

Current insolvency proceedings

Check if there are any insolvency proceedings for this company

Commercial Register Documents

Shareholder List
Current Print (Aktueller Abdruck)
Chronological Print (Chronologischer Abdruck)

Organizations at this Address

8 nearby organizations

List of companies and organizations located at or near this business address. Data includes company names, addresses, registration details, and industry classifications.
The information on this page is sourced from public sources, official registries, or provided by third-party providers. Fusionbase does not guarantee the accuracy, completeness, or timeliness of the data. If you have any questions or suggestions, feel free to contact us via the contact form.