Activities of holding companies
Effecta GmbH
Am Sportplatz 13, 61197 Florstadt, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Anke Voigt since 2/13/2026 | Procura |
Jürgen Egbert Dr. Mayser since 9/19/2025 | Managing Director |
Tobias Hirsch since 7/4/2018 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Beneficial owner data is only accessible to registered users.
Shareholders
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Effecta GmbHFlorstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Bilanz zum 30.09.2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Oktober 2022 bis 30. September 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Firma Effecta GmbHSitz Florstadt1. ALLGEMEINE ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN 1.1 Größenklasse der Gesellschaft Das Unternehmen erfüllt für den Jahresabschluss des o.g. Geschäftsjahres die Merkmale einer kleinen Gesellschaft gem. § 267 HGB. Für die Gesellschaft gelten als Wertpapierinstitut im Sinne des § 15 WpIG nach § 340a HGB die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. 1.2 Handelsregister Eintragungen im Handelsregister erfolgen unter der Nummer HRB 8830 beim Amtsgericht Friedberg (Hessen). 2. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN, WESENTLICHE BEWERTUNGS- GRUNDLAGEN 2.1 Grundsatz Vermögensgegenstände sind zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Guthaben bei Kreditinstituten (Forderungen an Kreditinstitute), Forderungen an Kunden sind zu Nominalwerten bewertet. Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.2 Umlaufvermögen Für das Umlaufvermögen wird das strenge Niederstwertprinzip beachtet. 2.3 Rückstellungen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Künftige Preis- und Kostensteigerungen sind bei der Bewertung berücksichtigt. 3. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ, §§ 268, 285 HGB 3.1 Allgemeine Angaben Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in einer Anlage zu diesem Anhang dargestellt. 3.2 Sonstige Bewertungsmethoden Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Diese haben zum Abschlussstichtag nicht bestanden. 3.3 Übrige Passiva 3.3.1 Aufgliederung der sonstigen Verbindlichkeiten
3.3.2 Erläuterung der anderen Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende passivierungspflichtige Rückstellungen:
3.3.3 Struktur der Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr und sind nicht besichert. 4. Fristengliederung nach § 9 RechKredV 4.1 Forderungen an Kreditinstitute
4.2 Forderungen an Kunden
4.3 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
4.4 Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
5. Eigenkapital Die Entwicklung des Bilanzgewinns stellt sich wie folgt dar:
6. ANGABEN ZU POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 6.1 Aufgliederung der Zins-, Provisions- und sonstigen betrieblichen Erträge nach geographischen Märkten Im Geschäftsjahr 2023 sind sämtliche Erträge in Deutschland generiert worden. 6.2 Aufgliederung der sonstigen betrieblichen Erträge Wichtige Einzelbeträge:
7. SONSTIGE ANGABEN 7.1 Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres drei Arbeitnehmer (Verwaltung) und zwei geringfügig beschäftigte Arbeitnehmer für das Unternehmen tätig. 7.2 Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Im Berichtsjahr war zum Geschäftsführer bestellt:
7.3 Bezüge der Geschäftsführung Die Angabe entfällt nach § 286 (4) HGB. 7.4 Honorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers setzt sich wie folgt zusammen (§ 285 Nr. 17 HGB):
8. NACHTRAGSBERICHT Es wurden für die Gesellschaft bislang keine Ereignisse und Sachverhalte bekannt, die Auswirkungen von besonderer Bedeutung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage - rückwirkend auf das Geschäftsjahr 2023 oder frühere Geschäftsjahre haben werden und nach Schluss des Geschäftsjahres aufgetreten sind und nicht bereits im Jahresabschluss für das Jahr 2023 berücksichtigt wurden.
Florstadt im November 2023 Anlage zu 3.1 Entwicklung des Anlagevermögens Anlagenspiegel
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023FIRMA EFFECTA GMBHSITZ FLORSTADTA. GRUNDLAGEN 1. Geschäftsmodell Die Effecta GmbH ist ein Wertpapierinstitut gemäß § 15 Abs. 1 WpIG in Verbindung mit § 86 Abs. 1 WplG und § 32 Abs. 1 KWG mit der Erlaubnis zum Betreiben der Anlagevermittlung gem. § 2 (2) Nr. 3 WpIG und Anlageberatung gem. § 2 (2) Nr. 4 WplG. Die Effecta GmbH fungiert als sogenanntes Haftungsdach. Kern des Dienstleistungsangebotes ist die Legitimierung von Vermittlern von Finanzinstrumenten als vertraglich gebundene Vermittler gemäß § 3 (2) WplG (freie Finanzvertriebe und Vertriebsgesellschaften), an Privatkunden, professionelle Kunden und geeignete Gegenparteien. Dabei sind die Vertriebsorganisationen in der Regel eigene Rechtskörper, selbständig und unabhängig. Die Vermittler haben ihren jeweiligen Sitz in Deutschland. Die Vertriebstätigkeiten konzentrieren sich dabei auf Deutschland. Zusätzlich können genehmigungsfreie Dienstleistungen rund um den Markt für Finanzanlagenvermittler erbracht werden. Das Geschäftsmodell der Effecta GmbH ist grundsätzlich auf die Marktfolge- Funktionen des Vertriebsprozesses ausgerichtet. Per 30.09.2023 waren der Geschäftsleiter, drei Mitarbeitende und zwei geringfügig beschäftigte Mitarbeiter für die Effecta GmbH tätig. Die Gesellschaft hatte zum 30.09.2023 ihren Sitz und die Geschäftsräume in Florstadt. 2. Ziele und Strategien Mit Flexibilität und hohem Automatisierungsgrad bei der Anpassung von Ablaufprozessen an potentielle Kundenanforderungen hat sich die Effecta GmbH auf den Markt für Vermittlungsdienstleistungen von onlinebasierten Zeichnungsplattformen spezialisiert. Kern der Dienstleistung sind die Marktfolgefunktionen in den jeweiligen Vertriebsprozessen. Die Effecta ist bestrebt, durch eine standardisierte Infrastruktur den freien Austausch der zu vermittelnden Produkte zwischen den Haftungsnehmern zu gewährleisten und somit das gesamte Platzierungsnetzwerk zu vergrößern. 3. Forschung und Entwicklung Typische Forschungs- und Entwicklungsprojekte sind keine vorhanden und somit auch keine Etats. 4. Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen oder Filialen werden weder im Inland noch im Ausland unterhalten. B. WIRTSCHAFTSBERICHT Im Geschäftsjahr 2023 erreichten die Notenbanken in den USA und in Europa im Juli und im September ihr vorläufiges Leitzinshoch mit 5,38% und 4,5%. Zusätzlich reduzierten sie ihre Bilanzsumme mit dem monatlichen Verkauf und des Fälligwerdens von Staatsanleihen. In den Vereinigten Staaten führten Ausgabenprogramme der Regierung zu einer Steigerung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und konterkarierten teils die vorgenannten bremsenden Maßnahmen. Der Inflationstrend drehte im Laufe des Geschäftsjahres nach Erreichen seiner zyklischen Hochs. In den USA verzeichnete die Teuerung im Kalenderjahr 2022 im Jahresvergleich einen Anstieg in Höhe von knapp 8%, der sich im Kalenderjahr 2023 auf voraussichtlich nur noch 4% beziffern dürfte. Damit erwirtschafteten Investoren in der größten Volkswirtschaft zuletzt wieder eine positive Realverzinsung. Gleichzeitig stiegen im Betrachtungszeitraum die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen mit der Erwartung weiter steigender Leitzinsen. In dessen Fahrwasser zogen auch die Renditen der europäischen Pendants an, womit die 10-jährige Referenzanleihe in Deutschland ihr bisheriges Renditehoch bei knapp unter 3% zum Ende des Geschäftsjahres erreichte. Die Inflationsrate in Europa wird im Kalenderjahr 2023 voraussichtlich auf 6,3% fallen nach 9,3% im Vorjahr. Getrieben durch den amerikanischen Aktienmarkt zogen in den entwickelten Volkswirtschaften wie Japan und Europa, die Aktienkurse an und mündeten auf einem historischen Bewertungsniveau. Flankiert durch einen fallenden Ölpreis und einen sinkenden Außenwert des US-Dollars, stellten sich damit relativ lockere Finanzierungskonditionen ein, die den oben beschriebenen Maßnahmen der Notenbanken ebenfalls entgegenwirkten. Divergierend hingegen entwickelten sich die Wachstumsraten diesseits und jenseits des Atlantiks. Während sich die US-Wirtschaft überraschend robust zeigte und sich mit einer über den Erwartungen liegendenen Rate von voraussichtlich 2,5% entwickelte, rutschte die Konjunktur in Europa, angeführt von Deutschland, in eine Rezession. Sondereinflussfaktoren, wie im internationalen Vergleich erhöhte Energiepreise sowie Gesetzesinitiativen zur Gebäudesanierung, belasteten hierzulande besonders die Sektoren Industrie und Immobilien. Der Krieg in der Ukraine sowie geopolitische Spannungen im Nahen Osten trübten die Stimmung der Wirtschaftsakteure ein. Der Kapitalmarkt zeichnete im Geschäftsjahr 2023 ein zweigeteiltes Bild. Während Aktien in einen Aufwärtstrend mündeten mit korrespondierend sinkenden Schwankungsbreiten, gaben langlaufende Staatsanleihen bei anziehender Volatilität Boden preis. Der deutsche Aktienindex DAX40 notierte am 29. September 2023 bei 15.386 Punkten und damit 27,5% höher als zu Beginn des Geschäftsjahres. Der Euro setzte zur einer Aufwertungsbewegung gegenüber dem US-Dollar an und legte im Betrachtungszeitraum um 7,8% zu. Der Ölpreis legte auf 92,15 US-Dollar zu und verteuerte sich damit um 3,6%. Der Kursrückgang der Anleihen verschärfte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr, womit die Umlaufrendite von 2,01% auf 2,86% stieg. 1. Branchenbezogene Rahmenbedingungen In Folge der gestiegenen Zinsen verzeichnet die Neubauaktivität einen kräftigen Rückgang. Der öffentliche Wohnungsbau erhielt mit der Nichtigerklärung des Klima- und Transformationsfonds durch das Bundesverfassungsgericht vom 15. November 2023 einen weiteren Dämpfer. Damit bieten sich privaten Investoren weitere Potenziale beim klimaneutralen Umbau des Wohnungsbestandes und im Bau energieeffizienter Gebäude. Die Nachfrage nach modernen Wohnraum bleibt nicht nur aufgrund des Zuzugs hoch, sondern auch aufgrund der gesetzlichen Zielsetzung zu mehr Energieeffizienz. Banken tendieren bei Kreditvergaben restriktiv. Kleine und mittlere Unternehmen beschreiben die Kreditvergabepolitik als verschärft. Auch größere Unternehmen melden mehr Hindernisse beim Kreditzugang. Aufgrund der eingetrübten konjunkturellen Aussichten und den hohen Zinsen halten sich Unternehmen bei ihren Investitionsvorhaben und somit auch bei ihrer Kreditnachfrage eher zurück. Im Private Equity Sektor haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr das Geschäftsklima, die Lagebeurteilung sowie die Erwartungen zwar leicht erholt, liegen aber immer noch deutlich unterhalb des Vorpandemieniveaus. Dies spiegelt das schwierige Marktumfeld für Fundraisings, Exits und Dealflows wider. Die erwartete Leitzinspause und die Hoffnung auf eine konjunkturelle Wende führt zu einer Stimmungsverbesserung in der Branche. Demgegenüber freuen sich Käufer über relativ gesunkene Einstiegsbewertungen, was auch für das Segment der Frühphasenfinanzierungen zutrifft. Auch im Venture Capital Sektor erholt sich das Stimmungsbild, auch wenn das Geschäftsklima noch deutlich unterhalb des Vorpandemieniveaus liegt. Der gestiegene Optimismus bei Fundraisings und bei Exits birgt im fragilen Marktumfeld Rückschlagspotenzial. Ein kontinuierliches Wachstum zeigt der Markt für Venture Debt. Die relativ neue Finanzierungsform führte im Kalenderjahr 2022 jungen Unternehmen in Deutschland Fremdkapital in Höhe von 4 Mrd. EUR zu, europaweit waren dies immerhin 21 Mrd. EUR. Der Fokus lag auf Spätphasenfinanzierungen. Die Zinswende hat die Bedeutung dieser Finanzierung nochmals erhöht. Mit dem Ausfall der Silicon Valley Bank wurde auch deutlich, dass alternative Finanzierungswege von jungen Unternehmen immer wichtiger werden. Die Nachfrage nach alternativen Anlageobjekten wie Kunstgegenständen, Diamanten, erneuerbare Energieanlagen oder auch ökologischen Investments erfreuen sich weiter einer steigenden Beliebtheit. Von dieser Entwicklung profitierte auch der Kundenkreis der Effecta GmbH. Ebenso hat sich der Bereich der Venture-Capital- und Private-Equity-Finanzierungen im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv entwickelt. Trotz der Polykrise verzeichnete aufgrund der mittlerweile erreichten Marktposition und seiner konsequenten Ausrichtung unter Nutzung innovativer Technologien wie Tokenisierung und Blockchain der Kundenkreis der Effecta GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder ein Wachstum. 3. Geschäftsverlauf 2023 Die Effecta GmbH konnte die Anzahl der vertraglich gebundenen Vermittler um 22 Zugänge bei 16 Abgängen auf 76 steigern. Mit ca. 30 onlinebasierten Vertriebsplattformen verteidigt die Effecta GmbH ihre Marktführerschaft in diesem Marktsegment: Ca. 90% des platzierten Volumens an Finanzinstrumenten entfiel auf onlinebasierte Prozesse. Der Anteil an blockchainbasierten Wertpapieren belief sich auf über 40% des Vertriebsvolumens. Ein Vertrieb von Kryptowerten fand nicht statt. Das Wertpapierinstitut führte im Geschäftsjahr 2023 etwa 22 Anlageberater mit einem Anteil von ca. 3% am gesamten Vertriebsvolumen. Die Bruttoprovisionen sanken um ca. 15%, das Provisionsergebnis konnte mit einem Minus von 3% jedoch nahezu stabil gehalten werden. Mit diesen Zahlen sieht sich das Unternehmen an dem eingeschlagenen Weg in die Digitalisierung der Vertriebsprozesse bestätigt. Das Wachstum wird nach Meinung des Unternehmens aufgrund einer konjunkturellen Eintrübung stark an Dynamik verlieren. 4. Ertragslage Die aus der Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitete Gegenüberstellung der Erfolgsrechnungen der Geschäftsjahre 2022 und 2023 zeigt folgendes Bild der Ertragslage und ihrer Veränderungen.
* Aufwendungen sind mit einem negativen
Vorzeichen versehen.
Das Jahresergebnis 2023 weist einen Jahresüberschuss von 86.435,63 EUR aus, im Vergleich zu 102.083,78 EUR im Jahr 2022. Volumen und Ergebnis des Provisionsgeschäfts sanken im Jahr 2023. Die Provisionserträge betragen im Berichtsjahr 4.392.132,67 EUR (Vorjahr 5.143.476,81 EUR). Die Provisionsaufwendungen betragen 3.846.242,70 EUR (Vorjahr 4.580.699,66 EUR). Damit weist das Unternehmen ein Provisionsergebnis von 545.889,97 EUR (Vorjahr 562.777,15) aus. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen 47.103,26 EUR (Vorjahr 120.429,52 EUR). Sämtliche Erträge sind in Deutschland und in EURO erzielt worden. An Personalkosten sind 269.371,31 EUR (Vorjahr 285.221,49 EUR) angefallen. Die anderen Verwaltungsaufwendungen betragen im Berichtsjahr 178.979,98 EUR (Vorjahr 243.274,88 EUR). 5. Vermögenslage In der folgenden Bilanzübersicht sind die Posten nach wirtschaftlichen und finanziellen Gesichtspunkten zusammengefasst. Zur Darstellung der Vermögensstruktur werden die Bilanzposten der Aktivseite dem langfristig (Fälligkeit größer als ein Jahr) bzw. kurzfristig gebundenen Vermögen zugeordnet. Vermögensstruktur
Die Bilanzsumme erhöhte sich im Berichtsjahr um 4,7% von 952.664,48 EUR auf 997.907,66 EUR. Die Forderungen an Kreditinstitute erhöhten sich zum 30.09.2023 von 292.749,39 EUR auf 355.326,45 EUR. Dem gegenüber stehen Forderungen gegenüber Kunden in Höhe von 568.978,42 EUR zum Bilanzstichtag (Vorjahr: 641.244,38 EUR). Die immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen zum Bilanzstichtag betragen 65.211,21 EUR (Vorjahr 13.722,89 EUR). 6. Finanzlage 6.1. Kapitalstruktur Zur Darstellung der Kapitalstruktur werden die Bilanzposten der Passivseite dem Eigen- bzw. Fremdkapital zugeordnet, wobei innerhalb des Fremdkapitals eine Zuordnung nach langfristiger (Fälligkeit größer als fünf Jahre) bzw. mittel- und kurzfristiger (Fälligkeit bis zu einem Jahr) Fälligkeit erfolgt.
Für Zusammensetzung und Struktur des Fremdkapitals verweisen wir auf die Darstellungen im Anhang. Das gezeichnete Kapital beträgt 63.263,00 EUR. Das Eigenkapital beträgt, unter Berücksichtigung des Bilanzgewinns in Höhe von 209.662,77 EUR, der Gewinnrücklagen von 1.821,27 EUR und der Kapitalrücklagen von 93.737,00 EUR, 368.484,04 EUR (Vorjahr: 282.048,41 EUR). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 36,9% gegenüber 29,60% im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden betragen 491.591,38 EUR (Vorjahr: 559.733,29 EUR). Demgegenüber stehen Forderungen gegenüber Kunden in Höhe von 568.978,42 EUR (Vorjahr: 641.244,38 EUR). Die Reduzierung dieser sich gegenseitig bedingenden Bilanzpositionen resultiert aus einer grundsätzlich moderaten Geschäftstätigkeit zum Ende des Geschäftsjahres aufgrund konjunktureller Einflüsse. Wesentliche außerbilanzielle Verpflichtungen sind nicht zu berichten. Fremdkapital wurde zu keinem Zeitpunkt in Anspruch genommen und es existieren auch keine Kreditlinien. Auf Basis des Jahresabschlusses, unter Berücksichtigung der Kapitalrücklagen, der Gewinnrücklagen und dem Abzug immaterieller Vermögensgegenstände beträgt das harte Kernkapital zum Bilanzstichtag 366.362,04 EUR. (Vorjahr: 279.926,41 EUR). Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist insgesamt geordnet. 6.2 Investitionen Die Investitionen des Geschäftsjahres betrugen 404% der Abschreibungen. Die Investitionen in 2023 sind einerseits Ersatzinvestitionen oder Neuinvestitionen in die Büro- und Geschäftsausstattung für Mitarbeitende, andererseits der Erwerb eines Firmenfahrzeuges anstelle des bisherigen KFZ-Leasings. Besondere Investitionsvorhaben sind nicht vorgesehen, so dass über entsprechende Investitionsverpflichtungen nichts zu berichten ist. Die Investitionen wurden aus dem laufenden Cash-Flow finanziert. 6.3 Liquidität Die Entwicklung der Liquidität ergibt sich aus der nachfolgenden Kapitalflussrechnung:
Der Cash-Flow reichte aus, alle betrieblichen Zahlungen jederzeit sicher zu stellen. Es wurde keine Kreditlinie beansprucht und es existiert auch keine Kreditlinie. C. NACHTRAGSBERICHT Es wurden für die Gesellschaft bislang keine Ereignisse und Sachverhalte bekannt, die Auswirkungen von besonderer Bedeutung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage - rückwirkend auf das Geschäftsjahr 2023 oder frühere Geschäftsjahre haben werden und nach Schluss des Geschäftsjahres aufgetreten sind und nicht bereits im Jahresabschluss für das Jahr 2023 berücksichtigt wurden. D. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT 1.Prognose und Chancenbericht 1.1 Voraussichtliche gesamtwirtschaftliche Situation Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren maßgebliche Entwicklungen die sich abkühlende Inflation und das divergierende Wirtschaftswachstum der USA im Vergleich zu anderen entwickelten Volkswirtschaften, womit diese weltweit eine Lokomotivfunktion einnahm. Dennoch überwiegen auch in den Vereinigten Staaten die Risikofaktoren für das kommende Geschäftsjahr mit entsprechenden Auswirkungen auf andere Volkswirtschaften. Die Inversion der Zinsstruktur hat sich zuletzt wieder verstärkt, nachdem langlaufende US-Staatsanleihen zurück in den Fokus der Investoren rückten und daraufhin deren Renditen deutlich sanken. In Folge fielen auch die Renditen der deutschen Benchmark. Neben den gefallenen Langfristrenditen sprechen ein sich eintrübender Arbeitsmarkt und rückläufige Einkaufsmanagerindices für niedrigere Wachstumsraten in den USA. Die auslaufenden investitionsfördernden Maßnahmen mit verschiedenen Ausgabenprogrammen (CHIPS Act und Inflation Reduction Act) dürften ebenfalls Gegenwind geben. Die Prognose der Federal Reserve Bank of Atlanta sieht nach mehreren Reduzierungen das Wirtschaftswachstum für das vierte Quartal 2023 bei nur noch annualisiert 1,2%. Das Risiko für das Kalenderjahr 2024 liegt in einer stärkeren Abkühlung der Konjunktur als dies den momentanen Erwartungen mit einem Plus von 1,5% entspricht. Zudem könnte die Notenbank mit restriktiven Maßnahmen übersteuern und eine Wachstumsabschwächung verstärken. Problematisch erscheinen die weiterhin optimistischen Inflationsschätzungen. Der Inflationszyklus in den 70er Jahren zeigt, dass sich Inflationsraten in Wellen bewegen. Nach einem initialen Anstieg und der folgenden Abschwächung setzte auf Basis von Zweitrundeneffekten ein erneuter Inflationsanstieg ein. Die hohe Nachfrage nach Arbeitskräften sowie ein plötzlicher Energiepreisanstieg aufgrund geopolitischer Verwerfungen könnte dies noch verstärken. Stagflatorische Entwicklungen würden die Notenbanken in eine schwierige Ausgangslage versetzen. Eine wider Erwarten anziehende Inflation und sinkendes Wachstum der USA dürfte die ohnehin fragile Konjunktur in Europa auch tangieren. Sondereinflussfaktoren, wie die Erhöhung des CO 2 -Preises, der Wegfall der Energiepreisbremse sowie die Erhöhung der Maut belasten den deutschen Konsumenten, der andererseits mithilfe kräftiger Lohnzuwächse die Konjunktur stützt. Für die Investitionen außerhalb des Privatsektors stellt die Finanzierungslücke der öffentlichen Haushalte ein Risiko dar, nachdem das Bundesverfassungsgericht den Klima- und Transformationsfonds für nichtig erklärt hat und damit eine Neuausrichtung der Fiskalpolitik erforderlich macht. Risiken hierbei wären Einsparungsmaßnahmen und Steuererhöhungen, die zulasten der Kaufkraft gehen würden. Im Falle einer Rezession bzw. einer Vertiefung derselben dürften jedoch die Notenbanken mit einer expansiven Politik gegensteuern, die auch den Abwärtstrend in der Geldmenge M2 bremsen dürfte. Ebenso würde eine expansive Fiskalpolitik nach dem Vorbild Japans, trotz der bereits hohen öffentlichen Verschuldung, immer mehr an Bedeutung gewinnen. 1.2. Voraussichtliche Branchensituation Die Nachfrage nach alternativen Anlageklassen sieht die Effecta GmbH in einem weiterhin intakten grundsätzlichen Aufwärtstrend. Grund dafür ist nicht zuletzt die enttäuschende Entwicklung von diversifizierten Anleihen- und Aktienportfolien. Insbesondere der historische Renditeanstieg hat bei langlaufenden Zinspapieren hohe Kursverluste nach sich gezogen. Infolge dieser und der damit verbundenen hohen Volatilität, suchen immer mehr Investoren Gelegenheiten fern ab der traditionell börsengehandelten Wertpapiere als stabilisierende Beimischung in ihrer Allokation. Die Wiederentdeckung von Bitcoin steht dafür stellvertretend. Das weitere Wachstum bei Classic Cars, Diamanten, Kunst und Spezialimmobilien schätzt die Effecta GmbH als robust ein und ist mit ihrem Kundenstamm aussichtsreich positioniert. Auch wenn mit der Haushaltssperre vorerst eine Zurückhaltung der Investoren bei ökologischen Anlagen einhergeht, dürfte die grüne Transformation ihren festen Stellenwert im Anlagespektrum beibehalten. Ob Finanzierungen auf Unternehmensebene oder für einzelne Projekte, stehen Anleger klimafördernden Investitionen bereitwillig gegenüber. Als Baustein alternativer Anlageformen sieht die Effecta GmbH im Klimabereich weiterhin ein hohes Wachstumspotenzial. Für das Zusammenwachsen des europäischen Kapitalmarktes bildet der European Crowdfunding Service Provider (ECSP) eine Brückenfunktion. Bankenunabhängige Finanzierungen, ob über Eigen- und Fremdkapital oder Mischformen, nehmen einen immer größeren Stellenwert ein. Sichtbar wird diese Entwicklung unter anderem im Wachstum für Venture-Debt-Finanzierungen in Europa. Dieser Markt ist im vergangenen Jahrzehnt kontinuierlich gewachsen und hat in 2022 ein Volumen von 21 Mrd. EUR erreicht. Auch für Dienstleistungen über die deutschen Grenzen hinaus hat sich die Effecta GmbH positioniert. Innovationstreiber im Finanzmarkt bleibt die Digitalisierung. Mit der Verordnung über Märkte für Kryptowerte soll ein harmonisierter Regulierungsrahmen für Kryptowerte in Europa geschaffen werden und der Rechtsakt zur digitalen operationalen Resilienz soll die Datensicherheit und -verfügbarkeit erhöhen. Der Anteil von nach dem eWpG aufgelegten Anlageformen wächst weiterhin stark. Die mit der blockchain-basierten Technologie verbundenen Vorteile nutzen mittlerweile auch große Unternehmen bei ihren Emissionen. Alternative Strukturierungsformen helfen Emittenten kostengünstig und zeitnah Liquiditätsbedarfe zu decken, andererseits den Investoren kurzfristigere Anlagezeiträume und Partizipationsmöglichkeiten zu eröffnen. 1.3 Voraussichtliche Entwicklung der Produkte und Dienstleistungen Das dynamische technologiegetriebene Wachstum der letzten Jahre scheint sich aktuell etwas zu beruhigen. Fintech-Start ups werden im aktuellen Marktumfeld nur sehr überlegt finanziert und die Marktteilnehmer konzentrieren sich auf die Umsetzung der regulatorischen Rahmenbedingungen. Die Effecta GmbH hält nach wie vor an ihrer Kerndienstleistung fest, Wertpapierdienstleistungen der Anlagevermittlung und -beratung Vertriebsorganisationen bedarfsgerecht als vertraglich gebundene Vermittler zur Verfügung zu stellen. Neue Anfragen von Interessenten beziehen sich aktuell überwiegend auf technologisch neuartige Vertriebsprozesse aus dem blockchainbasierten Umfeld. Es wird im Jahr 2024 zwar weiterhin ein moderates Anbindungsvolumen neuer Vertriebsorganisationen erwartet, das Unternehmen wird sich jedoch von umsatzschwachen Vertriebspartnern konsequent trennen. Somit wird die Gesamtzahl der angebundenen Partner sinken. 1.4 Voraussichtliche Entwicklung im Innendienst Aufgrund der zu erwartenden Umsatzkonsolidierung wird die Effecta die Automatisierung der Prozesse weiter vorantrieben. Ausscheidende Mitarbeiter werden nicht notwendigerweise ersetzt. 1.5 Voraussichtliche Entwicklung im Vertrieb Die Effecta GmbH wird weiterhin selektiv neue Finanzvermittler anbinden. Der Schwerpunkt wird hierbei auf Vertriebsorganisation mit technologisch neuartigen Prozessen in der Anlagevermittlung gelegt. Die Gesellschaft wird sich konsequent von umsatzschwachen Finanzvermittlern trennen. 1.6 Voraussichtliche Entwicklung im Investitions- und Finanzierungsbereich Schwerpunkte der Investitionstätigkeiten sind die Neuorganisation von Geschäftsprozessen und damit in den Ausbau der IT und die Inanspruchnahme von juristischer Beratung. Die Refinanzierung soll ausschließlich durch laufende Erträge und vorhandenes Eigenkapital erfolgen. 1.7 Voraussichtliches Ergebnis Die Effecta GmbH ist grundsätzlich wirtschaftlich. Aufgrund eines erwartenden Einbruchs der Umsatztätigkeit durch konjunkturelle Einflüsse und einer veränderten Erlaubnisumgebung wird die Gesellschaft bestrebt sein, die Kosten den Erträgen anzupassen und erwartet bestenfalls ein ausgeglichenes Ergebnis zum Ende des Geschäftsjahres 2024. Risikobericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Risiken Der massive Zinsschock, den die weltweite Konjunktur in den zurückliegenden zwei Jahren erlitten hat, dürfte die Realwirtschaft erst noch treffen. Da sich die Auswirkungen einer strafferen Notenbankpolitik nicht unmittelbar manifestieren, sondern erst mit einer zeitlichen Verzögerung von bis zu zwei Jahren, besteht weiterhin das Risiko einer Rezession, welches durch eine zu restriktive Notenbankpolitik noch verschärft wird. Krisenherde in der Ukraine, in Israel sowie im Nahen Osten erhöhen die geopolitischen Risiken, die in Versorgungsengpässen am internationalen Lebensmittel- und Energiemarkt zu münden drohen. Plötzliche Energiepreisanstiege, insbesondere beim Rohstoff Öl, würden sowohl Inflations- als auch Wachstumsrisiken steigern und mit Wohlstandsverlusten einhergehen. Die bereits erreichte Verschuldung der führenden Wirtschaftsnationen USA, China, Deutschland und Japan begrenzen den fiskalpolitischen Spielraum zur Stützung der Konjunktur, wenn nicht weitere Ratingherabstufungen in Kauf genommen werden würden. Die in Deutschland vom Bundesverfassungsgericht verhängte Haushaltssperre bremst vorerst die Förderprogramme des Bundes für Energie- und Klimaprojekte und sorgt bei Investoren in diesem Bereich für Zurückhaltung. Mit den Krisen im amerikanischen und schweizer Bankensektor wurden die Risiken des massiven Zinsanstieges sichtbar. Banken und institutionelle Kapitalsammelstellen tragen nach wie vor hohe Buchverluste aus den Kursrückgängen langlaufender Anleihen, die die Finanzmarktstabilität bedrohen. Die zunehmende Abhängigkeit der deutschen Energieversorgung von Stromimporten erhöht die Netzinstabilität und damit das Risiko von Stromausfällen. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und Auslagerung von Services auf Daten- und Cloud-Dienstleister nehmen diese eine Schlüsselrolle in der zuverlässigen Datenverfügbarkeit ein. 2.2 Risikomanagementsystem Die Effecta GmbH hat ein gemäß ihres Geschäftumfangs angepasstes Risikomanagement- und internes Kontrollsystem installiert. Neben organisatorischen Schutzmaßnahmen, sind fortwährende, auf dem Vier-Augenprinzip basierende Kontrollen, ein tägliches Monitoring von GuV und Liquidität, sowie einer lückenlosen Ex-Ante-Prüfung und die Dokumentation aller Geschäftsvorfälle, immanent. Zusätzlich ist eine Innenrevision installiert. Die Effecta GmbH ist in ihrer Organisationsstruktur sehr schlank und hochautomatisiert organisiert. 2.3 Risikokategorien und Beurteilung Die Effecta GmbH unterliegt keinem Marktpreisrisiko, da sie nicht die Erlaubnis besitzt, Finanzinstrumente im eigenen Bestand zu halten. Das Adressenausfallrisiko beschränkt sich im Wesentlichen auf Provisionsforderungen gegenüber Emittenten bei der Vermittlung von Finanzinstrumenten. Mit der Debitorenbuchhaltung werden regelmäßig sämtliche Positionen beobachtet und bei Risikopositionen werden geeignete Maßnahmen ergriffen. Liquiditätsrisiken bestehen aus dem operativen Geschäftsbetrieb, durch eine mögliche schlechte Zahlungsmoral der Emittenten. Des Weiteren entstehen Liquiditätsrisiken durch die Vorfinanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs und die verzögerten Zahlungseingänge durch periodisch nachträglich gestellte Rechnungen. Durch intensives tägliches Monitoring von Planungsrechnungen, GuV und Liquiditätsstatus und einer für den Umfang der Geschäftstätigkeit komfortablen Eigenkapitalausstattung kann jederzeit ein bestehendes Liquiditätsrisiko erkannt und gesteuert werden. Operationelle Risiken bestehen aus der Geschäftstätigkeit an sich: Die allgemeinen Haftungsdachrisiken für pflichtwidriges Verhalten durch gebundene Vermittler gemäß § 3 (2) WpIG werden durch die enge Begleitung im Vermittlungsprozess, eine leistungsfähige Compliance und eine ständige qualitative Weiterentwicklung der Vertriebspartner minimiert. Eine Rückdeckung von Schäden erfolgt durch eine leistungsfähige Vermögensschadenshaftpflichtversicherung. Das vermittelte Volumen von Finanzinstrumenten in 2023 konzentrierte sich auf wenige gebundene Vermittler. Somit entstehen bei einem Ausfall erhöhte Haftungsrisiken für mögliche Fehler in der Anlagevermittlung. Risiken bestehen neben den oben beschriebenen allgemeinen Haftungsdachrisiken ebenfalls in der Qualität der angebotenen Produkte. Die Auswahl der Finanzinstrumente unterliegt einer gewissenhaften Prüfung. Weiterhin erhöhen sich allgemeine Risiken in der operativen Tätigkeit der Wertpapierinstitute durch die einseitige Verschärfung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Vermittlung und Beratung von Finanzinstrumenten. Eine qualitative Differenzierung von Finanzanlagen ist mit Unwägbarkeiten behaftet und das Reputationsrisiko für die Branche steigt im Falle des Ausfalls von qualitativ minderwertigen Produkten. Gegenwärtig sind neben dem Geschäftsleiter drei weitere Mitarbeitende und zwei geringfügig beschäftigte Mitarbeitende in der Effecta GmbH tätig, so dass hier immer noch aufgrund der Unternehmensgröße ein Personenrisiko vorhanden ist. Bisher sind keinerlei sonstige Risiken bekannt geworden. Die Gesamtrisiken aus den oben dargestellten Risikokategorien werden aufgrund des beschriebenen Risikomanagementsystems, den getroffenen Vorkehrungen und dem aktuell noch überschaubaren Geschäftsvolumen als nicht bestandsgefährdend eingestuft. Die aktuelle Eigenmittelausstattung wird insbesondere auch in Ergänzung der bestehenden Vermögensschadenshaftpflichtversicherung als ausreichend eingestuft. Wir verweisen hierfür ergänzend auf die Erläuterungen zur Kapitalstruktur (B.6.1). E. SONSTIGE ANGABEN Über die in dem Lagebericht bereits getätigten Angaben hinaus, gibt es über keine weiteren sonstigen Angaben zu berichten.
Florstadt, im Januar 2024 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Effecta GmbH, Florstadt Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Effecta GmbH, Florstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 30.09.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Effecta GmbH, Florstadt, für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Wolfratshausen, den 15.04.2024 Monika Bruch-Wagner, Wirtschaftsprüfer |
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