PionierWerk Hanau GmbH
Leipziger Straße 17, 63450 Hanau, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Thomas Käppeler since 10/24/2025 | Managing Director |
Markus Dammann since 9/2/2024 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (3)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 50.10% | |
Stadt Hanau | 25.00% |
| 24.90% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Financial Report
Official financial statements and annual reports
PionierWerk Hanau GmbHHanauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Amtsgericht Hanau, HRB 96578BILANZAktiva
Passiva
ANHANG1 Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Pionierwerk Hanau GmbH mit Sitz in Hanau, eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Hanau unter der Nummer HRB 96578 (nachfolgend Gesellschaft genannt) wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH Gesetzes zu beachten. Bei der PionierWerk Hanau GmbH handelt es sich gem. § 267 Abs. 1 HGB um eine kleine Kapitalgesellschaft. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Bilanz ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB gegliedert (§§ 266, 275 HGB). Der Gesellschaftervertrag bestimmt, dass die Gesellschaft, für die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 HGB ff. angewendet werden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Gesellschaft hat zum Februar 2020 die erste operative Tätigkeit aus Wärmelieferungen aufgenommen. Der Pioneer Park Hanau befindet sich weiterhin im Aufbau, sodass sukzessiv mehr Abnahmestellen in die Belieferung aufgenommen werden können. 2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Grundsatz der Unternehmensfortführung Der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden liegt die Annahme über die Fortführung der Unternehmenstätigkeit zugrunde (Going-Concern-Prämisse). Dieser Annahme stehen weder tatsächliche noch rechtliche Gegebenheiten entgegen. Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Anlagevermögen Sowohl die Sachanlagen als auch die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und bei zeitlich begrenzter Nutzung planmäßig linear abgeschrieben bzw. werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungspreisminderungen werden berücksichtigt. Der planmäßig linearen Abschreibungen liegen im Wesentlichen die folgenden Nutzungsdauern zugrunde: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer über 15 Jahre für die Marke abgeschrieben. Das abnutzbare Sachanlagevermögen ist überwiegend über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abzuschreiben. Die Abgänge werden zu den auf den Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Anlagevermögen ermittelten Restwerten ausgebucht. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben, es werden keine Sammelposten gebildet. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Darüber hinaus wird das allgemeine Zins- und Ausfallrisiko durch die Bildung einer pauschalen Wertberichtigung in Höhe von 1 %, wie im Vorjahr, berücksichtigt. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag bewertet. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Aktive latente Steuern Die Bewertung der aktiven latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 30,88 %. Der Ansatz aktiver latenter Steuern erfolgte in Vorjahren, da aufgrund des Geschäftsmodells die steuerlichen Verluste innerhalb der nächsten fünf Jahre mit dem für diese Jahre erwarteten steuerpflichtigen Einkommen unter Berücksichtigung der Mindestbesteuerung verrechnet werden können. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag erfasst. Die Kapitalrücklage wurde nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB dotiert. Sonderposten für Investitionszuschüsse Der Sonderposten für Investitionszuschüsse beinhaltet erhaltene Fördermittel aus öffentlicher Hand für Investitionen, die anhand der zugrunde gelegten Nutzungsdauer des bezuschussten Vermögensgegenstandes ratierlich aufgelöst werden. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses erkannten Risiken und ungewissen Verpflichtungen nach Maßgabe des § 249 HGB. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Rückstellungen für fehlende Verbrauchsrechnungen werden unter Berücksichtigung vorliegender wesentlicher Parameter (wie Menge, Preis, Fixum) gebildet. Sofern wesentliche Parameter nicht vorliegen, werden geeignete Kriterien (wie Vorjahreswerte, klimatische Gegebenheiten, Referenzanlagen/-werte) herangezogen. Verbindlichkeiten Die Bilanzierung der Verbindlichkeiten erfolgte in Höhe des Erfüllungsbetrags gemäß § 253 Abs. 1 HGB. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Die passive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Hier werden die empfangenen Anschlussbeiträge aus erhaltenen Baukostenzuschüssen ausgewiesen und entsprechend der Vertragslaufzeit verbraucht. 3 Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Entsprechend § 284 Abs. 1 HGB macht die Gesellschaft von ihrem Wahlrecht dahingehend Gebrauch, die gemäß der §§ 265 Abs. 3 HGB, 266 Abs. 2 und 3 und 275 Abs. 2 HGB erforderlichen Angaben im Anhang anzugeben. Anlagevermögen Der Anlagenspiegel ist als Anlage zum Anhang eingefügt. Das Anlagevermögen besteht im Wesentlichen aus einer Wärmeerzeugungsanlage und dem dazugehörigen Wärmenetz für die im Rahmen dieses Projektes zu liefernder Wärme von Einfamilienhäusern und Wohnanlagen in Höhe von TEUR 10.117 (Vorjahr: TEUR 10.000). Forderungen Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Erhaltene Abschlagszahlungen auf den noch nicht abgerechneten Energieverbrauch von Kunden werden mit den zwischen dem letzten Abrechnungszeitpunkt und dem Bilanzstichtag hochgerechneten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verrechnet. Sollte sich eine Überzahlung ergeben, erfolgt ein Ausweis unter den sonstigen Verbindlichkeiten. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände unterliegen einer Fälligkeit von bis zu einem Jahr und setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Forderungen aus Umsatzsteuer (TEUR 278, Vorjahr: TEUR 125) und aus Energiesteuer (TEUR 125, Vorjahr: TEUR 56). Aktive latente Steuern Im Berichtsjahr ergeben sich Unterschiede zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz aufgrund der Rückstellung für freiwillige Jahresabschlussprüfungen sowie aus aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge, diese unterliegen zudem der Ausschüttungssperre. Die aktiven latenten Steuern betragen im Geschäftsjahr TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 56). Eigenkapital Das Stammkapital beträgt TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 25) und ist vollständig eingezahlt. Eine Kapitalrücklage besteht in Höhe von TEUR 2.149. Das Ergebnis entwickelte sich zum 31.12.2023 wie folgt:
Sonderposten für Investitionszuschüsse Der Sonderposten für Investitionszuschüsse in Höhe von TEUR 661 (Vorjahr: 0 TEUR) beinhaltet öffentliche Fördermittel des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gemäß Kraft-Wärme- Kopplungsgesetz. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 669 (Vorjahr: TEUR 367) beinhaltet im Wesentlichen die Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen TEUR 617 (Vorjahr: TEUR 359). Sofern zum Stichtag kein abgelesener Wert vorliegt, erfolgt eine Hochrechnung. Für noch zu erwartende Eingangsrechnungen auf den Energieeinkauf erfolgt der Ausweis zum Stichtag unter den sonstigen Rückstellungen. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7.632 (Vorjahr: TEUR 8.880) bestehen in Höhe von TEUR 7.520 (Vorjahr: TEUR 8.800) gegenüber der G+E Holding GmbH und betreffen ein Darlehen zur Sicherung der Liquidität des Unternehmens. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Zuschüsse für Anschlusskosten in Höhe von TEUR 1.810 (Vorjahr: TEUR 1.415), welche über die Vertragslaufzeit verbraucht werden. 4 Angaben zu Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betragen TEUR 2.441 (Vorjahr: TEUR 2.260). Dabei handelt es sich in voller Höhe um Erlöse aus Contracting.
In den Umsatzerlösen sind Umsatzerlöse aus nicht abgerechneten Leistungen in Höhe von TEUR 671 (Vorjahr: TEUR 695) enthalten. Aktivierte Eigenleistungen Die aktivierten Eigenleistungen in Höhe von TEUR 53 (Vorjahr: 0 TEUR) betreffen aktivierte Gemeinkosten, die mit einem Gemeinkostenzuschlagssatz von 6,3 % auf getätigte Investitionen im Anlagevermögen angesetzt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in der Position Übrige enthalten im Wesentlichen die Auflösung von Rückstellungen und mit TEUR 5 Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens. Materialaufwand Der Materialaufwand beträgt TEUR 1.656 (Vorjahr: TEUR 676). Der Materialaufwand gliedert in Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von TEUR 1.491 (Vorjahr: TEUR 561) und Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 165 (Vorjahr: TEUR 115). Periodenfremde Aufwendungen Die periodenfremden Aufwendungen betragen TEUR 87 (Vorjahr: TEUR 9). 5 Sonstige Angaben Mitarbeiter Im Berichtsjahr wurden keine Arbeitnehmer beschäftigt (Vorjahr: keine). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 137 bestehen zum 31.12.2023 in Höhe von TEUR 91 gegenüber der GETEC Kundenservice GmbH für einen Wartungsvertrag für Serviceleistungen am eingesetzten BHKW in Hanau sowie in Höhe von TEUR 46 für den kaufmännischen Dienstleistungsvertrag gegenüber der G+E GETEC Holding GmbH. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr:
Alle Geschäftsführer waren von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Geschäftsführer haben im Berichtsjahr keine Vergütung von der Gesellschaft erhalten. Kredite und Vorschüsse Kredite und Vorschüsse, über die nach § 285 Nr. 9c HGB zu berichten ist, liegen nicht vor. Konzernangaben Die Konzernverhältnisse stellen sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar: Die PionierWerk Hanau GmbH wird in den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens, der Golf Investment Holding GmbH, Magdeburg, einbezogen. Die Golf Investment Holding GmbH stellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen nach HGB und einen Konzernlagebericht auf. Der Konzernabschluss wird der das Unternehmensregister führenden Stelle zur Einstellung in das Unternehmensregister elektronisch übermittelt. Abschlussprüferhonorar Das Honorar des Prüfers für den Jahresabschluss beträgt TEUR 12. Das als Aufwand erfasste Honorar entfiel vollständig auf die Abschlussprüfungsleistungen. Andere Bestätigungsleistungen, Steuerberatungsleistungen oder sonstige Leistungen wurden vom Abschlussprüfer nicht erbracht. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Jahresfehlbetrag des abgelaufenen Geschäftsjahres beträgt TEUR 674. Unter Berücksichtigung des Verlustvortrages in Höhe von TEUR 130 ergibt sich ein Bilanzverlust in Höhe von TEUR 804. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sind, sind nicht bekannt.
Magdeburg, 10. Juni 2024 gez. Martina Butz, Geschäftsführerin gez. Steffen Borgmeier, Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde am 29.08.2024 festgestellt. |
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