Binding and related services
LiveoCare GmbH
Gewerbestraße 5, 38550 Isenbüttel, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Tobias Schröder since 5/13/2025 | Managing Director |
Torge Alexander Dr. Doser since 11/29/2024 | Managing Director |
Heiko Dagenbach since 8/7/2023 | Managing Director |
Matthias Neu since 11/30/2020 | Procura |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
awelando GmbH (vormals Liveo GmbH) | 100.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Medi-Markt Holding GmbHMannheimKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Grundlagen des Konzerns Geschäftsmodell des Konzerns Die Medi-Markt Gruppe, bestehend aus der Medi-Markt Holding GmbH und den operativen Gesellschaften MEDI-MARKT Homecare GmbH, Poly-Med Verwaltung und Logistik GmbH, BSS Büro für Softwareentwicklung GmbH und mediclean HomeCareService GmbH (im Folgenden: mediclean), fokussiert ihre Geschäftstätigkeit auf die Versorgung von Endverbrauchern und Belieferung von professionellen Kunden mit zum Verbrauch bestimmten Pflege- und Hilfsmitteln und der Entwicklung der dazu gehörigen Branchensoftware (mit der Software werden keine Umsätze generiert). Der Konzern ist im Wesentlichen in zwei Geschäftsbereiche aufgeteilt, die die verschiedenen Vertriebskanäle bedienen. Zu einem handelt sich um den Erstattungsmarkt und zum anderen um den Selbstzahlermarkt. Schwerpunkt im Produktportfolio sind hier zum Verbrauch bestimmte Hilfs- und Pflegehilfsmittel in den Bereichen Inkontinenz und Stoma. Hierzu führt die Medi-Markt Gruppe auch eigene Private Labels. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Bedarf an Hilfs- und Pflegehilfsmittel steigt durch die demographische Entwicklung jährlich stetig an. Die seit Jahren zu beobachtenden Verschiebungen der Versorgung durch Apotheken und Sanitätshäuser hin zu spezialisierten Homecare Unternehmen hält weiterhin an und wächst zunehmend. Diese Entwicklung spiegelt auch der wachsende Gesundheitsmarkt wider. Ebenfalls ergaben sich im Jahr 2021 positive Effekte aufgrund der Corona Pandemie. Hierdurch ist u.a. die Nachfrage nach den Hygieneprodukten (Mundschutz, Desinfektionsmittel und Handschuhe) stark gestiegen. 2.2. Geschäftsverlauf Im Berichtsjahr wurden im November 2021 mit Kauf- und Abtretungsvertrag (SPA) 100 % der Geschäftsanteile an der mediclean HomeCareService GmbH erworben, so dass sich der Konsolidierungskreis entsprechend erweiterte. Aufgrund der Erstkonsolidierung der mediclean zum 31. Dezember 2021 wurden die Vermögensgegenstände und Schulden dieser Gesellschaft in die Konzernbilanz übernommen. Auf die Gewinn- und Verlustrechnung hat sich Erstkonsolidierung daher in 2021 nicht ausgewirkt. Der Konzern hat im Berichtsjahr Umsatzerlöse von T€ 75.280 realisiert. Damit wurde das geplante Umsatzziel für das Geschäftsjahr 2021 leicht verfehlt. Im Vergleich zur Planung ergibt sich beim Materialaufwand mit T€ 37.982 (Plan T€ 43.008) eine absolute Senkung des Materialaufwandsquote um 3,9% Punkte auf 50,5 %. Die Personalkosten von T€ 10.838 (Plan T€ 11.342) entsprechen den geplanten Personalaufwandsquote von 14,4 %. Das EBITDA liegt mit T€ 11.494 deutlich über dem Plan für 2021, was u. a. auch auf das durch Covid-19 geprägte Jahr, aber auch auf ein nachhaltiges Kundenwachstum zurückzuführen ist. Im Geschäftsjahr 2021 wurde ein EBITDA von T€ 9.273 angestrebt. Die hohen Abschreibungen, die im Wesentlichen auf die Geschäfts- und Firmenwerte zurückzuführen sind, führen mit den Zinsaufwendungen für die insbesondere im Rahmen der Transaktion in 2018 aufgenommenen Bank- und Gesellschafterdarlehen im Berichtsjahr erneut zu einem Konzernjahresfehlbetrag. Operativ ist das Geschäftsjahr 2021, trotz des Nichterreichen des Umsatzzieles, insgesamt als sehr gut zu bezeichnen. 2.3. Lage des Konzerns 2.3.1. Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 konnte der Konzern die Umsatzerlöse um 4,7 % auf T€ 75.280 (VJ T€ 71.881) steigern. Wesentliche Effekte entstanden u. a. durch den Fortbestand der Corona Pandemie und den daraus resultierenden Pflegeumsatz i. H. v. T€ 13.761 (VJ T€ 11.211) sowie aus dem Wachstum des Umsatzes des Hauptgeschäftsfeldes saugende Inkontinenz auf T€ 43.340 (VJ T€ 41.634). Die Umsatzerlöse teilen sich in folgende ProfitCenter auf:
Von den Umsatzerlösen entfallen auf das Ausland T€ 216 (VJ € 167), der Rest auf das Inland. Die Rohertragsmarge des Konzerns beträgt im Berichtsjahr 49,5 % (VJ 46,6 %). Grund hierfür sind u.a. die zum Ende des Berichtsjahres wieder gesunkenen Einkaufspreise einzelner Warengruppen (insbesondere Hygieneprodukte) und die unverändert hohen Abrechnungspreise infolge der Corona-Pandemie. Der Materialaufwand von T€ 37.987 (VJ T€ 38.411) entfällt im Wesentlichen auf Aufwendungen für bezogene Waren macht mit 50,2 % (VJ 53,1 %) den größten Teil der Gesamtleistung des Konzernes aus. Der Betriebsaufwand des Konzerns wurde im Berichtsjahr im Wesentlichen von den Personalaufwendungen T€ 10.838 (VJ T€ 10.082) sowie von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Kiel in Höhe von T€ 15.390 (VJ T€ 14.727) geprägt, die zusammen rund 34,6 % (VJ 34,1 %) der Gesamtleistung des Konzerns ausmachen. Die Erhöhung der Personalkosten hängt im Wesentlichen mit Neueinstellungen von vorher noch nicht vorhandenen Stellen aufgrund des Umsatzwachstums sowie Gehaltsanpassungen zusammen. Die Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen beruht im Wesentlichen auf dem Erwerb des Unternehmens mediclean HomeCareService GmbH und den damit im Zusammenhang stehenden Aufwendungen für Beratungsleistungen (T€ 415). Die sonstigen betrieblichen Erträge von T€ 431 (VJ T€ 349) enthalten insbesondere Erträge aus:
Der Konzern konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr das EBITDA insbesondere umsatz- und margenbedingt um T€ 2.491 auf T€ 11.494 (VJ T€ 9.003) steigern. Das EBIT lag bei T€ 4.898 (VJ T€ 2.378). Das Finanzergebnis von T€ -2.459 (VJ T€ -2.584) resultiert hauptsächlich aus Zinsaufwendungen für langfristige Bank- und Gesellschafterdarlehen im Zusammenhang mit der Finanzierung der ursprünglichen Erwerbstransaktion aus dem Jahr 2018. Nach Ertragsteuern in Höhe von T€ 2.586 (VJ T€ 1.810) ergibt sich ein Konzernfehlbetrag von T€ -147 (VJ T€ -2.016). 2.3.2. Finanzlage 2.3.2.1. Kapitalstruktur Die Finanzierung der Transaktion Medi-Markt in 2018 erfolgte im Wesentlichen durch langfristige Bank- und Gesellschafterdarlehen. Das Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 26.902 (VJ T€ 24.910) baut sich jährlich um die Zinsaufwendungen des Geschäftsjahres (Zinssatz 8,0 % p. a.) auf. Zum 31. Dezember 2021 betrugen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten T€ 16.318 (VJ T€ 22.540). Die Verbindlichkeiten entfallen mit T€ 1.320 (VJ T€ 0) auf Kontokorrentverbindlichkeiten und mit T€ 14.998 (VJ T€ 22.540) auf Darlehen. Die Darlehen verringerten sich vor allem nach plan- und außerplanmäßigen Tilgungen in Höhe von T€ 10.000. Die Zugänge des Berichtsjahres betrafen ein Darlehen in Höhe von T€ 1.500 zur Finanzierung der mediclean-Transaktion sowie Zugänge in Folge der Erstkonsolidierung der mediclean in Höhe von T€ 981. Der Konzern hat sich im Darlehensvertrag gegenüber den Kreditinstituten zur Einhaltung von Finanzkennzahlen verpflichtet, die im Berichtsjahr vollumfänglich eingehalten wurden. Bedingt durch den Konzernfehlbetrag von T€ -147 (VJ T€ -2.016) verringerte sich das bilanzielle Konzerneigenkapital auf T€ 1.286 (VJ T€ 1.433) und die Eigenkapitalquote auf 2,2 % (VJ 2,6 %). Das wirtschaftliche Eigenkapital des Konzerns beträgt zum Stichtag unter Berücksichtigung der langfristigen und mit einem Rangrücktritt versehenen Gesellschafterdarlehen 47,7 % (VJ 47,3 %) der Konzernbilanzsumme. 2.3.2.2. Investitionen Im Geschäftsjahr 2021 hat der Konzern Investitionen von insgesamt T€ 865 (VJ T€ 709) getragen, die im Wesentlichen immaterielle Vermögensgegenstände (T€ 455; VJ T€ 511) sowie Investitionen für Betriebs- und Geschäftsausstattung (T€ 410; VJ T€ 198) betreffen. Die wesentlichen Anlageninvestitionen waren:
2.3.2.3. Liquidität Am 31. Dezember 2021 verfügte der Konzern über liquide Mittel in Höhe von T€ 2.466 (VJ T€ 7.687). Der im Berichtsjahr signifikant gesteigerte Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit (T€ 13.449; VJ T€ 5.013) deckte den negativen Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (T€ -8.994; VJ T€ -2.276) vollständig und den negativen Cashflow aus der Investitionstätigkeit (T€ -10.996; VJ T€ -693) in Teilen ab. Insgesamt verringerte sich der Finanzmittelfonds, der abweichend zum Vorjahr Kontokorrentverbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.320 enthält, um T€ 6.541 auf T€ 1.146 (VJ T€ 7.687). Der negative investive Cashflow resultierte primär aus dem Erwerb der Geschäftsanteile an der mediclean HomeCareService GmbH. Ursächlich für den negativen Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit waren insbesondere plan- und außerplanmäßige Kredittilgungen in Höhe von insgesamt T€ 10.000. Wir verweisen auf die Kapitalflussrechnung und die Erläuterungen im Konzernanhang. Die Finanzierung der zukünftigen Geschäftstätigkeit ist durch das langfristig bereitgestellte Gesellschafterdarlehen, die Bankdarlehen und den weiterhin erwarteten positiven Cashflow aus dem operativen Geschäft sichergestellt. Ferner bestehen nicht vollständig in Anspruch genommene Kontokorrentkreditlinien. 2.3.3. Vermögenslage Die Konzernbilanzsumme zum 31. Dezember 2021 beträgt T€ 59.119 (VJ T€ 55.684). Die Zunahme der Bilanzsumme steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Erstkonsolidierung der mediclean. Der Anteil des langfristig finanzierten Anlagevermögens erhöhte sich vor allem durch die Erstkonsolidierung der mediclean und den daraus resultierenden Geschäfts- und Firmenwert (T€ 10.269) auf T€ 35.959 (VJ T€ 31.114) und beträgt 60,8 % (VJ 55,9 %) der Konzernbilanzsumme. Darin enthalten sind Geschäfts- oder Firmenwerte von insgesamt T€ 33.141 (VJ T€ 28.839), die mit T€ 22.872 aus der Erstkonsolidierung im Jahr 2018 (Medi-Markt) resultieren und bis 2025 planmäßig abgeschrieben werden. Der Firmenwert der mediclean wird ab dem Geschäftsjahr 2022 über die voraussichtliche Nutzungsdauer von sieben Jahren abgeschrieben. Der Anteil des Vorratsvermögens am Konzernvermögen beträgt 9,7 % (VJ 8,8 %) und beinhaltet im Wesentlichen Waren T€ 5.594 (VJ T€ 4.831) sowie geleistete Anzahlungen in Höhe von T€ 159 (VJ T€ 67). Der Anstieg ist primär durch die Erstkonsolidierung der mediclean bedingt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen 25,1 % (VJ 21,3 %) der Bilanzsumme des Konzerns dar. Innerhalb der kurzfristigen Forderungen stellen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 14.238 (VJ T€ 11.413) den größten Posten dar. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist einerseits auf den Anstieg des Umsatzes und andererseits die Erstkonsolidierung der mediclean (T€ 2.356) zurückzuführen. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich ebenfalls vor allem durch die Erstkonsolidierung der mediclean (T€ 690) um T€ 879 auf T€ 3.002. Die Zunahme entfällt im Wesentlichen auf den Personalbereich (T€ +299) und ausstehende Eingangsrechnungen im Zusammenhang mit dem Erwerb der mediclean (T€ 300). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen zahlungs- und erstkonsolidierungsbedingt (T€ 702) mit T€ 4.923 (T€ 3.068) über Vorjahresniveau. Die passiven latenten Steuern von T€ 103 (VJ T€ 50) resultieren aus den temporären Differenzen zwischen der Handels- und der Steuerbilanz auf stille Reserven in der Software, die im Rahmen der Erstkonsolidierung aufgedeckt wurden (T€ 23) und passiven latenten Steuern aus den Einzelabschlüssen (T€ 58; VJ T€ 0). 3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren 3.1. Finanzielle Leistungsindikatoren Der Konzern wird über folgende finanzielle Leistungsindikatoren gesteuert:
3.2. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Personal Am Stichtag 31. Dezember 2021 waren im Konzern 363 (VJ 283) Mitarbeiter/-innen inklusive eines Geschäftsführers beschäftigt. Im Laufe des Geschäftsjahres 2021 sind 72 (VJ 86) Mitarbeiter/-innen zur Verstärkung in unterschiedlichen Bereichen eingestellt worden und 62 (VJ 61) Mitarbeiter haben im Laufe des Jahres das Unternehmen verlassen. Die Abgänge entsprechen einer branchenüblichen Fluktuation, überwiegend in den Bereichen Kundenberatung und Logistik. In Teilen hängen diese mit strategischen sowie operativen Umstrukturierungen zusammen. In den Mitarbeiterzahlen am 31. Dezember 2021 sind 70 Mitarbeiter der mediclean enthalten. Die durchschnittliche Zahl, der während des Geschäftsjahres 2021 beschäftigten Arbeitnehmer, beträgt 337 (VJ 275) Angestellte, die sich auf 324 (VJ 262) Voll-/Teilzeitbeschäftigte und auf 13 (VJ 13) Aushilfen/geringfügig Beschäftigte verteilen. Von den Mitarbeitern sind 3 Mitarbeiter (VJ 2) leitend mit Prokura tätig. Des Weiteren beschäftigte der Konzern durchschnittlich 12 (VJ 12) Auszubildende, die nicht in der Gesamtzahl der Mitarbeiter enthalten sind. Mit der Einstellung von 6 (VJ 8) Auszubildenden zum 1. September 2021 in allen erforderlichen Fachbereichen hat der Konzern zum 31. Dezember 2021 insgesamt 14 (VJ 12) Auszubildende beschäftigt, die nicht in die eingangs genannte Gesamtzahl eingingen. Dies entspricht einer Ausbildungsquote von rund 4 % (VJ 4 %). 4. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das Konzernergebnis konnte im Jahr 2021 deutlich auf T€ -147 (VJ T€ -2.016) verbessert werden, ist aber unverändert durch die hohen Abschreibungen auf den Geschäfts- und Firmenwert von T€ 5.967 (VJ T€ 5.967) belastet. Durch den Konzernfehlbetrag hat sich das Konzerneigenkapital nochmals verringert. Unter Berücksichtigung der langfristigen Gesellschafterdarlehen ist das wirtschaftliche Eigenkapital jedoch angemessen. Die Finanzlage ist vordem Hintergrund der bestehenden langfristigen Finanzierung, der weiterhin erwarteten Cashflows aus der operativen Geschäftstätigkeit, der liquiden Mittel und der verfügbaren Kontokorrentkreditlinien als sehr gut zu bezeichnen. 5. Chancen- und Risikobericht Zur Früherkennung möglicher Chancen und Risiken wird eine BI Software verwendet und als Steuerungsinstrument für den Konzern eingesetzt. In dieser BI Software sind Kennzahlen zu folgenden Bereichen dargestellt:
Für die Entwicklung des Konzerns bestehen folgende wesentliche Chancen und Risiken: Konjunktur: Die Konjunktur hat kaum Einfluss auf die Geschäftsentwicklung der Medi-Markt Gruppe. Kundenstruktur: Der Konzern weist eine Fokussierung auf die Kunden aus, die in der häuslichen Umgebung leben und ihre Hilfsmittel durch die Krankenkasse erstattet bekommen. Produktportfolio: Das Unternehmen ist strategisch auf die Warengruppen Inkontinenz, Stoma und Pflegehilfsmittel ausgerichtet. Durch den Zukauf von mediclean werden weitere Warengruppen, wie Wundversorgung und Reha, hinzukommen. Qualität: Die Qualität der Produkte sowie die Beratungsqualität der Kundenbetreuung werden durch Stichproben und KPIs überprüft. Elementarschäden (Hochwasser, Blitz): Es ist ein funktionierender Notfallplan mit Rufbereitschaft umgesetzt worden. Finanzierung: Vor dem Hintergrund der akquisitionsbedingten Finanzierungsstruktur ist die Aufrechterhaltung der Kapitaldienstfähigkeit von der weiterhin erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung des Konzerns abhängig. Personal: Auch in der Region Rhein-Neckar spürt man den Fachkräftemangel an den steigenden Gehaltsforderungen von Bewerbern. Einkauf: Die Einkaufspreise für Hygieneartikel, wie Desinfektionsmittel und Einmalhandschuhe, haben sich zu Anfang des Jahres teilweise um ein Vielfaches erhöht, was durch die Corona-Pandemie beeinflusst wurde. Zum Ende des Jahres konnten sich die kurzfristigen Preiserhöhungen weitestgehend normalisieren. Durch die vorherrschende Situation, insbesondere durch die Existenz des Ukraine Krieges, erhöhen sich die Preise wieder und es besteht die Gefahr, dass auch die Hersteller von anderen Produkten die Gelegenheit für Preiserhöhungen nutzen bzw. dazu gezwungen sind. Vertrieb: Im Geschäftsjahr 2022 liegt der Fokus der vertrieblichen Maßnahmen weiter bei den Krankenkassen. Zusätzlich wird ein hohes Potential in den Bereichen Pflegeheime und Pflegedienste sowie im Online-Geschäft gesehen. Zusammenfassend können als größte marktbezogene Chancen und Risiken für das Geschäftsjahr 2022 identifiziert werden:
6. Prognosebericht Der Bedarf an Hilfs- und Pflegehilfsmittel steigt durch die demographische Entwicklung jährlich stetig an. Die seit Jahren zu beobachtenden Verschiebungen der Versorgung durch Apotheken und Sanitätshäuser hin zu spezialisierten Homecare Unternehmen hält weiterhin an und wächst zunehmend. Erläuterungen zu diesen Effekten sind im Risikobericht dargestellt worden. Das erste Quartal 2022 liegt im Umsatz insgesamt auf dem Planniveau. Demzufolge hängt die Planerreichung im Wesentlichen von der weiteren Entwicklung der im Chancen- und Risikobericht dargestellten Rahmenbedingungen ab. Für das Geschäftsjahr 2022 wurde im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzwachstum im unteren zweistelligen Bereich geplant, was insbesondere durch den Erwerb von mediclean sowie Wachstum im Kerngeschäft zurückzuführen ist. Die geplante Materialaufwandsquote sowie die Personalaufwandsquote werden sich gegenüber dem Vorjahr leicht erhöhen. Dies liegt insbesondere an der Reduktion der Pauschale für Pflegepakete sowie einem Personalaufbau zur Realisierung geplanter Wachstumsmaßnahmen. Bei planmäßigem Verlauf wird für 2022 ein leichter Rückgang des EBITDA erwartet, was im Wesentlichen auf den Rückgang der Abrechnungspreise für die Pflegeprodukte bei den Pflegekassen zurückzuführen ist. Die Finanzierung der zukünftigen Geschäftstätigkeit ist durch das langfristig bereitgestellte Gesellschafterdarlehen, die Bankdarlehen und den weiterhin erwarteten positiven Cashflow aus dem operativen Geschäft sichergestellt. Der Konzernjahresfehlbetrag soll sich unter Berücksichtigung steigender Abschreibungen auf die Geschäfts- oder Firmenwerte (durch die Akquisition der mediclean) und Zinsaufwendungen gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöhen. Unter Berücksichtigung der langfristig und mit einem Rangrücktritt versehenen Gesellschafterdarlehen würde sich unverändert ein angemessenes wirtschaftliches Eigenkapital ergeben. Das stetige Kundenwachstum in unseren Hauptwarengruppen ist unverändert positiv und wird auch nachhaltig das Geschäftsmodell der Medi-Markt Gruppe stützen.
Mannheim, den 23. Mai 2022 Medi-Markt Holding GmbH Markus Reichel, Geschäftsführer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021A. Allgemeine Angaben Die Medi-Markt Holding GmbH hat ihren Sitz in Mannheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 732359 eingetragen. Der Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der Konzernabschluss umfasst das Geschäftsjahr für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021. Im Interesse der Übersichtlichkeit werden die gesetzlich in der Konzernbilanz und in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung vorgesehenen Angaben im Anhang aufgeführt. Durch Kauf- und Abtretungsvertrag vom 17. November 2021 wurde die mediclean HomeCareService GmbH, Zwenkau, erworben. Die mediclean HomeCareService GmbH wurde erstmals zum 31. Dezember 2021 in den Konzernabschluss einbezogen, so dass sich nur Auswirkungen auf die Vermögens- und Finanzlage des Konzerns ergeben haben. B. Konsolidierungskreis und -stichtag Tochterunternehmen, an der die Medi-Markt Holding GmbH mit mehr als 50 % beteiligt ist, und die zum langfristigen Verbleib im Konzernverbund bestimmt sind, werden nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Folgende Tochterunternehmen wurden in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 einbezogen:
Der Anteil des Mutterunternehmens am Eigenkapital der Tochtergesellschaften beträgt unmittelbar bzw. mittelbar jeweils 100 %. Die mediclean HomeCareService GmbH wurde zum 31. Dezember 2021 in den Konzernabschluss einbezogen, so dass sich nur Auswirkungen auf die Vermögens- und Finanzlage des Konzerns ergeben haben. Vorbehaltlich des sich aus der Erstkonsolidierung ergebenden Geschäfts- oder Firmenwerts erhöhte sich das Konzernvermögen in Höhe von TEUR 5.610 (insbesondere Vorräte mit TEUR 2.301 und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 2.356) sowie die Schulden in Höhe von TEUR 2.595 (insbesondere Rückstellungen mit TEUR 690, Bankverbindlichkeiten mit TEUR 981 sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 702). C. Konsolidierungsgrundsätze Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 zugrunde. Bilanzstichtag der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist jeweils der 31. Dezember. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines (Zu-)Erwerbs erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen. Die Kapitalkonsolidierung für Erwerbsvorgänge erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nach der Neubewertungsmethode. Hierbei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaften verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3 Abs. 2 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Die Geschäfts- oder Firmenwerte (Medi-Markt) aus der Erstkonsolidierung zum 1. November 2018 in Höhe von TEUR 41.766 werden über einen Zeitraum von sieben Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer entspricht den langfristigen bestehenden Kundenbeziehungen sowie den langfristigen Produklebenszyklen. Im Rahmen des Erwerbs der mediclean HomeCareService GmbH zum 31. Dezember 2021 wurden stille Reserven in den erworbenen Vermögensgegenständen (Auftragsbestand TEUR 75) aufgedeckt. Die Ermittlung der stillen Reserven ist ermessenbehaftet. Der Geschäfts- oder Firmenwert aus der Erstkonsolidierung der mediclean HomeCareService GmbH zum 31. Dezember 2021 in Höhe von TEUR 10.269 wird ab dem Geschäftsjahr 2022 über einen Zeitraum von sieben Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer entspricht den langfristigen bestehenden Kundenbeziehungen sowie den langfristigen Produktlebenszyklen. Die Folgekonsolidierung - und damit auch die Konsolidierung zum 31. Dezember 2021 - erfasst den Konzernanteil, der nach dem Stichtag der Erstkonsolidierung erwirtschafteten Ergebnisse der Konzerngesellschaften im Konzernergebnis. Zwischenergebniseliminierung Soweit in den zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Vorräten Zwischenergebnisse aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr enthalten sind, werden diese erfolgswirksam eliminiert. Schuldenkonsolidierung Entsprechend § 303 HGB wurden bei der Schuldenkonsolidierung Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen aufgerechnet. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Bei der Konsolidierung von Aufwendungen und Erträgen gemäß § 305 HGB innerhalb der einbezogenen Unternehmen des Konzerns wurden Innenumsätze eliminiert. Des Weiteren wurden die sonstigen betrieblichen Erträge, sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie die Zinserträge und Zinsaufwendungen, die aus konzerninternen Geschäftsvorfällen resultieren, eliminiert. Latente Steuern Die Abgrenzung von latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen erfolgte gemäß § 306 HGB insoweit, als sich der abweichende Steueraufwand in den späteren Geschäftsjahren ausgleicht. Die Ermittlung der latenten Steuern wurde auf Basis der zukünftigen Steuerbelastungen (kombinierter Ertragssteuersatz von 30 %) der betreffenden Gesellschaften vorgenommen. Der kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und den Solidaritätszuschlag. D. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Gliederung des Konzernabschlusses orientiert sich an den §§ 266 und 275 HGB. Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden einheitlich nach den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen des Mutterunternehmens aufgestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Abschreibungen erfolgen linear und bemessen sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis sieben Jahren. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten und - soweit abnutzbar- vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Abschreibungen erfolgen linear und bemessen sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Netto-Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Bewertung der Vorräte erfolgt mit den Anschaffungskosten, soweit nicht im Einzelfall ein niedrigerer Wertansatz nach § 253 Abs. 4 Satz 1 und 2 HGB geboten ist. Unter der Position Vorräte werden geleistete Anzahlungen auf Vorräte ausgewiesen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben, die erst im folgenden Geschäftsjahr als Aufwand zu berücksichtigen sind. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Einnahmen, die erst im folgenden Geschäftsjahr als Ertrag zu berücksichtigen sind. Abgrenzungsposten für latente Steuern aus den Einzelabschlüssen waren in Höhe von TEUR 58 zu bilden. Das Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 HGB wird dahingehend ausgeübt, dass dabei aktive latente Steuern mit passiven latenten Steuern verrechnet werden. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Konzernabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungs-umrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. E. Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil (Anlage 6) des Konzernanhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenständen beinhalten einen Betrag in Höhe von TEUR 52 (Vj. TEUR 43), der rechtlich erst im Folgejahr entsteht. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für sog. Retaxierungen der Krankenkassen mit TEUR 669 (Vj. TEUR 743), Rückstellungen für den Personalbereich (Tantieme, Prämien, noch nicht genommener Urlaub, Überstundenvergütungen und Jubiläen) mit TEUR 907 (Vj. TEUR 608), Rückstellungen für Aufbewahrungskosten mit TEUR 260 (Vj. TEUR 225) sowie Rückstelllungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses, Offenlegungen und die Erstellung der Steuerklärungen sowie der Prüfung gemäß VerpackG mit TEUR 215 (Vj. TEUR 203) und Rückstellungen für Rückvergütungen mit TEUR 168. 4. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten sind wie folgt besichert: • gegenüber Kreditinstituten:
• aus Lieferungen und Leistungen:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von TEUR 791 (Vj. TEUR 301) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 9 (Vj. TEUR 7) enthalten. 5. Passive latente Steuern Zum 31. Dezember 2021 werden passive latente Steuern in Höhe von TEUR 103 (Vj. TEUR 50) ausgewiesen. Davon resultieren insgesamt TEUR 45 (Vj. TEUR 50) aus der Aufdeckung von stillen Reserven im Rahmen der Erstkonsolidierung und TEUR 58 aus den Einzelabschlüssen. Entwicklung der passiven latenten Steuern:
F. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse stammen im Wesentlichen aus dem Vertrieb medizinischer Geräte und Produkte sowie der Erstellung von Konzepten im Gesundheitsbereich. Auf die Geschäftsbereiche verteilen sich die Umsatzerlöse wie folgt:
Von den Umsatzerlösen entfallen auf das Ausland TEUR 216 (Vj. TEUR 167), der Rest auf das Inland. 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung von TEUR 6 (Vj. TEUR 0). Weiterhin sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 100 (Vj. TEUR 0) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten ferner weitere periodenfremde Erträge von TEUR 2 (Vj. TEUR 37). 3. Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 30 (Vj. TEUR 18) enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von TEUR 0 (Vj. TEUR 24) sowie periodenfremde Audfwendungen von TEUR 2 (Vj. TEUR 50). 5. Außergewöhnliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 415 (Vj. TEUR 517). Die außergewöhnlichen Aufwendungen resultierten aus Beratungsleistungen im Zusammenhang mit dem Erwerb der Anteile an der mediclean HomeCareService GmbH, Zwenkau, durch die MEDI-MARKT Homecare GmbH, Mannheim. 6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern in Höhe von TEUR 31 (Vj. Ertrag TEUR 27). In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag des Vorjahres sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 3 (Bj. TEUR 0) enthalten. G. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführung Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2021:
2. Beirat Der Beirat bestand im Geschäftsjahr 2021 aus folgenden Mitgliedern:
Der Beirat erhielt für seine Tätigkeit eine Vergütung von TEUR 4O. 3. Mitarbeiterzahl Während des Geschäftsjahres beschäftigte der Konzern durchschnittlich 337 (Vj. 275) Angestellte, die sich auf 324 (Vj. 262) Voll-/Teilzeitbeschäftigte und auf 13 (Vj. 13) Aushilfen/geringfügig Beschäftigte verteilen. Von den Mitarbeitern sind 3 (Vj. 2) leitend tätig. Des Weiteren beschäftigte der Konzern 12 (Vj. 12) Auszubildende, die nicht in die eingangs genannte Gesamtzahl eingingen. 4. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer im Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar von TEUR 126 (Vj. TEUR 122) betrug für Abschlussprüfung TEUR 104 Andere Bestätigungsleistungen TEUR 22 Steuerberatungsleistungen TEUR 0 Andere Leistungen TEUR 0 5. Offenlegungserleichterungen Für folgende Gesellschaften werden die Offenlegungserleichterungen nach § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen: Medi-Markt Homecare-Service GmbH, Mannheim Poly-Med Verwaltung und Logistik GmbH, Isenbüttel BSS Büro für Softwareentwicklung Seeliger Software GmbH, Saalburg-Ebersdorf 6. Konzernabschluss Die Medi-Markt Holding GmbH, Mannheim, stellt den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der Medi-Markt Holding GmbH, Mannheim, zum 31. Dezember 2021 hat für die MEDI-MARKT Homecare GmbH, Mannheim, befreiende Wirkung nach § 291 HGB. 7. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung Die nach DRS 21 erfolgte Entwicklung und Darstellung der Kapitalflussrechnung ist in der Anlage 3 dargestellt. Der Finanzmittelbestand besteht aus dem Kassenbestand, den Guthaben bei Kreditinstituten sowie kurzfristige Bankverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.320. Der Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 147 (Vj. TEUR -2.016) wurde um außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 415 (Vj. TEUR 517) (siehe F.5. Außergewöhnliche Aufwendungen) bereinigt, so dass in der Kapitalflussrechnung von einem Konzernergebnis vor Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung in Höhe von TEUR 268 (Vj. TEUR -1.499) ausgegangen wurde. Die Kapitalflussrechnung des Vorjahres wurde angepasst. 8. Ergänzende Angaben zum Konzerneigenkapitalspiegel Die nach DRS 22 erfolgte Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist in der Anlage 4 dargestellt. Das Mutterunternehmen verfügt am Bilanzstichtag zum 31. Dezember 2021 über kein Ausschüttungspotenzial. 9. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen nicht. Die Gesellschaft hat ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm aufgelegt, woraus ggf. in Abhängigkeit vom Erfolg einer späteren Transaktion Zahlungsverpflichtungen entstehen können. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 8.521 (Vj. TEUR 2.819).
Mannheim, den 23. Mai 2022 Medi-Markt Holding GmbH Markus Reichel Entwicklung des Konzernanlagevermögens der Medi-Markt Holding GmbH, Mannheim, im Geschäftsjahr 2021
Konzernkapitalflussrechnung der Medi-Markt Holding GmbH, Mannheim, für das Geschäftsjahr 2021
Konzerneigenkapitalspiegel Medi-Markt Holding GmbH, Mannheim, für das Geschäftsjahr 2021
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Medi-Markt Holding GmbH, Mannheim Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Medi-Markt Holding GmbH, Mannheim, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Medi-Markt Holding GmbH, Mannheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Beirats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 23. Mai 2022 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Dirk Schützenmeister, Wirtschaftsprüfer Andreas Fettke, Wirtschaftsprüfer Billigung des Konzernabschlusses Der Konzernabschluss der Medi-Markt Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 wurde am 23. Mai 2022 gebilligt. |
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