Candela Laser (Deutschland) GmbH
Same addressManufacture of irradiation, electromedical and electrotherapeutic equipment
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Ljiljana Terze since 8/28/2025 | Procura |
Marc Meier-Noorden since 8/28/2025 | Procura |
Mark Geißler since 8/28/2025 | Procura |
Kim Abbenhaus since 10/10/2024 | Managing Director |
Alena Klaner since 2/3/2023 | Procura |
Florian Christoph Dambacher since 10/31/2022 | Procura |
Stefan Pfeifer since 12/19/2018 | Procura |
Jürgen Mack since 4/7/2011 | Procura |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
LEO Pharma A/S | 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
LEO Pharma GmbHNeu-IsenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 20241 Grundlagen der Gesellschaft 1.1 Geschäftsmodell Die LEO Pharma GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft der LEO Pharmaceutical Products Ltd. A/S, Ballerup, Dänemark. Die LEO Pharma GmbH ist als deutsche Vertriebsgesellschaft und 100%ige Tochtergesellschaft der LEO A/S hauptsächlich in den Bereichen Dermatologie und Thrombose tätig. Die internationale LEO Pharma Gruppe hat die kurzfristigen sowie die strategischen Ziele im September 2023 neu definiert. Wir streben danach, einen grundlegenden Unterschied für diejenigen zu machen, die uns am meisten in der medizinischen Dermatologie benötigen. Um dies zu ermöglichen, werden wir
Die LEO Pharma GmbH ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie. 1.2 Forschung und Entwicklung Klinische Prüfungen von neuen arzneilichen Wirkstoffen (NME, New Medical Entities) und galenischen Entwicklungen (zum Beispiel neue Formulierungen) auch für bekannte Wirkstoffe im Rahmen des Lifecycle-Managements, werden auch zukünftig in enger Zusammenarbeit mit unserer Zentrale in Dänemark und im Rahmen der geltenden Bestimmungen betrieben. Versorgungsforschung und andere lokale Studienprojekte ergänzen die internationalen Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Die LEO Pharma Gruppe als forschendes Unternehmen investiert besonders in die Indikationsgebiete Hauterkrankungen (z.B. Chronisches Handekzem, Atopische Dermatitis, Psoriasis) und in die Prophylaxe/Therapie von Thromboembolischen Ereignissen (Tumorassoziierte Thrombosen (CAT), Hochrisiko-Patienten, tiefe Beinvenenthrombosen, Lungenembolien). In der klinischen Forschung laufen viele multinationale, randomisierte, kontrollierte Studien vornehmlich für neue Arzneimittel (NME) zur Behandlung immunologisch bedingter, entzündlicher Hauterkrankungen (z.B. Atopische Dermatitis, Chronisches Handekzem). Das Patienten-zentrierte Geschäftsmodell von LEO Pharma beinhaltet auch Versorgungsforschung, die Erkenntnisse zur tatsächlichen Patientenversorgung im deutschen Gesundheitssystem liefert. Beispiele hierfür sind Registerauswertungen (TREATgermany), das LIBERO VISIBLE und das TRACE Programm (prospektive, nicht-interventionelle, multizentrische Studien zu Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis und Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Atopischer Dermatitis im Versorgungsalltag des deutschen Gesundheitssystems). Des Weiteren werden Labor- und Spezialuntersuchungen im Sinne der Grundlagenforschung als sogenannte IIS (Investigator Initiated Study) von der LEO Pharma GmbH unterstützt. Forschungszentren z.B. in Berlin, Freiburg, Hamburg und Lübeck arbeiten an wissenschaftlichen Hypothesen zur Krankheitsentstehung entzündlicher Hauterkrankungen, zu Biomarkern und neuen Therapieansätzen in unseren Indikationsgebieten. Da die Muttergesellschaft LEO Pharma A/S Eigentümerin der Produktzulassungen ist, werden die deutliche Mehrheit der Forschungs- und Entwicklungsausgaben von der Muttergesellschaft übernommen. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die pandemiebedingten und geopolitischen Krisen der vorangegangenen Jahre 2020-2024 beeinflußten nach wie vor auch die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland im Jahr 2024. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte im Q4/2024 noch um ca. -0,2% gegenüber Vorjahr, während das BIP für das Gesamtjahr um -0,2% gegenüber 2023 gesunken ist). Die Preiserhöhungen bei Rohstoffen und die allgemeine Inflationsrate von +2.2% belasten auch im Jahr 2024 nach wie vor Wirtschaft und Privathaushalte, fielen aber geringer aus als in 2022 (+5,9% Inflationsrate im Gesamtjahr 2023). Beachtenswert ist, dass die 95 gesetzlichen Krankenkassen bereits im 1. bis 3. Quartal 2024 ein Defizit von rund 3,7 Mrd. Euro verbucht haben (veröffentlichte Gesamtjahreszahlen lagen bei Erstellung dieses Jahresberichtes noch nicht vor). Die Finanzreserven der Krankenkassen beliefen sich zum Ende der ersten neun Monate mit 4,7 Milliarden Euro bzw. rund 0,17 Monatsausgaben. Den Einnahmen der gesetzlichen Krankenkassen in Höhe von 239 Milliarden Euro standen Ausgaben in Höhe von 242 Mrd. Euro gegenüber. Die Aufwendungen für die Versorgung mit Arzneimitteln stiegen um 3,7 Milliarden Euro. Hier wirkt insbesondere die Reduzierung des gesetzlichen Herstellerabschlags durch das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz steigernd auf die Arzneimittelausgaben. Die Ausgaben der GKV für ambulant-ärztliche Behandlungen stiegen im 1.-3. Quartal um 2,2 Milliarden Euro. Bei der Interpretation der Veränderungsrate ist zu berücksichtigen, dass die Buchungen von Schätzungen geprägt sind, da Abrechnungsdaten für den betrachteten Zeitraum noch nicht oder nur teilweise vorliegen. Dämpfend auf die Ausgabenrate wirken u.a. der deutliche Rückgang von Coronaspezifischen Abrechnungsziffern (z.B. Testungen). Das Bundesministerium für Gesundheit hat auf Basis der Prognose des GKV-Schätzerkreises vom 11. und 12. Oktober zum 1. November einen durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz für das Jahr 2025 von 2,5 Prozent bekanntgegeben. Dies entspricht einem Anstieg von 0,8 Prozentpunkten gegenüber dem für 2024 bekanntgegebenen durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz von 1,7 Prozent. Die vorläufigen Finanzergebnisse der GKV für das Jahr 2024 werden Ende Februar 2025, die endgültigen Finanzergebnisse der GKV Mitte Juni 2025 vorliegen. Die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen sind weiterhin und unvermindert durch Preismoratorium, Zwangsrabatte und weitere Kostendämpfungsmaßnahmen wie z. B. individuelle Rabattverträge mit einzelnen gesetzlichen Krankenkassen, Festbeträge für die pharmazeutische Industrie und dem sog. Rahmenvertrag, der zwischen GKV-Spitzenverband und dem Deutschen Apotheker Verband (DAV) geschlossen wurde, gekennzeichnet. Insgesamt führt dies, wie bereits in den Vorjahren zu einer enormen ökonomischen Belastung der LEO Pharma GmbH, die sich nach Verabschiedung des GKV-Finanzstabilisierungsgesetz zum 20. Oktober 2022 nochmal verstärkt hat und auch 2024 belastete. Für 2025 ist als Risiko zu sehen, dass obwohl durch die zunehmende Erkenntnis der Gesundheitsindustrie als Wirtschaftsfaktor und kritischer Infrastruktur auch in Regierungs- und Politikkreisen ein konstruktiver Dialog zwischen Industrie, Gesetzgeber, Gesundheitsdienstleistern und Kassen angestoßen wurde, um die langfristige Versorgung mit Medikamenten nicht nur zu finanzieren, sondern auch durch Stützung der nationalen Versorgung zu verbessern, weitere Kostendämpfungsmaßnahmen durch den Gesetzgeber möglich sind. Wie bereits in den Lageberichten der Vorjahre beschrieben wurde, finden Sie hier eine aktualisierte Version für das Jahr 2024:
2.2 Steuerungsrelevante Leistungsindikatoren / Geschäftsverlauf Um das operative Geschäft zu steuern, werden vor allem die Kenngrößen Umsatzerlöse und Ergebnis vor Steuern herangezogen. Die Umsatzerlöse des Unternehmens sind gegenüber dem Vorjahr um 17% gestiegen. Der produktbezogene Brutto-Umsatzanstieg exklusive Parallelimporte liegt bei 7,3 % (TEUR 155,7; Vorjahr TEUR 145,1). Die produktbezogenen Nettoumsätze sind aufgrund der reduzierten Zwangsrabatte um 12,4% gestiegen und liegen damit in etwa auf dem Niveau der Prognose von 14%. Zeitgleich sind die Parallelimporte um 28,6% gestiegen. Das Umsatzwachstum resultiert überwiegend aus der Umsatzentwicklung des Biologicum Adtralza® (Tralokinumab), welches im Juli 2021 auf den Markt gebracht wurde, sowie durch Entwicklung des Klinikgeschäftes des niedermolekularen Heparins innohep®. Der Launch des Produktes Anzupgo® (Delgocitinib) im Oktober 2024 mit Nettoumsätzen in Höhe von 1.568 TEUR trägt ebenfalls zum Umsatzwachstum bei. Umsatzsteigernd wirkt sich auch die im Jahr 2024 erfolgte Reduzierung der Zwangsrabatte von 12% auf 7% aus. Zusätzlich ergab sich auch ein Anstieg der sonstigen Erlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen von TEUR 2.956 um TEUR 6.459 auf nunmehr TEUR 9.415 vor allem aufgrund von Weiterbelastungen von Produkt-Einführungskosten innerhalb der LEO Pharma Gruppe. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) steigt im Vergleich zu 2023 von TEUR 4.149 auf nunmehr TEUR 4.955. Dies resultiert aus dem Umsatzwachstum sowie der Reduzierung des Zwangsrabattes von 12% auf 7% im Jahr 2024. Gegenläufig wirken sich höhere Kosten für den Materialaufwand sowie gestiegene sonstige betriebliche Aufwendungen aus. Damit erzielt die Gesellschaft im Jahr 2024 eine Steigerung des Ergebnisses vor Steuern im niedrigen zweistelligen Prozentbereich, wie in der Vorjahres-Prognose antizipiert. 2.3 Ertragslage Der produktbezogene Umsatz der LEO Pharma GmbH betrug im Jahr 2024 nach den Erlösschmälerungen € 147,0 Mio. und war damit 12,4% höher als im Vorjahr. Gleichzeitig stieg das Umsatzvolumen der Parallelimporte von LEO-Produkten bewertet zu Nettopreisen um 28,9% von € 26,7 Mio. auf € 34,4 Mio. In Summe wuchs der Gesamtumsatz der LEO-Produkte somit von € 157,6 Mio. um 15,1% auf € 181,4 Mio. Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung war insbesondere die positive Entwicklung der Produkte Adtralza®, welches im Jahr 2021 neu eingeführt wurde, sowie innohep®. Der Launch des Produktes Anzupgo® (Delgocitinib) im Oktober 2024 mit Nettoumsätzen in Höhe von 1.568 TEUR trägt ebenfalls zum Umsatzwachstum bei. Ein wesentlicher Beitrag zur positiven Entwicklung der Netto-Umsatzerlöse ist die Reduzierung des Zwangsrabattes von 12% auf 7% im Jahre 2024. Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 24,0% gestiegen. Der Materialeinsatz im Verhältnis zu den Umsatzerlösen ist ebenfalls gestiegen, von 64,8% im Jahr 2023 auf nunmehr 68,7% im Jahr 2024. Dies ist unter anderem auch auf höhere Wertberichtigungen im Vorratsbereich zurückzuführen (TEUR 5.663; Vorjahr TEUR 1.227). Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,5% gestiegen. Die Relation Personalaufwand zur Betriebsleistung ist von 16,3% im Vorjahr auf nunmehr 14,0% im Jahr 2024 deutlich gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind durch den Launch von Anzupgo® (Delgocitinib) von 21,8 Mio. € im Jahre 2023 auf 23,7 Mio. € im Jahr 2024 gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen ist mit 19% von € 4,1 Mio. auf € 5,0 Mio. gestiegen. Dies resultiert aus dem Umsatzwachstum sowie durch die Reduzierung des Zwangsrabattes von 12% auf 7% im Jahr 2024. Durch eine im LEO Pharma Konzern bestehende Transferpreisvereinbarung wird u. a. durch Anpassung der Einkaufspreise der von verbundenen Unternehmen bezogenen Waren ein positives Jahresergebnis sichergestellt. 2.4 Vermögenslage Das Anlagevermögen ist bei den immateriellen Vermögensgegenständen gegenüber dem Vorjahr um 110 T€ von €1,15 Mio. auf € 1,04 Mio. gesunken. Im Geschäftsjahr 2024 wurden für T€ 85 Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind insgesamt mit T€ 194 im Jahre 2024 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Die Vorratsposition des Unternehmens hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2% verringert. Die durchschnittliche Lagerdauer ist mit 79 Tagen leicht unter dem Niveau vom Vorjahr mit 88 Tagen. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhen sich von € 10,5 Mio. um € 4,9 Mio. auf nunmehr € 15,4 Mio. im Jahre 2024. Dies ist bedingt durch einen Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 2,3 Mio. Durch im Vergleich zum Vorjahr höhere Umsätze in Stichtagsnähe haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr um € 2,3 Mio. erhöht. Die durchschnittliche Ausstandsdauer ist mit 13 Tagen wieder auf dem Niveau des Jahres 2022 und damit über dem Vorjahresniveau von 8 Tagen. 2.5 Finanzlage Eine ausreichende Finanzierung des Unternehmens ist durch ein Intercompany-Verrechnungskonto bei der LEO Pharma A/S, Dänemark, gewährleistet. Auf der Passivseite ergibt sich eine leichte Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die sonstigen Rückstellungen sind um 831 T€ gesunken. Maßgebliche Ursache für den Rückgang sind die Reduzierung der Zwangsrabatte von 12% auf 7% sowie die Rückstellungen für die Preisanpassung Adtralza® aus dem Vorjahr. Vor allem aufgrund der Veränderungen der Forderungen gegenüber verbundenem Unternehmen ergab sich für das Geschäftsjahr 2024 ein negativer Cash-Flow aus der operativen Geschäftstätigkeit von € 6,4 Mio. Die Liquidität des Unternehmens ist durch die Einbindung in den LEO Pharma Konzern jederzeit gegeben. Es bestehen keine Bankverbindlichkeiten. Die Miet- und Leasingverpflichtungen umfassen hauptsächlich den Fuhrpark mit einem Verpflichtungsumfang von € 3,3 Mio. sowie die angemieteten Büroräume mit einem Verpflichtungsumfang von € 0,6 Mio. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens ist um 2,8%-Punkte auf 56,3% gestiegen. Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind zu 70,8% durch kurzfristige Forderungen und Bankguthaben gedeckt, unter Einbeziehung der Vorräte beträgt die Deckung 222,2%. 3 Prognose-, Risiken- und Chancenbericht 3.1 Prognosebericht Die anberaumten vorgezogenen Neuwahlen in Kombination mit dem großen Defizit im Gesundheitssystems, allein die Krankenkassen verbuchten im Jahr 2024 ein Defizit von 6,2 Milliarden Euro, führt zu einer weiterhin unsicheren und angespannten Lage, was durchaus zu kurzfristigen weiteren Maßnahmen, wie eine erneute Anhebung des Zwangsrabattes, der aktuell 7% beträgt, zur Folge haben kann. Da die Bruttoaufwendungen für Arzneimittel im Jahr 2024 um 7% (4,2 Mrd. €) angestiegen sind, was den stärksten Anstieg der letzten 10 Jahre darstellt, ist hier ein Gegensteuern absehbar. Trotz aller Widrigkeiten im gesundheitspolitischen Umfeld konnte LEO Pharma im Jahr 2024 ein deutliches Wachstum in allen relevanten Geschäftsfeldern verzeichnen. Die Produktneueinführung von ANZUPGO®, dem ersten Topikum speziell zugelassen für Patienten mit chronischem mittelschwerem und schwerem Handekzem, stellt ein Meilenstein in der Firmengeschichte dar. Diese Innovation wird vom Markt sehr gut angenommen und alle Unterlagen im Rahmen des AMNOG Prozesses wurden fristgerecht eingereicht. Die entsprechende Bewertung durch den GBV wurde im April 2025 durchgeführt, die Preisverhandlungen mit dem GKV-SV starten im Anschluss und werden voraussichtlich im Herbst abgeschlossen sein. Die für 2024 geplante Neuaufstellung des Vertriebs der Dermatologie wurde fristgerecht umgesetzt und ermöglicht eine ausgewogene Besprechung aller Fokusprodukte bei Priorisierung der Neueinführung im Oktober 2024. Zusätzlich konnten eine Schärfung der Produktprofile dazu beitragen die Fokusprodukte trennschärfer im Wettbewerbsumfeld zu plazieren. Durch einen Geschäftsführungswechsel im letzten Quartal wurden zusätzlich neue Schwerpunkte im Bereich Führung und Individualverantwortung gesetzt, die im Jahr 2025 fortgesetzt werden. Aufbauend auf den im letzten Quartal gestarteten Veränderungen ist ein Schwerpunkt im Jahr 2025, jedem Mitarbeiter der LEO Pharma ein Umfeld zu bieten, in dem er das jeweils individuell beste Ergebnis beitragen kann. Dazu wird es als unerläßlich angesehen, die Verantwortlichkeit des Einzelnen zu stärken, mehr individuellen Spielraum zu geben und Entscheidungen so weit wie möglich in der Hierarchie nach unten zu transferieren. In diesem Zusammenhang werden insbesondere vertriebsrelevante Prozesse überprüft und an die neuen Gegebenheiten angepasst. Weitere spezifische Faktoren, die das Geschäftsergebnis 2025 voraussichtlich beeinflussen können: Positive Faktoren
Belastende Faktoren
Wie auch im Jahr 2024 muss ein immer größerer Aufwand seitens der LEO Pharma GmbH betrieben werden, um sich in den sehr kompetitiven Märkten der dermatologischen Topica und insbesondere der dermatologischen Biologics einerseits als auch der Thrombose andererseits erfolgreich zu behaupten. Entsprechend werden alle Möglichkeiten auch in Bezug auf Kooperationen im Jahr 2025 geprüft. Nach sorgfältiger Abwägung aller Chancen und Risiken für 2025 prognostizieren wir nach derzeitigem Kenntnisstand, dass die LEO Pharma GmbH im Jahr 2025 ein Umsatzplus in Höhe von über 10% erwirtschaften wird. Die Kosten werden sich im Jahr 2025 aufgrund der allgemeinen, inflationsbedingten Kostensteigerungen und der Neueinführung von Delgocitinib Ende 2024 leicht mit 6,7% erhöhen. Für 2025 rechnen wir mit einer Steigerung des Ergebnisses vor Steuern im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. 3.2 Risiko- und Chancenbericht Externe Risiken (Reihenfolge = absteigende Gewichtung der Risiken)
Die Risiken - einzeln oder kumuliert - können zu einer stärkeren Reduktion des Umsatzes der LEO Pharma GmbH als geplant führen. Interne Risiken (Reihenfolge = absteigende Gewichtung der internen Risiken)
Alle potenziellen Risiken werden engmaschig und intensiv gemonitort. Bei Bedarf werden unmittelbar Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen zu begrenzen. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. Chancen (Reihenfolge = absteigende Gewichtung der Chance)
Die LEO Pharma GmbH wird alle Chancen konsequent verfolgen und versuchen zu realisieren, um die Geschäftsentwicklung positiv zu unterstützen.
Neu-Isenburg, den 27. Mai 2025 Kim Abbenhaus, Geschäftsführerin BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024
Anhang1. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss zum 31.12.2024 ist nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften unter Beachtung des GmbHG aufgestellt. 2. Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Im Geschäftsjahr 2019 wurde ein erworbenes Vertriebsrecht mit TEUR 1.790 angesetzt, welches über 15 Jahre abgeschrieben wird. Die Abschreibungsdauer orientiert sich an der voraussichtlichen Nutzungsdauer des übernommenen Produktportfolios. Im Geschäftsjahr 2020 wurden Teile des Vertriebsrechts veräußert, was zu einem entsprechenden Abgang von TEUR 146 führte. Software wird über eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren und Geschäftsausstattung über eine Nutzungsdauer von 5 bis 13 Jahren entsprechend der in Anlehnung an die steuerlichen AfA Tabellen geschätzten jeweiligen betriebsindividuellen Nutzungsdauern abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips sowie Risiken aus Lagerreichweiten bewertet. Die verlustfreie Bewertung wird beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Steuer- und sonstige Rückstellungen berücksichtigen erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind zum vernünftig kaufmännischen notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. 3. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagespiegel als Anlage zum Anhang. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen gegen Apotheken, Kliniken und Krankenhäuser, sowie Pharma-Großhandelsunternehmen. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich mit TEUR 9.489 um Forderungen gegen die Gesellschafterin (Vorjahr TEUR 7.165). Sie betreffen mit TEUR 2.086 (Vorjahr: TEUR 1.507) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der Restbetrag von TEUR 7.403 (Vorjahr TEUR 5.658) betrifft sonstige Forderungen. Als Sonstige Vermögensgegenstände sind im Wesentlichen Forderungen aus Steuervorauszahlungen in Höhe von TEUR 253 (Vorjahr: Rückstellung TEUR 219) sowie Anzahlungen in Höhe von TEUR 110 (Vorjahr: TEUR 12) aktiviert. Forderungen gegen Mitarbeiter bestehen in Höhe von TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 45). Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft im Wesentlichen Vorauszahlungen für Veranstaltungen, Sponsoring und Serviceverträge, wobei für Veranstaltungen weniger Anzahlungen geleistet wurden als im Vorjahr (TEUR 270, Vorjahr: TEUR 380). Bei den Gewinnrücklagen handelt es sich um andere Gewinnrücklagen. Mit Gesellschafterbeschluss vom 9. Juli 2024 wurde der Jahresüberschuss des Vorjahres in die Gewinnrücklage eingestellt. Die Rückstellungen betreffen Rückstellungen für Abfindungen (TEUR 1.267; Vorjahr TEUR 1.012), Mitarbeiterprämien (TEUR 1.825; Vorjahr: TEUR 1.751), Rückstellungen für Rabatte (TEUR 2.393; Vorjahr: TEUR 3.770), Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 1.364; Vorjahr: TEUR 857), Urlaubsrückstellungen (TEUR 433; Vorjahr: TEUR 446), sowie Jubiläen (TEUR 249; Vorjahr: TEUR 259) und sonstige Personalkosten (TEUR 59; Vorjahr TEUR 160). Die Rückstellungen für Jubiläen und Abfindungen sind langfristige Rückstellungen. In Anlehnung an die Vereinfachungsregel des § 253 Abs. 2 S. 2 HGB wurde die Jubiläums-Rückstellung mit einem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz zwischen 1,48% und 1,98% in Abhängigkeit von der Laufzeit abgezinst. Die Rückstellung für Abfindungen wurde mit einem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz von 1,48% in Abhängigkeit von der Laufzeit abgezinst. Sie ist innerhalb 2 Jahren fällig. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind unbesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Muttergesellschaft LEO Pharma A/S in Kopenhagen, Dänemark, (TEUR 9.886, Vorjahr: TEUR 8.883) und stammen vorwiegend aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 6.606, Vorjahr: TEUR 8.883). Der Restbetrag von TEUR 3.280 betrifft sonstige Verbindlichkeiten gegen die Gesellschafterin und beinhaltet zum 31. Dezember 2024 im Wesentlichen TEUR 3.277 aus einem Dispositionskredit (Vorjahr Forderung TEUR 3.080). Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind unbesichert. In den Sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Dritten sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer (TEUR 1.895, Vorjahr: TEUR 2.042) sowie Lohn- und Kirchensteuer (TEUR 566; Vorjahr: TEUR 487). Sie haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen insgesamt in Höhe von TEUR 3.962 (Vorjahr TEUR 3.172), davon für 2025 in Höhe von TEUR 1.227 für das Leasing des Fuhrparks (Vorjahr: TEUR 885). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf den Umstieg der Flotte zu Elektrofahrzeugen zu erklären. Hierfür werden höhere Leasingraten fällig. Für die Jahre 2026 bis 2028 bestehen hieraus Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 2.114 (Vorjahr: TEUR 1.103). Die Mietzahlungen des bestehenden Mietvertrages belaufen sich für 2025 auf TEUR 622 per annum (Vorjahr: TEUR 592). Der Mietvertrag läuft bis zum 31.12.2025. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft werden ausschließlich im Inland getätigt (TEUR):
Die Sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 372 (Vorjahr: TEUR 642), die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 292; Vorjahr: TEUR 418) resultieren. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten u.a. Kosten für Restrukturierungen in Höhe von TEUR 2.005 (Vorjahr: TEUR 983). Die Gesellschaft hat Unterschiede zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz (temporäre Differenzen), die ausschließlich zu aktiven latenten Steuern führen. Diese Differenzen stammen aus der Bewertung der Vorräte sowie der sonstigen Rückstellungen. Die Gesellschaft hat von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht und den Aktivüberhang (TEUR 367; Vorjahr TEUR 261) nicht bilanziert. 4. Nachtragsbericht Es liegen keine wesentlichen Ereignisse nach dem Stichtag vor. 5. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 166 Angestellte (Vorjahr: 175) beschäftigt, davon 6 (Vorjahr: 8) leitende Angestellte mit Prokura. Im Berichtsjahr wechselte der alleinige Geschäftsführer. Kim Abbenhaus, Nürnberg wurde zum 1. Oktober 2024 ernannt. Dr. Marc Anton Heim, Radolfzell wurde zum 13.11.2024 abberufen. Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Muttergesellschaft ist die LEO Pharmaceutical Products Ltd. A/S, Ballerup/Dänemark, in deren Konzernabschluss die Gesellschaft einbezogen wird (kleinster und größter Konzernkreis). Der Konzernabschluss wird beim Erhvervsstyrelsen in 2100 København Ø, Langelinie Allé 17, Dänemark, eingereicht. Der Konzernabschluss ist dort erhältlich. Für das Jahr 2024 berechnet unser Abschlussprüfer, die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, ein Gesamthonorar von TEUR 30, welches vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen entfällt.
Neu-Isenburg, den 27. Mai 2025 LEO Pharma GmbH Kim Abbenhaus, Geschäftsführerin Anlagenspiegel per 31.12.2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die LEO Pharma GmbH, Neu-Isenburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LEO Pharma GmbH, Neu-Isenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LEO Pharma GmbH, Neu-Isenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 30. Mai 2025 Deloitte GmbH Pierre Back, Wirtschaftsprüfer Rene Haag, Wirtschaftsprüfer |
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