Hotel Schwarzenbek GmbH
Same addressActivities of holding companies
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Benjamin Buth since 6/18/2024 | Procura |
Sven Falkenberg since 11/8/2023 | Managing Director |
Marc Philipp Setzen since 11/8/2023 | Managing Director |
Anja Dexheimer since 1/9/2018 | Procura |
Eckhard Hans Hellwig since 3/8/2016 | Procura |
Dirk Kühnel since 9/13/2013 | Procura |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
Polyusus Lux X S.à r.l. | 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Official financial statements and annual reports
Stephan Machinery GmbHHamelnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015LageberichtStephan Machinery GmbH, Hameln1. Allgemein1.1. Geschäftsverlauf Wir berichten an dieser Stelle und im Folgenden über den Geschäftsverlauf des Berichtsjahres 2015. Insofern wir von Vorjahreszahlen berichten, so beziehen wir uns auf das Zahlenwerk des Geschäftsjahres 2014. Das operative Geschäft wurde wie in der Vorperiode im Produktbereich Dairy durch die politischen Unruhen in Nordafrika weiterhin stark belastet. Kunden in Ländern wie Ägypten, Tunesien oder Algerien sind als Abnehmer für unsere Anlagen zur Schmelzkäseherstellung weiterhin nahezu vollständig ausgefallen. Im Produktbereich Convenience Food konnten wir unsere Marktposition behaupten, ein weiterer Ausbau war aufgrund fehlender Aufträge für komplette Linien jedoch nicht möglich. Der Auftragseingang im Jahr 2015 konnte lediglich um ca. 2,0 Prozent gesteigert werden, dieses unter bereinigter Betrachtung des Auftragseingangs der Vorperiode, welcher einen Sondereffekt von 672 Kleinmaschinen aus Nordamerika beinhaltete. 1.2. Branchenstruktur Die Branche der Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen ist außerordentlich vielfältig und überwiegend mittelständisch strukturiert. Eine vor Jahren begonnene Konsolidierung in diesem Segment zu Firmengruppen bzw. Konzernen setzt sich nach wie vor fort. Der Bedarf an Maschinen zur Lebensmittelherstellung war zurückliegend insbesondere in Osteuropa steigend und ist für die Zukunft auch weiterhin für diese Vertriebsregion als steigend einzuschätzen, sofern sich die gesamtpolitische Situation in Osteuropa wieder stabilisiert. Darüber hinaus ist ein steigender Bedarf an Maschinen in Asien festzustellen. 1.3. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Berichtsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 35.295 erzielt (Vorperiode TEUR 34.614). Im Berichtsjahr konnte ein Auftragseingang in Höhe von TEUR 30.677 (Vorperiode TEUR 33.151) verzeichnet werden. Der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 lag bei TEUR 8.368, dieser fiel um TEUR 4.604 geringer aus als im Vorjahr (TEUR 12.972). Der Auftragsbestand per Ende Januar 2016 lag bei TEUR 9.886 (TEUR 14.515). Ende Februar war ein Auftragsbestand in Höhe von TEUR 9.606 (TEUR 14.046) zu verzeichnen. Für das Geschäftsjahr 2016 erwarten wir einen leicht höheren Umsatz, hierzu nehmen wir im Punkt Entwicklung und Chancen der Gesellschaft nachfolgend Stellung. 1.4. Personal Zum 31. Dezember 2015 wurden 123 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 121 Mitarbeiter). Die Verwaltungsbereiche Controlling, Buchhaltung, Marketing, IT sowie Personal, wurden im Vorjahr auf die ProXES GmbH (Hameln) ausgelagert. Die ProXES GmbH bietet dem Unternehmensverbund qualifizierte Verwaltungsleistungen an. 1.5. Qualitäts- und Umweltmanagement Das Qualitätsmanagement von Stephan Machinery GmbH ist seit Jahren gemäß EN ISO 9004 und EN ISO 9001 zertifiziert. Ferner liegt eine Zertifizierung nach der Norm EN ISO 9001/2008 vor. Ein umfangreiches Qualitäts-Management-Handbuch steht allen Mitarbeitern zur Verfügung. Mögliche Risiken aus dem Bereich des Umweltschutzes werden regelmäßig durch unsere Versicherungsgesellschaften geprüft. Besondere Risiken bestehen nicht. 2. Wirtschaftliche Daten2.1. Vermögens- und Finanzlage Im Berichtsjahr wurden im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände und im Bereich der Sachanlagen im Wesentlichen nur Ersatzinvestitionen getätigt. Der Anstieg im Bereich der Sachanlagen resultiert maßgeblich aus einer im Berichtsjahr vorgenommenen Umgliederung von Vorführmaschinen, welche für unsere Kunden vorgehalten werden, aus dem Umlaufvermögen in das Sachanlagevermögen. Die Änderung des Ausweises ergab sich aus Vorgaben des Konzerns. Die verbundenen Unternehmen und Beteiligungsgesellschaften erzielten mit Ausnahme der russischen, der polnischen und der asiatischen Gesellschaft positive Ergebnisse. Die OOO Stephan Machinery Sankt-Petersburg, Sankt Petersburg/Russland, bilanzierte umgerechnet in Euro einen Verlust in Höhe von TEUR 58. Die ProXES Polska Sp. z o.o., Wysogotowo/Polen, hatte einen Verlust in Höhe von umgerechnet TEUR 13 auszuweisen. Die ProXES Asia Pacific, Singapur, bilanzierte einen Verlust in Höhe von TEUR 267. Es wurden Vorräte in Höhe von TEUR 4.625 (TEUR 7.785) ausgewiesen. Die Senkung des Vorratsvermögens resultiert im Wesentlichen aus der Reduktion des Bestandes an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen um TEUR 309 und des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen um TEUR 1.725 im Vergleich zur Vorperiode. Der Bestand an fertigen Erzeugnissen sank unter Bereinigung des Sondereffektes aus der Umgliederung von Vorführmaschinen in die Sachanlagen um TEUR 179 im Vergleich zur Vorjahresbilanz. Mit der ProXES GmbH (Hameln) als herrschendes Unternehmen ist in 2014 rechtswirksam ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen worden. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages aus Vorjahren und der Verlustübernahme durch die Gesellschafterin aus dem laufenden Berichtsjahr beträgt das Eigenkapital der Gesellschaft per Stichtag TEUR 18.427. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug TEUR 3.138. 2.2. Ertragslage Die Rohergebnismarge [(Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderungen - Materialaufwand)/Umsatzerlöse] des Geschäftsjahres 2015 sank im Vergleich zur Rohergebnismarge des Geschäftsjahres 2014 von 50,3 Prozent auf 47,8 Prozent; ursächlich hierfür sind Projektverläufe und gestiegene Einstandspreise, die zu einer Erhöhung des Materialaufwandes führten. Der absolute Materialaufwand lag im Berichtsjahr bei TEUR 16.528. Der Personalaufwand betrug im Berichtsjahr TEUR 7.875 (TEUR 8.586). Eine unmittelbare Vergleichbarkeit hinsichtlich des Personalaufwandes zur Vorperiode ist nicht gegeben, dieses resultiert im Wesentlichen aus dem unterjährigen Wechsel von Mitarbeitern aus dem Verwaltungsbereich und der Geschäftsführung in die ProXES GmbH im Jahr 2014. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von TEUR 6.307 um TEUR 206 auf TEUR 6.513 in vergleichender Betrachtung zur Vorperiode. Der Anstieg resultiert insbesondere daraus, dass Verwaltungsdienstleistungen der ProXES GmbH im Berichtsjahr erstmalig für ein volles Jahr in Anspruch genommen worden sind. (Vorjahr: Zeitraum August bis Dezember). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Geschäftsjahres 2015 beläuft sich auf negativ TEUR 775. Nach Ertragsteuern und sonstigen Steuern ergibt sich für das Berichtsjahr ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 876. Der Jahresfehlbetrag wird durch die ProXES GmbH übernommen. Das Ergebnis des Berichtsjahres ist mit einem außerordentlichen Aufwand in Höhe von TEUR 71 belastet. Der außerordentliche Aufwand resultiert aus der Anwendung des BilMoG im Zusammenhang mit anteiliger Zuführung von Pensionsverpflichtungen (1/15 des Unterschiedsbetrages zu Ende des Jahres 2009). 3. Entwicklung und Chancen der GesellschaftWesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren der Geschäftstätigkeit stellen der Kundenstamm sowie die Technologie unserer Maschinen dar. Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten erfolgen sowohl kundenbezogen als auch marktorientiert. Besondere Chancen sehen wir für das Geschäftsjahr 2016 in einer leichten Wiederbelebung des Schmelzkäsemarktes im nordafrikanischen Raum sowie eine deutliche Belebung des Convenience Food-Bereiches. Beides sollte zu einem deutlichen Wachstum im Auftragseingang und zu einem erhöhten Umsatz gegenüber dem Berichtsjahr 2015 führen. Insbesondere die sehr stark gestiegene Zahl der Anfragen deutet auf eine Wiederbelebung der Investitionsbereitschaft unserer Kunden, insbesondere für größere Prozesslinien, aus diversen Ländern hin. Für die Jahre 2016 und 2017 planen wir zudem den weiteren Ausbau unserer internationalen Präsenz in Asien durch eigene Niederlassungen. Dies wird unsere Marktanteile in aufstrebenden Ländern mit kaufkräftiger Mittelschicht wie Indonesien, Vietnam und Indien entscheidend stärken. Für die Folgeperioden werden moderate Kostensteigerungen im Bereich Personal und im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erwartet. Für das Geschäftsjahr 2016 und die Folgeperioden rechnet die Geschäftsführung wiederum mit einem jeweils positiven Ergebnis. Die Planung des Jahres 2016 sieht ein EBITDA von mehr als TEUR 3.400 bei geplanten Umsatzerlösen von über TEUR 36.000 vor. 4. Risiken der künftigen EntwicklungDie Gesellschaft ist aufgrund der derzeitigen finanziellen Ausstattung in der Lage, bestimmte wirtschaftliche Schwankungsbreiten abzufedern. Die Risiken der steigenden Rohstoffkosten konnten zurückliegend betrachtet an den Markt weitergegeben werden. Für das Jahr 2016 wird von einer Stabilisierung der Rohstoffpreise ausgegangen. Die Preisentwicklung ist im stetigen Focus unserer Betrachtungen. Als weiteres Risiko ist die Wechselkursentwicklung zu vielen internationalen Währungen einzustufen. Da wir unsere Geschäftstätigkeit hauptsächlich in Euro abwickeln, haben sich unsere Produkte in Ländern wie Russland, Indien und der Türkei stark verteuert. Nimmt diese Entwicklung weiterhin zu, wird dieses einen direkten Einfluss auf unsere Geschäftsentwicklung in diesen Ländern haben. Für die Geschäfte in US-Dollar erfolgt eine Absicherung des Wechselkurses regelmäßig durch den Abschluss von währungsbezogenen Sicherungsgeschäften mit Banken. Wesentliche Ausfallrisiken sind derzeit nicht erkennbar. Die Bonitätseinstufung unserer Kunden wird von uns überwacht. Die zur Verfügung stehenden Kreditlinien der finanzierenden Banken haben eine Laufzeit von bis zu 5 Jahren. Die im Rahmen der Kreditverträge vereinbarten einzuhaltenden Finanzkennzahlen wird die Gesellschaft bei der geplanten Geschäftsentwicklung einhalten. Eine Nichteinhaltung der Kennzahlen kann sich negativ auf die Konditionen der Kreditgewährung auswirken. 5. Wesentliche Ereignisse nach dem BilanzstichtagDiese haben sich nicht ergeben.
Hameln, den 24. März 2016 Stephan Machinery GmbH Die Geschäftsführung gez. Olaf Pehmöller, Geschäftsführer gez. Dr. Wolfgang Bednar, Geschäftsführer gez. Günter Dähling, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2015AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2015
Anhang für das Geschäftsjahr 2015A. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Stephan Machinery GmbH für das Geschäftsjahr 2015 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft hat von den Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Die nach § 285 Nr. 9 a HGB verlangten Angaben sind gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB erstellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Unter den immateriellen Vermögensgegenständen werden verschmelzungsbedingt die Unternehmensmarke "Stephan" unter der Position Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte und darüber hinaus als Geschäfts- oder Firmenwert die Technologien des Unternehmens, die Kundenbeziehungen und der sonstige Firmenwert ausgewiesen. Die Unternehmensmarke, die Technologien, die Kundenbeziehungen und der Geschäfts- oder Firmenwert wurden über Nutzungsdauern zwischen neun und fünfzehn Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauern leiten sich aus dem Lebenszyklus der Maschinen und der langjährigen Zusammensetzung des Kundenstamms ab, der Firmenwert wird über fünfzehn Jahre abgeschrieben. Die Nutzungsdauer der Unternehmensmarke "Stephan" leitet sich aus der Bestandsdauer der Geschäftstätigkeit ab, welche operativ seit dem Jahre 1953, rückblickend temporär auch unter Eingliederung in größere Konzerne, besteht, sowie der Verbreitung im Markt. Das Produktportfolio ist ein wesentlicher geschäftswertbildender Faktor. Die Produkte weisen Produktlebenszyklen aus, die teilweise bis zu 26 Jahren reichen. Das gleiche gilt für die wesentlichen Technologien, welche in den Produkten verarbeitet werden sowie für die Kundenbeziehungen in den verschiedenen Geschäftsfeldern. Das Geschäft der Stephan Machinery GmbH ist durch stabile und langfristige Kundenbeziehungen geprägt. Ein weiteres Indiz für die Kontinuität der Geschäftstätigkeit des Unternehmens ist die Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über drei bis vier Jahre abgeschrieben. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern orientieren sich weitestgehend an den amtlichen AfA-Tabellen. Im Berichtsjahr angeschaffte bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 410 Euro wurden sofort abgeschrieben. Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Aktivierungspflichtige Anschaffungsnebenkosten werden dabei berücksichtigt. Die Beteiligungen an der Stephan B.V.B.A. (Belgien) und an der Stephan Machinery Polska Sp. z o.o. (Polen) wurden im Zuge der im Jahr 2013 vorgenommenen Verschmelzung neu bewertet. Die Beteiligung an der Stephan B.V.B.A (Belgien) wurde um TEUR 476 und die Beteiligung an der Stephan Machinery Polska Sp. z o.o. (Polen) wurde um TEUR 241 aufgewertet. 2. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden körperlich aufgenommen und zu Anschaffungs- oder Herstellkosten bzw. dem niedrigeren Wert gemäß § 253 Abs. 3 HGB angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Gemeinkostenzuschläge. Angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden berücksichtigt. Zudem werden die unter Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ausgewiesenen Fertigungsteile/Ersatzteile im Rahmen eines Reichweitenverfahrens bewertet. Der Bewertung von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen liegen die Nennwerte zu Grunde. Fremdwährungsforderungen wurden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs bewertet. In USD bestehende Forderungen wurden zum Kurs eines abgeschlossenen Währungssicherungsgeschäftes bewertet. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch individuell ermittelte Abschläge berücksichtigt. Darüber hinaus wurde eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Diese wurde auf Grund einer unveränderten Risikoeinschätzung gegenüber dem Vorjahr unter Berücksichtigung der Forderungsverluste mit 1 % ermittelt. 3. Rückstellungen/Verbindlichkeiten Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten PUC-Methode (Projected-Unit-Credit-Methode). Der Rückstellungsbetrag war unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- bzw. Rentenentwicklung sowie eventuellen Fluktuationswahrscheinlichkeiten zu ermitteln. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck verwendet. Dabei liegen folgende weitere Annahmen der Bewertung zu Grunde: Rechnungszinssatz p. a. 3,89 %, Rententrend p. a. 1,70 %, Fluktuation altersspezifisch (nach Heubeck). Die Rückstellung wurde nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit den von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren ergibt. Der bei der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes im Berichtsjahr 2010 ermittelte Unterschiedsbetrag zum Stichtag 31. Dezember 2009 wird auf 15 Jahre verteilt. 1/15 des Unterschiedsbetrages wurde als außerordentlicher Aufwand den Pensionsverpflichtungen im Berichtsjahr zugeführt. Der verbleibende Unterschiedsbetrag beträgt TEUR 637. Die Effekte aus der Zinssatzänderung wurden im Personalaufwand ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Diese haben, mit Ausnahme der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen, eine Fristigkeit von weniger als einem Jahr. Das Wahlrecht zur Abzinsung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurde nicht ausgeübt. Der Ansatz der Verbindlichkeiten ist in Höhe der Erfüllungsbeträge vorgenommen worden. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs angesetzt. C. Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss1. Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel (erweiterte Bruttodarstellung) gem. § 268 Abs. 2 HGB ersichtlich. Finanzanlagen An folgenden Unternehmen ist die Stephan Machinery GmbH beteiligt:
* Werte zum 31.12.2014,
Der Beteiligungsbuchwert an der ProXES Inc. (Mundelein, USA) erhöhte sich von TEUR 475 um TEUR 299 auf TEUR 774 im Vergleich zur Vorperiode. Die Erhöhung resultiert aus dem unterjährigen Erwerb eines Verbundunternehmens in den Vereinigten Staaten von Amerika zum Nominalbetrag, welches nachfolgend auf die ProXES Inc. verschmolzen worden ist. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Forderungen in Höhe von TEUR 6.831 (Vorjahr: TEUR 5.108). Von den Forderungen entfallen TEUR 5.566 (Vorjahr: TEUR 3.940) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Auf die Gesellschafterin ProXES GmbH (Hameln) entfallen Forderungen in Höhe von TEUR 1.178 (Vorjahr: TEUR 1.085). Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Kapitalrücklage Die Gesellschaft verfügt über eine Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 18.254 (Vorjahr: TEUR 18.254). Rückstellungen Die Rückstellungen beinhalten Pensionsrückstellungen (TEUR 4.006) und sonstige Rückstellungen (TEUR 957). Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 481, Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 146, Rückstellungen für Provisionen in Höhe von TEUR 102, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 72, Rückstellungen für Selbstbehalte aus Versicherungserstattungen in Höhe von TEUR 70 sowie Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 41. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren aus der Finanzierung des Erwerbs der verschmolzenen Stephan Machinery GmbH. Eine Inanspruchnahme der Barkreditlinien bestand zum Abschlussstichtag nicht; der Avalrahmen wurde zum Abschlussstichtag in Höhe von TEUR 1.120 genutzt. Die Finanzanlagen sowie das sonstige Vermögen der Gesellschaft sind zur Sicherung von Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Erwerb der verschmolzenen Stephan Machinery GmbH, den zur Verfügung stehenden Betriebsmittelkrediten sowie dem zur Verfügung stehenden Avalrahmen in vollem Umfang verpfändet. Zum Stichtag bestanden die besicherten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 14.250. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 21) und aus Steuern in Höhe von TEUR 84 (Vorjahr: TEUR 81). 2. Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von insgesamt TEUR 1.230 enthalten u. a. periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 147) und sonstige periodenfremde Erträge (TEUR 39). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 292 (Vorjahr: TEUR 442) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 6.513 enthalten periodenfremde Aufwendungen aus Aufwendungen des Vorjahrs in Höhe von TEUR 79. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1.101 (Vorjahr: TEUR 254) enthalten. Der Zinsaufwand in Höhe von TEUR 1.298 enthält Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit den Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 198 (Vorjahr: TEUR 225) und im Zusammenhang mit den Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 5). Die übrigen Zinsaufwendungen resultieren im Wesentlichen aus der Kaufpreisfinanzierung der operativen Einheit Stephan Machinery GmbH. Für das Berichtsjahr ist ein außerordentlicher Aufwand in Höhe von TEUR 71 auszuweisen. Der außerordentliche Aufwand entfällt auf die Zuführung des Unterschiedsbetrages (1/15) der Pensionsverpflichtungen in Anwendung des BilMoG. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten Aufwand für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer aus Vorjahren in Höhe von TEUR 1. D. Sonstige Angaben1. Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag Mit der ProXES GmbH (Hameln) als herrschendes Unternehmen ist am 2. September 2014 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen worden. Die Gesellschafterversammlung hat ebenfalls am 2. September 2014 ihre Zustimmung erteilt. Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ist mit Eintragung in das Handelsregister der Stephan Machinery GmbH am 16. September 2014 rechtswirksam geworden. 2. Haftungsverhältnisse Die Finanzanlagen und das sonstige Vermögen der Gesellschaft sowie auch das Vermögen des Mutterunternehmens sind zur Sicherung von Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Erwerb von Unternehmen, den zur Verfügung stehenden Betriebsmittelkrediten sowie den zur Verfügung stehenden Avalrahmen in vollem Umfang verpfändet. In diesem Zusammenhang bestehen Haftungsverhältnisse für besicherte Verbindlichkeiten des Mutterunternehmens in Höhe von TEUR 24.086 (Vorjahr: TEUR 7.250) sowie aus der Haftung für Avalrahmen von Schwesterunternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 2.620 (Vorjahr: TEUR 1.538). Auf Basis von Informationen über die wirtschaftliche Lage der Muttergesellschaft und der Schwesterunternehmen wird den zu Grunde liegenden Verpflichtungen planmäßig nachgekommen. In diesem Zusammenhang wird nicht mit einer Inanspruchnahme aus den abgeschlossenen Verpfändungs- und Sicherungsübereignungsverträgen gerechnet. 3. Finanzielle Verpflichtungen Für langfristige Leasing-, Miet- und Pachtverträge ergeben sich nach derzeitigen Konditionen, insbesondere für Zinsbindung beim Leasing der Betriebsgrundstücke, folgende Verpflichtungen: Leasing- und Mietverträge: TEUR 3.062 Die maßgebliche finanzielle Verpflichtung resultiert aus dem Leasing der Betriebsgebäude mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2019. Die Leasinggeschäfte wirken sich vorteilhaft auf die Liquiditätssituation aus und sind mit keinem nennenswerten Risiko verbunden. 4. Derivative Finanzinstrumente Zur Absicherung möglicher Zinsrisiken bestehen derivative Finanzinstrumente in Form von Swapverträgen (Zinsswaps) für Kredite der Commerzbank AG und der NICB Bank Deutschland AG. Das gesicherte Kreditvolumen beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 14.250. Die Zinsswaps bilden eine Bewertungseinheit (Mikro-Hedge) mit den Kreditgeschäften. Der beizulegende Zeitwert der Zinsswaps zum 31. Dezember 2015 beträgt -TEUR 354. Grundgeschäft und Sicherungsgeschäfte beziehen sich auf die gleichen Zinssätze und Laufzeiten und sind betragsidentisch, so dass eine effiziente Sicherung vorliegt. Zur antizipativen Absicherung geplanter Fremdwährungszuflüsse aus Exportgeschäften in Höhe von TUSD 3.600 hat STM einen Terminkontrakt zum Verkauf von USD abgeschlossen. Der Terminverkauf bildet eine Bewertungseinheit (Micro-Hedge) mit den geplanten Fremdwährungszuflüssen. Die Fremdwährungszuflüsse ergeben sich auf Basis der Finanzplanung der Gesellschaft und betreffen den Zeitraum bis Dezember 2016. Die gegenläufigen Zahlungsströme gleichen sich über den genannten Zeitraum aus. Der beizulegende Zeitwert des Sicherungsgeschäfts zum Stichtag beträgt - TEUR 484. 5. Mitarbeiter Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 46 Lohnempfänger sowie 77 Angestellte (ohne Geschäftsführer) und 4 Auszubildende beschäftigt. 6. Geschäftsführung Als Geschäftsführer waren im Berichtsjahr 2015 bestellt: Herr Olaf Pehmöller (Geschäftsführer ProXES GmbH), Nordstemmen, Herr Günter Dähling (Geschäftsführer ProXES GmbH), Hamburg, Herr Dr. Wolfgang Bednar, Diplom-Ingenieur Chemieingenieurwesen, Renchen (seit dem 08.09.2015) Herr Stefan Weissenberger (Geschäftsführer ProXES GmbH), Bad Vilbel (vom 08.09.2015 bis zum 17.11.2015) Geschäftsführerbezüge wurden auf Ebene der Stephan Machinery GmbH in 2015 nur für einen Geschäftsführer gewährt, daher wird von § 286 Abs. 4 HGB an dieser Stelle Gebrauch gemacht. 7. Beirat Dem Beirat gehörten im Berichtsjahr an: Herr Wolfgang Szczerba (Vorsitzender), Herr John Carter, Herr Jochen Baumann Die Beiratsvergütungen betrugen einschließlich der Auslagen im Berichtsjahr TEUR 29. 8. Muttergesellschaft Die Stephan Machinery GmbH ist ein 100%iges Tochterunternehmen der ProXES GmbH, Hameln und wird in den Konzernabschluss der ProXES Holding GmbH, dem Mutterunternehmen des größten Konsolidierungskreises einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Hameln, 24. März 2016 Stephan Machinery GmbH Die Geschäftsführung Olaf Pehmöller, Geschäftsführer Dr. Wolfgang Bednar, Geschäftsführer Günter Dähling, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2015
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Stephan Machinery GmbH, Hameln, für das Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Stephan Machinery GmbH, Hameln, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, den 29. März 2016 Deloitte
& Touche GmbH
gez. Plath, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Krumfuß, Wirtschaftsprüfer |
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