Docter Optics SE
Same addressManufacture of optical instruments and photographic equipment
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Docter Optics GmbHNeustadt an der OrlaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Lagebericht 2011Die Gesellschaft bedient als international anerkannter Entwicklungslieferant für optische Komponenten, Module und Subsysteme global aufgestellte und in der Regel marktführende Kunden der Automotive und Non-Automotive Industrie. Im Geschäftsjahr 2011 konnte die positive Geschäftsentwicklung in allen Geschäftsfeldern trotz Einbußen durch die Erdbeben- und Reaktorkatastrophe in Japan sowie die Überflutungen in Thailand fortgesetzt werden. Der Umsatz von T€ 59.182 (VJ. T€ 50.230) verteilte sich zu 58,6 % auf Deutschland, zu 12,1 % auf Europa ohne Deutschland, zu 17,3 % auf den Wirtschaftsraum NAFTA sowie zu 12,0 % auf Asien/Pazifik und sonstige Regionen; hieraus ergibt sich ein Exportanteil von 41,4 % (VJ. 43,0 %). Neuerliches Wachstum sowie eine konsequente Prozess- und Kostenoptimierung entlang der Wertschöpfungskette haben dazu beigetragen, dass die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2011 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von T€ 10.769 (VJ. T€ 7.853) erwirtschaften konnte. Bei einem Jahresüberschuss von T€ 9.408 (VJ. T€ 7.127) und einer planmäßigen Abschreibung von T€ 2.686 (VJ. T€ 2.608) sowie außerplanmäßigen Abschreibungen von T€ 644 (VJ. T€ 355) resultiert hieraus ein Cashflow von insgesamt T€ 12.737 (VJ. T€ 10.090). Die Investitionen im Sachanlagenbereich mit T€ 3.765 (VJ. T€ 7.123) waren getrieben durch den strategischen Anspruch zum Ausbau des Non-Automotive-Geschäfts, den neuerlichen Ausbau von Kapazität und Prozess-Sicherheit im Bereich Automotive sowie anteiligen Ersatzinvestitionen. Darüber hinaus havarierte die im Vorjahr in Betrieb genommene Glasschmelze im Mai 2011. Die Komplett-Erneuerung des Aggregates nebst Peripherie hat darüber hinaus im 2. Kalenderhalbjahr nachhaltig Kapazitäten im Bereich der Organisation und der verfahrenstechnischen Bewältigung bis hin zur Wiederinbetriebnahme gebunden. Ein den Marktbedarfen angemessenes aktives Bestands- und Forderungsmanagement hat dazu beigetragen, dass die robuste Liquiditätslage der Gesellschaft weiter ausgebaut werden konnte. Die ausschließlich langfristigen Finanzverbindlichkeiten konnten weiter reduziert werden. Der Verschuldungsgrad (VG) entwickelt sich auf 21 % (VJ. 48 %). Dem Unternehmen steht neben den Festgeldanlagen im Kurzfristbereich ein nicht in Anspruch genommener freier Liquiditätsrahmen in angemessener Höhe zur Verfügung. Die Gesellschaft weist zum 31.12.2011 eine Eigenkapitalquote von 71 % (VJ. 57 %) aus. Analog zum Vorjahr konnten im Bereich Automotive insbesondere in den Märkten der Wirtschaftsräume NAFTA und Asien Zuwächse realisiert werden. Die Akquisitionserfolge sind insbesondere auf die Qualitäts- und Entwicklungspolitik der Gesellschaft zurückzuführen und verhalfen wiederum führenden Kunden der Gesellschaft zum Ausbau ihrer Marktanteile. Die Innovations- und Technologieführerschaft konnte trotz zunehmenden Wettbewerbs aus Niedriglohnländern sowie anhaltendem Preisdumping des europäischen und asiatischen Wettbewerbs neuerlich bestätigt und in Teilen ausgebaut werden. Im Bereich Optical Systems konnte der Absatz von optischen Modulen und Subsystemen erneut gesteigert werden. Das Umsatzwachstum ist vornehmlich im Projektgeschäft mit der Biometrie- und Sicherheitstechnik generiert worden. Weitere Fortschritte waren im Markt der Medizin- und Analysentechnik zu verzeichnen; hier waren es vornehmlich Entwicklungsprojekte mit marktführenden Kunden, die bei erfolgreichem Abschluss helfen sollen, weiteres Wachstum in den Folgejahren zu generieren. Nach ersten Markterfolgen im Bereich des Marktumfelds der regenerativen Energien konnte der Absatz zwar neuerlich gesteigert werden - die gesteckten Absatzziele für Produkte aus dem Bereich Precision Glass Components wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr allerdings nicht erreicht. Maßgeblich hierfür waren der temporär globale Einbruch der Nachfrage, die fragile Finanzierung der in diesem Geschäftsumfeld tätigen Kunden der Gesellschaft sowie der monatelange Ausfall der hierfür erforderlichen Produktionsanlage aufgrund einer Haverie. Mit dem Ausbau der Kapazitäten und Investitionen in weitere Kompetenzfelder konnte der Bereich Express Glass Services im abgelaufenen Geschäftsjahr seine positive Entwicklung fortsetzen und seine Position als anerkannter Dienstleister und Serviceprovider in seinem Marktumfeld festigen. Die anhaltende Abhängigkeit von Rohglaslieferanten veranlasst die Gesellschaft, in ausgewählten Risikobereichen zur Absicherung ihrer Marktposition in enger Verzahnung mit der eigenen Technologieentwicklung zur Warmumformgebung von Glas spezifische Bedarfe in Eigenfertigung anzugehen und hierfür im erforderlichen Umfang zu investieren. Darüber hinaus wurden und werden auch zukünftig erhebliche Managementressourcen sowie Rechts- und Beratungsleistungen benötigt, um den mit dem Geschäftsumfang steigenden Bedarf an Rohglas in seinem Umfang und seiner Diversizität bezüglich Spezifikation und Qualität vertraglich so zu vereinbaren und zu steuern, dass die anforderungsgerechte Bereitstellung garantiert bleibt. Das Global Sourcing und die Beherrschung der unterschiedlichsten Kundenanforderungen im Bereich der weltweiten Logistik sind anhaltende Herausforderungen, die es gilt, auf Tagesbasis leistungsgerecht mit hierfür qualifizierten Lieferanten, Partnern und Dienstleistern zu verbessern. Die Stellung im Wettbewerb wird entscheidend von der Performance, Flexibilität und hohen Qualität der Produkte und Dienstleistungen bestimmt und so sind es nicht nur interne Schnittstellen, die es gilt, fortlaufend zu überprüfen und zu optimieren, sondern auch zunehmend mehr komplexe Aufgaben des Lieferantenmanagements im globalen Tätigkeitsumfeld der Gesellschaft. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen im Rekruiting war es möglich, zusätzlich geschaffene Planstellen im Bereich Forschung und Entwicklung weitestgehend zu besetzen. Neben der verfahrenstechnischen Begleitung der Produktionsprozesse waren die Kapazitäten dieses Bereichs vornehmlich in einer Vielzahl von kundenspezifischen und umsatzrelevanten Entwicklungsprojekten gebunden. Darüber hinaus wurden Entwicklungsarbeiten mit externen Partnern in Projekten durchgeführt und neuerlich beantragt, die z.B. vom BMBF, der AiF oder auch im Rahmen der Möglichkeiten des Landes Thüringen aus EFRE-Mitteln gefördert werden. Nach der Platzierung beim IQ-Innovationspreis Mitteldeutschland 2010 und der Nominierung für den Thüringer Innovationspreis 2009 wurde die in 2011 von der Gesellschaft eingereichte Innovation von der Jury erneut als preiswürdig eingestuft. Damit gehörte das Unternehmen zu den drei Nominierten im Bereich "Licht & Leben" aus insgesamt über 100 Bewerbern.. Die Entwicklungen zur Qualifizierung einer Herstellungstechnologie dickwandiger optischer Komponenten aus Polymeren haben einen Stand erreicht, der eine erste Vorstellung und externe Bewertung durch die Bedarfsträger im Markt zulässt. Die Ergebnisse der Arbeiten im Bereich der Forschung und Entwicklung werden abhängig von ihrer strategischen Bedeutung in geeigneter Weise veröffentlicht oder finden Eingang in Schutzrechtsanmeldungen. Das kreative und leistungsstarke Mitarbeiterpotenzial bildet dabei eine wichtige Basis, um die Innovations- und Technologieführerschaft der Gesellschaft auch zukünftig sicherzustellen und auszubauen. Das Risikomanagement, die Risikokontrolle sowie die Umsetzung der gesellschaftseigenen Umweltpolitik sind Bestandteil des Qualitäts- und Umweltmanagementsystems. Es sind vor allem Führungs- und Prozessdokumente sowie Verfahrens- und Arbeitsanweisungen, die bis hin zu Kompetenzregelungen für einzelne Geschäftsprozesse eine geordnete und erfolgreiche Arbeit flankieren. Die Überprüfung und Kontrolle ist Aufgabe in- und externer Audits, die Aufschluss über Wirksamkeit und Effizienz des QM- und UM-Systems geben. Darüber hinaus werden durch aufbau- und ablauforganisatorische Maßnahmen potenzielle Risiken bei Einbindung des verantwortlichen Managements der Bereiche Vertrieb, Einkauf, Produktentwicklung, Produktion, Personal, IT, Finanzen und Controlling transparent gemacht. Potenzielle Risiken können sich für die Gesellschaft im Wesentlichen durch Konjunktur- und Absatzmarktschwankungen bei einer hohen Wettbewerbsintensität und stark schwankenden Rohstoffpreisen ergeben. Darüber hinaus können Risiken aus möglichen Gewährleistungsansprüchen und Schutzrechtskonflikten erwachsen, deren erkennbare ergebnisrelevante Belastungen - unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften - durch Rückstellungen im Jahresabschluss beziehungsweise in der Unternehmensplanung berücksichtigt sind, wobei nicht auszuschließen ist, dass gleichwohl Schäden eintreten können, die durch die zurückgestellten Beträge nicht gedeckt sind. Das Instrument der Warenkreditversicherung wird neben dem aktiven Forderungsmanagement zur Kunden- und Lieferantenbewertung eingesetzt. Die sich aus der Geschäftsplanung ergebenden Fremdwährungsströme bergen finanzwirtschaftliche Risiken, denen im Einzelfall durch den selektiven Einsatz derivativer Finanzinstrumente begegnet wird. Darüber hinaus kommen die aus dem Liefer- und Leistungsverkehr der Gesellschaft erwirtschafteten Fremdwährungen als Einkaufs-Währung anteilig gezielt wieder zum Einsatz. Schließlich verfügt die Gesellschaft über einen angemessenen Versicherungsschutz. Die grundlegende Unternehmensentwicklung wird regelmäßig von den Gesellschaftern und dem Beirat überprüft. Das Qualitätsmanagementsystem der Gesellschaft nach DIN EN 9001 und das Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 helfen abzusichern, dass nicht nur innovative Produktlösungen aktiv zum Umweltschutz beitragen, sondern vor allem auch die Einhaltung hoher Umweltstandards in Entwicklung und Produktion. Das Gesamtsystem trägt damit dafür Sorge, dass die Früherkennung, Identifizierung, Analyse, Bewertung, Steuerung, Dokumentation und Kommunikation von Risiken wesentlicher Funktionen und Unternehmensteile ermöglicht ist. Neben der alljährlichen Regelüberwachung durch die führenden Zertifizierer sind es vor allem laufende Audits internationaler Kunden und die hiermit einhergehenden Rückkopplungen, die ständige Verbesserungsprozesse initiieren und damit eine langfristige Wettbewerbsfähigkeit gewährleisten sollen. Die sich aus dem konjunkturellen Umfeld ergebenden Anforderungen an Mitarbeiter, Werkstudenten und Auszubildende des Unternehmens wurden in enger Abstimmung zwischen Management, Arbeitnehmervertretern sowie dem Tarifpartner jeweils proaktiv beraten, den erforderlichen Entscheidungen zugeführt und entsprechend kommuniziert. Eine immer wieder volatile Rohglasversorgung wie auch die Einflüsse der Erdbeben- und Reaktorkatastrophe in Japan sowie der Überflutungen in Thailand haben verschiedentlich erhebliche Eingriffe in die Kapazitätssteuerung der Fertigungsprozesse erforderlich gemacht. Dabei hat sich erneut die Erfordernis flexibler Arbeitszeitmodelle wie die Notwendigkeit zur Beschäftigung einer angemessenen Anzahl von Mitarbeitern im Verhältnis der Arbeitnehmerüberlassung bestätigt. Den drohenden Auswirkungen bei Epidemie und Pandemie wurde mit dem entsprechenden Angebot der Gesellschaft zur spezifischen Impfung der Belegschaft sowie mit der Schaffung der zur Sicherstellung eines geregelten Geschäftsbetriebs erforderlichen Organisationsanweisungen Rechnung getragen. Die von der Gesellschaft eingesetzten Instrumente sowohl zur operativen wie aber auch zur strategischen Geschäfts-, Kapazitäts- und Ressourcenplanung haben sich bewährt. Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2012 stellt sich positiv dar. Die aktuellen Fertigungskapazitäten des Bereiches Automotive sind so ausgelastet, dass neuerliche Investitionen in eine Kapazitätserweiterung erforderlich werden. Die positive Auftragseingangsentwicklung zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres fordert die Gesellschaft auf hohem Niveau. Die Aufträge sind von hoher Volatilität und stehen vielfach in Abhängigkeit von Projektgeschäften, sind von immer kürzeren Durchlaufzeiten gekennzeichnet und erfordern bezüglich der Absicherung von Forderungen nachhaltige Ressourcen im Vertragsmanagement. Erste von der Gesellschaft auf diese Anforderungen hin entwickelte und eingesetzte Instrumente zur Absicherung und Steuerung solcher Auftragsstrukturen haben sich zwischenzeitlich bewährt und sollen beibehalten und verfeinert werden. Die sich aus der gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftssituation für 2012 und darüber hinaus ergebenden Risiken sind vielfältig. Neben einer schwächeren Nachfrage in den Märkten sind Einflüsse aus Wechselkursen, Zinssätzen, der mögliche Akzeptanzverlust für High End Produkte, Entwicklungsrisiken, der wachsende Wettbewerb, die Unterbrechung der Produktion durch Materialengpässe wegen Materialverknappung und unkalkulierbare Materialpreisentwicklungen, die Abkehr vom Werkstoff Glas, eine den Anforderungen der Gesellschaft nur noch bedingt genügende Infrastruktur des regionalen Energieversorgers, Naturkatastrophen, Epidemien und Pandemien, IT-Risiken, mittlerweile eingetretene und weitere Kunden- und Lieferanteninsolvenzen sowie ein Rückgang der Erlöspreise am Markt wesentlich. Sollte einer oder mehrere der vorgenannten Unsicherheitsfaktoren und Unwägbarkeiten nachhaltige Wirkung entfalten oder sollten sich die den vorausschauenden Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, können die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Neben den Herausforderungen für die Gesellschaft ergeben sich für das Geschäftsjahr 2012 auch Chancen, da insbesondere Geschäftsmodelle wie das der Gesellschaft als qualifizierter und nachhaltiger Entwicklungslieferant für technologisch anspruchsvolle Produkte und Systemlösungen von ausgewählten Kunden wieder geschätzt werden und die entsprechende Bedeutung beigemessen wird. Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag sind nicht zu verzeichnen.
Neustadt an der Orla, im Januar 2012 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2011AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011
Anhang 2011ALLGEMEINE HINWEISEDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. BILANZIERUNGSMETHODENFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und in drei Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Handels- und Steuerbilanz enthalten damit identische Herstellungskosten. Das bewegliche Anlagevermögen wird linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Beteiligungen zu Anschaffungskosten und Darlehen zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Anschaffungskosten, vorgefertigte Teile zu Herstellungskosten bewertet. Grundlage für die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten sind die Einzelkalkulationen unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Sie beruhen auf der Betriebsabrechnung und enthalten neben den Einzelkosten anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Die Berücksichtigung des jeweiligen Fertigungsgrades erfolgte in der Weise, dass anhand des Fertigungsplanes ein bis zum Bilanzstichtag festgestellter Bearbeitungsstand bewertet wurde. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse wurde zu Herstellungskosten vorgenommen. Sie beruht auf der Betriebsabrechnung und enthält, neben den Einzelkosten, anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch die gebildete Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Währungsforderungen und Fremdwährungsbestände werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden separat dargestellt. Zum Stichtag bestanden Währungsverbindlichkeiten, welche zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet wurden. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAnlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen sind in einem Anlagenspiegel (Anlage 3/8) dargestellt. Außerplanmäßige Abschreibungen sind auf Sachanlagen wurden in Höhe von 644 T€ vorgenommen. Finanzanlagen Angaben zum Anteilsbesitz 1
Die DON Produktionssupport und Service GmbH wurde mit Änderung des Gesellschaftsvertrages vom 07. November 2011 in die Docter Optics Components GmbH umbenannt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Gesellschafter Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen T€ 2.069 (VJ. T€ 488). Der Anstieg resultiert aus der Umqualifizierung der Forderungen gegen die Gesellschafterin HELLA KGaA Hueck & Co. (T€ 1.392, Vj. T€ 1.330). Diese waren bis zur Übernahme der Mehrheit der Geschäftsanteile an der Docter Optics GmbH unter den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ausgewiesen. Es handelt sich dabei um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 687 (VJ. T€ 1.426) beinhalten im Wesentlichen Umsatzsteuerabwicklungen, F&E-Zuschüsse und sonstige Forderungen.
1 gemäß Bilanzierungsvorschriften des
Sitzlandes
Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten aktive Rechnungsabgrenzung beträgt T€ 212 (VJ. T€ 166). Hierin enthalten sind Zinsabgrenzungen aus Mietkäufen in Höhe von T€ 3 (VJ. T€ 18), ein Damnum in Höhe von T€ 10 (VJ. T€ 19) und Aufwandsabgrenzungen gegenüber der Hortus in Höhe von T€ 79. Latente Steuern Aktive latente Steuern in Höhe von T€ 12 resultieren aus Wertansätzen des aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sowie der sonstigen Rückstellungen im Bereich der Altersteilzeit. Der unternehmensindividuelle Steuersatz beträgt 28,425 %. Vom Ansatzwahlrecht gem. § 274 Abs 1 Satz 2 HGB wurde dahingehend Gebrauch gemacht, dass von einer Aktivierung abgesehen wurde. Stammkapital Das Stammkapital verteilt sich wie folgt:
Entwicklung des Gewinn- / Verlustvortrages Die Gesellschafterversammlung hat mit Beschluss vom 22. Februar 2011 den Jahresüberschuss 2010 auf neue Rechnung vorgetragen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche, Mitarbeiterprämien, Mitarbeiterzeitkonten, Altersteilzeit, etwaige Gewährleistungsansprüche und nachfolgende Rechnungen gebildet. Verbindlichkeitenspiegel
(*) Teile der Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten sind durch einzelne Maschinen gesichert.
1 Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten betreffen ausschließlich
langfristige Darlehen.
ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGUmsatzerlöse
Die Exportquote beträgt 41 % (VJ. 43 %). Sonstige betriebliche Erträge Dieser Posten enthält im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 527 (VJ. T€ 909), Währungsgewinne von T€ 350 (VJ. T€ 206), Investitionszulage von T€ 522 (VJ. T€ 77). SONSTIGE ANGABENHaftungsverhältnisse Zum Stichtag keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse. Außerbilanzielle Geschäfte Die Docter Optics GmbH nutzt Konsignationsläger auf der Beschaffungsseite zur Optimierung ihrer Logistikprozesse und des Umlaufvermögens. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich am Bilanzstichtag auf T€ 6.464 (VJ. T€ 5.581). Es handelt sich dabei um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, insbesondere aus dem Leasing des Betriebs- und Verwaltungsgebäudes. Das Investitions-Obligo beläuft sich auf T€ 987. Konzernabschluss Gemäß § 290 HGB ergibt sich für Docter Optics GmbH, Neustadt, die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses. Da die Docter Optics GmbH jedoch in den Konzernabschluss der Hella KGaA Hueck & Co., Lippstadt, einbezogen wird, greift die Befreiungsvorschrift des § 291 Abs. 1 HGB. Organe Geschäftsführer ist Dr. Jan Hamkens, Berlin. Er hat Einzelvertretungsvollmacht. Auf die Angabe der Organbezüge wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Es ist gemäß Gesellschaftsvertrag ein Beirat bestellt, der jedoch nicht die Funktion eines Aufsichtsrates gemäß § 52 GmbHG ausübt. Abschlussprüferhonorar Das Abschlussprüferhonorar beläuft sich auf T€ 21 für die Jahresabschlussprüfung der Einzelgesellschaft. Daneben wurde der Konzernabschluss 2010 geprüft (T€ 4). Für Bestätigungsleistungen wurden T€ 3 in Rechnung gestellt. Sonstige Leistungen für die Umstellung auf internationale Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) wurden mit T€ 72 berechnet. Geschäfte mit nahe stehenden Personen Geschäfte mit nahe stehenden Personen werden zu marktüblichen Bedingungen im Rahmen des Leistungsverkehrs abgewickelt. Bewertungseinheiten Insolvenzsicherungsguthaben in Höhe von T€ 140 und verbeschiedene Forderungen aus der Erstattung der Aufstockungsbeträge bei Altersteilzeit von T€ 21 wurden mit der Altersteilzeitrückstellung in Höhe von T€ 185 verrechnet, so dass ein Saldo von T€ 24 verbleibt. Derivative Finanzinstrumente Im Geschäftsjahr 2011 wurden Devisentermingeschäfte im Volumen von 558 Mio. Yen, 9 Mio. USD und 59 Mio. CZ - Kronen zur Absicherung von Währungsrisiken auf der Umsatz- wie Beschaffungsseite abgeschlossen. Aufgrund bestehender Verträge sowie anstehender Vertragsverhandlungen erwartet die Gesellschaft Umrechnungsvorteile in Höhe von 500 T€. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2011 waren durchschnittlich 337 Arbeitnehmer (zzgl. durchschnittlich 75 Mitarbeiter im Status der Arbeitnehmerüberlassung) sowie 25 Auszubildende und Werksstudenten beschäftigt.
Neustadt an der Orla, im Januar 2012 Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens 2011
Uneingeschränkter Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Docter Optics GmbH, Neustadt an der Orla, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Regensburg, 18. Januar 2012 Dr.
Meiler & Kollegen
Bernd Möller, Wirtschaftsprüfer Markus Münch, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor meiner erneuten Stellungnahme, sofern hierbei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird; ich weise insbes. auf § 328 HGB hin. |
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