Micro Systems Engineering GmbH
Schlegelweg 17, 95180 Berg, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Sandra Schirmer since 8/7/2023 | Procura |
Thomas Asperger since 8/7/2023 | Managing Director |
Johannes Gregor Zwinge since 8/7/2023 | Managing Director |
Beneficial OwnersBeta
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
ShareholdersBeta
Company ownership structure and capital distribution
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Micro Systems Engineering GmbHBerg/OberfrankenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Als Vertragsdienstleister auf dem Gebiet anspruchsvoller Fertigungsprozesse für die Herstellung von hochzuverlässigen Elektronikbaugruppen sind wir im Markt mit Anwendungen in unterschiedlichen Branchen sehr gut positioniert und profitieren deshalb vom langfristigen Engagement in verschiedenen Industrien, wobei kurzfristige Schwankungen durch Projektzyklen und Bestandsmanagement zu erwarten sind. Die Vertriebsstruktur ist europaweit etabliert und wurde im Rahmen der Gruppe in den letzten Geschäftsjahren auf Nordamerika ausgeweitet. Im Berichtsjahr konnten wir unsere Aktivitäten auf Messen und Konferenzen weltweit wieder aufnehmen, was unsere Marktpräsenz positiv beeinflusst hat. Auch unsere Fertigungskompetenz auf dem Gebiet hochwertiger keramischer Schaltungsträger sowie modernste Assembly-Methoden auf allen Arten von Schaltungsträgern inklusive Electronic Packaging sind weiterhin entscheidende Faktoren, die zusammen mit unserer nachhaltigen Fokussierung auf Kundenzufriedenheit zur Erhaltung unserer Wettbewerbsfähigkeit beigetragen. Wie alle Unternehmen im Bereich der Medizintechnik betreffen auch die Micro Systems Engineering GmbH gesellschaftspolitische und volkswirtschaftliche Einflussfaktoren wie die Alterung der Bevölkerung sowie die Änderungen und Entwicklungen im Gesundheitssystem. Von wirtschaftlichen Einflussfaktoren, wie konjunkturellen Schwankungen, oder auch vor dem Hintergrund der weiterhin gegenwärtigen Einflüsse des Krieges in der Ukraine sowie des Konflikts im Nahen Osten ist die Micro Systems Engineering GmbH aufgrund des hohen Anteils an Health-Care-Unternehmen unter den Kunden sowie der im Übrigen breiten Branchenaufstellung vergleichsweise unabhängig, wenngleich die globalen Krisen nicht ganz ohne Einfluss blieben. Wesentliche Veränderungen der Geschäfts- und Rahmenbedingungen ergaben sich mit Ausnahme der gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs sowie des Nahostkonflikts im Berichtsjahr 2023 nicht. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Ertragslage Wir sind im Lagebericht des Vorjahres von einer moderaten Umsatzsteigerung ausgegangen. Tatsächlich stieg der Umsatz im Jahr 2023 um 14,0 % (TEUR 74.244; Vorjahr: TEUR 65.102). Dabei konnte der Umsatzzuwachs mit verbundenen Unternehmen in der Medizintechnik (+22,6 %; Vorjahr: - 3,7 %) den Umsatzrückgang im Drittkundengeschäft von -2,1 % (Vorjahr: +14,0 %) mehr als kompensieren. Der Anteil des Geschäfts mit verbundenen Unternehmen liegt nun bei 70,3 % gegenüber 65,4 % im Vorjahr. Die vorhandenen Fertigungskapazitäten waren 2023 aufgrund des starken Umsatzwachstums konstant ausgelastet. Im Produktionsbereich wurden daher ab der 2. Jahreshälfte kontinuierlich Stellen aufgebaut. Die Personalkosten sind mit TEUR 12.920 um 7,7% gestiegen (Vorjahr: TEUR 11.992). Bezogen auf die Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen) liegt der Personalkostenanteil bei 16,6 % (Vorjahr: 18,3 %). Die bestehende Materialaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung liegt getrieben durch die Preisentwicklung auf den Rohstoffmärkten und im Energiesektor nunmehr bei 69,3 % (Vorjahr: 68,4 %), wodurch der Rohertrag nunmehr bei 27,4 % liegt (Vorjahr: 31,2 %). Der höhere Materialeinsatz ist hauptsächlich auf einen veränderten Produktmix sowie erhöhte Beschaffungskosten zurückzuführen. Die zur weiteren Absicherung des aktuellen Umsatzniveaus und der technologischen Weiterentwicklung nötigen Investitionen belaufen sich im Jahr 2023 auf TEUR 3.182 (Vorjahr: TEUR 1.285). Trotz der weiterhin schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation konnten erneut Optimierungen im Rahmen des Energiemanagementsystems umgesetzt werden. Als größte Einzelmaßnahme wurde die Nutzung der Heiz- und Klimatechnik einer umfassenden Optimierung unterzogen, was zukünftig sowohl zur stetigen Energieeinsparung als auch zur Senkung der Energiekosten beitragen wird. Das Ergebnis nach Steuern stieg um TEUR 2.053 auf TEUR 4.150 (Vorjahr: TEUR 2.096), was hauptsächlich auf die gestiegenen Umsätze zurückzuführen ist. Das im Vorjahreslagebericht prognostizierte deutlich positive Jahresergebnis konnte mit TEUR 4.124 erreicht werden. 2.2 Finanzlage Finanziert ist die Gesellschaft weit überwiegend durch Eigenkapital. Insgesamt liegt eine solide Eigenkapitalquote von 78,6 % (Vorjahr: 84,9 %) vor. Das Eigenkapital beträgt TEUR 49.057 (Vorjahr: TEUR 44.933). Die Liquidität der Gesellschaft war über das gesamte Geschäftsjahr gesichert. Auch die zukünftige Entwicklung der Geschäftstätigkeit lässt eine gesicherte Liquidität erwarten. Die Gesellschaft nimmt am Cash-Pooling mit weiteren Gesellschaften der Gruppe teil, worüber erforderlichenfalls zusätzliche liquide Mittel zur Verfügung gestellt werden können. Darauf musste im Geschäftsjahr punktuell zurückgegriffen werden. 2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr von TEUR 52.920 um 17,9 % auf TEUR 62.389 gestiegen. Die Vorräte sind 2023 auf TEUR 35.451 (Vorjahr: TEUR 26.884) gestiegen. Der Wert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beläuft sich insgesamt auf TEUR 5.804 (Vorjahr: TEUR 3.125), davon gegen verbundene Unternehmen TEUR 2.873 (Vorjahr: TEUR 2.299). Trotz ursprünglich gegenteiliger Erwartungen haben wir keine negativen Auswirkungen im Zahlverhalten unserer Kunden festgestellt. Die sonstigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind zum Stichtag auf TEUR 826 (Vorjahr: TEUR 3.101) gesunken. 2.4 Gesamtbeurteilung des Geschäftsverlaufs und der wirtschaftlichen Lage Die Geschäftsleitung beurteilt die Geschäftsentwicklung und die wirtschaftliche Lage des Unternehmens trotz der Auswirkungen des Ukraine-Kriegs sowie des Nahostkonflikts auf die Entwicklung der globalen Wirtschaft insgesamt weiterhin positiv. 2.5 Wesentliche finanzielle Leistungskennzahlen Wir stützen uns bei der Steuerung des Geschäfts insbesondere auf die finanziellen Leistungskennzahlen Umsatzerlöse sowie Jahresergebnis. Die Entwicklung dieser Kennzahlen im Geschäftsjahr ist im Wirtschaftsbericht beschrieben, unsere Prognose für das kommende Geschäftsjahr haben wir im Prognosebericht dargestellt. 3. Forschung und Entwicklung Im Bereich Forschung und Entwicklung waren im Geschäftsjahr durchschnittlich 49 Mitarbeiter beschäftigt. Auch 2023 konnte das Unternehmen die Aktivitäten in diesem Bereich auf einem hohen Niveau halten. Als Forschungs- und Entwicklungskosten wurden im Berichtsjahr TEUR 3.680 (Vorjahr: TEUR 3.114) aufgewandt. 4. Chancen- und Risikobericht Im Berichtsjahr wurden 70,3 % (Vorjahr: 65,4 %) der Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen getätigt, woraus sich eine gewisse wirtschaftliche Abhängigkeit ergibt. Wesentliche Adressenausfallrisiken bestehen aufgrund der ausgewählten und breit aufgestellten Kundenbasis im Drittkundenbereich nicht. Liquiditätsrisiken sind von untergeordneter Bedeutung (vgl. Abschnitt 2.2). Aufgrund wesentlicher Transaktionen in US-Dollar besteht eine gewisse Abhängigkeit von der Währungskursentwicklung. Diese wird jedoch dadurch gedämpft, dass sowohl Einkäufe als auch Verkäufe teilweise in US-Dollar erfolgen. Da die wesentlichen Absatzmärkte schon jetzt breit gefächert sind, werden sich gesamtwirtschaftliche Einflussfaktoren auch in Zukunft nicht zu sehr auswirken können. Mit der berechtigten Annahme einer soliden Entwicklung bei unseren Großkunden wird auch der zukünftige Geschäftsverlauf günstig beeinflusst. Voraussetzung dafür ist, dass wir auch zukünftig dem Markt sichere Fertigungsprozesse aus einem effizienten Produktionssystem für modernste Elektronik-Baugruppen anbieten können, die im Spitzenfeld von Forschung und Entwicklung angesiedelt sind. Dies erfordert auch, die eigenen Entwicklungs- und Engineering-Ressourcen weiter zu stärken und zu optimieren. Insbesondere konnten mit mehreren namhaften Kunden Entwicklungsverträge abgeschlossen werden, die neue Produkte zum Ziel haben und bei erfolgreicher Umsetzung eine deutliche Umsatzsteigerung ermöglichen. 5. Prognosebericht Für 2024 besteht aufgrund des Ukraine-Kriegs sowie des Konflikts im Nahen Osten erneut Unsicherheit über den weiteren Geschäftsverlauf. Allerdings gehen wir davon aus, dass es uns auch in diesem Jahr analog 2023 gelingen wird, auf die jeweiligen Auswirkungen entsprechend zu reagieren. Daher sind wir an dieser Stelle vorsichtig optimistisch. Da unsere Abnehmer als führende Hersteller in Wachstumsmärkten tätig sind, wird auch zukünftig eine solide und stabile Geschäftstätigkeit erwartet. Die Umsatzerlöse mit Drittkunden werden im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr deutlich höher ausfallen. Basis dieser Prognose sind vorliegende Rahmenaufträge und Forecasts von Drittkunden. Insgesamt gehen wir von einer deutlichen Steigerung der Umsatzerlöse aus. Die voraussichtliche Entwicklung der Geschäftstätigkeit lässt erwarten, dass die Auslastung der Engineering- und Fertigungskapazitäten weiter zunehmen wird, wodurch auch zukünftig ein gutes Ertragsniveau ermöglicht wird. Durch Optimierung der Fertigungskapazitäten sowie des Bestands an qualifizierten Fachkräften wird auch für das Geschäftsjahr 2024 ein deutlich positives Jahresergebnis erwartet, welches auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres liegen wird. Dieser Lagebericht enthält sowohl gesicherte Fakten und Aussagen als auch Prognosen. Die Prognosen sind lediglich für den Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts gültig. Zukunftsaussagen unterliegen immer Unsicherheiten und Risiken.
Berg/Oberfranken, den 24. Juli 2024 Die Geschäftsführung Dr. Gregor Zwinge Thomas Asperger Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Die Micro Systems Engineering GmbH, Schlegelweg 17, 95180 Berg, ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Hof unter der Nummer HRB 4247 eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Form des Gesamtkostenverfahrens nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 2.1 Die im Vorjahr auf den Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Geschäftsjahr 2023 beibehalten. 2.2 Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). 2.3 Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, mit den Anschaffungskosten aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. 2.4 Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige sowie im Falle voraussichtlich dauerhafter Wertminderungen außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 2.5 Für die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis zu EUR 800,00 wurde die Bewertungsfreiheit analog § 6 Abs. 2 EStG in Anspruch genommen. Im Anlagenspiegel werden diese Wirtschaftsgüter im Jahr des Zugangs als Abgang ausgewiesen. 2.6 Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden entsprechend dem Fertigungsgrad mit den angefallenen Material- und Fertigungskosten sowie den notwendigen Materialgemein- und Fertigungsgemeinkosten bewertet. Fremdkapitalzinsen, die auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, werden nicht einbezogen. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Abwertungen wegen fehlender Marktgängigkeit oder wegen Preisverfalls wurden, soweit erforderlich, vorgenommen. 2.7 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Alle vorhersehbaren Ausfallrisiken wurden berücksichtigt. 2.8 Kassen- und Bankguthaben werden zum Nennbetrag angesetzt. 2.9 Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird zum Nennbetrag der Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, die Aufwand in späteren Perioden darstellen. Die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. 2.10 Latente Steuern werden nach den Grundsätzen des § 274 HGB ermittelt. Latente Steuern werden gemäß dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB saldiert ausgewiesen. Ein aktiver latenter Steuerüberhang aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird nicht angesetzt. Für die Ermittlung der latenten Steuern zwischen Handels- und Steuerbilanz wurde für die Unterschiedsbeträge ein Steuersatz von 28,43 % zu Grunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern kommen hauptsächlich aus Bewertungsunterschieden im Anlagevermögen zustande. 2.11 Im Sonderposten mit Rücklageanteil wird der Unterschiedsbetrag zwischen steuerlich nach § 3 des Gesetzes zur Förderung des Zonenrandgebietes (ZRFG) zulässigen und handels-rechtlich gebotenen Abschreibungen ausgewiesen. Dieser Sonderposten wird seit dem 1. Januar 2010 gemäß Art. 67 Abs. 3 EGHGB weitergeführt. Die Auflösung des Postens erfolgt, wenn die betroffenen Vermögensgegenstände aus dem Vermögen ausscheiden oder die steuerrechtlichen Abschreibungen durch handelsrechtliche ersetzt werden. Erhaltene Investitionszuschüsse werden in einen entsprechenden Sonderposten eingestellt. Die Auflösung des Sonderpostens korrespondiert mit den Abschreibungen bzw. dem Abgang der bezuschussten Anlagegüter. 2.12 Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ausreichend Rechnung getragen. Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, welcher von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Für das Geschäftsjahr wurde je nach Fristigkeit ein Zinssatz von 0,99 % bis 1,03 % p.a. angesetzt. 2.13 Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. 2.14 Die Anschaffungskosten von Vermögensgegenständen aus Bezügen sowie Erlöse und Aufwendungen in fremder Währung werden zu den Kursen zum Zeitpunkt der Verbuchung der Geschäftsvorfälle bestimmt. Auf fremde Währungen lautende kurzfristige Forderungen bzw. Verbindlichkeiten werden mit dem jeweils gültigen Wechselkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Nicht kurzfristige auf Fremdwährung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten liegen nicht vor. 3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1 Anlagenentwicklung Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Es wurden im Geschäftsjahr Gesamtinvestitionen in Höhe von TEUR 3.182 getätigt. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen in Höhe von TEUR 2.873 (Vorjahr: TEUR 2.299), die den Lieferungs- und Leistungsverkehr betreffen, sowie sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 826 (Vorjahr: TEUR 3.101). Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3.3 Eigenkapital Der Jahresüberschuss 2022 in Höhe von EUR 2.073.021,46 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 03. November 2023 auf neue Rechnung vorgetragen. 3.4 Sonderposten mit Rücklageanteil Der Sonderposten mit Rücklageanteil hat sich folgendermaßen entwickelt:
3.5 Rückstellungen Die Rückstellungen haben sich folgendermaßen entwickelt:
3.6 Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten über fünf Jahre bestehen in beiden Geschäftsjahren nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen mit TEUR 4.904 (Vorjahr: TEUR 2.389) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie mit TEUR 86 (Vorjahr: TEUR 86) auf sonstige Verbindlichkeiten. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Steuern TEUR 112 (Vorjahr: TEUR 101). 3.7 Haftungsverhältnisse Am 11. Mai 2023 wurden zwischen mehreren Gruppengesellschaften und einem Bankenkreis neue Finanzierungsverträge über Mio. EUR 860 mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2026 abgeschlossen, die die bisherigen wesentlichen Finanzierungsverträge ersetzen. Im Rahmen der neu abgeschlossenen Finanzierungsverträge besteht für ausgewählte Gesellschaften der Gruppe eine gesamtschuldnerische Mithaftung für die Kreditinanspruchnahme anderer beteiligter Unternehmen; unsere Gesellschaft haftet potenziell gesamtschuldnerisch. Zum 31. Dezember 2023 dienen im Rahmen der neuen Finanzierung auf Gruppenebene sämtliche Sachanlagen, Vorräte, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Bankguthaben der Gesellschaft als Sicherheiten für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten anderer Gruppengesellschaften (Inanspruchnahme zum Jahresultimo: Mio. EUR 814,7; Vorjahr: Mio. EUR 0). Wesentliche stille Reserven sind in den genannten Sicherheiten nicht enthalten. Im Hinblick auf die geordneten wirtschaftlichen Verhältnisse der Unternehmensgruppe ist mit einer Inanspruchnahme unserer Gesellschaft aus der Mithaftung für Gruppenunternehmen nicht zu rechnen. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Der Umsatz gliedert sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt:
Der Umsatz gliedert sich nach Regionen wie folgt:
In den Deutschland-Umsätzen sind TEUR 16.397 (Vorjahr: TEUR 13.204) und in den Drittland-Umsätzen TEUR 35.779 (Vorjahr: TEUR 29.164) mit verbundenen Unternehmen enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Auflösungen des Sonderpostens mit Rücklageanteil in Höhe von TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 18) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten außerdem Erträge aus realisierten Währungsgewinnen in Höhe von TEUR 602 (Vorjahr: TEUR 230), unrealisierte Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 46 (Vorjahr: TEUR 37) sowie Schadenersatz von Dritten in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 93). Weiterhin gab es im Geschäftsjahr periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 56 (Vorjahr: TEUR 53), die hauptsächlich aus der Auflösung freigewordener Rückstellungen resultieren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus realisierten Währungsverlusten in Höhe von TEUR 574 (Vorjahr: TEUR 283) sowie unrealisierte Währungsverluste in Höhe von TEUR 66 (Vorjahr: TEUR 20). In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 4) enthalten. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten Zinsaufwendungen aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0). 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte
Daneben bestehen keine nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte. 6. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der während des Berichtsjahres und des Vorjahres Beschäftigten beträgt:
Im Geschäftsjahr wurde die Micro Systems Engineering GmbH bis zum 31. Juli 2023 durch ihren Geschäftsführer David Smietanski sowie seit dem 1. August 2023 durch ihre Geschäftsführer Dr. Gregor Zwinge (Kontroll- und Überwachungsfunktion) und Thomas Asperger (operative Gesamtverantwortung) vertreten. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung werden gemäß der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beläuft sich im Geschäftsjahr auf TEUR 27 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. 7. Nachtragsbericht Es sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. 8. Ergebnisverwendungsvorschlag Ein Ergebnisverwendungsvorschlag liegt noch nicht vor.
Berg/Oberfranken, den 24. Juli 2024 Dr. Gregor Zwinge, Geschäftsführer Thomas Asperger, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Micro Systems Engineering GmbH, Berg/Oberfranken Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht Wir haben den Jahresabschluss der Micro Systems Engineering GmbH, Berg/Oberfranken, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Micro Systems Engineering GmbH, Berg/Oberfranken, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht Die Anhangangaben nach § 285 Nrn. 14 und 14a) HGB zu den Mutterunternehmen, die einen Konzernabschluss für den größten bzw. den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellen, in den die Micro Systems Engineering GmbH, Berg/Oberfranken, einbezogen ist, sowie zu dem Ort, wo diese Konzernabschlüsse erhältlich sind, sind unterblieben. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 25. Juli 2024 Deloitte
GmbH
Gerald Reiher, Wirtschaftsprüfer Paul Wegener, Wirtschaftsprüfer |
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