Manufacture of electronic components n.e.c.
Computation Systemhaus GmbH
Beim Ölsteg 10, 97980 Bad Mergentheim, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Oliver Fischer since 11/9/2006 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Identified persons (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 51.00% |
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
SYSTEM AG | 49.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
computation Systemhaus GmbHBad MergentheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Das Hauptgeschäftsfeld der computation Systemhaus GmbH ist Handel, sowohl im Bereich B2B als auch B2C. Die vertriebenen Waren stammen zum größten Teil aus den Bereichen EDV-Produkte, Hard- und Software, Kommunikationstechnik und Unterhaltungselektronik. Das Verwaltungsgebäude sowie das Hauptlager, die angemietet sind, befinden sich am Unternehmensstandort Bad Mergentheim. Daneben ist ein Außenlager angemietet, zusätzlich wird Ware bei externen Dienstleistern gelagert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach zwei Jahren Wachstum, die den Rückgang des Corona-Jahres 2020 ausgleichen konnten, sank das BIP in Deutschland in 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,3%. Dabei war der Rückgang im Handel noch größer, während andere Bereiche sich besser entwickelten. Der Umsatz im B2C-E-Commerce in Deutschland legte im Jahr 2023 wieder leicht zu, auf nun 85,4 Milliarden Euro. Er bewegt sich damit noch immer um 1,5% unter dem Höchststand von 2021, aber weiterhin deutlich über den Werten vor 2020. Im B2B-Bereich wachsen die Investitionen in die IT insgesamt trotz der hohen Werte der Vorjahre weiter an, insbesondere in dem für uns wichtigen Bereich der klassischen Hardwaregeräte sind die Ausgaben jedoch weiterhin rückläufig, nach rund 10% in 2022 um rund 5% im vergangenen Jahr. 2. Geschäftsverlauf Nach den beiden Ausnahmejahren 2020 und 2021 und dem deutlichen Rückgang in 2022 kam es in 2023 zu einer weiteren Reduzierung. Es wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 397 TEuro erzielt (Vorjahr: 492 TEuro). Die Umsatzerlöse schwächten sich gegenüber dem Vorjahr um 20,7 % auf rd. 16,4 Mio. Euro (Vorjahr: 20,7 Mio. Euro) ab. Bei einem um 23,1 % gesunkenen Wareneinsatz betrug die Umsatzrendite 2,4 % wie auch im Vorjahr. Der bereits erwartete Umsatzrückgang fiel dabei weniger stark aus als zuvor eingeplant. Grundsätzlich konnte dabei wie angestrebt der Umsatz teilweise hin zu margenträchtigeren Produkten verlagert werden, so dass trotz steigender Kosten und Belastungen die gleiche Umsatzrendite gehalten werden konnte. 3. Lage a) Ertragslage Das Jahresergebnis vor Steuern (EBT) beträgt rund 559 TEuro gegenüber rund 691 TEuro im Vorjahr. Die EBT-Rendite (EBT/Umsatzerlöse) beträgt 3,41 % (Vorjahr: 3,34 %). Der Handelsaufschlagsatz (Handelsmarge / Materialaufwand) erhöhte sich von 13,57 % in 2022 auf 17,07 % in 2023. Die Personalaufwendungen reduzierten sich um 8,0 % auf 706 TEuro. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich geringfügig auf 1.007 TEuro (Vorjahr: 1.004 TEuro). b) Finanzlage Bei einer Bilanzsumme von 12,6 Mio. Euro und einem Eigenkapital von rd. 5,5 Mio. Euro errechnet sich eine Eigenkapitalquote von 44 % (Vorjahr: 35 %). Die Liquidität des Unternehmens war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gesichert. c) Vermögenslage Das in Höhe der Bilanzsumme wertmäßig gezeigte Gesamtvermögen hat sich zum 31.12.2023 auf 12,6 Mio. Euro (Vorjahr: 14,4 Mio. Euro) reduziert. Die Vermögenslage ist geprägt durch einen Anteil der Vorräte in Höhe von 63,6 % (Vorjahr: 72,4 %) am Gesamtvermögen. Hinzu kommen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die rund 32,7 % (Vorjahr: 26,1 %) des Gesamtvermögens ausmachen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir verwenden als finanzielle Leistungsindikatoren die Umsatzerlöse (absoluter Leistungsindikator) und die EBT-Rendite (EBT / Umsatzerlöse) als relativer Leistungsindikator. Die Reduzierung der Umsatzerlöse um 20,7% sind Folge veränderter Marktbedingungen, gleichwohl konnte die EBT-Rendite bei einer Erhöhung um 0,07 Prozentpunkte stabil gehalten werden. Operativ konnten wir auf niedrigerem Niveau weiterhin erfolgreich wirtschaften, Belastungen durch die weiterhin notwenigen Anpassungen sorgten aber für zusätzlich schlechtere Kennzahlen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt trotz dieser Effekte und weiteren Auswirkungen in das Jahr 2024 als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts 2023 ist das Geschäftsjahr 2024 bereits nahezu zur Hälfte abgelaufen. Im Geschäftsjahr 2024 bewegen wir uns weiterhin in einem veränderten erschwerten Umfeld. Die weltpolitische Lage, Inflation, erstarkende populistische Kräfte überall in der Welt führen zu einem Gefühlt der Unsicherheit und zu einer Kaufzurückhaltung, insbesondere auch in den uns betreffenden Bereichen. Daher steht für uns weiterhin im Vordergrund unsere Produkt- und Geschäftsfelder anzupassen, uns schlanker aufzustellen, den Kostenrahmen zu optimieren, weiter stärker die Marge als den Umsatz in den Fokus zu stellen und noch risikobewusster zu arbeiten. Wir prognostizieren daher eine erneute Reduzierung der Umsätze auf knapp 14,5 Mio. Euro. In Relation zum Umsatz gehen wir von einer Verbesserung der Ertragslage aus, was aber dennoch zu einem prognostizierten Rückgang des EBT 2024 auf knapp über 500 TEuro führen dürfte. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Risiken Weiterhin sorgen die Rahmenbedingungen für ein erhöhtes Risiko, sei es für eine starke Rezession oder auch für die Möglichkeit weiterer Störungen in den internationalen Lieferketten. Grundsätzlich sind dabei schwierigere Marktverhältnisse ein Faktor, der zu stärkeren Preisschwankungen führt, was wiederum eine genauere Betrachtung des Lagebestands im Hinblick auf diese Risiken erforderlich macht. b) Ertragsorientierte Risiken Die vorgenannten Risiken können direkt zu Umsatzrückgängen und einem Rückgang des EBT führen. In den Jahren 2020 und 2021 standen für uns die Chancen in einem sich stark verändernden Umfeld im Vordergrund. Diese konnten wir erfolgreich nutzen. Seit der zweiten Hälfte des Jahres 2022 steht jedoch für uns im Vordergrund risikoärmer und schlanker aufzutreten. So arbeiten wir weiter an der Reduzierung sowie der Anpassung der Zusammensetzung unseres Lagerbestands. Wir haben Geschäfts- und Produktbereiche in ihrem Schwerpunkt angepasst und tun dies andauernd. Wachstum steht dabei derzeit nicht im Fokus. Dadurch sehen wir mit überwiegend variablen Kosten, insbesondere dem Wareneinsatz, und unserer Anpassung an reduzierte Umsätze hier aktuell keine das Unternehmen gefährdenden Ergebniseinbrüche. Wir sind hierbei weiterhin in der Lage in angemessener Zeit auf die sich ergebenden Umstände zu reagieren. c) Finanzwirtschaftliche Risiken Der Großteil des Netto-Vermögens (Eigenkapital) ist gebunden in unserem Handelswarenbestand. Bei nachlassendem Absatz und damit einhergehender längerer Lagerumschlagsdauer müssten wir einen höheren Finanzierungsbeitrag für den Warenbestand leisten, der zu höheren Finanzierungskosten führen würde. Die gestiegenen Zinsen führen hier zu einer zusätzlichen Belastung. Hier bestehen jedoch keine langfristigen Verbindlichkeiten, so dass auch an dieser Stelle reagiert werden kann. 2. Chancenbericht Die beiden sehr erfolgreichen Jahren 2020 und 2021 haben deutlich die Chancen unseres Geschäftsmodells aufgezeigt. Die schwierigeren Jahre 2022 und 2023 zeigen, dass wir auf die veränderten Rahmenbedingungen reagieren können und, wenn auch auf niedrigerem Niveau, dennoch erfolgreich wirtschaften. Wir werden unsere Erfahrungen, die wir aus beiden Szenarien ziehen konnten, weiterhin nutzen, um unsere Auftragsabwicklungs- und Logistik-Prozesse für die Zukunft noch flexibler zu gestalten um bestmöglich auf unterschiedliche Situationen vorbereitet zu sein. Da wir in unserer Geschäftstätigkeit jedoch nicht regional eingeschränkt sind, besteht immer die Möglichkeit, mit neuen Partnern das Absatzvolumen weiter auszubauen. Gleichzeitig besteht durch Anpassungen unseres Sortiments auch auf niedrigerem Umsatzniveau durch eine Verlagerung hin zu margenträchtigeren Artikeln bei gleichzeitiger Reduzierung der Kostenstruktur eine weitere Option. 3. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir die Bewältigung der aufgeführten Risiken als beherrschbar an. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Bad Mergentheim, im Juni 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Unternehmen Die computation Systemhaus GmbH hat ihren Sitz in Bad Mergentheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter HRB 680766 eingetragen. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der computation Systemhaus GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert, die sich nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes bemessen. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Bei der Bewertung der Handelswaren wird das FIFO-Prinzip zugrunde gelegt. Für Versand- und Büromaterialien wird ein Festwert gem. § 240 Abs. 3 HGB angesetzt. Forderungen werden grundsätzlich zum Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen liegen, werden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Der beigefügte Anlagenspiegel ist notwendiger Bestandteil des Anhangs.
Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub und sonstige Personalkosten in Höhe von 128 TEuro enthalten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben allesamt eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr und sind nicht mit Gesellschaftsvermögen besichert. In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 219 TEuro (Vj.: 74 TEuro) enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 400 TEuro (Vj.: 400 TEuro) enthalten. In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 332,5 TEuro (Vj.: 332,5 TEuro) enthalten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen für Altersversorgung In dem Posten soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 13 TEuro (Vj.: 13 TEuro) enthalten. Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von rd. 78 TEuro. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 18 Mitarbeiter beschäftigt, davon 4 im Bereich Verwaltung und 14 im Bereich Einkauf / Vertrieb / Service / Logistik. Geschäftsführung Oliver Fischer, Kaufmann, Lauda-Königshofen Die Angabe zur Höhe der Geschäftsführervergütung unterbleibt unter Inanspruchnahme der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 5.189.257,63 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.
Bad Mergentheim, 12.06.2024 Oliver Fischer, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.09.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die computation Systemhaus GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der computation Systemhaus GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der computation Systemhaus GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Bad Mergentheim, 12.06.2024 Peter Schillinger, Wirtschaftsprüfer |
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