CP Corporate Planning GmbH
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Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Andree Albrecht since 7/5/2022 | Board Member |
Saner Topuz since 12/27/2021 | Procura |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
CP Corporate Planning GmbH (vormals: CP CORPORATE PLANNING AG)HamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2021CP Corporate Planning AG (CP AG), Hamburg (Amtsgericht Hamburg, HRB 78220)I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes erstellt. Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 Abs. 2 und 3 sowie 275 Abs. 2 HGB wurden angewendet. Die Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Grundsätze über die Rechnungslegung gemäß §§ 150, 152, 158 und 160 AktG wurden beachtet. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften bilanziert worden. Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, sofern abnutzbar, um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 800 werden im Jahr der Anschaffung abgeschrieben. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind nicht aktiviert worden. Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bewertet worden, im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Vorräte wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert, der sich am Abschlussstichtag ergibt, angesetzt worden. Den Einzelrisiken wurden durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Für die übrigen Forderungen wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt worden. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit danach betreffen. Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Der Ansatz der Rückstellungen erfolgte in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit danach betreffen. Währungsumrechnung: Vermögensgegenstände wurden zum Anschaffungskurs oder zum niedrigeren Devisenkassamittelkurs bzw. beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Bei der Umrechnung der in der Darstellung des Anteilsbesitzes enthaltenen Angaben "Eigenkapital" und "Jahresergebnis" wurde der Devisenbriefkurs zum Abschlussstichtag verwendet. III. Erläuterungen zur BilanzAKTIVA Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagespiegel der Seite 5 dieses Anhangs zu entnehmen. Anteile an verbundenen Unternehmen im Berichtsjahr setzen sich wie folgt zusammen:
Gegenüber einem verbundenen Unternehmen wurde eine Garantieerklärung zur Deckung von Zahlungsverpflichtungen bis T€ 100 abgegeben. Eine Inanspruchnahme wird zum gegenwärtigen Zeitpunkt aufgrund der vorhandenen Liquidität des Unternehmens als unwahrscheinlich angesehen. Des Weiteren besteht folgende mittelbare Beteiligung (über die CP Corporate Planning Nederland B.V.). Diese Beteiligung wurde im Februar 2022 veräußert:
B. UmlaufvermögenII. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände2. Forderungen gegen verbundene UnternehmenDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von T€ 338 (Vorjahr: T€ 45) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Forderungen in Höhe von T€ 1.650 (Vorjahr: T€ 936). PASSIVADas Grundkapital ist eingeteilt in 240.000 Stückaktien á € 1,00. Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden: Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Urlaubs- und Garantierückstellungen sowie Mitarbeiterprovisionen und Personalaufwendungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr in voller Höhe sonstige Verbindlichkeiten. Sicherheiten im Sinne des § 285 Nr. 1b HGB wurden nicht gegeben. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen insgesamt T€ 11.910, davon betreffen T€ 340 das Geschäftsjahr 2022, T€ 1.254 das Geschäftsjahr 2023 und T€ 10.316 die Folgejahre bis Ende 2031. IV. Sonstige AngabenDie durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2021 beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 119, davon 98 in Vollzeit und 21 in Teilzeit. Wesentliche Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Lage der Gesellschaft sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten. Der Krieg in der Ukraine wird im Lagebericht der Gesellschaft thematisiert. Vorstand der Gesellschaft:
Im Aufsichtsrat sind folgende Personen vertreten:
Hinsichtlich der Organbezüge wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Hamburg, den 05. Juli 2022 CP Corporate Planning AG Der Vorstand Andree Albrecht Lagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Grundlagen des UnternehmensDie CP Corporate Planning AG ("CP AG") ist ein Hersteller und Anbieter von Software zur Unternehmenssteuerung mit dem Hauptsitz in Hamburg. Die CP AG verfügt über Tochterunternehmen in Amsterdam (NL), Hannover (D), Berlin (D), London (UK), Hergistwil (CH) sowie über Competence-Center in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, München, Stuttgart und Wien. Darüber hinaus erfolgt die Marktbearbeitung in Zusammenarbeit mit diversen selbständigen Partnerunternehmen im In- und Ausland. Es bestehen zudem strategisch ausgerichtete Technologie- und Entwicklungspartnerschaften. Kern des Geschäftsbetriebs ist die Entwicklung und der Vertrieb von Software zur Unternehmenssteuerung. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Implementierungs- und Anwendungsberatung sowie Schulungen bzgl. der Software. Die CP AG verfügt über ein breites Portfolio von Softwareprodukten zur Unternehmenssteuerung. Dazu gehören Applikationen für folgende Themenbereiche:
Seit dem Geschäftsjahr 2018 besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft. 2. Wirtschaftsberichta) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie deutsche Wirtschaft hat sich nach einem turbulenten Jahr 2020 in 2021 wieder leicht erholt. Trotz weiter andauernder Störungen von Lieferketten sowie Lockdowns wuchs das Bruttoinlandsprodukt in 2021 um 2,7%. Im Jahr 2022 wächst die deutsche Wirtschaft gemäß Prognose des DIW voraussichtlich um 3 % - und damit etwas stärker als in 2021. Die bitkom prognostiziert im Januar 2022 für das Software-Segment ein Wachstum für 2022 von 9 % 1; in diesem Segment erwartet die bitkom das größte Wachstum. b) GeschäftsverlaufDie CP Corporate Planning AG wurde in 2021 als 100%-Tochterunternehmen der CP Beteiligungs GmbH zusammen mit sämtlichen Beteiligungen an die pA AcquiCo (proALPHA Gruppe) veräußert. Die Integration des Unternehmens in die proALPHA Gruppe war in 2021 ein wesentlicher Bestandteil der unternehmerischen Aktivitäten des Unternehmens und wird auch in 2022 den weiteren Geschäftsverlauf maßgeblich prägen.
1
https://www.bitkom.org/Marktdaten/ITK-Konjunktur/ITK-Markt-Deutschland.html
c) ErtragslageIn 2021 konnte die CP AG die Umsatzerlöse um T€ 455 (+3 %) steigern. Dabei wurden Umsatz-Steigerungen in den Bereichen Subscription (+89 %), Infrastruktur (+28 %), Software-Pflege (+1 %) und bei Dienstleistungen (+12 %) erzielt. Der Aufwand für Wareneinsatz liegt im Jahr 2021 T€ 186 (+7 %) über dem Vorjahresniveau. Dies liegt zum einen an einem höherer Fremdanteil im Software-Lizenzbereich (37% vs. 30% in 2020) und zum anderen ist der Wareneinsatz für Subscription deutlich stärker gestiegen als der Umsatz. Fremdleistungen lagen, trotz Umsatzwachstum, auf dem Niveau des Vorjahres (+0 %). Die Mitarbeiterzahl nach § 267 HGB liegt +7 (+6%) gegenüber dem Vorjahr bei 119. Der Personalaufwand stieg durch erhöhte variable Gehälter, die Neueinstellungen und Abfindungszahlungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.456 (+17 %). Die Summe der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 4.172 (Vorjahr: T€ 3.859 liegt um 8 % über dem Vorjahr. Dies ist in erster Linie auf erhöhte Raumkosten (umzugsbedingt), höhere Fremdvertriebskosten und gestiegene Software-Wartungskosten zurückzuführen. Auch die Intercompany-Verrechnungskosten sind ggü. dem Vorjahr deutlich erhöht. Das Geschäftsjahr 2021 endet, aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit der Muttergesellschaft, mit einem Jahresüberschuss von T€ 0 (Vorjahr: T€ 0). Das EBIT (Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsergebnis) beträgt in 2021 T€ 145 nach T€ 1.737 im Vorjahr, der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung beläuft sich auf T€ 82 (Vorjahr: T€ 1.678). Die im Lagebericht des Vorjahres dargestellte Umsatzerwartung von 8 bis 12 % Wachstum konnte vor allem aufgrund gesunkener Software-Lizenzumsätze nicht ganz erreicht werden (+3 %), auch liegt das EBIT aufgrund der geringeren Umsatzsteigerung und erhöhter Personalkosten sowie stärker als der Umsatz gestiegene sonstige betriebliche Aufwendungen unter dem geplanten Wert (T€ 1.900). Das Ergebnis wird an die Muttergesellschaft abgeführt. d) FinanzlageDie CP AG verfügte in 2021 durchweg über ausreichend Liquidität. Die Zahlungsfähigkeit ist im kommenden Jahr bei erwartetem Geschäftsverlauf zu jeder Zeit gewährleistet. Kreditlinien bestehen nicht. Das Working Capital (Umlaufvermögen abzüglich kurzfristigen Fremdkapitals) beträgt T€ 870 (Vorjahr: T€ 1.095) und liegt somit leicht unter Vorjahr. Die Eigenkapitalquote beträgt 44 % (Vorjahr: 34 %). Die Veränderung resultiert aus einer niedrigeren Bilanzsumme. e) VermögenslageDas Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 12 % bzw. T€ 154 erhöht. Die Beteiligung an der CP Corporate Planning Nederland B.V. ist voll werthaltig, Darlehen bestehen nicht. Die Beteiligung an der CP Corporate Planning Hannover GmbH bleibt voll im Wert berichtigt. Ein gewährtes Darlehen bleibt voll wertberichtigt, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bleiben in voller Höhe einzelwertberichtigt. Die Beteiligung an der CP Corporate Planning Software UK Ltd. ist voll werthaltig. Darlehen bestehen nicht, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind voll werthaltig. Die Beteiligung an der CP Corporate Planning Schweiz AG bleibt voll im Wert berichtigt. Ein gewährtes Darlehen bleibt voll wertberichtigt, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bleiben in voller Höhe einzelwertberichtigt. Das Umlaufvermögen ist um -32% gesunken, im Wesentlichen bedingt durch eine deutlich geringere Liquidität. Diese ist sowohl auf den geringeren Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr als auch auf den Zahlungsabfluss für die Gewinnabführung für das Jahr 2020 zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen stichtagsbezogen aufgrund gesunkener Software-Lizenzumsätze ebenfalls -29% unter dem Vorjahr. Die sonstigen Rückstellungen fallen gegenüber dem Vorjahr aufgrund deutlich gestiegener Personalkostenrückstellungen deutlich höher aus. Die Verbindlichkeiten fallen aufgrund der deutlich geringeren Ergebnisabführung geringer als im Vorjahr aus. 3. Forschung und EntwicklungDer Bereich Forschung und Entwicklung war auch in 2021 aufgrund der nach wie vor bestehenden Dynamik der Branche und des Marktes von besonderer Bedeutung. Nach wie vor setzen wir auf die fachliche und integrierte Entwicklung von Controlling-Software. Die Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung lagen in 2021 in der Weiterentwicklung des Web-Clients, der ein einzigartiges übergreifendes Arbeiten über alle CP-Produkte hinweg ermöglicht. Zusätzlich liegt ein weiterer Fokus in der Verbesserung der Cloudangebote mit dem Einsatz von Docker und einer effizienteren Nutzung der Hardware. Außerdem wurde mit der Integration der Hi-Chart Software, eine leistungsfähiges IBCS-Reporting in das Portfolio integriert. In 2021 waren insgesamt 38 Mitarbeiter (Vorjahr: 37 Mitarbeiter) in den Bereichen Development und Qualitätsmanagement im Einsatz. Eine bilanzielle Aktivierung der Entwicklungsaufwendungen erfolgt nicht. 4. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtDie CP AG wird sich auch in Zukunft auf eine aufgaben- und zielgruppenbezogene Fokussierung des Vertriebs mit den Schwerpunkten Direktvertrieb und Partnervertrieb stützen. Darüber hinaus werden neue technologische Entwicklungen und kundenorientierte Anforderungen, insbesondere betreffend das Nutzungsverhalten von Anwendern, bei der Ausrichtung und Weiterentwicklung von Prozessen und Lösungen berücksichtigt und gefördert. Insbesondere die Integration des Unternehmens in die proALPHA Gruppe sowie die Schaffung einer gemeinsamen Softwareplattform wird den Zugang sowie das Cross-Selling im Markt der proALPHA Kunden deutlich verbessern. Dabei bleibt die betriebswirtschaftliche fachliche Ausrichtung unserer Software und unserer Mitarbeiter auch bei zunehmender Dynamik technologischer Entwicklungen unser Schwerpunkt und unsere Stärke im Marktumfeld. Entsprechend wird der weitere Ausbau unseres Partnernetzes mit zielverwandten Partnerunternehmen angestrebt. Wachstum im internationalen Markt bleibt unser Ziel. Dieser Markt bietet für uns großes Potenzial und entsprechende Chancen. Die CP AG wird sich gemäß den vorhandenen Potenzialen und Möglichkeiten flexibel auf die Marktentwicklung einstellen. Neue Geschäftsmodelle werden angestrebt und erarbeitet. Die damit verbundenen Risiken und Chancen sind uns bewusst, jedoch aufgrund der Komplexität im Einzelnen nicht quantifizierbar. Wesentliche Marktrisiken sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erkennbar. Die CP AG sieht sich aufgrund der Geschäftstätigkeit grundsätzlich mit - nicht quantifizierbaren - Markt-, Mitarbeiter- und Entwicklungsrisiken konfrontiert. Aufgrund der bestehenden Interdependenzen sind die Risiken grundsätzlich als gleichrangig anzusehen. Im Personalbereich bringt der Wettbewerb um fachlich qualifiziertes Personal im Markt die Risiken mit sich, keine qualifizierten Mitarbeiter zu gewinnen beziehungsweise qualifizierte Mitarbeiter an andere Arbeitgeber zu verlieren. Dadurch besteht die Gefahr, dass sich unternehmerische Prozesse verlangsamen. Aufgrund dieser Beschäftigungssituation ist in der Branche mit einem weiter ansteigenden Gehaltsniveau zu rechnen. Dies könnte bei der CP AG zu einer stärkeren Zunahme der Personalkosten führen. Die CP AG versucht, durch verschiedene Maßnahmen der Mitarbeiterbindung, eigener Ausbildung und Weiterentwicklung von Beschäftigten dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Marktrisiken: Die positive Prognose für die Business Intelligence Branche (siehe Fußnote 1, Seite 1) eröffnet auch der CP AG Chancen für eine positive Weiterentwicklung. Gleichwohl bestehen Wachstums- und Ergebnisrisiken durch verstärkten Wettbewerb. Mit neuen Anbietern und neuen Geschäftsmodellen muss gerechnet werden. Die CP AG wird diesen Herausforderungen durch ihre Marktstellung in der DACH-Region, dem einzigartigen Produktportfolio, Ausbau der Internationalisierung und Aufbau neuer Geschäftsmodelle entgegentreten. Den Anforderungen in der Entwicklung wird durch den Einsatz geschulter Mitarbeiter und neuester Technologien entgegengewirkt. Das Entwicklungsrisiko schätzen wir zum gegenwärtigen Zeitraum eher als gering ein. Da sich der Zeitraum des Geschäftsjahres der CP AG ab April 2022 von Januar bis Dezember auf April bis März verschiebt, wird es für den Zeitraum Januar bis März 2022 ein Rumpf-Geschäftsjahr geben. Für dieses Rumpf-Geschäftsjahr rechnen wir mit einem Umsatz in Höhe von ca. 5 Mio. €, welcher aufgrund gebündelter Vertriebsaktivitäten im In- und Ausland sowie durch zusätzliche Beratungs- und Serviceleistungen erwartet wird. Da das Rumpf-Geschäftsjahr einen deutlich geringeren Zeitraum als das abgelaufene Geschäftsjahr umfasst, ist ein Vergleich der Umsatz- und Kostenpositionen der beiden Zeiträume nicht möglich. Wir gehen aber davon aus, dass sich sowohl die Personalkosten als auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in einem zum Umsatz passenden Rahmen bewegen werden. Somit erwarten wir auch im Rumpf-Geschäftsjahr ein entsprechend positives EBIT sowie Jahresergebnis. Für das sich anschließende volle Geschäftsjahr rechnen wir mit Umsatzerlösen in Höhe von etwa 20 Mio. € sowie mit einer deutlichen Steigerung von EBIT und Jahresergebnis im Vergleich zum jetzt abgelaufenen Geschäftsjahr. Die Eigenkapitalquote sollte sich im Rumpf-Geschäftsjahr Januar bis März 2022 durch die Ergebnisabführung nicht wesentlich verändern. Wir gehen zum gegenwärtigen Zeitpunkt für die CP AG nicht von weiterhin negativen Auswirkungen einer erneuten Verbreitung des Corona-Virus und internationalen politischen Unruhen (z.B. Ukraine-Krieg) aus, dies bleibt jedoch abzuwarten.
Hamburg, den 12. April 2022 CP Corporate Planning AG Der Vorstand Johannes Boppre BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CP CORPORATE PLANNING AG, HamburgPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der CP CORPORATE PLANNING AG, Hamburg, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CP CORPORATE PLANNING AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen beabsichtigten oder unbeabsichtigten falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen beabsichtigten oder unbeabsichtigten falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 12. April 2022 Deloitte
GmbH
Dr. Arno Probst, Wirtschaftsprüfer Christian Schnepel, Wirtschaftsprüfer Hinweis: Bei dieser PDF-Datei handelt es sich lediglich um ein unverbindliches Ansichtsexemplar. Maßgeblich ist ausschließlich die in Papierform erstellte Berichterstattung. BERICHT DES AUFSICHTSRATSSehr geehrte Damen und Herren, über seine Tätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 erstattet der Aufsichtsrat folgenden Bericht: Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2021 gemäß den ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben den Vorstand überwacht und beratend begleitet. Der Vorstand hat uns schriftlich und mündlich über die Geschäftslage und -entwicklung, die aktuelle Ertragssituation, die Risikolage, das Risikomanagement, die kurz- und langfristige Planung sowie Investitionen und organisatorische Maßnahmen unterrichtet. Zudem stand der Aufsichtsrat in engem Kontakt mit dem Vorstand und erhielt Informationen über die Entwicklung der Geschäftslage und wesentliche Geschäftsvorgänge. Der Aufsichtsrat war in wichtige Entscheidungen eingebunden und fasste die nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung erforderlichen Beschlüsse. Unsere Entscheidungen basierten auf den Berichten und Beschlussvorschlägen des Vorstands, die wir eingehend geprüft haben. Im Geschäftsjahr 2021 ist der Aufsichtsrat zu vier Sitzungen per Videokonferenz zusammengekommen. Bei den Sitzungen waren stets sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrats anwesend. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat mehrere weitere Besprechungen und Abstimmungen im Wege von Telefonkonferenzen vorgenommen. In allen Sitzungen des Aufsichtsrats war der Vorstand anwesend. Die CP Corporate Planning AG wurde in 2021 als 100%-Tochterunternehmen der CP Beteiligungs GmbH zusammen mit sämtlichen Beteiligungen an die pA AcquiCo (proALPHA Gruppe) veräußert. Die Integration des Unternehmens in die proALPHA Gruppe war in 2021 ein wesentlicher Bestandteil der unternehmerischen Aktivitäten des Unternehmens und wird auch in 2022 den weiteren Geschäftsverlauf maßgeblich prägen. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat zu den Auswirkungen der COVID19-Pandemie, sowie der Ukraine-Krise und steigender Inflation intensiv mit dem Vorstand ausgetauscht, die Chancen und Risiken diskutiert sowie geeignete Maßnahmen erörtert. Den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der CP CORPORATE PLANNING AG zum 31. Dezember 2021 sowie den Lagebericht hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte GmbH, Hamburg, geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die genannten Unterlagen sowie der Prüfungsbericht der Deloitte GmbH lagen dem Aufsichtsrat zur Prüfung vor. An den Beratungen des Aufsichtsrats haben die Abschlussprüfer teilgenommen. Sie haben über die Schwerpunkte und die wesentlichen Ergebnisse ihrer Prüfungen schriftlich und mündlich berichtet. Der Aufsichtsrat kommt danach zu dem Ergebnis, dass der Jahresabschluss sowie der Lagebericht ordnungsgemäß entsprechend der für den jeweiligen Abschluss geltenden Regeln aufgestellt wurde und ein zutreffendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der CP CORPORATE PLANNING AG darstellt. Auch die Durchsicht des Prüfungsberichts und die Erörterung mit den Abschlussprüfern führten zu keinen Beanstandungen oder Einwendungen des Aufsichtsrats. Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis der Abschlussprüfer zu und billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2021. Der Jahresabschluss ist damit zugleich festgestellt. Der Aufsichtsrat hat ferner den Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns der CP CORPORATE PLANNING AG für das Geschäftsjahr 2021 geprüft und schließt sich diesem an. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der CP CORPORATE PLANNING AG für ihre engagierte Arbeit. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie haben einmal mehr gezeigt, wie wertvoll diese flexible und engagierte Arbeit für den Erfolg des Unternehmens ist.
Hamburg, 03. Juni 2022 CP Corporate Planning AG Der Aufsichtsrat der CP CORPORATE PLANNING AG Eric Verniaut, Vorsitzender des Aufsichtsrats Katharinenstraße 23-25 • 20457 Hamburg • P 49 40 431333-0 • info@corporate-planning.com • www.corporate-planning.com Managing Director: Andree Albrecht • Vorsitzender des Aufsichtsrats: Eric Verniaut USt-IdNr.: DE118700798 • Handelsregister: Amtsgericht Hamburg HRB 78220 |
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