Sherwin-Williams Deutschland GmbH
Same addressWholesale of paint and varnish
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Adrian Paul Leschnik since 2/28/2025 | Managing Director |
James Paul Lang since 2/28/2025 | Managing Director |
Jens Bonitz since 4/25/2024 | Procura |
Michael Baumann since 7/20/2023 | Procura |
Simon John Walker since 6/19/2023 | Managing Director |
Jeffrey James Micklich since 10/7/2019 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
The Sherwin-Williams Company | 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Inver GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Die Inver GmbH, Dresden (im Folgenden kurz: Inver oder Gesellschaft), gehört zu 100 % der Valspar Industries GmbH, Wuppertal. Die Gesellschaft ist in den weltweit agierenden US-Amerikanischen Sherwin-Williams Konzern integriert. Nach der Akquisition der bisherigen Dresdner Lackfabrik novatic GmbH & Co. KG zum 1. September 2019 wurde der damalige Pulverlackdistributionsstandort Essenbach geschlossen, der Geschäftssitz der Inver GmbH an den Standort Dresden verlagert und nun von dort Flüssiglack produziert und Pulverlack von anderen Produktionsstandorten des Sherwin-Williams-Konzerns in Europa vertrieben. Tätigkeitsschwerpunkt Der Schwerpunkt der Tätigkeit der Inver GmbH ist die Entwicklung, die Herstellung und der Verkauf von Anstrichstoffen, Verdünnern und anderen chemischen Produkten im Marktsegment Allgemeine Industrielacke sowie Schwerer Korrosionsschutz (Protective & Marine). Der Bereich Allgemeine Industrielacke umfasst Nass- und Pulverlacke. Ende des Jahres 2023 wurde im Bereich Allgemeine Industrie ein neues Marktsegment im Bereich Militärlacke in Betrieb genommen. Dieses gilt es in den nächsten Jahren weiter aufzubauen. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche Der russische Angriff auf die Ukraine führt weiterhin zu hohen Unwägbarkeiten im Bereich geopolitischer und wirtschaftspolitischer Risiken. Des Weiteren wirken sich auch der Konflikt im Nahen Osten nachteilig auf die Lieferketten aus, da z.B. benötigte Rohstoffe nicht mehr durch das Rote Meer transportiert werden können. Die weiterhin hohe Inflation, die anhaltende Unsicherheit der Lieferketten wirken der wirtschaftlichen Erholung in Europa und insbesondere in Deutschland entgegen. Hier wirkt sich zusätzlich die Energiepreispolitik der Bundesregierung und die zunehmende Regulierung nachteilig aus. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. So erwartet der Sachverständigenrat im Jahr 2023 einen finalen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,4%. Hierfür ist insbesondere der Rückgang der der inländischen Nachfrage verantwortlich. Diese dürfte sich im Jahr 2024 aber aufgrund der wieder steigenden realen Einkommen etwas erholen. Das außenwirtschaftliche Umfeld ist aber weiterhin stark eingetrübt. Hierzu haben die weltweite geldpolitische Straffung durch Leitzinsanhebungen als auch die schleppende Entwicklung in China beigetragen. Die Inflation ist im Laufe des Jahres 2023 signifikant zurückgegangen von 8,7% gegenüber dem Vorjahresmonat im Januar 2023 auf 3,7% im Dezember 2023. Für 2024 rechnet der Sachverständigenrat daher mit einer sehr schwachen Erholung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Deutschland von 0,7 Prozent bei einer weiteren Stabilisierung der Inflation auf einen Korridor von ca. 2,6%. Das Wachstum im Euroraum wird etwas positiver mit ca. 1,5% erwartet. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Februar leicht gestiegen auf 85,5 Punkte gestiegen, nach 85,2 Punkten im Januar. Dies war auf etwas weniger pessimistische Erwartungen zurückzuführen. Die Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Lage allerdings nach wie vor unverändert. Die aktuelle Lage im verarbeitenden Gewerbe wurde zuletzt im September 2020 so schlecht eingeschätzt. Der Rückgang des Auftragsbestandes hält unvermindert an. So lag die Produktion in der chemischen Industrie im Dezember weitere rund 8% unter dem bereits sehr niedrigen Vorjahresniveau. Die energieintensiven Industriezweige insgesamt, zu denen neben der Chemie unter anderem die Bereiche Glas, Glaswaren und Keramik sowie Metallerzeugung und -bearbeitung gehören, stellten 5,8% weniger her als im Vormonat. Die volkswirtschaftliche Entwicklung spiegelt sich natürlich auch in der Lack- und Druckfarbenindustrie wider. Der Markt ist 2023 um weitere ca. 3% zurückgegangen, während der Umsatz inflationsbedingt um ca. 2% gestiegen ist. Neben dem schwachen Inlandsmarkt überraschte auch der deutliche Rückgang der Exporte um 11,3%. Für 2024 erwartet die Branche einen weiteren Rückgang von ca. 2%, der Bereich der Industrielacke dürfte mit 0,5% etwas weniger betroffen sein, aber auch hier sind signifikante Wachstumshemmnisse erkennbar. Allenfalls im zweiten Halbjahr könnte sich die konjunkturelle Lage in der Branche leicht aufhellen. Darstellung des Geschäftsverlaufs mit Geschäftsergebnis Im Wirtschaftsjahr 2023 sank der Gesamtumsatz der Inver GmbH um 5,3% von TEUR 32.684 auf TEUR 30.943. Entsprechend sank auch der Rohertrag um 3,5% auf TEUR 7.003 von TEUR 7.258 im Vorjahr. Die Senkung resultiert aus dem Rückgang der Umsatzerlöse um 1,7 Mio EUR. Der Umsatzverlust wurde mit -1,4 Mio. EUR mehrheitlich durch den Rückgang im Pulverlackbereich verursacht. Hier zeigt sich besonders der Effekt der höheren Energiepreise bei der energetisch intensiveren Verarbeitung von Pulverlacken. Der Bereich Flüssiglack ging um 303 TEUR zurück, was sich mehrheitlich aus der Reduzierung der Umsätze mit Drittländern ergibt (-448 TEUR), während der Umsatz innerhalb der EU anstieg (+338 TEUR). Der Rückgang in Drittländern ist insbesondere eine Nachwirkung der Einstellung des Russlandgeschäfts im Jahr 2022. Aufgrund gestiegener sonstiger Aufwendungen hat die Gesellschaft ein negatives Jahresergebnis in Höhe von TEUR 6.278 erwirtschaftet. In der Bilanz wird 2023 ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 15.161 ausgewiesen, dieser betrug im Vorjahr TEUR 8.883. Aufgrund der vorliegenden Patronatserklärung der The Sherwin-Williams Company als Konzernobergesellschaft vom 30. April 2020 wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going Concern) ausgegangen. Personalkostenentwicklung und Personalstand In 2023 wurde die durchschnittliche Beschäftigtenzahl in 2023 auf 72 (2022: 76) reduziert, allerdings stieg aufgrund des Abschlusses von Tarifverhandlungen mit der IG BCE der Personalaufwand von TEUR 5.476 auf TEUR 5.681. Umsatz- und Ertragsentwicklung
Liquidität Die Finanzierung der Unternehmenstätigkeit erfolgt auch weiterhin aus dem konzerninternen Cashpooling. Der Finanzierungsbedarf hat im Vergleich zum Vorjahr abgenommen, die Verbindlichkeit gegenüber dem Cashpool stieg um TEUR 5.178 auf TEUR 34.325. Im Forderungsbestand von brutto TEUR 3.243 (Vorjahr TEUR 2.219) sind überfällige Kundenforderungen in Höhe von TEUR 240 (Vorjahr TEUR 122) enthalten. Wir haben überfällige Forderungen (> 90 Tage) aus Grundsätzen der kaufmännischen Vorsicht wertberichtigt. Für die Forderungen mit einer Fälligkeit von weniger als 90 Tagen zum Bilanzstichtag wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% gebildet. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung sowie Finanzierung Die Inver GmbH ist als Enkelgesellschaft eines börsennotierten amerikanischen Unternehmens in das interne Kontrollgefüge und Qualitätsmanagement der Konzernmutter eingebunden. Das Risikomanagement der Gesellschaft wird entsprechend durch geeignete Planungs- und Kontrollprozesse sichergestellt und regelmäßig internen und externen Revisionen unterzogen. Auf Basis des vorliegenden Jahresabschlusses und dem aktuellen Kenntnisstand der Geschäftsführung über das Geschäftsjahr 2023 sind trotz der besonderen Umstände infolge des Ukraine-Krieges und des Nahost-Konfliktes im Wesentlichen keine bestandsgefährdenden wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken erkennbar, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens- oder Ertragslage der Gesellschaft haben könnten. Aufgrund des negativen Jahresergebnisses ist die Gesellschaft für die Fortführung der Unternehmenstätigkeit allerdings weiterhin auf die finanzielle Unterstützung der Sherwin- Williams Gruppe angewiesen. Das Gewährleistungsrisiko kann in unserem Unternehmen durch unser Qualitätsmanagement weitgehend eingeschränkt werden. Das Restrisiko wird durch die bilanzierte Rückstellung in Höhe von TEUR 134 (Vorjahr TEUR 119) ausreichend berücksichtigt. Da der Großteil des Umsatzes in Deutschland und in der Europäischen Union erzielt wird, unterliegt Inver nur in geringem Ausmaß Wechselkursrisiken. Ausblick Die weiterhin angespannte weltpolitische Lage als auch der weiterhin vorhandene Rückgang von Auftragsbeständen in der Industrie sind weiterhin signifikante Risiken, die einer Erholung der Geschäftstätigkeit im Wege stehen. Der VdL erwartet lediglich eine marginale Steigerung der Produktion um ca. 0,5%, mehrheitlich in der zweiten Jahreshälfte. Positiv ist eine Erholung der Einkaufspreise für Rohstoffe zu vermerken, die die Gewinnmarge der eigenen Produktion aufgrund von Preiserhöhungen bei Kunden verbessert. Noch unklar ist die weitere Entwicklung der Energiepreise. Die aktuelle Entwicklung zeigt zwar wieder Preise unterhalb der Strompreisbremse und auch die Entwicklung bei Heizöl ist positiv zu bewerten. Allerdings sind die Strompreise noch immer sehr deutlich über den Werten vor dem Ukraine-Krieg und weitere Maßnahmen der Bundesregierung hin zu einem Industriestrompreis sind nicht absehbar. Bei Heizöl sind zudem die Risiken einer Ausweitung des Nahostkonflikts auf Länder wie den Iran nicht absehbar. Zur Stabilisierung des Umsatzes der Inver GmbH sind weitere Produkttransfers zwischen den Gesellschaften der Sherwin-Williams Company geplant. Hier soll insbesondere die Produktion in Italien entlastet werden, indem Produkte für den mittel- und nordeuropäischen Markt bevorzugt in Dresden produziert werden. Dies betrifft ein geplantes Jahresvolumen von ca. 350 Tonnen. Die neu in Betrieb gegangene Anlage zur Produktion von Militärlacken wird in 2024 zum ersten Mal zum Umsatz beitragen. Aufgrund von langwierigen Genehmigungs- und Autorisierungsprozessen auch bei unseren Kunden, wird hier aber der Zuwachs insbesondere durch die hohen zusätzlichen Abschreibungen eher gering sein. Des Weiteren sind in 2024 der Abschluss einiger wichtiger Neukundenprojekte geplant, die zum Produktionsvolumen insbesondere im Flüssiglackbereich beitragen sollen. Hier sind beispielsweise Kunden aus dem Bereich Eisenbahn zu erwähnen. Vor diesem Hintergrund prognostizieren wir für das Geschäftsjahr 2024 leicht steigende Umsätze von ca. 32 - 35 Millionen EUR. Das Ergebnis wird auch in 2024 wiederum negativ ausfallen, so dass eine weitere Unterstützung aus dem internen Cash Pooling notwendig sein wird.
Dresden, 15. August 2024 Die Geschäftsführung gez. Dr. Uwe Kätzel gez. Jeffrey James Micklich gez. James Michael Donchess gez. Simon John Walker BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG erstellt. Von den Erleichterungen für Aufstellung und Offenlegung macht die Gesellschaft Gebrauch. III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- oder Herstellkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibung des erworbenen Geschäfts- und Firmenwertes wird über die geschätzte Nutzungsdauer von 15 Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend des tatsächlichen Werteverzehrs angesetzt. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten unter EUR 250,00 werden in voller Höhe als Betriebsausgaben angesetzt. Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert von EUR 250,00 bis 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Forderungen und übrige Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten bilanziert. Dabei wird allen erkennbaren Risiken durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Ermittlung der pauschalen Wertberichtigung erfolgte in Höhe von ein Prozent der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen. Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Zahlungen, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das Eigenkapital der Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag durch Verluste aufgebraucht. Die Bilanz zum 31. Dezember 2023 weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 15.161.433,18 aus. Die Geschäftsführung geht auf Basis ihrer Planungsrechnung für 2024 von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gemäß § 256a Absatz 2 HGB bewertet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. IV. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist nachfolgend in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit EUR 1.186.182,44 (Vj. EUR 893.325,38) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und bestehen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 18.467,81 (Vj. EUR 27.130,40). Die Kapitalrücklage betrifft andere Zuzahlungen, die Gesellschafter in das Eigenkapital geleistet haben. Die Gesellschaft weist in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 15.161.433,18 (Vorjahr 8.883.332,18 EUR) aus. Zur Stärkung der Kapitalbasis wurde daher in 2020 eine Patronatserklärung durch den Sherwin-Williams-Konzern zugunsten der Inver GmbH abgegeben. Aufgrund der Unternehmensplanung ist von einer positiven Fortbestehensprognose auszugehen. Laufzeit der Verbindlichkeiten:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen TEUR 1.803 (Vj. TEUR 1.164) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen zum Jahresende TEUR 263 (Vj. TEUR 393). V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Unter den sonstigen Aufwendungen werden Forderungsverluste in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 54) sowie Aufwendungen für Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 258 (Vj. TEUR 129) ausgewiesen. IV. Sonstige Angaben 1. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 anzugeben sind (§ 285 Nr. 3a HGB)
2. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer ohne Geschäftsführer und Auszubildende (§ 285 Nr. 7 HGB) Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 72 (Vj. 76) Arbeitnehmer beschäftigt. 3. Organe der Gesellschaft
Die Bezüge der Geschäftsführung in der Inver GmbH betragen 158,0 TEuro. 4. Name und Sitz des Mutterunternehmens Mutterunternehmen der Inver GmbH ist die Valspar Industries GmbH, Wuppertal (Deutschland). Diese ist unter HRB 10610, AG Aachen registriert. Der Abschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss (größter Konzernkreis) der The Sherwin-Williams Company, Cleveland, Ohio/USA, einbezogen, der nach US amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt worden ist. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft einzusehen. 5. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Die Gesellschaft macht von der Regelung nach § 288 Abs. 2 S. 2 HGB Gebrauch. 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung, welche nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und gem. § 285 Nr. 33 HGB vermerkpflichtig sind, sind nicht bekannt. 7. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Dresden, 15. August 2024 gez. Dr. Uwe Kätzel gez. Jeffrey James Miklich gez. James Michael Donchess gez. Simon John Walker
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.12.2024 festgestellt. Der BestätigungsvermerkAn die Inver GmbH, Dresden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Inver GmbH, Dresden - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Inver GmbH, Dresden für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts Wir machen auf die Ausführungen der Geschäftsführung im Lagebericht, Abschnitt "Darstellung des Geschäftsverlaufs mit Geschäftsergebnis" sowie Abschnitt "Liquidität" aufmerksam, in welchem darauf hingewiesen wird, dass die Bilanz zum Jahresende 2023 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 15.161,4 TEuro ausweist. Aufgrund der vorliegenden Patronatserklärung der Konzernobergesellschaft vom 30. April 2020 und der Finanzierung der Gesellschaft aus dem konzerninternen Cashpooling wird von einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 15. August 2024 Dr.
Heide & Noack PartGmbB
gez. Dr. Winfried Heide, Wirtschaftsprüfer gez. Heike Noack, Wirtschaftsprüferin |
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