Activities of holding companies
Master Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Helmar Willi Schulze since 11/23/2009 | Board Member |
Robert Heiß since 11/23/2009 | Procura |
Hans-Jürgen Möchel since 9/21/2006 | Board Member |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
EKL AGLeutkirch im AllgäuJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Lagebericht1. Allgemeine Unternehmensdarstellung Die EKL AG ist in das Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter HRB 610356 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Leutkirch im Allgäu. Gegenstand des Unternehmens ist die Eigenmontage oder Montage im Unterauftrag sowie die Beratung und die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von elektronischen Artikeln aller Art, insbesondere von Bauteilen und Baugruppen zur Kühlung elektronischer Bauelemente, Baugruppen und Geräten sowie damit zusammenhängenden Anwendungen, ferner der Handel mit diesen Artikeln. Allgemeine Entwicklung und Branchenentwicklung Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen aufgrund des Krieges in der Ukraine, der Energiekrise und der hohen Inflation hat sich die erfreuliche Geschäftsentwicklung des vergangenen Jahres auch im Geschäftsjahr 2022/2023 fortgesetzt. Mit TEUR 3.396 konnte ein sehr gutes Jahresergebnis erzielt werden. Bei den Umsatzerlösen wurde erneut ein hohes Plus gegenüber dem Vorjahr erzielt. Das Wachstum im Industriebereich ist ungebrochen. Auch im Berichtsjahr wurden in den Bereichen Automatisierung und Embedded Module zweistellige Zuwachsraten verzeichnet. Der vorherrschende Personalmangel zwingt Unternehmen ihre Abläufe zu optimieren und Fertigungsprozesse zu automatisieren. Durch flexible Anpassungsmöglichkeiten rechnet sich die Automatisierung inzwischen auch für kleinere und mittlere Stückzahlen. Bei den Auftragsfertigern hat sich die positive Entwicklung fortgesetzt. Es sind neue Geräteserien hinzugekommen, die Produkte für ältere Geräteserien werden aber weiterhin benötigt. Zuwächse wurden außerdem in den Bereichen Leistungselektronik, Medizintechnik und Multimedia verzeichnet. Im Bereich Distribution konnte das Vorjahresniveau gehalten werden. Die IT-Branche ist nach wie vor von Komponentenknappheit bzw. dem Fehlen einzelner Bauteile sowie der Lieferkettenproblematik betroffen, wenngleich sich die Verfügbarkeit von Komponenten insgesamt verbessert hat. Hinzu kamen Energiekrise und Inflation. Obwohl das Kaufverhalten der Endkunden aufgrund der Situation wesentlich zurückhaltender ist, konnte dennoch der Umsatz im Bereich Assembler PC gesteigert werden. Rückläufig ist der Bereich für LED-Kühlungen. Der Bedarf an einem Hauptprodukt ist aufgrund der Wettbewerbssituation bei den Kunden stark eingebrochen und konnte nicht durch andere Projekte kompensiert werden. Absatzmarkt Unverändert ist mit einem überwiegenden Anteil das Inland der wichtigste Absatzmarkt für die EKL AG. Wichtigste Produktgruppen sind kundenspezifische Kühllösungen für Industrie-PCs, Embedded Module und zunehmend Cold-Plates zur Kühlung von Hochleistungselektronik sowie Lüfter und die Eigenmarke Alpenföhn. Beschaffungsmarkt Wesentlicher Beschaffungsmarkt für Kühler ist unverändert China. Seitens der Lieferanten kam es zu keinen kritischen Lieferengpässen. Die Beschaffungszeiten haben sich inzwischen wieder auf ein stabiles Niveau eingependelt, was bei der Seefracht noch bei ca. 2 Wochen über dem Vor-Corona-Niveau liegt. Die Fertigungszeiten der Lieferanten liegen wieder auf Vor-Corona-Niveau. Die Lieferantenstruktur ist stabil. Der Einkauf verteilt sich sehr ausgeglichen auf diverse Lieferanten. Es besteht insoweit keine für das Unternehmen riskante Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten. Lieferanten können größtenteils gegenseitig ersetzt werden, da sie die gleichen Fertigungstechnologien abdecken. Durch den breiten Lieferantenstamm ist die EKL AG in der Lage, alle für ihren Tätigkeitsbereich herkömmlichen und auch neuen Fertigungstechnologien und Lösungen anzubieten. Trotz deutlich höherem Einkaufsvolumen hat sich die Anzahl der Reklamationen nur geringfügig erhöht. Eigenfertigung - CNC, Montage und Assemblierung Die Montage und Fertigungsmöglichkeit in Deutschland bleibt ein wichtiger Bestandteil für einen kundenorientierten Service. Die vorhandene Maschinenkapazität bietet die Grundlage für die kontinuierliche Erweiterung und Spezialisierung des Produktportfolios, insbesondere im Bereich von Kühllösungen für die Industrie und den Gerätebau sowie den Muster- und Prototypenbau. Vor allem bei Nacharbeiten kann die EKL AG durch die Fertigungsmöglichkeiten im Hause sehr flexibel und schnell reagieren. Investitionen Im Berichtsjahr 2022/2023 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 282 getätigt. Einen wesentlichen Anteil davon betrafen eine weitere CNC Messmaschine (+59), die Umzäunung des Firmengeländes (+44), ein Dokumentenmanagementsystem (+34), Werkzeuge (+29), ein optisches Prüfgerät (+25) sowie einen Hochhubwagen (+16). Für das Geschäftsjahr 2022/2023 ergibt sich eine Investitionsquote von 6,3 % (i.Vj. 3,3 %). Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren 42 Mitarbeiter beschäftigt. Die Personalaufwandsquote hat sich im Berichtszeitraum nicht verändert. Steigende Personalkosten wurden durch das Umsatzwachstum aufgefangen. Arbeitsplätze werden laufend modernisiert. Die Angestellten haben Arbeitsplätze mit neuesten EDV-Geräten und höhenverstellbaren Schreib- und Arbeitstischen. Firmenfahrzeuge sowie betriebliche Telefone werden auch zur privaten Nutzung zur Verfügung gestellt. Für leitende Angestellte erfolgen Bonuszahlungen bei Erreichen vorher gemeinsam definierter Ziele. Des Weiteren werden nahezu für alle Mitarbeiter freiwillige Bonuszahlungen geleistet. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden zudem Inflationsausgleichsprämien ausbezahlt. Neben den gesetzlich notwendigen Schulungen (z. B. Ladungssicherung) wurden weitere Schulungen zu Produkthaftung, DSGVO sowie ein Messetraining durchgeführt. Forschung und Entwicklung Es werden nach wie vor weniger kundenspezifische Produkte entwickelt und konstruiert als in der Zeit vor Corona. Grund hierfür ist, dass die meisten Kunden aufgrund der vielen negativen Markteinflüsse und Unsicherheiten (Personalmangel, Krieg, Bauteilknappheit, lange Lieferzeiten, Inflation, Konjunkturabschwung) Projekte noch immer pausiert oder ganz gestoppt haben. Ein wichtiger Bestandteil um Neuprojekte zu gewinnen und erfolgreich umzusetzen sind thermische Simulationen. Die unterschiedlichen Technologien werden innovativ eingesetzt und miteinander kombiniert um sie dann auf neue Anwendungsbereiche zu übertragen. 2. Vermögenslage Zum Bilanzstichtag ergibt sich ein Eigenkapital von TEUR 5.080. Dies entspricht einer Eigenkapital-Quote von 57,1 % (i.Vj. 50,3 %). Die Bilanzsumme verringert sich um TEUR 413 auf TEUR 8.903. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme (Anlagenquote) beträgt 13,6 % (i.Vj. 12,7 %). Der Wert der Vorräte hat sich gegenüber dem Vorjahr verringert. Wesentliche Anteile des Inventurbestandes betreffen Industrieprodukte (insbesondere für den Bereich der Automation) zur Absicherung der Verfügbarkeit bei Rahmenaufträgen. Das reduzierte Vorratsvermögen spiegelt die Entwicklung des Auftragsbestands wider. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weisen einen gegenüber dem Vorjahr verringerten Wert aus. Grund hierfür sind die im Juni gegenüber dem Vorjahr geringeren Umsatzerlöse. Der höhere Wert bei den sonstigen Vermögensgegenständen resultiert insbesondere aus höheren Umsatzsteuerforderungen und aus dem Anstieg des Barwertes eines Zinscaps. Aufgrund des positiven Ergebnisses erhöhen sich die Steuerrückstellungen um TEUR 287. Die sonstigen Rückstellungen i.H.v. TEUR 1.778 (i.Vj. TEUR 1.398) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten und Kundenboni. Der Kapitalbedarf wurde im Geschäftsjahr durch den laufenden Cash-Flow gedeckt. Zum Geschäftsjahresende bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Der Wert der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegt stichtagsbedingt unter dem des vorherigen Geschäftsjahres. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten nahezu ausschließlich Verbindlichkeiten aus Steuern. 3. Finanzlage Die Finanzierung des laufenden Geschäfts erfolgt durch den laufenden erzielten Jahresüberschuss. Ziel des Finanzmanagements ist die Sicherung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit bei möglichst geringen Fremdkapitalkosten. Zur mittelfristigen Sicherung des günstigen Zinsniveaus bei den Kapitalmarktdarlehen wurde ein Zinsbegrenzungsgeschäft (Cap) abgeschlossen. Am Ende des Geschäftsjahres zeigt das Unternehmen einen positiven Finanzmittelfonds i.H.v. TEUR 758. Im Geschäftsjahr wurden sämtliche Kredite zurückbezahlt. Aus der Cash-Flow-Rechnung des Berichtszeitraumes (an DRS 2 orientiert) ergibt sich ein Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit i.H.v. TEUR 4.971. 4. Ertragslage Im Geschäftsjahr wurde ein Rohergebnis i.H.v. EUR 10,6 Mio. (i.Vj. EUR 8,5 Mio.) erzielt. Wesentliche Ursache sind die stark angestiegenen Umsatzerlöse. Die Rendite auf das Rohergebnis beträgt 32,0 % (i.Vj. 29,9 %). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Berichtszeitraum lag bei TEUR 4.725 (i.Vj. TEUR 3.533). Der Jahresüberschuss betrug TEUR 3.396 (i.Vj. TEUR 2.539). Der Bilanzgewinn zum 30.06.2023 beträgt TEUR 3.980 (i.Vj TEUR 3.584). Der Gewinn vor Zinsaufwand, Steuern und periodenfremden Aufwendungen und Erträgen (EBIT) beträgt TEUR 4.654 (i.Vj. TEUR 3.727), der EBITDA TEUR 4.903 (i.Vj. TEUR 3.975). 5. Risiken und Chancen Risikomanagement Für sämtliche Unternehmensprozesse und Unternehmensbereiche wurden der aktuelle Stand ermittelt sowie Verbesserungsmöglichkeiten erarbeitet. In regelmäßigen Geschäftsleitungssitzungen werden Plan-Ist-Abweichungen für sämtliche relevanten Unternehmensbereiche analysiert. Dies ermöglicht zeitnah negativen Entwicklungen entgegenzusteuern. Risiken der künftigen Entwicklung Die Risiken liegen nur noch bedingt im allgemeinen Trend einzelner Branchen, da die EKL AG die Strategie der Produkt- und Marktdiversifikation weiter ausbaut um von einzelnen Marktsegmenten unabhängig zu sein. Risiken liegen insbesondere in geopolitischen Unsicherheiten, steigenden Energiekosten, Energieknappheit, Inflation sowie dem Mangel an Fachkräften. Diese trüben die Konjunkturaussichten. Nicht abschätzbar sind die Folgen des Ukrainekrieges auf die politische und wirtschaftliche Lage sowie auf sozialstrukturelle Faktoren. Chancen der künftigen Entwicklung Der Markt von elektronischen Artikeln aller Art, insbesondere von Bauteilen und Baugruppen zur Kühlung elektronischer Bauelemente, Baugruppen und Geräte sowie damit zusammenhängenden Anwendungen ist nahezu unbegrenzt. Dies ermöglicht grundsätzlich die Chancen auf Wachstum. Konkret ergeben sich Chancen im Bereich der Flüssigkeitskühlung (Cold-Plates) und im Ausbau des Lüftergeschäfts. 6. Zukünftige Entwicklung Für das Geschäftsjahr 2022/2023 erwarteten wir aufgrund unserer Planung einen moderaten Umsatzanstieg in Höhe von 2,0 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2021/2022 und einen Jahresüberschuss auf dem Vorjahresniveau. Die prognostizierte Umsatzentwicklung und das erwartete Jahresergebnis konnte trotz der starken Inflation und der Ukraine-Krise aufgrund unerwarteter Umsatzsteigerungen weit übertroffen werden. Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2023/2024 ist aufgrund der eingetrübten Konjunkturaussichten verhalten. Basierend auf der Planung für das laufende Geschäftsjahr und dem aktuellen Auftragsbestand wird das unerwartet hohe Umsatzvolumen des vergangenen Geschäftsjahres voraussichtlich nicht erneut erreicht werden. Es ist zu erwarten, dass aufgebaute Sicherheitsbestände bei einzelnen Kunden aufgrund kürzerer Wiederbeschaffungszeiten und besserer Verfügbarkeit von Komponenten sukzessive reduziert werden. Aufgrund des ersten Quartals und laufender Rahmenverträge wird dennoch ein gutes Ergebnis erwartet. Um den zuvor genannten Risiken entgegenzuwirken, wurden die Ressourcen zur Nutzung des Potentials von Bestandskunden und zur Gewinnung von Neukunden und Neuprojekten weiter erhöht. Für das Folgejahr (2024/2025) wird mit einem Umsatzwachstum von etwa 3 % gerechnet. Allerdings ist die zukünftige Entwicklung aus Gründen, die nicht im Einflussbereich der EKL AG liegen, aktuell nur schwer absehbar. Die geplanten Investitionen für 2023/2024 und 2024/2025 liegen über dem des Berichtszeitraumes und betreffen im Wesentlichen die Erneuerung und Erweiterung der IT-Infrastruktur, der IT-Sicherheit und der Digitalisierung (Ausbau des Dokumentenmanagements und Optimierung von Geschäftsprozessen). Außerdem sind die Anschaffung einer Umweltkammer für Lebensdauertests von Neuprodukten sowie Werkzeuge für Eigenprodukte und die Ausweitung der Second Source Politik in der Planung. Für diese Investitionen ist ein Volumen in Höhe von rund TEUR 300 geplant. Des Weiteren sind für Instandhaltung TEUR 50 vorgesehen. Die Investitionen sollen zu 100 % durch den Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit gedeckt sein. Sowohl für das Geschäftsjahr 2023/2024 als auch für 2024/2025 werden keine außergewöhnlichen Finanzmittelabflüsse erwartet.
Leutkirch im Allgäu, 08. September 2023 Der Vorstand gez. Hans-Jürgen Möchel gez. Helmar Schulze BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die EKL AG mit Sitz in Leutkirch ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Ulm unter der Nummer HRB 610356 eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022/2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die auf den Jahresabschluss angewendeten Darstellungsgrundsätze sind beibehalten worden. Die Wertansätze der Bilanz zum 30. Juni 2022 wurden unverändert in die Eröffnungsbilanz übernommen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 ff. HGB erstellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB erstellt. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer zwischen 3 und 5 Jahren um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Gegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear oder degressiv zwischen 3 und 33 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Bewegliche Vermögensgegenstände über EUR 800,00 Anschaffungswert werden ab dem Zeitpunkt der Anschaffung zeitanteilig abgeschrieben ("pro rata temporis"). Die Bestände an Waren und Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten bewertet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Geleistete Anzahlungen, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel sind zum Nennwert bzw. im Falle des Zinsbegrenzungsgeschäfts zum beizulegenden Zeitwert angesetzt. Einzelwertberichtigungen waren nicht zu bilden. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Bei den Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken in Höhe vernünftiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt. Sie sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz Bilanz AKTIVA Die Entwicklung des Anlagevermögens als Teil des Anhangs wird in einer Anlage gesondert dargestellt. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen den Zeitwert aus einem Zinsbegrenzungsgeschäft sowie Umsatzsteuerforderungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. PASSIVA Das gezeichnete Kapital von EUR 1.000.000,00 ist eingeteilt worden in 1.000.000 Namensaktien im Nennbetrag von je EUR 1,00. Der Bilanzgewinn ermittelt sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gliedern sich entsprechend ihrer Restlaufzeiten wie folgt:
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten ausstehende Umsatzsteuerzahlungen für Mai 2023 (TEUR 146), nachträgliche Körperschaftssteuerzahlungen für 2022 (TEUR 207), Körperschaftssteuervorauszahlungen für 2023 (TEUR 207) sowie ausstehende Lohn- und Kirchensteuerzahlungen i.H. v. TEUR 75. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge i.H.v. TEUR 1 (i.Vj. TEUR 23). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung i.H.v. TEUR 268 (i.Vj. TEUR 37) enthalten. Die Position Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung i.H.v. 58 (i.Vj. 57). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung i.H.v. TEUR 213 (i.Vj. TEUR 300) V. Ergänzende Angaben 1. Zusammensetzung der Organe Vorstandsmitglieder im Geschäftsjahr waren: Herr Hans-Jürgen Möchel, Leutkirch i.A., Vorstand Herr Helmar Schulze, Wangen i.A., Vorstand Aufsichtsratsmitglieder im Geschäftsjahr waren: Frau Sigrid Netzer (Vorsitzende), Wangen i.A., Steuerberaterin Herr Frank Sichler (Stellv. Vorsitzender), Leutkirch i.A., Kaufmann Herr Dr. Ralph Hartmann, Edinburgh, GB, Sprachwissenschaftler 2. Mitteilung von Aktionären nach § 20 AktG Die Möchel GmbH hat der Gesellschaft gemäß § 20 Abs. 1 und 3 AktG mitgeteilt, dass ihr ohne Hinzurechnung von Aktien nach § 20 Abs. 2 AktG 50 % der Aktien an der Gesellschaft und damit mehr als der vierte Teil der Aktien an der Gesellschaft gehören. Ferner hat Herr Hans-Jürgen Möchel der Gesellschaft gemäß § 20 Abs. 1 und 4 AktG folgendes mitgeteilt: gemäß § 20 Abs. 1 AktG gehören ihm 50 % der Aktien an der Gesellschaft und damit mehr als der vierte Teil der Aktien an der Gesellschaft; gemäß § 20 Abs. 4 AktG gehört ihm mittelbar eine Mehrheitsbeteiligung an der Gesellschaft, da er unmittelbar 50 % der Aktien an der Gesellschaft hält und ihm die 50 %ige Beteiligung der von ihm abhängigen Möchel GmbH, Leutkirch i.A., gemäß § 20 Abs. 1 Satz 2 i. V. m. § 16 Abs. 4 AktG zuzurechnen sind. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen bestehen i.H.v. TEUR 722. 4. Finanzinstrumente Zur Absicherung von Kursrisiken wurden unterjährig Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag bestanden jedoch keine derivativen Kurssicherungsgeschäfte. Zur Absicherung von Zinsschwankungen wurde ein Zinsbegrenzungsgeschäft (Cap) abgeschlossen. Dies wird zum beizulegenden Zeitwert (ermittelt nach der "Black-Scholes-Methode") maximal bis zu den Anschaffungskosten unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag valutiert es mit TEUR 118. Cap Anfangsdatum: 28. September 2018 Enddatum: 29. September 2028 Bezugsbetrag: EUR 1.000.000,00 Cap-Rate: 0,25 % p.a. Basis-Satz: 3-Monats-EURIBOR 5. Durchschnittliche Mitarbeiterzahl Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 42 Mitarbeiter (i. Vj. 38), inklusive 2 Vorstände. Von den in Vollzeit beschäftigten Arbeitnehmern waren durchschnittlich 2 Vorstände, 21 Angestellte, 1 Auszubildende und 15 Arbeiter. Des Weiteren wurden durchschnittlich 3 Teilzeitkräfte beschäftigt. 6. Grundlagen der Währungsumrechnung Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgte während des Berichtsjahrs mit dem durchschnittlichen Devisenkurs des Vormonats. Zum Bilanzstichtag werden Vermögensgegenstände und Schulden mit dem Devisenkassamittelkurs erfolgswirksam umgerechnet. 7. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB. 8. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind, liegen nicht vor.
Leutkirch im Allgäu, 08. September 2023 Der Vorstand gez. Hans-Jürgen Möchel gez. Helmar Schulze
Bericht des AufsichtsratsEKL AG, Leutkirch i.A.Im Geschäftsjahr 2022/2023 fand eine ordentliche Sitzung des Aufsichtsrats statt. Als Aufsichtsrat befassten wir uns mit der Lage des Unternehmens in einem anhaltend besonderen Umfeld der politischen und wirtschaftlichen Lage und mit den pandemiebedingten und kriegsbedingten Veränderungen der wirtschaftlichen Situation. Wir berieten den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens und überwachten die Geschäftsführung. Der Vorstand unterrichtete uns regelmäßig, zeitnah und umfassend über die wirtschaftliche Entwicklung der EKL AG. Wir erörterten ausführlich die Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr. Jahresabschluss Den Jahresabschluss sowie die Prüfung der EKL AG, Leutkirch zum 30. Juni 2023 hat die Dr. Esters & Prof. Dr. Joos & Seifert GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfergesellschaft geprüft bzw. durchgeführt und keine Beanstandungen festgestellt. Wir haben diese Unterlagen auch selbst geprüft. Der Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses lag allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor. Wir hatten keine Einwendungen und stimmen dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt; dieser ist damit festgestellt. Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurde ein Jahresüberschuss von € 3.396.360,41 erzielt. Es ergibt sich ein Bilanzgewinn von € 3.980.452,34. Das Kapital der Gesellschaft laut Bilanz zum 30.06.2023 beträgt € 5.080.452,34. Der Vorstand hat vorgeschlagen, den Bilanzgewinn von € 5.080.452,34 wie folgt zu verwenden: a.) Einstellung in Gewinnrücklagen: € 0,00 b.) Ausschüttung einer Bruttodividende von € 2,00 Aktie c.) Gewinnvortrag: € 2.080.452,34 auf neue Rechnung vorzutragen. Dem stimmt der Aufsichtsrat einstimmig zu. Der Aufsichtsrat will für das laufende Geschäftsjahr 2023/2024 wieder aktiv an der Geschäftspolitik teilnehmen. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und insbesondere auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der EKL AG für ihren Einsatz und ihre Leistung. Für den Aufsichtsrat
Leutkirch, 27. September 2023 Sigrid Netzer, Vorsitzende des Aufsichtsrats sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.09.2023 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die EKL AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EKL AG - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EKL AG für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wangen im Allgäu, 22. September 2023 Dr.
Esters & Prof. Dr. Joos & Seifert GmbH & Co.
KG
Christian Seifert, Wirtschaftsprüfer |
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