STEULER-KCH Materials GmbH
Same addressManufacture of builders’ ware of plastic
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Jürgen Michael Weiss since 7/11/2005 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
Martiss GmbH | 90.00% |
| 10.00% |
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Official financial statements and annual reports
SP Management GmbH(vormals: KCH Group GmbH)SiershahnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2006 bis zum 31.12.2006Bilanz zum 31. Dezember 2006Aktiva
Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2006
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006
Anhang für das Geschäftsjahr 2006A. Allgemeine ErläuterungenDer Jahresabschluss der KCH Group GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Einige gesetzlich vorgesehene Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung haben wir zum besseren Verständnis und aus Gründen der Übersichtlichkeit zusammengefasst. Der Anhang enthält die entsprechenden Einzelangaben beziehungsweise die entsprechenden Erläuterungen. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Den planmäßigen Abschreibungen auf die Firmenwerte liegt eine Nutzungsdauer von 20 Jahren zu Grunde die gemäß vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt wurde. Die übrigen entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden planmäßig über eine Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Bei den Abschreibungen werden unter Berücksichtigung der steuerlichen Vorschriften die höchstmöglichen Sätze angewendet. Die Zugänge bei den beweglichen Anlagegütern werden linear (Pro-Rata-Temporis) abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter werden im Geschäftsjahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Zinslose oder niedrig verzinsliche, langfristige Ausleihungen werden abgezinst. Die Bewertung der Roh-. Hilfs- und Betriebsstoffe, der Handelswaren sowie der sonstigen fremdbezogenen Waren erfolgt zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten oder zu vom Verkaufspreis abgeleiteten realisierbaren Preisen am Bilanzstichtag. Die Bewertung der selbst hergestellten unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag. Bei der Berechnung der realisierbaren Preise am Bilanzstichtag wird das Prinzip der verlustfreien Bewertung beachtet. Für Stoffe, Waren und Erzeugnisse mit geringer Gängigkeit oder hoher Reichweite des Lagerbestandes wurden Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Herstellungskosten werden überwiegend unter Anwendung der Durchschnittsmethode ermittelt. Sie enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie lineare Abschreibungen. Zinsen auf Fremdkapital werden nicht aktiviert. Für Risiken im Vorratsvermögen sind darüber hinaus pauschale und individuelle Abschreibungen in angemessener Höhe vorgenommen worden. Die Bewertung der unfertigen Bauwerke erfolgt zu den steuerlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung ist beachtet worden. Für in einzelnen Aufträgen darüber hinaus enthaltene Risiken werden Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften auf Vollkostenbasis gebildet. Von Kunden bereits erhaltene An- und Teilzahlungen für einzelne Aufträge werden vom jeweiligen zugehörigen Bestandswert aktivisch abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Allen erkennbaren Risiken wurde durch eine angemessene Wertberichtigung Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen werden grundsätzlich zum Anschaffungskurs oder dem niedrigeren Mittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Der Sonderposten mit Rücklageanteil wurde aufgrund einer Entscheidung der Geschäftsführung in 2006 vollständig aufgelöst. Die Rückstellungen für Pensionen werden gemäß § 6a EStG nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung der Richttafeln nach "Prof. Dr. Klaus Heubeck 2005 G" und unter Anwendung eines Zinssatzes von 6,0 % zum Teilwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Es werden Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen zu dem Zeitpunkt gebildet, in dem mit den Arbeitnehmern eine Altersteilzeitvereinbarung abgeschlossen worden ist. Die Aufstockungsbeträge werden in voller Höhe passiviert; die Beträge für die Freistellungsphase werden ratierlich während der Beschäftigungsphase angesammelt. Tarifvertragliche Verpflichtungen zum Abschluss von Altersteilzeitvereinbarungen bestehen nur bei einem Teil der Arbeitnehmer. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, wurden mit dem Mittelkurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung bewertet. Verluste aus Kursänderungen wurden durch Neubewertung am Bilanzstichtag berücksichtigt. C. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage I dargestellt. Die Liste über den Anteilsbesitz der KCH Group GmbH wird beim Handelsregister des Amtsgerichts Montabaur (HRB 6481) hinterlegt. Vorräte Die Vorräte (brutto) setzen sich wie folgt zusammen:
Bei der Ermittlung der Vorräte (netto) wurden insgesamt T€ 1.817 (Vj. T€ 2.410) von Kunden bereits erhaltene An- und Teilzahlungen für einzelne Aufträge vom jeweiligen zugehörigen Bestandswert, aktivisch abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten zum überwiegenden Teil Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr mit Tochtergesellschaften sowie Darlehen. Die Forderungen betreffen im Wesentlichen die KCH (Wuhan) Co., Ltd., China, (T€ 9.263), Ancobras Anticorrosivos do Brasil Ltda., Brasilien, (T€ 1.596), Beugin Maroc S.a.r.l., Marokko, (T€ 1.000) sowie die Beugin Industries S.A.S., Frankreich, (T€ 688). Die Restlaufzeiten der ausgewiesenen Forderungen sind kleiner als 1 Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen Lieferanten (Boni) sowie Anlagengegenstände, die für einen späteren Einsatz bei der KCH (Wuhan) Co. Ltd., China, vorgesehen sind. Darüber hinaus enthalten die sonstigen Vermögensgegenstände eine Kaufpreisforderung gegen die Ceilcote Inc., USA, aufgrund des Verkaufs der Ceilcote Markenrechte. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben ebenso wie im Vorjahr keine eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Stichtag in Höhe von 90 % von der KCH Holding GmbH, Berg, sowie die verbleibenden 10 % von der academedi GmbH, München, gehalten und ist voll eingezahlt. Zum Ausgleich des zum 31. Dezember 2005 ausgewiesenen Bilanzverlustes von T€ 34.400 wurde im Rahmen der notariell beurkundeten außerordentlichen Gesellschaftsversammlung vom 22. Dezember 2006 beschlossen, die Kapitalrücklage um T€ 11.880 auf T€ 1.774 aufzulösen und diesen Betrag mit dem Bilanzverlust zu verrechnen, der hiernach noch T€ 22.520 beträgt. Darüber hinaus wurde eine Herabsetzung des Stammkapitals nach § 58 a Abs. 1 GmbHG um T€ 22.520 auf T€ 17.740, zum Ausgleich des nach der Auflösung der Kapitalrücklage verbleibenden Bilanzverlustes, beschlossen (vereinfachte Kapitalherabsetzung). Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 19. Februar 2007. Das Kapital des stillen Gesellschafters wird aufgrund der Erklärung eines qualifizierten Rangrücktrittes durch die KCH Holding GmbH im Eigenkapital ausgewiesen. Die anteilige Teilnahme am Verlust des Geschäftsjahres 2006 in Höhe von 35 % auf den Verlust vor inländischen Ertragssteuern und Gewinnen aus dem Abgang von Sachanlagen in Höhe von T€ - 2.291 ist im Kapital des stillen Gesellschafters bereits berücksichtigt. Der Bilanzverlust beinhaltet den nach der Verlustteilnahme des stillen Gesellschafters verbleibenden Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ - 1.126. Sonderposten mit Rücklageanteil Der im Vorjahr ausgewiesene Sonderposten mit Rücklageanteil enthielt in voller Höhe steuerliche Mehrabschreibungen gemäß § 6b EStG, R 35 EStR sowie nach § 4 Fördergebietsgesetz. Aufgrund einer Entscheidung der Geschäftsführung wurde der Sonderposten mit Rücklageanteil in voller Höhe in 2006 aufgelöst. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden für Anwartschaften und laufende Leistungen gebildet. Die Rückstellungen entsprechen dem Teilwert gemäß § 6a EStG in Verbindung mit R 41 EStR. Sie beruhen auf einem versicherungsmathematischen Gutachten unter Anwendung der Sterbetafeln 2005 G. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Beträge für Gewährleistungsverpflichtungen (T€ 850) und für ausstehende Rechnungen/Nachlaufkosten (T€ 1.008). Daneben sind im Personalbereich insgesamt T€ 2.528 hauptsächlich für Jubiläumszuwendungen, Altersteilzeitverpflichtungen, Urlaub und Mehrarbeit ausgewiesen. Verbindlichkeiten
Im Vorjahr betrugen die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten bis zu einem Jahr T€ 19.687. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten folgende Darlehen:
Die Darlehen dienen zur Finanzierung der Durchführung einer Kapitalerhöhung der KCH Beteiligungs GmbH bei der KCH Asia Pte. Ltd., Singapur mit T€ 4.000, den Erwerb der Anteile an der Alphaplast Chemieschutz Hahndorff GmbH mit T€ 1.350 sowie den Erwerb des Geschäftsbereiches DuPont in Frankreich durch eine Tochtergesellschaft der KCH Beteiligungs GmbH mit T€ 500 in 2005. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten den Saldo aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr sowie Darlehen und sonstige Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen insbesondere die KCH Beteiligungs GmbH (T€ 5.070), die Stohrer GmbH (T€ 3.485), die KCH CIMA Sri., Italien (T€ 1.742) sowie die Ösko GmbH i.L, Österreich (T€ 1.811). In dem Posten sonstige Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehaltsabrechnung (TEUR 896), inländischer Umsatzsteuer (T€ 638) sowie zu zahlende Lohnsteuer (TEUR 478) ausgewiesen. Haftungsverhältnisse Zum 31. Dezember 2006 bestehen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften in Höhe von insgesamt T€ 18.288, davon betreffen verbundene Unternehmen T€ 284. Es besteht kein Wechselobligo. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen Mietverpflichtungen und Leasingverpflichtungen in Höhe von T€4.116 überwiegend aus einem langfristigen Mietvertrag für die Betriebsstätte Bockenem/Bornum (T€ 1.406) sowie dem in 2006 abgeschlossenen Sale-and-lease-back-Geschäftes (T€ 2.260). Die anderen sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind nachrangig. Auf das Jahr 2007 entfallen Miet- und Leasingverpflichtungen von T€ 936. Für den Zeitraum 2008 bis 2011 betragen diese T€ 3.180. D. Erläuterungen zur Gewinn-, und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich in folgende Bereiche auf:
Herstellungs-, Vertriebs-, Forschungs- und allgemeine Verwaltungskosten In den Kosten sind enthalten: Materialaufwand
Personalaufwand
Aufwendungen für Altersversorgung Die Aufwendungen für Altersversorgung des Geschäftsjahres betragen T€ 1.146. Beteiligungsergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag des Geschäftsjahres 2006 resultieren aus einer Erstattung von T€ 6 sowie der Auflösung von Steuerrückstellungen von T€ 740. Die Steuerrückstellungen betrafen mit T€ 110 Rückstellungen für Körperschaftssteuer für den Geschäftsbereich Graphitapparatebau Meitingen, welcher in 2004 in die DIABON Prozesstechnik GmbH eingebracht und gleichzeitig an die SGL Carbon GmbH verkauft wurde. Mit dem Verkauf des Geschäftsfeldes sind sämtliche Rechte und Pflichten auf die SGL Carbon GmbH übergegangen. Darüber hinaus wurde eine Steuerrückstellung von, T€ 630 welche im Zusammenhang mit Projekten in Großbritannien gebildet wurde, aufgelöst. Im Rahmen der Erstellung des Abschlusses 2004 wurde unterstellt, dass die Projekte mit positiven Einkünften abgeschlossen werden. Nach endgültiger Abrechnung der Kosten, die im Zusammenhang mit diesen Projekten stehen, sind keine positiven Erträge erwirtschaftet worden, die zu einem steuerpflichtigen Einkommen in Großbritannien führen. E. Sonstige PflichtangabenAnzahl der Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
Mitglieder der Geschäftsführung
Mitglieder des Aufsichtsrates
Gesamtbezüge der Organe Für das Geschäftsjahr wurden keine Bezüge an den Aufsichtsrat gewährt. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung ist unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. An ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung wurden T€ 264 an betrieblicher Altersversorgung gezahlt. Für die Geschäftsführung und ehemalige Geschäftsführungsmitglieder, die schon betriebliche Altersversorgung beziehen, sind Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 2.108 ausgewiesen. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist eine 90-prozentige Tochtergesellschaft der KCH Holding GmbH und wird in deren Konzernabschluss einbezogen.
Siershahn, 1. August 2007 KCH Group GmbH Michael Weiss Anteilsbesitz der KCH Group GmbH
1) Es besteht ein
Ergebnisabführungsvertrag.
Lagebericht der KCH Group GmbHMärkte/Aktivitäten und wirtschaftliche RahmenbedingungenDie KCH Group GmbH agiert seit Januar 2005 als eigenständiges und nicht in einen Konzernverbund eingegliedertes Unternehmen. Wir konzentrieren uns wieder auf unsere Kernkompetenzen, die uns seit 140 Jahren zu einem einzigartigen Ruf verholfen haben. Surface Protection - industrieller Oberflächenschutz auf höchstem Qualitätsniveau. Die Aktivitäten der KCH Group GmbH und deren ausländischen Tochtergesellschaften fokussieren sich mit ihren Produkten und Dienstleistungen auf die Abnehmerbranchen der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie die Energieversorgungsunternehmen und die petrochemische Industrie. Zur Erweiterung des Produktportfolios im Bereich hoch korrosionsbeständiger Kunststoffe wurde im April 2006 die Firma Alphaplast Chemieschutz Hahndorff GmbH (Rohrleitungsspezialist) mit Sitz in Pfungstadt und ihrer weiteren Produktionsstätte in Spanien erworben. Die Alphaplast ist Hersteller hoch chemikalienbeständiger Rohrleitungssysteme für die chemische Industrie und ergänzt somit das "Composite"-Geschäft der KCH Group GmbH Die KCH Group GmbH hat sich in den Vorjahren im größeren Umfang bei ihrer Beteiligungsgesellschaft in Brasilien engagiert. Aufgrund des schwierigen Umfelds in Brasilien wird die Gesellschaft ihr operatives Geschäft in 2007 an einen Partner abgeben und das im Besitz der Gesellschaft befindliche Grundstück und Gebäude an diesen vermieten. Die Gesellschaft wird zukünftig daraus Provisionen auf Basis des getätigten Umsatzes des neuen Partners und Mieteinnahmen erzielen. Unter dieser Bedingung sehen wir den Beteiligungsbuchwert der Ancobras Anticorrosivos do Brasil Ltda. sowie die ausgereichten Darlehen und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dieser Gesellschaft als werthaltig an. Die Verbindlichkeiten der Beteiligungsgesellschaft gegenüber der KCH Group GmbH können mit den oben genannten zukünftigen Einnahmen bedient werden. Für einen zuverlässigen und nachhaltigen Schutz vor Korrosion produziert und liefert die KCH Group GmbH eine große Anzahl korrosionsbeständiger Materialien für eine Vielzahl von Anwendungen - als reine Materiallieferung oder mit komplettem Service. Zur Auswahl stehen Gummierungen, Ausmauerungen und Plattierungen, Kunstharzprodukte, Bauteile aus Verbundwerkstoffen und aus Stahl. Die globale Strategie wurde aufgegeben und durch eine Mehrmarken-Strategie mit dem beim Kunden bestens eingeführten und bekannten alten Marken ersetzt. Eine Neuausrichtung auf die gegebenen Marktbedingungen und Kundengruppen wurde damit eingeleitet. Darüber hinaus wurde die Geschäftsstrategie auch dahingehend geändert, dass der Vertrieb der KCH zukünftig auf profitablere Mittel- und Kleinprojekte fokussiert. Durch die Neuausrichtung des Vertriebes erzielt man zudem den Effekt resistenter gegen Konjunkturschwankungen zu sein. Die erforderliche Umstrukturierung des Vertriebs wurde bereits entsprechend vorgenommen. ErtragslageDer Umsatz der KCH Group GmbH reduzierte sich um € 6,6 bzw. 9,1 % auf € 66,1 Mio. nach € 72,7 Mio. im Vorjahr. Der Rückgang ist insbesondere durch die starken witterungsbedingten Einflüsse im 1. Quartal 2006 sowie auf das Hinauszögern von Wartungsstillständen von Großkunden der Chemie- und Energiebranche zurückzuführen. Trotz des Umsatzrückganges konnte die Gesellschaft eine nachhaltige Verbesserung des Ergebnisses der betrieblichen Tätigkeit von € - 8,5 in 2005 auf € - 3,3 Mio. in 2006 erzielen, was eine Verbesserung von € 5,2 Mio. (61,2 %) entspricht. Ursächlich hierfür sind insbesondere die im Vorjahr umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen im Personalbereich. Bedingt durch die im Vorjahr angefallenen Einmalkosten für den Personalabbau (€ 3,7 Mio.) und deren Umsetzung hauptsächlich in der zweiten Vorjahreshälfte reduzierten sich die Personalaufwendungen in 2006 weiterhin von € 36,0 Mio um € 7,0 Mio. auf € 29,0 Mio. Daneben haben sich Sondereffekte aus der Ertragsrealisierung im Rahmen eines Sale-and-lease-back Verfahrens (€ 2,4 Mio.) und Verkauf der "Ceilcote" -Markenrechte (€ 1,3 Mio.) positiv auf das Betriebsergebnis ausgewirkt. Die Realisierung des Ertrages aus dem Sale-and-lease-back-Geschäft ist nach unserer Auffassung gerechtfertigt, da es sich nicht um ein Finanzierungsleasing handelt und der Kaufpreis der CHG Meridian dem Zeitwert SAP-Systems entspricht. Demgegenüber haben sich die Materialaufwendungen unterproportional im Verhältnis zum Umsatzrückgang um € 0,7 Mio. auf € 24,1 Mio. vermindert. Ursächlich hierfür sind zum einen Preisreduzierungen auf der Umsatzseite, die nicht durch den Lieferanteneinkauf kompensiert werden konnten und zum anderen aufgrund der Fokussierung auf Mittel- und Kleinaufträge. Die daraus resultierenden Kapazitätsengpässe führten im Verhältnis zu den Umsatzerlösen zu angestiegenen Aufwendungen für Subunternehmer. Die Reduzierung des Finanzergebnisses um € 4,0 Mio. gegenüber dem Vorjahr ist vor allem begründet durch den Rückgang der Erträge aus Beteiligungsgesellschaften um € 3,3 Mio., die im Vorjahr im Wesentlichen durch eine Vorabausschüttung der KCH Beteiligungs GmbH an die KCH Group GmbH erzielt wurden. Im Geschäftsjahr 2006 sind gebildete Steuerrückstellungen aufgrund des Wegfalls der Gründe aufgelöst worden. Dadurch erhöhten sich die Erträge aus der Auflösung von Steuerrückstellungen um € 0,7 Mio., die in der Position Steuern vom Einkommen und Ertrag ausgewiesen wurden. Unter Berücksichtigung der genannten Einmaleffekte des Jahres 2006 beläuft sich das Jahresergebnis der KCH Group GmbH auf € - 3,4 Mio. gegenüber € - 2,6 Mio. im Vorjahr. FinanzlageDie Liquidität für das operative Geschäft der Gesellschaft ist durch einen stillen Forderungsverkauf und eine Kontokorrentlinie bei der Bayerische Hypo- und Vereinsbank sichergestellt. Auf Basis der Planungsunterlagen ist für das Jahr 2007 mit keiner Unterdeckung zu rechnen. Einzelmaßnahmen, die durch Akquisitionen sowie größere Investitionen bei den Tochter- und Beteiligungsgesellschaften erfolgen, werden über entsprechende Projektfinanzierungen abgedeckt. Zum 31. Dezember 2006 bestehen Darlehensverbindlichkeiten aus Projektfinanzierungen insgesamt von € 5,9 Mio. und betreffen mit € 4,0 Mio. die Finanzierung des Aufbaus einer Produktionsstätte in China, mit € 1,4 Mio. der Erwerb der Geschäftsanteile an der Alphaplast Chemieschutz Hahndorff GmbH sowie mit € 0,5 Mio. der Erwerb des Geschäftsbereichs DuPont in Frankreich. Die Gesellschaft hat in 2006 ein sale-and-lease-back Geschäft über das von der Gesellschaft genutzte SAP-System mit einem Leasingunternehmen abgeschlossen. Dabei sind aus dem sale-and-lease-back Geschäft der KCH Group GmbH € 2,0 Mio. zugeflossen. Ein Betrag von € 0,4 Mio. der bislang als geleistete Anzahlung in den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen wird, wird voraussichtlich im Januar 2007 an den Leasinggeber verkauft. Der in unserem Geschäft nicht unwesentliche Bereich der Avalgestellung wird hauptsächlich durch eine Linie der Hermes Kreditversicherung AG (€ 10,6 Mio.), der Deutsche Bank AG (€ 3,6 Mio.), der Commerzbank AG (€ 2,7 Mio) und der Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG (€ 1,4 Mio.) sichergestellt. Die gelegten Avale bei der Deutsche Bank AG und Commerzbank AG sind noch aus dem Geschäftsjahr 2004 und den Vorjahren und werden durch die SGL Carbon AG, Wiesbaden (vormalige Eigentümerin der KCH Group GmbH), rückgedeckt. Im übrigen wird für das Geschäftsjahr 2007 mit keiner Unterdeckung der Liquidität gerechnet. VermögenslageDie Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um € 2,9 Mio. auf nunmehr € 103 Mio. erhöht. Der prozentuale Anteil des langfristig gebundenen Vermögens an der Bilanzsumme beläuft sich dabei auf 70,8 % nach 73,2 % im Vorjahr. Die Vermögensstruktur bzw. die Mittelverwendung lässt sich wie folgt darstellen:
Die langfristig gebundenen Aktiva reduzierten sich geringfügig von € 73,3 Mio. auf € 72,9 Mio. Während sich die Finanzanlagen durch Erwerb und Gründung von weiteren zwei Gesellschaften um € 2,8 Mio erhöhten, verminderten sich die immateriellen Vermögenswerte vor allem durch den Verkauf der "Ceilcote" - Markenrechte und die Sachanlagen hauptsächlich abschreibungsbedingt insgesamt um € 3,2 Mio. Aus dem Verkauf der Markenrechte resultierte bei einem Kaufpreis von € 2,5 Mio. ein Buchgewinn von € 1,3 Mio. Der Anstieg der kurzfristigen Aktiva ist überwiegend bedingt durch den Anstieg der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um € 3,7 Mio. auf € 13,9 Mio. im Zusammenhang mit Gewährung von längerfristigen Zahlungszielen sowie der sonstigen Vermögensgegenstände um € 2,1 Mio auf € 3,7 Mio., bei denen die Kaufpreisforderung gegen die Ceilcote USA, Inc. aus dem Verkauf der "Ceilcote" - Markenrechte maßgeblich für die Erhöhung war. Zudem erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr stärker angestiegenen Umsatztätigkeit der Gesellschaft im letzten Quartal des Geschäftsjahres um € 2,0 Mio. auf € 5,4 Mio. Die Kapitalstruktur nach Fristigkeiten stellt sich wie folgt dar:
Das Eigenkapital hat sich bedingt durch den Jahresfehlbetrag um € 3,4 auf € 46,5 Mio. vermindert. Mit Beschluss der außerordentlichen Gesellschafterversammlung vom 22. Dezember 2006 wurden zum Ausgleich des im Vorjahr ausgewiesenen Bilanzverlustes von € 34,4 Mio. das Stammkapital um € 22,5 Mio. auf € 17,4 Mio. vereinfacht herabgesetzt sowie die Kapitalrücklage um € 11,9 Mio. auf €1,8 Mio. aufgelöst. Danach war der Verlustvortrag vollständig ausgeglichen. Der Bilanzverlust 2006 in Höhe von € 1,1 Mio. betrifft den Jahresfehlbetrag von € 3,4 Mio. unter Berücksichtigung des Verlustanteils der stillen Beteiligung von € 2,3 Mio. Entsprechend hat sich das stille Beteiligungskapital in gleicher Höhe vermindert. Im lang- und mittelfristigen Fremdkapital sind Pensionsrückstellungen von € 20,9 Mio. und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von € 3,5 Mio. sowie Rückstellungen für Jubiläum und Altersteilzeit von € 0,4 Mio. enthalten. Der Anstieg ist insbesondere auf die erhöhten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um € 3,5 Mio. zurückzuführen. Das kurzfristige Fremdkapital hat sich um € 4,3 Mio. hauptsächlich aufgrund der angestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (€ + 3,7 Mio.), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (€ + 2,1 Mio.) und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (€ + 2,0 Mio.) bedingt durch den im Vergleich zum Vorjahr erhöhten Umsatz im 4. Quartal 2006 erhöht. Der Anstieg der kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten steht insbesondere im Zusammenhang mit der Finanzierung der Ausweitung der Geschäftsaktivitäten in China durch die Tochtergesellschaft KCH Beteiligungs GmbH sowie mit dem Erwerb der Geschäftsanteile an der Alphaplast Chemieschutz Hahndorff GmbH. Gegenläufig wirkte sich die Verminderung der Steuerrückstellung (€ - 0,7 Mio.) infolge der Auflösung der in 2004 gebildeten Steuerrückstellung und der sonstigen Rückstellungen (€ - 2,8 Mio.) vornehmlich im Zusammenhang mit den deutlich abgenommenen Rückstellungen für Prozessrisiken aus. So haben sich die Rückstellungen für Prozessrisiken von € 2,7 Mio. auf € 0,2 Mio. reduziert. Im Vorjahr wurde eine Rückstellung in Höhe von € 2,6 Mio. für einen anhängigen Rechtsstreit mit der American Insurance aus der Abwicklung eines Projektes in den USA gebildet. Mit einer Zahlung von USD 3,0 Mio. wurde der gerichtliche Rechtsstreit außergerichtlich beigelegt. Die dafür gebildete Rückstellung wurde mit € 2,3 Mio verbraucht und mit € 0,3 Mio. aufgelöst. MitarbeiterZum Stichtag 31. Dezember 2006 waren bei der KCH Group GmbH 626 Mitarbeiter nach 689 Mitarbeiter im Vorjahr an den Standorten Siershahn und Bornum beschäftigt. Demzufolge wurden im Vergleich zum Vorjahr 63 Arbeitsplätze aufgegeben. InvestitionenIm abgelaufenen Geschäftsjahr wurde der wirtschaftlichen Lage entsprechend nur vorsichtig investiert. Es wurden daher lediglich 1.097 T€ in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände investiert, wobei es sich bei den immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 382 T€ hauptsächlich um Anlagen im Bau für das SAP-System-Projekt handelt und bei den Sachanlagen (715 T€) im wesentlichen Ersatzbeschaffungen getätigt wurden. Nennenswert im Bereich der Anlagenabgänge des Jahres 2006 ist der Verkauf der unter "Ceilcote" eingetragenen Markenrechte für einen Verkaufspreis von 2.500 T€. Der Buchwert der verkauften Markenrechte belief sich nach unserer Einschätzung auf 1.250 T€. RisikoberichtUnser Risiko-Management-System (RMS) besteht aus einer Reihe unterschiedlicher, ineinander verzahnter Planungs-, Kontroll- und Informationssysteme. Sie umfassen sämtliche Bereiche des Unternehmens und werden kontinuierlich an veränderte Rahmenbedingungen angepasst. Das RMS basiert auf einem integrierten Planungsprozess, auf wertorientierten Kennzahlensystemen und Controlling-Reports. Operative Einheiten und zentrale Serviceabteilungen identifizieren die jeweiligen Kernrisiken über die gesamte mittelfristige Planungsperiode, ermitteln deren finanzielle Auswirkungen sowie anfängliche Eintrittswahrscheinlichkeiten und schlagen Maßnahmen vor. Im Rahmen von Zielsetzungsgesprächen der Geschäftsführung mit den operativen Einheiten und zentralen Serviceabteilungen werden die Kernrisiken überprüft sowie Gegenmaßnahmen vereinbart und eingeleitet. In monatlichen Besprechungen erfolgt eine rollierende Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeit der Kernrisiken, die Identifizierung eventuell neu auftretender Risiken sowie die Überprüfung der Gegenmaßnahmen durch die zuständigen Geschäftseinheiten und Serviceabteilungen. Risiken der künftigen EntwicklungPreisänderungsrisiken auf der Beschaffungsseite werden aufgrund der mit den Haupt-Rohstofflieferanten geschlossenen Rahmenvereinbarungen minimiert. Die Rahmenvereinbarungen werden für mindestens ein Jahr abgeschlossen, um Preisschwankungen auszugleichen. Auf der Verkaufsseite haben wir in unserer konventionellen Planung die uns bekannten wesentlichen Einflussfaktoren berücksichtigt. Da wir uns zunehmend auf Mittlere und Kleinprojekte fokussieren, sind Kostenschwankungen besser kalkulierbar. Ausfallrisiken werden durch unsere monatlichen Forderungsbesprechungen begrenzt. In diesen Besprechungen werden die Zahlungsmodalitäten unserer Kunden ständig überprüft. Im Ergebnis konnten wir hierdurch erreichen, dass es in der Vergangenheit zu keinen größeren Forderungsausfällen gekommen ist. Liquiditätsrisiken werden auf Basis der vorliegenden Planung für das Geschäftsjahr 2007 auch im Hinblick auf den stillen Forderungsverkauf als gering eingestuft. Prozessrisiken bestehen zum Bilanzstichtag nur im geringen Umfang. Ereignisse nach dem BilanzstichtagMit Vertrag vom 30. April 2007 hat der bisherige Minderheitsgesellschafter und gleichzeitig der Geschäftsführer der KCH Group, Herr Michael Weiss im Rahmen eines Management Buy Outs sämtliche Geschäftsanteile der KCH Group GmbH durch die Martiss GmbH erworben. Ferner sind sämtliche Rechte und Pflichten aus der stillen Beteiligung in Teilbeträgen auf Herrn Michael Weiss übergegangen. Im Weiteren wurden im April 2007 ebenfalls im Rahmen eines Management Buy Outs die von der KCH Beteiligungs GmbH gehaltenen Anteile an der KCH Group Limited, UK, an die ANCORITE Holdings Limited zu einem Kaufpreis von GBP 925.000 verkauft. Die KCH Group GmbH hält mit 100 % die Anteile an der KCH Beteiligungs GmbH. Ferner wurden im April 2007 zum einen der Geschäftsbereich "Ceilcote" der Ceilcote Inc., USA, und KCH Singapore und zum anderen die von der Plastomo Vermögensverwaltung GmbH sowie die restlichen von der KCH Group GmbH in Besitz befindlichen "Ceilcote" -Markenrechte an die AKZO Nobel Gruppe verkauft. Das Closing hierzu fand Mitte Juni 2007 statt. Ausblick und ChancenDie Gesellschafter Martiss GmbH und academedi GmbH der KCH Group GmbH planen eine umfassende Neuausrichtung der KCH Gruppe. Im Fokus der Neuausrichtung steht die Stand-Alone Betrachtung einzelner Unternehmenseinheiten und die Konzentration auf Kernkompetenzen. Im Rahmen der Stand-Alone Betrachtung einzelner Unternehmenseinheiten werden Maßnahmen erarbeitet und eingeführt, um jede Unternehmenseinheit individuell steuern und überwachen zu können. Hierbei werden das Geschäftsmodell, die Organisationsstruktur sowie die Controllinginstrumente auf ein Optimum angepasst. Mit dem neuen Ansatz soll gewährleistet werden, auf Marktschwankungen schneller und flexibler reagieren können. Des Weiteren ist geplant, für jede Unternehmenseinheit Strategiekonzepte zu entwickeln, um das Umsatzwachstum voranzutreiben und höhere Marktanteile zu gewinnen einerseits und weitere neue Märkte zu erschließen andererseits. Vor dem Hintergrund des aggressiven Preis- und Verdrängungswettbewerbs wird es unabdingbar sein, sich neu aufzustellen und zu positionieren. Um den Anspruch der Stand-Alone Betrachtung zu erfüllen, werden Neuausrichtungsmaßnahmen erarbeitet, die zu deutlichen Kostenreduzierungen und zur Optimierung der internen Strukturen und Prozesse führen. Zudem werden auch weitere Effizienzsteigerungen im Blickpunkt der Neuausrichtung stehen, die ebenfalls einen Beitrag zur Margenverbesserung leisten sollen. Ziel der weiteren Maßnahmen wird es sein, sich auf Kernkompetenzen zu konzentrieren. Mit Verkauf der Ceilcote- Töchter und der Gesellschaft in UK sind die ersten Schritte vollzogen. Im Weiteren ist angedacht, Unternehmenseinheiten zu verselbständigen. Durch die geplante Neuausrichtung und Fokussierung auf Kernkompetenzen wird die Ertragskraft der KCH Group GmbH wesentlich und nachhaltig verbessert. Die Geschäftleitung rechnet in 2007 bei verhaltener Umsatzentwicklung mit mindestens einem ausgeglichenem Ergebnis.
Siershahn, 1. August 2007 KCH Group GmbH Michael Weiss V. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks34. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 1. August 2007 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der KCH Group GmbH, Siershahn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt. Entgegen § 253 Abs. 2 und 3 HGB hat die Gesellschaft die im Zusammenhang mit der Tochtergesellschaft Ancobras Anticorrosivos do Brasil Ltda. bilanzierten Vermögensgegenstände in Höhe von insgesamt T€ 5.861, die sich aus dem Beteiligungsansatz (T€ 2.858), Ausleihungen (T€ 1.407) und Forderungen (T€ 1.596) zusammensetzen, trotz voraussichtlicher dauernder Wertminderung nicht außerplanmäßig abgeschrieben. Mit dieser Einschränkung entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar." E. SchlussbemerkungDen vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der KCH Group GmbH, Siershahn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 und des Lageberichts für dieses Geschäftsjahr erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450). Der von uns mit Datum vom 1. August 2007 erteilte Bestätigungsvermerk ist in Abschnitt B. IV "Wiedergabe des Bestätigungsvermerks" enthalten.
Köln, 1.August 2007 PricewaterhouseCoopers
Husemeyer, Wirtschaftsprüfer ppa. Tolls, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Latest news articles and media mentions
Real-time check for insolvency notices from register courts
Check if there are any insolvency proceedings for this company
Real-time document download from the commercial register
Other companies registered at or near this business location
4 nearby organizations
Manufacture of builders’ ware of plastic
Manufacture of plastic packing goods
Activities of holding companies
Real-time document download from the commercial register
Real-time check for insolvency notices from register courts
Check if there are any insolvency proceedings for this company