AVL Holding Deutschland GmbH
Same addressManagement activities of other holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Matthias Hans Dr. Wellers since 1/27/2026 | Managing Director |
Niels Möller since 2/19/2024 | Managing Director |
Renato Sensi since 2/19/2024 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
AVL List GmbH | 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
AVL Schrick GmbHRemscheidJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024LAGEBERICHT ZUM 31.12.20241. Vorstellung des Unternehmens Die AVL Schrick GmbH gehört seit ihrer Gründung 1969 zu den führenden Entwicklungsdienstleistern für alle Themen rund um Antriebssysteme sowohl im Automotive Sektor wie auch in diversen anderen Industriezweigen. Im Jahr 2002 erfolgte die Eingliederung in den AVL-Konzern, dem weltweit größten unabhängigen Anbieter für die Entwicklung von Antriebssystemen mit Verbrennungsmotoren und alternativen Antriebskonzepten, Simulationssoftware und -methoden sowie Mess- und Prüftechnik. Die AVL-Gruppe besteht heute aus 47 Niederlassungen und ist mit mehr als 12.000 Mitarbeitern in über 20 Ländern auf allen fünf Kontinenten vertreten. Die AVL Schrick GmbH, als eine der großen Konzerngesellschaften, legt besonderen Wert auf die Erforschung und Entwicklung von neuen Antriebstechnologien und Energiesystemen. So hat sie bereits 2004 mit der Entwicklung von Hybrid- und EFahrzeugantrieben in Remscheid begonnen, ein seither ständig wachsender und profitabler Bereich, der heute innerhalb der AVL-Gruppe neben Graz einer der wichtigsten Standorte ist. Der AVL-Konzern ist einer der Marktführer der E-Mobilität. Die AVL Schrick GmbH partizipiert am weltweiten Know-how der Gruppe und stellt zusätzlich das Entwicklungsportfolio konsequent auf Brennstoffzellen- und Elektrolyseurentwicklung, Batterieentwicklung, Wärmepumpen und weitere Themen der Energietechnik um. 2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft Im Jahr 2024 verzeichnete die deutsche Wirtschaft einen Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Dies markiert das zweite Jahr in Folge, in dem die Wirtschaft geschrumpft ist. Zu den Hauptfaktoren, die diese Entwicklung beeinflussten, gehören hohe Energiekosten, ein nach wie vor erhöhtes Zinsniveau und unsichere wirtschaftliche Aussichten. Die Inflationsrate in Deutschland lag im Jahr 2024 bei durchschnittlich 2,2 %. Diese Entwicklung zeigt, dass sich die Verbraucherpreise im Jahresverlauf moderat erhöht haben, insbesondere im Vergleich zu den hohen Inflationsraten der Vorjahre. Für das Jahr 2025 sind die Prognosen verhalten optimistisch. Es wird ein geringes Wirtschaftswachstum erwartet, das zwischen minimalem und moderatem Plus schwankt. Die Inflationsrate wird voraussichtlich bei etwa 2,1 % liegen. Diese Prognosen spiegeln die anhaltenden Herausforderungen wider, darunter strukturelle Schwächen in zentralen Industrien, gestiegene Energiepreise und Unsicherheiten im globalen Handel. Der ifo Geschäftsklimaindex für Deutschland ist im Januar 2025 leicht auf 85,1 Punkte gestiegen, verglichen mit 84,7 Punkten im Dezember 2024. Dieser Anstieg deutet auf eine leichte Verbesserung der Stimmung unter den deutschen Unternehmen hin, obwohl die Erwartungen weiterhin pessimistisch bleiben. Die globale Wirtschaft wird im Jahr 2025 voraussichtlich um etwa 3,3 % wachsen. Dies liegt unter dem historischen Durchschnitt von 3,7 % (2000-2019), aber es gibt regionale Unterschiede. Während die USA ein stärkeres Wachstum verzeichnen könnten, wird in anderen großen Volkswirtschaften ein Rückgang erwartet. 2.2 Entwicklung der Branchen 2.2.1 Entwicklung der Automobilbranche Der weltweite Automobilabsatz wird sich voraussichtlich im Jahr 2024 gegenüber 2023 um 0,8% erhöhen, wird aber 4% unter dem des Jahres 2019 liegen. Laut VDA wurden in Deutschland im Jahr 2024 insgesamt 2,8 Millionen neue PKWs zugelassen, was gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang von 1% bzw. gegenüber dem Jahr 2019 einem Rückgang von 21% entspricht. Die Ursachen für die im Vergleich zu 2019 niedrigeren Verkaufszahlen sind vielfältig: • hohe Endverkaufspreise • schwindende Kaufkraft der Endverbraucher durch hohe Inflation • geopolitische Disruptionen (sehr stark rückläufige ukrainische und russische Automobilverkäufe) • reduzierte Förderungsregime für Elektrofahrzeuge (z. B. in Deutschland wurden im Jahr 2024 insgesamt 27,4 Prozent weniger Elektro-PKWs /BEV als im Vorjahr zugelassen). Im Jahr 2024 hat sich der Trend in Deutschland zur E-Mobilität weiter abgeschwächt und der BEV-Marktanteil sank auf 13,5%. Das Jahr 2024 war für die BEV-Verkäufe kritisch, steigende Zinsen und rückläufige Förderungen trafen auf ein fehlendes niedrigpreisiges BEV-Marktangebot in den niedrigen Segmenten. Bestimmend für den deutschen Markt und mit besonderer Relevanz für die AVL Schrick GmbH ist der Volkswagen-Konzern. Die Fahrzeugauslieferungen des VW-Konzerns in den ersten 9 Monaten 2024 sind weltweit im Vergleich zu 2023 um -4% auf 6,5 Millionen Einheiten gesunken. (6 Mil. Im Jahr 2022, 6,8 im Jahr 2023; -10% in China und -1% in Europa). Die Auslieferungen von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) in den ersten 9 Monaten 2024 sind unter dem 2023-Level geblieben. Mit 506 000 Einheiten sind diese um 4,8% gesunken. Die Forschung & Entwicklungsquote ist von 8,2% auf 8,6% bzw. von 15,6 auf 16,6 Md € vom 1. bis zum 3. Quartal 2023 gestiegen. Das operative Ergebnis in den ersten neun Monaten blieb rückläufig mit 12,9 Mrd.€ (16,2 in 2023). In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024 hat der Volkswagen Konzern Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 2,2 Mrd. € im sonstigen betrieblichen Ergebnis erfasst. Diese entfallen im Wesentlichen auf die Volkswagen AG (0,9 Mrd. € für Aufwendungen, um Personalabbau durch gezielte Aufhebungsverträge zu unterstützen) und den Audi Konzern (1,2 Mrd. € für die Restrukturierung des Standorts Brüssel). Die Volkswagens Software-Tochter CARIAD konnte ihren Umsatz in den ersten neun Monaten von 544 auf 652 steigern (Lizenzerlösen aus höheren Fahrzeugvolumen mit von CARIAD-Software). Der operative Verlust von CARIAD belief sich infolge von Entwicklungskosten auf -2,1 (-1,7 Mrd.€) Volkswagen und der US-amerikanische Elektrofahrzeughersteller Rivian Automotive, Inc., Irvine/USA (Rivian) haben ihre Absicht bekannt gegeben, ein Joint Venture zu gründen, das zu gleichen Teilen gehalten wird. Im Juni 2024 hat Volkswagen auf der Grundlage dieser geplanten strategischen Partnerschaft 1 Mrd. USD in Form einer unbesicherten Wandelanleihe in Rivian investiert, die frühestens am 1. Dezember 2024 in Stammaktien von Rivian gewandelt wird. Für den Fall einer erfolgreichen Umsetzung des Joint Ventures und der Erreichung bestimmter Meilensteine beabsichtigt Volkswagen, weitere Investitionen in Höhe von bis zu 4 Mrd. USD bis 2026 zu tätigen. Das Joint Venture zielt auf die Anpassung der Software für MEB/PPE-Modelle ab, wird die Software-Strategie des VW-Konzerns neu definieren und rechtzeitige Produkteinführungen mit hochmoderner E/E-Architektur sicherstellen. Die Volkswagen AG bereitet sich mit seiner Konzernstrategie weiterhin auf die globale Veränderung der Mobilität vor und treibt damit die Transformation von Volkswagen in ein softwareorientiertes Unternehmen maßgeblich voran. Bei den Haupttreibern (Elektrifizierung, Mobilität, Assistenz Systeme und Software-Entwicklung) hat die AVL Schrick GmbH seine Position als globaler Entwicklungsdienstleister im Jahr 2024 bei Volkswagen verstärkt und verfügt über die besten Voraussetzungen, um die von Volkswagen verfolgte Strategie weiter zu unterstützen. 2.2.2 Entwicklung der H2 Branche Im Jahr 2024 zeigte die Wasserstoffbranche sowohl Herausforderungen als auch Potenzial. Einige Unternehmen wie HH2E, Quantron und Fusion Fuel standen vor finanziellen Schwierigkeiten, die durch den Rückzug von Investoren ausgelöst wurden. Trotz dieser Herausforderungen meldeten andere Unternehmen wie Thyssenkrupp Nucera Rekordumsätze und Fortschritte bei der Nachfrage nach Elektrolyseuren. 2.3 Entwicklung des Unternehmens Der Bereich Engineering stand im Jahr 2024 vollumfänglich unter dem Einfluss der konsequenten Verlagerung des Entwicklungsschwerpunktes hin zu den verschiedenen Facetten der E-Mobilität sowie zu vielfältigen Entwicklungen rund um virtuelle Applikationen und Software-Integration. Trotz der strategischen Ausrichtung tragen die klassischen Entwicklungstätigkeiten wie Konstruktion und Testing zu einem signifikanten Teil zur Kapazität des Unternehmens bei. Insbesondere diese Bereiche haben im Jahr 2024 unter den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gelitten, welche eine hohe Unterauslastung verursacht hat, die das Unternehmen mit Kurzarbeit kompensiert hat. Das Jahr 2024 war dementsprechend durch folgende Eckpunkte geprägt: • Unterauslastung und Kurzarbeit in fast allen entwickelnden Bereichen • Verstärkter Vertriebseinsatz in Middle East • Know-how Transfer im team der Czech Republic s.r.o. und Intensivierung der Vertriebsaktivitäten beim Kunden koda • Ausbau der Batterie- und Funktionsentwicklung 2024 war in vielerlei Hinsicht ein herausforderndes Jahr, das sowohl bei der AVL Schrick GmbH sowie bei den wesentlichen Konkurrenten eine Restrukturierung auf Personalebene veranlasst hat. Der hohe Anteil von Ingenieuren und promovierten Ingenieuren (>75%) mit entsprechend breiter Ausbildung bleibt trotz der Unterauslastung weitestgehend bestehen. Das Ziel der Restrukturierung ist, neben einer Personalfreisetzung, diese Breite individuell in neuen Themengebieten zu nutzen und gezielt know-how zu transferieren und einzusetzen. Der Aufbau der Filiale in Tschechien (Mlada Boleslav) zur Unterstützung des Volkswagen-Konzerns schreitet voran, wobei die Umsetzung stets der aktuellen Marktsituation angepasst wird. 2.2.3 Entwicklung der Luftfahrtbranche Zunehmend ist die Luftfahrtbranche für die AVL Schrick GmbH relevant, da im Rahmen der Entwicklung neuer CO2 -neutraler Antriebe gewisse Themen an EDLs ausgesourct werden. Solche sind insb. im Bereich der Forschung und Entwicklung von Brennstoffzellen-Stacks und Brennstoffzellensystemen. 3. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Während die Vermögens- und Finanzlage zufriedenstellend ist, liegt die Ertragslage angesichts des erwirtschafteten Verlustes unter unseren Erwartungen. 3.1 Ertragslage Vor dem Hintergrund der schwierigen Rahmenbedingungen stellte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr vor Ergebnisabführung ein Verlust von 0,8 Mio € ein, währen im Vorjahr noch ein Gewinn von 0,8 Mio € abgeführt werden konnte. Das Rohergebnis belief sich auf 21,9 Mio. € und liegt damit deutlich unter dem Vorjahrswert von 26,4 Mio. €. Die negative Entwicklung ist insbesondere auf den deutlichen Rückgang der Umsatzerlöse und die Unterauslastung unserer Kapazitäten zurückzuführen. Der Jahresumsatz sank im Jahr 2024 auf insgesamt 61,2 Mio. € und lag somit 9,1 Mio. € unter dem Vorjahr (70,3 Mio. €). Zusammen mit den Bestandsveränderungen und den anderen aktivierten Eigenleistungen ergab sich eine Gesamtleistung von 61,4 Mio. € (Vorjahr 71,6 Mio. €). Der Materialaufwand sank von 47,2 Mio € im Vorjahr um 6,9 Mio. € auf nunmehr 40,3 Mio €. Die Materialquote in Bezug auf die Gesamtleistung liegt damit in der Größenordnung des Vorjahrs bei rund 65,7% (Vorjahr 65,9 %). Der Personalaufwand lag mit 18,2 Mio. € um 0,2 Mio. € über dem Vorjahr (18,0 Mio. €) und wurde durch die im Geschäftsjahr geltenden Kurzarbeitregelungen entlastet. Allerdings schlugen sich auch Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 0,3 Mio € nieder. Diese beinhalten im Wesentlichen die Bildung von Rückstellungen für geplante Maßnahme, die im Jahr 2025 umgesetzt werden. Die Abschreibungen liegen mit 0,5 Mio. € bei nur geringen Zugängen zum Sachanlagevermögen (0,2 Mio €) nur leicht über dem Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 4,0 Mio. € (Vorjahr 7,0 Mio. €). Hier waren Einsparungen in praktisch allen wesentlichen Aufwandsbereichen zu verzeichnen. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen, saldiert um Förderbeträge, 0,3 Mio. € (Vorjahr 0,2 Mio. €). Das leicht positive Finanzergebnis von 0,1 Mio. € (Vorjahr 0,0 Mio. €) geht vor allem auf die Verzinsung von Cashpool-Guthaben im Konzern zurück. Die ausgewiesenen Ertragsteuern betreffen ausländische Quellensteuern. 3.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 23,0 Mio. € um 2,7 Mio. € auf 25,7 Mio. € am Bilanztag. Dies ist auf der Aktivseite vor allem auf die gestiegenen flüssigen Mittel von 4,3 Mio. € (Vorjahr 1,2 Mio. €) zurückzuführen, welchen leichte Zunahmen bei den Vorräten (2,6 Mio. €; Vorjahr 1,7 Mio. €) und Abnahmen bei den Forderungen (16,7 Mio. €; Vorjahr 18,2 Mio. €) gegenüberstehen. Das Eigenkapital zeigt sich mit 5,1 Mio. € aufgrund des Ergebnisabführungsvertrag unverändert zum Vorjahr. Aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme sank die Eigenkapitalquote von 22% im Vorjahr auf nunmehr 20%. 3.3 Finanzlage Trotz des negativen Jahresergebnis vor Verlustübernahme hatten wir einen positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von 4,6 Mio € zu verzeichnen. Dem stehen überschaubare Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit von 0,2 Mio. € und Mittelabflüsse aus der Finanzierungstätigkeit von 1,3 Mio EUR gegenüber. Die langfristigen Darlehen und Kredite der Konzernmuttergesellschaft für die Schrick- Gruppe, der AVL List GmbH, stehen uns weiterhin zur Verfügung. Der Status der Besicherung ändert sich nicht. Die laufende Finanzierung ist unverändert abgesichert. Der konzerninterne Liquiditätsausgleich wird aktuell und zukünftig durch einen Cash-Pool abgewickelt, dem die Gesellschaft als Teil des Konzerns ebenfalls unterliegt. Da der Konzern damit als strategische Einheit agiert, ist die Überwachung und Steuerung der Liquidität weiterhin sichergestellt und die Gesellschaft profitiert generell von einer besseren finanziellen Leistungsfähigkeit der AVL-Gruppe. 4. Arbeitsmarkt und Mitarbeiterentwicklung 4.1 Arbeitsmarkt Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind 2024 jahresdurchschnittlich deutlich gestiegen. Auf längere Sicht betrachtet, bewegen sie sich aber nach wie vor auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Die Anstiege beruhen dabei besonders auf der schwachen Wirtschaftsentwicklung mit einer nur geringen Zunahme in der Erwerbstätigkeit und einer weiter rückläufigen Arbeitskräftenachfrage, wodurch es für Arbeitslose schwieriger war, eine neue Stelle zu finden. So erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 178.000 auf 2.787.000 Menschen. Betriebe sicherten in größerem Umfang als im Vorjahr ihre Beschäftigung durch konjunkturell bedingte Kurzarbeit. Nach einer ersten Schätzung der Statistik der Bundesagentur für Arbeit betrug die jahresdurchschnittliche Kurzarbeiterzahl (inklusive Saisonkurzarbeitergeld und Transferkurzarbeitergeld) 2024 insgesamt rund 320.000, nach 241.000 im Jahr 2023. Bei einem durchschnittlichen Arbeitsausfall von etwa 28 Prozent hat der Einsatz von Kurzarbeit rechnerisch Arbeitsplätze für rund 90.000 Beschäftigte gesichert und deren (vorübergehende) Arbeitslosigkeit verhindert. Die gemeldete Nachfrage nach neuen Mitarbeitern wurde bereits ab der zweiten Jahreshälfte 2022 spürbar schwächer. Dieser Trend setzte sich in den letzten zwei Jahren fort. Mit einem jahresdurchschnittlichen Bestand von 694.000 gemeldeten Arbeitsstellen lag die Arbeitskräftenachfrage 2024 um 67.000 niedriger als im Jahr 2023. Auch die Stellenzugänge, die ein besserer Indikator für die aktuelle Einstellungsbereitschaft der Betriebe sind, gingen aufgrund der schwachen Konjunktur weiter zurück. In Summe wurden 2024 mit 1.500.000 Stellen 132.000 weniger gemeldet als 2023 und damit so wenige wie noch nie in den letzten 25 Jahren. 4.2 Mitarbeiterentwicklung Das Geschäftsjahr 2024 war geprägt von personellen Veränderungen und organisatorischen Anpassungen, um die Neuausrichtung darzustellen. Auf Grund der bereits oben beschriebenen wirtschaftlichen Lage, befanden sich bereits ab März 2024 die ersten Abteilungen in Kurzarbeit. Im Verlauf des letzten Jahres stieg die Anmeldung der von Kurzarbeit betroffenen Bereiche auf fast 100%. Auf Grund kurzfristiger Kundenprojekte wurde das Instrument Kurzarbeit monatlich neu bewertet und teilweise in einzelnen Abteilungen auch kurzzeitig reduziert oder gar ausgesetzt. Jedoch bleibt ein Großteil der Bereiche auch im neuen Geschäftsjahr weiterhin in Kurzarbeit. Ein wesentliches Instrument in der Personalentwicklung ist das jährlich stattfindende Mitarbeiterjahresgespräch zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden. Im Rahmen dieser, nun transparenten und nachvollziehbaren Leistungsbeurteilung, wird ebenfalls der Bedarf an entsprechenden Aus- und Weiterbildungen ermittelt und entsprechende Maßnahmen in die Wege geleitet. Im Jahr 2024 wurden diese Gesprächsbögen erstmals eingesetzt. Es wurde eine 100%ige Erfüllungsquote an Mitarbeiterjahresgesprächen erreicht. Mit der Einführung einer nachvollziehbaren Gehaltstruktur im Jahr 2024 untermauern wir zusätzlich die Wichtigkeit einer offenen und transparenten Unternehmenskommunikation. 5. Umweltschutz, Qualitätsmanagement und Informationssicherheit Das Geschäftsjahr 2024 war geprägt von der Neuausrichtung unserer Geschäftsprozesse und Strukturen, um den strengen Anforderungen der EU- und Bundesgesetzgebung gerecht zu werden. Diese neuen Vorgaben beeinflussen den Geschäftsbetrieb der AVL Schrick GmbH sowohl direkt als auch indirekt durch die Anforderungen unserer Kunden. Obwohl das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und die darin geforderten ökologischen sowie ethischen Sorgfaltspflichten in der Lieferkette aufgrund unserer Unternehmensgröße noch nicht direkt auf uns zutreffen, sind wir dennoch durch die Anfragen und Berichtspflichten unserer Kunden von diesen Themen betroffen. Neben den gestiegenen ökologischen und ethischen Anforderungen haben sich auch die Anforderungen an die Informationssicherheit im Unternehmen erhöht. Die zunehmende Bedrohung durch Cyberkriminalität und andere Aggressoren führt zu strengeren gesetzlichen und normativen Anforderungen an unsere Geschäftsprozesse und Sicherheitsmaßnahmen. Im Jahr 2024 wurden die Regelungen und Vorgaben des integrierten QESManagementsystems weiter mit den globalen Vorgaben der AVL-Gruppe harmonisiert, um Synergieeffekte zu nutzen und betriebswirtschaftliche Vorteile zu erzielen. Risiken und Chancen für die AVL Schrick GmbH wurden im Rahmen des konzernweiten Risikomanagements analysiert. Die identifizierten Themen wurden im Hinblick auf interne und externe interessierte Parteien überprüft und gegebenenfalls Maßnahmen eingeleitet. Unsere Standorte wurden im April 2024 erfolgreich für weitere drei Jahre nach dem VDA-Standard TISAX rezertifiziert. Dies bestätigt, dass wir ein solides Sicherheitssystem gegenüber der gestiegenen Bedrohungslage durch Cyber-Angriffe betreiben. Auch die Zertifizierung am Hauptsitz der AVL Schrick GmbH wurde 2024 zum dritten Mal in Folge erfolgreich durchgeführt. Die Zertifikate der AVL Schrick GmbH für die international gültigen Normen DIN EN ISO 9001, DIN EN ISO 14001 sowie DIN EN ISO/IEC 27001 wurden in externen Überwachungsaudits verlängert, wodurch unsere Konformität mit den jeweiligen Standards bestätigt wurde. Die Einhaltung der Umweltgesetze und Auflagen wurde auch 2024 methodisch überwacht. Bei Änderungen oder neuen Gesetzen wurden Maßnahmen zur Sicherstellung der Einhaltung definiert und umgesetzt. So stellen wir sicher, dass wir unseren Pflichten im Bereich Umwelt- und Mitarbeiterschutz nachkommen. Im Geschäftsjahr 2024 unterstützte die AVL Schrick GmbH weiterhin das Ziel der AVL-Gruppe, bis 2026 CO2 -neutral zu werden. Optimierungspotenziale wurden erkannt und umgesetzt, wie beispielsweise die Umstellung der Erdgasversorgung an den Standorten in Remscheid auf klimaneutrales Gas. Durch kontinuierliche Optimierungsmaßnahmen konnte der jährliche CO2 -Ausstoß der AVL Schrick GmbH im Vergleich zu 2020 um annähernd 90% gesenkt werden. Die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sowie der Gruppen- und Firmenvorgaben wurde durch interne Audits überprüft, wobei Verbesserungspotenziale identifiziert wurden. Zusätzlich fanden konzerninterne Audits des Managementsystems in den Bereichen Informationssicherheit, Qualitäts- und Umweltmanagement statt. Die ermittelten Verbesserungspotenziale und daraus abgeleiteten Maßnahmen wurden dokumentiert, eingeleitet und umgesetzt sowie deren Wirksamkeit überprüft. So wurde die kontinuierliche Verbesserung der Unternehmensleistung in allen drei Bereichen des integrierten Managementsystems ermöglicht und überwacht. Die gesetzlichen Vorgaben für gewerbliche Abfälle werden durch den Abfallbeauftragten des Gebäudemanagements überwacht und durch das Umweltmanagement kontrolliert. Aufgrund von Modernisierungs-, Umbaumaßnahmen und Aufräumarbeiten ist das Abfallaufkommen im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. 6. Forschung und Entwicklung Das Geschäft der AVL Schrick GmbH besteht im Engineering zu über 90% aus vertraulicher Forschung und Entwicklung im Auftrag unserer Kunden. Nachfolgend berichtet die AVL Schrick GmbH daher nur über ihre internen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten. Diese Aktivitäten haben das primäre Ziel, das Portfolio der AVL Schrick GmbH stetig an die sich verändernden Märkte anzupassen, sich vorausschauend auf zukünftige Markterfordernisse vorzubereiten und die Dienstleistungen der AVL Schrick GmbH besser, schneller und attraktiver zu gestalten. Sie werden dabei sowohl in Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen der AVL-Gruppe, insbesondere der AVL List GmbH, als auch komplett intern durchgeführt. Einige Beispiele aus 2024 hierfür sind: • Entwicklung einer KI-Methode zur Analyse und Reduzierung von Alterungsphänomenen in Abgasnachbehandlungssystemen • Komplexitätsreduktion in der Entwicklung der Ladeinfrastruktur bei E-Fahrzeugen mittels eines modellbasierten Ansatzes • Weiterentwicklung des Testparks für Elektrolyseure • Erweiterung / Befähigung einer vorhandenen Prüfstands-Infrastruktur auf das Testen von H2-Industriekompressoren • Verwertung von ausgemustertem Prüfstands-Equipment zur Bereitstellung/Konditionierung von Tiefsttemperaturen in der Ansaugstrecke • Erweiterung / Befähigung einer vorhandenen BHKW-Basis zum Betrieb mit H2. • Erstellung eines Simulationsmodells zur Bewertung des Stapelaufbaus von Batteriezellen • Umsetzung und Durchführung einer Testprozedur zur Einbringung von Heißgas und Partikeln in Batteriegehäuse-Strukturen zur Bewertung der xTPFunktionalität. Es ist zu erkennen, dass die durchgeführten F&E-Aktivitäten mit den zuvor beschriebenen Transformationen im Markt und somit im Geschäft der AVL Schrick korrelieren. So liegen die Schwerpunkte einerseits auf der Erzeugung, der Handhabung und Verwertung von Wasserstoff im Non-Automotive Segment unter bestmöglicher Verwertung vorhandener Ressourcen und Infrastruktur sowie die Beantwortung von Fragestellungen aus dem Bereich der Automotive-Elektromobilität am Beispiel der Batterieentwicklung. • Das Ausleiten von Technologien und Kenntnissen, die eine Erweiterung des Entwicklungsportfolios der AVL Schrick GmbH für zukünftige Erfordernisse des Marktes darstellen, stellen hier das primäre Ziel dar. Das Generieren von Patenten wird hierbei ebenfalls stetig untersucht, um die Marktposition der gesamten AVL-Gruppe nachhaltig zu stärken und zu erhalten. 7. Prognosebericht, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 7.1 Prognosebericht Der Preisdruck wird im Engineering durch Überkapazitäten im Markt und Konkurrenz aus Niedrigpreisländern in den nächsten Jahren weiter anwachsen. In diesem Jahr wurden die allgemeinen Engineering-Entwicklungstrends verstärkt. Die nahezu 100% Ausrichtung der PKW OEM ́s auf die E-Mobilität sowie die Entwicklung des autonomen Fahrens setzen sich fort. Erhebliche Umsatzsteigerungen in den verbundenen Gebieten, Batterieentwicklung, ADAS-Software und Hardwareentwicklung sowie erhebliche E/E Umfänge, blieben nicht aus. Aufgrund keiner neuen bzw. abgeschwächten Abgasgesetzgebung im Nutzfahrzeugbereich werden in diesem Bereich keine signifikanten Neuentwicklungen erwartet. Die bei den Nutzfahrzeugherstellen gestarteten Projekten zur Nutzung von Wasserstoff im Verbrennungsmotor verzögern sich aufgrund der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Marktgegebenheiten. Im PKW-Bereich sind in Europa keine nennenswerten Neuentwicklungen bei den Verbrennungsmotoren mehr zu sehen. Die heute genutzte virtuelle AVL-Kalibriermethodik ist nahezu vollständig für den Einsatz an Hybrid- und reinen BEV-Fahrzeugen einsetzbar und damit ein zukunftsorientiertes Betätigungsfeld. Sie wird in den nächsten Jahren einer der Hauptumsatzträger für die AVL Schrick GmbH bleiben. Die AVL Schrick GmbH ist in allen Bereichen strategisch sehr gut positioniert. Sämtliche Entwicklungswerkzeuge von Software über Batteriesimulatoren und -tester, Hardware in the loop (HiL) Prüfstände für das effiziente Testen von Software und Funktionen, sowie entsprechende Prüfstände für elektrische Komponenten und Systeme stehen zur Verfügung. Die Wasserstoffinitiativen der Bundesregierung und der europäischen Nachbarn steigern den Entwicklungsdruck auf die E-Mobilität, aber auch auf die stationäre Nutzung der H2 Technologie. Dementsprechend bauen wir parallel zum Automotivsektor nachhaltige Kundenbeziehungen in der Wasserstoffwirtschaft und dem Energiesektor auf. Unser Ziel ist es, den „non-Automotive“-Anteil unseres Umsatzes auf über 40% zu steigern. Der allgemeine Trend zu CO2 -neutralen Technologien unterstützt dieses Ziel. Der notwendige Aufbau der Ressourcen mit spezifischem Wissen in diesem Gebiet bleibt eine der Herausforderungen der nächsten Jahre, gepaart mit einer verstärkten Internationalisierung der Zusammenarbeit innerhalb der AVL-Gruppe. Diese Internationalisierung ist auch ein strategisches Mittel der AVL-Gruppe und damit der AVL Schrick GmbH, um dem steigenden Kostendruck erfolgreich zu begegnen. Die Best Value Countries (BVC) innerhalb der AVL-Gruppe wachsen permanent an. Sie werden uns nicht nur helfen, dem Kostendruck standzuhalten, sondern auch Fachkräfte mit spezifischem Wissen aufzubauen. Die strategische Ausrichtung der AVL Schrick GmbH sieht, wie schon beschrieben, eine deutliche Verschiebung des Produktportfolios vor. Dieses Ziel setzen wir konsequent weiter um. Dementsprechend wird sich das operative Ergebnis im Engineering weiterhin positiv gestalten. Ein entsprechender „Mid Term Plan“ wurde vom Beirat genehmigt. Die Prognose für das Jahr 2025 geht von einer nach wie vor schwierigen Marktsituation und Umsatzerlösen nicht über dem abgelaufenen Geschäftsjahr aus. Eine deutliche Verbesserung der Rentabilität und des Unternehmensergebnisses soll durch Kostensenkungsmaßnahmen herbeigeführt werden, so dass wir aktuell mit einem Gewinn von 0,5 Mio. € planen. 7.2 Chancenbericht Besondere Chancen für die Zukunft des Engineerings bestehen in: • der weltweiten Vernetzung durch die Zugehörigkeit zur AVL-Gruppe und damit dem Zugriff auf weltweites Wissen; Ressourcen aus Ländern mit deutlich niedrigerem Lohnniveau stehen ebenfalls in der Gruppe zur Verfügung • der Elektrifizierungswelle in der Automobilindustrie - insbesondere der Kunde Volkswagen benötigt in seiner oben beschriebenen Strategie Unterstützung von qualifizierten Engineering Dienstleistern. • der Anteilnahme an H2 Projekten des Landes und der Bundesregierung • dem massiven Ausbau des Entwicklungsgeschäfts mit „non-Automotive“- Kunden in den folgenden Bereichen: o Wärmerückgewinnung & Wärmepumpen o Mini BHKW`s o System Tests von Brennstoffzellensystemen, im Speziellen SOEC ́s o Kompressoren o Sondermotoren. Der Markt bietet hier unverändert gutes Potenzial im Engineering-Bereich. 7.3 Risikobericht Die wesentlichen Risiken des Engineerings bestehen in: • der politischen Unsicherheit, welche Technologien gefördert werden • dem unvermindert steigenden Wettbewerbs- und Preisdruck mit klaren Vorteilen der europäischen Nachbarn Die mit der unternehmerischen Tätigkeit der AVL Schrick GmbH verbundenen Risiken werden über ein internes Kontrollsystem gesteuert. Dieses besteht aus dem Qualitätsmanagement, den Planungs- und implementierten Berichts- und Informationssystemen mit aussagekräftigen Kennzahlen sowie Soll-Ist-Abweichungsanalysen auf der einen Seite und einem speziellen Risikomanagementsystem mit regelmäßiger Risikoanalyse sowie entsprechenden Maßnahmenplänen zur Vermeidung potenzieller Risiken auf der anderen Seite. Besonderes Augenmerk gilt dabei Ausfall-, Bestands- und Projektrisiken. Die kurz- bis langfristigen Planungszyklen sowie ein aussagefähiges detailliertes Berichtswesen und Kennzahlensystem, das über das Konzernberichtswesen hinausgeht, unterstützen das Management in der frühzeitigen Erkennung und Steuerung potenzieller und aktueller Risiken. Die versicherbaren Risiken wie z. B. Elementar- bzw. Haftungsschäden sind durch entsprechende Versicherungen ausreichend abgedeckt. Eine entsprechende Überprüfung findet jährlich statt. Dem zunehmenden Preisdruck, insbesondere seitens der OEMs, wird durch entsprechende Projekte und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostenoptimierung in allen Bereichen begegnet. Die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens ist sichergestellt. Die Personalbeschaffung nutzt sämtliche Möglichkeiten und Werkzeuge, insbesondere aus den „Recruitingkanälen“ der sozialen Medien, um erfolgreich zu sein. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANG 20241. Allgemeine Angaben Die AVL Schrick GmbH mit Sitz in Remscheid ist beim Amtsgericht Wuppertal im Handelsregister unter HRB 11194 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB und des GmbHG sowie unter der Anwendung der Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zum 01.01.2023 wurden die Vermögensgegenstände des Profitcenter „Fertigungszentrum“ im Rahmen eines Asset Deals an die AVL Schrick Performance Components GmbH übertragen. Da die Geschäftszahlen des Jahres 2023 noch stärker durch diesen Vorgang beeinflusst wurden, sind insbesondere die Umsatzerlöse nur eingeschränkt mit dem aktuellen Jahr vergleichbar. 2. Bilanzierungs-/Bewertungsgrundsätze Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare und, sofern erforderlich, außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Die Bemessung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer erfolgt grundsätzlich in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. In der Regel sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe des Umlaufvermögens mit den Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Entsprechend ihrem Fertigungsgrad werden die unfertigen und fertigen Erzeugnisse mit ihren Herstellungskosten bewertet. Die Bemessungsgrundlagen beinhalten die Materialkosten zuzüglich der Materialgemeinkosten und die Fertigungslöhne einschließlich der Fertigungsgemeinkosten. Teile der Herstellungskosten (Stundensätze) wurden durch Eliminierung der in ihnen kalkulierten Vertriebskosten, nicht aktivierbaren Verwaltungskosten und der Gewinnzuschläge retrograd ermittelt. Gemäß dem Niederstwertprinzip wurden alle erkennbaren Risiken in den Vorräten, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, durch angemessene Bewertungsabschläge berücksichtigt. Erhaltene Anzahlungen werden auf der Aktivseite der Bilanz mit den Vorräten verrechnet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. Barwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung weiterer Ausfallrisiken wurde eine Pauschalwertberichtigung auf die Forderungen vorgenommen. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Die Rechnungsabgrenzungsposten resultieren aus Ausgaben bis zum Bilanztag, welche Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanztag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle nach dem Grundsatz der kaufmännischen Vorsicht am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden zum voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Im Anlagenspiegel am Ende des Anhangs ist die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens dargestellt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten sonstige Forderungen aus der Cash Pool Finanzierung (4.920 TEUR; Vj. 5.356 TEUR), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (1.363 TEUR; Vj. 4.259 TEUR) sowie sonstige Forderungen gegen Gesellschafter (815 TEUR; Vj. 0 TEUR). Bei den sonstigen Rückstellungen sind hauptsächlich die folgenden Rückstellungen ausgewiesen: Rückstellungen für Vergütungsansprüche an Arbeitnehmer (863 TEUR), für Garantieleistungen (136 TEUR) sowie übrige (230 TEUR). Es erfolgte eine Verrechnung der Altersteilzeitrückstellung mit der zugunsten der Arbeitnehmer verpfändeten Rückdeckungsversicherung. Hierbei stand dem Zeitwert der verpfändeten Rückdeckungsversicherung in Höhe von 264 TEUR der Erfüllungsrückstand der Altersteilzeitrückstellung (308 TEUR) gegenüber. Es wird daher eine Rückstellung in Höhe von 44 TEUR ausgewiesen. Die Zeitwerte der verrechneten Vermögensgegenstände entsprechen den zugehörigen Anschaffungskosten von 264 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten Verpflichtungen - mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von 1.320 TEUR (Vorjahr 1.320 TEUR) - mit einer Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren 990 TEUR (Vorjahr 2.310 TEUR) Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Lieferungen und Leistungen. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren aus folgenden Tätigkeitsbereichen:
Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Regionen wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende außergewöhnliche bzw. periodenfremde Erträge enthalten:
Personalaufwand Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr 2024 bei einem Personalstand von durchschnittlich 203 (VJ 197) Mitarbeitern (183 Angestellte, 20 gewerbliche Arbeitnehmer; ohne Auszubildende) insgesamt 18.237 TEUR (VJ 18.030 TEUR). Gesamthonorar Abschlussprüfer Im Berichtsjahr 2024 wurden für die Abschlussprüfungsleistungen der Abschlussprüfer Gesamthonorare in Höhe von 24 TEUR erfasst. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von 760 TEUR. Diese setzen sich wie folgt zusammen: Fälligkeit in 2025 620 TEUR - davon verbundene Unternehmen 416 TEUR Fälligkeit in 2026 90 TEUR - davon verbundene Unternehmen 11 TEUR Fälligkeit in 2027 39 TEUR - davon verbundene Unternehmen 0 TEUR Fälligkeit in 2028/2029 11 TEUR - davon verbundene Unternehmen 0 TEUR 5. Sonstige Angaben Anteile an verbundenen Unternehmen Es besteht eine Beteiligung an der AVL Czech Republic. s.r.o., Mladá Boloslav, Tschechische Republik. Die Höhe der Beteiligung betrug am 31.12.2024 100%. Der Jahresabschluss der tschechischen Gesellschaft weist auf den 31.12.2024 ein negatives Ergebnis in Höhe von 943 TCZK (38 TEUR) bei einem negativen Eigenkapital von 1.484 TCZK (59 TEUR) aus. Konzernzugehörigkeit Der Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen, in den die AVL Schrick GmbH mit einbezogen ist, wird von dem Mutterunternehmen AVL List GmbH, Graz, Österreich, aufgestellt. Der Konzernabschluss der AVL List GmbH ist beim Firmenbuchgericht Graz/Österreich offenzulegen. Mitglieder der Geschäftsführung Während des Berichtszeitraums bis zum Aufstellungszeitpunkt lag die Geschäftsführung bei - Herrn Dipl.-Ing. Roger Wildemann, Wermelskirchen Geschäftsführer (bis 3/2024) - Herrn Niels Möller, Remlingen-Semmenstedt Geschäftsführer - Herrn Renato Sensi, Düsseldorf Geschäftsführer Die Schutzklausel gem. § 286 (4) HGB in Verbindung mit § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstaben a und b HGB wird in Anspruch genommen. 6. Ergebnisabführung Der entstandene Verlust des Geschäftsjahres 2024 wird aufgrund des mit der AVL Holding Deutschland GmbH, Remscheid, abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages in voller Höhe an die Gesellschafterin ausgeglichen. 7. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Remscheid, 27. Februar 2025 Die Geschäftsführung der AVL Schrick GmbH Niels Möller Renato Sensi sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.02.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die AVL Schrick GmbH, Remscheid Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AVL Schrick GmbH, Remscheid - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AVL Schrick GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.“
Bruchsal, den 27. Februar 2025 Benz & Gunzenhäuser |
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