Fashion Services GmbH
Same addressRetail sale of clothing
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Carlo Gherardi since 1/15/2026 | Procura |
Marco Benvenuto since 1/15/2026 | Managing Director |
Yannick Berlekamp since 2/13/2025 | Procura |
Oliver Veit since 2/13/2025 | Procura |
Anke Christine, geb. Hoffmann Bölinger since 8/5/2024 | Procura |
Jörg Michael Brendemühl since 8/5/2024 | Procura |
Frank Georg Dr. Schlein since 8/5/2024 | Managing Director |
Andreas Kulpa since 8/5/2024 | Procura |
Christian Tuda since 8/5/2024 | Procura |
Thomas Peter Wernet since 8/5/2024 | Procura |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
CRIF S.P.A. | 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
CRIF GmbHKarlsruhe (vormals: München)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die CRIF GmbH ("CRIF") hat ihren Sitz in München und ist in der Abteilung B des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 233802 eingetragen. Die CRIF ist einer der führenden deutschen Anbieter von Kredit- und Bonitätsinformationen über Unternehmen sowie Konsumenten und bietet Lösungen im Kreditrisiko- und Addressmanagement sowie der Betrugsprävention. Die Hauptniederlassungen befinden sich in Hamburg und Karlsruhe. Die Geschäftsfelder der CRIF umfassen: Business Credit Information (BCI), Consumer Crédit Information (CCI) und Sonstiges. Die Steuerung der CRIF erfolgt auf Basis definierter finanzieller Leistungsindikatoren. Als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren hat die CRIF die folgenden Kennzahlen definiert:
Die CRIF ist ein 100%iges Tochterunternehmen der CRIF S.p.A., Bologna, Italien. Die CRIF-Gruppe ist heute mit etwa 6.400 Mitarbeiter*innen und mehr als 85 Unternehmen in über 35 Ländern aktiv. II. Wirtschaftsbericht II.1 Geschäftsverlauf Auch im vierten Jahr der Neuausrichtung "Destination Zukunft" konnte CRIF den eingeschlagenen Weg erfolgreich fortführen. Entgegen dem negativen Trend der deutschen Wirtschaft, vor allem in der eCommerce & Payment Industry, ist die CRIF gewachsen. Die fortwährend schwierige Wirtschaftslage führte zu vermehrten Firmeninsolvenzen in Deutschland. Dies betraf auch einige Kunden des Unternehmens. Trotz dieser schwierigen Marktlage konnte die CRIF ein Umsatzwachstum erzielen. Das EBIT hat sich um TEUR 5.429 auf TEUR -10.444 verbessert und liegt damit leicht über dem Planwert für das Jahr 2023. Das EBITDA hat sich um TEUR 6.267 auf TEUR -2.953 verbessert und liegt damit im Plan für das Jahr 2023. II.2 Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage II.2.1 Ertragslage Der Gesamtumsatz der CRIF lag bei TEUR 61.346 und damit 6,0% über dem Vorjahreswert von TEUR 57.849. Dies entspricht einem Zuwachs von TEUR 3.497. Die Aufteilung des Gesamtumsatzes im Geschäftsjahr 2023 war wie folgt:
Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind Software- und Arbeitsablaufprojekte als andere aktivierte Eigenleistungen von TEUR 5.316 (i. Vj. TEUR 5.727) aktiviert worden. Die Sonstigen betrieblichen Erträge sind im aktuellen Jahr um TEUR 636 auf TEUR 1.688 gesunken. Im Vorjahr betrugen die Sonstigen betrieblichen Erträge aufgrund außergewöhnlich hoher Rückstellungsauflösungen TEUR 2.324. Die Materialaufwendungen von TEUR 14.414 sind mit TEUR 735 etwas geringer gestiegen als der Umsatz. Durch den Rückgang der Anzahl an Mitarbeiter*innen ist der Personalaufwand um TEUR 905 auf TEUR 24.222 gesunken. Im Geschäftsjahr sind Abschreibungen von TEUR 7.491 angefallen. Dies entspricht einem Anstieg von TEUR 839 gegenüber dem Vorjahr. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 2.837 auf TEUR 34.250 gesunken. Diese Minderung konnte durch Anpassungen von strategischen Einkaufsprozessen und striktem Kosten-Management erzielt werden. Das Finanzergebnis von TEUR 982 verbesserte sich deutlich gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 489. Dieses Ergebnis ist auf eine geringere Verlustübernahme der CRIF Credit Solutions GmbH von TEUR 460 (i. Vj. TEUR 857) und eine höhere Gewinnabführung von TEUR 2.043 (i. Vj. TEUR 1.631) der EURO-PRO Gesellschaft für Data Processing mbH zurückzuführen. Das Zinsergebnis ist durch die allgemein gestiegenen Zinssätze von TEUR -284 auf TEUR -601 gesunken. Das Geschäftsjahr 2023 hat mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 11.058 (i. Vj. TEUR 16.174) abgeschlossen. II.2.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 betrug TEUR 48.652 (i. Vj. TEUR 52.464). Die Buchwerte der Immateriellen Vermögensgegenstände im Anlagevermögen sind mit TEUR 19.171 (i. Vj. TEUR 20.312) leicht gesunken. Von den Immateriellen Vermögensgegenständen entfallen TEUR 17.126 (i. Vj. TEUR 16.141) auf selbst geschaffene Software. Die Sachanlagen liegen mit TEUR 2.732 ungefähr auf dem Vorjahrsniveau von TEUR 2.760. Bei den Finanzanlagen haben sich im Vergleich zum Vorjahr keine Änderungen ergeben. Die Finanzanlagen enthalten jeweils die 100%-Beteiligungen an der EURO-PRO Gesellschaft für Data Processing mbH und an der CRIF Credit Solutions GmbH. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 2.298 auf TEUR 10.568 verringert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stiegen um TEUR 308 auf TEUR 2.989. Darin enthalten sind Forderungen aus dem Gewinnabführungsvertrag mit der EURO-PRO Gesellschaft für Data Processing mbH von TEUR 2.043 (i. Vj. TEUR 1.631). Die Sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um TEUR 549 auf TEUR 1.291 erhöht. Ein Großteil des Zuwachses resultiert aus Abgrenzungen von Umsatzerlösen und Anzahlungen für die Einrichtung eines neu zu beziehenden Büros in Karlsruhe. Die Liquiden Mittel haben sich um TEUR 1.535 auf TEUR 3.918 verringert. II.2.3 Finanzlage Im Jahr 2023 hat die CRIF S.p.A. sonstige Zuzahlungen in die Kapitalrücklage von insgesamt TEUR 12.500 vorgenommen. Der Verlust des Vorjahres von TEUR 16.174 wurde mit der Kapitalrücklage verrechnet, so dass diese zum 31. Dezember 2023 TEUR 23.087 (i. Vj. TEUR 26.762) betrug. Das bilanzielle Eigenkapital der CRIF beträgt TEUR 22.030 (i. Vj. TEUR 20.587). Die Eigenkapitalquote beträgt 45% (i. Vj. 39%). Mit einem Support Letter vom 27. Februar 2023 hat sich die CRIF S.p.A. als Gesellschafterin verpflichtet, den Liquiditätsbedarf der CRIF zur Fortführung des Geschäftsbetriebs zu decken. Langfristige Rückstellungen bestehen im Rahmen der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen von TEUR 798 (Vorjahr TEUR 891). Die Sonstigen Rückstellungen betragen TEUR 7.152 (i. Vj. TEUR 8.997). Darin enthalten sind Personalrückstellungen von TEUR 3.214 (i. Vj. TEUR 3.940), von denen TEUR 855 (i. Vj. TEUR 965) für Restrukturierungsmaßnahmen gebildet worden sind. Der übrige Betrag besteht im Wesentlichen aus Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich um TEUR 2.727 auf TEUR 10.419. Im Wesentlichen resultieren sie aus einem Darlehen der CRIF S.p.A. von TEUR 7.500 (i. Vj. TEUR 10.000). Zudem sind Verbindlichkeiten aus der Verlustübernahme des Tochterunternehmens CRIF Credit Solutions GmbH über TEUR 460 (i. Vj. TEUR 857) enthalten. Die Sonstigen Verbindlichkeiten sind um TEUR 2.587 auf TEUR 3.761 gesunken. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung der kreditorischen Debitoren um TEUR 1.637. III. Risiko- und Chancenbericht III.1 Unternehmensrisiko Unter Berücksichtigung der bisherigen und der von der Geschäftsleitung prognostizierten weiteren operativen Entwicklung der Gesellschaft sowie in Zusammenarbeit mit der CRIF-Gruppe sind keine Risiken erkennbar, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten. III.2 Umsatz- / Kostenrisiken und -Chancen Die traditionelle Auskunfteibranche befindet sich aufgrund der globalen Digitalisierung weiterhin im Wandel. Die Bereitschaft, hohe Preise für reine Daten zu zahlen, nimmt kontinuierlich ab. In den letzten Jahren gewinnen Mehrwertlösungen an Bedeutung, die in Echtzeit online in die Arbeitsabläufe der Kunden integriert werden können. Dabei spielen optimierte Datenbeschaffung, die Erfassung nicht-digitaler Informationen und globale Reichweite eine entscheidende Rolle. Die CRIF arbeitet daher an neuen Lösungen für die Produktentwicklung. Durch die Möglichkeit, die Daten aus BCI und CCI zu verknüpfen, gibt es für Kunden einen einzigartigen Mehrwert gegenüber der Konkurrenz. CRIF unterstützt Unternehmen & Finanzinstitute ganzheitlich beim Management ihrer Digital Customer Journey mit integrierten B2B2C Identity-, Credit Risk- und Fraud Prevention - Lösungen aus einer Hand. Environmental, Social and Governance ("ESG") wird in der Geschäftswelt immer wichtiger. Daher investiert CRIF in diesen Bereich, um geeignete Lösungen anbieten zu können. III.3 Bilanzielle Risiken Um die finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen, verfügt CRIF über ausreichend liquide Mittel. Die Liquidität wird durch ein Revolving Loan Agreement der CRIF S.p.A. sichergestellt. Darüber hinaus liegt ein Support Letter von der CRIF S.p.A. vor. III.4 Betriebsrisiken einschließlich IT-Risiken Im Jahr 2023 wurde die Konsolidierung zwischen den deutschen Standorten fortgesetzt. Durch den kontinuierlichen Ausbau der Sicherheitsstandards und neue Investitionen in die Infrastruktur kann auch im laufenden Wirtschaftsjahr eine hohe Datensicherheit gewährleistet werden. Darüber hinaus findet eine fortlaufende Überprüfung der gruppenweiten Standards statt, die an die aktuelle Situation angepasst werden. Wenn möglich, werden Automatisierungen durch neue technische Möglichkeiten weiter ausgebaut. Cloud-Technologien werden sorgfältig auf ihre Vorteile geprüft, um gegebenenfalls implementiert zu werden. III.5 Rechtliche Risiken Das größte rechtliche Risiko für die CRIF liegt nach wie vor in der Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutzgrundverordnung und des Bundesdatenschutzgesetzes. Die Legal-Abteilung hält sich kontinuierlich über Rechtsänderungen und die aktuelle, höchstrichterliche Rechtsprechung auf dem Laufenden und stellt sicher, dass die zwischen der CRIF und Kunden, Lieferanten sowie Unternehmen der CRIF-Gruppe abgeschlossenen Verträge stets den aktuellen rechtlichen und insbesondere datenschutzrechtlichen Vorgaben entsprechen. Zusätzlich überwacht die Compliance-Abteilung die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Anforderungen. Bei ihrer Arbeit orientiert sich die CRIF an der internen Legal Policy. Diese wird durch die "Corporate Policy Legal & Corporate Risks in The Group" der CRIF S.p.A. ergänzt, die weltweit für alle Legal-Abteilungen gilt. Es bestehen keine besonderen Risiken aus der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zum Scoring vom 7. Dezember 2023. Die CRIF war auf die möglichen Folgen des Urteils vorbereitet und hat ihre Kunden zeitnah informiert. IV. Prognosebericht Die CRIF setzt den Weg der signifikanten Investitionen in Produkte, Plattformen und Lösungen fort. Die Strategie "Destination Zukunft" wird unter regelmäßigem, leicht angepasstem Kurs fortgeführt. Der Fokus liegt auf der weiteren Beschleunigung von Compliance- und ESG-Geschäftsmöglichkeiten sowie auf der Steigerung des Marktanteils bei den Kernprodukten. Es ist geplant, dass sich das EBIT und das EBITDA im Jahr 2024 gegenüber dem Jahr 2023 leicht verbessert. Wie in den Vorjahren wird die CRIF S.p.A., Bologna, Italien, zur Deckung der finanziellen Verpflichtungen liquide Mittel durch Darlehen und / oder durch Kapitalerhöhungen bei Bedarf zur Verfügung stellen, um die geplanten Ziele zu erreichen. Die finanzielle Solidität der CRIF-Gruppe stellt ausreichende finanzielle Ressourcen sicher. V. Sonstige Angaben Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 266 (i. Vj. 283) angestellte Mitarbeiter*innen in kaufmännischen Berufen. Zum Bilanzstichtag waren 219 Mitarbeiter*innen (i. Vj. 230) in Vollzeit und 30 Mitarbeiter*innen (i. Vj. 36) in Teilzeit tätig. Es befanden sich 5 Mitarbeiter*innen (i. Vj. 6) in Elternzeit. Es wurden 6 Werkstudent*innen (i. Vj. 14) beschäftigt.
Hamburg, 30. September 2024 Dr. Frank Schlein, Geschäftsführer Carlo Gherardi, Geschäftsführer Marco Preti, Geschäftsführer Loretta Chiusoli, Geschäftsführerin Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die CRIF GmbH ("CRIF") hat ihren Sitz in München und ist im Handelsregister B des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 233802 eingetragen. Der Gegenstand des Unternehmens ist:
Die vorstehenden Tätigkeiten können im In- und Ausland erbracht werden. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den gesetzlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Jahresabschluss 2023 beibehalten. Die Aufstellung des Jahresabschlusses 2023 erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden gemäß § 265 Abs. 6 HGB angepasst. Im Vergleich zum Vorjahr wurde in den Immateriellen Vermögengegenständen der Posten 6. "Immaterielle Vermögensgegenstände in der Entwicklung" in den Posten 1. "Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte" umgegliedert. Ebenfalls wurden die Posten 3. "Entgeltlich erworbene Software" und 5. "Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände" in den Posten 2. "Entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte" umgegliedert. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden mit ihren Herstellungskosten aktiviert und planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Der nach § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrte Betrag beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 18.269. Entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Entgeltlich erworbene Firmen- oder Geschäftswerte werden über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben, da angenommen wird, dass die Bindungsdauer der Kundenverträge über diesen Zeitraum besteht. Die Sachanlagen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt und über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Grundsätzlich liegen den planmäßigen Abschreibungen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Geringwertige Wirtschaftsgüter werden entsprechend den Regelungen des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG bewertet. Die Bewertung von Computerhardware und Software zur Dateneingabe und -Verarbeitung erfolgt gemäß BMF-Schreiben vom 26. Februar 2021. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden bei dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Die Forderungen und die Sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalbetrag angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach der Methode der laufenden Einmalzahlungen (PUC-Methode). Bei der Bewertung der Pensionsrückstellung werden künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Rentenanpassungen berücksichtigt. Zur Ermittlung der Verpflichtungen werden die Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G) zugrunde gelegt. Die Rückstellungen werden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 10 Jahren ergibt und der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird. Die Bewertung der Pensionsrückstellung basiert auf folgenden Rechnungsgrundlagen:
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Kosten- und Preissteigerungen einbezogen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Grundlage für die Umrechnung in Euro sind die Kurse der Transaktionstage. Zum Bilanzstichtag werden auf Fremdwährung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs in Euro umgerechnet. III. Erläuterungen zur Bilanz Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie Sach- und Finanzanlagen verweisen wir auf den Anlagespiegel. Die Immateriellen Vermögensgegenstände resultieren im Wesentlichen aus der selbst geschaffenen Software von TEUR 18.269 (i. Vj. TEUR 18.758). Der Geschäfts- oder Firmenwert von TEUR 622 (i. Vj. TEUR 1.158) resultiert aus der Verschmelzung von Vertriebsgesellschaften und wird planmäßig über 15 Jahre abgeschrieben. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung von TEUR 2.600 (i. Vj. TEUR 2.717) resultiert im Wesentlichen aus Servern und ähnlicher IT-Infrastruktur von TEUR 2.374 (i. Vj. TEUR 2.420). Finanzanlagen Die Gesellschaft hält Anteile an den folgenden verbundenen Unternehmen:
Mit den beiden Tochterunternehmen existieren Gewinnabführungsverträge. Die Anteile an der CRIF Credit Solutions GmbH sind vollständig abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 10.568 (i. Vj. TEUR 12.866) haben um TEUR 2.298 abgenommen. Dies resultiert aus der Beitreibung überfälliger Rechnungen sowie der Bereinigung von nicht mehr eintreibbaren Forderungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 2.989 (i. Vj. TEUR 2.681) resultieren im Wesentlichen aus Forderungen aus dem Gewinnabführungsvertrag mit der EURO-PRO Gesellschaft für Data Processing mbH von TEUR 2.043 (i. Vj. TEUR 1.631) und dem konzerninternen Leistungs- und Verrechnungsverkehr. Die Sonstigen Vermögensgegenstände von TEUR 1.291 (i. Vj. TEUR 742) enthalten im Wesentlichen Umsatzsteuerforderungen, abgegrenzte Umsatzerlöse und Mietkautionen. Bis auf Mietkautionen von TEUR 119 (i. Vj. TEUR 170) haben alle Forderungen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 1.659 (i. Vj. TEUR 1.326) resultiert im Wesentlichen aus Aufwendungen für Lizenzen und sonstige vereinbarte Leistungen, die Folgejahre betreffen. Eigenkapital Das Eigenkapital von TEUR 22.030 (i. Vj. TEUR 20.587) resultiert aus dem Stammkapital von TEUR 10.000 (i. Vj. TEUR 10.000), der Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB von TEUR 23.087 (i. Vj. TEUR 26.762) und einem Bilanzverlust von TEUR 11.058 (i. Vj. TEUR 16.174) Der Rückgang der Kapitalrücklage ist bedingt durch eine Entnahme zum Ausgleich des Jahresfehlbetrags des Vorjahres von TEUR 16.174. Zudem hat es eine sonstige Zuzahlung in die Kapitalrücklage durch die Gesellschafterin CRIF S.p.A., Bologna, Italien, von TEUR 12.500 gegeben. Rückstellungen Der im Rahmen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes ermittelte Zuführungsbetrag (TEUR 246) wird gleichmäßig auf 1/15 jährlich verteilt. Die zum 31. Dezember 2023 aufgrund der Anwendung des Art. 67 Abs. 1 EGHGB nicht bilanzierte Pensionsverpflichtung beträgt TEUR 16. Hierzu wird der Zuführungsbetrag des Geschäftsjahres 2023 (TEUR 16) in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen als "Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB" erfasst. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB aus der Anwendung des 10 Jahres Durchschnittszinses statt des 7 Jahres Durchschnittszinses beträgt TEUR 6 (i. Vj. TEUR 31). Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre. Die Pensionszusage an einen ehemaligen Geschäftsführer ist durch eine Rückdeckungsversicherung abgesichert. Diese Rückdeckungsversicherung stellt saldierungsfähiges Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB dar, da sie durch Verpfändung dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen wurde. Verpfändete Rückdeckungsversicherungen sind mit dem beizulegenden Zeitwert zu bewerten. Der beizulegende Zeitwert beträgt TEUR 507 und entspricht dem Erfüllungsbetrag. Die Pensionsrückstellungen umfassen die Zusagen gegenüber drei Mitarbeiter*innen. Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 10.419 (i. Vj. TEUR 13.146) resultieren im Wesentlichen aus einem verzinslichen Darlehen der CRIF S.p.A. von TEUR 7.500 (i. Vj. TEUR 10.000), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Verbindlichkeiten für übernommene Verluste aufgrund des Gewinnabführungsvertrags mit der CRIF Credit Solutions GmbH von TEUR 460 (i. Vj. TEUR 857). Die sonstigen Verbindlichkeiten von TEUR 3.761 (i. Vj. TEUR 6.438) enthalten im Wesentlichen abzuführende Umsatzsteuerbeträge, kreditorische Debitoren, zu erstellende Gutschriften an Kunden und abzuführende Lohn- und Kirchensteuer. Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 3.045 (i. Vj. TEUR 1.339) enthält im Wesentlichen Erträge aus bereits bezahlten, aber im Geschäftsjahr nicht abgerufenen Kundenkontingenten. Haftungsverhältnisse Zum 31. Dezember 2023 bestanden folgende Haftungsverhältnisse:
Das den Treuhandverpflichtungen in gleicher Höhe gegenüberstehende Treuhandvermögen betrifft das Inkassogeschäft. Die Gelder sind an die Auftraggeber weiterzuleiten. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse sind um TEUR 3.497 auf TEUR 61.346 angestiegen. Die Aufteilung je Geschäftsfeld ist wie folgt:
Die sonstigen Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus Dienstleistungen in den Bereichen Research und Transformation Services. Andere aktivierte Eigenleistungen Die anderen aktivierten Eigenleistungen für die Erstellung von Software betragen TEUR 5.316 (i. Vj. TEUR 5.727). Sonstige betriebliche Erträge Die Sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 1.688 (i. Vj. TEUR 2.324) enthalten aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 904 (i. Vj. TEUR 1.954) sowie aus übrigen periodenfremden Erträgen von TEUR 726 (i. Vj. TEUR 268). Die realisierten Wechselkursgewinne betragen TEUR 58 (i. Vj. TEUR 102). Materialaufwand Der Materialaufwand von TEUR 14.414 (i. Vj. TEUR 13.679) betrifft Aufwendungen für Dateneinkauf der verschiedenen Geschäftsbereiche. Personalaufwand Der Personalaufwand beträgt TEUR 24.222 (i. Vj. TEUR 25.127). Der Rückgang des Personalaufwands ist im Wesentlichen in einer geringeren Anzahl von Mitarbeiter*innen begründet. Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Die Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind um TEUR 838 auf TEUR 7.491 angestiegen und resultieren im Wesentlichen aus planmäßigen Abschreibungen auf selbsterstellte Software. Wir verweisen auf die Darstellung im Anlagespiegel. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um TEUR 2.837 auf TEUR 34.250. Durch allgemeine Kosteneinsparungen sind die Betriebs- und Geschäftsaufwendungen um TEUR 2.032 gesunken. Darin enthalten sind realisierte Wechselkursverluste von TEUR 241 (Vorjahr TEUR 290). Ebenso konnten durch Einsparungen die Vertriebsaufwendungen um TEUR 273 auf TEUR 4.332 (i. Vj. TEUR 4.605) verringert werden. Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um TEUR 532 auf TEUR 1.110. Finanzergebnis Durch den Gewinnabführungsvertrag mit der EURO-PRO Gesellschaft für Data Processing mbH ergibt sich ein Ertrag von TEUR 2.043 (i. Vj. TEUR 1.631). Dem steht ein Verlust aus dem Gewinnabführungsvertrag mit der CRIF Credit Solutions GmbH von TEUR 460 (i. Vj. TEUR 857) gegenüber. Die Zinsaufwendungen für die Abzinsung der Pensionsrückstellungen betragen TEUR 16 (i. Vj. TEUR 17). V. Sonstige Angaben Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 10.000. Die CRIF GmbH ist ein 100%iges Tochterunternehmen der CRIF S.p.A. Die Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Jahresfehlbetrag von TEUR 11.058 auf neue Rechnung vorzutragen. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Die Gesellschaft beschäftigt im Jahresdurchschnitt 266 (i. Vj. 283) Mitarbeiter*innen in kaufmännischen Berufen. Zum Bilanzstichtag setzt sich die Anzahl der Mitarbeiter*innen wie folgt zusammen:
Mitglieder der Geschäftsführung Die CRIF GmbH wird vertreten durch ihre Geschäftsführer*innen:
Alle Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der aktiven und früheren Geschäftsführungsmitglieder Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angaben nach § 285 Nr. 9 a) und b) HGB verzichtet. Konzernkreis Das Mutterunternehmen, das einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die CRIF S.p.A. Die Aufstellung erfolgt nach italienischen Rechnungslegungsgrundsätzen. Der Konzernabschluss der CRIF S.p.A. wird im italienischen Unternehmensregister veröffentlicht. Die CRIF GmbH wird mit befreiender Wirkung in den Konzernabschluss einbezogen. Sonstige finanziellen Verpflichtungen Die Sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich aus den folgenden langfristigen Mietverträgen:
In Zusammenhang mit dem Gewinnabführungsvertrag der CRIF Credit Solutions GmbH wird erwartet, dass aufgrund der geplant anhaltenden Verlustsituation der Gesellschaft auch zukünftig Verluste übernommen werden müssen. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 110 (i. Vj. TEUR 92) und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. VI. Ereignisse nach dem Bilanztag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanztag eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.
Hamburg, 30. September 2024 Dr. Frank Schlein, Geschäftsführer Carlo Gherardi, Geschäftsführer Marco Preti, Geschäftsführer Loretta Chiusoli, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CRIF GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CRIF GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CRIF GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 30. September 2024 KPMG
AG
Bauer, Wirtschaftsprüfer Simon, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss der CRIF GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde am 17. Oktober 2024 festgestellt. |
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