Master Data

Registry
Register court Hamburg HRB 128606
Registered
4/18/2008
Industry
Intermediation service activities for freight transportLogistics service activitiesFreight transport by road
Purpose
Ist Spedition und Gütertransport sowie alle hiermit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Peter Zehlmann Groth
since 1/16/2026
Managing Director
Managing Director
Dennis Rytter Petersen
since 4/16/2025
Managing Director
Peter Bresnov
since 4/16/2025
Procura
Managing Director

Beneficial Owners
Beta

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
Anders Nielsen & Co A/SDNK
100.00%

Shareholders
Beta

1 shareholder

GmbH structure

Name
Location
Amount
Share
Anders Nielsen & Co A/S
Denmark
€25,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Ancotrans GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Amtsgericht Hamburg, HRB 128606

Bilanz

AKTIVA

31.12.2022 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26.140,00 30.963,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 42.359,00 19.480,00
68.499,00 50.443,00
II. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 2.067,90 1.890,07
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 130.043,51 143.511,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.234.581,80 5.198.945,09
2. Forderungen gegen verbundene Unernehmen 1.014,99 2.131,93
3. sonstige Vermögensgegenstände 320.963,43 246.471,60
8.556.560,22 5.447.548,62
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.993.512,33 267.040,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 35.298,57 21.753,94
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 927.400,82
11.785.981,53 6.859.587,99

PASSIVA

31.12.2022 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag -952.400,82 -984.207,57
III. Jahresüberschuss 1.577.987,76 31.806,75
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 927.400,82
650.586,94 0,00
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 404.846,00 0,00
2. sonstige Rückstellungen 380.613,25 470.619,28
785.459,25 470.619,28
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.869.058,51 3.039.223,72
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.510.426,52 3.215.705,36
3. sonstige Verbindlichkeiten 970.450,31 134.039,63
- davon aus Steuern EUR 694.933,65 (Vorjahr: EUR 33.646,38) 10.349.935,34 6.388.968,71
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 4.539,03 (Vorjahr: EUR 3.904,20)
11.785.981,53 6.859.587,99

Gewinn- und Verlustrechnung

2022 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 47.112.432,59 35.417.031,24
2. sonstige betriebliche Erträge 140.071,31 99.517,78
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 3,47 (Vorjahr: EUR 17,95)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 5.879.168,69 4.254.408,57
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 28.481.412,54 23.889.138,38
34.360.581,23 28.143.546,95
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.621.331,39 2.880.924,78
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 959.328,95 588.077,30
- davon für Altersversorgung EUR 4.835,11 (Vorjahr: EUR 3.866,64) 5.580.660,34 3.469.002,08
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 37.684,46 37.909,80
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.213.691,27 3.788.787,34
- davon aus Währungsumrechnung EUR 2.909,87 (Vorjahr: EUR 148,81)
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 355,65 183,49
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 637,38 26,07
- davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 107,90 (Vorjahr: EUR 0,00)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25.455,64 13.373,65
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 22.204,02 (Vorjahr: EUR 11.588,13)
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 73,00)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 404.846,00 0,00
11. Ergebnis nach Steuern 1.630.577,99 64.138,76
12. sonstige Steuern 52.590,23 32.332,01
13. Jahresüberschuss 1.577.987,76 31.806,75

Anhang zum 31.12.2022

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff., 264 ff. HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG.

Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen.

Seit Anfang des Jahres 2023 ist die Gesellschaft, wie die gesamte Branche, von einem deutlichen Rückgang der Nachfrage nach Speditionsleistungen betroffen. Daher haben sich die Umsatzerlöse, im Jahr 2023 mit rund - 20% und auch im Jahr 2024 mit rund - 30%, deutlich rückläufig entwickelt. Ebenso haben sich auch die Jahresergebnisse stark negativ entwickelt und im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresergebnis von rund - 0,5 Mio. EUR sowie im Jahr 2024 sogar von rund - 4,0 Mio. EUR verursacht, wodurch sich zum Geschäftsjahresende 2024 bei der Gesellschaft ein durch Verluste verursachtes negatives Eigenkapital von rund EUR 4,0 bis 5,0 Mio. ergeben hat.

Die Gesellschaft ist ein wichtiger Teil der strategischen Roadmap und den Zielen der Anders Nielsen & Co A/S-Gruppe, so dass die Gesellschafterin das Unternehmen und seinen Sanierungsplan bereits im gesamten Jahr 2024 unterstützt hat. Dies schließt vor dem Hintergrund der seit Ende des Geschäftsjahres 2024 bestehenden, durch Verluste verursachten bilanziellen Überschuldung des Unternehmens, die notwendige finanzielle Unterstützung durch die Gesellschafterin mittels nachrangiger Kontokorrentkredite ein. Sollten jedoch, wovon die Geschäftsleitung nicht ausgeht, wesentliche Ziele des Sanierungsplans "Back to Zero" nicht erreicht werden können oder die notwendige finanzielle Unterstützung durch die Alleingesellschafterin während der Umsetzung ausbleiben, ist die Gesellschaft in ihrem Fortbestand gefährdet.

Die Geschäftsleitung ist aber optimistisch, durch Umsetzung aller Maßnahmen des Sanierungsplans im Laufe des Jahres 2025 die Trendwende zu erreichen und wieder Gewinne zu erwirtschaften. Obwohl die geplanten Kostensenkungen, z.B. interne Optimierungen und Entlassungen, bereits erreicht wurden, birgt der Sanierungsplan aber natürlich Risiken aus der Ungewissheit über das künftige Marktvolumen sowie der Durchsetzbarkeit von Preisanpassungen. Die Gesellschafterin hat allerdings nach unserer Überzeugung ein starkes Interesse an der Weiterführung der notwendigen finanziellen Unterstützung des Unternehmens.

Daher erfolgte die Aufstellung des Jahresabschlusses unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Ancotrans GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Hamburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Hamburg
Register-Nr.: HRB 128606

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Dabei wurden die folgenden Nutzungsdauern zugrunde gelegt: 8 bis 17 Jahre für Außenanlagen und 3 bis 13 Jahre für die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Geringwerte Anlagegüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr aktiviert und voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die unfertigen Leistungen wurden mit den Herstellungskosten angesetzt, sofern nicht nach § 253 Abs. 4 HGB um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen waren. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Kosten der allgemeinen Verwaltung des jeweiligen Produktionsbereichs bei normaler Auslastung der Produktionsanlagen einbezogen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert oder mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch pauschale Abschläge in Höhe von 1,0 % auf den Nettoforderungsbestand berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden jeweils mit dem Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssatz wurden, die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gem. Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angabe zu Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen wie im Vorjahr im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 118) und Jahresrückvergütungen für Kunden (TEUR 109).

Mittelbare Pensionsverpflichtungen sowie ähnliche mittelbare Verpflichtungen

Auf der Grundlage einer arbeitsvertraglichen Vereinbarung hat die Gesellschaft für einen Arbeitnehmer zur Gewährung einer leistungsorientierten Betriebsrente einen Unterstützungskassenvertrag mit der Nürnberger überbetriebliche Versorgungskasse e. V. (ZVK) abgeschlossen. Bei der über die ZVK durchgeführten Verpflichtungen handelt es sich um mittelbare Pensionsverpflichtungen, für die nach Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB keine Rückstellungen gebildet werden. Die nicht passivierte Pensionsverpflichtung (gesamt mögliche Kapitalabfindung bei Erleben des Rentenbeginns am 01.04.2043) beträgt EUR 71.333,57.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Die Restlaufzeiten der ausgewiesenen Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Art der Verbindlichkeit gesamt bis 1 Jahr > 1 Jahr Davon > 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
aus Lieferungen und Leistungen 4.869.058,51 4.869.058,51 0,00 0,00
(Vorjahr) 3.039.223,72 3.039.223,72 0,00 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 4.510.426,52 0,00 4.510.426,52 2.893.760,01
(Vorjahr) 3.215.705,36 0,00 3.215.705,36 2.957.788,71
sonstige Verbindlichkeiten 970.450,31 970.450,31 0,00 0,00
(Vorjahr) 134.039,63 134.039,63 0,00 0,00
Summe 10.349.935,34 5.839.508,82 4.510.426,52 2.893.760,01
(Vorjahr) 6.388.968,71 3.173.263,35 3.215.705,36 2.957.788,71

Angabe zu Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 4.510 (Vorjahr: TEUR 3.216) den Saldo eines Kontokorrentkredits aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeitem bestehen - wie im Vorjahr - in voller Höhe gegenüber der Alleingesellschafterin Anders Nielsen & Co A/S. Dabei handelt es sich faktisch um ein langfristiges Darlehen von der Muttergesellschaft, da mit einem Abbau der Verbindlichkeiten frühestens im Jahr 2026 gerechnet werden kann. Hinsichtlich dieser Ansprüche hat Anders Nielsen & Co A/S bis Ende 2026 einen Rangrücktritt in Höhe der gegenwärtigen und künftigen Forderungen gegen die Gesellschaft zugunsten aller anderen Gläubigern erklärt.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2022 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von (TEUR 7.006).

Die Miet- und Leasinggeschäfte über Kraftfahrzeuge (Sale-and-lease-back) dienen der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Eigenkapitalquote. Dies sind auch die wesentlichen Vorteile des Geschäfts. Risiken bestehen in der teilweise langen Vertragsbindung, da ein ggf. eintretender wesentlicher technischer Fortschritt bei geleasten Kraftfahrzeugen nicht durch Neuanschaffungen zeitnah kompensiert werden kann.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 103,25
Angestellte 36,75
leitende Angestellte 1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 141,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführerin: Anne Kathrine Steenbjerge

Auf die Angabe der Vergütungen gem. § 285 Nr. 9a HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernzugehörigkeit

Die Ancotrans GmbH wurde in den Konzernabschluss der Anders Nielsen & Co A/S einbezogen.

Die Anders Nielsen & Co. A/S, Glostrup, Dänemark, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf. Der offen gelegte Konzernabschluss ist beim Erhvervs- og Selskabsstyrelsen, Langelinie Allé, 17, 2100 København Ø, Dänemark unter der Nummer CVR21151084 erhältlich.

Die Anne Kathrine Steenbjerge Holding ApS, Hellerup, Dänemark stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Der offen gelegte Konzernabschluss ist beim Erhvervs- og Selskabsstyrelsen, Langelinie Allé, 17, 2100 København Ø, Dänemark unter der Nummer CVR27478077 erhältlich.

Vorgänge nach dem Bilanzstichtag (Nachtragsbericht) (§ 285 Nr. 33 HGB)

Die Alleingesellschafterin hat der Gesellschaft im Jahr 2024 auf Abruf finanzielle Unterstützung in Form von Kontokorrentkrediten geleistet, um die Auswirkungen von Verlusten in den Jahren 2023 und 2024 auszugleichen und sicherzustellen, dass das Unternehmen über das Kapital verfügt, um die Maßnahmen für den Sanierungsplan "Back to Zero" in 2025 umzusetzen. Durch die Zuführung von Fremdkapital statt Eigenkapital ist die Gesellschaft Ende des Geschäftsjahres 2024 mit rund EUR 4 Mio. bis 5 Mio bilanziell überschuldet, wobei zur Vermeidung einer auch insolvenzrechtlichen Überschuldung durch die Alleingesellschafterin ein Rangrücktritt über alle zum Stichtag 2024 bestehenden Forderungen aus Kontokorrentkrediten gegen die Gesellschaft von rund EUR 5 Mio. erklärt worden ist.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB liegen nicht vor.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hamburg, den 10. Januar 2025

Anne Kathrine Steenbjerge

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022

Anschaffungs-, Herstellungskosten
A. Anlagevermögen Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 51.032,47 0,00 0,00 51.032,47
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 4.022.700,00 4.022.700,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 121.925,29 55.740,46 27.145,68 150.520,07
Summe Sachanlagen 172.957,76 4.078.440,46 4.049.845,68 201.552,54
II. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 1.890,07 177,83 0,00 2.067,90
Summe Finanzanlagen 1.890,07 177,83 0,00 2.067,90
Summe Anlagevermögen 174.847,83 4.078.618,29 4.049.845,68 203.620,44
kumulierte Abschreibungen
A. Anlagevermögen Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.069,47 4.823,00 0,00 24.892,47
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 102.445,29 32.861,46 27.145,68 108.161,07
Summe Sachanlagen 122.514,76 37.684,46 27.145,68 133.053,54
II. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 122.514,76 37.684,46 27.145,68 133.053,54
Buchwert
A. Anlagevermögen Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2021
EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26.140,00 30.963,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 42.359,00 19.480,00
Summe Sachanlagen 68.499,00 50.443,00
II. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 2.067,90 1.890,07
Summe Finanzanlagen 2.067,90 1.890,07
Summe Anlagevermögen 70.566,90 52.333,07

Lagebericht zum 31. Dezember 2022

Ancotrans GmbH, Hamburg

I. Geschäftstätigkeit der Ancotrans GmbH

Die Ancotrans GmbH, 21109 Hamburg, führt Transport- und Speditionsgeschäfte mit eigenen Fahrern in geleasten LKWs und mit fremden Subunternehmern durch. Wir sind im Containertransportsegment von/zu Hafenterminals in Deutschland und den umliegenden Ländern tätig. Ancotrans GmbH ist Tochtergesellschaft eines dänischen Unternehmens, der Anders Nielsen & Co A/S, eines der größten Unternehmen im Containertransportsegment in Nordeuropa mit Tochtergesellschaften in Deutschland, Schweden und in den Niederlanden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft leidet unter gewaltigen Angebotsschocks. Engpässe bei Energie, Vorprodukten und Arbeitskräften belasten die Produktion und treiben die Inflation auf Rekordhöhen. Der Staat versucht die Folgen mit breit angelegten Entlastungsprogrammen abzufedern. Er schafft damit aber auch Nachfrage, die bei beschränkten Produktionskapazitäten den Preisauftrieb hoch hält. Zwar dürfte als Folge der staatlichen Strom- und Gaspreisbremsen die Inflationsrate von 7,8% in diesem Jahr auf 6,4% im kommenden Jahr sinken. Gleichzeitig wird allerdings die Kernrate voraussichtlich von 4,8% auf 5,8% steigen. Erst im Jahr 2024 dürfte der Preisdruck langsam nachgeben und die Inflationsrate auf 2,8% bzw. die Kernrate auf 2,6% zurückgehen. Das Bruttoinlandsprodukt wird im Winterhalbjahr 2022/23 schrumpfen und die deutsche Wirtschaft damit in eine Rezession geraten. Ab dem Frühjahr 2023 dürfte sich die Konjunktur dann erholen und die Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte mit kräftigeren Raten zulegen, wenn die Einkommen wieder stärker steigen als die Preise. Alles in allem wird das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 1,8% zunehmen und im kommenden Jahr geringfügig um 0,1% schrumpfen. Im Jahr 2024 liegt der Zuwachs dann wieder bei 1,6%. (Quelle: Ifo Konjunkturprognose Winter 2022: Inflation und Rezession).

Nach Angaben des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) sank das Transportaufkommen in Deutschland 2022 gegenüber dem Vorjahr um 1,2%.

Auf Straßen wurden - nach einer externen Schätzung der im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur erstellten Mittelfristprognose - im Geschäftsjahr knapp 3,6 Milliarden Tonnen befördert. Sowohl Lastkraftwagen als auch Eisenbahnen und Binnenschiffe verloren Anteile am Güterverkehr (Quelle: Gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr. Mittelfristprognose Winter 2022/23. Tabelle Z-1).

2. Geschäftsentwicklung

Die Umsatzerlöse im Jahr 2022 haben sich im Einklang mit dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021 um 33 % gegenüber dem Vorjahr erhöht. Diese Entwicklung wurde insbesondere durch Erschließung weiterer Marktanteile und die Erweiterung des geleasten Fuhrparks erreicht.

Wir haben neue Großkundenbeziehungen aufgebaut, was zusammen mit einer sehr positiven Entwicklung unserer intermodalen Aktivitäten wesentlich zur Umsatzsteigerung beigetragen hat.

Die durchschnittliche Anzahl der geleasten Fahrzeuge, die von eigenen Fahrern betrieben werden, hat sich 2022 gegenüber 2021 durch den Abschluss von Leasingverträgen für neue Fahrzeuge um 88 % erhöht.

Der Jahresüberschuss hat sich, wie in unserem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021 prognostiziert, von 32 TEUR im Jahr 2021 auf 1.578 TEUR im Jahr 2022 sehr positiv entwickelt. Hierzu hat neben dem Umsatzanstieg auch beigetragen, dass es uns gelungen ist, eine etwas bessere Marge auf unseren Umsatz zu erzielen, während sich unsere Kapazitätskostenquote durch das Kostenmanagement nicht erhöht hat.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Entwicklung von Umsatz und Jahresergebnis im Geschäftsjahr 2022 sehr zufriedenstellend ist.

3. Lagebericht

a) Ertragslage

Zur Entwicklung von Umsatz und Jahresergebnis verweisen wir auf unsere obigen Ausführungen zur Geschäftsentwicklung

Das erzielte Ergebnis wurde in einem wettbewerbsintensiv und auslastungsvolatilen Gesamtmarkt erreicht. Erneut verlängerte Abfertigungszeiten und -hindernisse an der öffentlichen Terminalinfrastruktur führten zu Auslastungsverlusten und Produktivitätsrückgängen und haben nach unserer Einschätzung einen sonst noch erfolgreicheren Geschäftsverlauf im Jahr 2022 verhindert.

Wir arbeiten kontinuierlich an der Anpassung der Kapazitäten an die aktuelle Marktsituation, wobei die Möglichkeiten hierzu durch operative Anpassungen ab dem Jahr 2025 weiter verbessert werden sollen.

b) Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um EUR 4,9 Mio. auf EUR 11,8 Mio. angestiegen. Auf der Aktivseite der Bilanz ist dies vor allem auf gestiegene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gestiegene liquide Mittel zum Stichtag zurückzuführen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich zum 31. Dezember 2022 auf 8,2 Mio. EUR. Der Anstieg gegenüber 2021 in Höhe von 3,0 Mio. EUR ist hauptsächlich auf den Anstieg des Geschäftsvolumens zurückzuführen.

Ende 2022 belaufen sich die liquiden Mittel auf 3,0 Mio. EUR gegenüber 267 TEUR zu Beginn des Jahres 2022. Der Anstieg der Liquidität um 2,7 Mio. EUR ist auf die Erhöhung der Kreditvergabe durch die Muttergesellschaft zurückzuführen.

Die Liquidität der Gesellschaft war hierdurch im Geschäftsjahr jederzeit sichergestellt.

c) Finanzlage

Auf der Passivseite ist der Anstieg der Bilanzsumme vor allem auf die Zunahme von Eigenkapital sowie erhöhte Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen.

Infolge des für das Jahr 2022 positiven Jahresergebnisses konnte der in 2021 nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag ausgeglichen werden und das Eigenkapital beträgt zum Jahresende EUR +0,7 Mio. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich Ende 2022 auf insgesamt EUR 4,9 Mio., was einem Anstieg um 1,8 Mio. EUR gegenüber dem Jahresanfang entspricht. Der Anstieg ist hauptsächlich auf die Zunahme der Geschäftstätigkeit zurückzuführen.

Ende 2022 bestehen Verbindlichkeiten gegenüber dem Alleingesellschafter Anders Nielsen & Co A/S 4.457 TEUR. Die Anders Nielsen & Co A/S hat, zeitlich bis Ende des Jahres 2026 begrenzt, einen der Höhe nach unbegrenzten Rangrücktritt ihrer Forderungen gegen die Ancotrans GmbH zugunsten aller anderen Gläubigern erklärt.

Die Ancotrans GmbH hat außer der von der Muttergesellschaft zur Verfügung gestellten Liquidität keine weiteren Kredite in Anspruch genommen. Wir gehen davon aus, dass die Alleingesellschafterin auch künftig durch ausreichende Kontokorrentkredite die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft als Teil der Anders Nielsen & Co. A/S Gruppe sicherstellt.

4. Finanzielle und andere Leistungsindikatoren

Als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren werden die Umsatzentwicklung und die Entwicklung des Jahresergebnisses definiert.

Neben den finanziellen Leistungsindikatoren sind die Steuerung der Auslastung unseres modernen Fuhrparks sowie ein kontinuierliches Kostenmanagement wichtige Geschäftsgrundlagen unseres Unternehmens.

III. Prognosebericht

Seit Anfang des Jahres 2023 sind wir, wie die gesamte Branche, von einem deutlichen Rückgang der Nachfrage nach Speditionsleistungen betroffen. Daher haben sich die Umsatzerlöse, im Jahr 2023 mit rund - 20% und auch im Jahr 2024 mit rund - 30%, deutlich rückläufig entwickelt. Ebenso haben sich auch die Jahresergebnisse stark negativ entwickelt und im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresergebnis von rund EUR - 0,5 Mio. sowie im Jahr 2024 sogar von rund EUR - 4,0 Mio. verursacht, wodurch sich zum Geschäftsjahresende 2024 bei der Gesellschaft ein durch Verluste verursachtes negatives Eigenkapital von rund EUR 4,0 bis 5,0 Mio. ergeben hat. Diese negative Entwicklung hatte verschiedene Ursachen, aber die Hauptgründe sind:

deutlich geringere Containermengen und Störungen der Import- und Exportströme nach und aus Deutschland,

erhebliche Kostensteigerungen bei Löhnen und Gehältern, von Subunternehmern bezogenen Leistungen etc., die nicht durch Preisanpassungen aufgefangen werden konnten,

Kosten im Zusammenhang mit der Umstrukturierung der Unternehmensorganisation und Änderungen im Leistungsangebot

Investitionen in die Einführung neuer Transportmanagement- und Flottensysteme sowie in die Einrichtung eines Elektro-LKW-Fuhrparks.

Die Unternehmensplanung geht für das Geschäftsjahr 2025 von einer Umsatzsteigerung gegenüber 2024 von 20 % bis 25 % aus, wobei nach rückläufigen Verlusten in der ersten Jahreshälfte 2025 wieder positive Ergebnisse in der zweiten Jahreshälfte 2025 erwartet werden, so dass insgesamt ein Jahresverlust zwischen EUR -0,5 Mio. und EUR -1,0 Mio. erwartet wird. Grundlage dieser positiven Entwicklung ist die Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen des bereits beschlossenen Sanierungsplans "Back to Zero".

Die Gesellschaft ist ein wichtiger Teil der strategischen Roadmap und den Zielen der Anders Nielsen & Co A/S-Gruppe, so dass die Gesellschafterin das Unternehmen und seinen Sanierungsplan bereits im gesamten Jahr 2024 unterstützt hat. Dies schließt vor dem Hintergrund der seit Ende des Geschäftsjahres 2024 bestehenden, durch Verluste verursachten bilanziellen Überschuldung des Unternehmens, die notwendige finanzielle Unterstützung durch nachrangige Kontokorrentkredite ein. Sollten jedoch, wovon die Geschäftsleitung nicht ausgeht, wesentliche Ziele des Sanierungsplans "Back to Zero" nicht erreicht werden können oder die notwendige finanzielle Unterstützung durch die Alleingesellschafterin während der Umsetzung ausbleiben, ist die Gesellschaft in ihrem Fortbestand gefährdet.

Die Geschäftsleitung ist aber optimistisch, durch Umsetzung aller Maßnahmen des Sanierungsplans im Laufe des Jahres 2025 die Trendwende zu erreichen und wieder Gewinne zu erwirtschaften. Obwohl die geplanten Kostensenkungen, z.B. interne Optimierungen und Entlassungen, bereits erreicht wurden, birgt der Sanierungsplan aber natürlich Risiken aus der Ungewissheit über das künftige Marktvolumen sowie der Durchsetzbarkeit von Preisanpassungen. Die Gesellschafterin hat allerdings nach unserer Überzeugung ein starkes Interesse an der Weiterführung der notwendigen finanziellen Unterstützung des Unternehmens.

IV. Risikobericht

a) Branchenspezifische Risiken

Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens wird wesentlich durch branchenspezifische Risiken wie eine schwankende Nachfrage nach Speditionsleistungen sowie die Kapazitätsauslastung der für Speditionsleistungen genutzten LKW bestimmt. Die Gesamtnachfrage können wir nicht beeinflussen, aber wir können versuchen, unseren Marktanteil zu erhöhen bzw. die Kapazität der von uns geleasten oder über Subunternehmer genutzten LKW an die Nachfrage anzupassen. Dabei streben wir künftig einen Mix aus festen und variablen Kapazitäten an, der jederzeit an die Marktsituation angepasst werden kann.

Um die Auswirkungen weiterer branchenspezifischer Risiken, wie die z.B. steigenden Treibstoffkosten oder Kapazitätsengpässe in der Infrastruktur und/oder bei Terminals auf unsere Rentabilität zu mindern, haben wir verschiedene Zuschlagsmechanismen implementiert. So haben wir beispielsweise einen Dieselzuschlag eingeführt, der den volatilen Teil der Kraftstoffkosten in die Kalkulation einbezieht und dafür sorgen soll, dass unsere Marge nicht unter Schwankungen leidet. Dieses Modell wird auch gegenüber Lieferanten angewendet.

Wir verfolgen die Entwicklungen auf dem europäischen Transportmarkt genau. Der Mangel an Fahrern und Subunternehmern ist branchenweit eine wiederkehrende Herausforderung, da nationale Vorschriften zunehmend einen großen Verwaltungsaufwand für den internationalen Transportsektor verursachen. Das EU-Mobilitätspaket hat, wie erwartet, die Kapazitätsherausforderungen in den Märkten nur noch verstärkt, da die neuen Vorschriften strengere Anforderungen an alle internationalen Transportunternehmen stellen. Schließlich erkennen wir Ungleichgewichte zwischen Importen/Exporten, enorme Schiffsverspätungen, Terminalengpässe und das Straßennetz als dauerhafte Herausforderungen für die Branche als Ganzes und für die globalen Lieferketten an.

All diese Risiken treffen uns lediglich in dem Umfang, der für alle Unternehmen der Transport- und Logistikbranche üblich ist. Durch eingeleitete operative Anpassungen gehen wir davon aus, uns ab dem Jahr 2025 diesbezüglich positiv vom Branchendurchschnitt abzuheben.

b) Ertragsorientierte Risiken

Durch die hohe Personal- und Kapitalintensität in der Logistikbranche existiert das permanente Risiko, dass Fixkosten aufgrund ungenügender Nachfrage und Auslastung das Ergebnis des Unternehmens belasten.

Im Rahmen operativer Maßnahmen streben wir einen Mix aus festen und variablen Kapazitäten an, der jederzeit an die Marktsituation angepasst werden kann.

Wir sind dem allgemeinen Risiko steigender Beschaffungspreise sowie steigender Personalkosten ausgesetzt. Preiserhöhungen auf den internationalen Rohölmärkten, Mautgebühren oder zusätzliche steuerliche Belastungen können ebenso wie Lohnforderungen von Fahrern die wirtschaftliche Lage negativ beeinflussen, wenn die Kosten nicht oder nicht rechtzeitig an die Kunden weitergegeben werden können.

c) Finanzrisiken

Unsere Finanzinstrumente umfassen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten. Wir prüfen die Bonität unserer Kunden und verfolgen deren Zahlungsverhalten genau. Werden bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar, nehmen wir entsprechende Wertberichtigungen vor.

Den Refinanzierungsrisiken wirkt die Ancotrans GmbH durch ein striktes Cash-Management entgegen. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen werden im Rahmen einer Liquiditätsplanung erfasst. Kurzfristiger Finanzbedarf wird über den Konzernverbund gedeckt.

Der Alleingesellschafter beabsichtigt, das Unternehmen finanziell zu unterstützen, indem er Kontokorrentkredite gewährt, um sicherzustellen, dass das Unternehmen über das Kapital verfügt, um die strategischen Pläne für 2025 und 2026 zu erfüllen.

V. Chancenbericht

Die Entwicklung des Unternehmens ist vor allem durch stabile Kunden- und Lieferantenbeziehungen geprägt. Wir sehen unsere Marktposition durch unsere Maßnahmen im Rahmen des Sanierungsplans "Back to Zero" und die bisherige Resonanz unserer Geschäftspartner gestärkt. Aufgrund unserer Marktposition und der Anbindung an unsere Muttergesellschaft sehen wir gute Chancen, Umsatz und Gewinn in Zukunft zu steigern.

Durch die Möglichkeit der Ancotrans GmbH, LKWs kurzfristig im Konzernverbund anmieten zu können, kann seitens der Gesellschaft flexibel auf die jeweilige Auftragslage reagiert werden.

VI. Gesamtaussage

Das Unternehmen ist sowohl kommerziellen als auch finanziellen Risiken ausgesetzt, die sich auf die Geschäftstätigkeit und die Finanzlage des Unternehmens auswirken können. Der Krieg in der Ukraine und die potenzielle Krise der globalen Energieversorgung, wie beispielsweise Diesel, sind neue und möglicherweise sehr schädliche Risiken für den gesamten Markt, die Branche und die Weltwirtschaft. Allgemeinen Geschäftsrisiken begegnen wir durch laufende Risikokommunikation und -überwachung. Insbesondere Risiken aus Marktentwicklungen, operationelle Risiken, Finanzrisiken und Risikopotenziale aus strategischen Entscheidungen, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, unterliegen einer besonderen Überwachung. Für den Umgang mit steuerlichen Risiken wird externe Expertise hinzugezogen und bei Bedarf Rechtsberatung und Expertenwissen eingeholt.

Aufgrund der Umsetzung der Maßnahmen des Sanierungsplans "Back to Zero", unserer Position im Markt und der Zugehörigkeit zur Anders Nielsen & Co A/S Gruppe sehen wir gute Chancen, unsere Aktivitäten im Markt in Zukunft wieder auszubauen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hamburg, den 10. Januar 2025

Anne Kathrine Steenbjerge, Geschäftsführerin

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Ancotrans GmbH, Hamburg

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Ancotrans GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ancotrans GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

WESENTLICHE UNSICHERHEIT IM ZUSAMMENHANG MIT DER FORTFÜHRUNG DER UNTERNEHMENSTÄTIGKEIT

Wir verweisen auf die Ausführungen in Abschnitt "Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss" des Anhangs und "III. Prognosebericht" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass der Fortbestand des Unternehmens gefährdet ist, sollten, wovon die gesetzlichen Vertreter nicht ausgehen, wesentliche Ziele des Sanierungsplans "Back to Zero" nicht erreicht werden können oder die notwendige finanzielle Unterstützung der Gesellschaft durch die Alleingesellschafterin während der Umsetzung ausbleiben. Wie in den Ausführungen dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko i. S. d. § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Flensburg, 12. Februar 2025

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marquardsen, Wirtschaftsprüfer

Golz, Wirtschaftsprüfer

Auszug aus dem Protokoll über die Beschlussfassung der Gesellschafter der Ancotrans GmbH, Hamburg

Unter Verzicht auf alle Formen und Fristen für die Einberufung einer Gesellschafterversammlung fassten die Gesellschafter der Ancotrans GmbH, Hamburg

Anders Nielsen & Co A/S, Glostrup,

- vertreten durch Anne Kathrine Steenbjerge -

die folgenden Beschlüsse:

1.

Der von der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Flensburg, geprüfte und mit dem un-eingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 12. Februar 2025 versehene Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 wird festgestellt.

2.

Der aus dem Verlustvortrag in Höhe von EUR 952.400,82 und dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.577.987,76 bestehende Bilanzgewinn i.H.v. EUR 625.586,94 wird in das neue Geschäftsjahr vorgetragen.

3.

Der Geschäftsführung wird Entlastung erteilt.

 

Hamburg, 21. Februar 2025

Anders Nielsen & Co A/S

gezeichnet: Anne Kathrine Steenbjerge

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