CFIS GmbHLiquidated

28195 Bremen, DEU

Master Data

Registry
Register court Bremen HRB 23319 HB
Previous
Crefo Factoring International GmbH
Registered
12/2/2005
Industry
Institutions for factoring activitiesActivities of holding companiesManagement activities of other holding companies
Purpose
Der Ankauf, die Verwaltung und Bevorschussung von Exportforderungen des deutschen Mittelstandes. Sämtliche dem Factoring nützlichen Geschäfte sind Gesellschaftszweck. Es werden keine erlaubnispflichtigen Geschäfte im Sinne des Kreditwesensgesetzes betrieben.

History

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Management

NameRole
Klaus A. Torner
since 12/5/2007
Managing Director
Volker Josef Albert
since 12/5/2007
Managing Director
Jürgen Gutsche
since 12/2/2005
Managing Director

Beneficial Owners

Beneficial owner data is only accessible to registered users.

Shareholders

7 shareholders

GmbH structure

5 of 7 shown

Germany
€20,000
16.63%
Crefo Factoring im Freistaat Bayern GmbH & Co. KG
Germany
€20,000
16.63%
Germany
€20,000
16.63%
Crefo-Factorin Rheinland GmbH
Germany
€20,000
16.63%

Financial Report

CFIS GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Bilanz zum 31. Dezember 2011

AKTIVA

31.12.2011
31.12.2010
1. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 34.904,85 6.938,28
b) andere Forderungen 13.688,16 48.593,01 29.609,64
2. Forderungen an Kunden 169,39 29.840,95
3. Immaterielle Anlagewerte entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 809,79 1.693,11
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.300,21 1.898,27
50.872,40 69.980,25

PASSIVA

31.12.2011
31.12.2010
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
andere Verbindlichkeiten
täglich fällig 577,50 5.191,86
2. Sonstige Verbindlichkeiten 800,00 1.009,03
3. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen 6.500,00 7.300,00
4. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 120.250,00 120.250,00
b) Verlustvortrag - 63.770,64 - 26.573,75
c) Jahresfehlbetrag - 13.484,46 42.994,90 - 37.196,89
50.872,40 69.980,25

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011

Geschäftsjahr Vorjahr
1. Zinserträge aus Kredit - und Geldmarktgeschäften 402,75 19.271,51
2. Zinsaufwendungen - 299,87 102,88 - 6.035,14 13.236,37
3. Provisionserträge 0,02 63.715,98
4. Provisionsaufwendungen 586,26 - 586,24 48.619,07 15.096,91
5. Sonstige betriebliche Erträge 5,95 432,07
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen andere Verwaltungsaufwendungen 12.113,16 61.078,36
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen 883,32 883,32
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10,57 0,00
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 4.000,56
10. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit - 13.484,46 - 37.196,89
11. Jahresfehlbetrag 13.484,46 37.196,89

Anhang für das Geschäftsjahr 2011

I. Allgemeine Angaben

Factoringgesellschaften gelten nach § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 9 KWG als Finanzdienstleistungsinstitute im Sinne des KWG. Ihre Tätigkeit ist damit erlaubnispflichtig. Die notwendige Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) liegt vor.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2011 wurde daher nach den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Dabei wurden die für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB geltenden Regelungen beachtet.

Aufgrund der Anwendung der Regelungen des KWG erfolgte der Ausweis in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften unter Anwendung der in § 2 Abs. 1 RechKredV vorgeschriebenen Formblätter. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Staffelform gewählt. Die §§ 28 bis 33 RechKredV wurden berücksichtigt.

Die angegebenen Vorjahreszahlen wurden unverändert fortgeführt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Forderungen an Kreditinstitute und Kunden wurden zum Nennwert bilanziert. Zinserträge werden nicht mehr erfolgswirksam gebucht, wenn ein Zufluss der Zinsforderung gefährdet ist.

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bilanziert.

Die Verbindlichkeiten sind zu Nominalwerten bzw. zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung auf der Grundlage vorsichtiger Schätzungen in Höhe des Betrags der wahrscheinlichen Inanspruchnahme gebildet.

Die Bewertungsmethoden wurden aus dem Vorjahr unverändert fortgeführt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Restlaufzeitengliederung der Forderungen und Verbindlichkeiten

mit einer Restlaufzeit von mit unbestimmter Laufzeit
in T€
bis drei Monate
in T€
mehr als drei Monate bis ein Jahr
in T€
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre
in T€
mehr als fünf Jahre
in T€
Aktivposten
Forderungen an Kreditinstitute andere Forderungen 14
Forderungen an Kunden 0
Gesamt 14

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Umsatzsteuerforderungen.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestanden in folgender Höhe:

31.12.2011
T€
31.12.2010
T€
Verbindlichkeiten (Passiva 2.) 1 1

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel, der als Anlage dem Anhang beigefügt ist.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen die interne und externe Abschlusskosten sowie die Kosten für die Offenlegung des Jahresabschlusses.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gesellschaft betreibt ihr Geschäft ausschließlich in Deutschland. Die Zinserträge, Provisionserträge und sonstige betriebliche Erträge entfallen damit im Wesentlichen auf das Inland.

V. Sonstige Angaben

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt für Abschlussleistungen T€ 4 und für Steuerberatungsleistungen T€ 2.

Zu Geschäftsführern waren im Berichtsjahr bestellt:

 

Herr Jürgen Gutsche, Bremen

 

Herr Klaus Torner, Dülmen

 

Herr Volker Albert, Haibach.

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Berichtsjahr T€ 1.

Im Geschäftsjahr 2011 wurden keine Angestellten beschäftigt.

 

Bremen, 19. März 2012

Die Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens 2011

Anschaffungs-/ Herstellungskosten
01.01.2011
Immaterielle Anlagewerte 5.300,00
5.300,00
Abschreibungen kumuliert Buchwerte
31.12.2011
Buchwerte
31.12.2010
Abschreibungen
2011
Immaterielle Anlagewerte 4.490,21 809,79 1.693,11 883,32
4.490,21 809,79 1.693,11 883,32

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011

A. Wirtschaftsbericht

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs

1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung/Branchenentwicklung

Im Jahr 2011 wuchs die deutsche Wirtschaft insgesamt kräftig um preisbereinigt 3,0 %. Dies war mehr als doppelt so stark wie das durchschnittliche Wachstum seit der Wiedervereinigung (1,3 %). Nach schwungvoller Entwicklung in den ersten drei Quartalen des Jahres 2011, war die Entwicklung im vierten Quartal schwach. Die Verunsicherung durch die Finanz- und Staatsschuldenkrise sowie die konjunkturelle Eintrübung des europäischen sowie des übrigen internationalen Umfeldes hinterlassen zunehmend Spuren auch in der deutschen Wirtschaft.

Das produzierende Gewerbe schwächte sich im letzten Quartal 2011 mit einem saisonbereinigten Rückgang gegenüber dem Vorquartal um 1,9 % ab. Ausschlaggebend hierfür war der Rückgang der Industrieproduktion um 2,2 %. Das Bauhauptgewerbe behauptete mit einem Zuwachs um 0,2 % gegenüber dem Vorquartal sein Produktionsniveau. Seit Januar 2012 zeichnet sich eine Stabilisierung der Auftragseingänge ab. Zusammen mit den sich aufhellenden Geschäftsklimaindikatoren könnten dies erste Anzeichen für eine Oberwindung der Schwächephase sein.

Im Jahr 2011 erwiesen sich die privaten Konsumausgaben als wichtige Stütze der Konjunktur. Diese nahmen über das Jahr hinweg saisonbereinigt um 1,2 % zu. Als Hauptursache werden hierfür eine sinkende Zahl von Erwerbslosen und allgemein steigende Einkommen angegeben. Auch im Jahr 2012 ist die Prognose für den privaten Konsum günstig. Es wird daher für das Jahr 2012 ein Wachstum um 0,5 % erwartet.

I.II Entwicklung der CFIS GmbH, Bremen

Die Nachfrage nach Factoring-Dienstleistungen in Deutschland entwickelte sich weiterhin positiv für das Neugeschäft Factoring ist als alternative Finanzierungsform gerade bei mittelständischen Unternehmen anhaltend beliebt.

Der Gesamtumsatz der führenden Factoringanbieter in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2011 auf Mrd. € 75,6 (erstes Halbjahr 2010 Mrd. € 59,02) gestiegen. Das ist ein Plus von knapp 28 %. Ein deutliches Zeichen dafür, dass viele Firmen am Einsatz von Factoring interessiert waren.

Die CFIS GmbH hat, wie auch bereits im zweiten Halbjahr 2010, keine neuen Gasehafte mehr angenommen, das sich das gesamte Geschäftsvolumen in der Abwicklung befindet. (Mitte 2010 wurde die Kooperation mit dem Partner aufgekündigt). Es sind nur noch sehr geringe Außenstände (€ 169,39) offen, die sich alle in der Rechtsverfolgung befinden.

Die erforderlichen Strukturen nach den Auflagen des KWG, der BaFin und der Bundesbank sind in allen Bereichen erfüllt.

II. Lage des Unternehmens

II.I Anmerkungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Gesellschaft befindet sich in Abwicklung der restlichen Engagements, die bis Ende 2012 erledigt sein sollten. Das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr (2010) hat sich auf minus € 13.484,46 (Vorjahr 2010 minus € 37.196,89) deutlich verbessert.

Die CFIS bedient sich eines Dienstleisters und hat außer den 3 Geschäftsführern kein Personal. Die Struktur der Aktiva wird durch die Forderungen an Kreditinstitute (95,5 %), wie auch im Vorjahr, geprägt. Die vorhandenen Kreditlinien bei den Banken wurden kaum noch genutzt. Die Finanzierung erfolgt durch das Eigenkapital.

Die Eigenmittelquote betrug zum 3.12.2011 rund 84,5 % der Bilanzsumme.

Unser Dank gilt unseren Geschäftsfreunden, insbesondere den Kunden, die uns ihre Forderungen anvertraut hatten, für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken desUnternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Für das Geschäftsjahr 2012 werden versuchen neue Geschäftsfelder für den Fortbestand des Unternehmens zu finden.

Es sind derzeit keine Investitionen geplant.

II. Allgemeiner Risikobericht

Die vorhandenen Kreditlinien wurden zum großen Teil in 2011 nicht mehr genutzt, da die Refinanzierung der Restforderungen aus dem Eigenkapital erfolgte.

Bis zum 31.08.2010 verkaufte die CFIS das Delkredererisiko an eine Partner-Factoring-Gesellschaft, so dass nur aus dem Veritätsrisiko eine Haftung seitens der CFIS entstehen konnte. Dieses Veritätsrisiko wird durch die einreichenden Crefo-Gesellschaften rück gedeckt. Es bleibt damit ausschließlich das Risiko der Veruntreuung oder vorsätzlicher Betrug bei der Gesellschaft. Zum Jahresende 2011 gab es nur noch sehr geringe Außenstände (unter € 1.000,00), so dass die oben beschriebenen Risiken als nicht mehr gegeben angesehen werden können.

Risiken aus nicht bezahlten Forderungen waren zum Ende des Geschäftsjahres alle in entsprechenden Inkassoverfahren zur Bearbeitung angelegt.

III.. Branchenspezifischer Risikobericht

III.I Risikomanagement

Aus dem Factoring-Geschäft ergeben sich verschiedene Risiken, denen durch Prüfung, Begrenzung der Einzelrisiken, Beobachtung von Branchenrisiken und fortlaufende Überwachung Rechnung zu tragen ist. Oie zu diesem Zweck getroffenen Regelungen sind schriftlich fest gelegt und in einem Handbuch zusammengefasst. Sie werden ständig weiterentwickelt, um sie den steigenden Anforderungen an das Risikomanagement anzupassen und ein Höchstmaß an Wirksamkeit zu erreichen.

III.II Adressenausfallrisiko

Das Adressenausfallrisiko besteht in der Gefahr eines teilweisen oder vollständigen Ausfalls vertraglich zugesagter Leistungen seitens der Vertragspartner. Für die Eingehung solcher Risiken gelten in unserem Hause detailliert festgelegte Regelungen. Über große Engagements entscheidet die Geschäftsführung.

Das Adressenausfallrisiko setzt sich aus drei Risikoarten zusammen:

a) Veritätsrisiken

Veritätsrisiken entstehen durch fehlende oder eingeschränkte Rechtsbeständigkeit der von unseren Kunden erworbenen Forderungen sowie durch unterlassene Zahlungs- bzw. Scheckweiterleitung.

Maßnahmen:

)> Auswahl und Überwachung der Kunden unter Beachtung bestimmter Bonitätskriterien und Anwendung eines Rating-Systems, insbesondere durch Auswertung von Jahresabschlüssen sowie Sicherheitseinbehalte (Sperrkontoguthaben)

)> Nachschau bei Kunden (Außenprüfungen) bzw. interne Kontrollen

)> Stichprobenweise schriftliche Einholung von Saldenbestätigungen gegebenenfalls telefonische Bestätigungen von Debitoren

:.- Veritätsgarantien der Gesellschafter/Geschäftsführer bzw. von Dritten

b) Bonitätsrisiken

Bonitätsrisiken entstehen aus mangelnder Zahlungsfähigkeit der Forderungsschuldner (Debitoren).

Maßnahmen:

>- Begrenzung durch Debitoren-Kreditlinien unter Berücksichtigung vorhandener

Konzernverbindungen

J;> Prüfung und Überwachung der Kreditfähigkeit anhand aussagefähigen lnformationsmaterials, Erfahrungen aus der Zahlungsabwicklung sowie Begrenzung des Risikos durch eigene und fremde Warenkreditversicherung und Zahlungsgarantien von Korrespondenten

J;> Streichung eingeräumter Debitorenkredite ab einer bestimmten Mahnstufe. Übergabe ausgemahnter Forderungen bzw. Forderungen mit Negativmerkmalen an unsere Kooperationspartner zum Inkasso bzw. Meldung des Schadens an den Rückversicherer.

c) Marktrisiken

Unter Marktrisiken werden mögliche Ertragseinbußen verstanden, die sich aus der Veränderung von Marktpreisen für Wertpapiere, Devisen und Derivate sowie Änderungen von Zinssätzen und Zinsstrukturen ergeben könnten.

CFIS tätigt keine Handels- oder sonstigen Geschäfte mit Wertpapieren und Edelmetallen. Zins- und Währungsrisiken sind von untergeordneter Bedeutung, da keine inkongruenten Zinsbindungen eingegangen werden. Da der Ankauf von Forderungen ausschließlich in EURO erfolgt, können keine Kursrisiken entstehen.

III.III Liquiditätsrisiken

Dieses Risiko beschränkt sich bei uns im Wesentlichen auf die Sicherung unserer Zahlungsbereitschaft, die durch ausreichende Refinanzierungslinien bei Banken gewährleistet ist.

III.IV Operationelle Risiken

Das Betriebsrisiko umfasst alle Risiken, die im Rahmen der Erbringung unserer Dienstleistungen auftreten können. Risikopotenzial kann aus menschlichen und systembedingten Fehlern sowie unangemessenen Abläufen und Kontrollen entstehen. Durch laufende Kontrolle der Arbeitsabläufe, das Anpassen der bestehenden Handbücher und den Einsatz von qualifiziertem Personal ist ein hinreichender Schutz gewährleistet.

III.V EDV-Risiken und sonstige Betriebsrisiken

Diesen Risiken wird mit einer ständigen Überprüfung und ggf. Verbesserung der Programme sowie mit dem Einsatz neuer geeigneter Technik begegnet. Gegen die Folgen eines Iangeren EDV-Ausfalls oder einer Unbenutzbarkeilder Geschäftsräume ist die CFIS durch eine Vereinbarung Ober wechselsettige Unterstützung im Falle der Beeintrachtigung des Geschäftsbetriebes mit unserem Nachbargesellschaften in Münster, Kassel und Aschaffenburg geschützt.

Für das Risiko etwaiger Vermögensschäden, wie Einbruch, Diebstahl, Feuer, Sturm, bestehen ausreichende Versicherungen sowie ergänzende Sicherungseinrichtungen.

III.VI Rechtliche Risiken

Aus vertraglichen Mangeln oder aus anderen der CFIS ungewollt erwachsenden Verpflichtungen könnten Rechtsrisiken entstehen. Rechtsrisiken wird durch die Verwendung von modular aufgebauten Standardverträgen, die von Juristen mitentwickelt bzw. geprüft wurden, begegnet. Für die Gestaltung abweichender Vereinbarungen wird im Bedarfsfall ein Rechtsrat eingholt.

III.VII Allgemeines Geschäftsrisiko

Das Geschäftsrisiko wird von der Geschäftsführung durch die strategische Ausrichtung der Gesellschaft gesteuert. Die einzelnen Abteilungen sind im Rahmen ihrer Aufgaben für die operationeilen Abläufe und das Risiko-Controlling mit Analyse und aktueller Überwachung der jeweiligen Risiken zuständig. Basis für ein effektives Kosten- und Ertragsmanagement bildet dabei eine regelmäßige Überprüfung der Kundenstruktur.

 

Bremen, 18. April2012

Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CFIS GmbH, Bremen für das Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis 31.12.2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Münster, 18. April 2012

DR. VON DER HARDT & PARTNER
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Horstmann, Wirtschaftsprüfer

Dr. Mrzyk, Wirtschaftsprüfer

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