AVEA Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH
Same addressActivities of holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Philippe Hartmann since 2/13/2026 | Procura |
Benedikt Stapper since 1/6/2025 | Managing Director |
Rebecca Winkler since 10/24/2018 | Managing Director |
Hansjörg Spielhoff since 7/19/2016 | Procura |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 50.00% | |
Bundesstadt Bonn | 25.00% |
Bundesstadt Bonn | 13.66% |
BRS Beteiligungsgesellschaft Bonn/Rhein-Sieg mbH | 9.70% |
Bundesstadt Bonn | 0.64% |
Company ownership and partner structure
3 shareholders
GmbH structure
2 of 3 shown
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
refer GmbHLeverkusenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Rahmenbedingungen Die refer GmbH (refer) ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRB 86648 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Leverkusen. Die refer ist eine gemeinsame Gesellschaft der AVEA GmbH & Co. KG (50%), Leverkusen, der Stadtwerke Bonn GmbH (25 %), Bonn, sowie der MVA Müllverwertungsanlage Bonn GmbH (25 %), Bonn. Gegenstand des Unternehmens ist die wirtschaftlich/technisch optimale Verwertung und Beseitigung von Reststoffen (z.B. verbrennungsrückständige Rostaschen, Filterstäube und sonstige aus der Rauchgasreinigung anfallende Abfälle und Produkte), die im Rahmen der thermischen Behandlung in den Abfallbehandlungs- und Verwertungsanlagen der kommunalen Gesellschafter auf deren Gebiet anfallen bzw. aus diesen herrühren. Die Gesellschaft selbst erbringt nur operative Leistungen. Overheadleistungen werden durch die Gesellschafter erbracht. II. Geschäftsverlauf 2023 Die refer konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 9.796 T€ (Vorjahr: 10.815 T€) und einen Jahresüberschuss in Höhe von 255 T€ (Vorjahr: 271 T€) erzielen. Die Rostaschenaufbereitungsanlage wurde 2023 durchgehend betrieben. Hochwertige Metallqualitäten werden generiert und der Kreislaufwirtschaft zurückgeführt. Die Metallerlöse befinden sich auf einem hohen Niveau. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2023 wurden rd. 119.000 Tonnen Schlacke angeliefert. Aus der Müllverwertungsanlage (MVA) Bonn kamen dabei rd. 64.000 Tonnen Schlacke. Das Müllheizkraftwerk (MHKW) Leverkusen steuerte rd. 55.000 Tonnen Schlacke bei. II.1. Öffentliche Zwecksetzung bzw. Zweckerreichung Gemäß § 108 Absatz 2 Nr. 2 der Gemeindeordnung NRW erteilt refer den nachstehenden Bericht: II.1.1. Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung refer ist Tochtergesellschaft von drei Gesellschaften, deren Anteile sich zu 100 Prozent in kommunaler Hand befinden. Deren Gegenstand wiederum liegt jeweils im Bereich der Sammlung bzw. Entsorgung von Abfällen im Interesse der (mittelbaren) Eigentümerkommunen und deren Einwohner. 11.1.2. Zweckerreichung Mit der Verwertung und Beseitigung von Reststoffen aus der thermischen Behandlung trägt die Gesellschaft zur Zweckerreichung bei. Durch die Bündelung der Rostaschen wird die Entsorgungssicherheit gewährleistet und eine Preisstabilität sowie die Unabhängigkeit von Markteilnehmern erreicht. III. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage III.1. Ertragslage Für die refer stellt sich die Ertragslage im Berichtsjahr wie folgt dar:
Im Einzelnen setzen sich die Erträge wie folgt zusammen:
Die Zusammensetzung der Aufwendungen ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:
Im Materialaufwand sind insbesondere Kosten für die Reststoffentsorgung aus der thermischen Behandlung, Transportkosten sowie die Aufwendungen für die gepachteten Betriebsanlagen und Grundstücke enthalten. Im Geschäftsjahr 2023 waren in der refer, ohne den Geschäftsführer, durchschnittlich 13 Mitarbeiter/innen (Vorjahr 13) beschäftigt. Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
Die übrigen Aufwendungen bestehen im Wesentlichen aus den mit den Gesellschaftern abgerechneten Overheadleistungen, Fremdpersonal, Reinigungsleistungen, Jahresabschlusskosten, Rechtskosten sowie Analysekosten. III.2. Vermögenslage Zum 31.12.2023 ist eine Bilanzsumme in Höhe von 11.514 T€ (Vorjahr: 11.961 T€) zu verzeichnen. Die Bilanzsumme besteht zu 63 % aus Anlagevermögen und zu 37 % aus dem Umlaufvermögen. Sachanlagenzugängen in Höhe von 420 T€ standen Anlagenabgänge im Buchwert von 22 T€ sowie Abschreibungen in Höhe von 957 T€ gegenüber. Dadurch verringert sich das Anlagevermögen ohne Finanzanlagen im Vergleich zum Vorjahr um 559 T€ auf 7.297 T€. Auf der Passivseite hat sich das bilanzielle Eigenkapital durch den Jahresüberschuss von 1.692 T€ auf 1.947 T€ erhöht. Das Eigenkapital setzt sich folgendermaßen zusammen:
Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich insbesondere um Urlaubs- und Überstundenverpflichtungen, Prozesskosten, Entsorgungskosten für Rostasche, ausstehende Rechnungen sowie Jahresabschlusskosten. Die Verbindlichkeiten zum 31.12.2023 in Höhe von 7.717 T€ (Vorjahr: 8.814 T€) haben einen Anteil an der Bilanzsumme in Höhe von rd. 67 % (Vorjahr rd. 74 %). III.3. Finanzlage III.3.1. Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung zeigt die Investitions- und Finanzierungsströme im Unternehmen und informiert über die Auswirkungen auf die Liquidität. Dabei wird der aus der Rechnungsperiode aus eigener Kraft erwirtschaftete Zahlungsmittelüberschuss der Einnahmen über die Ausgaben dargestellt. Somit wird das Innenfinanzierungspotenzial (kassenwirksamer Überschuss) des Unternehmens dargestellt, das während des Berichtsjahres zum Beispiel für Schuldentilgung und Investitionen zur Verfügung gestanden hat.
III.3.2. Wirtschaftliche Kennzahlen Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 13,1 % (Vorjahr 16,0 %) Die Umsatzrentabilität beträgt 2,6 % (Vorjahr 2,4 %) Die Eigenkapitalquote beträgt rd.16,9 % (Vorjahr 14,1 %) III.3.3. Liquidität 2. Grades Die Gegenüberstellung des kurzfristig rückzahlbaren Fremdkapitals (4.171 T€) und der kurzfristig zur Finanzierung dieser Fremdkapitalmittel zur Verfügung stehenden Vermögenswerte (liquide Mittel, Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Vorräte (4.217 T€) ergibt zum Bilanzstichtag ein Verhältnis von 101 %. Somit ist zum Bilanzstichtag das kurzfristige Fremdkapital durch kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III.3.4. Anlagendeckungsgrad II Die Kennzahlen zum Anlagendeckungsgrad ermitteln spezielle Relationen zwischen langfristigen Vermögens- und Kapitalpositionen. Grundsätzlich sollte die Kapitalüberlassungsdauer der Kapitalbindungsdauer entsprechen. Kapitalstrukturrisiken können entstehen, wenn Kapital in größerem Umfang länger gebunden ist, als es seitens der Kapitalgeber zur Verfügung gestellt worden ist.
Wie die Berechnung zeigt, ist das Anlagevermögen zu rd. 101 % durch mittel- und langfristiges Kapital gedeckt. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der refer ist aus unserer Sicht angemessen. IV. Prognose Die refer wird für die kommunalen Gesellschafter auch in 2024 die wirtschaftlich/technisch Verwertung und Entsorgung von Rost- und Kesselaschen aus deren Anlagen übernehmen. Mit der Anlage werden effiziente Recyclingmöglichkeiten erreicht, die Wertstoffausbringung erhöht und Metalle in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt. Im Bereich der Schrottvermarktung bleibt der Markt weiterhin volatil. Nach derzeitigem Kenntnisstand gehen wir davon aus, dass die Gesellschaft das Planergebnis 2024 erwirtschaften kann. Im Wirtschaftsplan 2024 werden Umsatzerlöse in Höhe von 9.095 T€ und ein Jahresergebnis von 144 T€ erwartet. Für 2024 wird mit steigenden Personal-, Transport-, Entsorgungskosten sowie Instandhaltungskosten gerechnet. Abschreibungen und Zinsen der neuen Anlage werden aus dem Ergebnis getragen. Der Wirtschaftsplan geht von einem planmäßigen Betrieb aus. V. Chancen und Risiken Im Sinne einer ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft und um den gestiegenen Anforderungen an Sekundärprodukte und den Verwertungswegen gerecht zu werden, wird an aufbereiteten Müllverbrennungsaschen geforscht, um Nutzungsmöglichkeiten der mineralischen Fraktion zu entwickeln. Die begrenzten Deponiekapazitäten sollen geschont und gleichzeitig die Entsorgungssicherheit für die Aschen der Müllverbrennungsanlagen weiter gewährleistet werden. Sollten sich hierzu Möglichkeiten ergeben, wird refer sich als Kooperationspartner beteiligen. Das Risiko Lizenz-/Rechtskosten durch Patentverletzung wurde als neues Risiko aufgenommen. Ursache ist mögliche Rechtsansprüche für Technologien, die in der Anlage Verwendung finden, zu sehen. Weiter wurden Schwankungsbreiten der Risiken hinsichtlich möglicher Preissteigerungen angepasst. Die Auslastung der Müllverbrennungsanlagen und damit verbundene Mengenanlieferung ist ausschlaggebend für den Anlagenbetrieb der refer. Eine Anpassung der Technik zur Einhaltung von Emissionen oder zur Erlangung der Recyclingfähigkeit der Aschen wird notwendig. Allgemeine Preissteigerungen wie Energiepreise, Transport-, Entsorgungs-, Personalkosten, etc. beeinflussen zunehmend das Geschäft der refer. Die refer ist insbesondere abhängig von den stark volatilen Wertstoffpreisen, den verarbeiteten Mengen der Müllheizkraftwerke und der Anlagenverfügbarkeit der Aufbereitungsanlage. Aufgrund der Entwicklungen und zuvor skizzierten Problematiken wird eher mit einer weiter steigenden Nachfrage nach Recyclingprodukten auf dem Wertstoffmarkt gerechnet. Daraus leiten sich für die Gesellschaft gewisse Chancen ab. Entwicklungen, die den Bestand des Unternehmens gefährden, sind zurzeit nicht erkennbar.
Leverkusen, den 05. April 2024 refer GmbH gez. Rebecca Winkler, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die refer GmbH (refer) ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRB 86648 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Leverkusen. Der Jahresabschluss und der Lagebericht der refer GmbH zum 31. Dezember 2023 werden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des § 42 GmbH-Gesetzes aufgestellt. Dabei werden die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB angewandt. Die Wertansätze in der Eröffnungsbilanz stimmen mit den Wertansätzen in der Schlussbilanz zum vorhergehenden Geschäftsjahr überein. Von der Möglichkeit gemäß § 265 HGB, Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammenzufassen, wurde nicht Gebrauch gemacht. Dabei wird das Gliederungsschema um die Ausweispositionen "Forderungen gegen Gesellschafter" und "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" erweitert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Einzelnen sind die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung nach folgenden Methoden bilanziert worden: Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen der betriebenen Anlagen bemessen sich nach den vereinbarten Vertragslaufzeiten für die einzelnen Objekte bzw. nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Dabei erfolgt eine Orientierung an den amtlichen Afa-Tabellen. Die Abschreibungen erfolgen linear. Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert bis 800 € werden grundsätzlich im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag angesetzt, soweit nicht in Einzelfällen ein niedrigerer Wertansatz geboten war. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung und Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Liquide Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Bei der Bildung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten im Rahmen kaufmännischer Beurteilung Rechnung getragen. Sie wurden mit dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Weiterhin wurden bei den langfristigen Rückstellungen die vorzunehmenden Kostensteigerungen einbezogen und die Abzinsung unter Berücksichtigung der Laufzeit vorgenommen. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. III. Erläuterungen zur Bilanz III.1. Anlagevermögen Die Darstellung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie der Abschreibungen sind im Anlagenspiegel dargestellt. III.2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen zum 31.12.2023 haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von unter einem Jahr. III.3. Forderungen gegen Gesellschafter Es handelt sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die gegen die Gesellschafter AVEA GmbH & Co. KG und MVA Müllverwertungsanlage Bonn GmbH bestehen. III.4. Sonstige Vermögensgegenstände In dieser Position sind insbesondere im Folgejahr abziehbare Vorsteuern (87 T€) und der Umsatzsteuererstattungsanspruch 2023 (227 T€) enthalten. III.5. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Die flüssigen Mittel betragen zum Bilanzstichtag 2.529 T€. III.6. Eigenkapital Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 17.07.2023 wurde vom Bilanzgewinn in Höhe von 992 T€, bestehend aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 271 T€ und dem Gewinnvortrag von 721 T€, ein Betrag von 250 T€ in die Gewinnrücklage eingestellt. Der Restbetrag in Höhe von 742 T€ wird auf neue Rechnung vorgetragen. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 50 T€. Gewinnrücklagen sind in Höhe von 900 T€ vorhanden. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 255 T€ erwirtschaftet. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 200 T€ in die Gewinnrücklage einzustellen und 55 T€ auf neue Rechnung vorzutragen. III.7. Rückstellungen Unter den Sonstigen Rückstellungen sind folgende Risiken zusammengefasst:
Die übrige Rückstellung betrifft noch auszuzahlende Gehaltsbestandteile und Jubiläumsrückstellungen. Zum 31.12.2023 sind Rückstellungen für Gewerbesteuer in Höhe von 380 T€ und für Körperschaftsteuer in Höhe von 278 T€ passiviert. III.8. Verbindlichkeiten Die Darstellung und Entwicklung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023:
In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten ist ein Betrag in Höhe von 1.800 T€ mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich um ein Darlehen das durch Bürgschaften der Gesellschafter in Höhe von 4.000 T€ besichert ist. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der AVEA GmbH & Co. KG. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen bestehen gegenüber der AVEA Aufbereitungs- und Deponierungsgesellschaft mbH & Co. KG und der AVEA Entsorgungsbetriebe GmbH & Co. KG und betreffen wie im Vorjahr Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In der Position sonstige Verbindlichkeiten sind Lohnsteuerverbindlichkeiten (8 T€) enthalten. III.9. Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern resultieren aus dem Bewertungsunterschied der Rückstellung für Rückbau und der Rückstellung für Urlaubsverpflichtung in Höhe von insgesamt 143 T€ und wurden nicht bilanziert. Bei dem Unterschied betragen die Steuern (bei einem Steuersatz in Höhe von 30,0 %) 43 T€. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung IV.1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden aus der Verwertung und Beseitigung von Reststoffen aus der thermischen Behandlung erzielt. IV.2. Sonstige betriebliche Erträge Enthalten sind in dieser Position im Wesentlichen Erträge aus Sachbezug (5 T€) und aus Personalangelegenheiten (34 T€). IV.3. Materialaufwand Im Materialaufwand sind insbesondere Kosten für die Reststoffentsorgung aus der thermischen Behandlung, Transportkosten sowie die Aufwendungen für Mieten und Pachten enthalten. IV.4. Personalaufwand Im Jahresdurchschnitt waren 13 (Vorjahr 13) gewerbliche Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt.
IV.5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen auf:
IV.8. Finanzergebnis Das Zinsergebnis beläuft sich auf -63 T€ (Vorjahr: -78 T€) und resultiert aus Zinserträgen für kurzfristige Geldanlagen (16 T€) und Darlehnszinsen für langfristiges Fremddarlehen (-41 T€), Aufwendungen aus der Aufzinsung (-1 T€) von Rückstellungen sowie aus Bürgschaftsprovisionen (-37 T€). IV.7. Steuern vom Einkommen und Ertrag Unter dieser Position sind die zu erwartenden Gewerbesteuer- und Körperschaftsteueraufwendungen ausgewiesen. Für das Geschäftsjahr 2023 sind Steuern in Höhe von 346 T€ (inklusive für Vorjahre betreffende Steuern (140 T€)) berücksichtigt. V. Sonstige Angaben V.1. Konzernabschluss Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der AVEA GmbH & Co. KG, Leverkusen (50 %), der Stadtwerke Bonn GmbH, Bonn (25 %) und der MVA Müllverwertungsanlage Bonn GmbH, Bonn (25 %). Die AVEA GmbH & Co. KG sowie die Stadtwerke Bonn GmbH stellen einen Konzernabschluss auf. Die refer GmbH wird in den Konzernabschluss entsprechend den handelsrechtlichen Bestimmungen einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und gem. § 325 HGB offengelegt. V.2. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres waren nicht zu verzeichnen. V.3. Geschäfte mit nahestehenden Personen Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr keine Geschäfte mit nahestehenden Personen getätigt, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind. V.4. Geschäftsführer Geschäftsführer sind bzw. waren:
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Die Geschäftsführer sind bei den Gesellschaftern der refer GmbH angestellt und erhalten von der Gesellschaft keine Bezüge. V.5. Abschlussprüferhonorar Das für den Abschlussprüfer im Geschäftsjahr 2023 als Aufwand erfasste Honorar beträgt 9 T€ und betrifft nur Abschlussprüfungsleistungen.
Leverkusen, den 05. April 2024 refer GmbH gez. Rebecca Winkler, Geschäftsführer Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
Gewinnverwendungsbeschlussüber die 20. Gesellschafterversammlung der refer GmbH am Donnerstag, den 04.07.2024Beschluss: Der Jahresabschluss der refer GmbH zum 31.12.2023 mit einer Bilanzsumme von 11.514.053,23 € und einem Jahresüberschuss von 255.035,89 € wird festgestellt. Der Lagebericht wird genehmigt. Der Bilanzgewinn in Höhe von 996.906,18 € bestehend aus dem Jahresüberschuss von 255.035,89 € und dem Gewinnvortrag von 741.870,29 € wird mit einem Betrag von 200.000,00 € in die Gewinnrücklage eingestellt. Der Restbetrag in Höhe von 796.906,18 € wird auf neue Rechnung vorgetragen. Den Geschäftsführern wird Entlastung erteilt. Der Beschluss ergeht vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Gremien der Gesellschafter Stadtwerke Bonn GmbH und der MVA Bonn GmbH. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die refer GmbH, Leverkusen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der refer GmbH, Leverkusen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der refer GmbH, Leverkusen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gummersbach, 27. Mai 2024 Advisio
Gummersbach ETL GmbH
Clemens Dornseifer, Wirtschaftsprüfer Dieter Wagener, Wirtschaftsprüfer |
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