Master Data

Registry
Register court Darmstadt HRB 108388
Registered
1/16/2006
Industry
Wholesale of audio and video equipmentWholesale of sports goods and their accessoriesWholesale of electrical household appliances
Purpose
Import und Export von Waren aller Art, soweit hierfür keine besondere Erlaubnis erforderlich ist, insbesondere der Handel mit Waren über das Internet unter Einsatz von Fernkommunikationsmitteln

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Tobias Koller
since 10/2/2025
Managing Director

Beneficial Owners

100.00% identified0.00% unresolved

Identified persons (1)

NameOwnership
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

MC-98000 Monaco
€25,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Maxstore GmbH

Münchberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Maxstore GmbH ist ein Online-Handelsunternehmen, spezialisiert auf den Verkauf von Consumer Goods insbesondere auf Online-Plattformen wie z.B. Amazon oder ebay. Die Artikel aus dem Bereich Haus, Garten & Freizeit werden dabei auch durch die Maxstore GmbH importiert.

Der Verkaufsfokus liegt auf dem Domestic Market Deutschland, erfolgt aber auch international. Ergänzt wird der grundlegende B2C-Ansatz durch einen B2B-Bereich, der überwiegend Großhandelskunden im EU-Ausland und der Schweiz bedient.

II. Wirtschaftsbericht

2. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Marksituation ist im Grunde genommen nach wie vor geprägt durch ein äußerst intensives Wettbewerbsumfeld. Die vergleichsweise niedrigen Markteintrittsbarrieren, eine hohe Transparenz bezüglich Angeboten und Preisen sowie relativ standardisierte und vergleichbare Produkte bedingen generell einen starken Preiswettbewerb. Verstärkt zu beobachten ist in letzter Zeit die Vermarktung von Importware direkt durch die chinesischen Hersteller selbst. Wir begegnen dieser Entwicklung durch verschiedene Differenzierungsmaßnahmen und/oder ein offensives Pricing, mit dem Ziel, die Preisführerschaft zu erreichen, dabei aber gleichzeitig dem Kunden einen Mehrwert über ein optimales Preis-/Leistungsverhältnis, geringstmögliche Lieferzeiten und einen sehr guten Kundenservice zu bieten. Für 2023 gilt zusätzlich festzuhalten, dass sich die Nachwehen der Covid-19-Pandemie in Verbindung mit dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine im Laufe des Geschäftsjahres 2023 auch weiter deutlich ausgewirkt haben. Die in den Vorjahren massiven Störungen in den internationalen Supply Chains, verbunden mit deutlich gestiegenen Seefrachtraten und Einkaufspreisen, machten sich hier nach wie vor zeitversetzt bemerkbar, wenn auch nicht im gleichen Ausmaß wie im Vorjahr. Die in Zeiten noch hoher Nachfrage (2020/2021) bestellten Artikel, die zu sehr hohen Einstandskosten verbucht werden mussten, sind aufgrund der noch spürbaren Konsumzurückhaltung, diese wiederum bedingt durch hohe Inflation und Zukunftsängste der Konsumenten, noch nicht vollständig abverkauft, auch wenn sich die Bestandssituation hier gegenüber Vorjahr spürbar verbessert hat

3. Geschäftsverlauf

Die wesentlichen Ergebnisquellen stellen für die Maxstore im Plattform-Business die Online-Plattformen amazon sowie der B2B-Bereich dar, der Fokus lag dabei jeweils auf dem deutschen und österreichischen Markt. Ergänzend dazu gewinnen neue Plattformen insbesondere im europäischen Ausland stetig weiter an Bedeutung für Umsatz und Ertrag.

Sortimentsseitig stand der Fitnessbereich im Berichtszeitraum im Fokus, dieser steht für ca. 35% des Sortiments, gefolgt von dem Bereich der Einrichtungsgegenstände und der Tablegames Bedingt durch die aktuell nach wie vor zahlreichen Krisen blicken wir auf ein eher neutrales Geschäftsjahr zurück. Nach den vielen Jahren des fortgesetzt starken Wachstums und den damit verbundenen, deutlichen Umsatz- und Ergebniszuwächsen in der Vergangenheit, insbesondere in den Corona-Jahren 2020/2021, lag der Umsatz im Jahr 2023 noch knapp unter Vorjahr. Das Umsatzniveau von 22.332 T€ bedeutet einen Umsatzrückgang gemessen am Vorjahr (23.529 T€) in Höhe von -5,1%. Damit wurde die Vorjahresprognose, worin von einem leichten Umsatzrückgang auf ungefähr 23.000 T€ ausgegangen war, leicht verfehlt.

Größere Auswirkungen auf die Ertragslage ergaben sich im Geschäftsjahr insbesondere aus den deutlich gestiegenen Kosten bei gleichzeitig krisenbedingt äußerst schwierigen Konsumklima, hier insbesondere die inflationsbedingt sinkende Konsumbereitschaft und kriegsbedingte Zukunftsängste seitens der Konsumenten.

Insgesamt ergab sich im abgeschlossenen Geschäftsjahr ein Jahresfehlbetrag von 1.123 T€. Im Vorjahr war für das Geschäftsjahr 2023 von einem ausgeglichenen Ergebnis ausgegangen worden.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist dennoch insgesamt gut.

a) Ertragslage

Bedingt durch die stagnierenden VK-Preise auf der einen, und die tendenziell wieder leicht sinkenden Wareneinstandspreise auf der anderen Seite, lag der Wareneinsatz in 2023 deutlich unter Vorjahresniveau, dieser sank im Vergleich zum Vorjahr von 54,4% auf nunmehr 50,5%. Der Aufwand der Warenabgabe und somit auch der Frachtanteil erhöhten sich bedingt durch Kostensteigerungen und höheren Auslandsanteil ebenfalls leicht. Der Aufwand der Warenabgabe liegt im Jahr 2023 bei 2.654 T€ und damit absolut zwar auf gleichem Niveau wie im Vorjahr (2.664 T€), dies entspricht in 2023 jedoch 11,9% des Netto-Umsatzes, der vergleichbare Vorjahreswert lag bei 11,3%.

Die Personalkosten liegen im Berichtszeitraum mit 1.786 T€ auf sehr gutem Niveau und erneut deutlich unter Vorjahr (2.005 T€), die Personalkostenquote sank dabei erneut auf 8,0% (im Vorjahr 8,5%). Die Raumkosten lagen im Geschäftsjahr 2023 mit 1.262 T€ auf Vorjahresniveau (1.270 T€ im Jahr 2022).

Bei den weiteren Kosten ergaben sich punktuelle Veränderungen, so liegen z.B. die Vertriebskosten mit 4.885 T€ trotz niedrigerer Umsätze ebenfalls leicht über Vorjahresniveau (4.738 T€), die Vertriebskostenquote erhöht sich somit gegenüber Vorjahr auf 21,5% (2022: 20,1%). Dies bedingt durch die Notwendigkeit deutlich höherer Marketing-Spendings um in dem schwierigen Konsumumfeld den nötigen Abbau des Warenbestandes realisieren zu können. Als Folge ergibt sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von -1.123 T€ (Vorjahr: -1.928 T€).

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung.

Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

c) Vermögenslage

Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil. Die Bilanzsumme der Maxstore GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 13.161 T€. Gegenüber dem Vorjahr mit einer Bilanzsumme von 19.547 T€ bedeutet dies eine deutliche Reduktion, bedingt durch den Abbau des Warenbestands auf ein Niveau von 10.267 T€ (im Vorjahr 16.184 T€ per 31.12.2022).

III. Prognosebericht

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, wird der konsequente Fokus auf die Kernkompetenz Plattform-Verkauf fortgesetzt und verstärkt Synergien innerhalb der Unternehmensgruppe realisiert.

Nach dem ungewöhnlich schwierigem Geschäftsverlauf im Jahr 2023 wird trotz der aktuell noch anhaltenden, zahlreichen Krisen, der nach wie vor hohen Inflation und der noch merklichen Konsumzurückhaltung von einem leichten Wachstum beim Umsatz ausgegangen. Der Fokus liegt dabei neben einer weiteren Bestandsreduktion, die zu deutlichen Kostensenkungen und einer Reduktion des gebundenen Kapitals führen wird, auch auf dem Launch neuer Produkte, weiterer Plattformen, weiterer Internationalisierung über Partner und auf einer Optimierung der Ausgangssituation bzw. Wettbewerbsfähigkeit auf den Angebotsplattformen.

Generell beurteilen wir die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Der e-Commerce, und hier insbesondere der Plattformverkauf, bietet nach wie vor ein sehr großes Wachstumspotenzial. Wir sehen uns auch für die Zukunft nach wie vor bestens positioniert, die Kunden von unserer Leistung zu überzeugen, weiterhin erfolgreich auf den Plattformen zu verkaufen und unsere Wettbewerbsposition weiter zu verbessern.

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 betragen 22.332 T€, in unserer Planung gehen wir für 2024 von einem Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich aus. Das Ergebnis wird aufgrund der flächendeckend hohen Preissteigerungen und des nach wie vor äußerst intensivem Preis-Wettbewerbs über Vorjahr und knapp kostendeckend geplant, insgesamt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 eine geringe Verbesserung des Ergebnisses.

Unsere Prognosen und Ausblicke beinhalten alle zum Zeitpunkt der Berichterstellung bekannten Ereignisse. Der Ausblick basiert auf der konjunkturellen Entwicklung sowie auf Erwartungen und Entwicklungen des Unternehmens. Auf die Zukunft ausgerichtete Annahmen, die sich als fehlerhaft erweisen und die wir nicht beeinflussen können, könnten auch dazu führen, dass einige Erwartungen von den prognostizierten abweichen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Die branchenspezifischen Risiken sind hauptsächlich in einer weiteren Eskalation der weltweiten Krisen zu sehen, welche die Zukunftserwartungen der Konsumenten negativ beeinflussen und zu weiterer Konsumzurückhaltung führen könnte, bzw. dies schon tun. Besondere Bedeutung erlangen dabei neben den Nachwehen der Covid-19-Pandemie und der Supply-Chain-Krise die aktuellen Entwicklungen in der Ukraine und Russland, wie auch im nahen Osten, deren Auswirkungen und Dauer sich aktuell aber nur schwer einschätzen lassen.

Grundsätzlich zu erwarten ist ein weiter aggressiver Preiswettbewerb, welcher sich jedoch im Normalfall nur kurzfristig nachteilig auswirkt, bis entsprechende Gegenmaßnahmen getroffen werden können. Ein weiteres Risiko wird aktuell in den inflationsbedingt nach wie vor hohen Kosten und in steigenden bzw. gleichbleibend hohen Zinsen gesehen. Da diese Kostenentwicklung aber alle Marktteilnehmer in gleicher Weise trifft, sehen wir diesem Risiko eher gelassen entgegen.

In gleicher Weise sehen wir uns aufgrund der grundlegenden strategischen Ausrichtung, eines in der Vergangenheit bewährten, voraus schauenden Frühwarnsystems sowie eines soliden Risikomanagements auch generell bestmöglich aufgestellt, den oben genannten Risiken wirkungsvoll zu begegnen.

Ertragsorientierte Risiken

Die zunehmende Komplexität im e-Commerce birgt die Gefahr eines zunehmenden Vermarktungs-Aufwands auf den Online-Plattformen und somit das Risiko steigender Vertriebs- und Marketingkosten.

Dies gilt in ähnlicher Weise für die Warenabgabe. Auch für die Logistik wird das Risiko steigender Kosten gesehen. Den Risiken wird mit zahlreichen strategischen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung begegnet, weshalb wir davon ausgehen, diese Effekte neutralisieren zu können.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Eine erneute Schwächung des Euros und damit verbunden ein stärker werdender US-Dollar, insbesondere getrieben durch die derzeitig zahlreichen globalen Krisen, könnte die Einkaufspreise wieder negativ beeinflussen und weiter Druck auf die Rohertragssituation ausüben. Da ein solcher Effekt alle Wettbewerber gleichermaßen trifft, gehen wir jedoch davon aus, entsprechende Effekte wie auch in der Vergangenheit mehrfach bewiesen, weitestgehend neutralisieren zu können.

2. Chancenbericht

Der eingeschlagene Weg wird dazu beitragen, die Effizienz zu steigern und somit Ressourcen für eine weitere Optimierung des Kerngeschäftes frei zu setzen.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Konzentration auf das Kerngeschäft, Innovation, operative Exzellenz und ein unübertroffenes Preis-Leistungsverhältnis bei sehr guter Angebotsqualität begegnen.

Zusätzliche Chancen liegen in den aktuell nach wie vor attraktiven Seefrachtraten und leicht rückläufigen Einkaufspreisen in Fernost sowie insbesondere kostenseitig auch in der Realisierung von gruppeninternen Synergieeffekten.

Zusätzliche Wachstumsoptionen ergeben sich durch die mit Bedacht und Augenmaß angestrebte Internationalisierung wie auch insbesondere durch geplante Sortimentserweiterungen. Auch in der aktuell äußerst bedenklichen Gemengelage sehen wir - bei aller Betroffenheit über die verheerenden Auswirkungen der derzeitigen, kriegerischen Auseinandersetzungen auf Leben und Gesundheit zahlreicher Menschen, die Gesellschaft und die Wirtschaft - weitere Chancen für eine positive Entwicklung des E-Commerce.

3. Gesamtaussage

Auch für die kommenden Jahre sehen wir die Maxstore GmbH bestens aufgestellt für eine weitere, nachhaltige Entwicklung.

Die Ausgangssituation für erneutes, profitables Wachstum in der Zukunft bleibt durch die erfolgreichen Geschäftsjahre der Vergangenheit und die strategischen Wachstumsoptionen unverändert gut, auch wenn das Geschäftsjahr 2023 aufgrund zahlreicher Sondereffekte eine starke Korrektur zu den überwiegend guten Vorjahren darstellt.

Die langjährige Erfahrung und das spezifische Know-How in Verbindung mit dem konsequenten Fokus auf Kernkompetenzen werden dazu beitragen, die Wettbewerbsposition weiter zu festigen und den künftigen Erfolg abzusichern.

 

Münchberg, 20. März 2024

Maxstore GmbH

Sascha Fösel, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 340.357,00 435.696,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.807,00 51.596,00
II. Sachanlagen 329.550,00 384.100,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 329.550,00 384.100,00
B. Umlaufvermögen 12.820.657,37 19.111.875,15
I. Vorräte 10.740.400,93 16.726.878,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.631.283,23 2.225.493,20
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 448.973,21 159.503,07
Aktiva 13.161.014,37 19.547.571,15

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.209.000,28 2.332.396,73
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklagen 25.000,00 25.000,00
III. Gewinnvortrag 2.207.396,73 4.135.356,51
IV. Jahresfehlbetrag 1.123.396,45 1.927.959,78
B. Rückstellungen 164.170,00 682.752,78
C. Verbindlichkeiten 11.787.844,09 16.532.421,64
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.451.638,40 14.345.897,26
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 9.451.638,40 14.345.897,26
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.336.205,69 2.186.524,38
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.336.205,69 2.186.524,38
Passiva 13.161.014,37 19.547.571,15

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.453.734,84 10.751.556,06
2. Personalaufwand 1.785.790,98 2.005.069,52
a) Löhne und Gehälter 1.434.875,23 1.623.696,72
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 350.915,75 381.372,80
davon für Altersversorgung 6.640,24 10.390,00
3. Abschreibungen 100.723,47 127.296,61
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 100.723,47 127.296,61
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.123.035,65 10.217.604,47
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 27.157,23 80.529,38
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 334,00 45,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 808.106,12 334.163,44
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -241.083,93 -5.151,20
8. Ergebnis nach Steuern -1.122.503,45 -1.927.381,78
9. sonstige Steuern 893,00 578,00
10. Jahresfehlbetrag 1.123.396,45 1.927.959,78

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs.2 HGB.

Der Jahresabschluss der Maxstore GmbH wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Maxstore GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Münchberg (Kirchenlamitzer Str. 115, 95213 Münchberg)
Registereintrag: 08.02.2021 (letzter Eintrag)
Registergericht: Hof
Register-Nr.: B 3991

Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

1. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

2. Bewertungsmethoden und Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

• Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

• Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

• Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

• Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen nach der linearen Methode vorgenommen.

• Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 150,00 Euro wurden sofort abgeschrieben.

• Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 150,00 Euro bis 1.000,00 Euro wurden als Sammelposten Geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und auf 5 Jahre abgeschrieben.

• Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

• Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde berücksichtigt.

• Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

• Kassenbestände und Bankguthaben wurden jeweils zum Nennwert angesetzt.

• Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Einen nicht unerheblichen Umfang haben hierbei die Rückstellungen für Personalkosten mit rund TEuro 60.

• Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. Die Ergebnisse der Betriebsprüfung aus 2016/2017 sind voll umfänglich berücksichtigt.

• Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

• Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Globalzession von Forderung und durch Sicherungsübereignung der Warenlager besichert.

• Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

II. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich.

In den ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Gorilla Sports Holding AG in Höhe von Mio. Euro 3,2 enthalten.

III. Ergänzende Angaben

1. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer

Familienname Vorname Berufsbezeichnung
Fösel Sascha Geschäftsführer

2. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet

3. Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen durchschnittlich beschäftigt (ohne Organmitglieder):

Geschäftsjahr 2023
Anzahl
Arbeiter 18
Angestellte 27
Insgesamt 45

4. Konzernzugehörigkeit

Die Maxstore GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Gorilla Sports Holding AG mit Sitz in Rüte, Kanton Appenzell Innerrhoden, Schweiz.

IV. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis

Gewinnvortrag EUR 2.207.396,73
Jahresfehlbetrag EUR 1.123.396,45

wie folgt zu verwenden:

Vortrag auf neue Rechnungen EUR 1.084.000,28

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Gewinnverwendung aufgestellt.

V. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

1. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Entfällt

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag aus Mietverträgen über Büro und Lagerflächen. Der Gesamtbetrag dieser Verpflichtungen belief sich am Bilanzstichtag auf TEuro 5.082.

VI. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung über die zu berichten ist, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

 

Münchberg, den 20. März 2024

Geschäftsleitung Maxstore GmbH

gez. Sascha Fösel

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 758.615,80 150,00 0,00 0,00 758.765,80
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 758.615,80 150,00 0,00 0,00 758.765,80
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 990.950,11 5.234,47 0,00 0,00 996.184,58
Summe Sachanlagen 990.950,11 5.234,47 0,00 0,00 996.184,58
Summe Anlagevermögen 1.749.565,91 5.384,47 0,00 0,00 1.754.950,38
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
Euro
Abschreibung Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 707.019,80 40.939,00 0,00 0,00 747.958,80
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 707.019,80 40.939,00 0,00 0,00 747.958,80
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 606.850,11 59.784,47 0,00 0,00 666.634,58
Summe Sachanlagen 606.850,11 59.784,47 0,00 0,00 666.634,58
Summe Anlagevermögen 1.313.869,91 100.723,47 0,00 0,00 1.414.593,38
Zuschreibung Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 10.807,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 10.807,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 329.550,00
Summe Sachanlagen 0,00 329.550,00
Summe Anlagevermögen 0,00 340.357,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Maxstore GmbH

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Maxstore GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Maxstore GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnise

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Karlsruhe, den 29. Mai 2024

Moses & Partner Revision und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Moses, Wirtschaftsprüfer

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