visionapp GmbHLiquidated
Master Data
Basic information of the organization
History
Changes published in the official company registry
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
Client-Server Informationssysteme GmbH | 100.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Financial Report
Official financial statements and annual reports
visionapp GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum 31. Dezember 2006LageberichtWirtschaftsberichtDarstellung des GeschäftsverlaufsProduktionvisionapp ist, wie in den Vorjahren weiterhin in vier Geschäftsfeldern im IT-Bereich tätig. Der bisher, gemessen am Umsatzanteil, größte Bereich entfällt auf den Bereich "Services". Hier betreibt visionapp für seine Kunden IT-Infrastrukturen auf der Basis von Windows Terminalserver-(WTS) und ähnlichen Technologien. Dies geschieht mit eigener IT-Hardware in gemieteten Rechenzentrumsflächen ("Hosting") oder mit der Hardware des Kunden in dessen Räumlichkeiten ("Managed Services"). Darüber hinaus bietet visionapp ein breites Spektrum an Beratungs-, Konzeptions- und Integrationsdienstleistungen an, die es Kunden ermöglichen sollen, eigene WTS-Infrastrukturen aufzubauen und zu betreiben ("Consulting"). Der dritte Bereich umfasst die Entwicklung und den Verkauf eigener Softwarelösungen, die auf Microsoft- und Citrix-Technologien aufbauen und unter Zuhilfenahme weiterer kommerzieller Softwareprodukte einen vollautomatischen Betrieb von zentralisierten IT-Infrastrukturen und einen nutzerfreundlichen und einfachen Zugang zu den Anwendungen ermöglichen soll (Bereich "Products"). Daneben ist visionapp auch im Handel mit Soft- und Hardware dritter Hersteller engagiert. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Produkte, die im weiteren Sinne für den Betrieb von Server-Infrastrukturen sinnvoll sind und deren Einsatz zum Teil notwendige Voraussetzung für den Betrieb von zentralisierten IT-Lösungen, wie zum Beispiel WTS-Szenarien, ist ("Retails Sales"). InvestitionenWährend des Geschäftsjahres wurden, inklusive Geringwertiger Wirtschaftsgüter, für 0,5 Mio. EUR neue IT-Hard- und Software gekauft. Daneben wurden im Rahmen der Überführung des "Services"-Geschäfts für die Dresdner Bank AG Hard- und Software im Buchwert von 1,1 Mio. EUR an die Dresdner Bank AG verkauft. FinanzierungDie Finanzierung erfolgte im Geschäftsjahr neben den Gesellschaftereinlagen über von der Dresdner Bank AG zur Verfügung gestellte Kreditlinien, die jedoch nicht ausgenutzt wurden. Personal- und SozialbereichDie Anzahl der Mitarbeiter verringerte sich im Berichtsjahr von 114 Mitarbeitern zu Jahresanfang auf 90 Mitarbeiter zum Jahresende 2006. Hierin enthalten sind 27 Mitarbeiter, die mit der Übertragung der "starship"-Geschäfte in die Dresdner Bank AG wechselten. Die 90 Mitarbeiter zum Jahresende 2006 teilten sich auf die Standorte wie folgt auf: 45 Mitarbeiter am Hauptsitz in Frankfurt am Main, 30 in Ettlingen, 8 Mitarbeiter in Burgdorf bei Hannover, 6 Mitarbeiter in München und ein Mitarbeiter in London. Entwicklung von Branche und GesamtwirtschaftGesamtwirtschaftliche- und Branchenentwicklung Die deutsche Informationstechnologie (IT) - Branche bewertete das Jahr 2006 mehrheitlich positiv und sieht auch für das Jahr 2007 mit großer Mehrheit positive Tendenzen für Umsatz und Ertrag. Insgesamt rechnet der Branchenverband BITKOM im Zeitraum 2006 bis 2010 mit einem jährlichen durchschnittlichen Umsatzwachstum im Bereich IT von 3 bis 4 % p.a., das damit deutlich über dem Gesamtwachstum der deutschen Wirtschaft liegt. In den Teilbereichen "Software" und "IT-Services" werden bis 2008 sogar 6,5% bzw. 5,5% Wachstum erwartet. Wie im Vorjahr war zwar der Trend der mittelständischen Wirtschaft, sowie der Großunternehmen, Kostensenkungen durch Rationalisierung und Zentralisierung im Bereich der eigenen IT zu erreichen, insgesamt ungebrochen, jedoch stieg gleichzeitig die Zahl der Unternehmen, die ihre IT-Budgets auf Vorjahresniveau halten oder sogar wieder steigern, um neue Technologien einzuführen. Dies gilt insbesondere für Software, die dem Kundenunternehmen als Service, zum Beispiel über einen Provider im Mietmodell zur Verfügung gestellt wird ("Software as a Service" - "SaaS"). Hier rechnen BITKOM und die Unternehmensberatung Roland Berger mit Wachstumsraten von über 25% p.a. im Zeitraum 2006 bis 2010, da immer mehr, insbesondere mittelständische, Unternehmen die Effizienzsteigerungs- und Kosteneinsparpotentiale von "SaaS" erkennen würden. Umsatz- und Auftragsentwicklungsonstige wesentliche Vorgänge des GeschäftsjahresDarstellung der LageAllgemein Das Geschäftsjahr 2006 der visionapp GmbH war geprägt durch strukturelle Veränderungen. Im Zusammenhang mit einem "Management Buy Out" zum Jahresende trennte sich das Unternehmen vorab im Juli 2006 von seinen Hosting-Aktivitäten gegenüber der Dresdner Bank-Gruppe ("starship") und damit auch von 27 Mitarbeitern. Durch diesen Schritt soll die in den Vorjahren begonnene Entwicklung des Geschäfts außerhalb der Allianz-Gruppe weiter verstärkt werden. Mit der Umsetzung eines Großprojektes in Großbritannien konnte ein erster Erfolg bei der Internationalisierung der Geschäfte erzielt werden, der zudem dem Bereich "Consulting" überproportionale Wachstumsraten bereitete. Gleichzeitig schritt der Aufbau eines internationalen Partnernetzwerkes plangemäß voran, so dass das Unternehmen hier für die weitere zukünftige Entwicklung gut aufgestellt ist. Bezogen auf die Umsatz- und Ergebnisprognosen für das Geschäft außerhalb der Allianz-Gruppe konnten zum Jahresende deutlich höhere Umsätze und ein höheres Ergebnis erzielt werden. VermögenslageFinanzlageErtragslageUmsatz und Ergebnis Der Gesamtumsatz der visionapp GmbH ("visionapp") sank im Geschäftsjahr 2006 von 24,42 Mio. EUR in 2005 auf 23,96 Mio. EUR (minus 2%). Gleichzeitig wuchs der Umsatz außerhalb der Allianz-Gruppe um ca. 35%. Im Einzelnen sank der Umsatz, im Wesentlichen begründet durch den Wegfall des Geschäfts mit der Dresdner Bank AG ("starship") ab August 2006, im Bereich Services um knapp 34% von 14,71 Mio. EUR in 2005 auf 9,64 Mio. EUR in 2006. Hierbei stieg jedoch der "Services"-Umsatz außerhalb der Allianz-Gruppe um 14%. Der Umsatz im Bereich "Consulting" wuchs, nicht zuletzt durch ein großes Projekt in Großbritannien stark von 3,97 Mio. EUR auf 8,42 Mio. EUR (ein Plus von 112%). Weniger erfreulich verlief der Verkauf der eigenen Software-Produktlinien "visionapp Access Portal" und "visionapp Platform Management Suite", der das Niveau von 2005 in Höhe von 3,09 Mio. EUR nicht erreichen konnte. Hier standen zum Jahresende 2,68 Mio. EUR (ein Minus von 13 %) zu Buche. Der Handel mit Soft- und Hardware dritter Hersteller stieg, ebenfalls aufgrund des Großprojektes in Großbritannien, mit einem Plus von 17% von 2,62 Mio. EUR auf 3,07 Mio. EUR. RisikoberichtGeschäftsbereiche Durch die Veränderung in der Eigentümerstruktur und die Übertragung der Aktivitäten, die für die Dresdner Bank ausgeführt wurden, zurück in die Dresdner Bank hat sich das Portfolio des Bereichs "Services" grundlegend gewandelt. Entscheidend für die weitere Entwicklung des Bereichs sind nun Aufbau der Hosting-Plattform "VIVIO" für kleinere und mittlere gewerbliche Kunden, individuelle Outsourcing-Aktivitäten, sowie der Ausbau der Support- und supportnahen Dienstleistungen. Grundsätzlich bestehen in diesem Bereich auch nach wie vor technische Risiken, die sich aus der Komplexität der Infrastrukturen ergeben. Ein Ausfall (z.B. im Bereich "VIVIO") kann hier dazu führen, dass im schlimmsten Falle alle Nutzer nicht mehr arbeiten können. Dies kann, bei größerer Häufigkeit oder längerer Störungsdauer, dazu führen, dass die Glaubwürdigkeit des Unternehmens und das Vertrauen der Kunden in unsere technischen Lösungen erschüttert wird und die bestehenden Verträge gekündigt oder zumindest nicht verlängert werden. visionapp setzt zur Verhinderung solcher Ausfälle modernste elektronische Mittel ein, die die Infrastrukturen laufend überwachen und frühzeitig Fehlermeldungen auf verschiedenen Wegen an die Administratoren und das Management geben. Zusätzlich sind wesentliche Teile der Infrastruktur redundant ausgelegt. Die wichtigste Maßnahme zur Verhinderung von Störfällen bleibt jedoch die gründliche Schulung der Mitarbeiter, denn nur so können systematische Fehler schon vor ihrer Entstehung erkannt und verhindert werden. Im Bereich "Consulting" liegt das Risiko in der Kurzfristigkeit der Aufträge. In aller Regel finden Beauftragungen nur über einen Zeitraum von drei Monaten statt und werden, wenn Projekte noch nicht beendet sind, jeweils verlängert. Allerdings ist die Kundenbasis der visionapp GmbH in diesem Bereich breit, so dass ein vorzeitiges Ausscheiden aus einem normalgroßen Projekt keine signifikanten Auswirkungen auf das Gesamtergebnis hat. Im Gegenteil herrscht weiterhin, nunmehr seit weit über 2 Jahren, eher ein Mangel an qualifizierten Consultants, so dass, wie in der Vergangenheit, bereits einzelne Projekte mangels verfügbarer Kapazitäten abgelehnt oder zumindest verschoben werden mussten. Großprojekte, wie in 2006 das Projekt bei einer großen Geschäftsbank in London, tragen dem gegenüber jedoch ein größeres Risikopotential in sich, da über einen längeren Zeitraum ein größeres Team eingesetzt wird, das bei einem unvorhersehbaren Projektende nicht sofort vollständig anderweitig eingesetzt werden könnte. Der Absatz der eigenen Produkte ("Products") weist eine starke Abhängigkeit von den Lösungen der Marktwettbewerber in diesem Nischenmarkt für serverbasierte Infrastrukturen auf. Verschiedene Software-Hersteller haben das erkannt, weshalb sich die Wettbewerbssituation weiter verschärft hat. Dies zeigt uns jedoch auch, das visionapp mit seinem Produkt- und Lösungsportfolio weiter auf dem richtigen Weg ist, allerdings ist es nach wie vor unbedingt notwendig, mit den eigenen Softwareentwicklungen eine führende Funktion im Markt einzunehmen, um durch den Wettbewerb keine Umsatznachteile zu erleiden. Finanzielle Risiken Die Finanzierung des Unternehmens speiste sich im Geschäftsjahr, neben dem Eigenkapital, aus einer Kreditlinie, die von der Dresdner Bank AG zur Verfügung gestellt wurde. Der visionapp GmbH stehen damit zur Finanzierung eines organischen Wachstums ausreichende Mittel zur Verfügung. Risiken bestehen hier grundsätzlich bezüglich der Höhe der Kreditlinie und der Zinsentwicklung. Das Geschäft in fremden Währungen hat sich im abgelaufenen Jahr 2006 stark ausgeweitet, insbesondere gegenüber dem britischen Pfund. In 2007 erwarten wir uns eine weitere Ausweitung im schweizerischen und US-amerikanischen Raum. Hierdurch steigt auch das Währungsrisiko, da nicht gleichzeitig auch Einkäufe in gleicher Höhe aus diesen Ländern stattfinden. Qualitative Angaben zum Gesamtrisiko Von den erwähnten Einzelrisiken haben unserer Einschätzung nach die Risiken in Bezug auf die technische Infrastruktur und den Wettbewerb derzeit, nach wie vor, die höchste Relevanz. Sie werden durch die verantwortlichen Führungskräfte sorgfältig überwacht. Die Eintrittswahrscheinlichkeiten werden von uns als gering bis mittel eingestuft. Die Risiken aus der gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Situation schätzen wir für die Gesamtfirma als weniger relevant ein. Auf der Analyse der einzelnen Risikopositionen beruht unsere Aussage, dass das Geschäft der visionapp GmbH derzeit keinen existenzgefährdenden Einflüssen unterliegt und das Fortbestandsrisiko für die visionapp GmbH folglich derzeit als eher gering einzustufen ist. nachträglich eingetretene bedeutsame Vorgänge im ProduktionsbereichDie insgesamt positiven Rahmenbedingungen des für die visionapp GmbH relevanten Zielmarktes bleiben nach Schluss des Berichtsjahres unverändert. Im März 2007 startet zusammen mit einem großen deutschen Telekommunikationskonzern eine Initiative, die von der visionapp GmbH entwickelte Hosting-Plattform "VIVIO" (siehe auch Abschnitt 4) dessen kleinen bis mittelständischen Unternehmenskunden auf Mietbasis und im Namen des Telekommunikationskonzerns zur Verfügung zu stellen. Hieraus erhoffen wir uns einen schnellern Marktzugang für dieses neue Produkt. Darüber hinaus fanden keine Ereignisse nach Schluss des Berichtsjahres statt, die die Unternehmenssituation der visionapp GmbH wesentlich verändert haben. PrognoseberichtFür die Bereiche "Software" und "IT-Services" rechnet der Branchenverband BITKOM bis zum Jahr 2008 mit einem Wachstum von 6,5% bzw. 5,5%. Im Bereich "SaaS" wird bis 2010 sogar mit jährlichen Wachstumsraten von über 25% gerechnet. Für die visionapp GmbH erwarten wir im laufenden Geschäftsjahr Umsätze in ähnlicher Höhe wie 2006 unter Auslassung der Umsätze mit der Allianz-Gruppe, zu der die visionapp GmbH nicht mehr gehört, das heißt zwischen 17 Mio. EUR und 18 Mio. EUR. Basierend auf den Erfahrungen der letzten Jahre rechnen wir mit einer weiteren stetigen Entwicklung des Consulting-Bereichs. Die Enticklung des Eigenproduktbereichs hängt jedoch insbesondere davon ab, ob es gelingt, den in den Vorjahren aufgebauten Partnerkanal noch stärker zu mobilisieren und die visionapp Software-Produkte international am Markt zu platzieren. Zudem wird für die mittelfristige Entwicklung mitentscheidend sein, in wieweit es möglich ist, am oben beschriebenen starken Marktwachstum im "SaaS"-Bereich teilhaben zu können. Hierzu wird das bestehende Produktportfolio durch sinnvolle Ergänzungen weiterer Spezialapplikationen und neuer Technologien (zum Beispiel Voice-over-IP-Telefonie) weiter ausgeweitet , es werden neue Partner aufgenommen, um Endkunden zu gewinnen. Wir rechnen sowohl im Jahr 2007 als auch für das Jahr 2008 mit positiven Ergebnissen. Forschungs- und EntwicklungsberichtKern des Geschäftsmodells der visionapp GmbH ist es, den Nutzern von IT-Systemen, also dem klassischen "Office Worker", die von ihm benötigten Office- und Business-Applikationen so zur Verfügung zu stellen, dass er damit auf bequemste und zuverlässigste Weise seine tägliche Arbeit erledigen kann. Gleichzeitig soll die Basis dieser Dienste, also die IT-Infrastruktur, möglichst kosteneffizient bei gleichzeitig größtmöglicher Flexibilität und Betriebssicherheit sein. Basis für alle von uns angebotenen Dienstleistungen sind hierbei Technologien wie zum Beispiel Microsofts Windows Terminalserver (WTS) oder Application Streaming mit den zusätzlichen Möglichkeiten der Lösungen aus dem Hause Citrix. Der größte Nutzen für Unternehmen entsteht hierbei, wenn es gelingt, möglichst alle Prozesse von der Installation der Server bis zum Zugriff durch die Nutzer weitestgehend zu Standardisieren und zu Automatisieren. Um dies zu erreichen, setzen wir eigene Software und Verfahren, sowie kommerzielle Zusatzprodukte ein, die zum Beispiel eine automatisierte Software-Verteilung auf die Server ausführen und damit den manuellen Aufwand an den Maschinen stark reduzieren. Die Software-Produkte der visionapp GmbH, die im Mittelpunkt unserer Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten stehen, zielen hierbei darauf ab, eine ganzheitliche Management Plattform für die IT des Kunden zu sein, mit deren Hilfe er seine Server über den gesamten Lebenszyklus verwalten kann und für dessen Nutzer die ansonsten zu oft zu erlebenden Probleme rund um die IT möglichst völlig in den Hintergrund treten sollen. visionapp Access Portal Das visionapp Access Portal stellt Benutzern eine webbasierte grafische Oberfläche zur Verfügung, die einen personalisierten Zugriff auf verschiedene Anwendungen erlaubt. Hierbei ist es unerheblich, um welche Art es sich handelt - etwa um Windows- (Win-Forms), Unix- oder Web-Anwendungen. Auch braucht für den Nutzer nicht transparent zu werden, auf welche Weise ihm die Applikationen zur Verfügung gestellt werden, sei es zum Beispiel lokal, über den Terminalserver oder in Form von Application Streaming. Das Portal ist die zentrale Zugriffsplattform für alle Applikationen, die der Nutzer für seine Arbeit benötigt. visionapp Platform Managment Suite (vPMS) Die visionapp Platform Management Suite, die auf dem Platform Manager sowie den Platform Management Add-on-Tools basiert, löst viele Probleme im Bereich des server-based Computing. Der Platform Manager stellt unter anderem eine integrierte Verwaltungsoberfläche für Terminalserver- und Citrix MetaFrame- Farmen zur Verfügung. Die Platform Management Add-on-Tools erweitern die einzelnen Server so, dass sie weitestgehend über den Platform Manager kontrolliert werden können. Hierdurch lässt sich die vollständige Automatisierung der Installations-, Verwaltungs- und Betriebsprozesse realisieren - nicht zuletzt auch mithilfe der Integration von marktführenden Produkten für spezifische Aufgabenbereiche (z.B. Werkzeuge von PowerQuest für die Festplattenpartitionierung, Microsoft SMS für die Softwareverteilung und Wise Installer für die Paketerstellung). Als Resultat stellt die visionapp Platform Management Suite in Kombination mit ihren Zusatzwerkzeugen eine vollständige Lösung zum Einrichten und zur Verwaltung von (Terminal-)Servern in Unternehmensumgebungen dar. Die Suite ist in zwei Ausführungen erhältlich: Als vPMS Standard für kleine und mittlere Infrastrukturen mit einer begrenzten Anzahl an Servern und als vPMS Enterprise für große Infrastrukturen, die evtl. auch über mehrere Standorte verteilt sind. In 2006 neu hinzugekommen ist die VIVIO-Hosting-Plattform, bei der der sichere Zugriff auf die von visionapp GmbH betriebenen Anwendungen über das Internet erfolgt und für das Kundenunternehmen keine weiteren lokalen Installationen, im Idealfall keine über das Hardware-Management und Netzwerk hinausgehende IT mehr erfordert. Minimalvoraussetzung ist ein Rechner und eine Internetverbindung. Für die Grundausstattung hat das VIVIO-Anwendungsportal einen E-Mail-Service basierend auf MS Exchange inkl. Push-Funktionalität und die Microsoft-Standardanwendungen Office, VISIO und Projekt im Angebot. Dazu stehen Lösungen für das Kunden-Beziehungsmanagement (CRM), Microsoft SharePoint-Dienste, Lösungen zur unternehmensweiten Ressourcenplanung (ERP) sowie ständig hinzukommende weitere Branchenlösungen z.B. für Immobilienmakler oder Steuerberater zur Verfügung. Ziel ist es, kleinen und mittleren Unternehmen oder Freiberuflern der unterschiedlichsten Branchen Zugang zu den für sie notwendigen IT-Werkzeugen als SaaS ("Software as a Service") zu ermöglichen. Zu den besonderen Vorteilen zählt dabei die Abrechnung im Mietmodell. Die Software kann je nach Bedarf genutzt werden und nur dann entstehen entsprechende Kosten. Daraus ergibt sich für Unternehmen eine größere Flexibilität, da sie auf die Programme jederzeit direkt zugreifen können. Zeitverzögerungen durch Bestellung und Installation bzw. Konfiguration der jeweiligen Anwendung entfallen. Aufgrund der bedarfsorientierten Anmietung erreichen Unternehmen zudem eine höhere Transparenz bei ihren IT-Kosten, können Einsparungspotenziale erschließen und Investitionen einsparen. Die visionapp GmbH entwickelt "VIVIO" laufend weiter, insbesondere durch die Hinzufügung weiterer Applikationen und die Integration von Prozessen. Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngabe der auf Bilanz und GuV angewandten Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgt nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu den fortgeführten Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen sind abgesetzt. Bei den Gegenständen des Sachanlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die Anschaffungskosten um die planmäßige lineare Abschreibung vermindert. Die Abschreibung beweglicher Anlagegüter erfolgt gemäß den seit 2004 verbindlich geltenden steuerlichen Bestimmungen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Vorräte werden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips aktiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden jeweils zum Nennbetrag bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden für bereits erfolgte Zahlungen, die aufwands- bzw. ertragsmäßig die folgenden Geschäftsjahre betreffen, gebildet. Die Pensionsrückstellungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen der Heubeck AG auf Basis der Richttafeln 2005 passiviert. Seit 2004 wird bei der Allianz Lebensversicherungs-AG eine Rückdeckungsversicherung für die bestehenden Pensionszusagen unterhalten. Der hierfür zu bildende und unter "Sonstige Vermögensgegenstände" ausgewiesene bilanzielle Aktivwert wurde gemäß den Berechnungen des Versicherungsgebers ertragserhöhend gebildet. Alle sonstigen Rückstellungen werden nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Die Verbindlichkeiten werden mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Währungspositionen werden zum Stichtagskurs unter Beachtung des Höchst- bzw. Niederstwertprinzips umgerechnet. Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber GesellschafternDie Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt. Als Bruttoanschaffungskosten sind die historischen Werte angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen des Vorjahres sind Forderungen gegen die damalige Gesellschafterin (Dresdner Bank AG) in Höhe von TEUR 5 enthalten (siehe auch Abschnitt "Angaben zum Eigenkapital"). Das Guthaben bei Kreditinstituten wird bei der Dresdner Bank AG unterhalten. Unter den sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen Rückstellungen für Gratifikationen (TEUR 1.098), noch nicht abgerechneten EDV- und sonstigen Dienstleistungen (TEUR 280), sowie Urlaubsansprüche (TEUR 137) ausgewiesen. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Aufgliederung der VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der neuen Gesellschafterin Visionapp Holding GmbH (siehe auch Abschnitt "Angaben zum Eigenkapital") in Höhe von TEUR 45 (die Vorjahreszahl in Höhe von TEUR 209 bezieht sich auf die damalige Gesellschafterin Dresdner Bank AG). Zum Jahresende beträgt die gesamte Restschuld aus festen Leasingverträgen mit einer Restlaufzeit von überwiegend mehr als einem Jahr TEUR 219. Außerplanmäßige Abschreibungen beim Anlagevermögen und beim Umlaufvermögen zur Vorwegnahme künftiger WertschwankungenDie Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
Hiervon entfielen insgesamt TEUR 8.101 auf Umsätze mit der Allianz-Gruppe. In Vorbereitung des "Management Buy Outs" per 29.12.2006 (siehe Abschnitt "Angaben zum Eigenkapital") wurde mit Ablauf des 31.07.2006 der Geschäftsbereich "Hosting Dresdner Bank" mittels eines Übertragungsvertrages an die Dresdner Bank AG übertragen. In diesem Zusammenhang wechselten 27 Mitarbeiter der visionapp GmbH zur Dresdner Bank AG, der bis zum 31.12.2007 laufende Hosting-Vertrag wurde gegen Zahlung einer gewinnerhöhenden Einmalzahlung seitens der Dresdner Bank AG in Höhe von TEUR 1.800 EUR aufgelöst und es wurden aktivierte und nicht aktivierte Vermögensgegenstände (insbesondere IT Soft- und Hardware) sowie sonstige Rechte im Gesamtwert von TEUR 2.925 übertragen. Im Posten Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind TEUR 32 enthalten, die aus der Sofortabschreibung der Geringwertigen Wirtschaftsgüter nach § 6 Abs. 2 EStG resultieren. Die Position " sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält folgende Aufwendungen:
Im Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Steuern für vorangegangene Geschäftsjahre in Höhe von TEUR 2 enthalten. Sonstige AngabenAngaben zu den Mitarbeitern Im Jahresdurchschnitt hatte das Unternehmen 100 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung; Vorjahr 100,75), davon 14,75 Frauen (Vorjahr ebenfalls 14,75). Dazu kamen bis zum 3. Quartal 1 Student, der ein berufsintegriertes Studium an der Berufsakademie Karlsruhe absolviert, sowie ganzjährig 1 Praktikant. Angaben zum Eigenkapital Zum 29.12.2006 erfolgte zwecks eines "Management Buy Outs" ein Wechsel im Gesellschafterkreis, bei dem die Dresdner Bank AG sämtliche von ihr gehaltenen Anteile an die Visionapp Holding GmbH (vormals: Siebzehnte FraMü Beteiligungs GmbH), Frankfurt am Main veräußerte. Das Stammkapital der Gesellschaft in unveränderter Höhe von EUR 100.000,00 ist voll eingezahlt und nun von der Visionapp Holding GmbH, Frankfurt am Main, als alleiniger Gesellschafterin, gehalten. Das Stammkapital der Visionapp Holding GmbH wird mittelbar über eine weitere Gesellschaft (Client-Server Informationssysteme GmbH, Grolsheim) von der Geschäftsführung der visionapp GmbH gehalten. Im Berichtsjahr fand eine Rückvergütung eines Teils der Kapitalrücklage in Höhe von EUR 2.400.000,00 an die vormalige Gesellschafterin Dresdner Bank AG, Frankfurt am Main, statt. Die hiernach verbleibende Kapitalrücklage umfasst EUR 352.577,00. Der Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von EUR 2.188.148,03 wurde zusammen mit den Gewinnrücklagen des Geschäftsjahres 2004 in Höhe von EUR 783.959,61 gemäß Gesellschafterbeschluss vom 14.07.2006 an die damalige Gesellschafterin Dresdner Bank AG, Frankfurt am Main, ausgeschüttet. Angaben zur Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen. Ergänzende Angaben Die visionapp GmbH, Frankfurt am Main, wurde bis einschließlich zum Jahresabschluss per 31.12.2005 in den nach International Accounting Standards erstellten Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Dresdner Bank AG, Frankfurt am Main, einbezogen. Dieser ist beim Handelsregister des Amtsgerichtes Frankfurt am Main, HRB 14000, hinterlegt. Die Dresdner Bank AG ist wiederum als Teilkonzern in den Konzernabschluss der Allianz AG, München, erhältlich beim Handelsregister des Amtsgerichtes München, HRB 7158, einbezogen. Zum 31.12.2006 wird die visionapp GmbH nicht mehr in einen anderen Konzernabschluss einbezogen. Angabe aller Mitglieder des GeschäftsführungsorgansErläuterungen zur Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen: Herr Jörg Klaus Krick, Bingen am Rhein Herr Jan Peter Zirn, Bad Nauheim Beide hauptamtlich und gemeinschaftlich verantwortlich für alle Bereiche des Unternehmens. Das Unternehmen macht Gebrauch vom Wahlrecht gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Zum Abschlussstichtag bestanden je ein Darlehen in Höhe von EUR 75.000 zugunsten von Herrn Krick und Herrn Zirn mit einer Laufzeit vom 27.12.2006 bis zum 30.06.2007, das mit 7,5% p.a. halbjährlich nachträglich zu verzinsen ist. Angabe Mitglieder Aufsichtsrat (einschl. Beruf und, bei börsennotierten Unternehmen, Mitgliedschaft in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien)Erläuterungen zum Beirat Gemäß § 11 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrages (in der Fassung vom 18.01.2003) wurde im Jahr 2002 ein Beirat gebildet. Im Geschäftsjahr setzte sich der Beirat wie folgt zusammen: Bis zum 29.12.2006 (einschließlich): Herr Dr. Friedrich Wöbking (Vorstandsmitglied der Dresdner Bank AG), Pullach, Vorsitzender Herr Gert-Jürgen Müller (Leiter CC Bankbeteiligungen, Dresdner Bank AG), Friedberg Herr Dr. Peter Schlichtiger (Direktor, Dresdner Bank AG), München Mit Gesellschafterbeschluss vom 27.12.2006 wurden alle drei Beiratsmitglieder abberufen. Ab 30.12.2006 zu Beiratsmitgliedern für die verbleibende Amtszeit wurden mit Gesellschafterbeschluss vom 27.12.2006 bestellt: Herr Dipl. Kfm. Stephan Klier (Direktor,Dresdner Bank AG), Frankfurt am Main, Vorsitzender Herr Dipl. Kfm. Thomas Schwarz (Vice President, Dresdner Bank AG), Frankfurt am Main Herr Dipl. Kfm. Rainer Zirn (ehemaliger Direktor der Dresdner Bank AG), Kronberg im Taunus BerichtsprüfungBestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextDen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt: "Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der visionapp GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar." Frankfurt am Main, den 25. April 2006 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
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