Master Data

Registry
Register court Lübeck HRB 3130 HL
Registered
10/26/2005
Industry
Computer consultancy activitiesBusiness and other management consultancy activitiesConsulting architectural activities in town, city and regional planning
Purpose
Die Entwicklung und der Vertrieb von Systemlösungen, insbesondere wissensbasierter Software sowie Beratungsleistungen bei der Einführung und Beratung in den Bereichen Planung und Organisation, insbesondere von Entwicklungs- und Qualitätsmanagement-Systemen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Stephan Brügger
since 1/10/2006
Procura
Frank Fischer
since 10/26/2005
Board Member
Andreas Großmann
since 10/26/2005
Board Member
Board Member

Beneficial Owners
Beta

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
Mainsee 1383. VV GmbH
100.00%

Shareholders
Beta

Name
Location
Share
Mainsee 1383. VV GmbH
Germany
100.00%

Holdings
Beta

NameOwnership
No data available

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

PLATO AG

Lübeck

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

eingetragen beim Amtsgericht Lübeck im Handelsregister Bunter der Nummer 3130 HL

Bilanz

AKTIVA

31.12.2020 Vorjahr
EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.369.315,00 2.353
- davon Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte: EUR 2.169.022,00 (Vorjahr: TEUR 2.122) -
- davon selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Arbeit: EUR 176.054,00 (Vorjahr: TEUR 167) -
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 35.404,00 70
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 95.726,00 106
131.130,00 176
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.680,68 3
2.503.125,68 2.532
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 4.600,00 2
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.443.891,35 3.899
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen: EUR 1.450.603,21 (Vorjahr: TEUR 1.440) -
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.606.060,34 47
7.054.551,69 3.948
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 53.820,00 39
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 0,00 1
9.611.497,37 6.520

PASSIVA

31.12.2020 Vorjahr
EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Grundkapital 56.285,20 56
II. Kapitalrücklage 358.784,43 359
III. Bilanzgewinn 3.647.044,28 3.089
4.062.113,91 3.504
B. EINLAGE STILLER GESELLSCHAFTER 200.000,00 250
C. RÜCKSTELLUNGEN 693.858,00 239
D. VERBINDLICHKEITEN 1.548.675,46 229
- davon aus Steuern: EUR 273.802,95 (Vorjahr: TEUR 155) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 1.601,56 (Vorjahr: TEUR 2) -
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 2.357.350,00 1.566
F. PASSIVE LATENTE STEUERN 749.500,00 732
9.611.497,37 6.520

Gewinn- und Verlustrechnung

2020 Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 7.470.849,90 7.099
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.679.529,47 3.729
b) Soziale Abgaben 695.206,21 4.374.735,68 616
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.316.613,26 1.140
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 994.842,62 1.255
- davon aus der Währungsumrechnung: EUR 100.245,85 (Vorjahr: TEUR 17) -
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 73.061,96 48
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 73.022,30 (Vorjahr: TEUR 48) -
6. Aufwendungen aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrages 20.541,67 21
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.466,71 4
829.711,92 382
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 228.944,75 126
- davon Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern: EUR 19.300,00 (Vorjahr: TEUR 126) -
9. Ergebnis nach Steuern 600.767,17 256
10. Sonstige Steuern 43.214,00 2
11. Jahresüberschuss 557.553,17 254
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.089.491,11 2.835
13. Bilanzgewinn 3.647.044,28 3.089

Anhang zum Jahresabschluss 2020

Allgemeines

Die PLATO AG, Lübeck, ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Lübeck unter der Nr. HRB 3130 HL.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Bei der Aufstellung wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Die PLATO AG ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet.

Die unter A. I. Eigenkapital enthaltene Begrifflichkeit "Gezeichnetes Kapital" wurde aktienrechtskonform in den Begriff "Grundkapital" geändert. Unter B. wurde der Posten "Einlage stiller Gesellschafter" ergänzt. Auswirkungen auf die Finanz, Vermögens- und Ertragslage ergeben sich hieraus nicht.

Die Vorjahresangaben in der Gewinn- und Verlustrechnung der Nummern 6. Aufwendungen aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrages (im Vorjahr: TEuro 4) sowie 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (Vorjahr: TEuro 21) wurden zur korrekten Darstellung der Ertragslage im Berichtsjahr auf TEuro 21 (6. Aufwendungen aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrages) bzw. TEuro 4 (7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen) angepasst.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen unter Berücksichtigung des Zeitpunktes der Inbetriebnahme bewertet.

Die selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte und Werte werden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung der notwendigen Fertigungseinzel- und -gemeinkosten aktiviert. Se werden grundsätzlich über eine Nutzungsdauer von drei Jahren ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme bzw. Erzielung von Umsatzerlösen mit diesen Vermögensgegenständen linear abgeschrieben, im Jahr der Inbetriebnahme pro ratatemporis.

Die entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte und Werte werden mit Anschaffungskosten aktiviert. und über eine Nutzungsdauer von drei Jahren linear abgeschrieben, im Jahr des Zugangs pro rata temporis.

Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten aktiviert. Technische Anlagen und Maschinen werden linear über eine Nutzungsdauer von drei, Betriebs- und Geschäftsausstattung linear über fünf bis dreizehn Jahren abgeschrieben, im Jahr des Zugangs pro rata temporis.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten, ggf. vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich andauernder Wertminderung, angesetzt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einem Anlagengitter dargestellt, das als Bestandteil des Anhangs als Anlage beigefügt ist.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Herstellungskosten bewertet. Dabei wurde ein Kostensatz berücksichtigt, der mittels eines Betriebsabrechnungsbogens ermittelt wurde und die Fertigungseinzelkosten sowie Fertigungsgemeinkosten umfasst.

Das Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bewertet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem jeweiligen Nennwert bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß §250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Latente Steuern

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen ermittelt.

Bei der Ermittlung aktiver latenter Steuern werden bestehende Verlustvorträge in Höhe, der innerhalb der nächsten 5 Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt. Das Wahlrecht, nur den passivischen Überhang latenter Steuern zu bilanzieren, wird nicht in Anspruch genommen. Auf eine Verrechnung der aktiven mit der passiven latenten Steuer nach § 274 Abs 1. Satz 3 HGB wird verzichtet. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 31,96 %.

Stille Gesellschaft

Die "Gesellschaft für Wagniskapital - Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein Gesellschaft mit beschränkter Haftung" leistete als stille Gesellschafterin zur Verstärkung des wirtschaftlichen Eigenkapitals eine befristete Einlage:

Euro 250.000,00 (Laufzeit 10 Jahre bis zum 31. März 2024; Jährliche Tilgung ab 31. März 2020 möglich, Festvergütung 7,0 % p. a. der stillen Einlage; Gewinnabhängige Vergütung höchstens 1,5 % p. a. der Einlage). Vertragsgemäß valutiert die Einlage zum 31. Dezember 2020 auf TEuro 200.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, bekanntgegeben von der Deutschen Bundesbank, gem. § 253 Abs. 2 S. 1 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen bewertet.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEuro 2.357 (Vorjahr: TEuro 1.566) betrifft im Wesentlichen erhaltene Zahlungen für zukünftig zu erbringenden Leistungen.

Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens

Im abgelaufenen Geschäftsjahr belief sich der Gesamtbetrag der Entwicklungskosten auf TEuro 1.275 und entfiel vollständig auf aktivierte selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Finanzanlagen

Die PLATO AG ist am Stichtag zu 100 % an der PLATO North America Inc. mit Sitz in Dearborn, Michigan, USA beteiligt. Der letzte vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 weist bei einem Fehlbetrag von TUSD 35 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TUSD 1.703 aus. Umgerechnet zum 31.12.2020 mit dem Devisenkassamittelkurs ergibt sich ein Fehlbetrag von TEuro 28 bei einem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEuro 1.388.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten

Von den ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind TEuro 0 (Vorjahr: TEuro 150 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) erst nach dem nächsten Bilanzstichtag fällig. Alle anderen Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) sowie Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Dabei wird zum Bilanzstichtag ein Kurs von 1,22656 USD / Euro verwendet.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Berichts- und Vorjahr Forderungen aus Finanzierungstätigkeit.

Eigenkapital

Das Grundkapital beträgt Euro 56.285,20 und ist eingeteilt in 21.995 Stückaktien, die sämtlich auf den Namen des Inhabers lauten.

Der in der Bilanz ausgewiesene Bilanzgewinn setzt sich aus dem Gewinnvortrag in Höhe von TEuro 3.089 (Vorjahr: TEuro 2.835) und dem Jahresüberschuss von TEuro 558 (Vorjahr: TEuro 254) zusammen.

Ausschüttungssperre

Im Geschäftsjahr 2020 wurden Entwicklungskosten von TEuro 2.345 unter den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Auf die Aktivierung dieser Kosten wurden passive latente Steuern von TEuro 750 gebildet. Insgesamt ist somit ein Betrag von TEuro 1.595 zur Ausschüttung gesperrt.

Verbindlichkeiten

Bei den Verbindlichkeiten ergeben sich zum Bilanzstichtag folgende Restlaufzeiten:

Stand Restlaufzeiten
31.12.2020 (Vorjahr) bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten 1.548 498 1.050 0
(Vorjahr) (229) (223) (6) (0)

Die Verbindlichkeiten sind sowohl im Berichts- als auch im Vorjahr unbesichert.

Latente Steuern

Passive Latente Steuern (TEuro 750, Vorjahr TEuro 732) entfallen auf die Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände.

Rohergebnis

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit TEUR 135 Erstattungen der Agentur für Arbeit auf die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung im Rahmen der Kurzarbeit. Darüber hinaus sind mit TEUR 39 Erträge aus dem Forschungszulagengesetz enthalten.

Personalaufwand

Die durchgeleiteten Erstattungen der Agentur für Arbeit für die Gehälter der Mitarbeiter betragen TEUR 142.

Sonstiger betrieblicher Aufwand

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten in Höhe von TEuro 2 (Vorjahr: TEuro 0) Verwahrentgelte auf Einlagen bei Kreditinstituten.

Die Erfolgsauswirkungen aus der Veränderung des Zinssatzes langfristiger Rückstellungen werden im operativen Ergebnis ausgewiesen.

Sonstige Angaben

Organe

Dem Vorstand gehörten im Berichtsjahr an:

der Informatiker Andreas Großmann, Lübeck

der Informatiker Marcus Schorn, Lübeck

der Vertriebsingenieur Frank Fischer, Hamburg

Der Aufsichtsrat setzte sich wie folgt zusammen:

Vorsitzende: Frau Dipl. Volkswirtin Ulrike Mildner, Lübeck

Stellvertreter: Herr Unternehmensberater Dr. Michael Beumers, Düsseldorf

Stellvertreter: Herr Unternehmer Norbert Basler, Großhansdorf

Unter Anwendung der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB werden die Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder sowie der Aufsichtsmitglieder nach § 289 Nr. 9a HGB nicht angegeben.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 71 Mitarbeiter beschäftigt. Die Mitarbeiter sind in folgenden Funktionen tätig:

Entwicklung / Produktmanagement 33
Dienstleistung / Vertrieb 22
Administration 16

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEuro 178, von denen TEuro 138 im kommenden Geschäftsjahr fällig sind.

Abschlussprüferhonorar

Die Aufwendungen für Honorare an unseren Abschlussprüfer betrugen für das Geschäftsjahr insgesamt für Abschlussprüferleistungen TEuro 9 sowie für Steuerberatungsleistungen TEuro 17.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Die Corona-Krise stellt die Welt und die gesamte Wirtschaft vor große Herausforderungen. Auch wenn ein Teil der PLATO-Kunden seine Produktion reduziert, ist es nicht sicher, dass sich dies auf PLATO auswirken wird, da wir mit unseren Produkten eher die Entwicklungsabteilungen adressieren. Bisher haben sich keine negativen Auswirkungen auf unser Geschäft ergeben.

Mit den wiederkehrenden Umsätzen aus Wartung und SaaS sind wir solide aufgestellt. Schulungen bieten wir in Form von Onlineseminaren an, so dass auch Kunden, die sich im Homeoffice befinden, teilnehmen können.

Um die PLATO-Mitarbeiter vor Ansteckung zu schützen, arbeiten sie durchweg im Homeoffice. Vorsichtshalber haben wir Maßnahmen zur Stützung der Liquidität eingeleitet. Sollten sich die sonstigen Umsätze trotzdem reduzieren, könnten wir mit dem Instrument Kurzarbeit unsere Kosten relevant beeinflussen, da Personalkosten einen großen Anteil an PLATOs Gesamtkosten haben.

 

Lübeck, 11.6.2021

Der Vorstand

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2020 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.155.618,52 1.275.458,00 0,00 0,00 10.431.076,52
- davon selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte: 8.395.705,84 25.760,00 1.240.716,00 0,00 9.662.181,84
- davon selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Arbeit: 167.072,00 1.249.698,00 -1.240.716,00 0,00 176.054,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 280.621,54 10.052,44 0,00 2.810,00 287.863,98
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 226.084,10 2.430,82 0,00 0,00 228.514,92
506.705,64 12.483,26 0,00 2.810,00 516.378,90
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.680,68 0,00 0,00 0,00 2.680,68
9.665.004,84 1.287.941,26 0,00 2.810,00 10.950.136,10
Kumulierte Abschreibungen
Stand 1.1.2020 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.802.536,52 1.259.225,00 0,00 8.061.761,52
- davon selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte: 6.273.649,84 1.219.510,00 0,00 7.493.159,84
- davon selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Arbeit: 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 210.878,54 44.391,44 2.810,00 252.459,98
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 119.792,10 12.996,82 0,00 132.788,92
330.670,64 57.388,26 2.810,00 385.248,90
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
7.133.207,16 1.316.613,26 2.810,00 8.447.010,42
Buchwerte
31.12.2020 Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.369.315,00 2.353.082,00
- davon selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte: 2.169.022,00 2.122.056,00
- davon selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Arbeit: 176.054,00 167.072,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 35.404,00 69.743,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 95.726,00 106.292,00
131.130,00 176.035,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.680,68 2.680,68
2.503.125,68 2.531.797,68

Lagebericht

der PLATO AG

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Der Hauptsitz der PLATO AG (im Folgenden auch "Plato" genannt) ist Lübeck. Weitere Standorte bestehen in Hamburg, Dortmund und München, die vor allem Vertriebs- und dienstleistungsorientiert ausgerichtet sind.

PLATO unterstützt seine Kunden dabei, die Herausforderungen an ihre Produkte und an ihren Entwicklungsprozess zu bewältigen: Komplexität beherrschen, Aus-Fehlern-lernen, Null-Fehler-Akzeptanz, Varianten-Vielfalt bei gleichzeitiger Beschleunigung der Auslieferungszeit (Time to Market) und Steigerung der Anforderungen durch Normen und Gesetze.

PLATOs webbasierte Software treibt Ideen voran, steuert den Entwicklungsprozess und beherrscht die Komplexität unter Berücksichtigung normativer Anforderungen. Sie sorgt mit einem zentralen systemmodellbasierten Datenbankansatz dafür, die Anforderungen an Dynamik von Veränderungen, an Größenanpassungen (Skalierbarkeit), an bereichs- und standortübergreifenden Einsatz (Kommunikation / Kollaboration / Sprache) zu bewältigen. Sie liefert mit seinem Single-point-of-information-Ansatz die Chance, heterogene Arbeitsteams zusammenzubringen und als Innovationsplattform einen Lessons-learned-Prozess zu fundieren.

In der methodischen Unterstützung der Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) ist PLATO nach fast 30 Jahren Marktpräsenz eine international beachtete Größe in der Automobilbranche mit Kunden wie z.B. General Motors, Volkswagen, Magna, FCA, Foton der Halbleiter- und Elektrotechnik (Infineon, Qualkom usw.) und der Medizintechnik (B. Braun, Angiomed usw.).

Trotz ausgewiesener Stärken in den beschriebenen Branchen ist die PLATO Softwarelösung keine Branchenlösung, sondern kann universell auf verschiedenste Anforderungen anderer Branchen wie Zulieferer, Maschinenbau, Pharma, Chemie, Luft- und Raumfahrt etc. konfiguriert werden.

PLATO unterstützt die Kunden mit Software-Lösungen (Mandantenfähigkeit / Multi-tenant-fähige Cloud-Lösung). PLATO begleitet den Einsatz ihrer Software beim Kunden mit Beratung und methodischer Fachkompetenz. Darüber hinaus unterstützt PLATO die Kunden bei der Planung, Implementierung, Integration und dem Betrieb ihrer Systeme, sowohl selbst als auch durch zertifizierte Partner.

Leistungsindikatoren der PLATO AG sind die Umsatzerlöse, die Gesamtleistung (Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen, andere aktivierte Eigenleistungen und sonstigen betrieblichen Erträgen) und das Jahresergebnis.

2. Forschung und Entwicklung

PLATOs Kernprodukte werden kontinuierlich weiterentwickelt. Der Ausbau der PLATO Software e1ns bildete im Berichtsjahr den Schwerpunkt.

Die Gesellschaft hat ihre Verfahren, Methoden und Prozesse zur Aufnahme der Anforderungen der Kunden weiterentwickelt, den Release-Prozess verbessert und das Roll-out und die Prozesse zur Qualitätssicherung weiter optimiert.

Die Forschungs- und Entwicklungskosten blieben, trotz Corona-bedingter Kurzarbeit, auf hohem Niveau (TEUR 1.275).

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

PLATOs Zielmärkte sind Europa, Nordamerika und der asiatische Raum. Die allgemeinen konjunkturellen Rahmenbedingungen in diesen Märkten entwickelten sich im Berichtsjahr 2020 turbulent. Neben den Ereignissen wie Brexit, Zollkriege und die zunehmende multiple Krisenhaftigkeit fast aller gesellschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Bereichen, ist es die Covid-19-Pandemie, die es nicht mehr erlaubt, lineare Modelle zur Entwicklung von Prognosen seriös zu verwenden.

Der Markt für Software in Deutschland schrumpfte 2020 nach Angaben des Branchenverbandes BITKOM 1 um 1,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Markt für IT-Dienstleistungen schrumpfte sogar um 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Geschäftsklimadaten und Geschäftserwartungen brachen zwischenzeitlich ein.

Die Märkte "Automotive" und "Automotive-Zulieferer" erleben zusätzlich einen Strukturwandel. Hier werden die Grenzen des Geschäftsmodells "Verbrennungsmotor" immer deutlicher. Der Wechsel hin zu Elektroantrieben und autonomem Fahren erfordert große Innovationssprünge. Dies mag PLATOs Kundenmärkte neu sortieren. PLATO liefert mit seinem Lösungsangebot PLATO e1ns die passenden Lösungen, um diesen Herausforderungen zu begegnen: das Beherrschen von Komplexität, kürzere time-to-market Zeiten, hohe Variantenzahl (Losgröße 1), Software-getriebene Innovationen usw.

Durch PLATOs Ausrichtung auch hin zu anderen Branchen wie Medizintechnik werden Konjunkturrisiken gestreut.

2. Geschäftsverlauf

PLATO konnte seine gesteckten Ziele in den strategischen Märkten im Berichtszeitraum erreichen.

Bereits 2013 hat PLATO seine strategische Ausrichtung beschlossen. Die erste Stufe (e1ns - Version 1) wurde im Frühling 2015 umgesetzt und seitdem marketing- und verkaufstechnisch begleitet. PLATO e1ns ist das System zur optimalen Gestaltung des Produktentstehungsprozesses (PEP).

1 ITK-Marktzahlen der BITKom siehe:
https://www.bitkom.org/Marktdaten/ITK-Konjunktur/ITK-Markt-Deutschland.html#item-5816

Mit e1ns entwickelt PLATO eine Lösung, die in den frühen Phasen des PEPs ansetzt - genau dort, wo der Grundstein für Kosten- und Risikovermeidung gelegt wird. PLATO e1ns ermöglicht einen modellbasierten Systementwurf, der Entwicklungsmethoden beliebig verknüpft und integriert, die Maßnahmen im PEP steuert sowie die erstellten Entwicklungsdokumente kontrolliert, freigibt und dazu die relevanten Dokumente und Kennzahlen zentral zur Verfügung stellt. Und das smarter, moderner und ansprechender als der Wettbewerb. "So einfach kann Engineering sein!"

PLATO e1ns entwickelt das PLATO-Portfolio konsequent weiter und erweitert den potenziellen Kundenkreis. Auch wenn in einer ersten Stufe zunächst PLATOs favorisierte Zielmärkte Automotive und Medizintechnik bedient werden, eröffnen sich durch die Gestalt- und Konfigurierbarkeit der Methoden und der technologischen Flexibilität der Plattform (web-basiert, cloud-fähig, multi-tenant-fähig) neue Märkte, die auch durch kompetente Erbringungspartner erreichbar werden.

PLATO konnte sich, neben dem Ausbau der Kernkompetenz im Risikomanagement (insbes.: FMEA), immer mehr als Anbieter einer Engineering- und Produktinnovationsplattform etablieren.

Im Verlauf des Jahres 2020 gelang es PLATO, den Wechsel des Geschäftsmodells vom Einmalverkauf von Vorort installierten Lizenzen hin zu SaaS (Software as a Service) und cloudbasierten Lösungen relevant voranzutreiben. Durch die passive Abgrenzung dieser Umsätze auf die Laufzeit des Auftrags entfallen wesentliche Umsatzanteile auf folgende Perioden; daher wird dieser Erfolg zwar noch nicht voll in den Erlösen sichtbar, er ist jedoch die Grundlage für ein nachhaltiges Umsatzwachstum.

PLATO betreute mit der 100%igen Tochtergesellschaft PLATO North America Inc. strategische Kunden in Nordamerika. Dabei wurden auch das Geschäft mit der Zulieferindustrie erweitert und ein Partnernetzwerk aufgebaut.

Unser langjähriger chinesischer Partner wurde auf die neuen eins Lösungen / Technologien geschult und vermarktet diese bereits erfolgreich in China. Hier findet die Multiplikation des PLATO-Geschäfts ebenfalls durch Aufbau eines Partnernetzwerks statt.

Die geplante Gesamtleistung für das abgelaufene Geschäftsjahr belief sich auf TEUR 10.284 bei einem Jahresüberschuss von TEUR 1.869. Erreicht wurde mit TEUR 8.559 eine um TEUR 1.725 niedrigere Gesamtleistung, die zu einem Jahresüberschuss von TEUR 254 führte.

3. Lage

3a. Ertragslage

Die Umsätze betragen TEUR 7.003 und sind im Vorjahresvergleich um TEUR 1.119 gestiegen, womit das prognostizierte zweistellige prozentuale Umsatzwachstum erreicht wurde. Der Auftragseingang entwickelte sich erfreulich. Unter Berücksichtigung der aktivierten Eigenleistungen (TEUR 1.275) hat sich die Gesamtleistung als wesentlicher Leistungsindikator (Summe aus Umsätzen, Bestandsveränderungen, anderen aktivierten Eigenleistungen und sonstigen betrieblichen Erträgen) der PLATO AG um TEUR 1.190 erhöht, der prognostizierte Wert von 10 Mio. EUR wurde aber verfehlt. Die Robustheit der PLATO AG gegenüber den Einschränkungen der Covid-19-Maßnahmen und der schrittweise, aber erfolgreiche Wandel hin zu mehr SaaS-Geschäft, werden hiermit sichtbar.

Die Zunahme des Materialaufwandes um TEUR 818 beruht insbesondere auf gestiegenen Provisionen als Folge der Umstellung des Abrechnungsverfahrens mit PLATO North America Inc.

Unter Berücksichtigung um TEUR 177 gestiegener Abschreibungen, bei gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 995 (minus TEUR 260 ggü. VJ) sowie gestiegenen Ertragssteueraufwendungen konnte ein Jahresergebnis von TEUR 558 (Vorjahr: TEUR 254) erzielt werden. Die Prognose, dass das Jahresergebnis deutlich über dem des Vorjahres liegt, wurde erfüllt.

3b. Finanzlage

Die liquiden Mittel zum Stichtag belaufen sich auf TEUR 2.606 (Vorjahr: 47). Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist sehr gut. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet. Zur Stärkung der Kapitalstruktur wurde die Einlage eines stillen Gesellschafters aufgenommen. Ein KfW-Darlehen von TEUR 1.200 unterstützt den Wandel des Geschäftsmodells von "Einmal-Lizenzen" zu SaaS-Modellen. Eine durch die Sparkasse Lübeck eingeräumte Kreditline von TEUR 1.000 wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht beansprucht.

3c. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist um TEUR 3.091 auf TEUR 9.611 angestiegen. Den im Geschäftsjahr durchgeführten Investitionen in Höhe von TEUR 1.288 (einschließlich selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände von TEUR 1.275) stehen Abschreibungen von TEUR 1.317 gegenüber. Entsprechend verringerte sich das gesamte Anlagevermögen von TEUR 2.532 auf TEUR 2.503.

Bei einem gestiegenen Niveau der Forderungen und sonstigen Vermögensgenstände in Höhe von zusammen TEUR 4.444 stiegen die liquiden Mittel auf TEUR 2.606.

Die Finanzierungsseite ist durch das Eigenkapital geprägt, welches 42,3% der Bilanzsumme ausmacht.

C. Nachtragsbericht

Die Corona-Krise stellt die Welt und die gesamte Wirtschaft vor große Herausforderungen. Ein Großteil der PLATO-Kunden musste die Produktion reduzieren (z.B. Automotiv-Zulieferer), andere mussten Ihre Produktion ausweiten (z.B. Elektronik/Semikonduktor und Med.-Tech.) oder haben sich schnell erholt. Die Auswirkungen, die das auf das PLATO-Geschäft hat, sind nicht eindeutig vorhersagbar; bislang konnten wir unsere Kunden überzeugen, dass unsere Produkte, die eher die Entwicklungsabteilungen adressieren, bei den Herausforderungen in der Pandemie hilfreich sind, da sie auch ein kontaktarmes Arbeiten vorzüglich unterstützen. Daher haben sich bisher keine negativen Auswirkungen auf unser Geschäft ergeben.

Mit den wiederkehrenden Umsätzen aus Wartung und SaaS sind wir solide aufgestellt. Schulungen bieten wir in Form von Onlineseminaren an, so dass auch Kunden, die sich im Homeoffice befinden, teilnehmen können; dieses Vorgehen findet ausgesprochen positive Resonanz beim Kunden.

Um die PLATO-Mitarbeiter vor Ansteckung zu schützen, arbeiten sie durchweg im Homeoffice. Das PLATO-Hygienekonzept sieht vor, dass wenn dennoch Mitarbeiter Büroräume benutzen (wollen), stets nur eine Person pro Raum zugelassen ist; eine regelmäßige Selbsttestung für diese Personen ist erforderlich. Vorsichtshalber haben wir Maßnahmen zur Stützung der Liquidität eingeleitet, z.B. Reduzierung von Ertragssteuervorauszahlungen. Sollten sich die sonstigen Umsätze auf Grund der dritte (vierten) Infektionswelle trotzdem reduzieren, können wir mit dem Instrument Kurzarbeit unsere Kosten relevant beeinflussen, da Personalkosten einen großen Anteil an PLATOs Gesamtkosten haben.

D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Die von PLATO verfolgte Wachstumsstrategie mit dem Ziel, in den kommenden Jahren die starke Marktposition im FMEA-Bereich weiter auszubauen und sich als Anbieter einer webbasierten Engineering Plattform zu etablieren, erfordert weiterhin, Chancen entschlossen zu nutzen und gleichzeitig Risiken mit geeigneten Maßnahmen frühzeitig zu begegnen.

Der Vorstand von PLATO erwartet unter Berücksichtigung der beschriebenen Marktaussichten, und aufgrund der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch ein verbessertes Produktportfolio, der Optimierung der Organisationsstruktur sowie durch die Erfahrungen aus den bisherigen Groß-Projekten ein zweistelliges prozentuales Umsatzwachstum und ein Jahresergebnis, welches leicht über dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2020 liegt. Ein über die Cloud-Lösung neu zu adressierendes Kundensegment ermöglicht mittel- und langfristig enorme Zuwachsraten.

Auf Basis des guten Auftragsbestandes und der vielversprechenden Sales-Pipeline zur Jahreswende plant PLATO mit einer Gesamtleistung für das Jahr 2021 von > 10 Mio. EUR. Um diese Ziele zu erreichen, wird PLATO weiterhin in die Qualität der Produkte sowie in die Effizienz der eigenen Prozesse investieren.

2. Risikobericht (Risikomanagementsystem, Risiken)

Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, allgemeine konjunkturelle Risiken und politische Verwerfungen (Zollkriege und Sanktionen) können sich ungünstig auf PLATOs Märkte und die Investitionsbereitschaft der Kunden und damit auf die Umsatzentwicklung auswirken. PLATO beobachtet die Turbulenzen auf dem chinesischen Markt und plant hier besonders vorsichtig.

Es besteht das Risiko, dass ein kurzfristiges Marktwachstum aufgrund der aktuellen Coronavirus-Pandemie weiter ausbleibt oder deutlich geringer als in der Vergangenheit ausfällt. Mittel- und langfristig gehen wir jedoch davon aus, dass sich die Nachfrage nach unseren Produkten positiv entwickeln wird.

Eine Abhängigkeit von Lieferanten besteht bei unserem Geschäftsmodell nicht.

Es bestehen keine relevanten Forderungsausfallrisiken bei in Abwicklung befindlichen Aufträgen. Dennoch fordern der Geschäftsmodellwechsel hin zu SaaS-Lösungen und die hinsichtlich Projektmanagement und Ressourcen schwer planbaren Großprojekte aufgrund ihrer Komplexität ein besonderes Augenmerk.

Die Liquidität wird laufend mit Daten des Controllings, des Vertriebs und des Dienstleistungsbereichs analysiert. Daraus entwickeln wir eine kurz- und mittelfristige Finanzplanung, die auch Bestandteil des monatlichen Reportings ist. Auf dieser Grundlage kann der Liquiditätsbedarf rechtzeitig erkannt und ggf. frühzeitig entsprechend gesteuert werden. Aus Sicht des Vorstandes besteht kein Liquiditätsrisiko.

Die Gesellschaft hat in den vergangenen Jahren einen Cashflow aus operativer Tätigkeit erzielt, aus dem die Investitionen finanziert werden konnten.

Der Vorstand der Gesellschaft hat für die wesentlichen wirtschaftlichen Bereiche Kontrollfunktionen eingerichtet und sieht sich und Plato gut für die Zukunft aufgestellt.

3. Chancenbericht

PLATO startet das neue Geschäftsjahr mit hohen Erwartungen und ist sehr zuversichtlich, weiterhin erfolgreich an den Marktchancen zu partizipieren.

Mit der Weiterentwicklung der Produkte hin zu einer mandantenfähigen Cloud-Lösung (Multi-Tenant) und dem Aufbau von Ressourcen und Strukturen, insbesondere im Technologiebereich und Marketing, wurden Voraussetzungen für ein weiteres, skalierbares Wachstum, die Sicherstellung der Kundenzufriedenheit und die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte am Markt geschaffen.

 

Lübeck, 11.6.2021

Der Vorstand

BESCHEINIGUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §327 HGB zutreffen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die PLATO AG, Lübeck

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der PLATO AG, Lübeck - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PLATO AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES AUFSICHTSRATS FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lübeck, 18. Juni 2021

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Lüthje, Wirtschaftsprüfer

gez. Dr. Wißmann, Wirtschaftsprüfer

Ordentliche Hauptversammlung der PLATO AG für das Geschäftsjahr 2020

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat der PLATO AG wurde im Geschäftsjahr 2020 durch den Vorstand über die Lage der PLATO AG und das mit ihr verbundene Unternehmen PLATO NA sowie über die wesentlichen Geschäftsvorgänge kontinuierlich mündlich und schriftlich unterrichtet. Er war in alle für die Gesellschaft grundlegend wichtigen Entscheidungen unmittelbar eingebunden. Der Aufsichtsrat hat die Situation und erwartete Entwicklung des Unternehmens im Verlauf des Jahres auf sechs gemeinsamen Online-Meetings mit der Geschäftsführung erörtert. Die AR-Vorsitzende hat zusätzlich zu den regulären Sitzungen regelmäßige Informationsgespräche mit dem Vorstandsvorsitzenden Andreas Großmann geführt.

Gegenstand der Berichterstattung und Gespräche waren die Geschäftsplanung, die Entwicklungen in den einzelnen Aktivitätsbereichen der Gesellschaft, die Personalplanung sowie die Finanz-, die Kosten- und Ertrags-Situation. Besonderes Augenmerk wurde auf die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf diese Bereiche gelegt. Darüber hinaus gehörten die strategische Ausrichtung und damit verbundene Vorhaben zu den wesentlichen Sachverhalten, die Gegenstand der Berichte des Vorstands und der Beratungen mit dem Aufsichtsrat waren.

Buchführung, Jahresabschluss und Geschäftsbericht der PLATO AG sind vom Abschlussprüfer, BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft bzw. erstellt worden. Diese hat bescheinigt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens für das Jahr 2020 vermittelt.

Wir haben von dem Prüfungsergebnis zustimmend Kenntnis genommen und auch unsererseits den Jahresabschluss und den Geschäftsbericht der Geschäftsführung geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer eigenen Prüfung sind Einwendungen nicht zu erheben. Wir billigen den uns vorgelegten Jahresabschluss, der somit festgestellt ist.

 

Lübeck, den 09. August 2021

Ulrike Mildner, Aufsichtsratsvorsitzende

ERGEBNISVERWENDUNG

Die Hauptversammlung hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 am 9. August 2021 festgestellt und beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 557.553,17 wie folgt zu verwenden:

 

EUR 149.126,10 Ausschüttung einer Dividende

 

EUR 408.427,07 Vortrag auf neue Rechnung

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