Aleph Alpha Research GmbH
Same addressResearch and experimental development on biotechnology
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Stephan Reiss since 6/10/2016 | Board Member |
Andrew John Nicholson since 3/22/2016 | Board Member |
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
Official financial statements and annual reports
CIBER AGHeidelbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Hinweis:Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CIBER AG, Heidelberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Mannheim, 7. August 2015 Ernst
& Young GmbH
Ketterle, Wirtschaftsprüfer Jakob, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2014AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014
Anhang für das Geschäftsjahr 20141. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigerem beizulegenden Wert bilanziert und werden grundsätzlich entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für den Geschäfts- oder Firmenwert, der vor dem 1. Januar 2010 erworben wurde, wurde eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt, die neben dem Lebenszyklus auch die hohen Markteintrittsbarrieren im Markt berücksichtigt. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anlagegüter werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 (bis zum 31. Dezember 2007 EUR 410,00) sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 Prozent p.a., für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen sind die Geschäftsanteile und die Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Sofern Beteiligungen dauerhaft in ihrem Wert gemindert waren, wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Wert vorgenommen. Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Gemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Pauschal- und Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt und mit den Rückstellungen verrechnet. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs aktiver latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. 3. Erläuterungen zur Bilanz3.1 AnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. FinanzanlagenAnteilsbesitzliste (§ 285 Nr. 11 HGB)
* Eigenkapital und Ergebnis nach US GAAP
3.2 Unfertige LeistungenDie unfertigen Leistungen betreffen im Wesentlichen begonnene und am Stichtag noch nicht abgeschlossene Festpreisprojekte. 3.3 Forderungen und sonstige VermögensgegenständeMit Ausnahme des Körperschaftsteuerguthabens (TEUR 104; Vj. TEUR 140) haben sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen umfassen in Höhe von TEUR 17.375 (Vj. TEUR 13.548) solche gegen den alleinigen Aktionär CIBER Holding GmbH, Heidelberg. Der Saldo setzt sich aus TEUR 15.616 Darlehensforderungen (inkl. aufgelaufener Zinsen in Höhe von TEUR 2.691) sowie TEUR 1.760 aus lfd. Verrechnungsverkehr zusammen. 3.4 Latente SteuernDer Berechnung wurde ein Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen bei unfertigen Leistungen sowie den sonstigen Rückstellungen. Die aktiven latenten Steuern wurden nicht aktiviert. 3.5 Aktiver Unterschiedsbetrag aus der VermögensverrechnungDer aktive Unterschiedsbetrag resultiert aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Altersversorgungsverpflichtungen (Altersteilzeit) mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB), ausgewiesen. Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um eine Versicherung. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
3.6 EigenkapitalDas Grundkapital der Gesellschaft beträgt unverändert EUR 18.824.642,00 und ist eingeteilt in auf den Inhaber lautende Stückaktien mit gleichen Rechten (Stammaktien) und einem rechnerischen Anteil am Gezeichneten Kapital von EUR 1. Die Kapitalrücklage der Gesellschaft ist unverändert zum Vorjahr und beträgt EUR 15.150.088,93. Die Gewinnrücklagen (Andere Gewinnrücklagen) sind ebenfalls unverändert zum Vorjahr und betragen EUR 1.626.442,40. Der Bilanzgewinn der Gesellschaft beträgt unverändert EUR 5.142.567,84. Der Jahresfehlbetrag wird auf Basis eines Gewinnabführungsvertrages (vgl. 5.9) ausgeglichen. 3.7 Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken ab. Sie wurden im Wesentlichen für Personalkosten (Sonderzahlungen und Tantiemen, Resturlaubsansprüche, Berufsgenossenschaft, etc.), ausstehende Rechnungen und Jahresabschlusskosten gebildet. 3.8 Erhaltene Anzahlungen auf BestellungenDie erhaltenen Anzahlungen betreffen im Wesentlichen die begonnenen und am Stichtag noch nicht abgeschlossenen Festpreisprojekte. 3.9 VerbindlichkeitenDie Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
In den Verbindlichkeiten gegenüber den verbundenen Unternehmen sind mit TEUR 2.777 (Vj. TEUR 2.961) Verbindlichkeiten gegenüber der einzigen Aktionärin CIBER Holding GmbH enthalten. Der Posten resultiert im Wesentlichen aus der Verpflichtung zur Abführung des Jahresüberschusses (vgl. Tz. 5.9). 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung4.1 UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse, die nahezu ausschließlich Beratungsleistungen betreffen, gliedern sich wie folgt:
4.2 BestandsveränderungDie Bestandsveränderung steht im Zusammenhang mit den angearbeiteten Projekten. 4.3 Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Kostenweiterbelastungen an Gruppenunternehmen sowie Sachbezüge. 4.4 Periodenfremde ErträgeAus der Auflösung von Rückstellungen bestehen periodenfremde Erträge i.H.v. TEUR 435 (Vj. TEUR 208). 4.5 MaterialaufwandAls Materialaufwand erfasst sind im Wesentlichen die Aufwendungen für eingekaufte Leistungen von Beratern sowie die Kosten der auf Projekten der Gesellschaft eingesetzten Mitarbeiter von Gruppenunternehmen. 4.6 PersonalaufwandDer Personalaufwand hat sich durch die Neueinstellung von Mitarbeitern erhöht (siehe Ausführungen unter 5.6). 5. Sonstige Angaben5.1 Mitglieder des VorstandsMichael Peter Schmidt, Endingen, Diplom-Verwaltungsfachwirt, ab 29. Mai 2013 (alleiniger Vorstand ab 23. Januar 2015). Jörg Dietmann, Kronberg im Taunus, Diplom-Ingenieur, als Vorstandsvorsitzender ausgeschieden zum 23. Januar 2015. Auf die Angabe der Vorstandsgehälter wurde unter Rückgriff auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5.2 Mitglieder des AufsichtsratsDem Aufsichtsrat gehören folgende Personen an: Christian Mezger, Greenwood Village, USA, Senior Vice President Corporate Finance (CIBER Inc., USA) - Vorsitzender ab 29. Mai 2013 davor stellvertretender Vorsitzender Sean Radcliffe, S. Ironton Way Englewood, USA, Senior Vice President (CIBER Inc., USA) - ab 17. Mai 2013 - stellvertretender Vorsitzender ab 29. Mai 2013 Richard Vreeswikjk, Bemmel, Niederlande Group Controller International, CIBER Int. - ab 17. Mai 2013 Der Aufsichtsrat hat für seine Tätigkeit in 2014 keine Bezüge erhalten. 5.3 Sonstige finanzielle VerpflichtungenZum Bilanzstichtag bestehen folgende aus der Bilanz nicht ersichtliche Verpflichtungen:
5.4 HaftungsverhältnisseDie Gesellschaft hat sich in Vorjahren im von der englischen Tochtergesellschaft CIBER Novasoft Ltd. abgeschlossenen Mietvertrag mit der Portman Square Properties Ltd., Großbritannien, als Garantiegeber verpflichtet. Der Vertrag hat - beginnend ab Dezember 2006 - eine Laufzeit von 10 Jahren. Als jährlicher Mietzins sind TGBP 324 (entsprach TEUR 414) vorgesehen. Die Gesellschaft hat im Falle eines Ausfalls ihrer englischen Tochtergesellschaft die Mietzahlungen zu entrichten. Für die unmittelbare Tochtergesellschaft CIBER Managed Services GmbH wurden Bürgschaften in Höhe von TEUR 3.996 für Verträge bezüglich Hard- & Software, den Geschäftsräumen sowie Büroausstattung übernommen. Aufgrund von Erfahrungswerten aus der Vergangenheit und der positiven Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der verbundenen Unternehmen wird intern nicht mit einer Inanspruchnahme gerechnet. Weitere Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB liegen zum Bilanzstichtag nicht vor. 5.5 Derivative FinanzinstrumenteZum 31. Dezember 2014 hat die Gesellschaft keine Derivate im Bestand. Zum 1. Januar 2010 wurde ein Geschäftsanteil an der CIBER Managed Services GmbH im Nennwert von EUR 27.500, was einem Anteil von 27,5 % entspricht, an eine der Gesellschaft nahe stehende Person veräußert. Diese hält den Geschäftsanteil treuhänderisch für die CMS Mitarbeiterbeteiligungs Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Zwischen den genannten Parteien wurde ein Gesellschaftervertrag geschlossen, der die folgenden wesentlichen Vereinbarungen enthält: Für den Zeitraum vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2014 dürfen keine Gewinnausschüttungen vorgenommen werden. Am 4. Juni 2013 hat die Ciber AG einen Vertrag zum Rückkauf des oben genannten Geschäftsanteils abgeschlossen. Nach diesem Vertrag erwirbt die CIBER AG die Geschäftsanteile sukzessiv in drei Tranchen zurück. Die erste Tranche umfasst einen Nennwert von EUR 2.750 und wurde am 15. November 2013 zu TEUR 565 zurückerworben. Die zweite Tranche umfasst einen Nennwert von EUR 2.750 und wurde am 15. November 2014 zu TEUR 565 zurückerworben. Die dritte Tranche umfasst einen Nennwert von EUR 22.000 und wird am 15. Juni 2015 zu TEUR 4.520 zurückerworben. 5.6 Durchschnittliche Anzahl der beschäftigten ArbeitnehmerIm Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres folgende Arbeitnehmer beschäftigt:
Bei den Arbeitnehmern handelt es sich um angestellte SAP-Consultants. Im Vorjahr waren bei der Gesellschaft durchschnittlich 258 Arbeitnehmer beschäftigt. 5.7 Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und PersonenEs wurden folgende wesentliche Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Konditionen durchgeführt: In den Vorjahren wurden an die unmittelbare Muttergesellschaft CIBER Holding GmbH, Heidelberg, und die mittelbare Muttergesellschaft CIBER International B.V., Eindhoven, Niederlande, unbesicherte Darlehen ausgereicht. 5.8 Prüfungs- und BeratungsgebührenDas für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfungsleistungen TEUR 87. Für die Prüfung des Reporting-Packages für Konzernzwecke erfolgt eine separate Abrechnung mit dem Konzernabschlussprüfer. 5.9 GewinnabführungsvertragEs wurde am 17. November 2010 ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen, welcher am 26. November 2010 im Handelsregister bekanntgemacht wurde. Die CIBER AG verpflichtet sich, ihren ganzen Gewinn an die CIBER Holding GmbH gemäß § 301 AktG in der jeweils gültigen Fassung abzuführen. Maßgeblich ist der im festgestellten Jahresabschluss der CIBER AG ausgewiesene Jahresüberschuss. Die CIBER Holding GmbH ist entsprechend verpflichtet, Jahresfehlbeträge auszugleichen. In Ergänzung zum bereits bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit der CIBER Holding GmbH, Heidelberg, vom 17. November 2010 wurde am 2. Dezember 2011 ein Beherrschungsvertrag abgeschlossen, dem jeweils die Hauptversammlung der CIBER AG sowie die Gesellschafterversammlung der CIBER Holding GmbH am 2. Dezember 2011 zugestimmt haben. Der Beherrschungsvertrag wurde am 21. Dezember 2011 ins Handelsregister eingetragen. 5.10 Außerbilanzielle GeschäfteAußerbilanzielle Geschäfte bestehen nicht. 6. KonzernabschlussDie Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der CIBER Holding GmbH. Die Gesellschaft wird in den nach US GAAP aufgestellten Konzernabschluss der obersten Konzernmutter CIBER Inc., Colorado (USA), einbezogen, die sowohl für den kleinsten als auch für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss aufstellt. Die CIBER AG ist daher nach § 292 HGB in Verbindung mit der Verordnung über befreiende Konzernabschlüsse und Konzernlageberichte von Mutterunternehmen mit Sitz in einem Drittstaat (KonBefrV) von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichtes befreit. Zwischen den im befreienden Konzernabschluss angewendeten Rechnungslegungsgrundsätzen (United States Generally Accepted Accounting Principles, kurz US GAAP) und den Regelungen des HGB bestehen - abgesehen von unterschiedlichen Gliederungen in Bilanz und GuV und unterschiedlichem Ausweis - folgende (mit der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft verbundene) wesentliche Unterschiede im Bereich der Bilanzierung, der Bewertung und der Zielsetzung: Die Hauptzielsetzung eines Abschlusses nach US GAAP ist die Vermittlung von entscheidungsrelevanten Informationen für den Leser, während die deutsche Rechnungslegung stärker von Gläubigerschutz, Ausschüttungsbemessungsfunktion und dem Vorsichtsprinzip geprägt ist. Zumindest in Teilen sehen die US GAAP eine Bewertung zu Zeitwerten vor (sog. "fair values"), während im HGB das Anschaffungskostenprinzip gesetzlich verankert ist. Im Anlagevermögen gibt es unter Umständen abweichende Nutzungsdauern, die sich auf die Höhe der Abschreibungen auswirken. Zudem kann bei Leasingverträgen die bilanzielle Abbildung nach US GAAP von der nach HGB abweichen. Geschäfts- oder Firmenwerte werden nach US GAAP mindestens jährlich einem Werthaltigkeits-(Impairment-)Test unterzogen. Handelsrechtlich erfolgt eine Abschreibung planmäßig über die Nutzungsdauer. Während nach HGB unter bestimmen Voraussetzungen Aufwandsrückstellungen bis zum 31. Dezember 2009 gebildet werden mussten oder konnten, ist ein Neuansatz für diesen Posten nach dem 31. Dezember 2009 nicht mehr möglich. Für vorher gebildete Rückstellungen besteht ein Wahlrecht zur Beibehaltung. Nach US GAAP ist der Ansatz von Aufwandsrückstellungen verboten. Nach US GAAP sind Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste nur zu bilden, wenn eine Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die Höhe der Rückstellung verlässlich geschätzt werden kann; nach HGB sind Rückstellungen unter Beachtung des Vorsichtsprinzips zu bewerten. Bei den "time-and-materials"-Projekten werden sowohl nach HGB als auch nach US GAAP die Leistungen nach Anfall abgerechnet. Bei Festpreisprojekten werden nach HGB vor Abschluss / Abnahme des Projektes unfertige Leistungen ausgewiesen, die der Eliminierung der Kosten dienen ("Completed contract-Methode"), während nach US GAAP bei Erfüllung der Voraussetzungen eine Teilgewinnrealisierung ("Percentage of completion-Methode") erfolgen kann. Zudem kann es nach US GAAP zur Bündelung von Einzelverträgen kommen. Bei diesen so genannten "Revenue arrangements with multiple deliverables" werden die Umsatzerlöse über die längste Laufzeit von Einzelverträgen verteilt. 7. Vorschlag für die Verwendung des BilanzgewinnsWir schlagen vor, den Bilanzgewinn der Vorjahre in Höhe von EUR 5.142.567,84 auf neue Rechnung vorzutragen. 8. Meldepflichtige Stimmrechtsanteile und herrschende UnternehmenDie CIBER Inc., 6363 South Fiddler's Green Circle, Suite 1400, Greenwood Village, Colorado 80111 USA, als mittelbar und die CIBER Holding GmbH, Mittermaierstr. 31, 69115 Heidelberg, als unmittelbar herrschendes Unternehmen hielten zum 1. Januar 2006 einen Stimmrechtsanteil der Gesellschaft von 100 %. Die CIBER Holding GmbH wurde mit Wirkung zum 1. Oktober 2006 von der CIBER Inc. in die CIBER International B.V., Eindhoven, Niederlande eingebracht. Die CIBER International B.V. ist eine Tochtergesellschaft der CIBER International Holdings C.V., die zu 99 % der CIBER Inc. und zu einem Prozent der CIBER International Inc. gehört. Letztere wird zu 100 % von der CIBER Inc. gehalten. Aufgrund dieser Transaktion sind sowohl die CIBER International B.V., als auch die CIBER International Holdings C.V. und die CIBER International Inc. mittelbar herrschende Unternehmen der Gesellschaft.
Heidelberg, 30. Juni 2015 Michael Peter Schmidt Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht der CIBER AG für das Geschäftsjahr 2014Geschäft und RahmenbedingungenLagebericht aus den Märkten 2014Weltwirtschaftliche EntwicklungDie globale Wirtschaft entfaltete 2014 wenig Dynamik und wuchs insgesamt um 3,3 % gegenüber dem Vorjahr. 1 Die Weltindustrieproduktion erhöhte sich im letzten Jahresviertel 2014 ähnlich wie schon in den Vorquartalen mit einer Rate von ungefähr einem Prozent gegenüber dem Vorquartal. Das Wachstum in den Schwellenländern blieb 2014 ungewöhnlich verhalten und fiel insgesamt nicht höher aus als in den entwickelten Volkswirtschaften. Ein moderates, aber stabiles Wachstum war allein in Asien zu verzeichnen. In den Industriestaaten waren die Wachstumsimpulse zuletzt regional wieder etwas breiter verteilt. Neben den Vereinigten Staaten fiel die wirtschaftliche Aktivität auch im Euroraum und in Japan spürbar höher aus. Insgesamt erwartet der IWF, dass die Weltwirtschaft im Jahr 2015 angesichts der vielfältigen strukturellen Herausforderungen wenig beschleunigt um etwa 3,5 % wachsen wird. 2 Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurchschnitt 2014 insgesamt gut behauptet: Um 1,6 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr und lag damit über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,2 %. In den beiden vorangegangenen Jahren war das BIP sehr viel moderater gewachsen (2013 um 0,1 % und 2012 um 0,4 %). Die deutsche Wirtschaft konnte sich in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld behaupten und dabei vor allem von einer starken Binnennachfrage profitieren. So hat sich die konjunkturelle Lage nach dem schwungvollen Jahresauftakt und der folgenden Schwächephase im vergangenen Sommer zum Jahresende 2014 stabilisiert. 3 Der Staatssektor beendete das Jahr mit dem zweithöchsten Finanzierungsüberschuss seit der deutschen Vereinigung (11,9 Milliarden Euro). Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen errechnet sich daraus für den Staat eine Überschussquote von + 0,4 %. Damit kann der Staat nach VGR-Methode bereits das dritte Jahr in Folge einen mehr als ausgeglichenen Haushalt vorweisen. 4 Lage des IT-MarktesWeltweit wuchs der Umsatz mit Produkten und Diensten der Informationstechnologie und Telekommunikation in diesem Jahr um 4 Prozent auf den Rekordwert von 2,89 Billionen Euro. Somit wuchsen die weltweiten IT-Märkte erneut stärker als die Gesamtwirtschaft. 5
1
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/197039/umfrage/veraenderung-des-weltweiten-bruttoinlandsprodukts/
In Deutschland wurden 2014 mit Produkten und Diensten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik (ITK) 143,1 Milliarden Euro umgesetzt und somit 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei konnte der Bereich der IT-Services um 2,3 Prozent auf 36,2 Mrd. EUR, der Software-Bereich um 5,4 Prozent auf 19,1 Mrd. EUR und das IT-Hardware-Segment sogar um 6,3% auf 22,5 Mrd. EUR Umsatz gesteigert wer-den. 6 Die Gesellschaft im Jahr 2014: Signifikantes Wachstum vor allem durch Managed ServicesDas SAP-Beratungshaus CIBER AG erzielt Umsätze im Wesentlichen mit SAP-Produkten und angrenzenden Dienstleistungen, wobei nationale und internationale Kunden von den Niederlassungen in Heidelberg, Frankfurt und Köln aus betreut werden. Vorwiegend mittelständische Kunden und Kunden aus dem Bereich Managed Services betreut die Tochtergesellschaft CIBER Managed Services GmbH, Heidelberg (CMS), u.a. aus Freiburg. Nach der Gründung der CMS in 2010 konnte die Tochtergesellschaft auch im Jahr 2014 maßgeblich zu den guten Wachstumszahlen der AG beitragen, da sie konjunkturunabhängig auch in Krisenzeiten stabile Umsätze verbucht. Mit einem weiteren CMS Standort in Köln wurde dieses Geschäftsmodell 2012 auf eine noch breitere Basis gestellt. Der Umsatz mit SAP-Produkten und angrenzenden Dienstleistungen betrug im Jahr 2014 66 Mio. EUR. Dennoch waren die Wachstumszahlen insgesamt etwas unter Plan, da genau wie im Vorjahr aufgrund der schwierigen Lage auf dem Arbeitsmarkt und der hohen Nachfrage nach Beratern ein Wachstum nicht in dem Maße möglich war, wie gewünscht. Preisstabilität und eine weiterhin hohe Auslastung markieren die weiterhin signifikante Marktbelebung trotz der anhaltenden EURO-Schuldenkrise. Der in den USA ansässige Mutterkonzern CIBER Inc., dem die CIBER AG seit Ende 2004 angehört, vermeldet einen Umsatz von 863,6 Mio. USD für 2014. Erneut waren die Implementierung und der Vertrieb von SAP-Services maßgeblicher Bestandteil des Umsatzes vor allem in Europa. Der neue CEO der CIBER Inc. Michael Boustridge, Nachfolger von Dave Peterschmidt, fokussierte die bereits in den Vorjahren fortschreitende Internationalisierung des Unternehmens. Hieraus resultiert auch der Anstieg und Ausbau des Offshore-Geschäfts durch die indische Niederlassung von CIBER sowie weitere Maßnahmen zur Zentralisierung des Europa-Geschäfts, die bereits 2012 und 2013 realisiert wurden. Die große Nachfrage nach SAP-Beratern gewährleistete international erneut nahezu eine Vollauslastung der eigenen Berater. Aufträge, die nicht durch eigene Berater gedeckt werden konnten, wurden durch externe Lieferanten bedient, im Regelfall kamen hier Berater zum Einsatz, die bereits für CIBER AG in der Vergangenheit tätig waren und deren Qualifikation der Gesellschaft hinlänglich bekannt ist.
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http://www.bitkom.org/files/documents/BITKOM_ITK-Marktzahlen_Maerz_2015_Kurzfassung%282%29.pdf
Investitionen und Unternehmensstrategie 2014Ende 2014 übernahm Michael Schmidt, bisher zweiter Vorstand, die Vorstandsverantwortung von Jörg Dietmann für Deutschland. Michael Schmidt ist bereits der Geschäftsführer der Tochtergesellschaft CMS. Im Rahmen der Marktausrichtung nach Branchen wurde auch für 2014 weiteres Wachstum realisiert. Wie auch im letzten Jahr plant die CIBER AG ein besonders starkes Wachstum im Geschäftsfeld Managed Services als globale Strategie. Dazu zählt der Ausbau des MS-Leistungsangebotes für größere Kunden, auch im Zusammenhang mit der internationalen CIBER Managed Services Einheit, die vor allem das Non-SAP-Geschäft fokussiert. Das deutsche CMS-Konzept hat sich in den letzten vier Jahren als besonders erfolgreich erwiesen, es diente, wie schon im Vorjahr auch 2014 als Wachstumsmotor für Deutschland und international und ist im Begriff auf andere Länderorganisationen ausgerollt zu werden. Die zunehmende Verzahnung der Länder auf internationaler Ebene ebnet den Weg für diese strategische Ausrichtung. Im klassischen Beratungsgeschäft hat CIBER Deutschland in den letzten Jahren seine Position als SAP IT-Komplettservicedienstleister kontinuierlich gefestigt und Marktanteile dazugewonnen. Ziel der Gesellschaft im Jahre 2014 war die Steigerung der Wertschöpfungskette für ihre Kunden. Dabei steht deren Investitionssicherheit an oberster Stelle. Die Kunden sollen Innovationen schrittweise, nach ihren branchenspezifischen Anforderungen und ohne Betriebsunterbrechungen einführen können. Mit Hilfe strategischer Beratung, darauf aufbauenden maßgeschneiderten IT-Lösungen und professionellen Dienstleistungen hilft CIBER Unternehmen, Geschäftsherausforderungen zu lösen, nachhaltig zu wachsen und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. CIBER kombiniert die Stabilität und globalen Ressourcen eines großen internationalen Unternehmens mit der Agilität und der persönlichen Note eines lokalen Unternehmens. Damit schafft das Unternehmen größtmögliche Nähe zum Kunden, dessen Geschäftsprozessen und Mitarbeitern und schöpft gleichzeitig aus einem großen Potenzial an Erfahrungen in verschiedensten Branchen und Geographien. Mittelständische Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Strukturen und ihr Geschäftsmodell zu internationalisieren, Großkonzerne hingegen haben den Aufbau komplexer globaler Strukturen bereits geleistet und müssen nun insbesondere den Anforderungen permanenter Veränderung gerecht werden. Eine erfolgreiche Restrukturierung, die standardisierte Geschäftsprozesse, harmonisierte Daten und konsolidierte Systeme schafft, ist betriebswirtschaftlich, methodisch und technisch zu beherrschen. Hier erstellt die CIBER AG gemeinschaftlich mit seinen Kunden ein umsetzbares Geschäftsmodell-Lösungskonzept und schafft somit die Basis für den erfolgreichen Verlauf eines Restrukturierungsprojekts. Die CIBER AG begleitet große sowie mittelständische Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Der Anspruch dabei lautet: Full-Service aus einer Hand. Das schließt den kompletten IT-Lifecycle ein. Von Lizenzverkauf bis Implementierung. Von strategischer Beratung bis Enterprise Integration Services. Von eigenentwickelten Add-on-Tools, die SAP-Systeme noch effizienter machen, bis Managed Services. Für die CIBER AG rückt damit eine industrialisierte IT-Produktion immer mehr in den Vordergrund. Das heißt: In der Erbringung seiner SAP-Dienstleistungen greift das Beratungshaus verstärkt auf globale Konzernstrukturen und standardisierte Methoden zurück und entwickelt vernetzte Services. Das Ergebnis ist eine weltweite Lieferfähigkeit für CIBER - und noch mehr Flexibilität für die Kunden. Vorwiegend mittelständische Unternehmen profitieren in diesem Zusammenhang von einem besonderen Full-Service. Egal ob Infrastruktur oder Anwendungen - CIBER bietet im Bereich Managed Services vielfältige Sourcing-, Miet- und Virtualisierungskonzepte an. In den Fokusbranchen Retail, Chemie / Pharma, Prozessindustrie, Financial Services, Transport und Logistik sowie die Versorgerbranche nimmt die CIBER AG auch 2014 eine Spitzenposition ein und baut diese sukzessive aus. Auf Basis ihrer langjährigen Projekterfahrung und der Kombination aus branchen- und betriebstypischen Kriterien entwickeln die Berater kontinuierlich Best-Practice-Ansätze, die richtungsweisend für den branchenbezogenen SAP-Einsatz sind. Für einen maximalen Kundennutzen kooperiert die CIBER AG weltweit mit marktführenden internationalen Software- und Technologielieferanten. Zahlreiche themen- und branchenbezogene Special Expertise-Partnerschaften unterstreichen zudem die hohe Qualität der Beratungsleistungen und die enge Zusammenarbeit mit der SAP AG. Die IT-relevanten Zukunftsthemen hatte die CIBER AG 2014 stets im Blick: Einen aktuellen Schwerpunkt bietet die CIBER Compliance Suite die eine Reihe von SAP-Add-On-Lösungen bietet, um die wachsenden Herausforderungen in den Bereichen Sicherheit, Compliance, Identitätsmanagement und Lizenzmanagement zu bewältigen. Dazu wurde der CIBER Authorization Process Manager entwickelt, um die Integrität des Berechtigungsprozesses in ihrem Unternehmen sicherzustellen. Der CIBER Usage Monitor bietet eine kontinuierliche Überwachung der Rollennutzung der Benutzer und unterstützt damit Prozesse wie die jährliche Zugriffsüberprüfung, der Rollenumgestaltung, die Rollenumgestaltung, die Entfernung kritischer Zugriffsrechte, die Anpassung der Benutzer an ihre korrekte Lizenzkategorie usw. CIBER Access Control ist eine präventive, SAP-integrierte Lösung mit Schwerpunkt auf den wichtigsten Risikomanagementprozessen und -funktionen. Aus der zunehmenden Internationalisierung der CIBER AG resultiert auch die Globalisierung der Verticals und der Delivery-Modelle. Das Recruiting, das sich auch 2014 auf hohem Niveau bewegte, wurde bereits im Vorjahr dieser strategischen Ausrichtung angepasst und unter weltweite Koordination gestellt. Insgesamt forciert das Geschäftsmodell Produkte und Lösungen, die nah am Kundenutzen sind und die CIBER AG zunehmend weniger abhängig von der Auslastung machen. In 2014 hat die CIBER AG von der CIBER Management-Beteiligungs-GbR gehaltene Anteile der CMS zurückgekauft und wird im Juni 2015 die letzten verbliebenen Anteile zurückkaufen. Umsatz 2014Im Jahre 2014 war die CIBER AG wie in den Vorjahren im Wesentlichen in den 3 Business Units Retail, Emerging Industries (Bündelung der Aktivitäten bei Kunden aus den Branchen: Dienstleistung/ Automotive/ Telekommunikation/ Utilities/ Versicherungen/ Banken und Transportation) und Chemie/ Pharma/ Prozessgüterindustrie tätig. Hieraus ergab sich die folgende Umsatzverteilung:
Mitarbeiterentwicklung 2014Die Gesamtzahl der Mitarbeiter lag zum 31. Dezember 2014 bei 303 (Vj. 279). Damit beschäftigte CIBER AG zum Jahresende 24 Mitarbeiter mehr als zum 31. Dezember des Vorjahres. Die Fluktuationsquote (Austritte im Verhältnis zu durchschnittlichem Mitarbeiterstand) lag bei 16,6%. Die Mitarbeiterstruktur hat sich im Vorjahresvergleich nur unwesentlich verändert. Durch die derzeitige, aus unserer Sicht optimale Mitarbeiterstruktur kann CIBER flexibel und erfolgsorientiert im IT-Beratungsmarkt agieren. AuslastungIn 2014 betrug der Brutto-Auslastungsgrad der festangestellten Berater 72 % (Vj. 73 %). Für 2015 erhoffen wir einen gleichbleibend hohen Auslastungsgrad. Steuerungsgrößen der GesellschaftDie wesentlichen Steuerungsgrößen der Gesellschaft sind Umsatz und Ergebnis vor Gewinnabführung. Ertrags-, Vermögens- und FinanzlageDie Gesellschaft erwirtschaftete 2014 einen Umsatz von 66,1 Mio. EUR (2013 55,3 Mio. EUR), welcher wie in den Vorjahren überwiegend aus dem Beratungsgeschäft erwirtschaftet wird. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus beendeten Festpreisprojekten. Der Jahresüberschuss beträgt in 2014 aufgrund des abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrages mit der CIBER Holding GmbH 0 EUR. Das Ergebnis vor Gewinnabführung beträgt -3,1 Mio. EUR (Vj. 1,3 Mio. EUR) und liegt damit deutlich unter Plan, da das Ergebnis erheblich von Restrukturierungsaufwendungen belastet ist. Die Umsatzrentabilität als Verhältnis von Betriebsergebnis zu den Umsatzerlösen beträgt -4,7% (Vj. 2,4%). Die Eigenkapitalsituation ist unverändert komfortabel. Die Bilanzsumme (125 Mio. EUR, 2013: 110 Mio. EUR) ist im Vergleich zum Vorjahr um 15 Mio. EUR gestiegen. Hier hat sich auf der Aktivseite der Bestand der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erhöht. Demgegenüber sind auf der Passivseite der Bilanz im Wesentlichen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf 66,2 Mio. EUR (Vj. 56,2 Mio. EUR) gestiegen. Dies hat hauptsächlich mit der Tochter CIBER Managed Services GmbH zu tun, da Berater verstärkt für die CIBER AG arbeiten - im Berichtsjahr wurden 6,4 Mio. EUR fakturiert und somit belaufen sich die Verbindlichkeiten auf 52,8 Mio. EUR. Darüber hinaus bestehen Verbindlichkeiten gegenüber anderen verbundenen Unternehmen von 13,4 Mio. EUR. Die erhaltenen Anzahlungen sind von 2.657 TEUR im Vorjahr auf 1.690 TEUR gefallen. Das Eigenkapital ist unverändert bei 40,8 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote (Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme) beträgt 32,7 % (Vj. 37,0 %). Das Ziel des Finanzmanagements ist die Erhaltung der Liquidität und der Finanzierung des weiteren Wachstums der Gesellschaft. Bankverbindlichkeiten bestehen zum 31. Dezember 2014 nicht und haben während des Geschäftsjahres nicht bestanden. Die Gesellschaft verfügt über angemessene liquide Mittel und Finanzierungsmöglichkeiten, um ihren Verbindlichkeiten nachkommen und weiteres Wachstum finanzieren zu können. Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist im Berichtsjahr von 12,1 Mio. EUR um 1,3 Mio. EUR auf 13,4 Mio. EUR gestiegen. Die Finanzanlagen sind um 1,4 Mio. EUR gestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Beteiligungserhöhung an der Tochtergesellschaft CMS. Insgesamt sieht sich die CIBER für die Zukunft gut gerüstet auch wenn die Ertragslage aktuell von Verlusten geprägt ist. NachtragsberichtInsgesamt sind nach dem Bilanzstichtag keine Ereignisse eingetreten, die das im vorliegenden Jahresabschluss und Lagebericht vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft beeinflussen. RisikoberichtEine wichtige Grundlage der Entscheidungen und signifikantes Instrument zur Abschätzung bei der CIBER AG ist das Risikomanagement. Dazu wurde ein internes Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, welches kontinuierlich hinsichtlich Effizienz und Zweckmäßigkeit weiterentwickelt wird. Das operative Management ist mit dem Controlling vernetzt, so dass ein integriertes Risikocontrollingsystem besteht. Es stellt mit standardisierten Prozessen sicher, dass regelmäßig Informationen zwischen Management und Controlling ausgetauscht werden. Damit kann Risiken noch besser entgegengewirkt und gleichzeitig sich bietende Chancen besser genutzt werden. Um bestehende Risiken zu messen, zu überwachen und zu kontrollieren, bedient sich die CIBER AG einer Reihe von Management- und Kontrollsystemen, darunter ein unternehmensweites Planungs- und Berichtswesen mit Plan-/Ist-Vergleichen, eine regelmäßige Liquiditätsüberwachung sowie monatliche Reports des Managements an den Vorstand im Rahmen des Management-Meetings. Des Weiteren wurden diverse Kontrollsysteme im Finanzbereich implementiert, um Fehler in der Rechnungslegung zu vermeiden. Die Kontrollsysteme beinhalten unter anderem Prüfungen bei der Umsatzrealisierung und Sicherstellung dass sämtliche Kosten erfasst wurden. Kern der Kontrollen ist Aufteilung der operativen Tätigkeit und der Kontrolle auf verschiedene Personen. Wechselkursrisiken:Da der Großteil der von der Gesellschaft erbrachten Leistungen in Euro fakturiert wird, werden keine wesentlichen Wechselkursrisiken gesehen. Liquiditätsrisiken:Wegen der günstigen Kapitalstruktur der Gesellschaft und der Ausstattung mit liquiden Mitteln werden wesentliche Liquiditätsrisiken nicht gesehen. Diese Maßnahme hat die Liquidität maßgeblich positiv beeinflusst und stellt eine ausreichende Ausstattung mit liquiden Mitteln weiterhin sicher. Preisänderungsrisiken:Durch die Fokussierung auf das Dienstleistungsgeschäft kann das Risiko von Geschäften mit geringen Margen bzw. geringeren Umsätzen bedingt durch Preisänderungen als sehr gering eingestuft werden. Konjunkturelle Risiken / AusfallrisikenAufgrund des aktuell vorhandenen Auftragsbestandes sind keine negativen Auswirkungen auf Umsatz bzw. Ergebnis zu befürchten. Obwohl die Marktlage aufgrund der Eurokrise international weiterhin kritisch zu beurteilen ist, ist es bisher zu keinen nennenswerten Ausfällen gekommen. Dies lässt sich vor allem auf das konjunkturunabhängige Managed Services-Geschäft zurückführen, aber auch auf die beständige Liquidität von großen Unternehmen, mit denen CIBER im traditionellen Geschäft weitestgehend zusammenarbeitet. Die Zahlungsmoral der Kunden ist darüber hinaus weiterhin gut. Allgemeine Markt- und BranchenrisikenAllgemein bestehen durch die Euro-Schuldenkrise im internationalen Umfeld Konjunkturrisiken, die in Deutschland bisher keine dramatischen Auswirkungen hatten. In dem Bereich der SAP Service- und Lösungsanbieter, in dem CIBER AG zu den führenden Anbietern im deutschsprachigen Raum zählt, ist kurz- und mittelfristig nicht mit einer Zunahme der ohnehin heute bereits vorhandenen Wettbewerbsrisiken zu rechnen. Zu diesen Wettbewerbsrisiken zählt vor allem die große Tendenz, vermehrt Offshore zu agieren und verstärkt Ressourcenbroker zu nutzen. Für CIBER ist aufgrund der Fokussierung auf SAP von besonderer Bedeutung, dass sich das Walldorfer Softwarehaus weiterhin stark im Bereich Lizenzverkäufe positioniert. HaftungsrisikenTechnische Risiken durch Fehler von Mitarbeitern der CIBER AG können nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Die CIBER AG ist gegen diese aus fehlerhafter Beratung und Implementierung resultierenden Schadensfälle und Haftungsrisiken durch entsprechende Versicherungen der Konzernobergesellschaft CIBER Inc., Denver (nachfolgend CIBERInc.), abgesichert. Der Umfang des Versicherungsschutzes wird in regelmäßigen Abständen geprüft und bei Bedarf angepasst. Außerdem hat die CIBER AG an die Tochtergesellschaft CIBER Managed Services GmbH eine Rangrücktrittserklärung für ihre Darlehensforderungen abgegeben. Die mit Rangrücktritt versehenen Darlehensforderungen beliefen sich zum 31. Dezember 2014 auf 4,1 Mio. EUR. ZusammenfassungEntwicklungen, die bestandsgefährdend sein könnten oder dazu führen, dass die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens nachhaltig wesentlich beeinträchtigt würde, sind gegenwärtig vor allem im Rahmen der Euro Schuldenkrise und einer daraus resultierenden konjunkturellen Stagnation oder Rezessionen zu erkennen. Die Gesamtbeurteilung der Risiken sowie des eingesetzten Risikomanagementsystems ergab jedoch, dass die vorhandenen Risiken überschaubar sind. Chancen- und PrognoseberichtDer Umsatz mit Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik soll in Deutschland 2015 um 1,5 Prozent auf 155,5 Milliarden Euro wachsen. Auch die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt soll zu diesem Wachstum beitragen. So sind einer Prognose von BITKOM zufolge im vergangenen Jahr voraussichtlich 26.000 neue Arbeitsplätze statt der erwarteten 10.000 entstanden. Für 2015 wird mit einem weiteren Plus von gut 21.000 Stellen gerechnet. Ende des Jahres sollen mit 990.000 Beschäftigten in den ITK-Unternehmen fast die Million erreichen. Die Informationstechnologie wird 2015 der Prognose zufolge um 3,2 Prozent auf 80,3 Milliarden Euro wachsen. Am stärksten gewinnt dabei der Softwarebereich, der um 5,7 Prozent auf 20,2 Milliarden Euro zulegt. Das Geschäft mit IT-Dienstleistungen, zu dem unter anderem IT-Beratung und das Projektgeschäft gehört, legt um 3 Prozent auf 37,3 Milliarden Euro zu. Alle Anbieter profitieren davon, dass immer mehr Unternehmen aller Branchen erkennen, dass sie ihr Geschäft digitalisieren müssen, wenn sie weiter Erfolg haben wollen. 8 CIBER Deutschland wird sich 2015 weiterhin stark auf mehr internationale Zusammenarbeit und eine organisatorische und strategische Vernetzung innerhalb der Organisation fokussieren. Ausdruck der zunehmenden Internationalisierung ist das bereits seit Anfang 2013 bestehende Shared Service Center (SSC) in Polen, mit dem auch eine Teilverlagerung der Buchhaltung von Deutschland nach Polen einherging. Diese Umstrukturierung verdeutlicht den Trend nach zentralen Organisationseinheiten. Auch im Managed Services-Umfeld wird diese Entwicklung in der Person Michael Schmidt offenkundig, der -nicht nur als neuer Vorstand der CIBER AG - als Verantwortlicher die weltweiten Managed Services Aktivitäten lenkt. Ein zentraler Aspekt der strategischen Ausrichtung 2015 wird der Auf- und Ausbau des Managed Services Geschäftes sein. Im Rahmen eines weltweiten Roll-outs des deutschen Managed Services-Ansatzes soll international auch vermehrt der Mittelstand angesprochen werden und der Konzern insgesamt breiter aufgestellt und konjunkturunabhängig positioniert werden. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund der Euro-Schuldenkrise ein bedeutender Schritt in Richtung stetiges Wachstum. Die Fortführung der Strategie im Sinne von Zentralisierung und Internationalisierung des Konzerns für eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Rahmen steht also auch 2015 weiterhin auf der Tagesordnung. CIBER sieht sich in ihrer Positionierung als einerseits klassischer Prozessberater, andererseits Implementierungspartner und Systemintegrator sowie Dienstleister für mittelständische Unternehmen mit fast 600 Mitarbeitern in Deutschland (inklusive der Mitarbeiter der CMS, Topcontracts GmbH und CIBER Holding GmbH) und internationaler Präsenz in 17 Ländern solide aufgestellt (weltweit 7.000 Mitarbeiter in der CIBER-Gruppe). Fokus im Jahr 2015 wie auch schon 2014 liegt unter anderem auf dem Abschluss von Kundenverträgen mit höherer Profit-Marge.
8
http://www.bitkom.org/de/markt_statistik/64086_81797.aspx
Im Marketing setzt die CIBER AG verstärkt auf Lead Generierungskampagnen die durch Telemarketingunterstützung zu schnellen Umsatzgenerierenden Aktionen führt. Schwerpunktkampagnen liegen auch hier thematisch bei CIBER ProfitBoost Sales, Managed Services, Produkte, HCM und BI. Die Präsenz von CIBER auf den wichtigsten Branchenmessen und ein professionalisiertes Public Relationsmanagement, als auch Werbung in zielgruppenspezifischen Medien unterstützen diese leadgenerierenden Maßnahmen und helfen, CIBER bekannter zu machen und besser zu positionieren. Ein größeres Augenmerk wird auch dem Management Consulting-Angebot zukommen, das deutschlandweit ausgebaut wurde und 2015 weiter verfolgt wird. Für die inhaltliche Ausrichtung werden sich im Zuge dessen keine Veränderungen ergeben, Management Consulting wird weiterhin allen Bereichen zur Verfügung stehen. Für die CIBER AG wird mit einem Umsatzanstieg von 10 % gerechnet. Ferner wird ein Ergebnis vor Gewinnabführung von 1,4 Mio. EUR prognostiziert.
Heidelberg, 30. Juni 2015 Vorstand Michael Peter, Schmidt Auftragsbedingungen, Haftung und VerwendungsvorbehaltWir, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2002 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. Bericht des Aufsichtsrates 2014Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2014 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmässig beraten und seine Geschäftsführung überprüft und überwacht und war in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen eingebunden. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat regelmässig, zeitnah und umfassend über alle unternehmensrelevanten Fragen der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage, des Risikomanagements, der strategischen Maßnahmen sowie über wichtige Geschäftsvorgänge und -vorhaben informiert. Insbesondere wurden alle zustimmungspflichtigen Maßnahmen sowie die strategische Ausrichtung des Unternehmens eingehend beraten. Der Aufsichtsrat stimmte allen ihm zur Zustimmung vorgelegten Geschäften zu. Gegenstände und Umfang der Berichterstattung des Vorstands wurden den vom Aufsichtsrat gestellten Anforderungen gerecht. Insbesondere stand der Vorstand in den Sitzungen des Aufsichtsrats zur Erörterung und zur Beantwortung der vom Aufsichtsrat gestellten Fragen zur Verfügung. Im ersten und zweiten Halbjahr 2014 fand jeweils eine Aufsichtsratssitzung statt. An den Beschlüssen haben sich jeweils alle Mitglieder des Aufsichtsrats beteiligt. Mitglieder des Vorstandes nahmen an allen Aufsichtsratssitzungen teil. Es gab keinen Anlass, ohne den Vorstand zu tagen. Der Jahresabschluss und Lagebericht der CIBER AG für das Geschäftsjahr 2014 sind vom Vorstand aufgestellt und von dem gewählten Abschlussprüfer, der Ernst & Young AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, geprüft und mit dem Bestätigungsvermerk versehen worden. Mit dem Abschlussprüfer ist vereinbart, dass eventuelle auftretende Ausschluss- oder Befangenheitsgründe dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates unverzüglich mitgeteilt werden. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht eingehend geprüft uns mit dem Vorstand erörtert. Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis der Prüfung des Abschlussprüfers zu. Nach dem abschliessenden Ergebnis seiner Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen und billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Lagebericht. Der Jahresabschluss 2014 der CIBER AG ist damit festgestellt. Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Schließlich wurde der vom Vorstand gemäß § 312 AktG aufgestellte Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen vorgelegt. Zum 1. Januar 2010 wurde ein Geschäftsanteil an der CIBER Managed Services GmbH im Nennwert von EUR 27.500, was einem Anteil von 27,5 % entspricht, an eine der Gesellschaft nahe stehende Person veräußert. Diese hält den Geschäftsanteil treuhänderisch für die CMS Mitarbeiterbeteiligungs Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Zwischen den genannten Parteien wurde ein Gesellschaftervertrag geschlossen, der die folgenden wesentlichen Vereinbarungen enthält: Für den Zeitraum vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2014 dürfen keine Gewinnausschüttungen vorgenommen werden. Im Berichtsjahr 2013 hat die CIBER AG am 4. Juni 2013 einen Vertrag zum Rückkauf des eines Geschäftsanteils abgeschlossen. Nach diesem Vertrag erwirbt die CIBER AG die Geschäftsanteile sukzessiv in drei Tranchen zurück. Die erste Tranche umfasst einen Nennwert von EUR 2.750 und wurde am 15. November 2013 zu TEUR 565 zurückerworben. Dadurch erhöht sich der Anteil der CIBER AG von 72,5% auf 73,5%. Die zweite Tranche umfasst einen Nennwert von EUR 2.750 und wurde am 15. November 2014 zu TEUR 565 zurückerworben. Die dritte Tranche umfasst einen Nennwert von EUR 22.000 und wurde am 15. Juni 2015 zu TEUR 4.520 zurückerworben. Der Aufsichtsrat hat den Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen mit dem Vorstand erörtert. Die eigene Prüfung des Berichts durch den Aufsichtsrat ergab keinen Anlass zu Einwendungen. Das Prüfungsergebnis des Abschlußprüfers wurde vom Aufsichtsrat zur Kenntnis genommen. Nach dem abschliessenden Ergebnis seiner Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstandes am Schluss des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen. Diese Erklärung ist im Lagebericht wiedergegeben. Der Aufsichtsrat schlägt der Hauptversammlung vor, dem Vorstand Entlastung zu erteilen. Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstandes sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre engagierte und erfolgreiche Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr. Ein besonderer Dank gilt auch unseren Kunden und Partnern, die ebenfalls einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg unseres Unternehmens geleistet haben.
Heidelberg Der Aufsichtsrat Christian Mezger, Vorsitzender |
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