Master Data

Registry
Register court München HRB 229939
Registered
12/9/2016
Industry
Freight transport by roadIntermediation service activities for freight transportSea and coastal freight water transport
Purpose
Durchführung des Speditions- und Frachtführergewerbes bzw. Transporte im Güternah- und Fernverkehr sowie alle artverwandten Tätigkeiten einer Spedition.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Managing Director
Florian Jakob Maier
since 11/27/2023
Managing Director
Christiane Kühl
since 4/11/2018
Procura
René Kühl
since 12/9/2016
Managing Director

Beneficial Owners

Beneficial owner data is only accessible to registered users.

Shareholders

2 shareholders

GmbH structure

KS Holding GmbH
Germany
€34,000
80.00%
Greß GmbH & Co. KG
Germany
€8,500
20.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Penzkofer Transport GmbH

Wang

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Der zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers erteilt:

"An die Penzkofer Transport GmbH, Wang-OT Hagsdorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Penzkofer Transport GmbH, Wang-OT Hagsdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Penzkofer Transport GmbH, Wang-OT Hagsdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in

 

Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Schweinfurt, 17. Mai 2023

PICKEL & MEHLER GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sylvia Mehler, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Penzkofer Transport GmbH, Bergstraße, Wang-OT Hagsdorf

Registergericht München, HRB 229939

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2,00 2,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 642.916,00 797.216,00
3. Geleistete Anzahlungen 46.846,00 46.846,00
689.764,00 844.064,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 73.456,00 55.128,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.068.219,00 4.192.910,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 20.000,00 0,00
5.161.675,00 4.248.038,00
III. Finanzanlagen 12.595,00 12.650,00
5.864.034,00 5.104.752,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 83.323,18 47.025,42
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.221.860,22 3.541.925,92
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen EUR 717.697,39 (Vorjahr TEUR 1.434)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 54.172,13 22.516,91
3.359.355,53 3.611.468,25
C. Rechnungsabgrenzungsposten 48.222,69 48.157,95
D. Aktive latente Steuern 79.711,89 79.776,23
9.351.324,11 8.844.154,43

PASSIVA

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 42.500,00 42.500,00
Ausstehende Einlagen -12.500,00 -12.500,00
II. Kapitalrücklage 295.717,83 295.717,83
III. Gewinnrücklagen 1.003.567,17 594.500,56
1.329.285,00 920.218,39
B. Rückstellungen 914.568,60 859.989,50
C. Verbindlichkeiten 6.846.645,26 6.723.581,05
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten EUR 4.979.034,99 (Vorjahr TEUR 4.284)
D. Passive latente Steuern 260.825,25 340.365,49
9.351.324,11 8.844.154,43

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022

Penzkofer Transport GmbH, Wang-OT Hagsdorf

Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 11.113.896,92 9.815.362,66
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.543.020,79 4.796.499,36
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.040.660,14 6.583.680,93 935.485,79
- davon für Altersversorgung: EUR 8.440,00 (Vorjahr: TEUR 44)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.958.526,67 1.735.839,45
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.797.463,96 1.411.255,66
774.225,36 936.282,40
5. Erträge aus Beteiligungen 1.500,00 1.500,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.929,55 13.895,53
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 193.876,27 -176.446,72 141.264,04
8. Ergebnis vor Steuern 597.778,64 810.413,89
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 80.790,08 193.079,82
10. Ergebnis nach Steuern 516.988,56 617.334,07
11. Sonstige Steuern 107.921,95 90.082,85
12. Jahresüberschuss 409.066,61 527.251,22
13. Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen 409.066,61 527.251,22
14. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

Penzkofer Transport GmbH, Wang-OT Hagsdorf

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten gemäß § 267 Abs. 2 HGB die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie wertbestimmende Faktoren unverändert maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über 10 Jahre linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit zulässig, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen erfolgen linear, zeitanteilig ab Beginn des Monats der Anschaffung. Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von EUR 800,00, wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. mit niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Rückdeckungsversicherungen sind gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die verpfändeten Rückdeckungsversicherungen wurden mit der Pensionsrückstellung verrechnet.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag angesetzt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte darüber hinaus frei von Rechten Dritter.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für Zinsverluste und das latente Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde im Berichtsjahr eine Pauschalwertberichtigung angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Der Ansatz der Pensionsrückstellungen erfolgte unter Anwendung der Heubeck'schen Richttafeln 2018 G nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) unter Zugrundelegung einer Anwartschaftsdynamik von 0,0 % p.a., einer Rentensteigerung von 2,5 % p.a. und einem Zinssatz (10-Jahresdurchschnitt) von 1,8 % p.a. sowie einer Kündigungsrate von 0,0 %. Die Zuführung zur Pensionsrückstellung aufgrund der Anpassung der Bewertung an das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz erfolgte bereits in den Vorjahren in voller Höhe des Zuführungsbetrages vom 1. Januar 2010 gemäß Artikel 67 Absatz 1 EGHGB. Die verpfändeten Rückdeckungsversicherungen wurden mit der Pensionsrückstellung verrechnet.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden im Rahmen der Ausübung von Ermessungsspielräumen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Die aktiven und passiven latenten Steuern berücksichtigen alle zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehenden Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die sich ergebenden Steuerbe- und entlastungen wurden nicht verrechnet.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Der Geschäfts- oder Firmenwert, welcher in 2017 entgeltlich erworben wurde, wird über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich die historischen Kundenbindungen, auf welchen der Geschäfts oder Firmenwert basiert, über diesen Zeitraum neutralisieren.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 535 (Vorjahr: TEUR 833) enthalten.

Rechnungsabgrenzungsposten

Im Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagien im Sinne des § 250 Abs. 3 HGB in Höhe von EUR 55,00 (Vorjahr: EUR 110,00) enthalten.

Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 80 resultieren aus den bestehenden Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen der Pensionsrückstellung zum 31. Dezember 2022, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die latenten Steuern wurden unter Zugrundelegung eines individuellen Steuersatzes für Körperschaft- und Gewerbesteuer in Höhe von 27,38 % berechnet. Im Geschäftsjahr wurden die aktiven latenten Steuern in Höhe von EUR 64,34 aufgelöst. Es erfolgt eine Einzeldifferenzbetrachtung.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 42.500,00 und entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Betrag. Das Stammkapital ist nicht voll einbezahlt. Einlagen in Höhe von EUR 12.500,00 stehen noch aus. Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 409.066,61 wird in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

Zum 31. Dezember 2022 besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 37. Diese entfällt ausschließlich auf den Unterschiedsbetrag zwischen den Wertansätzen gem. § 253 Absatz 2 HGB und § 253 Absatz 6 HGB.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Zuführung zur Pensionsrückstellung aufgrund der Anpassung der Bewertung an das Bilanzrechtmodernisierungsgesetz erfolgte bereits in den Vorjahren in voller Höhe des Zuführungsbetrages vom 1. Januar 2010 gemäß Artikel 67 Absatz 1 EGHGB. Die verpfändeten Rückdeckungsversicherungen wurden gem. § 255 Absatz 4 Satz 3 HGB mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet und in Höhe von TEUR 371 mit der dazugehörigen Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (TEUR 646) verrechnet. Die Zuführung zur Rückdeckungsversicherung betrug zum 31. Dezember 2022 TEUR 13. Zum 31. Dezember 2022 ergab sich für die Pensionsrückstellung ein Zuführungsbetrag in Höhe von TEUR 8 und eine Aufzinsung in Höhe TEUR 12.

Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 10- Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt zum 31. Dezember 2022 TEUR 37.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten weisen eine Restlaufzeit von weniger als fünf Jahren auf. Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 3.291 (Vorjahr: TEUR 2.909) und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 1.688 (Vorjahr: TEUR 1.375). Die übrigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen TEUR 1.419 (Vorjahr: TEUR 1.760) und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 449 (Vorjahr: TEUR 679).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 4.422 (Vorjahr: TEUR 3.789) innerhalb des Gesellschaftsvermögens durch Sicherungsübereignungen sowie durch Globalzession besichert. Die übrigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 511 (Vorjahr: TEUR 337) sind durch Einräumung von Eigentumsvorbehalten an den erworbenen Vermögensgegenständen und an den erworbenen Gegenständen des Sachanlagevermögens besichert.

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 175) enthalten.

Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 261 resultieren aus den bestehenden Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen des Anlagevermögens, des Investitionsabzugsbetrags sowie einer Rücklage für Zuschüsse zum 31. Dezember 2022, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die latenten Steuern wurden unter Zugrundelegung eines individuellen Steuersatzes für Körperschaft- und Gewerbesteuer in Höhe von 27,38 % berechnet. Im Geschäftsjahr 2022 wurden die passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 79 aufgelöst. Es erfolgte eine Einzeldifferenzbetrachtung.

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch für Verbindlichkeiten mit Nominalbetrag in Höhe von TEUR 2.000. Die Verbindlichkeiten valutierten zum 31. Dezember 2022 in Höhe von TEUR 1.364. Diese entfallen in voller Höhe auf verbundene Unternehmen.

Die Gesellschaft hat Bürgschaften mit Nominalbetrag in Höhe von TEUR 2.261 übernommen. Die Verbindlichkeiten valutieren zum 31. Dezember 2022 in Höhe von TEUR 2.241.

Die Gesellschaft geht von einem geringen Risiko der Inanspruchnahme aus, da die Zahlungsfähigkeit der entsprechenden Personen sowie der Fortbestand entsprechenden Gesellschaft, denen gegenüber Bürgschaften sowie eine gesamtschuldnerische Haftung ausgesprochen wurden, gesichert ist.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Leasingverträge

Die Gesellschaft hat finanzielle Verpflichtungen aus diversen Leasingverträgen für Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen, deren Kündigungstermine zwischen 2023 und 2026 liegen. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden kurzfristig nicht kündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:

TEUR
2023 31
2024 24
Folgejahre 44
99

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Art der Geschäfte Zweck Vorteile Risiken
Leasingverträge Finanzierung Optimierung Eigenkapitalquote / Bilanzsumme Finanzielle Verpflichtung
Rahmen- / Kontokorrentkreditlinien mit Kreditinstituten Beschaffung liquider Mittel Liquide Mittel / Ausnutzung Linie Vertragsbefristung
Sicherungsübereignungen, Globalzession Beschaffung Darlehensverträge Vertragsabsicherung Verwertung/Inanspruchnahme
Gesamtschuldnerische Haftung Beschaffung Finanzierungsmittel eines verbundenen Unternehmens Vertragsabsicherung Inanspruchnahme
Bürgschaften Beschaffung Finanzierungsmittel nahestehende Personen, Geschäftsführer Vertragsabsicherung Inanspruchnahme

Die Verpflichtungen aus den nicht innerhalb eines Jahres kündbaren Leasingverträgen, die sich über die gesamte Laufzeit ergeben, sind in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die gesamtschuldnerische Haftung und die Bürgschaften in den Haftungsverhältnissen sowie die Sicherungsübereignungen und die Globalzession im Verbindlichkeitenspiegel unter entsprechender Angabe der Beträge, ausgewiesen. Im Geschäftsjahr wurden der Gesellschaft Rahmen-/Kontokorrentkreditlinien in Höhe von TEUR 1.500 gewährt.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Passiva (TEUR 12) enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Aufwendungen aus der Auflösung aktiver latenter Steuern (EUR 64,34) sowie Erträge aus der Auflösung passiver latenter Steuer (TEUR 79) enthalten.

5. Sonstige Angaben

Geschäftsführung und Vertretung

Herr René Kühl, Gerolzhofen

Herr Florian Sedlmeier, Erding (bis 3. November 2022)

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt unter Hinweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB.

Prokura

Herr Florian Jakob Maier, Attenkirchen (Einzelprokura)

Frau Christiane Kühl, Gerolzhofen (Einzelprokura)

Die Prokuristin Christiane Kühl ist zur Veräußerung und Belastung von Grundstücken ermächtigt.

Organkredite

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten ein Darlehen an die Geschäftsführung in Höhe von TEUR 254. Der Kredit wird mit 0,5 % verzinst und kann jederzeit zurückbezahlt werden.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2022 2021
Gewerbliche Arbeitnehmer 157 127
Angestellte 10 11
Aushilfen 9 9
176 147
Auszubildende 0 0
Gesamt 176 147

Nachtragsbericht

Zu den Auswirkungen bezüglich des Ukraine-Krieges wird auf die entsprechenden Ausführungen im Lagebericht verwiesen.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 409.066,61 wird in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

 

Wang-OT Hagsdorf, den 17. Mai 2023

Penzkofer Transport GmbH

gez. René Kühl

Entwicklung des Anlagevermögens 2022

Penzkofer Transport GmbH, Wang-OT Hagsdorf

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2,00 0,00 0,00 2,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.543.000,00 0,00 0,00 1.543.000,00
3. Geleistete Anzahlungen 46.846,00 0,00 0,00 46.846,00
1.589.848,00 0,00 0,00 1.589.848,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 75.318,33 37.677,04 1,00 112.994,37
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.192.179,49 2.660.419,63 20.659,20 9.831.939,92
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00 20.000,00 0,00 20.000,00
7.267.497,82 2.718.096,67 20.660,20 9.964.934,29
III. Finanzanlagen 12.650,00 0,00 55,00 12.595,00
8.869.995,82 2.718.096,67 20.715,20 11.567.377,29
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 745.784,00 154.300,00 0,00 900.084,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
745.784,00 154.300,00 0,00 900.084,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 20.190,33 19.348,04 0,00 39.538,37
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.999.269,49 1.784.878,63 20.427,20 4.763.720,92
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.019.459,82 1.804.226,67 20.427,20 4.803.259,29
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.765.243,82 1.958.526,67 20.427,20 5.703.343,29
Buchwerte
31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2,00 2,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 642.916,00 797.216,00
3. Geleistete Anzahlungen 46.846,00 46.846,00
689.764,00 844.064,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 73.456,00 55.128,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.068.219,00 4.192.910,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 20.000,00 0,00
5.161.675,00 4.248.038,00
III. Finanzanlagen 12.595,00 12.650,00
5.864.034,00 5.104.752,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

Penzkofer Transport GmbH, Wang-OT Hagsdorf

A. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS UND WIRTSCHAFTSBERICHT

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 vor allem geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine, zu denen extreme Energiepreiserhöhungen zählten. Hinzu kamen dadurch verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise für weitere Güter wie z. B. Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist um 1,9 % gestiegen.

Die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen verlief sehr unterschiedlich. So profitierte der zusammengefasste Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe stark von der Aufhebung der Corona-Schutzmaßnahmen mit einem Plus bei der Bruttowertschöpfung von 4,0 %. Der Bereich Information und Kommunikation verzeichnete mit + 3,6 % einen deutlichen Zuwachs, das Baugewerbe allerdings hatte durch Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen mit - 2,3 % einen deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung zu verzeichnen. Die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe nahm im Vorjahresvergleich mit + 0,2 % kaum zu.

Die Industrieproduktion litt vor allem in der ersten Jahreshälfte 2022 wie schon im Jahr 2021 unter gestörten internationalen Lieferketten. Engpässe bei Vormaterialien wurden durch den Krieg in der Ukraine noch verschärft. In der Folge konnte die Industrie ihre Aufträge nicht wie gewohnt abarbeiten. Nach einem schwachen Start ins vierte Quartal stabilisierte sich die Industrieproduktion im November 2022. Zugleich hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft gemäß den ifo Umfragen im Dezember spürbar aufgehellt.

Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt 2022 voraussichtlich um 7,9 %. Diese historisch hohe Inflationsrate wurde vor allem von den extremen Preisanstiegen für Energieprodukte und Nahrungsmittel seit Beginn des Krieges in der Ukraine getrieben. Die Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung wie z. B. 9-Euro-Ticket, Senkung der Umsatzsteuer auf Gas und Fernwärme sowie die einmalige Übernahme der Gas- und Wärmerechnung für den Monat Dezember wirkten sich dämpfend auf die Verbraucherpreise aus. Dennoch lag die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2022 voraussichtlich mehr als zweieinhalbmal so hoch wie im Jahr 2021 (+ 3,1 %).

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2022 von 45,6 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 1,3 % oder 589.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland.

Die Konsumausgaben der privaten Haushalte in jeweiligen Preisen nahmen 2022 stärker zu (+ 11,9 %) als das verfügbare Einkommen, die Sparquote sank gegenüber dem Vorjahr um rund 4 Prozentpunkte auf 11,2 %. Die Konsumausgaben des Staates erhöhten sich nach zwei stark von Corona geprägten Jahren vergleichsweise moderat mit 1,1 %. Die Bauinvestitionen nahmen im Jahr 2022 preisbereinigt um 1,6 % ab. Dabei wirkten sich die fehlenden Baumaterialien und der Fachkräftemangel stärker im Wohnbau (-2,0 %) als im Nichtwohnbau (-1,1 %) aus. Die Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge nahmen dagegen preisbereinigt um 2,5 % zu. Der Außenhandel stieg trotz starker Preissteigerungen ebenfalls an.

Das Arbeitnehmerentgelt nahm im Jahr 2022 um 5,5 % zu. Dagegen gingen die Unternehmens- und Vermögenseinkommen vorläufigen Berechnungen zufolge leicht um 0,6 % zurück. Das Volkseinkommen als Summe aus Arbeitnehmerentgelt und Unternehmens- und Vermögenseinkommen stieg auf rund 2.844 Mrd. Euro (+ 3,6 %).

Die staatlichen Haushalte verzeichneten 2022 erneut ein Finanzierungsdefizit. Neue Belastungen infolge der Energiekrise überlagerten die Entlastung des Staatshaushalts durch auslaufende Corona-Maßnahmen. Für Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen ergab sich insgesamt ein Minus von etwas mehr als 100 Mrd. Euro. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen errechnet sich daraus für den Staat eine Defizitquote von 2,6 %, die damit deutlich niedriger war als in den beiden vorangegangenen Jahren.

Mit ihrem umfangreichen Leistungsspektrum sind Speditionen und der gewerbliche Güterkraftverkehr weiterhin wie gewohnt wichtiger Bestandteil der Wertschöpfungskette vieler Wirtschaftszweige. Die Nachfrage nach Transport- und Logistikdienstleistungen hängt maßgeblich von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ab. Insbesondere die Umsatzentwicklung im Straßengüterverkehr zeigt in den letzten Jahren eine sehr hohe Korrelation zur Gesamtwirtschaft. Die Branche hat in der Pandemie Höhen und Tiefen erlebt. Nach dem konjunkturellen Einbruch in 2020 profitierte die Branche in der Folgezeit wieder von der anziehenden gewerblichen Nachfrage und wuchs im Windschatten der Gesamtwirtschaft (2021 um 4,4 %). Somit konnte in der Folgezeit in 2021 und 2022 das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden in Bezug auf Umsatz und Transportleistung. Gemessen am LKW-Maut-Fahrleistungsindex (destatis.de) hält sich das Transportvolumen aktuell im Straßengüterverkehr auf einem gleichbleibenden Niveau. Für 2022 wird dem LKW bei der Verkehrsleistung nach Auswertung aller Zahlen ein Plus von 2,4 Prozent vorausgesagt.

Die Luftfracht war neben den Reedereien einer der Gewinner der Krisen seit 2020. Die Branche profitierte von den Engpässen der Containerschifffahrt und zeitweilig vom darniederliegenden Passagierflugverkehr. 2021 wuchs die globale Luftfrachtnachfrage im Vergleich zum Vorjahr um 18,7 Prozent.

Der Anstieg der Beförderungsmengen im grenzüberschreitenden Verkehr ausländischer LKW steigt weiterhin - nach einer kurzzeitigen pandemiebedingten Pause in 2020 - an, auch die Kabotage ausländischer Fahrzeuge legte deutlich zu (+ 12,3 % von 2020 zu 2021). Die deutschen Transporteure konzentrieren sich mehr auf renditereichere Binnenbeförderungen, während die ausländischen Unternehmen verstärkt grenzüberschreitende Beförderungen wahrnehmen. Der zunehmende Marktanteil ausländischer Transporteure auf deutschen Straßen spiegelt sich auch in der Mautstatistik des BAG wider. Seit Jahren sinkt die Fahrleistung deutscher LKW auf den mautpflichtigen deutschen Straßen, während der Anteil ausländischer LKW hier zu nimmt (+ 8 % in 2021). Während im regionalen und lokalen Verkehr der Anteil deutscher Unternehmer noch bei rund 80 % liegt, ist der Vorsprung auf den Autobahnen mit 53 % Anteil nur noch knapp. Der Trend der Vorjahre setzt sich fort, das deutsche Transportgewerbe verliert aufgrund von Wettbewerbsnachteilen und Dumpingkonkurrenz kontinuierlich weiter an Marktanteilen im deutschen Straßengüterverkehr. Der Wettbewerbsdruck wurde durch die Auswirkungen der Pandemie und nun auch des Ukraine-Krieges weiterhin verstärkt. Die Konkurrenz aus Osteuropa stammt vor allem aus Polen, Tschechien, Rumänien und Litauen.

Durch das niedrigere Lohnniveau, geringere Sozialleistungen und weniger umfassende Arbeitsschutzvorschriften haben diese Unternehmen aus Osteuropa einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den deutschen Transporteuren. Zwar gibt es in der EU an sich einheitliche Regeln für den Straßengüterverkehr, die Durchsetzung und die Überprüfung der gesetzlichen Bestimmungen ist jedoch weiterhin schwierig bzw. wird von der Politik nicht ernsthaft umgesetzt. Eine exakte Überprüfung der geltenden Vorschriften ist nahezu unmöglich, z. B. mangels ausreichendem Personal, aber auch mangels Durchsetzungskraft/-wille von Strafen in Deutschland gegenüber im Ausland ansässigen Unternehmen. Ein deutsches Unternehmen, welches alle gesetzlichen Bestimmungen und sonstigen Vorgaben einhält und seinem qualifizierten Fachpersonal ordentliche Entlohnung gewährt, kann oftmals mit den am Markt herrschenden Preisen im Streckengeschäft nicht mithalten. Hier ist die Politik gefordert, durch entsprechende Maßnahmen für mehr Wettbewerbsgleichheit zu sorgen. Inwieweit das EU- Mobilitätspaket hier erste kleine Schritte mit sich bringt, bleibt abzuwarten.

Im Spannungsfeld des Wettbewerbs mit den ausländischen Flotten sorgen weitere, durch die Corona-Krise oder den Ukraine-Krieg bedingte Themen für ein schweres Marktumfeld. Neben der Volatilität der Nachfrage in den Lieferketten bei direkt betroffenen Branchen (z. B. kurzfristige Werkschließungen im Automobilbereich für einen nicht vorhersehbaren Zeitraum), führen zum Teil stark steigende Kosten, u. a. für Energie und Personal, die mitunter sehr kurzfristige Anpassungen der Frachtraten erfordern, zu betriebswirtschaftlichen Herausforderungen der Güterkraftverkehrsunternehmen. Teilweise können diese in der Branche wegen des Wettbewerbsdrucks nicht vollumfänglich kompensiert werden. Insbesondere im 2. Halbjahr 2022 sorgte der enorme Anstieg beim LNG-Kraftstoff und AdBlue für eine Kostenexplosion. Für die 12 im Einsatz befindlichen LNG-Fahrzeuge ergaben sich im Vergleich zum Diesel-LKW nochmals eine Kostensteigerung von rund Euro 100.000,00, die man nicht an den Markt weitergeben konnte. Daneben stiegen auch die Kosten für Fuhrparkanschaffungen, Ersatzteile, Reifen und sonstigem Zubehör kräftig. Damit einher gehen zudem lange Lieferzeiten bzw. erhebliche Lieferverzögerungen für bestimmte Lastkraftfahrzeuge, Auflieger und auch Ersatzteile. Auch diese Zusatzkosten müssen zwingend an die Kunden weitergegeben werden.

Eine der größten Herausforderungen bleibt das Personal. Der Branche fehlen weiterhin 60.000 bis 80.000 Fahrer, der Abfluss von deutschen Mitarbeitern durch Renteneintritt steigt, diesem Trend stehen keine inländischen Berufsnachfolger entgegen. Personal wird fast ausschließlich aus Osteuropa rekrutiert. Durch attraktive Arbeitszeitmodelle und Vergütungen muss man gutes Personal an sich binden, um sich in bestimmten Nischen in verschiedenen Branchen dauerhaft zu behaupten und sich in Verbindung mit modernem Equipment vom Markt abzuheben. Die Arbeitsmodelle und die Lohnvergütungen müssen fortlaufend überprüft werden, um bei wachsendem Konkurrenzdruck durch andere Arbeitgeber die Nase vorn zu haben. Auch im Berichtsjahr hat das Unternehmen die Vergütungen zu Gunsten der Mitarbeiter nicht unwesentlich angepasst.

Vor dem Hintergrund der anderen Kostensteigerungen bei Energie und auch bei sonstigen Anschaffungen gilt es, die Transportpreise fortlaufend zu prüfen und zwingend anzupassen. Ziel muss daneben sein, eine angemessene Verzinsung des eingesetzten Kapitals und des Risikos zu erhalten. Die anhaltend volatilen Märkte erfordern flexible und kurzfristige Entscheidungen. Unter Berücksichtigung des Wettbewerbs- und des Kostendrucks, ist ein fortlaufendes Controlling unablässig.

Weiterhin eröffnen sich neue Möglichkeiten, wie z. B. die Spezialisierung, das Besetzen von Marktnischen und die Fokussierung auf höherwertige Logistikdienstleistungen. Geschäftsmodelle, Automatisierungsgrade, aber auch Kostenstrukturen werden beeinflusst. Das entsprechende Know-How und die erforderlichen Investitionen sind die Herausforderungen, um sich im Einzelnen vom Wettbewerb abzuheben. Durch professionellen Umgang mit dem Thema bieten sich Chancen für Wachstum und bessere Kostenstrukturen. Die Digitalisierung einerseits und alternative Antriebe im LKW-Bereich andererseits eröffnen weitere spannende Betätigungsfelder, auf die es sich einzustellen gilt.

Der Straßengüterverkehr bleibt weiterhin unverzichtbar. Der LKW erfüllt die Erwartungen und Erfordernisse der Wirtschaft nach zeitgerechter und verlässlicher Belieferung mit seiner hohen Flexibilität in der Flächenbedienung, mit seiner Schnelligkeit und Pünktlichkeit am besten.

Das Unternehmen richtet sich weiter u. a. auf Luftfrachtersatzverkehre aus, kann hierfür flexible Transportabläufe anbieten und kann schnell auf Kundenanfragen jederzeit reagieren. Die Mitarbeiter verfügen allesamt über die notwendigen Voraussetzungen um sichere Luftfracht transportieren zu dürfen, die Zulassung zum Transporteur nach den Regularien des Luftfahrtbundesamtes wurde in 2021 um weitere 5 Jahre verlängert. Ausnahmegenehmigungen für den Transport an Sonn- und Feiertagen komplettieren das Angebot.

Unter den extrem schwierigen Bedingungen im Transportgewerbe, konnte sich das Unternehmen gut behaupten. Die in den Vorjahren gewonnenen Marktanteile konnten gehalten und ausgebaut werden. Allerdings werden weiterhin auch Kundenbeziehungen beendet oder zurückgefahren, bei denen keine ausreichenden Deckungsbeiträge erzielt werden konnten. Eine konsequente Geschäftspolitik sorgte dafür, dass die Kosten durch ein effizientes Controlling überwacht werden. Die Geschäftsleitung will verstärkt in konjunkturunabhängige Branchen investieren und eine breite Kundenbasis soll für einen gesunden Mix aus verschiedenen Branchen sorgen.

Die Gesellschaft entwickelt aufgrund ihrer Geschäftsaktivitäten keine Produkte.

Das Rohergebnis unter Einbeziehung der sonstigen betrieblichen Erträge erhöhte sich um TEUR 1.299 auf TEUR 11.114. Der Personalaufwand hat sich um TEUR 851 auf TEUR 6.583 erhöht. Die Erhöhung des Personalaufwands resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der durchschnittlichen Mitarbeiter um 29 auf 176 Mitarbeiter sowie aus pauschalen und individuellen Lohnerhöhungen. Das EBIT ist im Geschäftsjahr um TEUR 179 auf TEUR 667 gesunken. Das Jahresergebnis weist im Berichtsjahr einen Wert von TEUR 409 (Vorjahr TEUR 527) auf. Die Verschlechterung der Rohertragsquote von 54,6 % auf 52,1 % ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Dieselpreise zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote beträgt 14,2 % (Vorjahr 10,4 %). Das Anlagevermögen hat sich im Berichtsjahr um TEUR 759 auf TEUR 5.864 erhöht. Das Umlaufvermögen hat sich um TEUR 252 auf TEUR 3.359 reduziert. Der Anstieg des Anlagevermögens resultiert aus den Zugängen bei den Sachanlagen in Höhe von TEUR 2.718. Gegenläufig haben sich die laufenden Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.959 ausgewirkt. Der Rückgang des Umlaufvermögens betrifft ausschließlich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR -716). Gegenläufig haben sich die Vorräte (TEUR +36), die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR +147), die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR +250) sowie die liquiden Mittel (TEUR +31) entwickelt. Die Rückstellungen sind um TEUR 53 auf TEUR 914 gestiegen. Die Pensionsrückstellungen haben sich um TEUR 7 auf TEUR 275 erhöht. Die Steuerrückstellungen haben sich um TEUR 160 auf TEUR 380 erhöht. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen um TEUR 114 auf TEUR 259 resultiert aus der Verringerung der Rückstellung für Urlaubsverpflichtungen sowie für Tantieme. Gegenläufig haben sich die Rückstellungen für Berufsgenossenschaft sowie für Schadenrückkauf ausgewirkt. Die Verbindlichkeiten sind um TEUR 124 auf TEUR 6.847 gestiegen. Die Bilanzsumme erhöhte sich um TEUR 507 auf TEUR 9.351.

Der Cashflow beläuft sich auf TEUR 2.375 (Vorjahr TEUR 2.309). Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf TEUR 4.979. Davon entfallen TEUR 3.412 auf Verbindlichkeiten aus Darlehen sowie TEUR 1.567 auf Kontokorrentverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit kleiner einem Jahr betragen TEUR 4.710. Im Geschäftsjahr wurden der Gesellschaft Rahmen-/Kontokorrentkreditlinien in Höhe von TEUR 1.500 gewährt. Durch den Saldo aus der Aufnahme und Tilgung von Darlehen und Kontokorrentverbindlichkeiten wurde der Gesellschaft im Berichtsjahr Liquidität in Höhe von TEUR 695 zugeführt.

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 2.718 getätigt.

Bei den finanziellen Steuerungskennzahlen, die für unsere wirtschaftliche Lage relevant sind, liegt unser Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung von Umsatz, Cashflow, EBITDA sowie EBIT, Investitionen und Ergebnis vor Ertragsteuern.

Zusammenfassend ist der Geschäftsverlauf unseres Unternehmens im Berichtsjahr als positiv zu beurteilen und übertraf beim Rohergebnis die Erwartungen des Vorjahres. Das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres lag unter den Vorjahresprognosen.

B. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Im Geschäftsjahr 2023 wird eine moderate Steigerung des Rohergebnisses und des Ergebnisses im Vergleich zum Vorjahr erwartet.

Angesichts der Auswirkungen und Folgen des Ukraine-Krieges, der aktuellen Inflation und daraus resultierenden steigenden Preisen und Zinsen stehen auch wir vor diversen operativen und finanziellen Herausforderungen. Es ist ungewiss, mit welcher Dauer die wirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen unser Unternehmen treffen werden. Eine verlässliche Prognose ist derzeit nahezu unmöglich.

Die Risiken im Rahmen der Geschäftstätigkeit der Penzkofer Transport GmbH ergeben sich insbesondere aus einer Organisationsstruktur mit hohem Fixkostenblock, dem Konkurrenzdruck von Mitbewerbern und der Abhängigkeit von einigen Großkunden. Den Kostenstrukturrisiken, bestehend vor allem aus den Fahrzeugkosten, wird begegnet mit einer zeitnahen kurzfristigen Erfolgsrechnung, effizientem internen Controlling, Beobachtungen des Marktes sowie sofortigem Reagieren auf Marktveränderungen. Besonders die Entwicklung der Preise für die Treibstoffe (Diesel und LNG) ist hier von übergeordneter Wichtigkeit. Aufgrund der stark schwankenden Preise und des hohen Kostenanteils sowie der Preissteigerungen in anderen Kostenbereichen müssen die Frachtraten fortlaufend überprüft und zwingend angepasst werden. Insbesondere werden Aufträge zurückgegeben, deren Erfüllung nicht kostendeckend umgesetzt werden kann. Daneben sind weiterhin die Kunden kritisch zu überprüfen, inwieweit eine Belieferung aus Bonitätsgesichtspunkten möglich ist.

Vielfältig sind auch die Ansätze für eine Ökologisierung in der Transportbranche. Es geht unter anderem um die Frage, wie man Nutzfahrzeuge betreiben kann, ohne dabei Treibhausgase zu produzieren. Hier wird es in den nächsten Jahren für die Branche wichtige Entwicklungen geben, die es zu prüfen gilt, um sich zu positionieren. Nachwievor ist der Diesel-LKW Normalität. Mit Flüssiggas betriebene LKW (LNG), die weniger CO 2 produzieren, sind nur wenig verbreitet. Auch weil neue bzw. andere Technologien immer auch Probleme im täglichen Einsatz mangels Infrastruktur beim Tanken oder im Service-Netz mit sich bringen und diese wiederum die Kostenstruktur negativ beeinflussen. Zudem sind die Investitionen höher. Bei der Umstellung auf den Elektro-LKW oder auch Wasserstoff ist die Branche immer noch ganz am Anfang. Der Anteil der Stromer bei neuzugelassenen LKW liegt gerade einmal bei 0,5 Prozent. Im PKW-Sektor liegt man im Vergleich bereits bei 10 Prozent Anteil. Die Vorgaben beim Elektrifizierungstrend sind durch die Regierungen in Europa und die EU-Kommission klar vorgegeben. Entsprechend sind die Ziele der LKW-Produzenten bis 2030 hoch gesteckt. So sollen es bis zu 60 % Anteil emissionsfreier Nutzfahrzeuge sein (Beispiel Daimler Truck), die dann jedes Jahr auf die Straße gebracht werden sollen.

Die weitere Entwicklung auf dem Beschaffungs-, Absatz- und Personalmarkt lässt sich momentan schwer abschätzen, insbesondere wegen des Ukraine-Krieges. Durch den Branchenmix des Unternehmens lassen sich die Frachtrückgänge in einem vernünftigen Maße abfangen. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten und muss fortlaufend in kurzfristigen Abständen überprüft werden.

Der Fachkräfte- bzw. Fahrermangel ist daneben für die Wettbewerbsfähigkeit eine große Herausforderung. Nur wer sich das Personal sichert und an sich bindet, wird mittelfristig in der Lage sein, die Aufträge fach- und sachgerecht ausführen zu können. Das Fahrpersonal aus Deutschland ist bereits knapp, ohne die Fahrer aus dem angrenzenden Osteuropa wäre das Auftragsvolumen schon in den letzten Jahren nicht mehr abzuwickeln.

Den Risiken wird begegnet mit ganzheitlichen Angeboten an Kunden, gut ausgebildetem Personal sowie zukunftsweisenden Strategien, eingebunden in modernste EDV-Netzwerke.

Darüber hinaus ist der Ukraine-Krieg aktuell der größte Risikofaktor. Die Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft sind enorm und vielgestaltig. Besonders ist die Branche von den gestiegenen Energie- und Kraftstoffpreisen betroffen. Probleme bereitet darüber hinaus der anhaltende Fachpersonalmangel, der sich durch die Corona-Pandemie noch verschärfte.

Die Anzahl der Betriebe sinkt in der Güterbeförderung im Straßenverkehr weiterhin kontinuierlich. Der hohe Wettbewerbsdruck und die Marktmacht von Großunternehmen und der Umstand, dass kleine Unternehmen aufgrund ihres nahezu identischen Angebots austauschbar sind, sorgen für deren Ausscheiden aus dem Markt. Gleichzeitig steigt die Anzahl der Beschäftigten im Straßengüterverkehr, der Konzentrationsprozess ist weiterhin in vollem Gange.

Die Umsatzrenditen der Speditionen und Straßengüterbeförderer sind nachwievor auf unterdurchschnittlichen Niveau aufgrund der hohen Personal- und Materialaufwendungen.

Die Transportbranche birgt aber auch momentan Chancen für diejenigen Unternehmen, die sich am Markt behaupten können. Sehr gute Chancen eröffnen sich derzeit im Zusammenhang mit der Digitalisierung von Geschäftsprozessen entlang der Wertschöpfungskette. Es ergeben sich zudem günstige Perspektiven für Betriebe, die sich spezialisieren, Marktnischen besetzen und sich auf höherwertige Logistikdienstleistungen fokussieren. Es gilt, strategische Allianzen und Kooperationen zu prüfen um zu profitieren. Auch Geschäftsübernahmen sind stetig zu prüfen, um die Marktposition zu stärken bzw. auszubauen. Dort, wo Spezialequipment und Knowhow erforderlich ist, tun sich Verlader weiter schwer, genügend Angebote auf Ihre Nachfragen hin zu erhalten. Die Geschäftsleitung akquiriert gezielt, um nach sorgfältiger Recherche über die Bewerber erfolgreich Neukunden zu gewinnen. Auf einen gesunden Branchenmix wird dabei besonders Wert gelegt. Die Branchenschwerpunkte liegen hier bei: Baustoffhandel, Baustoffindustrie, Stahl, Automotive und Getränke.

Die Geschäftsführung erwartet trotz allem eine stabile Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Auf Grund der wirtschaftlichen Verhältnisse ist der Fortbestand des Unternehmens gesichert. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. Die zuvor beschriebenen Risiken sind aus gegenwärtiger Sicht beherrschbar und stellen keine konkrete Gefährdung dar.

C. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

 

Wang-OT Hagsdorf, den 17. Mai 2023

Penzkofer Transport GmbH

gez. René Kühl

Feststellungsbeschluss für das Geschäftsjahr 2022

Penzkofer Transport GmbH, Bergstraße 11, 85368 Wang-OT Hagsdorf

Der Jahresabschluss wurde am 20. Mai 2023 festgestellt.

Gewinnverwendungsbeschluss für das Geschäftsjahr 2022

Penzkofer Transport GmbH, Bergstraße 11, 85368 Wang-OT Hagsdorf

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 409.066,61 wird in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

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