Pematech AGLiquidated

78315 Radolfzell am Bodensee, DEU

Master Data

Registry
Register court Freiburg HRB 705727
Registered
8/24/2010
Industry
Manufacture of testing machinesManufacture of metal forming machineryManufacture of irradiation, electromedical and electrotherapeutic equipment
Purpose
Die Herstellung und der Vertrieb von Produkten für den Bereich Rationalisierungs-, Prüf- und Automatisierungstechnik.

History

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Management

NameRole
Maik Schurrer
since 7/26/2019
Board Member

Financial Report

Pematech AG

Radolfzell am Bodensee

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Pematech AG ist ein führendes international tätiges High-Tech-Unternehmen im Bereich Automatisierungsanlagen.

Wir entwickeln und produzieren qualitativ hochwertige Anlagen für die Elektronikfertigung. Namhafte internationale Kunden zählen seit vielen Jahren weltweit auf unsere zuverlässige Spitzentechnologie und unseren Service.

Unseren Kunden bieten wir die kompetente Beratung, Konzeption und Entwicklung komplexer Montage- und Prüfanlagen zur Lösung ihrer individuellen Produktionsaufgaben. Mit dem ganzen Spektrum von Anlagentypen, unserer großen Prozesskompetenz und allen nötigen Technologien als Basisbausteine, bieten wir immer die individuell beste Lösung.

Als Komplettlösungsanbieter im Backendbereich der Elektronikfertigung, umfasst die Produktpalette Anlagen zum Produktetransport, Montieren, Verbinden, Dosieren, Testen, Nutzentrennen, Beschriften und Verpacken.

2. Forschung und Entwicklung

Die Forschung und Entwicklung orientierte sich an den Anfragen der Kunden, um unsere Kompetenz bei kundenspezifischen Lösungen weiter auszubauen. Zukunftsweisende Technologien und Prozesse wurden so gemeinsam mit Kunden entwickelt.

Weiter lag ein Schwerpunkt in der Weiterentwicklung des sog. "Line Manager", einem Managementtool für Maschinen und Produktionslinien. Dieses wurde um zusätzliche Schnittstellen und neue Funktionen erweitert.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau war das Jahr 2019 ein schwieriges Jahr. Nach Aussage des VDMA liege die Produktion voraussichtlich 2 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Der Auftragseingang verzeichne sogar ein Minus von ca. neun Prozent.

2. Geschäftsverlauf

Die Pematech AG hat sich in ihrem Marktsegment dennoch gut behauptet. Es konnten neue Kunden akquiriert werden, bei gleichzeitiger Ausweitung der Geschäftsbeziehungen mit dem bestehenden Kundenportfolio.

Aufgrund einiger zeitlich verschobener Investitionsentscheidungen unserer Kunden, speziell in den Sommermonaten, wurden die vorhandenen Kapazitäten zeitweise nicht voll ausgelastet.

Bedingt dadurch, stagnierte die Gesamtleistung auf Vorjahresniveau.

Der im Vergleich zum Vorjahr um T€ 211 geringere Rohertrag, resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Kosten für Materialeinsatz und Aufwendungen für bezogene Leistungen.

Gezielte Lohn- und Gehaltssteigerungen, sowie eine leichte Erhöhung des Personalbestandes wurden vorgenommen. Entsprechend ist der Personalaufwand im Berichtszeitraum um 2,0% gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr stabil.

Unterjährig hat der geplante Wechsel im Vorstand stattgefunden und konnte reibungslos vollzogen werden.

3. Lage

Die Eigenkapitalquote beträgt am Bilanzstichtag 82%, und liegt damit weit über dem Branchendurchschnitt. Das entspricht unserem Bestreben, das Wachstum der Firma aus eigener Kraft und ohne fremde Mittel zu finanzieren, und gewährleistet den Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz in der Zukunft.

Die Strategie der Pematech AG hat sich auch im Geschäftsjahr 2019 bestätigt, mit einem breiten Prozess-Knowhow und standardisierten Funktionen im Sondermaschinenbau dem Kunden immer die individuell beste Lösung anzubieten.

Ersatzinvestitionen aus Eigenmitteln erfolgten kontinuierlich nach Plan, wie in den vergangenen Geschäftsjahren.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Rohertrag und der Cash Flow herangezogen.

Den Rohertrag berechnen wir mit der Gesamtleistung abzüglich des Wareneinsatzes, den Cash Flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen.

Der Umsatz pro Mitarbeiter ist leicht gestiegen, wohingegen der Rohertrag und der Cash Flow einen leichten Rückgang verzeichnen. Dieser ist im Wesentlichen auf gestiegene Kosten bei gleichbleibender Gesamtleistung zurückzuführen.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

III. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

IV. Prognosebericht

Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

Wir sehen nach wie vor eine hohe Investitionsbereitschaft der Stammkunden, insbesondere in Europa und den NAFTA-Staaten.

Die zunehmenden internationalen Handelskonflikte, der Konflikt im Nahen Osten, ebenso wie eine gewisse Unsicherheit bei den Automobilzulieferern durch den Umstieg auf alternative Antriebe, könnten sich negativ auf Umsatz und Ergebnis auswirken.

Außer den allgemeinen unternehmerischen Risiken sind aus heutiger Sicht für die nächsten beiden Jahre keine weiteren Risiken zu erkennen.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Chancenbericht

Der gute Auftragseingang im vierten Quartal, der daraus resultierende Auftragsbestand, und die anhaltende Investitionsbereitschaft in unserem Marktsegment sind wesentliche Faktoren, um unsere positive Geschäftsentwicklung auch im kommenden Jahr weiter fortzusetzen.

Maßgeschneiderte Anlagen mit integrierten Standardprozessen, fachlich kompetentes Personal und schlanke Fertigungsprozesse in unseren Fertigungsabläufen, sind die Einflussgrößen, die auch in Zukunft unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken.

Das Wachstum wird im kommenden Jahr überwiegend in Europa, China, USA und Mexico stattfinden. Hauptaugenmerk gilt deshalb auch weiterhin dem Ausbau unserer Präsenz in diesen Märkten.

2. Risikobericht

Die weitere Entwicklung unseres Geschäftes hängt wesentlich von der konjunkturellen Weltwirtschaftslage ab, vor allem in Europa, USA, Südamerika und Asien, aber auch von den neuen technischen Entwicklungen.

Die aktuelle Krise der Automobilindustrie stellt ein weiteres, mögliches Risiko dar. Ein gestreutes Kundenportfolio und die Ausrichtung auf Automotive-Elektronikprodukte u.a. im Bereich der Sensorik und Komfortfunktionen reduziert dieses Risiko, da diese Produkte unabhängig von der Antriebstechnologie der Fahrzeuge vermehrt zum Einsatz kommen werden. Dennoch könnten Investitionsentscheidungen krisenbedingt verzögert werden.

Eine zusätzliche Umsatzsteigerung bedingt einen gezielten Personalaufbau, vor allem in den Schlüsselfunktionen. Personalmarketing und Ausbildung im eigenen Unternehmen wird deshalb weiter intensiviert und ausgebaut.

Als produzierendes Unternehmen mit einem hohen Materialanteil sind wir einem generellen Beschaffungsrisiko ausgesetzt. Die Diversifikation im Lieferantenportfolio und die ständige Überprüfung alternativer Materialien, die zum Einsatz kommen, verringern dieses Risiko.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Das installierte Mahnwesen im Unternehmen gewährleistet ein effizientes Nachfassen, um Forderungsausfälle zu vermeiden.

Zur Erhaltung unserer hohen Zahlungsfähigkeit, wird fortlaufend ein Liquiditätsplan erstellt, der permanent an die aktuelle Situation angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

VII. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen

VIII. Schlusserklärung des Vorstandes

Ich erkläre als Vorstand der Gesellschaft, dass die Gesellschaft nach den Umständen, die mir in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt und keinerlei Benachteiligung erfahren hat. Andere Maßnahmen i. S. von § 312 AktG sind weder getroffen noch unterlassen worden.

 

Radolfzell, den 17. Januar 2020

Maik Schurrer, Vorstand

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 2.627.592,81 2.715.128,85
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.637,91 22.256,14
II. Sachanlagen 2.614.954,90 2.692.872,71
B. Umlaufvermögen 8.467.637,50 8.845.166,09
I. Vorräte 1.347.599,19 398.143,93
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.234.832,32 5.166.109,48
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.885.205,99 3.280.912,68
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.282,90 32.891,11
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.101.513,21 11.593.186,05

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 9.103.545,08 8.927.978,70
I. gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnrücklagen 6.425.000,00 6.045.000,00
III. Gewinnvortrag 2.978,70 2.570,45
IV. Jahresüberschuss 2.175.566,38 2.380.408,25
B. Rückstellungen 956.982,96 1.054.340,32
C. Verbindlichkeiten 1.040.985,17 1.610.867,03
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.101.513,21 11.593.186,05

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 8.257.828,99 8.536.050,68
2. Personalaufwand 4.552.020,91 4.462.906,00
a) Löhne und Gehälter 3.881.189,12 3.818.127,50
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 670.831,79 644.778,50
3. Abschreibungen 162.799,11 168.136,99
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 162.799,11 168.136,99
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 451.616,05 527.402,60
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung -227,59 1.851,07
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 621,00 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 30.591,62 32.906,68
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 873.689,45 952.739,16
8. Ergebnis nach Steuern 2.187.732,85 2.391.959,25
9. sonstige Steuern 12.166,47 11.551,00
10. Jahresüberschuss 2.175.566,38 2.380.408,25

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Pematech AG hat ihren Sitz in Radolfzell am Bodensee. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i. Br. unter HRB 705727 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des AktG zu beachten.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern diese der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften linear vorgenommen. Abweichungen zwischen der Handels- und der Steuerbilanz wurden außerbilanziell korrigiert.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war.

Für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde ein Festwert in Höhe von T€ 55 (Im Vorjahr T€ 74) nach § 240 Abs. 4 HGB gebildet.

Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten ggf. verlustfrei bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassakurs am Abschlussstichtag gem. § 256a HGB bewertet.

Die Rückstellungen (Steuer- und sonstige Rückstellungen) erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB).

Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB).

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Nachfolgend werden die in der Bilanz zusammengefassten Posten gesondert erläutert:

AKTIVA

A I 1 Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten T€ 13
A II 1 Grundstücke und Bauten T€ 2.419
A II 2 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung T€ 196
B II 2 Forderungen verbundene Unternehmen T€ 7

Passiva

C 2 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 12

Anlagevermögen

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 III GmbHG)

Gegenüber Gesellschaftern bestehen Forderungen in Höhe von T€ 7 (im Vorjahr T€ 0) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 12 (im Vorjahr T€ 57).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (§ 268 IV HGB).

Eigenkapital

Gemäß der in der Hauptversammlung vom 08. Februar 2019 vorgeschlagenen Gewinnverwendung wurde ein Betrag in Höhe von T€ 380 in die freien Gewinnrücklagen eingestellt (§ 152 III AktG). Des Weiteren wurden T€ 2.000 an den Gesellschafter ausgeschüttet. Der verbleibende Jahresüberschuss wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt T€ 500 und ist eingeteilt in 50.000 auf den Namen lautende Aktien im Nennbetrag von € 10 / Aktie (§ 160 I Nr. 3 AktG).

Überleitung des Jahresüberschusses zum Bilanzgewinn gemäß § 158 Abs. 1 AktG:

Jahresüberschuss 2019 2.175.566,38
Gewinnvortrag 1.1.2019 2.978,70
Bilanzgewinn 31.12.2019 2.178.545,08

Angaben und Erläuterungen zu den Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen solche für Urlaubs- und Überstundenguthaben, Prämien, Garantien und Projektrisiken enthalten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (§ 268 V HGB).

Besicherung von Verbindlichkeiten durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte

Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Halbfabrikaten und Waren.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2019 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):

T€
- aus Leasingverträgen 101
- aus Miet- und Wartungsverträgen 28

Die ausgewiesenen Beträge beinhalten den Gesamtaufwand der jeweiligen Verträge bis Vertragsende.

V. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter

Arbeitnehmergruppen Zahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 56
Angestellte 17
73

Angabe zu den Organmitgliedern

Einzelvertretungsberechtigter Vorstand der Gesellschaft war im Geschäftsjahr:

Herr Uwe Popp, Dipl. Betriebswirt, Vorsitzender des Vorstands (bis 30.06.2019)

Herr Maik Schurrer, Dipl. Ing. FH, Vorsitzender des Vorstands (ab 01.07.2019)

Zu den Mitgliedern des Aufsichtsrats gehörten im Geschäftsjahr:

Dr. sc. techn. ETH Beat Sturzenegger, Dipl. Chem.-Ing. ETH, Unternehmensberater bei BBS Konzept AG, Vorsitzender des Aufsichtsrates

Marco Attolini, Professional Investor, Managing Director bei Paragon Partners GmbH, Stv. Vorsitzender des Aufsichtsrates

Claude Suard, Ecomoniste d`enterprise HES, Managing Partner bei Renaissance Management AG

Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 3 Nr. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Angabe der Unternehmen, denen eine Mehrheitsbeteiligung i.S.d. § 16 Abs. 1 AktG gehört:

ASIC Robotics AG, Burgdorf (Schweiz)

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Hauptversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Radolfzell am Bodensee, im Januar 2020

Maik Schurrer, Vorstand

Die Geschäftsführung schlägt der Hauptversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Anlagespiegel

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2019
Zugang
Abgang
31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 282.238,05 8.599,12 0,00 290.837,17
Summe I 282.238,05 8.599,12 0,00 290.837,17
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 3.129.998,78 0,00 0,00 3.129.998,78
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 624.999,29 66.663,95 0,00 691.663,24
Summe II 3.754.998,07 66.663,95 0,00 3.821.662,02
Gesamt I + II 4.037.236,12 75.263,07 0,00 4.112.499,19
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2019
Zugang
Abgang
31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 259.981,91 18.217,35 0,00 278.199,26
Summe I 259.981,91 18.217,35 0,00 278.199,26
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 630.544,76 80.835,19 0,00 711.379,95
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 431.580,60 63.746,57 0,00 495.327,17
Summe II 1.062.125,36 144.581,76 0,00 1.206.707,12
Gesamt I + II 1.322.107,27 162.799,11 0,00 1.484.906,38
Nettobuchwerte
31.12.2019
Vorjahr
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.637,91 22.256,14
Summe I 12.637,91 22.256,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 2.418.618,83 2.499.454,02
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 196.336,07 193.418,69
Summe II 2.614.954,90 2.692.872,71
Gesamt I + II 2.627.592,81 2.715.128,85

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat die ihm kraft Gesetzes und Satzung obliegenden Pflichten wahrgenommen und die Berichte des Vorstandes über den Gang der Geschäfte und über die Lage des Unternehmens erhalten. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 samt Anhang und der Lagebericht des Vorstandes wurden von der MTR Markgräfler Treuhand & Revision GmbH geprüft. Die Prüfung hat nach dem abschließenden Ergebnis zu keinen Beanstandungen geführt; es wurde am 17. Januar 2020 ein Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat erklärt sich nach Prüfung mit dem vom Vorstand erstellten Lagebericht einverstanden und hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 gebilligt und festgestellt. Der Aufsichtsrat tritt dem Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstandes bei.

 

Aufsichtsrat

Dr. sc. techn. ETH Beat Sturzenegger, Vorsitzender des Aufsichtsrates

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Maik Schurrer, Vorstand

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2020 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Pematech AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Pematech AG; Radolfzell am Bodensee - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pematech AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschbach, den 17. Januar 2020

MTR Markgräfler Treuhand & Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Buhl, Wirtschaftsprüfer

Kraus, Wirtschaftsprüfer

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