Givenchy Deutschland GmbH
Same addressWholesale of leather goods, luggage, gifts and giveaways
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Aurélie Christine Bruno Dousset since 10/8/2025 | Managing Director |
François Pedrol since 8/23/2022 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
Celine S.A. | 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Celine Germany GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen Gegenstand der Gesellschaft ist der Vertrieb von Damen- und Herrenbekleidung sowie Accessoires der Marke Celine in Deutschland. Die Gesellschaft vertreibt ihre Produkte in zwei eigenen Boutiquen in München und Frankfurt sowie in drei Shop-in-shop Boutiquen in München, Hamburg und Berlin. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die weltweite Luxusgüterindustrie hat sich in 2023 in weiterhin sehr guter Verfassung präsentiert. Gegenüber dem Vorjahrswert in 2022 stieg der Umsatz der Edelmarken mit hochwertiger Kleidung, Schuhen, Lederwaren, Parfüm und Schmuck in 2023 auf 369 Milliarden EUR um 4,2%. 2.2 Geschäftsverlauf Die Gesellschaft hat die gesetzten Umsatzziele im Geschäftsjahr mit -5% (Vorjahr: +9%) trotz einer Umsatzsteigerung von 18,94% nur knapp verfehlt. Für das Geschäftsjahr wurde aufgrund der Vorjahresprognose ein positives Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 2.007 erwartet. Die Gesellschaft hat diese Zielprognose jedoch um TEUR 270 verfehlt. Die Gesellschaft ist dennoch mit dem Geschäftsverlauf zufrieden. 2.3 Ertragslage Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtszeitraum 32.337.138,27 EUR. Sie haben sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (27.188.106,35 EUR) um 18,94% erhöht. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für die von der französischen Muttergesellschaft bezogene Waren in 2023 betrugen 16.182.808,95 EUR gegenüber 13.266.104,53 EUR im Vergleichszeitraum 2022. Die relative Veränderung gegenüber 2022 beträgt damit 21,99 %. Die Löhne und Gehälter 2023 betrugen 2.412.544,45 EUR gegenüber 2.210.575,92 EUR im Vergleichszeitraum 2022. Dies entspricht einer Steigerungsrate von 9,14 % und einem absoluten Anstieg von 201.968,53 EUR, der im Wesentlichen auf eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl zurückzuführen ist. Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung haben sich von 544.286,31 EUR gegenüber dem Vorjahr (456.497,34 EUR) aufgrund der Beitragsbemessungsgrenzen nur leicht verändert. Die Abschreibungen sind leicht auf 702.023,93 EUR (Vorjahr: 1.045.829,00 EUR) gesunken. Dies entspricht der Aufrechterhaltung der bestehenden Vertriebsstruktur. Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen Raumkosten sind mit 6.338.130,87 EUR gegenüber 5.573.140,81 EUR um 13,73% aufgrund einer teilweise umsatzabhängigen Miete gestiegen. Bei den Versicherungen, Beiträge und Abgaben hat es mit 18.811,04 EUR kaum Veränderungen gegenüber dem Vorjahr (29.270,76 EUR) gegeben. Der Anstieg der Reparaturen und Instandhaltungen auf 122.211,68 EUR (Vorjahr: 71.934,98 EUR) ist durch den weiter gestiegenen Wartungsaufwand bei Klimatechnik verursacht. Der Anstieg der Werbe- und Reisekosten mit 1.702.130,22 EUR (Vorjahr: 1.434.753,06 EUR) der europaweit zentral von der Muttergesellschaft gesteuerten Marketingmaßnahmen entspricht der Umsatzentwicklung. Die Kosten der Warenabgabe beliefen sich im Berichtsjahr auf 159.313,00 EUR (Vorjahr: 143.024,76 EUR). Der Anstieg in Höhe von 54,76% des Postens verschiedene betriebliche Kosten (2.141.644,81 EUR gegenüber 1.383.872,59 EUR im Vorjahr) ist im Wesentlichen ebenso wie die Steigerung der Kosten der Warengabe auf den erhöhten Umsatz und damit verbundenen variablen Kosten wie Verpackungsmaterial, Ausgangsfrachten und Kreditkartengebühren zurückzuführen. Seit 2020 hat die LVMH-Gruppe, zu der die Gesellschaft gehört, konzernweit die Transactional Net Margin Method (TNMM) als gewinnorientierte Methode der Verrechnungspreisgestaltung angewendet. Die Gesellschaft übt eine Routinefunktion (Vertrieb) im Sinne der TNMM aus. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entsprechen mit 715.519,70 EUR (Vorjahr: 620.391,45 EUR) den gesetzlichen Anforderungen. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 1.021.899,47 EUR (Vorjahr: 905.604,86 EUR) ab. Die Eigenkapitalrentabilität der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2022 49,91 % (Vorjahr 88,29 %), die Gesamtkapitalrentabilität 8,36 % (Vorjahr 7,67 %). 2.4 Finanzlage Die Finanzierung der laufenden Betriebsausgaben erfolgte größtenteils aus den laufenden Einnahmen. Das Eigenkapital stieg gegenüber dem Vorjahr auf 2.047.571,58 EUR (Vorjahr: 1.025.672,11 EUR) an; die Bilanzsumme sank auf 15.061.310,13 ab (Vorjahr: 12.155.214,43 EUR). Die Eigenkapitalquote hat sich wie folgt entwickelt:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen mit 753.304,13 EUR (Vorjahr: 298.736,00 EUR) jeweils weniger als 10% der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten konnten stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Alle Verbindlichkeiten sind kurzfristiger Natur. Die Gesellschaft besitzt abgesehen von geschäftsüblichen Überziehungsrahmen keine eigenen Kreditlinien bei Banken. Auftretender Liquiditätsbedarf aus dem laufenden Geschäft und der Investitionstätigkeit wird aus eigenen Mitteln oder kurzfristig über das Cash-Pooling der Konzerngesellschaften abgedeckt. Die Gesellschaft ist an das Cash-Pooling der LVMH Finance Belgique SA angeschlossen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 10.893.401,03 EUR (Vorjahr: 8.884.264,01). Davon entfallen 6.412.888,94 EUR auf die in Belgien ansässige Cash-Pooling Gesellschaft der LVMH Finance Belgique SA, die zur Muttergesellschaft gehört. Der Differenzbetrag resultiert aus Lieferungen und Leistungen (Warenbezug) der französischen Muttergesellschaft Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen und mittelfristig sind keine Finanzierungsengpässe ersichtlich. 2.5 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Berichtjahr auf 15.061.310,13 EUR (Vorjahr 12.155.214,43 EUR) erhöht. Die nachfolgende Tabelle stellt die Entwicklung der Bilanzposten der Aktivseite gegenüber dem Vorjahr dar: AKTIVA
Insgesamt wurden im Berichtsjahr Investitionen in Sachanlagen in Höhe von 3.765.537,90 EUR (Vorjahr: 11.755,00 EUR) getätigt. Neben den üblichen Ersatzinvestitionen hat die Gesellschaft 3.587.335,03 EUR in die Neugestaltung der Boutique in München investiert. Von den flüssigen Mitteln entfallen gleichbleibend 360.000,00 EUR bzw. 270.000,00 EUR auf Mietavale als Sicherheiten für die angemieteten stand alone Boutiquen in München bzw. Frankfurt. Die Rechnungsabgrenzungsposten umfassen die über die Restlaufzeit der Gewerbemietverträge verteilten Abstands- und Provisionszahlungen für die stand alone Boutiquen in München bzw. Frankfurt. Zum Ende des Berichtsjahres waren dies 1.589.250,00 EUR bzw. 143.750,17 EUR. Die nachfolgende Tabelle stellt die Entwicklung der Bilanzposten der Passivseite gegenüber dem Vorjahr dar:
Die Rückstellungen betreffen neben Rückstellungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses in Höhe von 87.035,60 EUR (Vorjahr: 52.971,20 EUR) im Wesentlichen die Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von 68.400,00 EUR (Vorjahr: 132.400,00 EUR) sowie sonstige Rückstellungen in Höhe von 437.957,26 EUR (Vorjahr: 507.267,74 EUR). Die Verbindlichkeiten ggü verbundenen Unternehmen in Höhe von 10.893.401,03 EUR (Vorjahr: 8.884.264,01 EUR) haben ein Rückgang erfahren. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten ist stabil. 2.6 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Im Rahmen des Berichtswesens werden für das Unternehmen auch nichtfinanzielle Kennzahlen (insbesondere Kennzahlen aus dem Personalwesen) ermittelt, die jedoch nicht für die Steuerung des Gesamtunternehmens verwendet werden. Philosophie der Gesellschaft ist, den Mitarbeitern Möglichkeiten und Wege für eine Weiterentwicklung im Unternehmen bzw. in der LVMH-Gruppe zu eröffnen. Hierzu dienen sowohl Qualifizierungsmaßnahmen als auch die Förderung von Training-on-the-job-Initiativen. 3. Prognosebericht Weltweit ist beim Bruttoinlandsprodukt mit einem leichten Rückgang der Zuwächse von 2,8 % (2023) auf jeweils 2,6% in den Jahren 2024 sowie 2025 zu rechnen. Der Rückgang der weltwirtschaftlichen Dynamik geht dabei insbesondere auf die Industriestaaten zurück. Die Gesellschaft geht davon aus, dass der Umsatz der Edelmarken mit hochwertiger Kleidung, Schuhen, Lederwaren, Parfüm und Schmuck weltweit in 2024 auf Vorjahresniveau leicht stagniert auf 363 Milliarden EUR. Für 2025 wird von einer leichten Erholung auf 375 Milliarden EUR ausgegangen. 3.1 Umsatz Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erwartet die Gesellschaft für die Folgejahre 2024 einen gleichbleibenden und für 2025 einen leichten Rückgang (- 6,2 %) der Umsätze im Vergleich zum Berichtsjahr 2023. 3.2 Ergebnis Die Gesellschaft rechnet für das Geschäftsjahr 2024 mit einer Steigerung des Ergebnisses vor Steuern um TEUR 185, für das Geschäftsjahr 2025 mit einem Rückgang in Höhe von TEUR 69 jeweils im Vergleich zu 2023. 3.3 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft rechnet für das kommende Geschäftsjahr mit einer der Umsatzentwicklung reflektierenden Konstanz der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl. 4. Chancen- und Risikobericht Chancen für die zukünftige Geschäftsentwicklung sieht die Geschäftsführung insbesondere in einer Fokussierung der Strategie auf die bestehenden Zielgruppen. Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Celine S.A., Paris, Frankeich, und von dieser sehr stark abhängig. Die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft wird somit in starkem Maße von der zukünftigen Geschäftspolitik der Muttergesellschaft bestimmt. Da die Gesellschaft nur als Vertriebsgesellschaft fungiert und keine eigene Produktenwicklung betreibt, ist sie dem Risiko der Sortimentspolitik der Gruppe ausgesetzt. Diesem Risiko begegnet die Geschäftsführung durch laufende Kommunikation und ihren Einfluss in der Festlegung der Sortimente. Seit 2020 hat die LVMH-Gruppe, zu der die Gesellschaft gehört, konzernweit die Transactional Net Margin Method (TNMM) als gewinnorientierte Methode der Verrechnungspreisgestaltung angewendet. Da die Gesellschaft eine Routinefunktion (Vertrieb) im Sinne der TNMM ausübt, führt die Anwendung der Methode zu einem positiven Ergebnis vor Steuern auch im Jahr 2023. Risiken sind die unsichere Entwicklung der Weltwirtschaft und vor allem der deutschen Wirtschaft. Die Nachfrage ist stark abhängig von der wirtschaftlichen Gesamtsituation und konjunkturellen Schwankungen. Risiken resultieren aber auch aus Mode- und Markentrends, die aber im Konzern analysiert und in der Sortimentspolitik des Konzerns berücksichtigt werden. Die Insolvenzanmeldung der The KaDeWe Group GmbH im Januar 2024, in deren Warenhäuser in Berlin, München und Hamburg drei Shop-in-Shop Boutiquen durch die Gesellschaft betrieben werden, führte zu einem Rückgang des Kundenverkehrs, da alle Marketingaktivitäten eingestellt wurden. Die Gesellschaft hat seine Kunden so oft wie möglich zu seinen eigenen Geschäften gefahren. Die Insolvenz wird in Eigenverwaltung betrieben, eine Einschränkung des operativen Geschäftsbetriebes der The KaDeWe Group ist derzeit nicht abzusehen. Daher geht die Gesellschaft nicht von einem unmittelbaren Risiko der Schließung der Warenhäuser aus. Die Gesellschaft erwartet in 2024 eine materielle Belastung der Ertragslage aufgrund nicht von der KaDeWe Group an die Gesellschaft weitergeleitete Umsatzerlöse. Die Verhandlungen mit der KaDeWe Group sind noch nicht abgeschlossen. Eine Gefährdung der Finanzlage der Gesellschaft wird ausgeschlossen. Die Gesellschaft ist bei ihren Aktivitäten typischen Finanzrisiken ausgesetzt. Durch ein strukturiertes Forderungsmanagement werden Ausfallrisiken möglichst frühzeitig identifiziert. Die Werthaltigkeit von Forderungen wird regelmäßig überprüft. Fremdwährungsrisiken bestehen aufgrund der Tatsache, dass im Wesentlichen in Euro fakturiert wird, in unerheblichem Umfang. Wie in den Ausführungen zur Finanzlage dargestellt sind derzeit auch keine Liquiditätsrisiken - auch aufgrund der Einbindung in die Konzerngruppe - ersichtlich. Keines der vorbezeichneten Risiken wird damit als bestandsgefährdend eingestuft. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer liegt zwischen zwei und zehn Jahren. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert aktiviert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben, die vor dem Bilanzstichtag geleistet wurden und Aufwendungen für zukünftige Perioden darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angaben zu den Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Angaben zu Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr:0,00 EUR). Die Restlaufzeit beträgt weniger als ein Jahr. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten reflektiert im Wesentlichen die Abstandszahlung an den Vormieter für die übernommenen Räumlichkeiten in München (1.589.250,00 EUR; Vorjahr: 2.078.250,00 EUR). Dieser wird über die Restlaufzeit des Mietvertrages aufgelöst. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen hauptsächlich Rückbauverpflichtungen der angemieteten Räumlichkeiten (33%) und Werbeaufwendungen (40%). Angaben zu den Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 12.117.581,77 EUR (Vorjahr: 5.002.185,72 EUR). Davon entfallen 6.412.888,94 EUR (Vorjahr: 3.500.546,35 EUR) auf Verbindlichkeiten aus LuL mit der Gesellschafterin, 753.304,13 EUR (Vorjahr: 298.736,00 EUR) auf Verbindlichkeiten aus LuL (Dritte) und 470.876,61 EUR (Vorjahr: 1.202.903,37 EUR) auf sonstige Verbindlichkeiten. Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 5.383.717,66 EUR), wovon 5.383.717,66 EUR auf die in Belgien ansässige Cash-Pooling Gesellschaft der LVMH Finance Belgique SA entfielen. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 12.150.603,15 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen, davon entfallen 3.277.864,27 EUR auf eine Laufzeit unter einem Jahr. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Die Gesellschaft hat Mietverträge mit einer Dauer von mindestens jeweils zehn Jahren abgeschlossen. Ein Teil der Mietverträge unterliegt einer Indexierung hinsichtlich der Miethöhe. Von den flüssigen Mitteln entfallen unverändert 360.000,00 EUR bzw. 270.000,00 EUR als Sicherheiten auf Mietavale für die Mietflächen in München bzw. Frankfurt, über die die Gesellschaft nicht frei verfügen darf. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführerin Chevron, Carole - vom 29.05.2020 bis 23.07.2025 Geschäftsführerin Dousset, Aurélie Christine Bruno - seit 23.07.2025 Geschäftsführer Pedrol, François - seit 15.07.2022 Vergütungen der Geschäftsführer Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden 0,00 EUR gewährt. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der LVMH Moët Hennessy - Louis Vuitton SE, 22 Avenue Montaigne 75008 Paris, einbezogen, die auch die Konzernmutter darstellt. Die LVMH Moët Hennessy - Louis Vuitton SE, erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss der LVMH Moët Hennessy - Louis Vuitton SE, Paris/Frankreich, ist unter der Nummer 775 670 417 beim Paris Registre du Commerce et des sociétés (www.infogreffe.fr) hinterlegt. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Die Insolvenzanmeldung der The KaDeWe Group GmbH im Januar 2024, in deren Warenhäuser in Berlin, München und Hamburg drei Shop-in-Shop Boutiquen durch die Gesellschaft betrieben werden, kann für die Gesellschaft Auswirkungen auf die Finanzlage haben. Das Insolvenzverfahren wird in Eigenregie betrieben; die Shop-in-Shop Boutiquen der Gesellschaft sind weiterhin geöffnet. Weitere Ausführungen zu einem möglichen Einfluß auf die Ertrags- und Finanzlage sind dem Prognosebericht des Lagesberichtes zu entnehmen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der gesamte Jahresüberschuss über 1.021.899,47 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen. sonstige Berichtsbestandteile
gez. F. Pedrol Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 22.03.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Celine Germany GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gesellschaft - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse § entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und § vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus § identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. § erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. § beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. § ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. § beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. § beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. § führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 16. Oktober 2025 Forvis Mazars GmbH & Co. KG Heiko Wittig, Wirtschaftsprüfer Jens Esser, Wirtschaftsprüfer |
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