DATALOG Software AGLiquidated

80687 München, DEU

Master Data

Registry
Register court München HRB 129843
Registered
2/22/2000
Industry
Computer consultancy activitiesWholesale of computers, computer peripheral equipment and softwareRetail sale of computers, peripheral units and software
Purpose
Erstellung von und Handel mit Soft- und Hardware, Beratung und Durchführung von Datenverarbeitungsinfrastrukturen, Netzwerken und Kommunikationslösungen, sowie Softwarelizenzmanagement.

History

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Management

NameRole
Stefan Brotzler
since 11/9/2009
Board Member
Clemens Dr. Brotzeller
since 4/30/2008
Board Member
Achim Herber
since 4/30/2008
Board Member

Financial Report

DATALOG
- Software AG -

München

Jahresabschluss zum 31.12.2010

OFFENLEGUNGSEXEMPLAR
DES JAHRESABSCHLUSSES ZUM 31. DEZEMBER 2010 UND DES LAGEBERICHTS
FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2010

AKTIVA

  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.176,87 86.288,31
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 277,52 461,12
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 208.393,48 238.025,27
  208.671,00 238.486,39
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.136.127,73 1.136.127,73
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 353.104,17 334.695,89
3. Sonstige Ausleihungen 45.041,18 185.080,24
  1.534.273,08 1.655.903,86
  1.803.120,95 1.980.678,56
B. UMLAUFVERMÖGEN    
I. Vorräte    
1. Unfertige Leistungen 21.829,13 16.051,17
2. Waren 464.521,21 353.789,91
  486.350,34 369.841,08
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 13.514.762,08 9.942.020,64
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 58.221,20 17.564,35
3. Sonstige Vermögensgegenstände 680.243,20 585.614,32
  14.253.226,48 10.545.199,31
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.601.806,24 3.050.857,69
  20.341.383,06 13.965.898,08
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 5.946,00 5.070,00
  22.150.450,01 15.951.646,64

Passiva

   
  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. EIGENKAPITAL    
I. Gezeichnetes Kapital 885.894,00 885.894,00
II. Kapitalrücklage 111.378,05 111.378,05
III. Gewinnrücklagen    
1. Gesetzliche Rücklage 87.226,40 87.226,40
2. Andere Gewinnrücklagen 1.239.922,46 1.239.922,46
  1.327.148,86 1.327.148,86
IV. Bilanzgewinn 1.724.450,88 534.687,83
  4.048.871,79 2.859.108,74
B. RÜCKSTELLUNGEN    
1. Steuerrückstellungen 593.695,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 3.070.348,80 1.864.093,23
  3.664.043,80 1.864.093,23
C. VERBINDLICHKEITEN    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 502.257,01 1.239.242,21
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.262.198,03 7.672.421,67
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 16.252,32 184.397,66
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 15.652,45 448.051,09
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.641.174,61 1.684.332,04
- davon aus Steuern: EUR 2.296.917,29 (Vorjahr: EUR 1.322.445,26)    
  14.437.534,42 11.228.444,67
  22.150.450,01 15.951.646,64

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1.1. BIS ZUM 31.12.2010

  1.1.- 31.12.2010
EUR
1.1.- 31.12.2009
EUR
1. Umsatzerlöse 70.499.884,71 55.692.531,60
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 5.777,96 -202.916,14
3. Sonstige betriebliche Erträge 308.475,92 325.640,54
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 108.817,23    
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für bezogene Waren -55.648.953,69 -42.399.307,87
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -692.483,69 -892.948,60
  -56.341.437,38 -43.292.256,47
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -7.107.813,94 -7.162.096,23
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -991.694,08 -1.025.832,06
  -8.099.508,02 -8.187.928,29
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -138.766,91 -184.004,75
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.663.016,40 -3.376.713,46
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 71.158,78    
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 27.377,79 58.225,08
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 20.323,47 (Vorjahr: EUR 16.500,00)    
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.205,14 -10.072,83
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.595.582,53 822.505,28
11. Außerordentliche Erträge 6.018,48 0,00
12. Außerordentliche Aufwendungen -16.967,06 0,00
13. Außerordentliches Ergebnis -10.948,58 0,00
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -857.913,22 -280.455,07
15. Sonstige Steuern -6.957,68 -8.160,00
16. Jahresüberschuss 1.719.763,05 533.890,21
17. Gewinnvortrag 4.687,83 797,62
18. Bilanzgewinn 1.724.450,88 534.687,83

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1.1. BIS 31.12.2010

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Im Berichtsjahr wurden erstmals die Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) angewandt. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden einheitlich nach der linearen Abschreibungsmethode abgeschrieben. Grundlage für die planmäßige Abschreibung sind die voraussichtlichen Nutzungsdauern der einzelnen Vermögensgegenstände.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde jährlich ein Sammelposten gebildet. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden pauschalierend jeweils 20 Prozent p.a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen werden Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen zum Nennwert bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Marktpreisen angesetzt.

Bei den unfertigen Leistungen handelt es sich um zum Stichtag noch nicht abrechenbare Dienstleistungen. Die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen ergeben sich aus den direkt zurechenbaren Personalkosten sowie Zuschlägen für die Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages. Soweit die Rückstellungen eine Laufzeit von mehr als einem Jahr haben, wurden sie gemäß der Regelung des § 253 Abs. 2 HBG abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

  Beteiligung
%
Eigenkapital
in TEUR
Ergebnis
in TEUR
Inland:      
Ibidem GmbH, Bonn 100% 242 29
PBN GmbH, München 100% 7 -1
Ausland:      
DATALOG Schweiz AG (ehemals Dilog Consulting AG), Forch bei Zürich (Schweiz) 66% 63 12

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von TEUR 54 (Vj. TEUR 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 11 (Vj. TEUR 13) enthalten.

Eigenkapital

Ausgewiesen wird das zum Bilanzstichtag vorhandene Grundkapital i. H. v. TEUR 886 (Vj. TEUR 886). Das Grundkapital ist eingeteilt in 885.894 nennbetragslose Namensstückaktien.

In der Hauptversammlung vom 18. Juli 2007 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 18. Juli 2012 gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 436.132 unter Ausschluss des Bezugsrechtes zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2007/I). Nach teilweiser Ausschöpfung beträgt das genehmigte Kapital zum Stichtag noch EUR 422.502,00.

Kapitalrücklagen

Die Kapitalrücklage beträgt unverändert TEUR 111.

Gewinnrücklagen

Im Berichtsjahr blieben die Gewinnrücklagen gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Bilanzgewinn

Im Berichtsjahr erfolgte aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres von EUR 534.687,83 eine Ausschüttung in Höhe EUR 530.000,00. EUR 4.687,83 wurden auf neue Rechnung vorgetragen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche, Mitarbeiterprämien und -boni, sowie ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet.

Rückstellungsspiegel

  Stand
01.01.2010
EUR
Verbrauch
2010
EUR
Auflösung
2010
EUR
Zuführung
2010
EUR
Stand
31.12.2010
EUR
1. Steuerrückstellungen 0,00 0,00 0,00 593.695,00 593.695,00
2. ausstehende Wareneingangsrechnungen 494.219,26 494.219,26 0,00 1.494.011,35 1.494.011,35
3. Mitarbeiterprämien und -boni 620.452,76 453.672,76 0,00 508.579,42 675.359,42
4. sonstige Rückstellungen 619.814,91 366.000,00 0,00 414.675,30 668.490,21
5. noch nicht beanspruchter Urlaub 38.584,00 38.584,00 0,00 100.779,00 100.779,00
6. Rechtsberatungskosten 10.000,00 10.000,00 0,00 15.000,00 15.000,00
7. Kosten des Jahresabschlusses 20.000,00 20.000,00 0,00 40.000,00 40.000,00
8. Gewährleistungen 13.000,00 13.000,00 0,00 28.588,82 28.588,82
9. Berufsgenossenschaft und Schwerbehindertenabgabe 48.022,30 48.022,30 0,00 48.120,00 48.120,00
  1.864.093,23 1.443.498,32 0,00 3.243.448,89 3.664.043,80

Verbindlichkeitenspiegel

  gesamt davon mit einer Restlaufzeit davon durch Pfandrechte
  EUR bis 1 Jahr
EUR
1-5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
oder ähnliche Rechte gesichert
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 502.257,01 502.257,01 0,00 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.262.198,03 11.262.198,03 0,00 0,00 0,00
4. sonstige Verbindlichkeiten davon: 2.656.827,08 2.656.827,08 0,00 0,00 0,00
- ggü. Gesellschaftern 15.652,45 15.652,45 0,00 0,00 0,00
- aus Steuern 2.296.917,29 2.296.917,29 0,00 0,00 0,00
- im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 16.252,32 16.252,32 0,00 0,00 0,00
  14.437.534,42 14.437.534,42 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (11.228.444,67) (11.228.444,67) (0,00) (0,00) (0,00)

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Pacht- und Sonstigen Verträgen, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, betragen am Abschlussstichtag insgesamt TEUR 1.276 (Vj. TEUR 1.437). Der wesentlichste Teil i. H. v. TEUR 408 (Vj. TEUR 646) entfällt auf den bis zum 31. Juli 2012 verlängerten Mietvertrag der Büroräume in der Zschokkestr. 36, München, weiterhin entfallen TEUR 1150 (Vj. TEUR 173) auf den neuen Mietvertrag für die Niederlassung in der Halskestr. 21 in 40880 Ratingen, den erneuerten Mietvertrag der Telefonanlage i. H. v. TEUR 53 (Vj. TEUR 77) und die laufenden Leasingverträge i. H. v. TEUR 582 (Vj. TEUR 625). Bei den Leasingverträgen handelt es sich um Operating Leasing Verträge für Kraftfahrzeuge. Die Verträge wurden abgeschlossen, um den Fuhrpark nicht selbst verwalten zu müssen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Von den gesamten Umsatzerlösen i. H. v. TEUR 70.500 (Vj. TEUR 55.693) entfallen TEUR 61.916 oder 87,8 % (Vj. TEUR 48.139 oder 86,4 %) auf das Inland, TEUR 8.145 oder 11,6 % (Vj. TEUR 7.295 oder 13,1 %) auf die übrige EG und TEUR 439 oder 0,6 % (Vj. TEUR 259 oder 0,5 %) auf Drittländer.

Von den gesamten Umsatzerlösen entfallen TEUR 50.451 oder 71,6 % (Vj. TEUR 36.855 oder 66,2 %) auf den Geschäftsbereich Handel mit Microsoft Lizenzen (Volumenlizenzprogramme), TEUR 15.384 oder 21,8 % (Vj. TEUR 13.524 oder 24,3 %) auf den Geschäftsbereich Handel mit Lizenzen anderer Hersteller und TEUR 4.671 oder 6,6 % (Vj. TEUR 5.314 oder 9,5 %) auf den Geschäftsbereich Dienstleistungen.

Die unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen periodenfremden Erträge betragen TEUR 2 (Vj. TEUR 17).

Sonstige Angaben

Aufsichtsrat

Herr Volker Kraß (Vorsitz; Kaufmann)

Frau Gabriele Rittinghaus (Kauffrau)

Herr Thomas Berchtold (Kaufmann)

Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich auf TEUR 38 (Vj. TEUR 25).

Vertretung

Herr Achim Herber (Vorstandvorsitzender), Herr Dr. Clemens Brotzeller und Herr Stefan Brotzler, welche alle den Beruf des Kaufmannes ausüben, sind stets einzelvertretungsberechtigte Vorstände der DATALOG Software AG. Sie sind von der Beschränkung des § 181 BGB befreit.

Die Bezüge des Vorstands betrugen für 2010 TEUR 686 (Vj. TEUR 703) - darin enthalten ist ein variabler Anteil von TEUR 112 (Vj. TEUR 24).

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2010 waren auf Basis der monatlichen Personalstände durchschnittlich 100 (Vj. 97) Arbeitnehmer ohne Geringbeschäftigte beschäftigt.

  2010 2009
Geschäftsführung 6 7
Vertrieb 26 27
Beratung 46 42
Technik 5 4
Marketing 5 5
Verwaltung 12 12
Gesamt 100 97

Gewinnverwendung Bilanzgewinn 2010

Der Vorstand wird der Hauptversammlung Mitte des Jahres 2011 einen Vorschlag unterbreiten, wie mit dem Bilanzgewinn von EUR 1.724.450,88 verfahren werden soll.

 

München, 31. März 2011

Achim Herber

Dr. Clemens Brotzeller

Stefan Brotzler

Vorstände

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2010

  ANSCHAFFUNGSKOSTEN
  1. Jan. 2010
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2010
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 497.531,81 12.731,56 0,00 510.263,37
SACHANLAGEN        
Technische Anlagen und Maschinen 22.399,10 0,00 0,00 22.399,10
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.235.468,92 86.565,35 32.581,80 1.289.452,47
  1.257.868,02 86.565,35 32.581,80 1.311.851,57
FINANZANLAGEN        
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.136.127,73 0,00 0,00 1.136.127,73
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 334.695,89 18.408,28 0,00 353.104,17
Sonstige Ausleihungen 185.080,24 34.378,32 174.417,38 45.041,18
  1.655.903,86 52.786,60 174.417,38 1.534.273,08
  3.411.303,69 152.083,51 206.999,18 3.356.388,02
  AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
  1. Jan. 2010
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
31. Dez. 2010
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 411.243,50 38.843,00 0,00 450.086,50
SACHANLAGEN        
Technische Anlagen und Maschinen 21.937,98 183,60 0,00 22.121,58
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 997.443,65 99.740,31 16.124,97 1.081.058,99
  1.019.381,63 99.923,91 16.124,97 1.103.180,57
FINANZANLAGEN        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  1.430.625,13 138.766,91 16.124,97 1.553.267,07
  NETTOBUCHWERTE
  31. Dez. 2010
EUR
31. Dez. 2009
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.176,87 86.288,31
SACHANLAGEN    
Technische Anlagen und Maschinen 277,52 461,12
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 208.393,48 238.025,27
  208.671,00 238.486,39
FINANZANLAGEN    
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.136.127,73 1.136.127,73
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 353.104,17 334.695,89
Sonstige Ausleihungen 45.041,18 185.080,24
  1.534.273,08 1.655.903,86
  1.803.120,95 1.980.678,56

LAGEBERICHT ZUM 31. DEZEMBER 2010

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1) Entwicklung in der Datenverarbeitung - Stellung der DATALOG

Nach überstandener Wirtschaftskrise der Jahre 2008 / 2009 hat die gesamte Branche der Datenverarbeitung (Soft- und Hardwarevertrieb, Softwareentwicklung, Services, Communications etc.) in 2010 deutliche Erholungserscheinungen zu verzeichnen. Das Volumen des deutschen Informations Technologie (IT) Marktes ist im Jahre 2010 um 3 % auf ein Niveau von 65,9 Milliarden Euro gestiegen. Zu Krisenzeiten eingefrorene Budgets sowie geschobene Investitionsvorhaben wurden in 2010 schrittweise freigegeben und führten zu einem steigenden Lizenzbedarf bei Unternehmen.

Bei Datalog führten die genannten Entwicklungen im Geschäftsjahr 2010 zu einer deutlichen Steigerung der Umsatzerlöse und des Ergebnisses. Insbesondere im zweiten Halbjahr haben auch die Ergebnisse der DATALOG wieder verstärktes Wachstum aufgezeigt. Dabei konnte dem Effekt aus sinkenden Margenanteilen aus Softwaregeschäften durch gestiegenes Auftragsvolumen entgegen gewirkt werden. Insbesondere im Handelsgeschäft mit Microsoft Volumenlizenzen erhöhte sich der Rohertrag um 35 %. In dem Bereich Handel ohne Microsoft Volumenlizenzprogramme sind geringe Zuwächse von rund 4 % zu verzeichnen. Längere Verkaufszyklen in ausgewählten Nischenmärkten sowie interne Veränderungen in der Vertriebsmannschaft haben zu einem Rückgang im Dienstleistungsgeschäft geführt - stolze Wachstumsraten aus den Vorjahren im Bereich IT Services konnten in 2010 nicht gehalten werden. Insgesamt konnte DATALOG mit einem um ca. 29 % gestiegenen Lizenzergebnis den erwirtschafteten Rohertrag erheblich gegenüber dem Vorjahresniveau steigern. Bei den Beschäftigtenzahlen der DATALOG ist im Vergleich zum Gesamtmarkt ein verhaltener Zuwachs zu beobachten, wobei gerade im spezialisierten Fachkräftebereich und den zu expandierenden Geschäftsfeldern die Knowhow-Träger stark umworben und nur mit erhöhten Offerten zu akquirieren sind. Die Mitarbeitersuche konzentriert sich verstärkt auf den Web 2.0 Markt in den Bereich der sozialen und beruflichen Netzwerke - so auch bei DATALOG. Gängige und oftmals kostenintensivere Maßnahmen werden nach wie vor bei zu besetzenden Führungs- und Seniorpositionen mittels Personalvermittler ergriffen.

Der Branchenverband BITKOM geht für den Gesamtmarkt der IT im Jahr 2011 von einem 2,0 %igen Wachstum aus. Vergleichbar dem vergangenen Jahr (Wachstum von 2,0 % in 2010 gegenüber 2009) wird im Bereich der Informationstechnologie eine nachhaltige Erholung erwartet, die sich in 2011 fortsetzen soll.

Dabei sollen die Bereiche IT-Services in 2011 mit +3,5 % und Software mit +4,5 % am stärksten wachsen. Der Abwärtstrend bei Computer und Hardware scheint beendet zu sein und soll in 2011 mit +5,6 % erheblich zunehmen.

Um sich in den Bereichen Business Consulting und Lizenzmanagement (SAM) dem vielversprechenden Markt Schweiz intensiver widmen zu können, hat die DATALOG im Jahr 2008 zusammen mit einem Partner die DILOG Consulting AG in Forch bei Zürich gegründet. Die Mehrheitsbeteiligung wurde im vierten Quartal 2010 in DATALOG Schweiz AG umfirmiert. Hintergrund für die Umfirmierung sind ein konsistenter Markenauftritt mit daraus resultierenden Kostenreduzierungen und die schrittweise Angleichung des Leistungsspektrums entsprechend der Muttergesellschaft in Deutschland.

Nach Aufbaumaßnahmen in 2009 konnten in 2010 ausgewählte Key Accounts weiter entwickelt und neue hinzugewonnen werden. Erfolgreiche Initialprojekte ermöglichten gerade im Großkundenumfeld die Realisierung von Folgeaufträgen und die schrittweise Etablierung in ausgewählten Zielgruppen und -märkten. Durch intensive Vertriebs- und Marketingmaßnahmen sollen insbesondere in der Finanzdienstleistungsbranche vorhandene Potentiale in der Schweiz genutzt werden und verstärkt in 2011 zur Auslastung der Business Consulting- und CRM-Gruppe der DATALOG Group beitragen.

Die Tochter ibidem GmbH hat im Jahre 2010 Konsequenzen aus der Finanzkrise gezogen und verstärkt Maßnahmen ergriffen, ihr Kundenportfolio breiter aufzustellen. Das Bonner IT Beratungshaus richtete seine Aktivitäten neben dem gewohnten Großbankenumfeld in Richtung etablierter Telekommunikations- und Industrieunternehmen aus. Der Beratungsschwerpunkt des Unternehmens liegt auf Entwicklungslösungen hoch performanter Workflow- und Zahlungssysteme mit hohem Transaktionsvolumen. Ergriffene Maßnahmen in der strategischen Ausrichtung wie in der personellen Besetzung zeigten erste Erfolge und trugen zu einer Stabilisierung der Unternehmensergebnisse in 2010 bei. Vorhandene Auftragspotentiale konnten genutzt und weiter abgearbeitet werden. Somit hat sich das Jahr im Ergebnis positiv gestalten lassen. Der handelsrechtliche Erfolgsausweis sieht für das Jahr 2010 einen Gewinn von rund 29 Tsd. EUR vor. Durch die Erschließung breiterer Kundensegmente und die Intensivierung bestehender Vertriebspotentiale soll das Jahr 2011 die ibidem nachhaltig in die Gewinnzone führen und zu einem positiven Ergebnis der Gruppe beitragen.

Der Markt für qualifiziertes Personal präsentierte sich auch im Berichtsjahr unverändert schwierig. Auch wenn sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt aus Sicht der Arbeitgeber verbessern sollte, wird die Akquise qualifizierter Mitarbeiter unverändert schwierig bleiben. Hier werden sich die jeweiligen Fachgruppen auf Berufseinsteiger konzentrieren und damit mehr Zeit- und Geldaufwand von der Mitarbeiter-Akquise weg, hin zu einer validen Ausbildungs- und Karriereplanung verlegen.

Der Wettbewerb gliedert sich in viele kleine und wenige mittlere und große Unternehmen. DATALOG selbst zählt sich im Bereich des Software-Handels und beim prozessorientierten Lizenzmanagement zu den großen Unternehmen in der Branche und im Bereich IT-Services zu den Spezialanbietern.

2) Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Geschäftstätigkeit der DATALOG gliedert sich in die drei Bereiche:

a. Handel mit Microsoft Lizenzen (v.a. Volumenlizenzprogramme)

b. Handel mit Lizenzen anderer Hersteller

c. IT Services, insbesondere

c.a Beratungs- und Implementierungsleistungen auf der Basis von Microsoft Sharepoint

c.b Branchenorientierte CRM-Lösung Finance

c.c Branchenorientierte BI-Lösung Healthcare

c.d Dienstleistungen im Bereich IT Business Consulting

c.e Lizenzmanagement (SAM Compliance)

Mit ihrem breiten Leistungsspektrum ist die DATALOG bundesweit für namhafte Unternehmen und Institutionen tätig. Im Berichtsjahr wurden Projekte in verschiedenen Branchen erfolgreich realisiert. DATALOG konnte in 2010 durch die Intensivierung der bestehenden Geschäftsbeziehungen und durch die Akquisition neuer Projekte die Marktstellung mehr als behaupten, gerade im Mittelstandsbereich die eigene Position stärken und geringere Produktmargen sowie Verluste aus vereinzelten Kundenaktivitäten kompensieren.

Durch Zertifizierungen bzw. Autorisierungen des Herstellers Microsoft unterstreicht DATALOG seine starke Bindung an das Unternehmen und die strategische Ausrichtung am Technologieportfolio des Weltmarktführers. Dazu gehören insbesondere die folgenden Stati:

Microsoft Gold Certified Partner mit diversen Kompetenzen und Spezialisierungen

Large Account Reseller (LAR) / Enterprise Software Advisor (ESA)

Service Provider License Agreement Reseller (SPLAR).

a) Handel mit Microsoft Lizenzen

Über die Entwicklung des Umsatzes im Geschäft mit Microsoft Volumenlizenzprogrammen (Select, Enterprise Agreement, etc.) lassen sich aufgrund der starken Abhängigkeit von den Lizenzierungs-Modellen (einige Verträge werden von Microsoft direkt fakturiert) und den damit verbundenen Änderungen nur bedingt Aussagen treffen. DATALOG geht davon aus, dass dieser Geschäftsbereich auch in der Zukunft mit der notwendigen Flexibilität in der Handhabung unterschiedlichster Lizenzierungsmodelle einen wesentlichen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten wird.

Die nachhaltige Etablierung von Innovationen ist für die IT-Branche bedeutsam. Insbesondere Tendenzen wie Cloud Computing oder Application Service Providing (ASP) / Software as a Service (SAAS) haben in 2010 deutlich an Fahrt gewonnen, woraufhin DATALOG entsprechende Vorkehrungen getroffen hat, um Kundenanforderungen nachkommen zu können. Kritische Marktvolumen sollen hier in 2011 erreicht werden. DATALOG hält mit der Autorisierung als Microsoft "Service Provider License Agreement Reseller" (SPLAR) eine wichtige Position im stark wachsenden Markt für sogenannte Hosting-Lizenzen schon seit längerem inne und konnte im Jahr 2010 die Autorisierung im Bereich "Business Productivity Online Suite" (BPOS) von Microsoft ergänzen. Damit soll die strategische Ausrichtung in die "Cloud" mittels Microsoft Online Services verstärkt vorangetrieben werden. Erfolge bei Volumenlizenzverträgen mit großen Anbietern von Rechenzentrumsleistungen folgten in 2010 eine Reihe weiterer namhafter Abschlüsse im Kundenumfeld.

Gegenüber dem Stichtag 31. Dezember 2009 konnte die Anzahl der aktiven Verträge zum 31. Dezember 2010 um rund 17 % von 1.114 auf 1.299 erhöht werden.

Bei Microsoft Lizenzen verfügt DATALOG nach Angaben von Microsoft über einen Marktanteil von 13,0 % im deutschsprachigen Raum und ist einer der umsatzstärksten Handelspartner der Microsoft GmbH in Deutschland. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Marktanteil von DATALOG im deutschsprachigen Raum damit leicht erhöht. Ursache hierfür ist der Gewinn von Neukunden im Mittelstands- und Konzernumfeld. Durch die Intensivierung des Geschäfts mit größeren mittelständischen Unternehmen, soll ein wachstumsstarkes Segment weiter ausgebaut werden, welches gegenüber den Großunternehmen bei geringeren Akquisitionsrisiken auskömmlichere Margen bietet und Marktanteile gewinnen lässt.

b) Handel mit Produkten anderer Hersteller

Im Handel mit Software anderer Hersteller als Microsoft bietet DATALOG die Produkte von knapp 1.500 Herstellern an, wobei mit den Produkten von 682 Herstellern (Vj. 620) in 2010 Umsätze getätigt wurden.

DATALOG ist dabei unter anderem auch Adobe Gold Partner und Authorized License Center (ALC), Symantec Platinum Partner, McAfee Security Alliance Elite Partner, Trend Micro Affinity Plus Partner usw. eine vollständige Auflistung der Partnerschaften ist für Interessenten auf der DATALOG Webseite ersichtlich.

Im Geschäftsjahr 2010 setzte sich der Trend seitens der Hersteller fort, für autorisierten Lizenzvertrieb und attraktive Konditionen erhöhte Technologie Kompetenz einzufordern und in Kundenprojekten durch den Handelspartner zu gewährleisten. DATALOG intensiviert aus diesem Grunde die Qualifizierung seiner Mitarbeiter und Kundenbetreuer insbesondere für namhafte und gefragte Produkthersteller.

In 2011 wird DATALOG eine stärkere Fokussierung auf gezielte Produkt- und Lösungsanbieter vornehmen, bei Bedarf externe Unterstützung hinzuziehen.

c) IT-Services

Im Bereich IT-Services bietet DATALOG Lösungen und Leistungen in Bereichen an, die Spezialwissen verlangen und sich nicht auf das Massengeschäft konzentrieren. Als ein mittelständisches Unternehmen mit einer überschaubaren Anzahl von hoch qualifizierten Mitarbeitern kann DATALOG durch die Verstärkung der Vertriebs- und Marketingaktivitäten ein profitables Wachstum aus eigener Kraft und mit dem Markttrend realisieren. Neben den branchenunabhängigen Beratungsleistungen im Bereich SAM (Software Asset Management), ITIL (IT Infrastructure Library) und Vertragsmanagement positioniert sich DATALOG zunehmend branchenorientiert mit Lösungen im Bereich Healthcare und Finance.

c.a Beratungs- und Implementierungsleistungen auf Basis von Microsoft Sharepoint

DATALOG verfügt über umfassende Erfahrungen auf dem Gebiet der Microsoft IT-Infrastruktur und der Palette der Applikationsserver. Insbesondere wurde im vergangenen Geschäftsjahr das Thema Microsoft Sharepoint Portal Server mit der Version 2010 im Kundenumfeld etabliert und erarbeitet. Durch die Portallösung von Microsoft lassen sich die Geschäftsprozesse unserer Kunden in technische Lösungen fassen und Unternehmensabläufe in Workflows integrieren. Neben der Integration dieser Workflows realisieren wir auch Informationsportale für Intranet und Extranet, speziell im Bereich Healthcare.

Mit der Microsoft Zertifizierung "Gold-Kompetenz SharePoint" hat DATALOG in 2010 seine starke Position im Geschäfts- und Herstellerumfeld bestätigt bekommen. Partner wie Kunden nehmen die DATALOG als Kompetenzträger für SharePoint wahr und intensivieren ihr Engagement in Form von Projekten. Wachstumsraten im deutlich 2stelligen Bereich können nachhaltig erzielt werden. In Folge wurde in 2010 neben München am Standort Ratingen eine zusätzliche Infrastruktureinheit positioniert, welche die Nähe zum Kunden und die Knowhow Verfügbarkeit vor allem im Raum Nordrhein Westfalen gewährleisten soll. Die Etablierung paketierter Lösungen soll weiter forciert werden

c.b Branchenorientierte CRM-Lösung Finance

DATALOG hat auf Basis von Microsoft Dynamics CRM eine branchenorientierte Lösung für Finanzdienstleister entwickelt, welche sich die langjährige Erfahrung der Firmenberater aus dem Kundenbeziehungs- sowie Prozessmanagement zu Nutze macht. Speziell auf die Bereiche Asset- und Wealth Management, Banking und Investment ausgerichtet wurde in 2009 eine Lösung für Kundenbeziehungsmanagement fertig entwickelt und in 2010 bei einer Reihe von Kunden implementiert. Im Jahr 2010 konnten damit 21 % Wachstum gegenüber 2009 erzielt werden, ohne dass bei namhaften Großkunden aus dem Privatbanken und Versicherungsumfeld geplante Auftragspotentiale realisiert wurden. Mit der von Microsoft zertifizierten (Certified for Microsoft Dynamics) und maßgeschneiderten Produktlösung ergänzt um das reine Consulting durch DATALOG sollen vorhandene Kundenpotentiale aus Deutschland und der Schweiz wieder zu dynamischeren Wachstumsschritten in 2011 verhelfen. Auf Vertriebs- und Beratungsseite werden dazu weitere Kapazitäten geschaffen, um die Ableistung von Aufträgen und Projekten sicherzustellen.

c.c Branchenorientierte BI-Lösung Healthcare

Die Realisierung von BI-Lösungen mit Microsoft Technologien erlaubt aufgrund der hohen und umfassenden Beratungskompetenz (Business, Technologie und Lizensierung) sowie den niedrigen Lizenzkosten dieser Lösungen eine optimale Positionierung gegenüber den Marktbegleitern.

Speziell für den Bereich der Healthcare und Kliniken haben wir im Jahr 2010 die Lösungsbausteine weiter entwickelt und in einer Reihe von Kundenprojekten eingesetzt. Aufgrund längerer Akquise Zyklen und noch nicht realisierter Auftragspotentiale konnte im Jahr 2010 das Vorjahresniveau (2009) im Umsatz für den Bereich BI nicht erreicht werden. Der Umsatz ging um rund 40 % zurück. Dieser Bereich soll im Jahr 2011 durch personelle Verstärkung stärker ausgebaut werden und somit die Realisierung vorhandener Kundenpotentiale ermöglichen. Im Jahr 2011 plant DATALOG den Umsatz mit BI-Lösungen wieder auf das Niveau von 2009 zurückzuführen. Im Bereich der Krankenkassen arbeitet die DATALOG über Multiplikatoren an Werkzeugen für die Prozess- und Abrechnungsautomatisierung der Krankenkassen gegenüber den Leistungserbringern und Arzneimittelhersteller. Auch hier erwarten wir ein zweistelliges Wachstum gegenüber dem Vorjahr.

c.d Dienstleistung im Bereich IT Business Consulting

Um für Kunden durch umfassende Prozessanalysen und Optimierungskonzepte das IT-Geschäftsumfeld ganzheitlich abzubilden und Mehrwerte in Prozessen und organisatorischen Abläufen herauszuarbeiten, stellt DATALOG ein erfahrenes Beratungs-Team im Business Consulting Umfeld zur Verfügung. Zwischenzeitlich wurde der Anteil der Prozessberatung aus dem SAM (Software Asset Management) Portfolio in diese Gruppe integriert, die damit die Beratungskette vom Konfiguration Management über Vertragsmanagement und Software Asset Management bis hin zum IT Service Management bzw. ITIL abdecken kann. Diese Beratungsfelder bilden auch nach Meinung der gängigen Analysten, wie Gartner, einen logischen Zusammenhang und können im Markt damit optimal adressiert werden.

Umsatzrückgänge in 2010 von rund 20 % sollen in 2011 wieder kompensiert werden. Durch Aufstockung der vertrieblichen wie umsetzenden Kapazitäten gilt es bestehende Verkaufschancen und Auftragsmöglichkeiten herauszuarbeiten, was in Krisenzeiten mangels vorhandener Budgets und Investitionsbereitschaft seitens der Kunden untersagt blieb.

c.e Lizenzmanagement (SAM Compliance)

Beim Lizenzmanagement (SAM Compliance) besteht ein wesentlicher Teil der Beratungsleistung aus der Sicherstellung der korrekten Software-Lizenzierung zu einem Stichtag. Dazu werden bei der Einführung von SAM der Lebenszyklus bzw. der Einsatz von Standardsoftware hinsichtlich aller Phasen analysiert und betrachtet: Lizenzbeschaffung, Installation, Nutzung, kaufmännischer Verwaltung, Verwertung und Bedarfsplanung.

Nach der Einführung von SAM in einer Organisation ist der Kunde in der Lage, weitere Entwicklungen und Veränderungen gegebenenfalls mit Unterstützung von speziellen Software-Tools selbst zu dokumentieren und eine Lizenzbilanz zu erzeugen. Sind für den technischen Teil der Lösung individuelle Anpassungen oder Lösungen notwendig, kann dies - je nach Anforderung - durch Lösungen von Drittanbietern oder durch DATALOG-interne Ressourcen abgedeckt werden.

Nach Beendigung der Wirtschaftskrise stand im Jahr 2010 die Wiederbelebung des Bereiches Lizenzmanagement bzw. Software Asset Management Services im Vordergrund. Kunden reduzierten ihr Engagement in 2009 auf ein Minimum, trotz Notwendigkeit für ein nachhaltiges Lizenzmanagement. Die enge Kooperation mit den Lizenzberatern der Volumen-Lizenz-Gruppe intern und externen Partnern ermöglichte die Steigerung des Umsatzes bei Neu- wie Bestandskunden auf nahezu 100 % gegenüber dem Vorjahr.

Das Geschäftspotential lässt trotz zunehmenden Wettbewerb weitere Steigerungen in 2011 zu. DATALOG hat insbesondere die Vorteile des direkten Ansatzes des Lizenzmanagements an das Handelsgeschäft in seinem Dienstleistungsportfolio berücksichtigt, die Prozesse dahingehend optimiert und bietet für alle Unternehmensgrößen ein umfassendes Lösungskonzept. Nachdem die Ziele für das Berichtsjahr 2010 mehr als erfüllt wurden, plant DATALOG die steigende Entwicklung der Rohmarge im Bereich SAM-Services für das Jahr 2011 fortzusetzen und ein deutlich 2stelliges Wachstum zu erreichen.

3) Investitionen

Im Berichtsjahr wurden keine größeren Investitionen oder Beteiligungen vorgenommen.

4) Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Im Geschäftsjahr gab es keine gesonderten Finanzierungsmaßnahmen oder -vorhaben.

5) Personal- und Sozialbereich

DATALOG beschäftigte zum Ende des Berichtsjahres 106 Arbeitnehmer (Vj. 105). Im Geschäftsjahr wurden insgesamt TEUR 66 (Vj. TEUR 50) in die Qualifikation der Mitarbeiter investiert. Der hohe Standard der Qualifikation der gesamten Organisation wurde durch die im Berichtsjahr durchgeführte Prüfung des TÜV Süd bestätigt. DATALOG betreibt seit über zehn Jahren ein Qualitätsmanagementsystem, welches erstmals 1996 vom TÜV Süd zertifiziert wurde.

B. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Vermögenslage

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.573 oder 36 % gestiegen. Dies ist auf den im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 9.638) größeren Umsätzen im Dezember 2010 i. H. v. TEUR 15.509 zurückzuführen. Das kurzfristig gebundene Vermögen stieg in 2010 um TEUR 3.708, was im Wesentlichen auf die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der unfertigen Leistungen zurückzuführen ist. Bei den liquiden Mitteln kam es zu einer Erhöhung von TEUR 2.551, bei sonstigen Rückstellungen zu einer Erhöhung von TEUR 1.206 und bei Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung und sonstigen Verbindlichkeiten zu einer Erhöhung i. H. v. TEUR 4.547.

Das langfristig gebundene Vermögen ist mit 8,1 % oder TEUR 1.803 des Gesamtvermögens über das Eigenkapital in Höhe von TEUR 4.049 entsprechend langfristig finanziert.

2. Finanzlage

Das Gesamtkapital erhöht sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 6.199. Bei vollständiger Thesaurierung des Jahresüberschusses erhöht sich ebenfalls die Eigenkapitalquote von 17,9 % auf 18,3 %. Innerhalb des kurzfristigen Fremdkapitals kam es zu einer stichtagsbezogenen Erhöhung der Verbindlichkeiten um TEUR 3.209. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen im Wesentlichen gegenüber der Microsoft GmbH.

Die Liquidität der Gesellschaft ist durch den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 5.602 (Vj. TEUR 3.051) sicher gestellt.

3. Ertragslage

Für die Analyse der gesamten Ertragslage der DATALOG wird aus mehreren Gründen der Rohertrag mit Finanzergebnis als Bezugsgröße (= 100 %) herangezogen:

im Handel mit Volumenlizenzprogrammen werden keine prozentual gleichbleibenden Margen erzielt. Ausschlaggebend für die Beurteilung eines Geschäftes ist nur der absolut erzielbare Deckungsbeitrag. Verdeutlicht wird dies bei der Analyse der Ertragslage, wo mit einigen Großprojekten hohe Umsätze getätigt wurden, denen absolut zwar auskömmliche, aber relativ zum Umsatz eher niedrige Margen gegenüberstanden. Den teilweise relativ zum Umsatz gesehenen niedrigen Margen stehen entsprechend niedrige unternehmerische Risiken entgegen, da das Ausfallrisiko vom Lizenzgeber getragen wird.

ein Bestandteil der Kalkulation im Handel mit Volumenlizenzprogrammen ist die zeitlich verzögerte Zahlung an den Lizenzgeber. Die gesamten Zinserträge sind betriebswirtschaftlich dem Handel mit Volumenlizenzprogrammen zuzurechnen und in der Beurteilung der Ertragslage dem Rohertrag gleichzusetzen.

die Steuerung des Unternehmens und damit einhergehend die variable Entlohnung der Mitarbeiter bezieht sich im Wesentlichen auf den Rohertrag.

Im Berichtsjahr hat die DATALOG für das Gesamtunternehmen trotz stark gestiegener Umsätze eine leicht rückläufige Rohertragsquote gegenüber dem Vorjahr mit rund 21,1 % (Vj. 23,6 %) vom Umsatz erzielt.

Die Roherträge konnten mit wesentlich höheren absoluten Margen im Lizenzgeschäft gegenüber dem Vorjahresniveau ausgebaut werden.

Absolut haben sich die Personalaufwendungen um TEUR 88 oder 1,1 % gegenüber dem Vorjahr reduziert. Diese Reduzierung resultiert in erster Linie aus dem stärkeren Personalabgang Anfang 2010, welcher erst im Laufe des Jahres vollständig kompensiert wurde.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden um TEUR 287 oder 8,5 % erhöht. Im Wesentlichen wurden gegenüber dem Vorjahr vor allem die Aufwände bei den Fahrzeugkosten um TEUR 55, bei den Verkaufsprovisionen um TEUR 71 sowie bei den Fremdarbeiten um TEUR 123 erhöht.

DATALOG kann im Berichtsjahr erneut auf ein positives Ergebnis beim Ertrag im zwölften Jahr in Folge verweisen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit fiel im Berichtsjahr 2010 mit TEUR 2.596 somit um rund 300 % besser aus als das krisengeprägte Vorjahr (TEUR 823).

4. Kapitalflussrechnung

Im Berichtsjahr hat DATALOG einen positiven Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 3.043 (Vj. TEUR 42) erwirtschaftet. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass im Berichtsjahr die Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zugenommen haben.

C. Hinweise auf wesentliche Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Neben einer zeitnahen Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung, einem funktionierenden Mahnwesen und monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen verfügt DATALOG über weitere Systeme und organisatorische Maßnahmen, um Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen ergreifen zu können.

Die Basis für die Früherkennung von Chancen und Risiken wird mit der jährlichen Planung und der Ermittlung von Sollgrößen gelegt. Geplante Forecast- und Budgetwerte werden nach vertrieblichen und umsatzrealisierenden Gesichtspunkten aufgestellt, geprüft und in Einklang mit der gesamten unternehmerischen Ausrichtung gebracht.

Nach Bottom Up Prinzip werden Sollgrößen entsprechend dem zeitlichen Verlauf, je Abteilung, nach Mitarbeiter, Kunde und Projekt kalkuliert und für einen belastbaren Vergleich mit der tatsächlichen Geschäftsentwicklung ausgearbeitet.

Der Vorstand ist der Überzeugung, mit den getroffenen Maßnahmen wesentliche und bestandsgefährdende Risiken systematisch, strukturiert und flächendeckend identifizieren, bewerten und steuern zu können.

Der Vorstand hat damit geeignete Maßnahmen getroffen, insbesondere ein Überwachungssystem eingerichtet, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen früh erkannt werden (entsprechend den Vorschriften des § 91 Abs. 2 AktG).

Mittels einer konzipierten und in 2010 gestarteten Business Intelligence Lösung für die interne Datenanalyse sowie automatischer Kennzahlengenerierung wurde ein auf die Geschäftsabläufe und Ergebnisse ausgerichtetes neues Managementreporting aufgesetzt. Die Messung und Prüfung sogenannter Key Performance Indikatoren wird systemseitig schrittweise aufgesetzt und den Entscheidungsträgern zur Verfügung gestellt. In einer übergreifenden Data Warehouse Lösung werden die vorhandenen Datenquellen (Navision, CRM und Excel) erfasst, nach gewünschten Vorgaben ausgewertet und in Form von Berichtsworkflows an das Management geliefert. Damit können Soll-Ist-Abweichungen frühzeitig erfasst, Risiken wie Chancen noch besser kalkuliert und bei Bedarf Maßnahmen zur Gegensteuerung eingeleitet werden.

Die Gesellschaft sieht im Verlust von Mitarbeitern, welche wichtige Schlüsselpositionen im Unternehmen besetzen eine der Risiken der zukünftigen Entwicklung. Um derartige Risiken zu begrenzen werden unternehmenskritische Aufgabenstellungen von mehreren Mitarbeitern abgedeckt, um einem Wissensverlust durch Mitarbeiterfluktuation zu vermeiden.

Die Firma Microsoft ist weiterhin mit Abstand der bedeutendste Handelspartner auf Seite der Lieferanten. Parallel dazu wurden in der Vergangenheit und werden auch in Zukunft zusätzliche Dienstleistungsangebote entwickelt und Handelsqualifikationen mit anderen Herstellern systematisch auf- und ausgebaut.

Um einer möglichen Abhängigkeit von der Gestaltung und Abwicklung von Standardsoftwareverträgen sowie deren weiterer Margenentwicklung zu begegnen, wird neben der reinen Vermittlung die technische wie systemseitige Beratung von Lösungen verstärkt in den Vordergrund gerückt. Hierzu hat die Firma DATALOG personell wie prozessseitig Maßnahmen ergriffen, den Marktanforderungen zu entsprechen.

Auf der Abnehmerseite sind keine Abhängigkeiten von einzelnen Kunden oder Zielgruppen gegeben.

Einen wesentlichen Beitrag zur weiteren Unternehmensentwicklung wird neben Produktinnovationen bei Softwareherstellern, sowie neuen Lösungsangeboten das interne Cross-Selling zwischen dem Handel mit Softwarelizenzen zur Dienstleistung der DATALOG Software AG leisten. In diesem Zusammenhang ist auch die Entwicklung von branchenspezifischen Lösungen von Bedeutung, die den Marktzugang erleichtern und höhere Deckungsbeiträge bei Kunden ermöglichen. Dies umfasst zur Zeit eine Lösung für Kundenbeziehungsmanagement (CRM) für Banken und eine Lösung zur Optimierung von Kosten in Kliniken (Business Intelligence).

Bestandsgefährdende wirtschaftliche und/oder rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar.

Zu den wesentlichen Chancen der künftigen Entwicklung der Gesellschaft, gehört neben dem internen Wachstumspotential die nachhaltige Entwicklung und das Wachstum der Töchter ibidem GmbH und der DATALOG Schweiz AG in die DATALOG Software Competence Group. Kunden, Herstellern wie Partnern steht ein immer breiteres Spektrum zur Verfügung, um ihren Bedarf für IT-Lösungen, die erforderliche Dienstleistung und Beratung sowie Software Lizenzierung umfassend zu decken.

D. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge nach Abschluss des Geschäftsjahres, die von besonderer Bedeutung für die weitere Entwicklung wären, sind nicht aufgetreten.

Voraussichtliche Entwicklung

Aufgrund der gestiegenen Auftragsentwicklung sowie der nachhaltig positiven Markttendenzen werden die Umsätze in 2011 gegenüber 2010 weiter wachsen. Insgesamt wird von einer weiterhin positiven Ergebnisentwicklung des Gesamtunternehmens für 2011 ausgegangen. Die Ergebnisse aller Geschäftsbereiche im bisherigen Verlauf des Jahres 2011 bestätigen diese Einschätzung. Auch für das Jahr 2012 wird von einer nachhaltigen Steigerung des Umsatzes und Rohertrags ausgegangen. Produktneueinführungen sowie die bessere Nutzung von Synergien aus Lizenzgeschäft und Dienstleistung sollen den positiven Trend fortsetzen lassen.

 

München, 31. März 2011

Achim Herber

Dr. Clemens Brotzeller

Stefan Brotzler

Vorstände

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DATALOG Software AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Vorschriften der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, 6. Mai 2011

DR. KLEEBERG & PARTNER GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT

ppa.

Prechtl, Wirtschaftsprüfer

Marxer, Wirtschaftsprüfer

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