Textilveredlung Drechsel GmbH
Lohmühle 1, 95100 Selb, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Anette, geb. Zeidler Herold since 8/17/2022 | Managing Director |
Bernd Dipl.-Ing. Drechsel since 8/26/2003 | Managing Director |
Ernst Friedrich Dr. Drechsel since 8/26/2003 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Beneficial owner data is only accessible to registered users.
Shareholders
Company ownership and partner structure
4 shareholders
GmbH structure
2 of 4 shown
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Textilveredlung Drechsel GmbHSelbJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Als Dienstleister veredelt die Textilveredlung Drechsel GmbH, die 1950 als "Färberei Geipel & Drechsel" gegründet wurde, die Stoffe ihrer Kunden im Werkvertrag. Zu den Kunden zählen namhafte Textilhersteller aus Deutschland und benachbarten EU-Staaten. Das Produktionsspektrum reicht vom Waschen und Bleichen über das Färben bis zur Ausrüstung und Beschichtung von textilen Flächen im industriellen Maßstab. Veredelt werden vor allem technische Textilien, Sonnenschutztextilien, Haus- und Heimtextilien sowie Artikel für den Einsatz im Automobil-, Medizin- oder Militärsektor. Mit durchschnittlich 145 Mitarbeitern werden pro Tag zwischen 10 und 15 Tonnen verarbeitet. Kontinuierliche Investitionen in Gebäude und Anlagen sowie die Einführung eines Qualitäts-, Umwelt- und Energiemanagements (Erstzertifizierung durch die DEKRA im September 2015) sichern eine moderne und effiziente Produktion sowie die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Mit der Geipel & Drechsel GmbH u. Co. KG besteht seit Jahren ein Betriebspacht- und -überlassungsvertrag. 2. Forschung und Entwicklung Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden in enger Zusammenarbeit mit den kompetenten Labors namhafter chemischer Fabriken und Textilforschungsinstituten durchgeführt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Situation hat in den letzten 2 Jahren in unserer Branche vermehrt zu Insolvenzen und freiwilligen Firmenschließungen geführt, insbesondere bei den energieintensiven Unternehmen wie den Textilveredlern. Fehlende Alternativen zu den fossilen Brennstoffen, schlechte Planbarkeit bei der Versorgungssicherheit und den zukünftigen Kosten und die rasant wachsende Bürokratie fördern die Perspektivlosigkeit. Die aktuelle politische Lage in Deutschland lässt hier auch wenig Euphorie aufkommen. Die deutschen Unternehmen werden nach wie vor durch eine viel zu hohe Abgabenlast gegenüber den europäischen und außereuropäischen Mitbewerbern benachteiligt. Und es ist aktuell auch keine Besserung in Sicht. Im Gegenteil erhöhen die durch den Netzausbau steigenden Durchleitungsentgelte diese Abgabenlast noch weiter. Hier wäre dringend eine industriefreundlichere Politik nötig. Ebenso wie die Abgabenlast ist auch die Bürokratie in Deutschland und in der EU weitergewachsen. Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, Hinweisgeberschutzgesetz, weitere Verschärfungen in der Chemikaliengesetzgebung REACH, Verbotsverfahren für bestimmte chemische Produkte, neue Genehmigungspflichten und vor allem die CSRD Nachhaltigkeitsberichterstattung lassen viele Unternehmer an einer Zukunft in Deutschland als Produktionsstandort zweifeln. Unsere Branche steht gerade auch im Umweltbereich vor großen Herausforderungen. Die Überarbeitung der sogenannten BREF-Dokumente, die den "Stand der Technik" in den einzelnen Branchen beschreiben, mündet in den nächsten Jahren in deutlich abgesenkten Grenzwerten sowohl im Abwasser- als auch im Abluftbereich. Um die Wettbewerbsfähigkeit mit außereuropäischen Anbietern auch zukünftig sicherzustellen, sind innovative Lösungen gefragt. Die Situation im Personalbereich hat sich weiter verschlechtert: Es besteht weiterhin ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Selbst für Anlerntätigkeiten findet man kaum geeignete Mitarbeiter. Viele der von uns angebotenen Ausbildungsplätze in den verschiedensten Berufen können nicht besetzt werden, da es generell an Bewerbern fehlt. Wir als Unternehmen sind deshalb auf mehreren Ausbildungsmessen präsent und werben auch dort für Nachwuchs. Allerdings mit mäßigem Erfolg, da die wenigen Bewerber vor allem durch große Unternehmen und Behörden angezogen werden. Hier können wir nur gegensteuern durch eine entsprechende Anpassung des Lohnniveaus und weitere Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung, damit wir auch in Zukunft noch ausreichend Personal zur Bewältigung der Aufgaben bekommen. 2. Geschäftsverlauf Die Auftragslage war in 2023 größeren Schwankungen unterlegen. So wurde für die Monate Januar bis Juli sowie September und Oktober 2023 Kurzarbeit in verschiedenen Abteilungen angemeldet, um flexibel und effizient auf die sich stets verändernde Auftragslage zu reagieren. Die Gesamtleistung ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.865 gestiegen. Durch die eingetretene Entspannung im Bereich der Energiekosten und nach den Entlastungen des Energiepreiskostendämpfungsgesetzes konnte der Materialaufwand auf 32,4 % (Vj. 33,9 %) reduziert werden. Der Personalaufwand ist durch weitere, notwendige Lohnerhöhungen um absolut TEUR 948 gestiegen (von 45,9 % auf 46,4 %). Wir leisten ab 2023 einen zusätzlichen, über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehenden Beitrag zur Altersversorgung unserer Mitarbeiter und spiegeln den Respekt vor der Leistung unseres Teams in einer ergebnisabhängigen Sonderzahlung. Als energieintensives Unternehmen prägt die hohe Unsicherheit im Energiemarkt weiterhin unser Geschäft. Zu unserem Glück hatten wir 2020 einen 5-Jahresvertrag mit Festpreisen für den Bezug von Erdgas abgeschlossen. Dieser hat uns vor weiteren großen Preissteigerungen bewahrt. Allerdings besteht nach wie vor das Risiko, dass dieser im Fall einer bundes- bzw. europaweiten Gasmangellage sofort vom Versorger gekündigt würde. Auf Grund der zukünftigen Unsicherheiten bei der Energiebelieferung (vor allem Erdgas) und der geplanten Dekarbonisierung der Industrie wurde die geplante große Investition in 2022 zunächst komplett gestoppt. Im Berichtsjahr 2023 wurde das Investitionsprogramm wieder aufgenommen und wird im Herbst 2024 finalisiert werden. Es wird investiert in die Bestandsgebäude und in die Erweiterung des Maschinenparks, um die Wünsche unserer Kunden weiterhin bei hoher Effizienz und Nachhaltigkeit erfüllen zu können. Das Jahresergebnis 2023 in Höhe von TEUR 850 ist die Grundlage, um die Investitionen wirtschaftlich bewältigen zu können. Nur wenn wir die Mittel erwirtschaften und bei hoher Rentabilität die Kapitaldienstfähigkeit sicherstellen, schaffen wir das Potenzial, um unsere Gesellschaft am Standort Deutschland so zu positionieren, dass wir den politisch motivierten Anforderungen an Effizienz und Nachhaltigkeit bei fairer Entlohnung unserer Mitarbeiter genügen und zudem aber im weltweiten Wettbewerb bestehen können. Ohne das Potenzial zu laufender technischer Erneuerung können wir den Bestand der Firma nicht sichern. 3. Lage Die Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagevermögen belaufen sich auf TEUR 2.900. Davon entfallen TEUR 2.732 auf die im Bau befindlichen Anlagen und Ausstattungen. Das Jahr 2024 wird geprägt sein vom Abschluss der Investitionen. a) Ertragslage Nach einem sehr schwierigen Geschäftsjahr 2022 gelang es in 2023, an frühere Ergebnisse anzuschließen. Der Umsatz liegt mit TEUR 15.912 deutlich über dem Vorjahr (TEUR 14.047). Das Betriebsergebnis hat sich gegenüber 2022 mehr als verdoppelt, liegt aber noch TEUR 49 unter dem bislang erfolgreichsten Jahr 2021. Die Materialaufwandsquote zeigt den Rückgang bei den Energiekosten und reduziert sich um 0,5 %, der Materialaufwand steigt aber um absolut TEUR 390 an. Der Rohertrag liegt über dem Ergebnis 2021 und erklärt den Anstieg des Ergebnisses im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 499. Die Personalkosten stiegen absolut um TEUR 948 und zeigen weiterhin die generellen Lohnsteigerungen im Unternehmen. Um TEUR 21 gestiegene Vertriebskosten sind in gestiegenen Frachtkosten begründet. Der Betriebsaufwand profitiert mit um TEUR 39 gesunkenen Instandhaltungskosten. Um den Einsatz unserer Mitarbeiter gerade in herausfordernden Zeiten zu würdigen und die Bindung zum Unternehmen zu stärken, haben wir diese auch in 2023 am Unternehmenserfolg beteiligt. Die Abschreibungen reduzieren sich um TEUR 84, von einer Steigerung in 2024 nach Abschluss der in 2023 gezahlten Investitionen, darf ausgegangen werden. b) Finanzlage Bei Abschreibungen von TEUR 441 (Vj. TEUR 525) betragen die Cash Earnings TEUR 1.246 nach TEUR 806 im Vorjahr. Der Cash Flow sichert mit TEUR 2.300 das Investitionsprojekt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden in 2023 im Rahmen der in 2021 bereits zugesagten Förderkredite in Anspruch genommen. Die Einzahlungen liegen bei TEUR 3.263. Auszahlungen für Investitionen liegen TEUR 2.317 über dem Vorjahr und erfolgen planmäßig im Rahmen des Investitionskonzeptes, für das staatliche Zuschüsse beantragt sind. Im Dezember 2023 konnte der Investitionszuschuss der Regierung von Oberfranken im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaft" vollumfänglich abgerufen werden und die Einzahlung wurde noch in 2023 bei der Gesellschaft liquiditätswirksam. TEUR 567 sind bis Februar 2024 hiervon noch zu investieren. Die Zahlungsbereitschaft ist im Berichtsjahr durchgehend gewährleistet gewesen. Die finanzielle Ausstattung ist Garant einer soliden Geschäftsentwicklung auch in Krisenzeiten und ermöglicht den Eigenanteil für die geplanten Investitionen aus vorhandenen Mitteln zu finanzieren. c) Vermögenslage Das Gesamtvermögen erhöht sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 5.221 auf TEUR 16.105. Bei Abschreibungen von TEUR 441 erhöht sich das Sachanlagevermögen um TEUR 2.541. Die Anlagenquote beträgt 26,1 % nach 15,3 % im Vorjahr. Die Forderungen sind im Vergleich zum Vorjahr trotz gestiegener Umsatzerlöse gesunken um TEUR 98. Das Vorratsvermögen wurde nach einer Normalisierung des Rohstoffmarktes wieder abgebaut und sinkt um TEUR 216. Kurzfristige Rückstellungen erhöhen sich um TEUR 227. Langfristige Rückstellungen liegen auf Vorjahresniveau. Die Eigenkapitalquote trägt der Tatsache Rechnung, dass die Bilanzsumme um die Hälfte (TEUR 5.221) angestiegen ist und liegt bei liquiden Mitteln von 39 % der Bilanzsumme bei immer noch überdurchschnittlichen 62,7 % gegenüber 82,3 % im Vorjahr. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Eigenkapitalrentabilität berechnen wir mit dem Jahresergebnis im Verhältnis zum wirtschaftlichen Eigenkapital. Das wirtschaftliche Eigenkapital setzt sich zusammen aus dem bilanziellen Eigenkapital und 70,0 % des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen. Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 8,42 % (Vj. 3,92 %) und kann damit an das außerordentliche Jahr 2021 mit 8,6 % anschließen. Die liquiden Mittel belaufen sich auf 39,2 % (Vj. 25,3 %) der Bilanzsumme und sprechen für die finanzielle Leistungsfähigkeit. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt weiterhin als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Die Auftragslage im ersten Halbjahr 2024 ist immer noch als verhalten einzustufen, die Auftragseinbrüche in verschiedenen Bereichen haben sich einigermaßen normalisiert. Auf Grund dieser Entwicklung wird auch in 2024 in einigen Abteilungen kurz gearbeitet. Durch verschiedene Insolvenzen bzw. Betriebsschließungen im In- und Ausland bekommen wir immer wieder Neuanfragen. Inwieweit sich hieraus dauerhafte Geschäftsbeziehungen entwickeln, bleibt abzuwarten. Zum Teil sind diese Anfragen- ebenso wie laufende Forschungsprojekte - vielversprechend. Die Montage der neu investierten Maschinen und Anlagen hat zum Teil Ende 2023 begonnen. Die Warenschaumaschine und die Färbemaschine sind bereits in der Inbetriebnahme, der Spannrahmen wird auf Grund des großen Montageaufwands bis voraussichtlich Mitte November fertiggestellt. Damit gewinnen wir nicht nur die dringend benötigte Kapazitätserweiterung bei der Beschichtung, sondern vor allem auch eine Redundanz, die auf Grund des Alters der bestehenden Anlage (Baujahr 2001) dringend geboten ist. Nach erfolgter Inbetriebnahme der neuen Beschichtungsanlage soll die bestehende Maschine auf den neuesten technischen Stand gebracht werden. Die Aufträge hierzu wurden bereits vergeben. Der größte Unsicherheitsfaktor für die nächsten Jahre bleibt nach wie vor die Energie. Beim Erdgas haben wir bis Ende 2024 einen niedrigen Festpreis, ab 2025 werden diese Kosten aus heutiger Sicht ca. um den Faktor 3 höher sein. Diese enorme Kostensteigerung müssen wir an unsere Kunden weitergeben, Preisanpassungen sind hier leider unausweichlich. Beim Strom bewegen wir uns nach wie vor auf dem Spotmarkt und unterliegen dessen Schwankungen. Lieferengpässe bei Chemikalien, Farbstoffen und Hilfsmitteln sehen wir aktuell weniger, die Lieferzeiten sind aber generell etwas länger geworden als in den Vor-Pandemie-Jahren. Durch unsere Bevorratung können wir dies größtenteils kompensieren. Es laufen neue Projekte in der IT, der Optimierung von Prozessen und Anlagen, der Mitarbeiterqualifizierung und -fortbildung sowie der Verbesserung der Energieeffizienz, um uns stetig und zeitnah an die Veränderungen unseres Umfelds anzupassen. Wir gehen davon aus, vor Abschreibungen an das Ergebnis des Jahres 2023 anschließen zu können. IV. Chancen- und Risikobericht Dem Wettbewerb am Markt wird durch enge Partnerschaften mit den Kunden, hohen Qualitätsstandards sowie einer hohen Produktions- und Lieferflexibilität begegnet. Es gibt nach wie vor Anfragen neuer Kunden mit zum Teil vielversprechenden Projekten, überwiegend aus dem technischen Bereich. Auch der Wegfall von Wettbewerbern, die auf Grund der Energiepreissituation, fehlender Nachfolger oder Perspektivlosigkeit ihre Unternehmen schließen, führt zu Anfragen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und hohen Qualitätsstandards sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken nach wie vor gut gerüstet. Ein großes Risiko ist nach wie vor die zukünftige Energiepreisentwicklung in Deutschland bzw. Europa. Die Pläne zur Dekarbonisierung in Europa können nicht eingehalten werden ohne einen massiven Abbau oder die Abwanderung der energieintensiven Industrie. Gerade bei der Prozesswärme gibt es in der benötigten Menge noch keine Alternative zum Erdgas. Grüner Wasserstoff ist noch lange nicht verfügbar und es gibt nach wie vor nur vage Aussagen zu dessen Preisniveau. Für alternative Energieträger fehlt ebenso die Planbarkeit. Ende 2024 endet unser 5-Jahres Festpreisvertrag für Erdgas. Mit einem Anschlussvertrag zu aktuellen Marktkonditionen und der erneuten Erhöhung der CO 2 -Abgabe werden sich unsere Energiekosten ab 01.01.2025 ca. um Faktor 3 erhöhen. Dies kann zu einer Verschlechterung der Wettbewerbsfähigkeit und damit zu Auftrags- bzw. Kundenverlusten führen. Um dem entgegenzuwirken, laufen mehrere Projekte zu einer weiteren Verbesserung der Energieeffizienz und Nutzung von Abwärme, wie z.B. neue Software für das Energiemanagement, Kondensatwärmerückgewinnung mit Pufferspeichern, Warmwasser-Ringleitung etc. Auf Grund der Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Wir werden in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Allerdings sind wir bei der aktuellen Situation gezwungen, anfallende Kostensteigerungen direkt und in vollem Umfang an unsere Kunden weiterzugeben. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in unserem Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements unserer Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir konsequent eine konservative Risikopolitik und verzichten demzufolge auf risikobehaftete Finanzinstrumente. Unsere Ziele erreichen wir durch ein aktuell geführtes Mahnwesen und die Sicherung größerer Forderungen durch entsprechende Versicherungen. Freie liquide Mittel werden ausschließlich in risikoarme Papiere angelegt.
Selb, im September 2024 gez. Dr. Ernst Drechsel, Geschäftsführer gez. Bernd Drechsel, Geschäftsführer gez. Anette Herold, Geschäftsführerin Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Textilveredlung Drechsel GmbH hat ihren Sitz in Selb und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hof (Abt. B, Nr. 838) eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses entspricht den handelsrechtlichen Vorschriften sowie § 42 GmbHG. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 276 S. 1 HGB für die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung und den Offenlegungserleichterungen des § 327 HGB wird Gebrauch gemacht. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktivseite Immaterielle Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungspreisen von EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in vollem Umfang abgeschrieben. Zur Verbesserung des Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind Investitionszuschüsse für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in einem gesonderten Posten gemäß § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB bilanziert. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Wert angesetzt, der ihnen am Bilanzstichtag beizumessen ist. Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für erkennbare Wertminderungen und mögliche Risiken sind Abschläge vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Spezielle Risiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Wertpapiere, Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert aktiviert. Passivseite Rückstellungen für Pensionen sind auf der Basis eines Zinssatzes von 1,82 % nach versicherungsmathematischer Berechnung, entsprechend der PUC-Methode angesetzt. Bei der Berechnung fanden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck Anwendung. Auf Grund der geltenden Pensionsvereinbarung waren bei der Berechnung des Erfüllungsbetrages zukünftige Entwicklungen nicht zu berücksichtigen. Die Pensionsverpflichtungen von TEUR 450 werden gemäß § 246 Abs. 2 HGB um Planvermögen mit einem beizulegenden Zeitwert von TEUR 392 verrechnet. Die Steuerrückstellungen und übrigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. III. Angaben zu Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Aktivseite Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Passivseite Auf Grund der Anpassung nach § 253 Abs. 2 S. 1 HGB wird der Abzinsungszinssatz der Rückstellungen für Pensionen unter Verwendung des 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes ermittelt, anstatt wie bisher anhand des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 2 (Vj. TEUR 9) insoweit besteht eine Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen ausstehende Lieferantenrechnungen, Personalaufwendungen, Gewährleistungen und Rücklieferungen. Aufgliederung und Fristigkeit der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung von TEUR 9 sind mit Erträgen aus Rückdeckungsversicherungen von TEUR 40 verrechnet. IV. Sonstige Angaben Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Auf Grund des unregelmäßigen Auftragseingangs seitens der Kunden, dieser wiederum bedingt durch Lieferkettenprobleme, wurde für die Monate Januar bis Juli sowie September und Oktober 2023 Kurzarbeit angemeldet. Finanzielle Auswirkungen ergeben sich hieraus nicht. Haftungsverhältnisse Es bestehen Bürgschaften für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 617. Mit einer Inanspruchnahme aus dieser Verpflichtung ist derzeit nicht zu rechnen, da die Schuldnerin der Verbindlichkeiten geordnete wirtschaftliche Verhältnisse vorweist. Eine Versorgungsverpflichtung wurde auf einen Pensionsfonds übertragen. Für eine ausreichende Deckung hat die Textilveredlung Drechsel GmbH als Trägerunternehmen einzustehen. Mit einer Inanspruchnahme aus dieser Verpflichtung ist derzeit nicht zu rechnen, da ausreichendes Deckungskapital vorhanden ist. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 154. Im Rahmen von bereits begonnenen Investitionsvorhaben bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 2.100. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Geschäftsführung Die Geschäftsführung und Vertretung oblag im Geschäftsjahr 2023: Dr. Ernst Drechsel, Dipl.-Chemiker Bernd Drechsel, Dipl.-Ingenieur Anette Herold, Dipl.-Kaufmann Für die Angaben nach § 285 Nr. 9 HGB wird die Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB angewendet.
Selb, im September 2024 gez. Dr. Ernst Drechsel, Geschäftsführer gez. Bernd Drechsel, Geschäftsführer gez. Anette Herold, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 (Anlagenspiegel)
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersVorstehender zur Offenlegung bestimmter und nach § 327 HGB verkürzter Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Dem vollständigen Jahresabschluss wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: An die Textilveredlung Drechsel GmbH, Selb PrüfungsurteilWir haben den Jahresabschluss der Textilveredlung Drechsel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Textilveredlung Drechsel GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der International Standards on Auditing (ISAS) des International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom IAASB festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ● identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. ● gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. ● beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ● ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. ● beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zu Grunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. ● beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. ● führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zu Grunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zu Grunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Hof, 30. September 2024 RSG
GmbH
gez. v. Hesler, Wirtschaftsprüfer FeststellungDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 15.10.2024 festgestellt. |
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