Friese GmbH
Gewerbegebiet 3, 96524 Föritztal, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Joshua Repp since 10/25/2024 | Procura |
Sven-Arno Siepmann since 2/3/2016 | Managing Director |
Beneficial OwnersBeta
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
ShareholdersBeta
Company ownership structure and capital distribution
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Friese GmbHFöritztalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der FRIESE GMBHA. Geschäfts- und RahmenbedingungenDie Friese GmbH hat ihren Sitz am Standort Föritztal. Die Gesellschaft produziert und vertreibt Riffelwalzen für einseitige Wellpappenanlagen aller namenhaften Hersteller. Prägend für unsere Walzen ist die spezielle Oberflächenveredelung, wodurch hohe Laufeigenschaften sowie ein hoher Verschleißschutz erreicht werden. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor von FRIESE sind kundenspezifische Lösungen. Die Friese GmbH vertreibt ihre Walzen sowohl im Inland als auch auf den europäischen und weltweiten Märkten. Neben der Produktionsstätte am Hauptsitz der Gesellschaft in Föritztal befindet sich eine Verkaufsniederlassung der Gesellschaft in Virgina, USA sowie am Standort Bruneck in Italien. I. Darstellung des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses Die vorhandene wirtschaftspolitische Unsicherheit, insbesondere die Präsenz des Ukraine Kriegs, Inflation und Unwägbarkeiten der weiteren weltpolitischen Entwicklung haben das Geschäftsjahr 2023 geprägt. Unter schwierigen Rahmenbedingungen agierte die Friese GmbH als verlässlicher Partner für seine Kunden. 1. Allgemeine Wirtschaftslage Die ifo Konjunkturprognose vom 14.12.2023 verkündet eine allmähliche Erholung der Wirtschaft ab 2024. Die Inflation hat sich zum Ende des Jahres 2023 deutlich abgeschwächt. Das IFO-Instituts verkündet in seinem Bericht vom 24.01.2024 eine Wachstumsprognose des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 0,7 %. 2. Entwicklung der Branche Im Jahresbericht 2022/2023 des VDW (Verband der deutschen Wellpappenhersteller) ist die Wellpappe als umweltfreundliche flexible Verpackung nach wie vor gefragt. Dennoch konnte das Wachstum beim Umsatz und den Erlösen die drastisch gestiegenen Kosten für Rohpapiere und Energie im Jahr 2022 nicht kompensieren. Der Kostendruck auf die Verpackungsindustrie lastet wie in den Vorjahren unverändert auf die Branche. Dem Trend bzw. die von der EU angestrebte Quote für Mehrwegverpackungen bei Transportverpackungen ist aus Sicht des VDW ungerechtfertigt. Nach dessen Ansicht, kann sich die Wellpappe insbesondere durch ihre sehr gute Recyclingfähigkeit im Nachhaltigkeitsvergleich durchaus behaupten. FRIESE profitiert von der weltweiten Akzeptanz der Wellpappe als Transportverpackung. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung der Unternehmensaktivitäten nutzt FRIESE die Kennzahlen Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis. 4. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsatzerlöse stiegen im Geschäftsjahr um 17,6% auf 12.715 TEUR (VJ 10.815 TEUR). Das Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr beträgt 1.900 TEUR (VJ 1.469 TEUR) und resultiert vor allem aus der Zunahme des Neuwalzengeschäfts. Die Preissteigerungen im Bereich Beschaffung führten zu notwendig werdender Anpassung der Verkaufspreise, welche sich unmittelbar im Umsatzergebnis niederschlagen. Die Exportquote hat sich gegenüber dem Vorjahr um 5 % von 82 % (Vorjahr) auf 87 % erhöht. Das Umsatzwachstum resultiert explizit aus der Zunahme des Auslandsgeschäftes. Die Auftragseingänge gestalteten sich im dritten Quartal 2023 leicht rückläufig. Insgesamt lag der Auftragseingang 3% unter dem des Vorjahres. Dennoch platziert sich der Auftragsbestand auf einem hohen Niveau und bietet eine stabile Ausgangsbasis für das Geschäftsjahr 2024. Die im Jahr 2022 prognostizierten Erwartungen eines moderaten Anstieges der Umsatzerlöse und Jahresergebnisses konnten im Berichtsjahr umgesetzt und teils übertroffen werden. 5. Produktion Effizienz und optimale Kapazitätsauslastung spielen eine entscheidende Rolle. FRIESE hat im Berichtjahr 2023 damit begonnen, in verschiedenen Fertigungsbereichen die Prozesse zu verbessern. Zu Beginn des Jahres erfolgte die Inbetriebnahme einer Schwerdrehmaschine für die Aufbereitung von zur Regeneration vorgesehener Walzen als auch eine zweite Poliermaschine für die Endbehandlung. Damit konnte eine deutliche Verbesserung des Durchlaufs der Walzen in diesen Fertigungsabschnitten erreicht werden. Eines der wichtigsten Ziele bleibt es, die Produktivität kontinuierlich zu steigern. FRIESE rechnet für die kommenden Jahre mit einem steigenden Produktionsvolumen. Projekte mit dem Schwerpunkt Steigerung der Effizienz und Senkung der Betriebskosten stehen weiterhin im Mittelpunkt. 6. Beschaffung FRIESE arbeitet weiterhin an der Optimierung seines Lieferantenpools, um die in 2022 teils stark gestiegenen Preise bei nahezu allen Komponenten für die nächsten Jahre stabil zu halten. Langfristige Zielstellung ist es, durch Neuverhandlungen unter Ausnutzung der Wettbewerbssituation bei Lieferanten, die Einkaufspreise zu optimieren. Angesichts steigender Logistikkosten und anhaltend hoher Kosten für Energie und Rohstoffe ist jedoch eine Kostensenkung im Bereich Beschaffung vorerst nicht absehbar. Grundlegende Änderungen in der Lieferantenstruktur sind im Geschäftsjahr 2023 nicht erfolgt. FRIESE setzt auf die enge Zusammenarbeit und Kommunikation mit den bisherigen Geschäftspartnern. Möglichkeiten von Dual Sourcing werden permanent geprüft. Das Einkaufsvolumen an dickwandigen Stahlrohren betrug im Berichtszeitraum 2.242 TEUR (VJ 2.374 TEUR). Neben den Walzenrohrkörpern gehören Wälzlagerungen, HVOF-Pulver für die Beschichtung als auch Zapfenmaterial zu den kostenintensivsten Rohmaterialien. 7. Investitionen Die Investitionspolitik von FRIESE im Jahr 2023 ist geprägt von Baumaßnahmen als auch von Investitionen in Maschinen und technische Anlagen. Einige Projekte befinden sich zum Ende des Jahres noch in der Umsetzung. Der zeitliche Ablauf der Umsetzung wurde bislang eingehalten, so dass einer termingerechten Inbetriebnahme der Anschaffungen im Jahr 2024 nichts im Wege steht. Die Investitionen in Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögensgegenstände betrugen im Berichtsjahr insgesamt 3.308 TEUR. Hierauf entfallen auf geleistete Anzahlungen:
Weitere Anschaffungen betreffen:
8. Mitarbeiter Ende 2023 beschäftigte FRIESE Mitarbeiter 69 (Vj. 69), darunter 4 Auszubildende (Vj. 6) in den Berufen Zerspanungsmechaniker und Industriemechaniker. 9. Darstellung des Geschäftsergebnisses FRIESE konnte im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von 422 TEUR (VJ: 247 TEUR) erwirtschaften. Die Geschäftsleitung ist unter Berücksichtigung des Geschäftsverlaufs und der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2023 mit dem erzielten Jahresergebnis insgesamt zufrieden. II. Lage der Gesellschaft 1. Ertragslage Die Umsatzerlöse betragen im Berichtsjahr 12.715 TEUR (Vorjahr: 10.815 TEUR) und übertreffen mit 17,6 % (1.900 TEUR) den Vorjahresumsatz. Während sich die Erlöse im Inland um 265 TEUR verringerten, ist ein Anstieg des Exportanteils um 2.165 TEUR zu verzeichnen.
Unter Einbeziehung der Bestände an fertigen und unfertigen Erzeugnissen beträgt die Gesamtleistung des Unternehmens 12.833 TEUR (VJ 11.132 TEUR), ein Plus von 1.701 TEUR gegenüber dem Vorjahr.
Kennzahlen
Trotz gestiegener Zahl an Neuwalzen liegt die Materialaufwandsquote wie im Vorjahr bei 38 %. Hier zeigt sich, dass Preiserhöhungen im Bereich Beschaffung erfolgreich auf die Verkaufspreise umgelegt werden konnten. Der Materialaufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe beträgt 4.629 TEUR (VJ 3.939 TEUR), das bedeutet einen Anstieg von 690 TEUR. Die Fremdleistungskosten sind nahezu konstant geblieben. Sie betragen 293 TEUR (VJ 279 TEUR). Aufgrund des ungeplanten intensiven Reparaturaufwandes an einigen Anlagen der Fertigung, wie im Bereich Wärmebehandlung, musste FRIESE auf Fremdfirmen zurückgreifen, weshalb hier die Kosten um 65 TEUR anstiegen. In anderen Kategorien dieser Kostenart hingegen verringerten sich Kosten, insbesondere die Position Verchromen von Walzen. Die Personalaufwendungen betragen im Berichtsjahr 3.543 TEUR (VJ 3.272 TEUR) ein Anstieg von 271 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Dabei hat sich die Mitarbeiterzahl gegenüber 2022 nicht verändert. Die Erhöhung resultiert u.a. aufgrund der Übernahme von Auszubildenden ins Arbeitsverhältnis, der Anpassung von Löhnen und Gehältern als auch der Bildung von Rückstellungen. Des Weiteren wurden an die Mitarbeiter Inflationsausgleichsprämien gezahlt. Die Abschreibungen haben sich aufgrund der getätigten Investitionen in 2022 von 428 TEUR im Vorjahr auf 454 TEUR im Berichtsjahr erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 3.404 TEUR (VJ 3.075 TEUR). Der Anstieg beträgt 329 TEUR. Die gestiegenen Kosten beruhen insbesondere auf eine Intensivierung der Vertriebsaktivitäten und höheren Repräsentationskosten. Darüber hinaus haben sich Reparaturaufwendungen sowie die Beratungskosten erhöht. Für die Finanzierung von Investitionen wurden Bankkredite beansprucht, deren Zinsen im Berichtsjahr 44 TEUR (VJ 4 TEUR) betragen. Das Jahresergebnis hat sich um 175 TEUR gegenüber dem Vorjahr verbessert. Es beträgt 422 TEUR (VJ 247 TEUR). 2. Finanzlage Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten betragen zum Bilanzstichtag 238 TEUR (VJ 259 TEUR) und sind im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant geblieben. Aufgrund der Investitionstätigkeit wurden Bankfinanzierungen in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich zum Jahresende von 151 TEUR im Vorjahr auf 2.666 TEUR im Berichtsjahr erhöht.
Der nach vereinfachter Formel dargestellte Cashflow errechnet sich aus dem Jahresüberschuss zuzüglich der Abschreibungen. Infolge des erzielten Jahresüberschusses weist die Kennzahl einen Anstieg um 201 TEUR aus. 3. Vermögenslage Insbesondere die Investitionstätigkeit von FRIESE führte zu einer Erhöhung der Bilanzsumme um 3.337 TEUR auf 12.314 TEUR (VJ 8.977 TEUR). Aktiva Den Zugängen im Anlagevermögen in Höhe von 3.308 TEUR stehen Abschreibungen in Höhe von 454 TEUR gegenüber. Insgesamt hat sich das Anlagevermögen um 2.854 TEUR auf 6.970 TEUR (VJ 4.116 TEUR) im Berichtsjahr erhöht. Der Anteil des Anlagevermögens zur Bilanzsumme liegt bei 57 % (VJ 46 %). Das Umlaufvermögen hat sich in seiner Summe um 465 TEUR auf 5.319 TEUR (VJ 4.854 TEUR) gegenüber dem Vorjahr erhöht. Änderungen ergaben sich innerhalb der einzelnen Positionen des Umlaufvermögens. Die Bilanzposition Vorräte insgesamt betrug am Ende des Geschäftsjahres 2.478 TEUR (VJ 2.855 TEUR), ein Rückgang um 377 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen verringerte sich zum Jahresende von 2.916 TEUR im Vorjahr auf 2.546 TEUR um 370 TEUR. Die Position erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wird nach § 268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Diese veränderte sich von 1.413 TEUR auf 1.539 TEUR im Berichtsjahr um 126 TEUR. Die Bilanzposition Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände beträgt zum Jahresende 2.603 TEUR (VJ 1.739 TEUR) und ist gegenüber dem Vorjahr um 864 TEUR angestiegen. Der Forderungsbestand ist im Jahr 2023 aufgrund der guten Umsatzentwicklung angewachsen und beträgt zum Jahresende 2.147 TEUR (VJ 1.375 TEUR), was einer Zunahme von 772 TEUR entspricht. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen 357 TEUR (VJ 198 TEUR). Die Erhöhung beruht auf steuerliche Abgrenzungen. Der Rechnungsabgrenzungsposten beträgt 25 TEUR (VJ 8 TEUR) und grenzt u.a. die Kosten für Wartungs- und Serviceverträge im IT-Bereich ab. Passiva Die Eigenkapitalausstattung bleibt weiterhin sehr gut. Ohne Berücksichtigung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse in Höhe von 36 TEUR (VJ 51 TEUR) beträgt das Eigenkapital 8.619 TEUR (VJ 8.197 TEUR). Die Eigenkapitalquote hat sich im Jahr 2023 von 91 % im Vorjahr auf 70% zum Jahresende verringert. Dies ist auf die stark gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (2.666 TEUR, VJ 151 TEUR) im Rahmen der hohen Investitionstätigkeit von FRIESE in 2023 zurückzuführen. Rückstellungen wurden in ausreichender Höhe gebildet. Die Steuerrückstellungen betreffen ausschließlich das Jahr 2023 und betragen 119 TEUR. Weitere Rückstellungen betreffen u.a. Personalaufwendungen, ausstehende Rechnungen insbesondere für Umsatzprovisionen als auch Gewährleistungsrückstellungen sowie Rückstellungen für Beratung und Abschlusskosten. B. PrognoseberichtAufgrund des soliden Auftragsniveaus am Ende des Berichtsjahres sowie den beständigen Auftragseingängen in 2023 als auch zu Beginn des neuen Geschäftsjahres geht FRIESE von einer leicht verbesserten Umsatz- und Ergebnissituation für das Jahr 2024 aus. Die aktuellen politischen Rahmenbedingungen und konjunkturellen Prognosen, bestehende Unwägbarkeiten der Weltwirtschaft als auch geopolitischer Konflikte - aktuell Nahost - erschweren jedoch das uneingeschränkte unternehmerische Handeln. Darüber hinaus ergeben sich herausfordernde Wettbewerbssituationen durch die aktuelle Konkurrenzsituation. FRIESE verfolgt die Strategie, die Qualität der Riffelwalzen und den Nutzen für die Kunden in den Mittelpunkt zu stellen. Von der erfolgreichen Positionierung des Unternehmens in vielen Märkten kann FRIESE langfristig profitieren. Der Ausbau der Marktposition soll weiter vorangetrieben werden. Chancen im Sinne einer positiven Prognose- bzw. Zielerreichung sehen wir im Wesentlichen in der Umsetzung der Investitionsprojekte. C. Risiken und RisikomanagementDas Risikomanagement von FRIESE ist ein integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen. Wesentliche Bausteine sind die Analyse, Beobachtung und Bewertung von erkennbaren Risiken. Zurzeit und in absehbarer Zukunft bestehen nach Einschätzung der Unternehmensleitung keine bestandsgefährdenden wesentlichen Einzelrisiken, die als existenzbedrohend einzustufen sind. Die regelmäßige Berichterstattung an die Geschäftsleitung sowie durchgeführte Soll-IST Analysen der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage lassen Abweichungen frühzeitig erkennen und analysieren. Gegenmaßnahmen zur Beseitigung oder Minimierung der erkannten Risiken sind umgehend zu ergreifen. Das Risikomanagement umfasst dabei die Identifizierung, Quantifizierung, Limitierung und Überwachung sowie das Reporting der Risiken. Gegenüber den Vorjahren hat sich die Risikostruktur des Unternehmens nicht geändert. Relevante Risiken sehen wir insbesondere in folgenden Kategorien: Externe Rahmenbedingungen: Als bedeutend werden Risiken wie geopolitischer Ereignisse, Handelskonflikte und neue Wettbewerber eingeschätzt. Zusätzlich besteht das Risiko, Preissteigerungen im Einkauf nicht an die Kunden weitergeben zu können, was sich negativ auf die Finanz- und Ertragslage des Unternehmens auswirken könnte. Handels- und Exportbeschränkungen in Zusammenhang mit dem Ukraine Krieg beeinflussen nach wie vor negativ die Geschäftsentwicklung. Die sich hieraus ergebenden Risiken auf die Geschäftsentwicklung werden derzeit als moderat eingestuft. Finanzwirtschaftliche Risiken: FRIESE verfügt über ausreichend abgeschlossene Finanzierungsvereinbarungen, welche die Liquidität des Unternehmens sichern. Das Risiko möglicher Forderungsausfälle wird durch permanente Überwachung des Forderungsbestandes und der Forderungsstruktur gering gehalten. FRIESE sichert die Forderungen im Auslandsgeschäft teils durch Vorauskasse und Akkreditive ab. Für das Neuwalzengeschäft werden grundsätzlich Anzahlungen vor Beginn der Auftragsabwicklung bzw. Fertigung der Walzen eingefordert. Die Finanzplanung im Unternehmen wird permanent überprüft, Abweichungen analysiert und falls notwendig gegengesteuert. Die Finanzierung der aktuell laufenden Investitionsprojekte Hallenneubau und Riffelwalzenschleifmaschine sind über langfristige Kredite abgesichert. Die finanzwirtschaftlichen Risiken werden von der Geschäftsleitung derzeit als gering eingestuft. Risiken aus operativer Tätigkeit Hierzu zählen insbesondere die Beschaffungsrisiken. Preissteigerungen belasten die Kostenstrukturen im Unternehmen. Im Rahmen des Risikomanagements gilt es, die Preisentwicklungen rechtzeitig zu erkennen und diese Risiken über entsprechende Teuerungszuschläge an die Kunden weiterzugeben. Angesichts der Zielstellung des Unternehmens einer steigender Absatz- und Umsatzentwicklung rückt die termingerechte Materialbereitstellung verstärkt in den Fokus. Lieferengpässe können zu eigenen Lieferverzögerungen führen und in der Folge das Jahresergebnis negativ beeinflussen. Diesem Risiko begegnet FRIESE mit langfristigen Lieferantenbeziehungen und Lieferverträgen als auch den Aufbau der Zusammenarbeit mit unabhängigen Zweitlieferanten. Die Risiken aus operativer Tätigkeit werden als gering eingestuft. Insgesamt stellen die beschriebenen Maßnahmen einen kontrollierten Umgang mit erkennbaren Risiken sicher. D. Forschung und EntwicklungUnsere Gesellschaft ist nicht in der Grundlagenforschung tätig. Mit unserer Entwicklungstätigkeit verfolgen wir das Ziel, insbesondere neue Lösungen für bisherige Produktionsverfahren und Fertigungsprozesse im Bereich Oberflächenveredelung und Oberflächenhärte zu entwickeln. Es erfolgen regelmäßig Testläufe, Messungen und Versuche bei Kunden, bei welchen die technischen Veränderungen an den Riffelwalzen in der Praxis erprobt werden.
Föritztal, den 26. Juli 2024 Sven Siepmann, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023A) ALLGEMEINER TEIL1. Allgemeine Angaben Die Firma der Gesellschaft lautet Friese GmbH. Sitz der Gesellschaft ist Föritztal. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 506938 im Handelsregister beim Amtsgericht Jena eingetragen. Der Jahresabschluss der Friese GmbH, Föritztal, wurde aufgrund der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches, der Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages erstellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach den Vorschriften für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften gemäß§ 266 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß§ 275 Abs. 2 HGB. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Der Bestandsnachweis für das Anlagevermögen erfolgte durch eine Anlagenbuchhaltung, aus der neben Anschaffungsdatum und Anschaffungskosten auch die Abschreibungen und die jeweiligen Restbuchwerte sowie die Zu- und Abgänge ersichtlich sind. Die immateriellen Wirtschaftsgüter und die Sachanlagen wurden mit den ursprünglichen Anschaffungskosten angesetzt und bis 2009 unter Zugrundelegung der steuerlich zulässigen Abschreibungssätze abgeschrieben. Zugänge ab 2010 werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Es werden folgende Nutzungsdauern angewendet:
Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten oder, im Falle einer dauerhaften Wertminderung, den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Das Vorratsvermögen ist zum Bilanzstichtag körperlich aufgenommen worden. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind unter Berücksichtigung des gesetzlichen Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Marktpreis am Abschlussstichtag angesetzt worden. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Die fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Die erhaltenen Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt worden. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Zum Bilanzstichtag werden die Forderungen in fremder Währung mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert ausgesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Im Zusammenhang mit der Herstellung von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens erhaltene Zuschüsse sind im Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellungen wurden mit dem voraussichtlich notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Bei der Bewertung wurde das Vorsichtsprinzip beachtet. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten in fremder Währung bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge sowie auf steuerliche Zinsvorträge im Sinne des § 4h EStG i.V.m. § 8a KStG gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. B) Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und VerlustrechnungDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im (Brutto-)Anlagenspiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt. Die erhaltenen Anzahlungen wurden im Berichtsjahr analog dem Vorjahr gemäß§ 268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen zum Stichtag nicht. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind 43 TEUR an Steuererstattungsansprüchen ausgewiesen, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen u.a. ausstehende Rechnungen, die Jahresabschlusskosten, Ansprüche der Arbeitnehmer aus Resturlaub und Überstunden und Sonderzahlungen für Arbeitnehmer, Gewährleistungen und Aufwendungen für Handelsprovisionen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben eine in Höhe von 116 TEUR eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, in Höhe von 1.286 TEUR zwischen einem und fünf Jahren und in Höhe von 1.264 TEUR von über fünf Jahren. Die weiteren Verbindlichkeiten haben jeweils eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestanden zum Stichtag keine. C) Ergänzende Angaben1. Angaben über Haftungsverhältnisse und finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2023 bestehen keine Bürgschaftspflichten und andere Haftungsverpflichtungen gegenüber Dritten. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen jährliche Zahlungsverpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von 52 TEUR (Vj. 34 TEUR). 2. Organe Zum Geschäftsführer war im Geschäftsjahr bestellt: Herr Sven-Arno Siepmann, Hofheim i. UFr. Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt gemäß§ 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB. 3. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 65 Mitarbeiter (Vj. 63) und zwar 44 gewerbliche Arbeitnehmer (Vj. 42) und 21 Angestellte (Vj. 21) beschäftigt. Darüber hinaus wurden durchschnittlich 4 Auszubildende (Vj. 6) beschäftigt. 4. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschaftsversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 422.473,49 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Finanzanlagen (in EUR)
D) NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Föritztal, den 26. Juli 2024 Sven Siepmann, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Friese GmbH, Föritztal Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht Wir haben den Jahresabschluss der Friese GmbH, Föritztal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Friese GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht Entgegen §§ 285 Nr. 14 und Nr. 14a HGB wurden im Anhang der Name und Sitz des Mutterunternehmens der Kapitalgesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, sowie der Name und Sitz des Mutterunternehmens der Kapitalgesellschaft, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, nicht angegeben. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 26. Juli 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Marco See, Wirtschaftsprüfer Christian König, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 07.10.2024 festgestellt. |
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