Master Data

Registry
Register court München HRB 189004
Previous
Platin 546. GmbH
Registered
3/2/2010
Industry
Provision of fundraising servicesAgents involved in the sale of furnitureComputer consultancy activities
Purpose
Verkaufsgetriebene Generierung von Neukunden, Marketing und Kundenbetreuung zusammen mit Implementierungs-Dienstleistungen, um IT-Service -Management und andere geschäftsbezogene Dienstleistungen anzubieten und zu vertreiben.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Russell Scott Eimer
since 3/10/2020
Managing Director
Mark Aidan Cockerill
since 12/3/2018
Managing Director

Beneficial Owners
Beta

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
ServiceNow Ireland LimitedIRL
100.00%

Shareholders
Beta

Name
Location
Share
ServiceNow Ireland Limited
Ireland
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Service-now.com GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Inhaltsverzeichnis

1. Grundlegende Informationen zur Gesellschaft und makroökonomische Landschaft

1.1 Geschäftsmodell

1.2 Geschäftsentwicklung

1.3 Allgemeine Wirtschaftslage

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.1 Vermögenslage

2.2 Finanzlage

2.3 Ertragslage

2.4 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

3. Bericht zu Risiken und Chancen

3.1 Risiken

3.1.1 Geschäftsrisiken

3.1.2 Personalrisiken

3.1.3 Wettbewerbsrisiken

3.1.4 Finanzierungs-, Liquiditäts- und Währungsrisiken

3.1.5 IT-Risiken

3.1.6 Steuerrisiken

3.1.7 Ertragsrisiken

3.1.8 Gesamtrisiken

3.1.9 Chancen

4. Forschung und Entwicklung

5. Niederlassungen

6. Prognose

7. Nachtragsbericht10

1. Grundlegende Informationen zur Gesellschaft und makroökonomische Landschaft

1.1 Geschäftsmodell

Die Service-now.com GmbH (die "Gesellschaft") ist Teil der weltweiten ServiceNow-Gruppe mit Sitz in Santa Clara, Kalifornien, USA, und ist in erster Linie zuständig für Vertrieb und Marketing zur Unterstützung des Vertriebs der ServiceNow-Produkte. Die ServiceNow-Gruppe ist ein Anbieter von Lösungen im Bereich Enterprise Cloud Computing, mit denen digitale Arbeitsabläufe für global tätige Unternehmen definiert, strukturiert, verwaltet und automatisiert werden. Die Gesellschaft arbeitet nach einem Kostenaufschlagsmodell mit der ServiceNow Nederland B.V. sowie der ServiceNow Ireland Ltd. Operative Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Erbringung der Dienstleistungen stehen, werden mit dem Aufschlag in Rechnung gestellt.

Da die Gesellschaft als Dienstleistungsunternehmen im Rahmen der weltweiten ServiceNow-Gruppe tätig ist, ist es generell abhängig von der Entwicklung der Marke ServiceNow und deren Angebot auf dem deutschen Markt.

1.2 Geschäftsentwicklung

In dem am 31. Dezember 2023 abgeschlossenen Geschäftsjahr verzeichnete die Gesellschaft einen Anstieg der Mitarbeiterzahl, der dem erhöhten Produktangebot der ServiceNow-Gruppe entspricht. Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten stieg von 426 (2022) auf 480 (2023).

Die Gesellschaft hat ihre Investitionen in Rechenzentrumskapazitäten, Mitarbeiter und seine Geschäftseinrichtungen fortgesetzt. Dies hatte eine Zunahme bei den entsprechenden Vermögenswerten in der Bilanz und eine Steigerung der Aufwendungen für Mitarbeiter, Rechenzentren und Geschäftsräume (u.a. Lohnkosten, Abschreibungen und Mietaufwand) zur Folge. Im Jahr 2021 erwarb die Gesellschaft die Swarm64 AS ("Tochtergesellschaft"), ein in Oslo, Norwegen, eingetragenes Unternehmen, für einen Betrag von 27,7 Mio. EUR. Zudem wurde eine Wertminderung von 8,5 Mio. EUR erfasst, da die Geschäftsaktivitäten der Swarm64 von der Geschäftsführung eingestellt und die geistigen Eigentumsrechte der Swarm64 an andere Unternehmen der ServiceNow-Gruppe verkauft wurden. Grundlage, für die im Jahr 2021 erfasste Wertminderung war das Eigenkapital der Swarm64 AS zum 31. Dezember 2021 zuzüglich der Verbindlichkeiten, die im Jahr 2024 in Eigenkapital umgewandelt werden sollen. Die Gesellschaft hat die Finanzlage von Swarm64 auf der Grundlage des Eigenkapitals von Swarm64 zum 31. Dezember 2023 neu bewertet und hält keine weitere Wertminderung für erforderlich.

Mit Wirkung vom 11. April 2022 schloss die Gesellschaft einen Vertrag über Cash-Pooling und damit verbundene Dienstleistungen mit der ServiceNow International Treasury Limited ("ITC") in Zusammenarbeit mit der J.P. Morgan SE Dublin Branch (die "Bank") ab, um die Verwaltung der Cashflows der Gesellschaft und der damit verbundenen Treasury-Funktionen zu zentralisieren und zu optimieren.

Gemäß der oben genannten Vereinbarung werden die Bankguthaben der Gesellschaft täglich oder auf einer anderen, von der ITC und der Gesellschaft gemeinsam festgelegten Grundlage an die ITC übertragen.

Die an die ITC überwiesenen Mittel, zusammen mit den darauf anfallenden Zinsen, abzüglich der von der ITC erhaltenen Mittel und den aufgelaufenen Zinszahlungen, werden als "Nettofinanzierungssaldo" bezeichnet. Ist der Nettofinanzierungssaldo an einem beliebigen Tag negativ, ist die Gesellschaft verpflichtet, Zinsen auf diesen Nettofinanzierungssaldo in Höhe des aktuellen marktüblichen Benchmark-Basissatzes zuzüglich 70 Basispunkte zu zahlen. Ist der Nettofinanzierungssaldo an einem beliebigen Tag positiv, werden der Gesellschaft Zinsen in Höhe des aktuellen marktüblichen Benchmark-Basissatzes zuzüglich 0 Basispunkte für einen positiven und 0 Basispunkte für einen negativen Benchmark-Basissatz gutgeschrieben.

Die Gesellschaft nimmt auch an der Zahlung an Zahlungsempfänger für und im Namen der Gesellschaft ("POBO") teil, bei der die ITC im Namen der Gesellschaft Verbindlichkeiten der Gesellschaft an Dritte zahlt. Der im Rahmen der POBO gezahlte Betrag wird an den Nettofinanzierungssaldo angepasst.

Alle Gebühren, die die Bank der ITC für ihre Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Cash-Pooling-Vereinbarung in Rechnung stellt, werden der Gesellschaft weiterbelastet.

1.3 Allgemeine Wirtschaftslage

Die Konjunkturlage hat sich in Deutschland im Jahr 2023 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,9 % verbessert (1). In Anbetracht des bestehenden Kostenaufschlagmodells hat dies jedoch keine Auswirkungen auf die Leistung der Gesellschaft.

(1) ) https://www.destatis.de/EN/Press/2023/01/PE23_020_811.html

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.1 Vermögenslage

Die Zunahme des Gesamtvermögens betrug 38,0 Mio. EUR (47 % gegenüber dem Vorjahr) und war auf der Aktivseite im Wesentlichen auf einen Anstieg der Sachanlagen in Höhe von 17,7 Mio. EUR zurückzuführen. Investitionen in Sachanlagen in Höhe von 31,7 Mio. EUR betreffen im Wesentlichen Investitionen in Computer Hardware und Rechenzentren in Höhe von 22,8 Mio. EUR sowie Investitionen in Büro Mietereinbauten in Höhe von 8,9 Mio. EUR. Dem standen Abschreibungen in Höhe von 12,5 Mio. EUR sowie Abgänge in Höhe von 1,6 Mio. EUR gegenüber. Des Weiteren erhöhten sich die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um 9,0 Mio. EUR, was im Wesentlichen auf die Erhöhung der Cash-Pooling-Vorschüsse zurückzuführen ist. Darüber hinaus stiegen die sonstigen Vermögensgegenstände um 8,9 Mio. EUR, was im Wesentlichen auf aktivierte Forderungen aus Baukostenzuschüssen in Höhe von 7,5 Mio. EUR zurückzuführen ist. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind von 4,5 Mio. EUR im Vorjahr auf 6,3 Mio. EUR gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf höhere Beiträge für Versicherungs- und Wartungsverträge in den Rechenzentren zurückzuführen.

Auf der Passivseite beliefen sich die Gesamtverbindlichkeiten und Rückstellungen zum 31. Dezember 2023 auf 111,3 Mio. EUR im Vergleich zu 76,1 Mio. EUR im Vorjahr. Die Steuerrückstellungen beinhalten Steuern für die Geschäftsjahre 2016, 2017, 2018, 2021 und 2023 und haben sich aufgrund der im Geschäftsjahr 2023 erfassten Steuernachzahlungen aus der abgeschlossenen Betriebsprüfung der Jahre 2015-2018, als auch der Steuerrückstellung für das Jahr 2023 erhöht. Für die Geschäftsjahre 2015, 2022 und 2023 bestehen Ertragsteuerforderungen in Höhe von insgesamt 1,0 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen von 5,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 12,0 Mio. EUR im laufenden Jahr, was im Wesentlichen auf den Anstieg der Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Erwerb von Anlagevermögen zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind von 52,6 Mio. EUR im Vorjahr auf 78,6 Mio. EUR gestiegen und beziehen sich im Wesentlichen auf Darlehen. Der Anstieg ist hauptsächlich auf die Aufnahme eines neuen Darlehens zur Finanzierung der Investitionen in Sachanlagen in Höhe von 28,3 Mio. EUR von der ServiceNow Nederland B.V. zurückzuführen, was zu einem deutlichen Anstieg der gesamten Rückstellungen und Verbindlichkeiten führte.

Im Anschluss an das Geschäftsjahresende hat die Gesellschaft die Darlehen an die ServiceNow Nederland B.V. und die ServiceNow Ireland Ltd. in Höhe von 78,1 Mio. EUR vor dem vertraglichen Fälligkeitsdatum zurückgezahlt. Nach dem Geschäftsjahresende hat die Gesellschaft Darlehen von der ServiceNow International Treasury Ltd. In Höhe von TEUR 27.778 und TEUR 50.400 aufgenommen, die im Jahr 2029 bzw. 2034 zurückzuzahlen sind.

2.2 Finanzlage

Die Gesellschaft finanziert sich hauptsächlich durch Mittelzuflüsse aus der Kostenzuschlagsvereinbarung mit einem verbundenen Unternehmen aus der ServiceNow-Gruppe. Darüber hinaus stellt die ServiceNow-Gruppe der Gesellschaft Finanzmittel in Form konzerninterner Kredite und durch eine Cash-Pooling-Vereinbarung zur Verfügung.

Die ServiceNow Inc., Santa Clara, CA, USA hat außerdem als oberste Muttergesellschaft der Service-now.com GmbH mit Patronatserklärung vom 25. Juli 2024 erklärt, die Gesellschaft in der Weise finanziell auszustatten, dass diese stets in der Lage ist, ihren Verpflichtungen ordnungsgemäß nachzukommen. Die Patronatserklärung ist gültig für zwei Jahre ab dem Testatsdatum des Jahresabschlusses 2023.

2.3 Ertragslage

Die Umsatzerlöse stiegen im Geschäftsjahr 2023 um 26,6 Mio. EUR oder 23 % auf 142,0 Mio. EUR gegenüber 115,4 Mio. EUR im Jahr 2022. Da die Gesellschaft nur Umsätze im Rahmen der Kostenaufschlagsvereinbarung erzielt, führten die zusätzlichen Aufwendungen im Geschäftsjahr 2023 zu einem Anstieg der Umsatzerlöse.

Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen im Geschäftsjahr 2023 um 2,7 Mio. EUR oder 400 % auf 3,6 Mio. EUR gegenüber 0,9 Mio. EUR im Jahr 2022. Dies im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg der Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 1,2 Mio. EUR sowie der Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von 1,2 Mio. EUR.

Der Personalaufwand für das Geschäftsjahr 2023 erhöhte sich von 84,1 Mio. EUR im Vorjahr auf 97,4 Mio. EUR, was einer Steigerung um 13,4 Mio. EUR oder 16 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Hauptsächlich verantwortlich hierfür ist der Nettoanstieg der Zahl der durchschnittlich Beschäftigten um 54 für 2023 im Vergleich zu 2022.

Die Abschreibungen haben sich um 5,5 Mio. EUR erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf die Investitionen im Vorjahr und im laufenden Jahr zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 9,0 Mio. EUR. Dies ist im Wesentlichen auf einen Anstieg der Werbe- und Reisekosten um 1,5 Mio. EUR, einen Anstieg des Webhostings und anderer damit verbundener Rechenzentrumsgebühren um 2,6 Mio. EUR und einen Anstieg von Wechselkursverlusten um 0,5 Mio. bei Zahlungen für den Erwerb von Hardware für Rechenzentren.

Die Gesellschaft verzeichnete einen Steigerung des Jahresüberschusses um 0,2 Mio. EUR von einem Jahresüberschuss von 2,6 Mio. EUR im Jahr 2022 auf einen Jahresüberschuss von 2,8 Mio. EUR im Jahr 2023, was im Wesentlichen auf den Anstieg der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen zurückzuführen ist, die im Rahmen der Kostenaufschlagsvereinbarung mit der ServiceNow Nederland B.V. nicht weiterbelastet werden.

2.4 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Da die Gesellschaft eine Vertriebsunterstützungsfunktion ausübt, sind die Mitarbeiterzahl und die Betriebsaufwendungen (Personalaufwand + Abschreibungen + sonstige betriebliche Aufwendungen) die Leistungsindikatoren, auf die sich die Geschäftsführung konzentriert. Die Zielvorgabe für die Mitarbeiterzahl zum Ende des Geschäftsjahres 2023 lag bei 490 (Vorjahr: 495). Zum 31. Dezember 2023 zählte die Gesellschaft 494 Mitarbeiter, im Jahresdurchschnitt waren es 480. Die Abweichung vom Ziel betrug weniger als 10 %. Die Betriebsaufwendungen für das Jahr 2023 beliefen sich auf 138,7 Mio. EUR (Vorjahr: 110,0 Mio. EUR) gegenüber geplanten Aufwendungen von 134.9 Mio. EUR.

Der Anstieg ist im Wesentlichen auf das Marketing und damit verbundenen Veranstaltungen vor Ort sowie auf die Erhöhung der Rückstellungen für Mitarbeiterprovisionen zum 31. Dezember 2023 zurückzuführen. Die Betriebsaufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr aufgrund höherer Personalkosten (einschließlich Provisionen) und Marketingkosten. Siehe Bericht Abschnitt 2.3 "Ertragslage".

3. Risiken und Chancen

3.1 Risiken

Die Gesellschaft ist Bestandteil der ServiceNow-Gruppe und folgt den Risikomanagementprogrammen der ServiceNow-Gruppe. Das unternehmensweite Risikomanagementprogramm ist ein Prozess zur Feststellung, Einschätzung von, Reaktion auf und Meldung von Risiken bei der Erreichung der Unternehmensziele. Der Prozess identifiziert die Möglichkeit des Eintritts eines Ereignisses, welches sich auf die Erreichung der Ziele auswirken wird, und bemisst diese nach Auswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit. Jedes derartige Risiko würde, wenn es als in hohem Maße wirkungsvoll auf die Ziele von ServiceNow eingeschätzt wird, einer Beobachtung durch die Corporate-Governance-Prozesse bedürfen.

Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist wie folgt definiert:

Beschreibung
< 5% Gering
5% bis 50 % Mittel
> 50% Hoch

Die Auswirkungen auf das Eigenkapital, die Finanzlage und das Ertragslage der Gesellschaft werden wie folgt definiert:

Beschreibung
Gering Geringe Auswirkung auf das Eigenkapital, die Finanz- und Ertragslage
Mittel Mittlere Auswirkung auf das Eigenkapital, die Finanz- und Ertragslage
Hoch Hohe Auswirkung auf das Eigenkapital, die Finanz- und Ertragslage

3.1.1 Geschäftsrisiken

Das geschäftliche Umfeld der Gesellschaft wird durch zahlreiche in- und ausländische Faktoren beeinflusst, darunter die internationale Handelspolitik, der anhaltende Krieg in der Ukraine und der aktuelle bewaffnete Konflikt in Israel und dem Gazastreifen. Insbesondere die Unsicherheiten in der politischen Landschaft in Europa, der Ukraine-Krieg, der zu Inflation, deutlich steigenden Öl- und Gaspreisen sowie Lieferengpässen führt und die kriegsbedingten Sanktionen gegen Europa könnten sich negativ auf den deutschen Markt und damit auf die Chancen der ServiceNow-Gruppe auswirken, ihren Marktanteil auszubauen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit der verschiedenen Geschäftsrisiken wird als hoch die Auswirkungen auf die Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft werden aber als gering eingeschätzt.

3.1.2 Personalrisiken

Die Gesellschaft ist in einem sehr wettbewerbsintensiven Markt tätig, in dem ein starker Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter herrscht. Der Erfolg der ServiceNow-Gruppe und der Gesellschaft ist teilweise abhängig von ihrer Fähigkeit, hochqualifizierte und erfahrene Mitarbeiter einstellen und an sich binden zu können. Angesichts unseres gegenwärtigen Erfolgs in der Gewinnung und Beibehaltung von Talenten schätzen wir die Wahrscheinlichkeit des Eintritts dieses Risikos und die sich daraus ergebenen Auswirkungen als gering ein.

3.1.3 Wettbewerbsrisiken

Da die Gesellschaft konzerninterne Vertriebsunterstützung für die ServiceNow-Gruppe leistet, wirkt sich dieses Risiko nicht unmittelbar auf die Gesellschaft aus. Die ServiceNow-Gruppe sieht sich dem Wettbewerb durch andere Mitbewerber der Branche ausgesetzt, die Marktanteile anstreben und neue Geschäftsbereiche entwickeln. Im Ergebnis könnte dies Druck auf die Preisflexibilität ausüben, damit die Marktpenetration der ServiceNow-Produkte erschweren und so zu einem verminderten Wachstum der Mitarbeiterzahl der Gesellschaft führen. Angesichts des Geschäftsmodells der Gesellschaft wird die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos und seine Auswirkungen auf den Gewinn der Gesellschaft als gering eingeschätzt.

3.1.4 Finanzierungs-, Liquiditäts- und Währungsrisiken

Ausfallrisiken bei finanziellen Vermögenswerten werden als gering erachtet, da diese Vermögenswerte aus konzerninternen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen. Die Gesellschaft ist daher nur in begrenztem Maße Liquiditätsrisiken ausgesetzt.

Angesichts der bestehenden Kostenzuschlagsvereinbarung und konzerninternen Finanzierung, einschließlich der Cash-Pooling- und damit verbundenen Dienstleistungsvereinbarung ist auch das Finanzierungsrisiko gering. Im Rahmen der Cash-Pooling- und damit verbundenen Dienstleistungsvereinbarung, wird das Fremdwährungsrisiko durch die von der ITC mit den ITC-Bankern abgeschlossene operative Hedging-Transaktion abgesichert. Die realisierten/unrealisierten Marktwertgewinne/-verluste in Bezug auf die Absicherungen werden der Gesellschaft weiterbelastet.

Die Gesellschaft hat keine wesentlichen, nicht abgesicherten, Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten in Fremdwährung.

Die Gesellschaft ist auch einem Zinsrisiko bei ihren Cash-Pooling-Salden und anderen Darlehen von verbundenen Unternehmen mit variablem Zinssatz ausgesetzt. Unter der Annahme, dass die Cash-Pooling-Salden, die Darlehen von verbundenen Unternehmen mit variablem Zinssatz und der Wechselkurs für konzerninterne Darlehen konstant bleiben, würde ein Anstieg des variablen Zinssatzes um 50 Basispunkte zu einem Rückgang des Jahresergebnisses vor Steuern um 233 TEUR führen.

3.1.5 IT-Risiken

Risiken bei der Cybersicherheit können entstehen durch die stetig zunehmende Konnektivität z. B. über ausfallende Netzwerke oder durch Externe, die unrechtmäßig in ServiceNow-Systeme eingreifen. Die Gesellschaft ist Teil des Inhouse-Netzwerks der ServiceNow-Gruppe, die diese Risiken mit diversen Sicherheitsmaßnahmen und Kontrollen wie Datensicherungen gegen Ausfälle, den Einsatz von Virenscannern, verschlüsselte E-Mails und strikte Zugriffskontrollen abmildert. Alle Mitarbeiter werden regelmäßig zum Thema Cybersicherheit geschult. Die Wahrscheinlichkeit, diesem Risiko ausgesetzt zu sein, und die sich daraus ergebenen Auswirkungen auf die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft werden angesichts der von der ServiceNow-Gruppe eingerichteten Kontrollmechanismen als gering eingeschätzt.

Die Gesellschaft unterliegt den Vorschriften der Europäischen Union ('EU') zum Datenschutz. Es befolgt die Datenschutzkontrollen der ServiceNow-Gruppe und verfügt unter anderem über ein internes Datenschutz-Überwachungsteam. Es besteht jedoch ein Risiko, dass Kunden- oder andere Daten verletzt werden, wenngleich die Wahrscheinlichkeit eines solchen Ereignisses in Anbetracht der eingesetzten Kontrollen niedrig ist. Eine Nichteinhaltung der bestehenden Vorschriften könnte Verfahren oder Untersuchungen gegen die Gesellschaft durch Aufsichtsbehörden oder andere Stellen nach sich ziehen, erhebliche Geldbußen oder Reputationsschäden zur Folge haben und kann auch auf andere Weise nachteilige Auswirkungen auf das Geschäft, die Finanzlage und das Betriebsergebnis der Gesellschaft und der ServiceNow-Gruppe haben.

3.1.6 Steuerrisiken

Es bestehen grundsätzlich steuerliche Risiken, die durch die abweichende Auslegung von Steuergesetzen und Steuerregelungen durch die Finanzbehörden entstehen können. Das Risiko wird aber aktuell als gering eingestuft. Die Auswirkung wäre moderat.

3.1.7 Ertragsrisiken

Es besteht grundsätzlich das Risiko, dass die Gesellschaft Verluste aus der Abwertung von Vermögensgegenständen nicht ersetzt bekommt, da nur operative Aufwendungen im Rahmen der Kostenaufschlagsvereinbarung mit der ServiceNow Nederland B.V. weiterbelastet werden können. Somit trägt die Gesellschaft ein Ertragsrisiko. Das Risiko wird aktuell als gering eingestuft. Die Auswirkung wäre moderat.

3.1.8 Gesamtrisiken

Auf der Grundlage der vorgenommenen Risikobeurteilung, der Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Einschätzung der Wirksamkeit der getroffenen Kontrollen erachtet die Gesellschaft die Risikolage im Verhältnis zu der Gesamtzahl der identifizierten Risiken als nicht kritisch. Es bestehen keine spezifischen Risiken, die Einfluss auf den Fortbestand der Gesellschaft haben könnten.

3.1.9 Chancen

Angesichts der Tatsache, dass die Gesellschaft eine konzerninterne Vertriebsfunktion hat, hängt das zukünftige Wachstum der Gesellschaft von der Fähigkeit der ServiceNow-Gruppe ab, neue Produkte und Dienstleistungen einzuführen und die Akzeptanz dieser Produkte im Markt zu erreichen.

4. Forschung und Entwicklung

Die Auftragsforschung und -entwicklung umfasst die Entwicklung, Erprobung und Validierung neuer Produkte und Dienstleistungen sowie die Verbesserung und Pflege bestehender Produkte und Dienstleistungen im Auftrag des verbundenen Unternehmens, welches Eigentümerin des geistigen Eigentums ("IP") ist. Die Gesellschaft führt Auftragsforschung und -entwicklung im Rahmen einer Vereinbarung mit der ServiceNow Ireland Ltd. durch und erhält von der Eigentümerin des geistigen Eigentums eine marktübliche Dienstleistungsgebühr.

5. Niederlassungen

Die Gesellschaft hat keine Niederlassungen. Der deutsche Markt wird aus vier Büros in Düsseldorf, Berlin, Frankfurt und München abgedeckt, wobei letzteres der Hauptsitz mit den meisten der Beschäftigten ist.

6. Prognose

Die Gesellschaft erzielt ihre Umsatzerlöse anhand der Kostenaufschlagsmethode. Es wird von einer Erhöhung der gesamten betrieblichen Aufwendungen um ca. 13.9% von 134,9 Mio. EUR auf etwa 153,6 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2024 ausgegangen, die hauptsächlich einer geplanten Erhöhung der Mitarbeiterzahl auf 566 Personen geschuldet ist. Wir erwarten daher eine entsprechende Zunahme bei den Umsatzerlösen um ca. 14% von 141,9 Mio. EUR auf etwa 161,3 Mio. EUR. Investitionen in Höhe von ca. 24,28 Mio. EUR sind geplant.

7. Nachtragsbericht

Die Gesellschaft verfolgt die russische Invasion in der Ukraine und den aktuellen bewaffneten Konflikt in Israel und im Gazastreifen genau.

Obwohl sich diese Ereignisse noch entwickeln und der Ausgang höchst ungewiss ist, geht das Unternehmen nicht davon aus, dass die Konflikte wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit und das Betriebsergebnis haben werden, da das Unternehmen in diesen Regionen keine Geschäftstätigkeit ausübt.

Im Januar 2024 schloss die Gesellschaft eine Bewertung der Nutzungsdauer der Rechenzentrumsausrüstung ab und beschloss, die geschätzte Nutzungsdauer der Rechenzentrumsausrüstung von 4 auf 5 Jahre zu erhöhen.

Diese Änderung der Schätzung ist ab dem Geschäftsjahr 2024 wirksam. Auf Grundlage des Buchwerts der Rechenzentrumsausrüstung, welcher zum 31. Dezember 2023 in den Sachanlagen enthalten ist, wird geschätzt, dass diese Änderung die Abschreibungen in den künftigen Jahren in Bezug auf diese Vermögensgegenstände um die folgenden Beträge erhöhen / (verringern) wird (dies unter der Annahme, dass die Vermögensgegenstände bis zum Ende ihrer geschätzten Nutzungsdauer gehalten werden):

Geschäftsjahr zum 31. Dezember Erhöhung / (Minderung) der Abschreibung (Betrag
in TEUR)
2024 (3.662)
2025 (2.298)
2026 243
2027 3.937
2028 1.780

Es sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag eingetreten, die eine Auswirkung auf die Gesamtlage des Unternehmens hätten.

Der Lagebericht enthält alle Faktoren, die zum Zeitpunkt seiner Erstellung bekannt waren, und soll auf der Grundlage der Annahmen der Geschäftsführung einen Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr geben. Die Ergebnisse in der Zukunft können von den im Lagebericht angegebenen Erwartungen abweichen.

 

25. Juli 2024

Die Geschäftsführung

Cockerill

Mark Aidan

Elmer, Russell Scott

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 142.493,00 94.930,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 35.034.459,87 26.333.535,62
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.981.915,41 7.027.292,47
51.016.375,28 33.360.828,09
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 19.273.940,46 19.273.940,46
70.432.808,74 52.729.698,55
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 25.295.811,10 16.327.412,46
2. sonstige Vermögensgegenstände 12.151.703,51 3.216.959,04
37.447.514,61 19.544.371,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.331.374,45 4.543.044,56
D. Aktive latente Steuern 3.497.935,95 2.845.339,71
117.709.633,75 79.662.454,32

PASSIVA

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 3.566.283,03 939.470,50
III. Jahresüberschuss 2.757.993,66 2.626.812,53
6.349.276,69 3.591.283,03
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 659.295,83 500.040,74
2. sonstige Rückstellungen 4.862.971,06 3.772.430,09
5.522.266,89 4.272.470,83
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.015.307,21 5.253.078,99
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 12.015.307,21 (EUR 5.253.078,99)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 78.569.906,61 52.583.299,81
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 78.569.906,61 (EUR 2.671.123,78)
-davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (EUR 49.912.176,03)
3. sonstige Verbindlichkeiten 15.252.876,35 13.962.321,66
-davon aus Steuern EUR 4.658.976,33 (EUR 3.649.395,83) 105.838.090,17 71.798.700,46
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 15.252.876,35 (EUR 13.962.321,66)
117.709.633,75 79.662.454,32

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
1. Umsatzerlöse 142.000.124,20 115.424.031,05
2. sonstige betriebliche Erträge 3.595.675,78 884.627,75
-davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 2.043.788,71 (EUR 819.094,48)
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -84.314.943,61 -73.309.581,74
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -13.161.900,82 -10.813.277,21
-davon für Altersversorgung EUR 5.595.945,91 (EUR 4.816.757,45)
-97.476.844,43 -84.122.858,95
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -12.532.995,15 -7.018.706,62
5. sonstige betriebliche Aufwendungen -28.716.134,15 -19.710.402,84
-davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 2.060.213,57 (EUR 1.867.048,42)
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 110.644,93 8.325,69
-davon aus verbundenen Unternehmen EUR 91.551,48 (EUR 7.126,29)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.568.712,48 -1.412.531,01
-davon an verbundenen Unternehmen EUR 2.555.635,78 (EUR 1.408.287,68)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.676.553,07 -1.423.283,80
-davon latente Steuern EUR 652.596,24 (EUR -129.558,05)
9. Ergebnis nach Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.735.205,63 2.629.201,27
10. Sonstige Steuern 22.788,03 -2.388,74
11. Jahresüberschuss 2.757.993,66 2.626.812,53

ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Service-now.com GmbH
Firmensitz laut Registergericht: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: HRB 189004

Der vorstehende Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den §§ 265, 266 und 275 HGB.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 waren in Bezug auf Absatz- und Bewertungsvorschriften unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände, die bei 3 Jahren liegt, linear vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände, die zwischen 3 und 8 Jahren liegt, linear vorgenommen. Die geleisteten Anzahlungen wurden zum Nennwert angesetzt.

Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis netto EUR 800 wurden im Zugangsjahr voll als Aufwand erfasst.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit den Nennwerten bilanziert.

Die liquiden Mittel wurden mit den Nennwerten angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Auszahlungen, die Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden wird ein Überhang an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt der Ansatz von aktiven latenten Steuern. Die Bewertung von latenten Steuern erfolgt grundsätzlich auf der Grundlage der geltenden Körperschaft- und Gewerbesteuersätze sowie entsprechend den gewerbesteuerlichen Hebesätzen.

Das Eigenkapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die Steuern der Geschäftsjahre 2016, 2027, 2018, 2021 und 2023. Sie wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die aus Fremdwährungsgeschäften resultierenden Erträge und Aufwendungen wurden zum Tageskurs im Zeitpunkt der Entstehung umgerechnet.

Die Umsatzerlöse wurden grundsätzlich nach der Leistungserbringung realisiert und stellen die Weiterberechnung von den aufgewendeten und genehmigten Kosten sowie einem zusätzlichen Gewinnaufschlag dar.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

2. Finanzanlagen

Der Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB stellt sich wie folgt dar:

Name und Sitz Höhe des Anteils am Kapital
%
Eigenkapital zum 31.12.2023 (Ungeprüft)
TEUR
Jahresergebnis 2023 (Ungeprüft)
TEUR
Swarm64 AS, Oslo, Norwegen 100 6.074 1.342

3. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 31.12.2023
TEUR
≤ 1 Jahr
TEUR
> 1 Jahr
TEUR
gegen verbundene Unternehmen 25.296 25.296 0
(Vorjahr: 16.327 16.327 0)
Sonstige Vermögensgegenstände 12.152 11.066 1.086
(Vorjahr: 3.217 2.343 874)
Summe 37.448 36.362 1.086
Summe Vorjahr 19.544 18.670 874

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 12.489 (Vorjahr: TEUR 16.327) und Cash-Pooling-Forderungen in Höhe von TEUR 12.807 (Vorjahr (TEUR 0). Gegen die Gesellschafterin, ServiceNow Ireland Limited., Dublin, Irland, bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 142 (Vorjahr: TEUR 30).

4. Latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern ergeben sich im Wesentlichen aus nachfolgenden Positionen:

Bezeichnung
TEUR
Wertansatz HB Wertansatz StB Temp. Diff. aktivisch Temp. Diff. passivisch
Immaterielle Vermögensgegenstände 142 184 42
Sachanlagen 51.016 64.026 13.010
Forderungen und sonstige VG 37.448 37.416 - 32
Rechnungsabgrenzungsposten 6.331 3.703 - 2.628
Sonstige Rückstellungen - 4.863 - 4.416 447
Verbindlichkeiten aus LuL - 12.015 - 12.030 - 15
- 78.059 - 88.883 13.499 - 2.675
Steuersatz 32,32 % 4.363 - 865
Aktive latente Steuern 3.498
Aktive latente Steuern (Vorjahr) 2.845

Der Betrag der aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 3.498 unterliegt gemäß § 268 Abs. 8 HGB einer Ausschüttungssperre.

5. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25 und ist voll eingezahlt.

Der Jahresüberschuss aus dem Geschäftsjahr 2022 in Höhe von TEUR 2.627 wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Für das laufende Geschäftsjahr entwickelte sich der Gewinnvortrag wie folgt:

Stand 31. Dezember 2022 TEUR 939
Jahresüberschuss 2022 TEUR 2.627
Stand 31. Dezember 2023 TEUR 3.566

6. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 4.863 betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für noch nicht genommenen Urlaub in Höhe von TEUR 1.138 (Vorjahr: TEUR 791) , für noch ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 3.216 (Vorjahr: TEUR 2.772) und sonstige Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 509 (Vorjahr: TEUR 209).

Sämtliche sonstigen Rückstellungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Ermittlung der Höhe der Rückstellungen erfolgt anhand geeigneter Einzelaufstellungen. Hierbei werden ggf. künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt.

7. Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 31.12.2023
TEUR
≤ 1 Jahr
TEUR
> 1 Jahr
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 12.015 12.015 0 0
ggü. verbundenen Unternehmen 78.570 78.570 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 15.253 15.253 0 0
Summe 105.838 105.838 0 0
Summe Vorjahr 71.798 21.886 5.400 44.512

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Vorjahr: TEUR 52.583) beinhalten in Höhe von TEUR 392 (Vorjahr: TEUR 688) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, in Höhe von TEUR 78.178 (Vorjahr: TEUR 49.912) Darlehen und in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1.983) Cash-Pooling-Verbindlichkeiten. Bei den Darlehen handelt sich in Höhe von TEUR 27.778 (Vorjahr: TEUR 27.778) um Darlehen gegenüber der Gesellschafterin ServiceNow Ireland Ltd., Dublin, Irland.

Im Anschluss an das Geschäftsjahresende hat die Gesellschaft die Darlehen an ServiceNow Nederland B.V. und ServiceNow Ireland Ltd. In Höhe von TEUR 78.178 vor dem vertraglichen Fälligkeitsdatum zurückgezahlt, so dass sie mit einer Restlaufzeit von "bis zu einem Jahr" ausgewiesen wurden. Nach dem Geschäftsjahresende hat die Gesellschaft Darlehen von der ServiceNow International Treasury Ltd. In Höhe von TEUR 27.778 und TEUR 50.400 aufgenommen, die im Jahr 2029 bzw. 2034 zurückzuzahlen sind.

Die ServiceNow Inc., Santa Clara, CA, USA hat als oberste Muttergesellschaft der Service-now.com GmbH mit Patronatserklärung vom 25. Juli 2024 erklärt, die Gesellschaft in der Weise finanziell auszustatten, dass diese stets in der Lage ist, ihren Verpflichtungen ordnungsgemäß nachzukommen. Die Patronatserklärung ist gültig für zwei Jahre ab dem Testatsdatum des Jahresabschlusses 2023.

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden ausschließlich in Europa auf Basis der Cost-Plus Vereinbarungen mit der ServiceNow Nederland B.V., Amsterdam sowie der ServiceNow Ireland Limited, Dublin erzielt.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.158 (Vorjahr: TEUR 0). Sie beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 2.044 (Vorjahr: TEUR 819).

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten keine periodenfremden Aufwendungen. Sie beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 2.060 (Vorjahr: TEUR 1.867).

4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 92 (Vorjahr: TEUR 7).

5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.556 (Vorjahr: TEUR 1.408).

Sonstige Angaben

1. Sonstige finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 16.046 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen:

Mietverträge TEUR 3.491 (RLZ ≤ 1 Jahr)
TEUR 10.709 (RLZ 1-5 Jahre)
TEUR 1.846 (RLZ > 5 Jahre)

Darüber hinaus bestehen kurzfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen im Zusammenhang mit begonnenen Investitionsvorhaben (Bestellobligo) in Höhe von TEUR 10.104.

2. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Arbeitnehmer Zahl
Angestellte 480

Von den Mitarbeitern sind 91 im Bereich Abo-Support und Professional Services, 23 im Bereich Forschung & Entwicklung, 339 im Bereich Verkauf, 13 im administrativen Bereich und 14 im Bereich Marketing tätig.

3. Namen der Geschäftsführer

Die Geschäfte des Unternehmens wurden, im am 31. Dezember 2023 endenden Wirtschaftsjahr und bis zum Unterschriftsdatum des Jahresabschlusses 2023, durch folgende Personen geführt:

Alloy, Mark William, Palo Alto, USA, VP Tax (bis 26. Februar 2024)

Cockerill, Mark Aidan, Dublin, Irland, VP Legal, EMEA

Elmer, Russell Scott, San Jose, USA, General Counsel

Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich für das Jahr 2023 auf TEUR 0.

4. Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der ServiceNow Ireland Limited., Dublin, Irland.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der ServiceNow Inc., Santa Clara, CA, USA einbezogen.

Die ServiceNow Inc. stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf. Der Konzernabschluss ist unter www.servicenow.com erhältlich. Die ServiceNow Inc. ist bei der SEC unter der CUSIP Nr. 81762P gelistet.

Die Service-now.com GmbH nimmt die Befreiungsregelung des § 292 HGB in Anspruch und stellt keinen Konzernabschluss auf. Die entsprechend den US-amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellte Weltabschluss des obersten Mutterunternehmens ServiceNow Inc., der in englischer Sprache im Bundesanzeiger bekannt gemacht wird, ist als gleichwertig anzusehen.

Der befreiende Konzernabschluss ist nach amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften (US GAAP) aufgestellt. Dabei fanden insbesondere folgende im Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden, die in folgender Hinsicht von deutschem Recht abweichen, Anwendung:

Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus Nutzungsrechten (Leasing) werden zu Beginn des Leasingverhältnisses auf der Grundlage des Barwerts der Leasingzahlungen über die Laufzeit des Leasingverhältnisses bilanziell erfasst, wobei zur Ermittlung des Barwerts der Leasingzahlungen ein zusätzlicher Fremdkapitalzinssatz verwendet wird, der auf der Grundlage, der zu Beginn des Leasingverhältnisses verfügbaren Informationen geschätzt wird, es sei denn, der implizite Zinssatz ist ohne weiteres bestimmbar. Der Leasingaufwand für Leasingzahlungen wird linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses erfasst.

Softwareentwicklungskosten für zu verkaufende, zu vermietende oder anderweitig zu vermarktender Software werden bis zur Feststellung der technologischen Durchführbarkeit als Aufwand verbucht; zu diesem Zeitpunkt werden diese Kosten aktiviert, bis das Produkt zur allgemeinen Freigabe an Kunden zur Verfügung steht, und über die geschätzte Nutzungsdauer des Produkts abgeschrieben.

Die erworbenen Vermögenswerte, einschließlich selbst geschaffener immaterieller Vermögenswerte, werden mit dem beizulegenden Zeitwert erfasst und die Differenz zwischen dem Kaufpreis und den erworbenen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten wird als Geschäfts- oder Firmenwert behandelt. Dieser Geschäftswert wird nicht abgeschrieben und regelmäßig auf Wertminderung geprüft. Umsätze werden erfasst, sobald die Verfügungsmacht über die angebotenen Leistungen auf die Kunden übergeht, und zwar in Höhe der Gegenleistung auf die das Unternehmen im Austausch für diese Leistungen Anspruch hat.

Provisionen und Vermittlungsgebühren, die bei Abschluss von Erst- und Erweiterungsverträgen anfallen, werden zunächst abgegrenzt und über einen bestimmten Zeitraum abgeschrieben.

Bestimmte monetäre Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden zu einem beizulegenden Wert bewertet, der höher oder niedriger als die Anschaffungskosten sein kann.

Beim Erwerb eines Unternehmens wird der Kaufpreis auf der Grundlage des geschätzten beizulegenden Werts auf die erworbenen materiellen und immateriellen Vermögenswerte und die übernommenen Verbindlichkeiten aufgeteilt. Der Überschuss des Kaufpreises wird als Geschäftswert ausgewiesen. Der Geschäftswert wird mindestens einmal jährlich oder häufiger auf Wertminderung überprüft, wenn die Umstände darauf hindeuten, dass der Geschäftswert nicht werthaltig sein könnte.

Der Vergütungsaufwand für Aktienoptionen und sog. "Restricted Stock Units" ("RSUs"), die nur den Betriebsbedingungen unterliegen, wird linear über die erforderliche Dienstzeit verteilt. Für Aktienoptionen und RSUs die Leistungs-, Performance- und Marktbedingungen unterliegen (leistungsbezogene RSUs ("PRSUs")) werden die Aufwendungen mittels einer gestaffelten Vesting Klausel über den erforderlichen Dienstzeitraum verbucht und für Prämien mit Leistungsbedingungen, wenn es wahrscheinlich ist, dass die Leistungsbedingung erreicht wird.

5. Honorare des Abschlussprüfers

Die Abschlussprüfer PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft haben für das Geschäftsjahr folgendes Honorar berechnet:

2023
TEUR
2022
TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 44 42
Sonstige Beratungsleistungen 0 101
Summe 44 143

6. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 2.757.993,66. Dieser wird zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen.

7. Nachtragsbericht

Die Gesellschaft verfolgt die russische Invasion in der Ukraine und den aktuellen bewaffneten Konflikt in Israel und im Gazastreifen genau.

Obwohl sich diese Ereignisse noch entwickeln und der Ausgang höchst ungewiss ist, geht das Unternehmen nicht davon aus, dass die Konflikte wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit und das Betriebsergebnis haben werden, da das Unternehmen in diesen Regionen keine Geschäftstätigkeit ausübt.

Im Januar 2024 schloss die Gesellschaft eine Bewertung der Nutzungsdauer der Rechenzentrumsausrüstung ab und beschloss, die geschätzte Nutzungsdauer der Rechenzentrumsausrüstung von 4 auf 5 Jahre zu erhöhen. Diese Änderung der Schätzung ist ab dem Geschäftsjahr 2024 wirksam. Auf Grundlage des Buchwerts der Rechenzentrumsausrüstung, welcher zum 31. Dezember 2023 in den Sachanlagen enthalten ist, wird geschätzt, dass diese Änderung die Abschreibungen in den künftigen Jahren in Bezug auf diese Vermögensgegenstände um die folgenden Beträge erhöhen / (verringern) wird (dies unter der Annahme, dass die Vermögensgegenstände bis zum Ende ihrer geschätzten Nutzungsdauer gehalten werden):

Geschäftsjahr zum 31. Dezember Erhöhung / (Minderung) der Abschreibung (Betrag
in TEUR)
2024 (3.662)
2025 (2.298)
2026 243
2027 3.937
2028 1.780

Es sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag eingetreten, die eine Auswirkung auf die Gesamtlage des Unternehmens hätten.

 

München, den 25. Juli 2024

Die Geschäftsführung

COCKERILL

Mark Aidan

ELMER, Russell Scott

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten / Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 211.352,02 134.465,30 0,00 345.817,32
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 52.944.769,93 14.686.368,31 3.978.294,41 6.577.115,79 70.229.959,62
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 7.027.292,47 17.040.661,01 1.508.922,28 -6.577.115,79 15.981.915,41
59.972.062,40 31.727.029,32 5.487.216,69 0,00 86.211.875,03
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 27.773.940,46 0,00 0,00 0,00 27.773.940,46
Gesamtsumme 87.957.354,88 31.861.494,62 5.487.216,69 0,00 114.331.632,81
kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 116.422,02 86.902,30 0,00 203.324,32
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 26.611.234,31 12.446.092,85 3.861.827,41 35.195.499,75
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
26.611.234,31 12.446.092,85 3.861.827,41 35.195.499,75
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 8.500.000,00 0,00 0,00 8.500.000,00
Gesamtsumme 35.227.656,33 12.532.995,15 3.861.827,41 43.898.824,07
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 142.493,00 94.930,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 35.034.459,87 26.333.535,62
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 15.981.915,41 7.027.292,47
51.016.375,28 33.360.828,09
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 19.273.940,46 19.273.940,46
Gesamtsumme 70.432.808,74 52.729.698,55

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Service-now.com GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Service-now.com GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Service-now.com GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 25. Juli 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jürgen Schumann, Wirtschaftsprüfer

Alexander Fiedler, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 25.07.2024 festgestellt.

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