Master Data

Registry
Register court Bremen HRB 2844 BHV
Registered
11/15/2005
Industry
Wholesale of fish and fish productsRetail sale of fish, crustaceans and molluscsSupport activities for fishing and aquaculture
Purpose
Der An- und Verkauf sowie der Im- und Export von frischen und gefrorenen Fischen und Krustentieren und alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten und Handelsgeschäfte, mit Ausnahme von erlaubnispflichtigen Tätigkeiten, bzw. erlaubnispflichtigen Handelgeschäften.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Rick Paul Clasen
since 2/27/2025
Managing Director
Björn Klaus Behrmann
since 12/5/2018
Managing Director
Florian Müller
since 6/23/2015
Managing Director

Beneficial Owners

30.00% identified70.00% unresolved

Identified persons (1)

NameOwnership
Florian MüllerMF Verwaltungs GmbH
30.00%

Unresolved chains (1)

Shareholders

2 shareholders

GmbH structure

Germany
€46,500
30.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

WEST FISH GmbH

Bremerhaven

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die WEST FISH GmbH (nachfolgend "West Fish"), Bremerhaven, ist seit fast 40 Jahren als Großhändler und Importeur von Frisch- und Tiefkühlfisch, sowie Lachs und Filet im Premiumsegment tätig. Als Handelshaus mit breitem Sortiment und Produktexpertise wird die West Fish in der Fischwirtschaft seit langem geschätzt.
2. Wirtschaftsbericht
2.1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Auch das Jahr 2023 war geprägt durch den Krieg in der Ukraine und dessen Folgen. Die deutsche Wirtschaft sei gegenüber anderen großen westlichen Volkswirtschaften aufgrund ihrer ehemals starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, dem vergleichsweise hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung sowie der ausgeprägten Außenhandelsorientierung stärker in ihrer Entwicklung beeinträchtigt, heißt es im Jahreswirtschaftsbericht. Als große Hemmnisse für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland werden zudem insbesondere übermäßige Bürokratie, Fach- und Arbeitskräftemangel sowie zu wenige private Investitionen genannt (Quelle: Homepage Deutscher Bundestag, hib 104/2024 vom 21.02.2024).

Das statistische Bundesamt vermeldet für das Jahr 2023 einen Rückgang des realen Bruttoinlandsproduktes (BIP) in Deutschland preis- und kalenderbereinigt um 0,3 % nach einem Anstieg in 2022 um 1,8 %. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.01.2024)

Mit 46 Millionen Erwerbstätigen habe die Zahl einen historischen Höchststand erreicht, der Arbeitsmarkt erweise sich damit als "bemerkenswert robust", heißt es im Jahreswirtschaftsbericht. Nach den starken Verlusten in den Jahren 2022/2023 führten die derzeit hohen nominalen Lohnzuwächse in Kombination mit der nachlassenden Inflation zu einem Zuwachs an realer Kaufkraft. (Quelle: Homepage Deutscher Bundestag, hib 104/2024 vom 21.02.2024)

Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen belief sich im Dezember 2023 auf 5,7 %. Im Vergleich zum Vorjahresdurchschnitt gibt es eine Zunahme von 0,4 Prozentpunkten. (Quelle: Homepage Statistisches Bundesamt, "Arbeitslosenquote Deutschland" Stand 30.04.2024)

Bedingt insbesondere durch hohe Kostenbelastungen und durch die Rezession stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in 2023 deutlich um 23,5 % auf 18.100 Fälle nach 14.660 Fällen im Vorjahr. Auch die Zinswende spielte hierbei eine entscheidende Rolle. (Quelle: Homepage creditreform, "Insolvenzen in Deutschland, Jahr 2023" vom 04.12.2023)

2.2. Entwicklung der Fischindustrie
Nachdem die Fischwirtschaft die großen Auswirkungen der Corona-Pandemie weitestgehend hinter sich lassen konnte, hat der Krieg in der Ukraine auch in 2023 die wirtschaftliche Entwicklung negativ beeinflusst. In der aktuellen Situation ist für die Fischwirtschaft in Deutschland neben den hohen Rohstoffpreisen vor allem die Sicherstellung der Energieversorgung einer der größten Unsicherheitsfaktoren.

Laut FIZ haben die Verbraucherinnen und Verbraucher in den ersten 3 Quartalen des Jahres 2023 in Deutschland erneut mehr Geld im Einzelhandel für Fisch und Meeresfrüchte ausgegeben als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. So beträgt der Umsatzzuwachs per September 2023 4,3 %, der Umsatz von EUR 3,7 Mrd. zeigt die hohe Ausgabenbereitschaft der Verbraucher für Fischprodukte.
Durchschnittlich wurden in Deutschland während der ersten 9 Monate des Jahres 2023 EUR 12,13 pro Kilo Fisch ausgegeben, was einer Zunahme um 10,3 % gegenüber dem Vorjahrzeitraum entspricht. Die Einkaufsmenge hingegen ist in diesem Zeitraum um 5,5 % unter dem Vorjahr geblieben. Diese Reaktion ist vor allem der Inflation geschuldet und darf nicht den Blick darauf versperren, dass insgesamt mehr Geld für den Einkauf von Fisch und Meeresfrüchten ausgegeben wurde. (Quelle: Homepage FIZ, "Wertschätzung für Fisch und Meeresfrüchte auf weiterhin hohem Niveau!" Pressemeldung vom 25.10.2023)
2.3. Darstellung der wirtschaftlichen Lage
2.3.1. Vermögenslage
Die Bilanzsumme von TEUR 9.541 hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 8.246 um 15,7 % erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem gestiegenen Warenbestand und den gestiegenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Forderungen
Der Forderungsbestand ist von TEUR 1.105 auf TEUR 828 gesunken, bedingt durch einen Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Kurzfristige Verbindlichkeiten & Vermögensgegenstände
Dem kurzfristig zu bedienenden Fremdkapital (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, verbundenen Unternehmen und Kreditinstituten) von TEUR 6.631 (i.Vj. TEUR 4.846) stehen kurzfristige Forderungen von TEUR 828 (i.Vj. TEUR 1.105) gegenüber. Hinzu kommt der kurzfristig zu veräußernde Warenbestand inkl. geleisteter Anzahlungen von TEUR 6.446 (i.Vj. TEUR 4.843). Es verbleibt somit im kurzfristigen Bilanzbereich ein die Verbindlichkeiten übersteigendes Mehrvermögen von TEUR 643 (i.Vj. TEUR 1.102).

Eigenkapital, Eigenmittel
Das Stammkapital der Gesellschaft beläuft sich wie im Vorjahr auf TEUR 155. Die Kapitalrücklage beträgt unverändert TEUR 40. Der Jahresüberschuss beziffert sich nach Ertragsteuern auf TEUR 179 (i.Vj. TEUR 376). Das Eigenkapital hat sich auf TEUR 1.179 reduziert (i.Vj. TEUR 1.376). Die Eigenkapitalquote verringerte sich auf 12,4 % (i.Vj. 16,7 %), was unter anderem auf die gestiegene Bilanzsumme zurückzuführen ist.

Die Vermögenslage der West Fish ist geordnet.

2.3.2. Finanzlage
Die der West Fish eingeräumten Kreditlinien waren im Geschäftsjahr 2023 zu jeder Zeit ausreichend und die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft somit gesichert.

Die Gesellschaft verfügt über ausreichend liquide Mittel und es bestehen nicht ausgeschöpfte Kreditlinien bei mehreren Banken.

Die Gesellschaft nimmt die Factoring-Dienstleistung der Muttergesellschaft nordwest Factoring & Service GmbH (nachfolgend "nordwest Factoring") in Anspruch.

Die Finanzlage der West Fish ist insgesamt gesichert.

2.3.3. Ertragslage
Der Geschäftsbetrieb der West Fish erstreckte sich im Geschäftsjahr 2023 auf den Handel mit Frisch- und Tiefkühlfisch sowie Lachs und Filets.

Insgesamt erhöhten sich die Umsätze bei der West Fish (Erlöse aus Tiefkühlfisch, Lachs und Frischfisch) um rund 21,0 % auf TEUR 55.341 (i.Vj. TEUR 45.720). Bei einem um TEUR -9.204 bzw. 21,9 % gestiegenen Materialaufwand (TEUR -51.222) resultiert ein Rohertrag der sich im Berichtsjahr um TEUR 417 auf TEUR 4.119 (i.Vj. TEUR 3.702) erhöht hat. Die Rohertragsmarge wiederum verringerte sich aufgrund eines überproportionalen Anstiegs des Materialaufwands zu den Umsatzerlösen auf 7,4 % (i.Vj. 8,1 %).

Die Personalaufwendungen erhöhten sich im Geschäftsjahr um 10,9 % und resultierten im Wesentlichen aus dem Anstieg der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl sowie Gehaltsanpassungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen weisen einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr um TEUR -271 (TEUR -2.041; i.Vj. TEUR -1.769) auf. Diese beinhalten im Wesentlichen die Kosten der Warenabgabe, Factoring- und Nebenkosten des Geldverkehrs, Raum-, Fahrzeug- und Werbekosten sowie allgemeine Kosten der Verwaltung. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr ist auf die allgemeinen Kostensteigerungen sowie die gestiegenen Geschäftsaktivitäten zurückzuführen.

Die Zinsaufwendungen sind von TEUR -131 auf TEUR -347 gestiegen. Dies resultierte insbesondere aus gestiegenen Zinsen aus dem Factoringgeschäft mit der nordwest Factoring (TEUR -175; i.Vj. TEUR -63) sowie für kurzfristige Verbindlichkeiten (TEUR -158; i.Vj.
TEUR -56).

Die Reduzierung des Jahresüberschusses auf TEUR 179 (i.Vj. TEUR 376) ist im Wesentlichen auf den gesunkenen Rohertrag sowie die erhöhten Zinsaufwendungen und allgemeine Kostensteigerungen zurückzuführen. Die Umsatzrendite sank von 0,8 % im Vorjahr auf 0,3 % in diesem Jahr.

3. Risiko- und Chancenmanagement

3.1. Organisation

Risiken und Chancen für die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens werden planmäßig identifiziert, analysiert, kommuniziert, überwacht und gesteuert. Zu diesem Zweck hat die West Fish ein softwaregestütztes Risiko- und Chancenmanagementsystem eingerichtet. Dieses gewährleistet, dass Auswirkungen möglicher negativer Veränderungen vermieden, beziehungsweise begrenzt und die sich bietenden Chancen aufgezeigt und genutzt werden können.

Die Aufbau- und Ablauforganisation ist in Vorgaben und Richtlinien dokumentiert. Der Aufbau des Managementsystems orientiert sich an der Struktur der betrieblichen Abläufe der jeweiligen Organisationseinheiten. Die Identifizierung von Risiken und Chancen wird durch eine regelmäßige Inventur sichergestellt, in deren Rahmen relevante Risiken effektiv, zeitnah und systematisch erfasst werden.

Das Risiko- und Chancenmanagementsystem erfasst neben der West Fish alle Tochtergesellschaften der nordwest Factoring.

3.2. Risikoarten

Die Risiken der Entwicklung unserer Gesellschaft bestehen hauptsächlich in den nachfolgenden wesentlichen Risikoarten.

Das Personalrisiko umfasst das Risiko der Gesellschaft, insbesondere durch den Abgang von Leistungsträgern und mangelnde Verfügbarkeit und Kenntnisse wertvolle Ressourcen zu verlieren bzw. nicht zeitnah nachbesetzen zu können. Den Risiken wird insbesondere durch regelmäßige Mitarbeitergespräche und Fortbildungen, gute Arbeitsbedingungen, Erfolgsbeteiligungen und persönlichen Entwicklungsbedingungen entgegengewirkt.

Das Einkaufsrisiko besteht in Form von steigenden Einkaufspreisen, die nicht an den Kunden weitergegeben werden können, sowie das Vorräte aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht geliefert werden können. Die West Fish schließt mit ihren Kunden unter anderem langfristige Lieferverträge, mit festen Liefermengen und Preisen im Voraus ab. Korrespondierend hierzu werden die hierfür notwendigen Vorräte vorab zu fixen Preisen und Mengen erworben und eingelagert. Die West Fish bezieht ihre Waren und Produkte von einer Vielzahl von Einzellieferanten, sodass eine konzentrierte Abhängigkeit und damit das Liefer- und Preisrisiko minimiert wird.

Das Absatzrisiko beinhaltet unter anderem das Risiko einer allgemein sinkenden Nachfrage sowie sinkender Absatzpreise. Diese Risiken sind von der West Fist nicht oder nur schwer steuerbar, da diese vom Markt selbst beeinflusst werden. Die West Fish versucht dennoch durch ein laufendes Monitoring des Marktes gegebenenfalls frühzeitig den entstehenden Risiken durch bspw. Kostensenkungen etc. entgegenzuwirken.
Auch auf der Absatzseite besteht nur eine geringe Abhängigkeit von wenigen Großkunden.

Im Rahmen ihrer Geschäftigkeit tritt die West Fish grundsätzlich in Vorleistung. Einkäufe müssen zum Teil mittel- bis langfristig vorfinanziert werden. Das hieraus resultierende Liquiditäts- und Finanzierungsrisiko wird durch eine Factoringvereinbarung mit der nordwest Factoring sowie ausreichenden Kreditlinien bei mindestens zwei Banken minimiert.

Das ebenfalls aus der Vorfinanzierung resultierende Zinsrisiko ist durch die West Fish nicht oder nur sehr schwer zu beeinflussen. Dies hat sich insbesondere im Berichtsjahr aufgrund von gestiegenen Zinssätzen negativ auf das Ergebnis ausgewirkt. Zukünftig wird jedoch mit einem Rückgang des Zinsniveaus und damit eine Entlastung ausgegangen.

3.3. Chancen
Die West Fish denkt stets über weitere Verbesserungen und Weiterentwicklung ihres Geschäftsmodells nach. In der stetigen Erweiterung und Aktualisierung des Produktsortiments sowie der Erschließung und Ausweitung neuer Geschäftsfelder wird ein nicht unwesentliches Chancenpotential gesehen sich weiterhin auf dem Fischmarkt zu etablieren, abzuheben und für das Unternehmen zu wachsen.
3.4. Zusammenfassende Darstellung der Risiko- und Chancenlage

Sämtliche beschriebenen Risiken und Chancen, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist, unterliegen hinsichtlich ihrer Einflüsse auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage einer permanenten Kontrolle und Steuerung.

Der Risiko- und Chancenbericht bezieht sich auf die Lage des Unternehmens zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts.

Die Nutzung der bestehenden Chancen im wird auch zukünftig maßgeblich von der wirtschaftlichen Gesamtverfassung in Deutschland, der Kreditvergabe durch Kreditinstitute, der Wettbewerbssituation im Fischhandel sowie der Entwicklung der Energiepreise abhängen.

Die Qualität unserer Dienstleistung, die maßgeblich durch die Arbeit unserer motivierten Mitarbeiter geprägt ist, wird weiterhin die Basis unseres Geschäftserfolges darstellen. Grundsätzlich wird unsere Geschäftspolitik weiterhin durch eine vorsichtige Risikopolitik geprägt sein.

4. Prognosebericht

Die West Fish als Konsumgüterhändler ist generell von der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und Entwicklung in Deutschland abhängig.

Mit Ausblick auf das laufende Jahr ist ausgehend von den Entwicklungen des vergangenen Jahres von einer Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland auszugehen. Die Inflation ist im Jahresverlauf deutlich zurückgegangen und lag im Januar 2024 bei 2,9 %. Für das laufende Jahr wird mit einem Rückgang auf 2,8 % gerechnet. Beim BIP wird für 2024 ein leichtes Wachstum von 0,2 % erwartet (Quelle: Homepage Deutscher Bundestag, hib 104/2024 vom 21.02.2024).

Das Ergebnis der West Fish war in Q1 2024 rund 4,5 % unter dem Ergebnis aus Q1 2023. Der Rückgang resultiert, wie bereits im Geschäftsjahr 2023, im Wesentlichen aus den gesunkenen Roherträgen sowie den erhöhten Zinsaufwendungen und allgemeine Kostensteigerungen. Wir erwarten im laufenden Geschäftsjahr einen Umsatz sowie Ergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023. Sollte sich die Kostensituation erholen, erwarten wir dadurch eine positive Auswirkung auf den Unternehmensgewinn.

 

Bremerhaven, den 31. März 2024


Geschäftsführung

gez. Florian Müller

gez. Simon Peter Schach

gez. Björn Behrmann

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.897.228,63 1.931.660,63
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 68.792,00 3,00
II. Sachanlagen 1.828.436,63 1.931.657,63
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.665.952,63 1.750.785,63
2. technische Anlagen und Maschinen 44.108,00 47.460,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 118.376,00 133.412,00
B. Umlaufvermögen 7.635.809,18 6.305.781,53
I. Vorräte 6.445.725,88 4.843.107,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 950.838,94 1.251.713,70
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 635.384,92 1.018.285,68
2. sonstige Vermögensgegenstände 315.454,02 233.428,02
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 239.244,36 210.959,98
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.846,58 8.622,81
Aktiva 9.540.884,39 8.246.064,97

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.179.248,46 1.376.274,01
I. Gezeichnetes Kapital 155.000,00 155.000,00
II. Kapitalrücklage 40.015,57 40.015,57
III. Gewinnrücklagen -13.150,25 -13.150,25
IV. Gewinnvortrag 818.134,68 818.134,68
V. Jahresüberschuss 179.248,46 376.274,01
B. Rückstellungen 392.253,39 535.716,75
C. Verbindlichkeiten 7.969.382,54 6.334.074,21
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.875.428,60 4.124.171,44
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.698.742,84 2.848.742,84
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.176.685,76 1.275.428,60
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 70.992,26 29.391,57
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 70.992,26 29.391,57
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.022.961,68 2.180.511,20
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.022.961,68 2.180.511,20
Passiva 9.540.884,39 8.246.064,97

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.308.715,44 3.924.045,26
2. Personalaufwand 1.489.460,69 1.343.632,89
a) Löhne und Gehälter 1.266.383,77 1.148.313,72
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 223.076,92 195.319,17
3. Abschreibungen 145.722,10 120.534,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 145.722,10 120.534,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.040.640,14 1.769.328,20
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 73.999,60 96.771,70
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.657,69 1.935,81
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 347.228,79 131.083,80
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 99.782,70 177.609,13
8. Ergebnis nach Steuern 187.538,71 383.793,05
9. sonstige Steuern 8.290,25 7.519,04
10. Jahresüberschuss 179.248,46 376.274,01

Anhang

A. Allgemeine Angaben
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: WEST FISH GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Bremerhaven
Registergericht: Bremen
Register-Nr.: HRB 2844
Der Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. & 264 ff. HGB) und den ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes (§ 42 GmbHG) aufgestellt.

Angaben die wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, wurden im Anhang aufgeführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung 2023 ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter teilweise Inanspruchnahme von größenabhängigen Erleichterungen (§§ 276 und 288 HGB).

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Berücksichtigung der Darstellungsstetigkeit gemäß § 265 HGB.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen sind zu Anschaffungs-kosten, vermindert um die Abschreibungen, bewertet. Die Zugänge an abnutzbaren immateriellen und materiellen Vermögensgegenständen werden grundsätzlich entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Von den Vorräten werden Waren und fertige Erzeugnisse zu Anschaffungskosten unter Inanspruchnahme des Bewertungsvereinfachungsverfahrens "First In First Out" (FIFO; § 256 Abs. 1 HGB), unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte werden zum Nennwert bilanziert.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind entsprechend den Vorschriften des § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Kurzfristige auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im anliegenden Anlagenspiegel dargestellt.

Bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen besteht Mitzugehörigkeit zu den sonstigen Vermögensgegenständen im vollen Umfang. Es handelt sich um Forderungen aus dem Factoring.

In den sonstigen Vermögensgenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 31.169,10 (i.Vj. EUR 30.115,07) enthalten.
Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 5.517,39 (i.Vj. EUR 7.686,89) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen entfallen im vollen Umfang auf ungewisse Verbindlichkeiten. Sie enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (EUR 80.651,00; i.Vj. EUR 156.223,00), Rückstellungen für Wareneingangsrechnungen (EUR 73.418,32; i.Vj. EUR 51.646,31) sowie Rückstellungen für Rückvergütung Kunden (EUR 38.670,00; i.Vj. EUR 55.300,00).
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben EUR 2.698.742,84 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, EUR 394.971,36 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bis fünf Jahren und EUR 781.714,40 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zum 31. Dezember 2023 TEUR 1.275 durch Grundpfandrechte besichert.
Weitere TEUR 1.200 sind durch Bürgschaften der Gesellschafter besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

D. Sonstige Angaben
1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum Stichtag stellen sich wie folgt dar:


Gesamtbetrag

2024
2025
2026
2027
2028
TEUR

TEUR
TEUR
TEUR
TEUR
TEUR
173

51
46
43
29
4



2. Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr beschäftigte die Gesellschaft 20 (i.Vj. 18) Vollzeitangestellte (einschließlich 2 Auszubildenden) und eine Teilzeitangestellte. Darüber hinaus waren 2 (im Vj. 2) geringfügig Beschäftigte angestellt.
3. Mitglieder der Geschäftsführung
Der Geschäftsführung gehörten bzw. gehören folgende Personen an:
·  Florian Müller, Kaufmann, Schiffdorf ·  Simon Peter Schach, Kaufmann, Seevetal ·  Björn Behrmann, Kaufmann, Wedel
Im November 2022 wurde einem Mitglied der Geschäftsführung ein Darlehen über TEUR 30 zu einem Zinssatz von 3,5 % p.a. gewährt. Das Darlehen valutiert zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 31. Das Darlehen hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2024 und ist am Ende der Laufzeit, inkl. Zinsen, in einer Summe zurückzuzahlen.

Die Angabe der Gesamtbezüge nach § 285 Nr. 9 HGB unterbleibt unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB.
4. Ergebnisverwendungsvorschlag
Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 179.248,46 auszuschütten.

5. Nachtragsbericht
Es ergaben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der WEST FISH GmbH haben.

 

Bremerhaven, den 31. März 2024


Geschäftsführung

gez. Florian Müller

gez. Simon Peter Schach

gez. Björn Behrmann

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 26.04.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die WEST FISH GmbH, Bremerhaven,
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WEST FISH GmbH, Bremerhaven,
- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WEST FISH GmbH, Bremerhaven, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
▪ entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und
▪ vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
▪ identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

▪ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

▪ beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

▪ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

▪ beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

▪ beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

▪ führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Dreieich, 8. Mai 2024
ifc Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
(Prof. Dr. Jochen Axer)               (Thomas Altenhofer)
Wirtschaftsprüfer                       Wirtschaftsprüfer

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