Fichtner Asset GmbH
Same addressEngineering activities for technical building equipment
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
FICHTNER GmbH & Co.KG.Self-held cycle | 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% | |
Fichtner Solar GmbHDissolved | 100.00% |
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Official financial statements and annual reports
FICHTNER GmbH & Co.KG.StuttgartZur Offenlegung gemäß §§ 325 ff. HGB bestimmter Konzernabschluss zum 31.12.2014Konzernbilanz zum 31.12.2014AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2014
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2014I. Vorbemerkung Die Gesellschaft ist gemäß § 290 HGB in Verbindung mit § 264 a HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts verpflichtet. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden wurden einheitlich nach den Methoden der FICHTNER GmbH & Co. KG und damit nach den Vorschriften des HGB bewertet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt. Das Wirtschaftsjahr des Konzerns entspricht dem Kalenderjahr. Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. II. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibung erfolgt im Allgemeinen nach der linearen Methode. Die Wertpapiere des Anlage- und Umlaufvermögens sind zum Nennwert bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten nach § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB bewertet. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Bei nachhaltigen Verlusten der Beteiligungsgesellschaften erfolgt eine Abschreibung des Beteiligungsansatzes. Soweit sich bei der Kapitalkonsolidierung Unterschiedsbeträge ergeben haben, wurden diese als Firmenwert aktiviert bzw. als Eigenkapital unter den Gewinnrücklagen erfasst. Die unfertigen Leistungen werden grundsätzlich zu den angefallenen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden nach § 255 HGB auch allgemeine Verwaltungskosten und freiwillige soziale Leistungen sowie Aufwendungen für die Altersversorgung einbezogen. Bei Aufträgen mit kalkulatorisch abgrenzbaren Teilleistungen wird eine anteilige Gewinnrealisierung vorgenommen, soweit der Gesamtgewinn des Auftrages sicher zu ermitteln ist. Die realisierten Gewinne betragen 2014 EUR 5.502.343,92. Dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung wird Rechnung getragen. Die unfertigen Leistungen werden offen um die darauf erhaltenen Anzahlungen gekürzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag angesetzt. Zur Deckung einzelner Risiken und des allgemeinen Ausfallwagnisses werden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen. Gewinnanteile des Mutterunternehmens sind gemäß den gesellschaftsvertraglichen Bestimmungen im Geschäftsjahr den Darlehenskonten der Gesellschafter zuzuschreiben. Die Pensionsrückstellungen werden nach handelsrechtlichen Grundsätzen anhand versicherungsmathematischer Methoden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bewertung erfolgt mit einem modifizierten Teilwertverfahren. Dabei wird ein Zinssatz von 4,53 % (Vorjahr 4,88 %) zugrunde gelegt und ein Rententrend von 2 % p. a. unterstellt. Als Rentenbeginn wird der frühestmögliche Beginn des Bezugs der Sozialversicherungsrente gewählt. Eine Fluktuationsrate wurde nicht berücksichtigt weil keine Neuzusagen mehr erteilt werden. Alle biometrischen Werte entsprechen den Richttafeln 2005 G, Dr. Klaus Heubeck. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, soweit ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. III. Konsolidierungsgrundsätze 1. Grundsätzliches Grundlage für die Konsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen waren die nach einheitlichen Grundsätzen aufgestellten Jahresabschlüsse dieser Unternehmen. Der Konzernabschluss wurde zum 31.12.1995 erstmals aufgestellt. Die Erstkonsolidierung wurde auf den 01.01.1995 durchgeführt. Die Buchhaltungen der ausländischen Tochtergesellschaften werden im Allgemeinen nach landesspezifischen Grundsätzen erstellt. Nach Anpassung an die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsrichtlinien können sie dennoch in den Konzernabschluss einbezogen werden. 2. Kapitalkonsolidierung Die Anteile an den Tochtergesellschaften wurden mit dem Kapital der Tochtergesellschaften im Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung (01.01.1995) nach der Buchwertmethode verrechnet. Neu in die Konsolidierung einbezogene Tochtergesellschaften werden nach der Neubewertungsmethode behandelt. Der aktive Unterschiedsbetrag aus dem Erwerb der Gesellschaften wird als Firmenwert ausgewiesen und in den Folgejahren (seit 1996) abgeschrieben. Für 2014 wurde dabei ein Betrag von TEUR 372 (Vorjahr: TEUR 769) als Abschreibung verrechnet (vgl. unten VI.). 3. Sonstige Konsolidierungsgrundsätze und -verfahren Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gemäß § 303 Abs. 1 HGB erfolgsneutral eliminiert. Die bei der Muttergesellschaft gebildeten Einzelwertberichtigungen auf Forderungen gegen Beteiligungsgesellschaften wurden erfolgswirksam korrigiert. Erträge und Aufwendungen aus konzerninternen Beziehungen der Gesellschaften wurden insoweit erfolgsneutral eliminiert. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaften untereinander wurden weggelassen. IV . Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss entsprechend der Vollkonsolidierungsmethodeeinbezogene Unternehmen Gemäß § 290 Abs. 1 HGB sind in den Konzernabschluss das Mutterunternehmen und die Tochterunternehmen einzubeziehen, auf die ein unmittelbarer oder mittelbarer beherrschender Einfluss ausgeübt werden kann. Nach § 290 Abs. 2 HGB ist ein Tochterunternehmen u.a. dann einzubeziehen, wenn dem Mutterunternehmen · die Mehrheit der Stimmrechte der Gesellschafter zusteht, · das Recht zusteht, die Mehrheit der Mitglieder des Verwaltungs-, Leitungs- oder Aufsichtsorgans zu bestellen oder abzuberufen und es gleichzeitig Gesellschafter ist oder · das Recht zusteht, einen beherrschenden Einfluss aufgrund eines mit dem Tochterunternehmen geschlossenen Beherrschungsvertrags oder aufgrund einer Satzungsbestimmung des Tochterunternehmens auszuüben. In den vorliegenden Konzernabschluss sind dementsprechend folgende Unternehmen einbezogen worden:
Im Geschäftsjahr wurde die Gesellschaft Fichtner Engineering S.A., Bukarest /Rumänien verkauft. Desweiteren wurde die Gesellschaft Borchert Geoinfo GmbH, Berlin zum 01.01.2014 mit der Gesellschaft Fichtner IT Consulting AG verschmolzen. In den Konzernabschluss einbezogene assoziierte Unternehmen Gemäß § 311 (1) HGB wird das folgende Unternehmen als assoziiertes Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen. Der Wertansatz wird nach Maßgabe von § 312 HGB gebildet.
Die Beteiligung an der Gesellschaft EF-Engineering LLC, Moskau/Russland mit einer Beteiligungsquote von 26% wurde im Januar 2014 verkauft. Nicht einbezogen wurden gemäß § 296 Abs. 2 HGB: Gesellschaft, Sitz Fichtner Engineering SDN. BHD., Malaysia Fichtner (Asia) Consulting Pte. Ltd., Singapur FCE Management Services Pte. Ltd., Singapur CADIS East, Kiew/Ukraine LFT-Fichtner Consulting Engineers Ltd., Großbritannien Übersicht über den Konsolidierungskreis nach Regionen Die aktiven Beteiligungsgesellschaften haben folgende Gesamtleistungen erzielt:
Die ausgewiesenen Gesamtleistungen sind nicht konsolidiert. V. Währungsumrechnung Die Umrechnung der auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in den Einzelabschlüssen erfolgte zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten in den Einzelabschlüssen der einbezogenen Gesellschaften werden mit dem jeweiligen Transaktionskurs eingebucht. Kursverluste, die zum Stichtag durch Realisation oder Bewertung mit dem Stichtagskurs entstehen, werden ergebniswirksam berücksichtigt. Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen erfolgt nach folgenden Grundsätzen (modifizierte Stichtagskursmethode): Die in Fremdwährung erstellten Bilanzwerte der Tochtergesellschaften werden in der Konzernbilanz mit dem Mittelkurs aus Geld- und Briefkurs (Devisenmittelkurs) am Abschlussstichtag umgerechnet. Das gezeichnete Kapital, die Rücklagen und der Gewinnvortrag werden zu historischen Kursen umgerechnet. Die sich hieraus ergebenden Differenzen werden in die Position "Gewinnrücklagen" eingestellt. Die in Fremdwährung erstellten Gewinn- und Verlustrechnungen der Tochterunternehmen werden mit dem Durchschnittskurs der Fremdwährung umgerechnet. Etwaige Differenzen aus dieser Umrechnung werden jeweils ergebniswirksam behandelt. Angaben im Konzernanhang werden mit dem Jahresdurchschnittskurs (Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung) bzw. Stichtagskurs (Bilanzpositionen) umgerechnet. VI. Erläuterungen zu einzelnen Bilanzpositionen Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der Beilage zu diesem Anhang dargestellt. Geschäfts- oder Firmenwert Der Firmenwert ergibt sich im Wesentlichen aus den aktiven Unterschiedsbeträgen aus der Kapitalkonsolidierung. Dieser betrifft die nachstehend genannten Gesellschaften. Eine Zurechnung zu den entsprechenden Aktiva der Beteiligungsgesellschaften wurde nicht vorgenommen. Im Einzelnen ergab sich folgende Entwicklung:
Die Abschreibung bei dem Firmenwert aus der Konsolidierung erfolgt bei Firmenwerten, die bis 31.12.2009 bereits im Konzernabschluss vorhanden waren, linear über einen Zeitraum von 15 Jahren. Bei Firmenwerten, die ab 01.01.2010 neu gebildet wurden, erfolgt die Abschreibung linear über einen Zeitraum von 5 Jahren. 1) Darin enthalten sind Teilwertabschreibungen in Höhe von EUR 80.558,00. 2) Die Gesellschaft Borchert Geoinfo GmbH, Berlin wurde zum 01.01.2014 mit der Gesellschaft Fichtner IT Consulting AG verschmolzen. 3) Der Firmenwert Fichtner Water & Transportation GmbH, Stuttgart, ergibt sich aus dem Einzelabschluss der Gesellschaft. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen betrifft in der Hauptsache EDV-Ausstattung, Einbauten in gemietete Räume sowie Fahrzeuge. Anteile an verbundenen Unternehmen Am 31.12.2014 werden über die FICHTNER GmbH & Co. KG und andere Konzernunternehmen neben den unter Ziffer IV. genannten Gesellschaften folgende Anteile an verbundenen Unternehmen gehalten:
Die Beteiligungsgesellschaft ACE - Associated Consultants and Engineers Ltd. Sofia/Bulgarien wurde im Berichtszeitraum liquidiert. Die Gesellschaft wurde zu zwei Dritteln von Fichtner KG und zu einem Drittel von Fichtner Mining & Environment GmbH, Essen gehalten. Auf die Einbeziehung der übrigen Gesellschaften in den Konsolidierungskreis wurde aufgrund § 296 Abs. 2 HGB verzichtet, da die Gesellschaften im Berichtsjahr von untergeordneter Bedeutung waren und keinen nennenswerten Geschäftsumfang hatten. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen Wir verweisen auf die Ausführungen unter Punkt IV. Konsolidierungskreis, Abschnitt: In den Konzernabschluss einbezogene assoziierte Unternehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 7.149 (Vorjahr TEUR 7.510) enthalten. Des Weiteren sind Steuerforderungen in Höhe von TEUR 2.628 enthalten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. Eigenkapital Das Eigenkapital enthält neben dem gezeichneten Kapital der FICHTNER GmbH & Co. KG stille Einlagen und Rücklagen von stillen Gesellschaftern in Höhe von TEUR 14.748 (im Vorjahr: TEUR 13.221). Das Konzerneigenkapital ist von TEUR 30.684 zum 31.12.2013 auf TEUR 31.613 zum 31.12.2014 gestiegen, die Eigenkapitalquote hat sich verringert von 14,8 % auf 12,9 %. Bei der Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist zu beachten, dass das Ergebnis der FICHTNER GmbH & Co. KG im Einzelabschluss aufgrund des Gesellschaftsvertrages auf die Gesellschafterkonten verteilt wird. In Höhe des Unterschiedsbetrages zwischen Einzelabschluss und Konzernabschluss ergibt sich dadurch eine Zuführung bzw. Entnahme aus den konsolidierten Gewinnrücklagen in die Position "Darlehen von Gesellschaftern". Zudem ergeben sich Veränderungen im Kapital der Tochtergesellschaften aufgrund von Wechselkursveränderungen. Sie werden erfolgsneutral verrechnet. Pensionsrückstellungen Folgende Pensionsrückstellung wurde gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Personalrückstellungen, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie Rückstellungen für erkennbare Risiken aus dem Leistungs- und Beteiligungsbereich. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. Sie haben folgende Laufzeiten:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Teil durch die üblichen Eigentumsvorbehalte besichert. Weitere Besicherungen bestehen nicht. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:
VII. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Gesamtleistung Die konsolidierte Gesamtleistung teilt sich nach Regionen wie folgt auf:
Die konsolidierte Gesamtleistung teilt sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt auf:
Enthalten sind auch Erlöse aus Lieferungen und Leistungen an Arbeitsgemeinschaften. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten in der Hauptsache Mieterträge, Kursgewinne, Erträge aus weiterberechneten Kosten sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen. Die Erträge aus der Währungsumrechnung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 3.103 (2013: TEUR 1.367). Aperiodische Erträge aus Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen sind in Höhe von TEUR 3.954 (2013: TEUR 3.884) angefallen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen insbesondere Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 2.334 (2013: TEUR 2.030). Aperiodische Aufwendungen aus Wertberichtigungen sind in Höhe von TEUR 2.492 (2013: TEUR 2.278) angefallen. Aufwendungen aus der Abzinsung In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von TEUR 382 (2013: TEUR 362) zu verzeichnen. VIII. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführung: Geschäftsführer der Komplementärin und Generalbevollmächtigte der FICHTNER GmbH & Co. KG waren 2014:
Der gem. § 9a des Gesellschaftsvertrags gebildete Beirat bestand aus folgenden Mitgliedern: Dr. jur. Heinz Klinger, ehemaliger Vorstandsvorsitzender (Vorsitzender) Dr. jur. Andrea Fichtner, Rechtsanwältin (stellvertretende Vorsitzende) Dr. jur. Peter Deml, ehemaliger Vorstandsvorsitzender 2. Haftungsverhältnisse Es bestehen Anzahlungs- und Durchführungsgarantien für die in Bearbeitung befindlichen Projekte. Branchenüblich besteht bei Arbeitsgemeinschaften und gegebenenfalls bei ähnlichen Rechtsinstituten im Ausland, an denen Fichtner beteiligt ist, eine gesamtschuldnerische Haftung mit den anderen Partnern. Nach den Erfahrungen der Vergangenheit sowie der gegenwärtigen Bonität der Begünstigten ist nicht mit einer Inanspruchnahme aus den eingegangenen Haftungsverhältnissen zu rechnen. 3. Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beläuft sich auf
4. Latente Steuern Latente Steuern haben sich aus folgenden Bilanzpositionen ergeben:
Die Berechnung der latenten Steuern erfolgte mit einem Steuersatz von 14,7%. Für ausländische latente Steuern wurden entsprechende Steuersätze für vergleichbare ausländische Steuern angesetzt. Da die aktiven Steuerlatenzen überwiegen, ist im Konzernabschluss auf die Bilanzierung des aktiven Überhangs verzichtet worden. Die Gesellschaft hat auf die Darstellung einer Überleitungsrechnung gem. DRS 18.67 verzichtet, da der Erkenntnis- und Informationswert einer derartigen Darstellung aufgrund der unterschiedlichen Ertragssteuersätze der in- und ausländischen Konzerngesellschaften gering ist. Dem Abschlussadressaten wird durch die Angaben im Anhang ein sachgerechtes Verständnis für die ausgewiesenen latenten Steuern ermöglicht. Ferner gibt es keine gesetzliche Verpflichtung für eine Überleitungsrechnung. 5. Bewertungseinheiten § 254 HGB:
6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen betrugen zum 31.12.2014 (Basisjahr 2014):
7. Mitarbeiterzahlen Im Jahresdurchschnitt waren insgesamt beschäftigt (in Klammern Vorjahr):
8. Befreiungen von Tochtergesellschaften Die im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogenen nachstehenden Tochtergesellschaften und die Muttergesellschaft haben für ihren Einzelabschluss die Befreiungsvorschrift des § 264 (3) HGB bzw. § 264 b HGB dergestalt in Anspruch genommen, dass diese Gesellschaften die Vorschriften der §§ 325 bis 329 HGB (Offenlegung) für das Geschäftsjahr 2014 nicht anwenden: Fichtner IT Consulting AG, Stuttgart Fichtner Management Consulting AG, Stuttgart Fichtner Water & Transportation GmbH, Stuttgart EnerConsult GmbH, Berlin Fichtner Solar GmbH, Stuttgart Fichtner Bauconsulting GmbH, Stuttgart Dipl. Ing. Ruppmann Verbrennungsanlagen GmbH, Stuttgart
Stuttgart, 26. Juni 2015 FICHTNER GmbH & Co. KG Die Geschäftsführung Georg Fichtner Hermann Bayerlein Ralf Epping Mansour Hamza Hans Kalb Roland Pröger Dr. Andreas Weidler Tilman Herzig Der Konzernabschluss zum 31.12.2014 wurde am 28.07.2015 festgestellt. Entwicklung des Konzernanlagenspiegels für das Geschäftsjahr 2014
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2014
Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2014
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2014Grundlagen des Konzerns Fichtner erbrachte auch im Jahr 2014 für Kunden in über 100 Ländern hochwertige Ingenieur- und Beratungsleistungen in den Geschäftsfeldern Energie, Umwelt, Wasser und Infrastruktur sowie Consulting und IT. Das Geschäftsmodell der Fichtner-Gruppe als unabhängiger Berater von Investoren, Banken und öffentlichen Kunden sowie von Versorgungsunternehmen und Industriekunden hat sich im internationalen Wettbewerb bewährt. Unsere Geschäftsabläufe unterliegen einem kontinuierlichen Prozess der Überprüfung und Weiterentwicklung. Schwerpunkte der weiteren Geschäftsentwicklung sind neben den Kernarbeitsfeldern Energieerzeugung und Stromübertragung der weitere Ausbau der Bereiche Erneuerbarer Energien, Siedlungswasserwirtschaft und Wasserbau sowie kombinierter Ingenieur- und Managementberatungsleistungen. Die FICHTNER GmbH & Co. KG ist das Stammhaus und die operativ tätige Muttergesellschaft der Gruppe, in der auch die Konzernleitung sowie die Koordination des internationalen Vertriebs angesiedelt sind. Zum Konsolidierungskreis des Konzernabschlusses zählten zum Bilanzstichtag 32 Gesellschaften. Davon wurden 31 Gesellschaften vollkonsolidiert und 1 Gesellschaft mit Hilfe der Equitymethode im Konzern berücksichtigt. Auf folgende Veränderungen im Konsolidierungskreis ist hinzuweisen: Ausgeschieden aus dem Konsolidierungskreis und im vorliegenden Abschluss entkonsolidiert ist die Fichtner Engineering S. A., Bukarest/Rumänien. Nach Umfirmierung der Gesellschaft zur Roeng - Transmission Engineering & Consulting S. A. hat Fichtner seine Anteile mit Wirkung zum 06.10.2014 an einen bisherigen Minderheitsgesellschafter verkauft. Ferner wurde die Borchert GeoInfo GmbH, Berlin, mit Wirkung zum 01.01.2014 auf die Fichtner IT Consulting AG, Stuttgart, verschmolzen. Mit Wirkung zum 01.01.2014 aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden ist darüber hinaus die EF-Engineering LLC, früher EnergoFichtner LLC, Moskau/Russland. Fichtner hat seine Minderheitsbeteiligung am 16.01.2014 verkauft. Die Gesellschaft wurde bisher mit Hilfe der Equitymethode im Konzern berücksichtigt. Die laufende Weiterbildung unserer Mitarbeiter sowie die Vertiefung unseres Know-hows im Rahmen anspruchsvoller Projekte, sind Grundlagen unseres Geschäftes. Als technologie- und produktunabhängiger Dienstleister führen wir keine Forschung und Entwicklung für eigene Zwecke durch. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Nachfrage nach Beratungs- und Ingenieurdienstleistungen in den von uns bearbeiteten Geschäftsfeldern und Regionen entwickelt sich weiterhin stabil. Die Fichtner-Gruppe konnte in 2014 einen Auftragseingang von 296,7 Mio. EUR verzeichnen. Damit konnte der Auftragseingang des Vorjahres in Höhe von 289,1 Mio. EUR nochmals gesteigert werden. Der Auftragseingang gliedert sich wie folgt auf die Marktregionen:
Der internationale Markt für Ingenieurleistungen stellt sich unverändert fragmentiert dar. Die bereits seit 2012 erkennbare Verschärfung des Preiswettbewerbs, insbesondere für die Planung und die Umsetzung von Kraftwerksprojekten in Deutschland und dem Mittleren Osten, setzt sich fort. Einzelne Mitbewerber aus den sogenannten Emerging Markets, internationale Anbieter mit Betriebsniederlassungen in Schwellenländern sowie Ingenieurunternehmen international tätiger Lieferkonzerne bieten teilweise deutlich unter den bisherigen Marktpreisen an. Fichtner konnte sich in diesem Wettbewerbsumfeld als Anbieter hochwertiger Ingenieur- und Beratungsleistungen behaupten. Die im Berichtsjahr eingetretene Abwertung des Euro im Verhältnis zu den für Fichtner wichtigen Fremdwährungen, insbesondere zum US-Dollar, führte zu einer Stärkung der Wettbewerbsposition. Im Kernarbeitsfeld Energie erreichte die Fichtner-Gruppe eine Gesamtleistung auf Vorjahresniveau und nimmt international eine Spitzenposition ein. Gemäß der jährlichen Studie von Engineering News Record (ENR The Global Sourcebook, December 2014) steht Fichtner damit derzeit auf Position 14 der Top International Design Firms in diesem Arbeitsfeld. In Teilarbeitsfeldern, die aus unserer Sicht für die weitere Geschäftsentwicklung wichtig sind, wie z. B. Wind- und Solarkraft sowie Stromübertragung, belegt Fichtner gemäß dieser Studie einen Platz unter den 10 größten Anbietern weltweit. Geschäftsverlauf Die Unternehmensgruppe konnte im Jahr 2014 einen guten Geschäftsverlauf verzeichnen. Die erwirtschaftete Gesamtleistung hat sich auf 253,8 Mio. EUR (+4,9%) erhöht. Die bezogenen Leistungen haben sich ebenfalls von 65,5 Mio. EUR im Vorjahr auf 69,6 Mio. EUR im Berichtsjahr erhöht. Die Eigenleistung ist damit um 4,4% auf 184,1 Mio. EUR gewachsen. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 24,8 Mio. EUR (-7,0%). Lage des Unternehmens Ertragslage Die Gesamtleistung im Jahr 2014 verteilt sich wie folgt auf die Marktregionen:
Im Deutschland hat sich die Gesamtleistung um 4,9% auf 82,1 Mio. EUR erhöht. Wesentliche Anteile daran haben Planungs- und Beratungsleistungen im Zuge der sogenannten Energiewende, insbesondere im Zusammenhang mit der Einbindung von Offshore-Windkraftanlagen in das Stromübertragungsnetz, sowie ein breites Spektrum von Aufgaben in allen Tätigkeitsbereichen. International verteilt sich die Gesamtleistung weiterhin relativ gleichmäßig auf die Absatzregionen. Im übrigen Europa inklusive der ehemaligen GUS-Staaten ist wieder ein leichtes Anziehen der Geschäftstätigkeit zu verzeichnen. Dabei ist vor allem das weitere Wachstum in Großbritannien in den Geschäftsfeldern Umwelt und Energie bemerkenswert. Das Geschäftsvolumen in Süd- und Osteuropa ist stabil. In Afrika hat sich die Gesamtleistung im Berichtszeitraum verringert. Für das laufende Jahr erwarten wir für die Region wieder ein Wachstum. Nachdem im Vorjahr projektbedingt ein deutlicher Rückgang im Mittleren Osten zu verzeichnen war, konnte die Gesamtleistung hier im Berichtszeitraum wieder deutlich erhöht werden. Saudi Arabien bleibt dabei zunächst der wichtigste Teilmarkt, wobei sich im laufenden Jahr auch zunehmend Projektmöglichkeiten in weiteren Ländern der Region bieten. Die Geschäftstätigkeit in der Region Amerika beschränkt sich auf Mittel- und Südamerika und weist ein leichtes Wachstum auf. Die Gesamtleistung in Fernost stagniert und hat sich noch nicht von dem bereits in den beiden Vorjahren berichteten Nachfrageeinbruch im indischen Markt erholt. Derzeit sehen wir Anzeichen für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen in Indien, rechnen aber auch für das Jahr 2015 noch mit keiner durchgreifenden Erholung. Wachstumsimpulse für die Region Fernost erwarten wir stattdessen durch Infrastrukturprojekte insbesondere in den Teilmärkten Vietnam, Indonesien, Malaysia und Bangladesch. Die Gliederung der Gesamtleistung nach Tätigkeitsbereichen zeigt einen unverändert hohen Anteil der Geschäftsfelder Energieerzeugung sowie Stromübertragung und -verteilung. Das Geschäftsfeld Wasser & Infrastruktur entwickelt sich zur dritten tragenden Säule der Konzernleistung. Im Geschäftsfeld Consulting & IT war dagegen im Berichtsjahr ein Rückgang zu verzeichnen.
Die Ertragskraft ergibt sich im Einzelnen aus der folgenden Ergebnisübersicht:
Im Jahr 2014 hat sich die Gesamtleistung im Vorjahresvergleich um 4,9% und die Eigenleistung um 4,4% erhöht. Das Rohergebnis wuchs um 5,4% auf 194,2 Mio. EUR. Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um 7,5% gewachsen, obwohl die Mitarbeiterzahl mit einem Wert von 1.749 annähernd stabil geblieben ist. Wesentliche Ursache ist der Kapazitätsaufbau in Ländern mit höheren Personalkosten, insbesondere in Deutschland (+76 Mitarbeiter), Großbritannien (+9 MA) und der Schweiz (+8 MA), bei gleichzeitiger Reduktion der Kapazitäten in Ländern mit niedrigeren Personalkosten, insbesondere Indien (-57 Mitarbeiter) und Rumänien (-39 Mitarbeiter). Die Sachaufwendungen haben sich um 1,7% erhöht. Sowohl das Betriebsergebnis, als auch das Ergebnis vor Steuern haben sich im Vergleich zum Vorjahreswert erhöht und liegen über den jeweiligen Planwerten. Die Vorsteuerrendite beträgt 13,1%. Der Jahresüberschuss hat sich im Berichtsjahr aufgrund höherer Steueraufwände auf 24,8 Mio. EUR reduziert. Finanzlage Die Finanzierung erfolgt insbesondere durch Eigenkapital und Gesellschafterdarlehen sowie durch kurzfristige Fremdmittel und erhaltene Anzahlungen in laufenden Projekten. Kontokorrent- oder sonstige Kredite von Banken wurden nicht in nennenswertem Umfang in Anspruch genommen. Im Geschäftsjahr sind keine wesentlichen Veränderungen bedeutsamer Kreditkonditionen oder außerbilanzieller Verpflichtungen festzustellen. Die Anteile der wesentlichen Finanzierungspositionen an der gewachsenen Bilanzsumme haben sich wie folgt entwickelt:
Im Jahr 2014 wurden 2.493 TEUR in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände investiert. Die Investitionen lagen damit leicht unter ihrem geplanten Umfang. In Höhe von 292 TEUR wurden Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände verkauft. Zusätzlich wurden Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von 36.222 TEUR gekauft und in Höhe von 35.244 TEUR verkauft. Per Saldo ergab sich daraus eine Mittelbindung von 978 TEUR. Die Finanzlage ergibt sich aus der folgenden Kapitalflussrechnung:
Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr um 24.269 TEUR auf 30.903 TEUR erhöht. Wesentliche Gründe waren dabei die Erhöhung der erhaltenen Anzahlungen um 31.151 TEUR, denen eine Erhöhung der unfertigen Leistungen um 25.717 TEUR sowie die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 12.607 TEUR gegenüber standen. Im Vorjahr war dagegen eine Verminderung der erhaltenen Anzahlungen um insgesamt 43.202 TEUR bei einer Verminderung der unfertigen Leistungen von 20.348 TEUR zu verzeichnen. Die Liquidität ist durch folgende Kennzahlen geprägt:
Die Abdeckung der kurzfristigen Fremdmittel durch kurzfristig liquidierbare Aktiva ist damit voll erfüllt. Vermögenslage Die Vermögenslage ist weiterhin durch hohe Bestände an Wertpapieren und flüssigen Mitteln sowie einen hohen Anteil von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen gekennzeichnet. Ein Teil der flüssigen Mittel wurde weiterhin zur Anlage in Wertpapiere verwendet, die im Bereich der Finanzanlagen ausgewiesen sind. Die unfertigen Leistungen wurden mit den dafür erhaltenen Anzahlungen verrechnet. Die wesentlichen Vermögenspositionen haben sich wie folgt entwickelt:
Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Folgende Kennzahlen veranschaulichen die Entwicklung der Ergebnisstruktur:
Die Eigenleistung pro Mitarbeiter konnte nach dem Rückgang im Jahr 2013 auf 105 TEUR pro Mitarbeiter im Berichtsjahr erhöht werden. Die finanziellen Kennzahlen zeigen, wie im Vorjahr erwartet, eine nochmalige Reduzierung der Rendite im Vergleich zu den außerordentlich guten Werten der letzten Jahre. Die Renditen auf Gesamtleistung und Eigenkapital bleiben jedoch weiterhin hoch. Die Mitarbeiterzahl ist im Jahr 2014 mit einem Wert von 1.749 annähernd stabil geblieben (-0,2%). Im Geschäftsjahr wurden dabei 76 Mitarbeiter in deutschen Gesellschaften aufgebaut und 78 Mitarbeiter im Ausland abgebaut, davon 35 Mitarbeiter durch den Verkauf der ehemaligen Fichtner Engineering S. A., Bukarest/Rumänien. Insbesondere bei der Betreuung internationaler Baustellen wurde der eigene Mitarbeiterstamm auch im Berichtsjahr projektbezogen durch freie Mitarbeiter ergänzt. Der Erhalt und der weitere Ausbau des Know hows der Mitarbeiter über projektbezogene und innerbetriebliche Weiterbildungen stellt einen wesentlichen nichtfinanziellen Leistungsindikator dar. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens Die Fichtner-Gruppe schließt ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 ab. Die dargestellten Indikatoren zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage spiegeln die unverändert gute wirtschaftliche Situation des Unternehmens wider. Auftragseingang, Gesamtleistung und Vorsteuerergebnis konnten gesteigert werden. Nachtragsbericht Nach dem Abschlussstichtag und der Fertigstellung des Jahresabschlusses ergaben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht Aufgrund unserer weiterhin zurückhaltenden Markteinschätzung, insbesondere mit Blick auf den teilweise intensiven Preiswettbewerb, wurde auch für 2015 eine insgesamt vorsichtige Planung vorgegeben. Für die Führungsgrößen Auftragseingang, Gesamtleistung und Ergebnis vor Steuern rechnen wir im laufenden Geschäftsjahr wieder mit einer Entwicklung auf Vorjahresniveau. Wir sehen derzeit keine grundsätzliche Veränderung der Risikostruktur in unseren Geschäftsfeldern. Die absehbaren Leistungs-, Kosten- und Zahlungsrisiken werden im Rahmen der laufenden Projektsteuerung anhand von Projektstrukturplänen bewertet und bei der Ermittlung der unfertigen Leistungen abgesetzt. Die konservative Absetzung möglicher Risiken hat sich bewährt. Währungsrisiken werden auf der Basis projektbezogener Zahlungspläne im Rahmen festgelegter Sicherungsstrategien begrenzt. Soweit in Einzelgesellschaften wesentliche Währungsrisiken vorliegen, werden diese auf Basis projektbezogener Zahlungspläne im Rahmen einer festgelegten Sicherungsstrategie begrenzt. Dazu werden die Einnahmenüberschüsse in US-Dollar und US-Dollar-korrelierten Fremdwährungen im Zeitraum der nächsten 12 Monate rollierend zu mindestens 50% gesichert. Nach unserer Einschätzung besteht ein Risiko aus einem möglichen Compliance-Verstoß bei der Erstellung einer Spezifikation in einem entwicklungsbankenfinanzierten Projekt. Fichtner wirkt umfassend bei der Aufklärung mit. Abhängig von den Ergebnissen können sich daraus zeitweise Umsatzeinbußen aus einer Auftragssperre bei entsprechend finanzierten Projekten oder ein Reputationsschaden ergeben. In den letzten fünf Jahren betrug der Anteil der Projekte mit diesem Institut im Durchschnitt unter 5% der Gesamtleistung. Wir erwarten für die Geschäftsjahre 2015 und 2016 aus heutiger Sicht daraus keine wesentlichen Auswirkungen auf die Gesamtleistung. Insgesamt liegen nach unserer Einschätzung keine bestandsgefährdenden Risiken vor. Bei einer Gesamtbetrachtung der Chancen und Risiken sehen wir Ertragschancen aus Mehrforderungsmöglichkeiten in laufenden Projekten sowie insbesondere Wachstumschancen in den Tätigkeitsfeldern Erneuerbare Energien, Wasser und Infrastruktur sowie in der Kombination hochwertiger Ingenieurleistungen mit den Leistungen im Geschäftsfeld Management Consulting.
Die Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den von der FICHTNER GmbH & Co. KG aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrags liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Entgegen § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe a) HGB wurden im Konzernanhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer und des Beirats des Mutterunternehmens nicht angegeben. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss mit der genannten Einschränkung den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrags. Der Konzernabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 26. Juni 2015 Dr.
Vaih & Partner Wirtschaftsprüfung Stuttgart GmbH
gez. Dr. Vaih, Wirtschaftsprüfer gez. Poppele, Wirtschaftsprüfer |
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