Master Data

Registry
Register court Ulm HRB 620330
Previous
Stender GmbH, Entwicklung und Gestaltung von technischen Schriften und Lehrmitteln
Registered
3/3/1981
Industry
Activities of holding companiesManagement activities of other holding companiesManagement activities of holding companies with predominantly financial shareholdings
Purpose
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und Gestaltung von technischen Schriften und Lehrmitteln sowie die Durchführung aller Geschäfte, die mit dem Gegenstand des Unternehmens zusammenhängen oder dem Gesellschaftszweck zu dienen geeignet erscheinen. Die Gesellschaft ist berechtigt, den Gegenstand auf ähnliche und verwandte Betriebszwecke auszudehnen. Zur Erreichung ihrer Zwecke kann die Gesellschaft gleichartige oder ähnliche Unternehmen, auch Zweigniederlassungen errichten, erwerben, pachten, sich an solchen beteiligen oder deren Vertretung übernehmen sowie Interessengemeinschafts- und Unternehmensverträge abschließen. Der Gegenstand des Unternehmens erstreckt sich auch auf die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an Kommanditgesellschften.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Philipp Ochtendung
since 2/3/2026
Procura
Hubert Satzger
since 11/29/2024
Procura
Christian Dr. Wallner
since 11/29/2024
Managing Director
Joachim Stohr
since 9/27/2006
Procura
Michael Dr. Stender
since 9/27/2006
Managing Director

Beneficial Owners

Beneficial owner data is only accessible to registered users.

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Michael Stender
Pfänderweg 16, 88239 Wangen i.A.
€25,500
85.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Stender GmbH

Wangen im Allgäu

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Stender GmbH, Wangen i. A. wurde am 28.01.1981 von Lutz und Waltraut Stender gegründet.

Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 03.03.1981 unter HRB 620330 beim Amtsgericht Ulm.

Gegenstand und Aufgabe des Unternehmens sind Technische Dokumentation, Produktbetreuung, Software-Entwicklung und E-Learning sowie Geschäfte, die mit dem Gegenstand des Unternehmens zusammenhängenoder dem Gesellschaftszweck zu dienen geeignet erscheinen.

2. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Auch im Berichtsjahr 2023 prägt der andauernde Ukraine-Krieg sowie die weltweite Inflation die globale Wirtschaft. Jedoch zeigt sich die europäische Volkswirtschaft recht widerstandsfähig gegenüber der Energiekrise.

Das globale Wachstum hat sich im Vergleich zum Vorjahr dennoch noch einmal verringert.

Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 % etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der waschstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 % geringer. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 % das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren.

Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - imabgelaufenen Berichtsjahr gegen über 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 % beibehalten.

Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachtum von +3,1 %. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Zwar äußerte sich der IWF zu Jahresbeginn 2024 auch für 2024 optimistischer als noch im Herbst 2023. Allerdings wird für die entwickelten Volkswirtschaften mit einem leichten Dynamikverlust von 0,1 % gegenüber dem Vorjahr gerechnet, da sowohl die US-amerikanische als auch die japanische Wirtschaft mit vermindertem Tempo wachsen dürften. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 % prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 % erneut unterdurchschnittlich entwickeln.

Quelle: IMF Wordl Economic Outlook Update January 2023

Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024

Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024, für 2021: IMF October 2023 Database

2. Darstellung und Beurteilung des Geschäftsverlaufs 2023

Die gesamtwirtschaftliche Leistung der Stender GmbH beruht auf privatwirtschaftlichen und öffentlichen Aufträgen im Bereich der Hochtechnologie. In beiden Bereichen konnte eine Steigerung von Auftragseingang und Umsatz erzielt werden. Alle Geschäftsbereiche waren durch die bestehenden und neu gewonnenen Aufträge sehr gut ausgelastet; insbesondere ist es gelungen, im Bereich der öffentlichen Aufträge das Geschäftsfeld der Produktbetreuung wesentlichen zu stärken. Im Geschäftsjahr 2023 war der Geschäftsverlauf in allen Geschäftsfeldern daher positiv, so dass insgesamt das Geschäftsjahr zufriedenstellend verlief.

3. Investitionen

Alle erforderlichen Investitionen wurden zeitnah aus eigenen Mitteln getätigt. Im Wesentlichen wurden Ersatzinvestitionen betätigt.

4. Personalbereich

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte das Unternehmen 82 Mitarbeiter. Der Mitarbeiterbestand hat sich insgesamt wie folgt entwickelt:

Bestand am 01.01.2023: 76 Mitarbeiter

Bestand am 31.12.2023: 85 Mitarbeiter

Aufgrund des stetigen Personalwachstums erfolgt eine kontinuierliche Anpassung der Organisationsstrukturen und Prozesse.

3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 hat sich die Auftragslage in allen Geschäftsfeldern der Stender GmbH wiederum gut entwickelt bzw. sehr stabil dargestellt. Durch die verbesserte Auftragslage wurde ein deutlich verbessertes Umsatz- und Ertragsergebnis als im Vorjahr erzielt. Der Auftragsbestand ist nachhaltig und sichert die Auslastung im Geschäftsjahr 2024.

Der Umsatz bewegt sich mit TEUR 11.385 mit ca. 27,55 % über dem Vorjahresniveau (Vorjahr TEUR 8.926). Der Personalaufwand ist um TEUR 864 auf TEUR 6.392 (Vorjahr TEUR 5.528) gestiegen. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung beträgt 54,8 % (Vorjahr 60,4 %). Die Abschreibungen liegen mit TEUR 196 (Vorjahr TEUR 159) über dem Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im Geschäftsjahr TEUR 1.830 (Vorjahr TEUR 1.347). Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 2.156 (Vorjahr TEUR 1.548). Dies entspricht einer Rendite bezogen auf die Gesamtleistung von 18,5 % (Vorjahr 16,9 %).

2. Finanz- und Vermögenslage

Aufgrund der gestiegenen Umsatzerlöse und der verbesserten Ertragslage hat sich die Vermögenslage gut entwickelt. Die Stender GmbH ist nach wie vor nicht auf Fremdkredite zur Finanzierung des Geschäftsbetriebs angewiesen. Das Anlagevermögen und Teile des Umlaufvermögens sind durch Eigenkapital gedeckt. Die Liquiditätslage ist sehr gut.

Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von Euro 11.385.429,30 und einen Jahresüberschuss in Höhe von Euro 2.156.560,36. Die Bilanzsumme beläuft sich zum 31.12.2023 auf 9.468.014,47. Das Eigenkapital ist mit 7.830.391,71 ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote liegt bei 82,70 %. Das Unternehmen hat keine Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute und verfügt über eine sichere Finanzausstattung.

3. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Insgesamt ist die Entwicklung des Geschäftsverlaufs der Unternehmens sowie dessen wirtschaftliche Lage als günstig einzuschätzen. Das erzielte Jahresergebnis 2023 in Höhe von TEUR 2.156 spiegelt den günstigen Verlauf wieder.

4. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

1. Chancen- und Risikobericht

Unternehmerische Chancen

Die Marktchancen für 2024 werden aufgrund der Projektlage in unserem Geschäftsfeld der Hochtechnologie als vielversprechend und weiter ansteigend eingeschätzt. Durch die stetige Weiterentwicklung und Festigung unseres Spektrums im Bereich Software-Entwicklung ergeben sich zunehmend zusätzliche Perspektiven, um weitere Projekte bei den Kunden zu realisieren. Stender GmbH gelingt es durch intelligente Software-Lösungen den Dienstleistungsbereich zu stärken, so dass Stender GmbH als integrierter Full-Service-Dienstleister bei den Kunden hohes Ansehen genießt und so eine hohe Kundenbindung erzielt.

Chancen und Risiken aus dem gesamtwirtschaftlichen /branchenbezogenen Unternehmensumfeld

Aufgrund der hohen Unsicherheiten im politischen Bereich (China vs. USA, Ukraine, Energie, etc.) kann die Streichung oder Verschiebung von Investitionsentscheidungen zu einer Abflachung der Nachfrage nach den industrienahen Dienstleistungen der Stender GmbH als mögliches Risiko gesehen werden. Auch kann die Struktur des Geschäftsfelds sich ändern, wenn in Zeiten knapper Budgets weniger Aufträge nach außen vergeben werden. Hier gilt es den Kunden die Wirtschaftlichkeit unserer hochwertigen Dienstleistungen zu vermitteln.

Beschaffungs- und Preisänderungsrisiken

Währungsrisiken liegen nicht vor und die Liquidität ist nachhaltig gesichert.

Ausfallrisiken

Aufgrund der Kundenstruktur sind die Ausfallrisiken sehr gering.

Personalrisiken

Der wesentliche Hebel für Qualität und Innovation liegt in erster Linie im Einsatz und dem fachlichen Können unserer Belegschaft. Ein Risiko für das weitere Wachstum der Stender GmbH besteht daher im sich immer schärfer abzeichnenden Fachkräftemangel. Stender GmbH hat die Anstrengungen im Bereich Employer-Branding, Recruiting und Personalentwicklung verstärkt.

Interne und externe Schulungen sowie Audits sichern und erhöhen die Qualifikation unserer Mitarbeiter. Schulungen und Weiterbildungen werden jahresübergreifend von der Leitungsebene im Schulungsplan für alle Mitarbeiter vorgegeben und fortgeschrieben.

Haftungsrisiken

Die Dienstleistungen der Stender GmbH sind entscheidend für die technische Sicherheit der Kunden-Produkte mit verantwortlich. Damit hat die Produkthaftung für uns wesentliche Funktion. Stender GmbH ist nach EN 9100:2018 zertifiziert. Für die Haftungsrisiken haben wir entsprechende Haftungsversicherungen abgeschlossen.

Bestandsgefährdende Risiken

Risiken, die den Bestand der Unternehmung gefährden, sind aus Sicht der Geschäftsführung derzeit nicht erkennbar. Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

2. Prognosebericht

Zum Zeitpunkt der Lageberichtserstellung geht die Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2024 von einer klar positiven Geschäftsentwicklung aus.

 

Wangen, den 20. Dezember 2024

Dr. Michael Stender, Geschäftsführer

Dr. Christian Wallner, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.132.484,55 948.573,19
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 84.996,00 23.885,00
II. Sachanlagen 530.904,29 470.631,29
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2,00 2,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 530.902,29 470.629,29
III. Finanzanlagen 516.584,26 454.056,90
B. Umlaufvermögen 7.898.822,64 8.144.002,85
I. Vorräte 265.398,21 39.683,18
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 330.742,05 291.814,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.777.819,59 5.748.714,02
1. Forderungen gegen Gesellschafter 2.154.910,85 2.325.881,65
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.885.865,93 1.677.402,82
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.737.042,81 1.745.429,55
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 855.604,84 2.355.605,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 137.229,09 46.323,98
D. Aktive latente Steuern 2.330,43 1.591,65
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 297.147,76 295.833,84
Summe Aktiva 9.468.014,47 9.436.325,51

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.830.391,71 7.734.336,54
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Gewinnvortrag 5.643.831,35 6.156.288,57
III. Jahresüberschuss 2.156.560,36 1.548.047,97
B. Rückstellungen 1.032.235,30 1.124.854,62
C. Verbindlichkeiten 605.387,46 577.134,35
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 605.387,46 577.134,35
Summe Passiva 9.468.014,47 9.436.325,51

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.275.229,49 9.073.387,24
2. Personalaufwand 6.391.699,07 5.527.693,86
a) Löhne und Gehälter 5.440.155,97 4.685.008,68
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 951.543,10 842.685,18
davon für Altersversorgung 73.240,53 67.422,55
3. Abschreibungen 195.576,95 159.215,05
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 195.576,95 159.215,05
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.829.812,88 1.347.166,95
davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB 7.589,00 7.589,00
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 29.200,60 10.428,40
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 137.665,66 113.979,69
davon aus verbundenen Unternehmen 63.421,58 45.721,50
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.178,81
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 862.650,04 610.331,39
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 738,78
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 685,98
9. Ergebnis nach Steuern 2.161.178,00 1.553.388,08
10. sonstige Steuern 4.617,64 5.340,11
11. Jahresüberschuss 2.156.560,36 1.548.047,97

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches, insbesondere gemäß § 265, 266 und 275 HGB, gegliedert.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Stender GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Wangen im Allgäu
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Ulm
Register-Nr.: 620330

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist entsprechend der Anwendung der in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenmerkmale als mittelgroße Gesellschaft einzustufen und prüfungspflichtig gemäß den §§ 316 ff. HGB.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird vom Grundsatz der Unternehmensfortführung gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Finanzanlagen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung gemäß § 253 Abs. 3 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Sofern in Folgejahren die Gründe für die Wertminderung entfallen sind, erfolgen Zuschreibungen gemäß dem Wertaufholungsgebot gemäß § 253 Absatz 5 HG.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet.

Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten sind zeitanteilig zu den Anschaffungskosten bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 195.568,45 82.033,45 141.978,05
II. Sachanlagen 1.474.225,02 234.962,50 15.660,45
III. Finanzanlagen 454.056,90 63.561,36 1.034,00
Summe Anlagevermögen 2.123.850,37 380.557,31 158.672,50
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 135.623,85
II. Sachanlagen 0,00 1.693.527,07
III. Finanzanlagen 0,00 516.584,26
Summe Anlagevermögen 0,00 2.345.735,18
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 171.683,45 20.897,45 141.953,05 0,00 50.627,85
II. Sachanlagen 1.003.593,73 174.679,50 15.650,45 0,00 1.162.622,78
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.175.277,18 195.576,95 157.603,50 0,00 1.213.250,63
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 84.996,00 23.885,00
II. Sachanlagen 0,00 530.904,29 470.631,29
III. Finanzanlagen 0,00 516.584,26 454.056,90
Summe Anlagevermögen 0,00 1.132.484,55 948.573,19

Umlaufvermögen

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von TEUR 1.886 (Vorjahr TEUR 1.677) sowie Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 2.155 (Vorjahr TEUR 2.326). Die Forderungen gegen Unternehmen mitdenen ein Beteiligungsverhältnis besteht haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die restlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Angaben zu Forderungen gegen Gesellschafter

Der Wert der Forderungen gegen Gesellschafter beläuft sich auf TEUR 2.155 (Vorjahr TEUR 2.326).

Aktive Rechnungsabgrenzung

Die aktive Rechnungsabgrenzung enthält ein Disagio von TEUR 0 (Vj. TEUR 0).

Eigenkapital

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags. Die Bilanz wurde ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Das gezeichnete Kapital zum 31.12.2023 beträgt TEUR 30 (VJ. TEUR 30).

Rückstellungen

Die Rückstellungen betreffen im wesentlichen Rückstellungen für Überstunden (TEUR 214; Vorjahr TEUR 350), Urlaub (TEUR 99; Vorjahr TEUR 102), Prämien und Tantiemen (TEUR 308; Vorjahr TEUR 273), Aufbewahrungspflicht (TEUR 76; Vorjahr TEUR 66) sowie Kosten der Jahresabschlusserstellung und -prüfung (TEUR 64; Vorjahr TEUR 62).

Verbindlichkeiten

Die Darstellung zeigt die in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten nach Art, Höhe und -soweit feststellbar und vereinbart- die Restlaufzeit:

Verbindlichkeitenspiegel:

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag
TEuro
kleiner 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 106,3 106,3 0,0 0,0
Vorjahr 91,0 91,0 0,0 0,0
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,0 0,0 0,0 0,0
Vorjahr 0,0 0,0 0,0 0,0
3. Sonstige Verbindlichkeiten 499,0 499,0 0,0 0,0
Vorjahr 486,1 486,1 0,0 0,0
Summe 605,3 605,3 0,0 0,0
Vorjahr 577,1 577,1 0,0 0,0

Latente Steuern

Wegen Differenzen zu der steuerlichen Bewertung der Pensionsrückstellungen und der unterschiedlichen Abschreibungsdauer von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens wurden aktive latente Steuern in Höhe von EUR 2.330,43 (Vorjahr EUR 1.591,65 aktive latente Steuern) eingestellt.

Pensionsrückstellungen

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung wurde entsprechend den Vorschriften des BilMoG ermittelt.

Da das für die Erfüllung der Pensionsrückstellung verpfändete Deckungsvermögen den Erfüllungsbetrag übersteigt, wird der saldierte Wert auf der Aktivseite als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" aufgeführt.

Bei der Rückstellung für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinnatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 2.055,00 €. Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren im Sinne des § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Periondenfremde Erträge sind zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 162,14 (Vorjahr EUR 15.012,00) angefallen. Periodenfremde Aufwendungen sind zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 30.158,39 (Vorjahr EUR 8.682,72) angefallen. Außergewöhnlichen Aufwendungen sind nicht zu vermerken.

Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden TEUR 4.200 (Vj. TEUR 4.200) Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB.

Sonstige Angaben

Geschäftsführungsorgane

Im Berichtsjahr wurden die Geschäfte der Gesellschaft von:

Herrn Dr. Michael Stender, Wangen i.A., Geschäftsführer der Stender GmbH geführt.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 82.

Gesamtbezüge

Bezüglich der Angaben der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Abschlussprüferhonorar

Zum gesetzlichen Abschlussprüfer für das Jahr 2023 wurde die Firma Penke Heinze Gehring GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beauftragt. Gemäß § 285 Nr. 17a HGB sind EUR 20.000,00 anzugeben.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Zum Abschlussstichtag liegen keine gem. § 285 Nr. 3 HGB außerbilanziellen Geschäfte vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag aus Zahlungsverpflichtungen von Leasing- und Mietverpflichtungen beträgt zum Bilanzstichtag insgesamt TEUR 589,4 (Vj. TEUR 537,6).

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Stender GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Stender GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stender GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf diedazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamerMängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Füssen 27.03.2025

Andreas Gehring, Wirtschaftsprüfer

Philipp Gehring, Wirtschaftsprüfer

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