Stender GmbH
Simoniusstraße 5, 88239 Wangen im Allgäu, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Philipp Ochtendung since 2/3/2026 | Procura |
Hubert Satzger since 11/29/2024 | Procura |
Christian Dr. Wallner since 11/29/2024 | Managing Director |
Joachim Stohr since 9/27/2006 | Procura |
Michael Dr. Stender since 9/27/2006 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Beneficial owner data is only accessible to registered users.
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Stender GmbHWangen im AllgäuJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die Stender GmbH, Wangen i. A. wurde am 28.01.1981 von Lutz und Waltraut Stender gegründet. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 03.03.1981 unter HRB 620330 beim Amtsgericht Ulm. Gegenstand und Aufgabe des Unternehmens sind Technische Dokumentation, Produktbetreuung, Software-Entwicklung und E-Learning sowie Geschäfte, die mit dem Gegenstand des Unternehmens zusammenhängenoder dem Gesellschaftszweck zu dienen geeignet erscheinen. 2. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Auch im Berichtsjahr 2023 prägt der andauernde Ukraine-Krieg sowie die weltweite Inflation die globale Wirtschaft. Jedoch zeigt sich die europäische Volkswirtschaft recht widerstandsfähig gegenüber der Energiekrise. Das globale Wachstum hat sich im Vergleich zum Vorjahr dennoch noch einmal verringert. Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 % etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der waschstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 % geringer. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 % das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - imabgelaufenen Berichtsjahr gegen über 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 % beibehalten. Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachtum von +3,1 %. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Zwar äußerte sich der IWF zu Jahresbeginn 2024 auch für 2024 optimistischer als noch im Herbst 2023. Allerdings wird für die entwickelten Volkswirtschaften mit einem leichten Dynamikverlust von 0,1 % gegenüber dem Vorjahr gerechnet, da sowohl die US-amerikanische als auch die japanische Wirtschaft mit vermindertem Tempo wachsen dürften. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 % prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 % erneut unterdurchschnittlich entwickeln. Quelle: IMF Wordl Economic Outlook Update January 2023 Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024 Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024, für 2021: IMF October 2023 Database 2. Darstellung und Beurteilung des Geschäftsverlaufs 2023 Die gesamtwirtschaftliche Leistung der Stender GmbH beruht auf privatwirtschaftlichen und öffentlichen Aufträgen im Bereich der Hochtechnologie. In beiden Bereichen konnte eine Steigerung von Auftragseingang und Umsatz erzielt werden. Alle Geschäftsbereiche waren durch die bestehenden und neu gewonnenen Aufträge sehr gut ausgelastet; insbesondere ist es gelungen, im Bereich der öffentlichen Aufträge das Geschäftsfeld der Produktbetreuung wesentlichen zu stärken. Im Geschäftsjahr 2023 war der Geschäftsverlauf in allen Geschäftsfeldern daher positiv, so dass insgesamt das Geschäftsjahr zufriedenstellend verlief. 3. Investitionen Alle erforderlichen Investitionen wurden zeitnah aus eigenen Mitteln getätigt. Im Wesentlichen wurden Ersatzinvestitionen betätigt. 4. Personalbereich Im Jahresdurchschnitt beschäftigte das Unternehmen 82 Mitarbeiter. Der Mitarbeiterbestand hat sich insgesamt wie folgt entwickelt: Bestand am 01.01.2023: 76 Mitarbeiter Bestand am 31.12.2023: 85 Mitarbeiter Aufgrund des stetigen Personalwachstums erfolgt eine kontinuierliche Anpassung der Organisationsstrukturen und Prozesse. 3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 hat sich die Auftragslage in allen Geschäftsfeldern der Stender GmbH wiederum gut entwickelt bzw. sehr stabil dargestellt. Durch die verbesserte Auftragslage wurde ein deutlich verbessertes Umsatz- und Ertragsergebnis als im Vorjahr erzielt. Der Auftragsbestand ist nachhaltig und sichert die Auslastung im Geschäftsjahr 2024. Der Umsatz bewegt sich mit TEUR 11.385 mit ca. 27,55 % über dem Vorjahresniveau (Vorjahr TEUR 8.926). Der Personalaufwand ist um TEUR 864 auf TEUR 6.392 (Vorjahr TEUR 5.528) gestiegen. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung beträgt 54,8 % (Vorjahr 60,4 %). Die Abschreibungen liegen mit TEUR 196 (Vorjahr TEUR 159) über dem Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im Geschäftsjahr TEUR 1.830 (Vorjahr TEUR 1.347). Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 2.156 (Vorjahr TEUR 1.548). Dies entspricht einer Rendite bezogen auf die Gesamtleistung von 18,5 % (Vorjahr 16,9 %). 2. Finanz- und Vermögenslage Aufgrund der gestiegenen Umsatzerlöse und der verbesserten Ertragslage hat sich die Vermögenslage gut entwickelt. Die Stender GmbH ist nach wie vor nicht auf Fremdkredite zur Finanzierung des Geschäftsbetriebs angewiesen. Das Anlagevermögen und Teile des Umlaufvermögens sind durch Eigenkapital gedeckt. Die Liquiditätslage ist sehr gut. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von Euro 11.385.429,30 und einen Jahresüberschuss in Höhe von Euro 2.156.560,36. Die Bilanzsumme beläuft sich zum 31.12.2023 auf 9.468.014,47. Das Eigenkapital ist mit 7.830.391,71 ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote liegt bei 82,70 %. Das Unternehmen hat keine Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute und verfügt über eine sichere Finanzausstattung. 3. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Insgesamt ist die Entwicklung des Geschäftsverlaufs der Unternehmens sowie dessen wirtschaftliche Lage als günstig einzuschätzen. Das erzielte Jahresergebnis 2023 in Höhe von TEUR 2.156 spiegelt den günstigen Verlauf wieder. 4. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht 1. Chancen- und Risikobericht Unternehmerische Chancen Die Marktchancen für 2024 werden aufgrund der Projektlage in unserem Geschäftsfeld der Hochtechnologie als vielversprechend und weiter ansteigend eingeschätzt. Durch die stetige Weiterentwicklung und Festigung unseres Spektrums im Bereich Software-Entwicklung ergeben sich zunehmend zusätzliche Perspektiven, um weitere Projekte bei den Kunden zu realisieren. Stender GmbH gelingt es durch intelligente Software-Lösungen den Dienstleistungsbereich zu stärken, so dass Stender GmbH als integrierter Full-Service-Dienstleister bei den Kunden hohes Ansehen genießt und so eine hohe Kundenbindung erzielt. Chancen und Risiken aus dem gesamtwirtschaftlichen /branchenbezogenen Unternehmensumfeld Aufgrund der hohen Unsicherheiten im politischen Bereich (China vs. USA, Ukraine, Energie, etc.) kann die Streichung oder Verschiebung von Investitionsentscheidungen zu einer Abflachung der Nachfrage nach den industrienahen Dienstleistungen der Stender GmbH als mögliches Risiko gesehen werden. Auch kann die Struktur des Geschäftsfelds sich ändern, wenn in Zeiten knapper Budgets weniger Aufträge nach außen vergeben werden. Hier gilt es den Kunden die Wirtschaftlichkeit unserer hochwertigen Dienstleistungen zu vermitteln. Beschaffungs- und Preisänderungsrisiken Währungsrisiken liegen nicht vor und die Liquidität ist nachhaltig gesichert. Ausfallrisiken Aufgrund der Kundenstruktur sind die Ausfallrisiken sehr gering. Personalrisiken Der wesentliche Hebel für Qualität und Innovation liegt in erster Linie im Einsatz und dem fachlichen Können unserer Belegschaft. Ein Risiko für das weitere Wachstum der Stender GmbH besteht daher im sich immer schärfer abzeichnenden Fachkräftemangel. Stender GmbH hat die Anstrengungen im Bereich Employer-Branding, Recruiting und Personalentwicklung verstärkt. Interne und externe Schulungen sowie Audits sichern und erhöhen die Qualifikation unserer Mitarbeiter. Schulungen und Weiterbildungen werden jahresübergreifend von der Leitungsebene im Schulungsplan für alle Mitarbeiter vorgegeben und fortgeschrieben. Haftungsrisiken Die Dienstleistungen der Stender GmbH sind entscheidend für die technische Sicherheit der Kunden-Produkte mit verantwortlich. Damit hat die Produkthaftung für uns wesentliche Funktion. Stender GmbH ist nach EN 9100:2018 zertifiziert. Für die Haftungsrisiken haben wir entsprechende Haftungsversicherungen abgeschlossen. Bestandsgefährdende Risiken Risiken, die den Bestand der Unternehmung gefährden, sind aus Sicht der Geschäftsführung derzeit nicht erkennbar. Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. 2. Prognosebericht Zum Zeitpunkt der Lageberichtserstellung geht die Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2024 von einer klar positiven Geschäftsentwicklung aus.
Wangen, den 20. Dezember 2024 Dr. Michael Stender, Geschäftsführer Dr. Christian Wallner, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches, insbesondere gemäß § 265, 266 und 275 HGB, gegliedert. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist entsprechend der Anwendung der in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenmerkmale als mittelgroße Gesellschaft einzustufen und prüfungspflichtig gemäß den §§ 316 ff. HGB. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird vom Grundsatz der Unternehmensfortführung gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Finanzanlagen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung gemäß § 253 Abs. 3 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Sofern in Folgejahren die Gründe für die Wertminderung entfallen sind, erfolgen Zuschreibungen gemäß dem Wertaufholungsgebot gemäß § 253 Absatz 5 HG. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten sind zeitanteilig zu den Anschaffungskosten bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt.
Umlaufvermögen Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von TEUR 1.886 (Vorjahr TEUR 1.677) sowie Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 2.155 (Vorjahr TEUR 2.326). Die Forderungen gegen Unternehmen mitdenen ein Beteiligungsverhältnis besteht haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die restlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Angaben zu Forderungen gegen Gesellschafter Der Wert der Forderungen gegen Gesellschafter beläuft sich auf TEUR 2.155 (Vorjahr TEUR 2.326). Aktive Rechnungsabgrenzung Die aktive Rechnungsabgrenzung enthält ein Disagio von TEUR 0 (Vj. TEUR 0). Eigenkapital Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags. Die Bilanz wurde ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Das gezeichnete Kapital zum 31.12.2023 beträgt TEUR 30 (VJ. TEUR 30). Rückstellungen Die Rückstellungen betreffen im wesentlichen Rückstellungen für Überstunden (TEUR 214; Vorjahr TEUR 350), Urlaub (TEUR 99; Vorjahr TEUR 102), Prämien und Tantiemen (TEUR 308; Vorjahr TEUR 273), Aufbewahrungspflicht (TEUR 76; Vorjahr TEUR 66) sowie Kosten der Jahresabschlusserstellung und -prüfung (TEUR 64; Vorjahr TEUR 62). Verbindlichkeiten Die Darstellung zeigt die in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten nach Art, Höhe und -soweit feststellbar und vereinbart- die Restlaufzeit: Verbindlichkeitenspiegel:
Latente Steuern Wegen Differenzen zu der steuerlichen Bewertung der Pensionsrückstellungen und der unterschiedlichen Abschreibungsdauer von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens wurden aktive latente Steuern in Höhe von EUR 2.330,43 (Vorjahr EUR 1.591,65 aktive latente Steuern) eingestellt. Pensionsrückstellungen Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung wurde entsprechend den Vorschriften des BilMoG ermittelt. Da das für die Erfüllung der Pensionsrückstellung verpfändete Deckungsvermögen den Erfüllungsbetrag übersteigt, wird der saldierte Wert auf der Aktivseite als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" aufgeführt. Bei der Rückstellung für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinnatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 2.055,00 €. Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren im Sinne des § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Periondenfremde Erträge sind zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 162,14 (Vorjahr EUR 15.012,00) angefallen. Periodenfremde Aufwendungen sind zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 30.158,39 (Vorjahr EUR 8.682,72) angefallen. Außergewöhnlichen Aufwendungen sind nicht zu vermerken. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden TEUR 4.200 (Vj. TEUR 4.200) Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB. Sonstige Angaben Geschäftsführungsorgane Im Berichtsjahr wurden die Geschäfte der Gesellschaft von: Herrn Dr. Michael Stender, Wangen i.A., Geschäftsführer der Stender GmbH geführt. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 82. Gesamtbezüge Bezüglich der Angaben der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Abschlussprüferhonorar Zum gesetzlichen Abschlussprüfer für das Jahr 2023 wurde die Firma Penke Heinze Gehring GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beauftragt. Gemäß § 285 Nr. 17a HGB sind EUR 20.000,00 anzugeben. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Zum Abschlussstichtag liegen keine gem. § 285 Nr. 3 HGB außerbilanziellen Geschäfte vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag aus Zahlungsverpflichtungen von Leasing- und Mietverpflichtungen beträgt zum Bilanzstichtag insgesamt TEUR 589,4 (Vj. TEUR 537,6). Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Stender GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Stender GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stender GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf diedazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamerMängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Füssen 27.03.2025 Andreas Gehring, Wirtschaftsprüfer Philipp Gehring, Wirtschaftsprüfer |
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