Master Data

Registry
Register court Chemnitz HRB 24368
Previous
R & W-E Merkur Eta GmbHLindro GmbH
Registered
12/4/2002
Industry
Manufacture of bearings, gears, gearing and driving elementsManufacture of commercial vehicles and their enginesManufacture of electrical and electronic equipment for motor vehicles
Purpose
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Antriebselementen, insbesondere für die Automobil- und Automobilzulieferindustrie, sowie damit verbundene Dienstleistungen

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Catrina Ellena Cook
since 6/19/2025
Procura
Managing Director
Olivier Rabeyrin
since 12/19/2024
Managing Director
Enrico Held
since 9/21/2023
Procura
Jim Jarrell
since 10/20/2008
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Germany
€25,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Linamar Powertrain GmbH

Crimmitschau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2022

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Gesellschaft ist als Linamar Powertrain GmbH, Crimmitschau, (nachstehend "Gesellschaft" oder "LPT" genannt) unter der Nummer HRB 24368 im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz eingetragen.

LPT ist ein Tochterunternehmen des global agierenden Linamar-Konzerns mit internationalen Aktivitäten auf dem Gebiet der Antriebstechnik für die Automobilindustrie, Industrie und Schifffahrt.

Gegenstand der LPT ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Antriebselementen, insbesondere für die Automobil- und Automobilzulieferindustrie sowie damit verbundene Dienstleistungen.

LPT hat einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Linamar Antriebstechnik GmbH, Crimmitschau, [LAT (alleinige Gesellschafterin)] geschlossen. Dieser wurde erstmals für das am 31. Dezember 2010 endende Geschäftsjahr wirksam und ist eine Voraussetzung für das körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaftsverhältnis zwischen beiden Gesellschaften.

1.2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft unterhält keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung.

2. Wirtschaftsbericht

2.3. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes liegt das preisbereinigte Wirtschaftswachstum für 2022 bei 1,9% und lag damit um 0,8%-Punkte unter dem Niveau des Jahres 2021. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den erheblichen Energiepreiserhöhungen und einer Inflationsrate die sehr deutlich über dem langjährigen Durchschnitt der letzte Jahre lag.

Material- und Lieferengpässe setzen sich auch in 2022 fort und wurden produktabhängig durch die Ukrainekrise verschärft. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft dennoch im Jahr 2022 gut behaupten. Das Bruttoinlandsprodukt stieg trotz der schwierigen Rahmenbedinungen um 1,9% im Vergleich zum Vorjahr. Treiber dieses Wachstums waren insbesondere Nachholeffekte in den verschiedenen Dienstleistungsbereichen wohingegen die Bereiche der industriellen Produktion und der Bauwirtschaft nur leichte Zuwächse bzw. einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen mussten.

Entgegen der Prognosen des Jahres 2022, die von einer Rezession in Deutschland für 2023 ausgingen, wird nach dem letzten Jahreswirtschaftsbericht das Wachstum der deutschen Wirtschaft für das Jahr 2023 bei ca. 0,2% liegen. Für 2024 geht der Sachverständigenrat von einem ähnlichem Wachstum wie in 2022 (1,8%) aus.

Der Ukraine Krieg, die massiv gestiegenen Energiekosten, die anhaltend hohe Inflation sowie die mit der Verunsicherung der Konsumenten einhergehende rückläufige Nachfrage haben besonders im ersten Halbjahr 2022 zu rückläufigen Neuzulassungen in Deutschland geführt. Erst im zweiten Halbjahr konnte der Trend umgekehrt werden - am Ende wurden allerdings nur 1% mehr Fahrzeuge zugelassen als im Vorjahr. Damit bleiben die Neuzulassungen in Deutschland weiterhin weit (-26%) hinter den Vorkrisenzahlen des Jahres 2019 zurück.

Im Gesamtjahr 2022 wurden in der EU lediglich 9.255.930 neue Autos zugelassen und damit 4,6 % weniger als im Vorjahr. Dies ist damit der niedrigste Wert seit über 20 Jahren. Ausschlaggebend für die Entwicklung in 2022 sind, wie in Deutschland auch, die Folgen des Ukraine-Krieges sowie die weiterhin existierenden Probleme in der Materialversorgung, vor allem bei der Verfügbarkeit von Mikrochips. Die Situation zwischen einzelnen Mitgliedsstaaten stellt sich sehr unterschiedlich dar. Während, wie bereits erwähnt, in Deutschland ein kleines Plus zu verzeichnen ist, muss Italien einen Rückgang von fast 10% feststellen, in Frankreich sind es knapp 8% Prozent und in Spanien ca. 5% weniger als im Vorjahr.

Der Volkswagen Konzern bleibt mit ca. 2,3 Mio. Fahrzeugen weiterhin der Marktführer in der EU. Es folgen Stellantis mit ca. 1,8 Millionen Fahrzeugen sowie der Renault-Konzern mit knapp einer Million Fahrzeugen.

Der Anteil batteriebetriebener Fahrzeuge in der EU ist in 2022 weiter gestiegen. Der Anteil an den Neuzulassungen erhöhte sich um 3Prozentpunkte auf 12,1%. Hybride Autos erreichten einen Anteil von 22,6%.

Quellen: Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA); Statistisches Bundesamt, Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Automobilhersteller-Verband ACEA

2.4. Geschäftsverlauf

Insgesamt hatten die globalen (und auf dem Europäischen Markt überproportionalen) Absatzrückgänge auch Auswirkungen auf die LPT. Die Gesamtsituation blieb angespannt. Das lag zum einen an der auf Kundenseite schwierigen Situation zur Beurteilung der Absatzmärkte. Zum anderen verhinderten Lieferkettenengpässe höhere Exporte für LPT und damit Umsatzsteigerungen.

Die Geschäftstätigkeit der LPT war in 2022 unverändert geprägt durch die Konzentration auf Langzeitlieferverträge, sowohl auf Kunden- als auch auf Lieferantenseite.

Die Systemaudits IATF 16949:2016, Umweltaudit nach DIN ISO 14001:2015, sowie Energiezertifizierung nach ISO 50001:2018 wurden in 2022 erfolgreich rezertifiziert.

3. Lage

3.1.1. Ertragslage

Gegenüber dem Vorjahr erhöhten sich die Umsatzerlöse von T€ 193.087 auf T€ 241.854 und verteilen sich vor Erlösschmälerungen hauptsächlich auf die Produktion (T€ 240.063; Vorjahr: T€ 191.144) und Werkzeugverkäufe (T€ 335; Vorjahr: T€ 1.198).

Der Anteil der Herstellungskosten am Umsatz beträgt im Geschäftsjahr 90,3 % (Vorjahr: 95,4 %). Die Kosten für Rohstoffe und bezogene Leistungen erhöhten sich verhältnismäßig von T€ 146.739 auf T€ 179.446. Im Verhältnis zum Gesamtumsatz ist deren Anteil mit 74,2 % (Vorjahr: 76,0 %) leicht zurückgegangen. Der Personalaufwand ohne Leiharbeiter erhöht sich insgesamt leicht u.a. aufgrund der angepassten Produktionskapazitäten um T€ 480 auf T€ 26.661. Die Personalkostenquote sank dennoch auf 11,0 % (Vorjahr: 13,6 %). Die in den Herstellungskosten zur Erzielung der Umsatzerlöse enthaltenen Abschreibungen reduzierten sich um T€ 1.536 auf T€ 9.672.

Die übrigen Betriebserträge und -aufwendungen resultieren grundsätzlich aus dem normalen Geschäftsbetrieb.

Vor Ergebnisabführung an die Hauptgesellschafterin ergibt sich ein Unternehmensgewinn von T€ 16.964 (Vorjahr T€ 2.810), der entsprechend dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag an die LAT abgeführt wird.

3.1.2. Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinahmen. Die Gesellschaft finanziert ihren Geschäftsbetrieb grundsätzlich aus selbst erwirtschafteten Mitteln. Im positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (T€ 14.363) drückt sich die solide Finanzlage der Gesellschaft aus. Aus den selbst erwirtschafteten Mitteln konnten die Zahlungsmittelabflüsse für die Investitions- und Finanzierungstätigkeit größtenteils gedeckt werden. Die Netto-Auszahlungen im Rahmen der Investitionstätigkeit (T€ 4.126) setzen sich aus Zahlungsmittelabflüssen für Investitionen in das Anlagevermögen (T€ 4.269) und Zahlungsmittelzuflüssen aus dem Verkauf von Anlagevermögen (T€ 142) zusammen. Gegenstand der Auszahlungen im Rahmen der Finanzierungstätigkeit (T€ 4.183) waren geleistete Zinszahlungen (T€ 1.373) sowie der Ausgleich der Restschuld aus der Vorjahresergebnisabführungsverpflichtung gegenüber der LAT (T€ 2.810). Darüber hinaus ist die Gesellschaft in das Cashpooling-Verfahren der europäischen Linamar-Gruppe integriert. Zum Stichtag besteht ein Cashpool-Guthaben in Höhe T€ 29.252. Die Gesellschaft ist durch die Einbindung in die Konzernfinanzierung jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

3.1.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat gegenüber dem Vorjahresstichtag um T€ 20.118 auf T€ 115.315 zugenommen.

Auf der Aktivseite betrifft das vor allem aufgrund der Umsatzsteigerung das Umlaufvermögen und spieziell die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Mit einem Anteil von 25,1% (Vorjahr: 36,3 %) stellt das Anlagevermögen nicht mehr den größten Einzelposten auf der Aktivseite dar. Es hat sich nach Investitionen von T€ 4.269, planmäßigen Abschreibungen von T€ 9.685 sowie Abgängen zu Restbuchwerten von T€ 142 insgesamt um T€ 5.558 vermindert. Die Investitionen wurden im Wesentlichen für Neuprojekte vorgenommen.

Die Erhöhung der Vorräte um T€ 5.653 entfällt im Wesentlichen auf die erhöhten Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie unfertigen Fertigerzeugnissen (ohne Kundenwerkzeuge) (T€ 761) sowie an fertigen Erzeugnisse und Waren (T€ 4.892).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresstichtag um 17,7 %. Dies spiegelt sich sowohl in den erhöhten Forderungen gegen verbundene Unternehmen, welche im Wesentlichen das gestiegende Cashpool-Guthaben (T€ 29.249; Vorjahr: T€ 23.196) betreffen, als auch in gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. T€ 14.187 wieder.

Auf der Passivseite bleibt das Eigenkapital durch die Ergebnisabführungsverpflichtung an die LAT unverändert; es umfasst ausschließlich das gezeichnete Kapital in Höhe von T€ 25.

Die Sonderposten für Investitionszuschüsse und -zulagen verminderten sich unter Berücksichtigung von Maschinenverkäufen planmäßig. Ferner erhöhen sich die sonstigen Rückstellungen insbesondere aufgrund von Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Unabhängig davon ist der Anstieg der Bilanzsumme auf der Passivseite vornehmlich auf den Aufbau von Verbindlichkeiten zurückzuführen. Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages mit der LAT erhöhten sich mit T€ 14.105 insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Weiterhin haben die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 3.856 zugenommen. Mit T€ 87.765 bilden die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen weiterhin den größten Posten auf der Passivseite. Davon entfallen noch immer T€ 61.326 (Vorjahr: T€ 61.210) auf ein konzerninternes Darlehen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

3.1.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Steuerung des Unternehmens basiert auf einem konzernweiten Bewertungssystem. Dieses besteht aus Kennzahlen der Bereiche Kunden-, Mitarbeiter- und finanzielle Zufriedenheit. Zu den Indikatoren gehören u.a. die Anzahl Kundenreklamationen, die Ausschussrate, fristgerechter Projektanlauf, die Fluktuationsrate, der Krankenstand, die Anzahl der Arbeitsunfälle, das operative Ergebnis, die Rentabilität und das Working Capital.

Außerdem wird einmal im Jahr die wirtschaftliche Lage des Unternehmens für die Zukunft ermittelt, welche zweimal im Monat anhand der aktuellen Werte überprüft und gegebenenfalls korrigiert wird.

Zur Bestimmung der wirtschaftlichen Lage werden nachfolgende Leistungsindikatoren hinzugezogen, z.B. Bestimmung des Umsatzes pro Mitarbeiter (ohne Auszubildende), Umsatzrendite, Non Cash Working Capital.

Finanzielle Leistungsindikator 2022 2021 2020
Umsatz pro Mitarbeiter (ohne Auszubildende) T€ 372,1 T€ 290,4 T€ 293,0
Umsatzrendite * 7,01 % 1,46 % 3,14 %
Non-cash working capital (ohne verbundene Unternehmen) T€ 29.074 T€ 14.335 T€ 13.219

* Ergebnis vor Steuern (vor Ergebnisabführung LAT) / Umsatz

Ende des Jahres konnten einige Kompensationszahlungen für Unterauslastungen verbucht werden. Somit konnten die in der Vorjahresprognose ausgedrückten Erwartungen für den Umsatz pro Mitarbeiter (T€352,4) und die Umsatzrendite von (4,80 %) übertroffen werden. Das erwartete Non-cash working capital (T€ 19.767) wurde durch die Forderungen, rührend aus den Kompensationen, weit erhöht. Mit T€ 241.854 liegt der erreichte Umsatz dennoch nahe des Planumsatzes.

Das Unternehmen beschäftigt zum 31. Dezember 2022 523 direkte Mitarbeiter (Vorjahr: 541) und 127 indirekte Mitarbeiter (Vorjahr: 125). Um auch den zukünftigen Personalbedarf zu decken, bildet Linamar im lokalen Verbund eigene Mitarbeiter aus, jedoch im Vergleich zu den Vorjahren in einem geringerem Umfang. Zum 31. Dezember 2022 waren 59 (Vorjahr: 66) Auszubildende bei den Gesellschaften beschäftigt.

Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit entwickelt sich wie folgt:

2022 2021 2020
Männliche Arbeitnehmer 5,7 Jahre 6,6 Jahre 6,6 Jahre
Weibliche Arbeitnehmer 5,8 Jahre 6,7 Jahre 6,2 Jahre

Die Fluktuationsrate steigt mit 1,1 % im Vergleich zum Vorjahresniveau von 0,9 %. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit sinkt gegenüber dem Vorjahr. Die Linanmar Powertrain GmbH baut damit auf Ihre Stammbelegschaft und erweist sich als sicherer sowie zuverlässiger Arbeitgeber.

Die Beschaffung von qualifiziertem Personal erweist sich aufgrund der Arbeitsmarktsituation weiterhin als äußerst anspruchsvoll. Deshalb legt die Gesellschaft besonderen Wert auf die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter und des Managements.

3.1.5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Insgesamt können für die Gesellschaft keine bestandsgefährdeten Risiken festgestellt werden. Unter Berücksichtigung der beschriebenen Chancen und Risiken, der Eintrittswahrscheinlichkeiten und der aktuellen Geschäftsaussichten erwartet die Geschäftsleitung keine besonderen oder aggregierten Risiken, die sich bestandsgefährdend für die Gesellschaft auswirken könnten.

Vorhandene Risiken, welche nicht die Ukraine-Krise betreffen, gelten als kontrollierbar, können aber, ähnlich wie die Chancen, auf die Prognosen wirken. Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Finanzausstattung der Gesellschaft ist stabil und der Bedarf an liquiden Mitteln wird derzeit durch die bestehende Liquidität und die verfügbaren Kreditlinien abgedeckt.

4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

4.1. Prognosebericht

Die finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft werden wie folgt prognostiziert:

Finanzielle Leistungsindikator 2023 (Prognose) 2022 (Ist)
Umsatz pro Mitarbeiter (ohne Auszubildende) T€ 429,7 T€ 372,08
Umsatzrendite * (ohne Ergebnisabführung LPT) 2,97 % 7,01 %
Non-cash working capital (ohne Cashpool und Ergebnisabführung LPT) T€ 21.501 T€ 29.074

* Ergebnis vor Steuern (ohne Ergebnisabführung LPT) / Umsatz

Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes liegt das preisbereinigte Wirtschaftswachstum für 2022 bei 1,9% und lag damit um 0,8% unter dem des Jahres 2021. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen.

Material- und Lieferengpässe setzen sich auch in 2023 fort und wurde produktabhängig durch die Ukrainekrise verschärft. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 gut behaupten.

Entgegen der Prognosen des Jahres 2022, die von einer Rezession in Deutschland für 2023 ausgingen, wird nach dem letzten Jahreswirtschaftsbericht das Wachstum der deutschen Wirtschaft für das Jahr 2023 bei ca. 0,2% liegen. Für 2024 geht der Sachverständigenrat von einem ähnlichem Wachstum wie in 2022 (1,4%) aus.

Der Ukraine Krieg, die massiv gestiegenen Energiekosten, die anhaltend hohe Inflation sowie die mit der Verunsicherung einhergehende rückläufige Nachfrage haben besonders im ersten Halbjahr 2022 zu rückläufigen Neuzulassung in Deutschland geführt. Erst im zweiten Halbjahr konnte der Trend umgekehrt werden - am Ende wurden nur 1% mehr Fahrzeuge zugelassen als im Vorjahr. Damit bleiben die Neuzulassungen in Deutschland weiterhin weit (-26%) hinter den Vorkrisenzahlen des Jahres 2019 zurück.

Im Gesamtjahr 2022 wurden in der EU lediglich 9.255.930 neue Autos zugelassen und damit 4,6 % weniger als im Vorjahr. Das ist damit der niedrigste Wert seit über 20 Jahren. Ausschlaggebend für die Entwicklung in 2022 sind, wie in Deutschland auch, die Folgen des Ukraine - Krieges sowie die weiterhin existierenden Probleme in der Materialversorgung, vor allem bei der Verfügbarkeit von Mikrochips. Die Situation zwischen einzelnen Mitgliedsstaaten stellt sich sehr unterschiedlich dar. Während, wie bereits erwähnt, in Deutschland ein kleines Plus zu verzeichnen ist, muss Italien einen Rückgang von fast 10% feststellen, in sind es Frankreich knapp 8% Prozent und in Spanien ca. 5% weniger.

Der Volkswagen Konzern bleibt mit ca. 2,3 Mio. Fahrzeugen weiterhin der Marktführer in der EU. Es folgen Stellantis mit ca. 1,8 Millionen Fahrzeugen sowie der Renault-Konzern mit knapp einer Million Fahrzeugen.

Der Anteil batteriebetriebener Fahrzeuge in der EU ist in 2022 weiter gestiegen. Der Anteil an den Neuzulassungen erhöhte sich um 3% auf 12,1%. Hybride Autos erreichten einen Anteil von 22,6 Prozent.

Laut einem Beschluss des EU-Parlaments ab 2035 nur noch Elektroautos innerhalb der EU zugelassen werden. Dies wird sich mittel- bis langrfristig auch auf unsere Produktion auswirken.

Insgesamt wird für 2023 ein Anstieg von ca. 13% auf knapp 12.7 Mio bei den Neuzulassungen innerhalb der EU erwarte. Weltweit wird für die Neuzulassungen eine Zunahme von knapp 4 % auf 74,6 Mio. gegenüber dem Vorjahr prognostiziert.

Für das Geschäftsjahr 2023 wird derzeit eine deutliche Umsatzsteigerung erwartet. Der Jahresüberschuss wird laut Planung ebenfalls höher ausfallen, da die gestiegenen Energiekosten weitergegeben werden können.

Quellen: Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA); Statistisches Bundesamt, Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Automobilhersteller-Verband ACEA; Sachverständigenrat Wirtschaft; Dataforce

Zukunftsweise Informationen

Bestimmte Informationen, die von der Gesellschaft in diesem Lagebericht veröffentlicht werden und kein Vortrag historischer Fakten sind, können zukunftsgerichtete Aussagen darstellen. Die Worte "kann", "würde", "könnte", "wird", "wahrscheinlich", "schätzen", "glauben", "erwarten", "planen", "prognostizieren" und ähnliche Ausdrücke sind als zukunftsgerichtete Aussagen gedacht. Leser werden darauf hingewiesen, dass solche Aussagen nur Vorhersagen sind und die tatsächlichen Ereignisse oder Ergebnisse erheblich abweichen können. Bei der Bewertung solcher zukunftsgerichteten Aussagen sollten die Leser insbesondere die verschiedenen Faktoren beachten, die tatsächliche Ereignisse oder Ergebnisse wesentlich von den in diesen vorausschauenden Aussagen abweichen lassen könnten.

Solche zukunftsgerichteten Informationen können mit erheblichen Risiken und Unsicherheiten verbunden sein, die dazu führen können, dass die Ergebnisse in der Zukunft wesentlich von denjenigen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen des Unternehmens oder in dessen Namen ausgedrückt oder impliziert wurden. Zu den Faktoren, Risiken und Unwägbarkeiten, die dazu führen können, dass die Ergebnisse von den gegenwärtigen Erwartungen abweichen, gehören unter anderem Veränderungen im Wettbewerbsumfeld, in dem das Unternehmen tätig ist, OEM-Outsourcing und -Insourcing, Rohstoffquellen und -verfügbarkeit, Arbeitsmärkte und Abhängigkeit von Schlüsselpersonal, Abhängigkeit von bestimmten Kunden und Produktprogrammen, technologischer Wandel in den Sektoren, in denen das Unternehmen tätig ist, und bei den Konkurrenten des Unternehmens, Verzögerungen bei der Produkteinführung oder betriebliche Probleme bei der Produkteinführung, Fremdwährungsrisiken, langfristige Verträge, die nicht garantiert sind; Akquisitions- und Expansionsrisiken, ausländische Geschäftsrisiken, Bedrohungen des öffentlichen Gesundheitswesens, zyklische und saisonale Schwankungen, Gerichtsverfahren und Versicherungsschutz, Kreditrisiken, Wetter, Emissionsstandards, Kapital- und Liquiditätsrisiken, Steuergesetze, Einhaltung von Wertpapiergesetzen und Corporate-Governance-Standards, Zinsschwankungen, Umweltemissionen und Sicherheitsvorschriften, Handels- und Arbeitsunterbrechungen, weltpolitische Ereignisse; Preiszugeständnisse an Kunden sowie staatliche, ökologische und regulatorische Maßnahmen.

Das Vorhergehende ist keine vollständige Liste der Faktoren, die sich auf die vorausschauenden Aussagen der Gesellschaft auswirken können. Diese und andere Faktoren sollten sorgfältig bedacht werden und die Leser sollten sich nicht unangemessen auf die zukunftsgerichteten Aussagen der Gesellschaft stützen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, die zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder die Gründe zu aktualisieren, aus denen heraus die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von jenen der vorausschauenden Aussagen abweichen.

4.2. Risikobericht

Die Gesellschaft ist in das Linamar interne Risk Management System eingebunden. Regelmäßig, einmal in der Woche, finden Meetings der erweiterten Werksgeschäftsleitung (POC - Plant Operating Committee) statt, welchem Vertreter aller Betriebsbereiche angehören. Hier werden aktuelle Ergebnisse ausgewertet und auf Basis der neuesten Kundenabrufzahlen die weitere Produktion mit angepasstem Ressourcenbedarf geplant. Im Anschluss werden auf Gruppenebene die Business Unit Meetings (BUM) abgehalten. Dabei werden alle relevanten Risiken nach den Kategorien Kunde, Lieferanten, Mitarbeiter und Finanzen erläutert und ggf. an den COO (Chief Operating Officer) eskaliert.

Bezüglich der Planung finden ebenfalls verschiedene Tools Anwendung. Monatlich werden die mittel- und langfristigen Kundenbedarfe in einer Grobplanung bewertet und mit den vorhandenen Kapazitäten abgeglichen. Daraus können sich ggf. andere Schichtmodelle, veränderte Personalbedarfe oder eine Anpassung der Bestände ableiten. Quartalsweise erfolgt die Überarbeitung des Budgets (Forecast), um alle bekannten Veränderungen finanziell zu bewerten. Dies wird an Linamar Corporation übermittelt und dort konsolidiert.

Die im "Prognosebericht" dargestellten Risiken sowie auch die operativen und kurzfristigen Risiken im Zusammenhang mit dem Corona-Virus und der Ukraine-Krise unterliegen einer laufenden Kontrolle.

Branchenspezifische Risiken

Die Automobilindustrie als wesentlicher Kunde bestimmt die Geschäftserwartung der Gesellschaft. Die Nachfrage nach Kraftfahrzeugen - messbar durch die Zulassungszahlen - bestimmt mit einer gewissen Verzögerung auch die Nachfrage nach unseren Erzeugnissen.

Weiterhin bestimmen Einschränkungen entlang der automobilen Wertschöpfungsketten die Versorgungslage auf den Automobilmärkten. Verschärft wird die aktuelle Lage zudem durch den von Russland initiierten Angriffskrieg in der Ukraine. Dazu kommen weitere potenzielle geopolitische Konflikte zwischen USA und China, die Auswirkungen auf die Lieferketten haben könnten.

Die Energie- und Rohstoffkrise ist zudem weiterhin ein aktuelles Thema, auch wenn sich die Lage zwischenzeitlich etwas entspannt hat.

Eine steigende Anzahl von Wettbewerbern, insbesondere aus Asien, könnte Auswirkungen auf den Absatz bzw. Umsatz haben.

Im März 2023 wurden laut KBA 281.361 PKW und damit 16,6% mehr PKW neu zugelassen als noch im Vorjahresmonat. Dies resultiert vor allem aus einem Zuwachs an gewerblichen Zulassungen. Die privaten Neuzulassungen steigen lediglich um 2,1%.

Die Anzahl der Elektro PKW (BEV) lag um +28 Prozent über dem Ergebnis aus dem Vorjahreszeitraums mit 44.125 Neuwagen. Die Anzahl der PKW mit hybridem Antrieb stieg um 11% auf 84.029 Neuwagen und bewirkten einen Anteil von 29,9% der Neuzulassungen.

Aufgrund der länderübergreifenden Verzahnung der Lieferketten in der Automobilindustrie kann mit Beeinträchtigungen durch längere Lieferwege und den zumindest zeitweiligen Wegfall von Zulieferern gerechnet werden. Langfristig ist eine Verschiebung der Nachfrage hin zu sparsameren oder alternativ angetriebenen Fahrzeugen zu vermuten. Zumindest wird der Trend zu batterieelektrischen Pkw sich fortsetzten.

Ertragsorientierte Risiken

Wenn die abgerufenen Stückzahlen der OEMs nicht den vertraglich vereinbarten Mengen entsprechen entsteht eine Unterauslastung der Maschinen und Anlagen. Dies kann durch wirtschaftliche Rahmenbedingungen hervorgerufen werden, die weder durch unsere Kunden noch durch die Gesellschaft beeinflussbar sind. Den damit verbundenen Ertragsausfällen kann mit geringeren Rohstoffabrufen und Kurzarbeit teilweise begegnet werden. Die in 2022 gestiegenen Einkaufspreise für Stahl konnten größtenteils an die Kunden weitergegeben werden.

Bei der Währungsumrechnung, unter anderem im Rahmen der Umsatzplanungen, entsteht durch Wechselkursschwankungen zwischen dem Euro als Hauswährung und der Konzernwährung kanadischer Dollar eine Ergebnisauswirkung. Erträge bzw. Aufwendungen aus Währungsumrechnung sollten keine bedeutsame Auswirkung haben.

lina

4.3. Chancenbericht

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben wesentlichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit, die Finanz- und Ertragslage sowie die Cashflows der Gesellschaft.

Die Ukrainekrise hat im vergangenen Jahr für eine Energie- und Rohstoffkrise ausgelöst. Im Jahr 2023 haben sich die Preise etwas stabilisiert, wobei eine vollständige Erholung auf Vorkrisenniveau voraussichtlich erst ab 2026 eintreten wird.

Das Management sieht die Chance für Wachstum weiterhin in den chinesischen und US-amerikanischen Märkten, welche durch die Hauptkunden der Gesellschaft beliefert werden. Verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit sind eingeleitet und werden konsequent vorangetrieben mit dem Ziel, die Marktposition auf längere Sicht zu optimieren.

Dazu gehören der weitere Ausbau des Produktportfolios, die Produktoptimierung, die Optimierung von Produktionsprozessen, der Ausbau der Wachstumsregionen und neue Märkte in Verbindung mit der Internationalisierung sind mittel- bis langfristig die zentralen Wachstumstreiber. Die Integration in die Linamar-Gruppe und die daraus resultierenden Synergien bieten Wettbewerbsvorteile und das Potenzial von Kosteneinsparungen (z. B. Besteller bei der globalen Beschaffung von Rohstoffen). Darüber hinaus tragen die Mitarbeiter vor allem durch Innovationen zum nachhaltigen Wachstum und zur Steigerung der Profitabilität bei. Das Unternehmen verfügt über Instrumente zur Gewinnung, Entwicklung, Beibehaltung und Förderung von Mitarbeitern. Die Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Talente bei allen Mitarbeitern und für die firmeninterne Ausbildung, Weiterbildung und Qualifizierung und Nachfolgeplanung von Mitarbeitern werden dabei optimiert und unter der Zielvorgabe des Linamar-Konzerns weiterentwickelt. Wenn diese Maßnahmen und Methoden einen besseren Fortschritt erzielen können als erwartet, kann sich dies positiv auf den Umsatz, die Ertragslage und den Cashflow auswirken.

Die Integration in die Linamar Corporation bietet dem Unternehmen zusätzliche Synergien und Vorteile für die Wettbewerbsfähigkeit, die Internationalisierung, den Eintritt in neue Märkte und den Zugang zu neuen und anderen Kunden. Zum Beispiel kann dadurch auch das das Engagement auf dem chinesischen Markt beschleunigt werden. Ein weiterer Vorteil ist die Verbesserung der Fertigungstiefe und des Versorgungsportfolios, sodass sich die Geschäftseinheiten durch die Konzernstruktur optimal ergänzen können.

Die internationalen Automobilmärkte haben im ersten Quartal dieses Jahres 2023 mehrheitlich Zugänge verzeichnet. Dies wirkt sich durch die gestiegene Nachfrage kurz- bis mittelfristig auch den Absatz von unseren Produkten aus.

5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Guthaben, Darlehen, übrige Forderungen und Verbindlichkeiten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme.

Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsbedingungen gezahlt. Die kurzfristige Finanzierung der Gesellschaft wird überwiegend durch interne Konzernfinanzierungen gesichert. Zur Absicherung des Liquiditätsrisikos wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Ein- und Auszahlungen gibt.

Sofern in den finanziellen Vermögenswerten Ausfall- oder Bonitätsrisiken vorhanden sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Um die Ausfallrisiken zu minimieren, unterhält die Gesellschaft ein entsprechendes Forderungsmanagement. Darüber hinaus werden Informationen über die Bonität des Kunden berücksichtigt und ausgewertet, bevor eine neue Geschäftsbeziehung angelegt wird.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

6. Bericht über Zweigniederlassungen

Das Unternehmen unterhält keine Zweigniederlassungen.

7. Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a HGB

LPT hat sich die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Führungspositionen zum Ziel gesetzt. Unverändert zum Vorjahr haben wir daher folgende Quoten für den jeweiligen Frauentanteil unter Berücksichtigung der aktuellen Situation festgelegt:

Geschäftsführung 0 % (Vorjahr: 0 %)
in den beiden Ebenen darunter zusammen 17 % (Vorjahr: 17 %)

Diese Quoten sollen bis 30. Juni 2023 erreicht werden.

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022
31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software und Lizenzen 0,00 4.291,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 10.499.287,92 10.989.889,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.037.049,12 21.877.218,61
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 469.239,82 620.984,52
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.956.629,59 1.027.894,99
28.962.206,45 34.515.987,60
28.962.206,45 34.520.279,21
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 14.775.671,61 14.316.539,85
2. Unfertige Erzeugnisse 2.860.557,72 2.559.179,89
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 7.911.299,51 3.018.834,92
25.547.528,84 19.894.554,66
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 30.614.056,82 16.427.079,34
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 29.751.619,36 23.252.362,26
3. Sonstige Vermögensgegenstände 79.359,26 380.941,11
60.445.035,44 40.060.382,71
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.261,54 1.125,04
85.994.825,82 59.956.062,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 357.471,36 719.687,48
115.314.503,63 95.196.029,10

Passiva

31.12.2022
31.12.2021
A. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
B. Sonderposten
1. Sonderposten für Investitionszuschüsse 905.872,47 943.661,50
2. Sonderposten für Investitionszulagen 898.722,77 990.951,81
1.804.595,24 1.934.613,31
C. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 3.115.047,41 2.260.733,48
D. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen 173.771,00 306.448,48
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 20.568.130,06 16.711.674,88
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 87.765.432,15 72.084.216,88
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.862.527,77 1.873.342,07
(davon aus Steuern € 507.272,82; 31.12.2021 € 551.855,76)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 899,41; 31.12.2021 € 9.454,66)
110.369.860,98 90.975.682,31
115.314.503,63 95.196.029,10

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022
2021
1. Umsatzerlöse 241.853.768,42 193.087.052,54
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 218.451.094,94 184.129.381,98
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 23.402.673,48 8.957.670,56
4. Vertriebskosten 1.220,00 478.783,01
5. Allgemeine Verwaltungskosten 8.496.438,56 10.106.841,60
6. Sonstige betriebliche Erträge 3.510.552,20 7.331.247,66
(davon aus Währungsumrechnung € 13.464,11; Vorjahr € 0,00)
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 74.029,00 1.493.851,33
(davon aus Währungsumrechnung € 56.251,32; Vorjahr € 20.740,83)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.167,55 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.372.563,74 1.365.319,47
(davon an verbundene Unternehmen € 1.365.319,48; Vorjahr € 1.365.319,47)
10. Ergebnis nach Steuern 16.970.141,93 2.844.122,81
11. Sonstige Steuern 5.672,45 33.911,46
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 16.964.469,48 2.810.211,35
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

I. Allgemeine Angaben

Die Linamar Powertrain GmbH (LPT) hat ihren Sitz in Crimmitschau und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Chemnitz (HR B-Nr. 24368).

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Es gelten die handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 3 und 4 HGB).

Das gesetzliche Gliederungsschema der Bilanz wurde gem. § 265 Abs. 5 S. 2 HGB um die Posten Sonderposten für Investitionszuschüsse und Sonderposten für Investitionszulagen ergänzt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gem. § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden fortgeführt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern) aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet, von denen - soweit abnutzbar - planmäßige Abschreibungen abgesetzt sind. Abschreibungen werden linear im branchenüblichen Zeitraum vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um plan- und außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden bei beweglichen und unbeweglichen Anlagevermögen grundsätzlich linear vorgenommen. Der Abschreibungszeitraum entspricht der branchenüblichen Nutzungsdauer.

Die Vermögenswerte des Anlagevermögens werden wie folgt abgeschrieben:

Grundstücke: keine planmäßige Abschreibung

Gebäude: 33 Jahre

Technische Anlagen und Maschinen: zwischen 5 und 25 Jahren

Betriebs- und Geschäftsausstattung: grundsätzlich zwischen 3 und 14 Jahren

Software: 3 Jahre

Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens, deren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten mehr als 250,00 EUR und nicht mehr als 800,00 EUR betragen, werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben und im Anlagespiegel als Abgang gezeigt. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis zu 250,00 EUR werden im Jahr der Anschaffung grundsätzlich aufwandswirksam erfasst.

Die geleisteten Anzahlungen werden mit dem Nominalwert angesetzt.

Die Roh-, Hilf- und Betriebsstoffe sowie Waren werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit durchschnittlichen Einstandspreisen unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten, bestehend aus Materialeinzel- und gemeinkosten, Fertigungseinzel- und -gemeinkosten sowie Abschreibungen, soweit fertigungsbedingt, unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Ausgaben/Einnahmen vor dem Abschlussstichtag werden, soweit sie Aufwand/Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, unter den aktiven/passiven Rechnungsabgrenzungsposten erfasst.

Die Sonderposten für Investitionszuschüsse und -zulagen enthalten im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" gewährte Investitionszuschüsse für Investitionen sowie Investitionszulagen gemäß Investitionszulagengesetz. Sie werden entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Anlagen aufgelöst.

Die Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe der Erfüllungsbeträge angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs im Entstehungszeitpunkt bewertet und, soweit deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages und mangels Steuerumlagen erfolgt der Ausweis der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (inklusive latenter Steuern) bei der Organträgerin, da sie alleine die Besteuerungsfolgen treffen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel ersichtlich.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich aus dem Cashpool-Guthaben in Höhe von T€ 29.249 (Vorjahr: T€ 23.196) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 502 (Vorjahr: T€ 56). Auf die Gesellschafterin entfallen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 133 (Vorjahr: T€ 16).

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten weist zum Bilanzstichtag einen Betrag in Höhe von T€ 357 (Vorjahr: T€ 719) aus.

Die Sonderposten haben sich wie folgt entwickelt:

Investitionszuschüsse
T€
Investitionszulagen
T€
Stand am 1. Januar 2022 943 990
Auflösung -37 -91
Stand am 31. Dezember 2022 906 899

Die sonstigen Rückstellungen enthalten:

31.12.2022
T€
31.12.2021
T€
Ungewisse Verbindlichkeiten 373 527
Ausstehende Rechnungen 1573 1.031
Gewährleistungen 334 309
Personalkostenrückstände 835 393
3.115 2.260

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Stichtag Gesamt
T€
≤ 1 Jahr
T€
> 1 Jahr ≤ 5 Jahre
T€
davon > 5 Jahre
T€
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 31.12.2022 174 174 0 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 31.12.2022 20.568 20.568 - -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 31.12.2022 87.765 26.555 61.210 -
Sonstige Verbindlichkeiten 31.12.2022 1.863 1.863 - -
31.12.2022 110.370 49.160 61.210 -

Die erhaltenen Anzahlungen betreffen im Wesentlichen einen im Geschäftsjahr 2016 empfangenen privaten (Kunden) Zuschuss für die Realisierung des Umbaus einer Produktionsanlage. Der Zuschuss wurde entsprechend passiviert und wird über den Lieferzeitraum für die exklusiv herzustellenden Kundenprodukte ertragswirksam aufgelöst. Der entstandene Herstellungsaufwand wurde im Sachanlagevermögen aktiviert. Er wird über die Restnutzungsdauer der umgebauten Produktionsanlage, welche grundsätzlich mit dem Lieferzeitraum übereinstimmt, abgeschrieben.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

31.12.2022
T€
31.12.2021
T€
Darlehen und Zinsen 61.326 61.210
Lieferungs- und Leistungsverkehr 7.680 6.829
(davon gegenüber Gesellschafter T€ 2.655; 31.12.2021: T€ 1.935)
Ergebnisabführung
(davon gegenüber Gesellschafter T€ 16.964; 31.12.2021: T€ 2.810) 16.964 2.810
Übrige
Verbindlichkeiten Umsatzsteuer Organschaft 1.795 1.234
87.765 72.083

Das endfällige Darlehen beläuft sich auf T€ 61.210 (Vorjahr: T€ 61.210) und hat eine Laufzeit bis zum 12. Februar 2025.

IV. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Zusammenhang mit dem "Cash Concentration Contract" besteht eine gesamtschuldnerische Haftung zwischen der Linamar Financial, Luxembourg, und den teilnehmenden Gesellschaften, zu denen die LPT zählt. Von einer Inanspruchnahme ist aufgrund der guten finanziellen Lage der Linamar Financial und des Linamar-Konzerns nicht auszugehen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen mit branchenüblichen Laufzeiten (längstens bis 2026) bestehen in Höhe von insgesamt T€ 2.224. Das Bestellobligo betrug zum 31. Dezember 2022 T€ 2.732.

Neben den dargelegten Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

Die Miet- und Leasingverträge betreffen eine Lagerhalle, den Fuhr- und Maschinenpark sowie bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen (Kopierer, Drucker). In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden entsprechend der Definition des § 277 Abs. 1 HGB erfasst und ergeben sich aus der Produktion (T€ 240.063; Vorjahr: T€ 191.144), Werkzeugverkäufen (T€ 335; Vorjahr: T€ 1.198) und sonstigen Umsatzerlösen (T€ 1.488, Vorjahr: T€ 757), abzüglich Erlösschmälerungen (T€ 33; Vorjahr: T€ 12). Die Umsatzerlöse werden zu 51% im Inland und zu 49% im Ausland erzielt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 3.511 (Vorjahr: T€ 7.331) sind unter anderem sonstige betriebliche Erträge in Höhe von T€ 1.652 (Vorjahr: T€ 1.197), periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 568 (Vorjahr: T€ 5.619), vor allem aus der Auflösung von Rückstellungen und Erlöse aus Anlagenabgängen (T€ 853, Vorjahr: T€ 1.348).

Der Materialaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB (Gesamtkostenverfahren) setzt sich wie folgt zusammen:

2022
T€
2021
T€
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 169.938 138.036
Aufwendungen für bezogene Leistungen 9.508 8.703
179.446 146.739

Der Personalaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB (Gesamtkostenverfahren) gliedert sich wie folgt:

2022
T€
2021
T€
Löhne und Gehälter 22.244 22.015
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 4.417 4.166
- davon für Altersversorgung T€ 22 (2021: T€ 0)
26.661 26.181

In den allgemeinen Verwaltungskosten sind die Aufwendungen für das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr in Höhe von T€ 36 enthalten. Es handelt sich hierbei um die Kosten der Abschlussprüfung.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 52 (Vorjahr T€ 1.378) enthalten.

VI. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung erfolgte durch die nachfolgenden Geschäftsführer:

Herr Jim Jarrell, Guelph/Kanada, COO & President Linamar Corporation,

Herr Roger Fulton, Guelph/Kanada, Executive Vice President - HR, General Counsel and Corporate Secretary (ausgeschieden 03.03.2023),

Herr Dipl. Betrw. Mirko Karlovsky, Zwickau/Bundesrepublik Deutschland, Geschäftsführer,

Herr Salvatore Cocca, Michigan/USA.

Die Geschäftsführer sind nicht bei der Gesellschaft angestellt. Sie erhalten daher auch keine laufenden Bezüge von der Gesellschaft. Ebenso wurden ihnen weder Vorschüsse noch Kredite gewährt.

Im Jahresdurchschnitt hat die Gesellschaft 651 (Vorjahr: 665) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt; davon 525 (Vorjahr: 541) direkte und 126 (Vorjahr: 125) indirekte Mitarbeiter.

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Die Gesellschaft unterhält Beziehungen zu verbundenen Unternehmen in den Bereichen:

Kauf/Verkauf von Vermögensgegenständen

Bezug/Erbringung von Dienstleistungen

Nutzung/Nutzungsüberlassung von Vermögensgegenständen

Finanzierungen (inkl. Cash-Pooling)

Abreden im Ein- oder Verkauf

Ergebnisabführungsvertrag

Da alle Geschäfte mit und zwischen mittel- oder unmittelbar in hundertprozentigem Anteilsbesitz stehenden, in den Konzernabschluss der Linamar Corporation, Guelph, Ontario/Kanada, einbezogenen Unternehmen getätigt werden, entfällt gemäß § 285 Nr. 21 HGB eine weitere Angabe.

Gesellschafter und Konzernverhältnisse

Die LPT wird über die Linamar Antriebstechnik GmbH, Crimmitschau, in den Konzernabschluss der Linamar Corporation einbezogen. Die Linamar Corporation stellt für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) auf. Der Konzernabschluss der Linamar Corporation ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich und wird im Internet offengelegt (http://www.sedar.com/DisplayProfile.do?lang=EN&issuerType=03&issuerNo=00001239). Zudem wird der Konzernabschluss der Linamar Corporation zum 31. Dezember 2021 im Bundesanzeiger offengelegt.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Ergebnisverwendung

Das Jahresergebnis in Höhe von T€ 16.964 (Vorjahr: T€ 2.810) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die Linamar Antriebstechnik GmbH abgeführt.

 

Crimmitschau, den 20. Dezember 2023

Jim Jarrell

Christon Charles Franks

Mirko Karlovsky

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2022
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software und Lizenzen 461.429,78 0,00 0,00 26.109,46 435.320,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 16.144.577,33 5.600,00 0,00 2.445,00 16.147.732,33
2. Technische Anlagen und Maschinen 152.076.617,30 0,00 363.792,12 6.614.507,32 145.825.902,10
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.144.910,05 95.078,55 0,00 606.778,71 4.633.209,89
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.027.894,99 4.754.741,95 -363.792,12 462.215,23 4.956.629,59
174.393.999,67 4.855.420,50 0,00 7.685.946,26 171.563.473,91
174.855.429,45 4.855.420,50 0,00 7.712.055,72 171.998.794,23
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2022
Zugänge
Abgänge
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software und Lizenzen 457.138,17 4.291,61 26.109,46 435.320,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 5.154.687,85 496.201,56 2.445,00 5.648.444,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 130.199.398,69 9.078.645,15 6.489.190,86 132.788.852,98
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.523.925,53 239.584,80 599.540,26 4.163.970,07
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
139.878.012,07 9.814.431,51 7.091.176,12 142.601.267,46
140.335.150,24 9.818.723,12 7.117.285,58 143.036.587,78
Buchwerte
31.12.2022
31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software und Lizenzen 0,00 4.291,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 10.499.287,92 10.989.889,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.037.049,12 21.877.218,61
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 469.239,82 620.984,52
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.956.629,59 1.027.894,99
28.962.206,45 34.515.987,60
28.962.206,45 34.520.279,21

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Linamar Powertrain GmbH, Crimmitschau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Linamar Powertrain GmbH, Crimmitschau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Linamar Powertrain GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 20. Dezember 2023

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Andreas Kremser, Wirtschaftsprüfer

ppa. Viktor Hromek, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 22. Dezember 2023 festgestellt.

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