dotSource Holding SE
Same addressManagement activities of other holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Christian Malik since 1/13/2025 | Managing Director |
Janine Bohnenberg since 7/14/2023 | Managing Director |
Frank Ertel since 7/14/2023 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
dotSource SEJenaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023dotSource SE, Jena1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Seit 2006 entwickelt und realisiert dotSource skalierbare Digitalprodukte für Marketing, Vertrieb und Services. Dabei setzen spezialisierte Consulting- und Entwicklungsteams hochintegriert auf die Verbindung von Strategieberatung und Technologieauswahl - von Branding, Konzeption und UX-Design über Conversion-Optimierung bis zum Betrieb in der Cloud. Ob E-Commerce- und Content-Plattformen, Kundenbeziehungs- und Produktdatenmanagement oder Digital-Marketing und Business-Intelligence: dotSource-Lösungen sind nutzerorientiert, gezielt und datenzentriert. In der Zusammenarbeit setzt dotSource auf New Work, integrale Planung und agile Methoden wie Scrum oder Design-Thinking. Dabei verstehen sich mehr als 500 Digital Natives als Partner ihrer Kunden, deren individuelle Anforderungen ab der ersten Idee einfließen. Dieser Kompetenz vertrauen Unternehmen wie ESPRIT, hessnatur, Ottobock, TEAG, KWS, BayWa, Axel Springer, C.H.Beck, Würth und Netto Digital. Im agentureigenen Weblog Handelskraft.de, dem jährlich erscheinenden Trendbuch sowie auf der Handelskraft Konferenz vernetzt dotSource Branchen-Know-how und informiert über die aktuellen Chancen und Entwicklungen digitaler Markenführung. Die 2015 gemeinsam mit der Steinbeis Technology Group ins Leben gerufene Digital Business School bereitet Fach- und Führungskräfte umfassend auf die unternehmerischen Herausforderungen der digitalen Welt vor. dotSource hat sich als eine der führenden Digitalagenturen im deutschen Sprachraum etabliert und gehört inzwischen zu den Top 10 der erfolgreichsten Unternehmen der Branche. 1.2 Struktur Die dotSource SE hat Ihren Hauptsitz in Jena. Es gibt Zweigniederlassungen in Leipzig, Dresden, Berlin sowie einen Vertriebsstandort in Stuttgart. Seit März 2023 gibt es mit der dotSource d.o.o. in Rijeka (Kroatien), dass erste Schwesterunternehmen in der Unternehmensgruppe mit Sitz im europäischen Ausland. Die Gesellschaft dotSource GmbH strebte seit 2022 eine Verschmelzung mit der dotSource Operations SE zur dotSource SE an. Grund hierfür war und ist die weitere geplante Expansion ins europäische Ausland und der damit verbundene Aufbau von direkten Zweigniederlassungen. Die Verschmelzung auf die dotSource SE erfolgte rechtskräftig im Mai 2023. 1.3 Markt Die dotSource SE agiert überwiegend im deutschen Sprachraum (DACH Region). 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 zeigte auf globaler Ebene eine fortschreitende wirtschaftliche Erholung, getragen von der Adaptation an die veränderten Rahmenbedingungen infolge der Coronavirus-Pandemie und den geopolitischen Spannungen der Vorjahre. Laut den neuesten Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) im World Economic Outlook, Update Januar 2024, setzte sich das Wachstum der Weltwirtschaft fort, wenngleich in einem moderateren Tempo als im Vorjahr. Der IWF verzeichnete ein Wachstum von etwa 2,9 Prozent für 2023, was die Anpassungsfähigkeit der globalen Wirtschaft unterstreicht, jedoch auch auf persistierende Unsicherheiten und Herausforderungen hinweist. In der Euro-Zone spiegelte sich eine ähnliche Tendenz wider, mit einem Wachstum von 3,2 Prozent in 2023. Dies zeigt eine Stabilisierung nach den Turbulenzen der Vorjahre, bleibt jedoch hinter dem dynamischen Aufschwung von 2021 zurück. Deutschland, als Schlüsselmarkt der dotSource mit einem Umsatzanteil von rund 95 %, erlebte mit -0,4 % BIP Wachstum eine weiterhin gedämpfte Wachstumsdynamik. Die Herausforderungen durch hohe Energiepreise und geopolitische Unsicherheiten blieben bestehen, wurden jedoch durch politische Maßnahmen und eine fortschreitende Energiewende teilweise abgemildert. Die Inflationsrate begann sich nach ihrem Höchststand im Vorjahr allmählich zu stabilisieren, was auf erfolgreiche Zentralbankpolitiken und eine Abschwächung der Lieferkettenproblematik zurückzuführen ist. Ein entscheidender Wachstumstreiber blieb die fortschreitende Digitalisierung der Wirtschaft. Unternehmen investierten weiterhin in digitale Transformation, um Effizienz zu steigern, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und der veränderten Nachfrage gerecht zu werden. Besonders im B2B-Sektor zeigte sich eine anhaltend hohe Investitionsbereitschaft in Technologien wie KI, automatisierte Prozesse und E-Commerce-Lösungen. Die Umsätze im B2C Online-Handel erfuhren 2023 eine Renaissance, getrieben durch die zunehmende Integration von Omnichannel-Strategien und eine Erholung des Konsumvertrauens. Nach vorläufigen Daten des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel e. V. (bevh) und des Handelsverbands Deutschland (HDE) stiegen die Online-Umsätze deutlich und übertrafen das bisherige Rekordniveau des Jahres 2021. Für den B2B-Bereich bestätigte der B2B-Marktmonitor des ECC-Köln eine Fortsetzung des starken Wachstums mit einem Umsatzanstieg auf über 1.900 Mrd. Euro. Die Digitalisierung und der Bedarf an digitalen B2B-Lösungen blieben ein zentraler Wachstumsmotor, wobei die Unternehmen zunehmend in die Optimierung ihrer digitalen Infrastruktur und in nachhaltige Technologien investierten. Für die dotSource SE bedeuteten diese Entwicklungen eine Fortsetzung des Wachstumskurses. Die Nachfrage nach unseren digitalen Lösungen und Dienstleistungen stieg weiter an, getrieben durch die anhaltende Transformation der Wirtschaft und die Notwendigkeit, KI, digitale Kanäle und Plattformen effektiv zu nutzen. Unsere Fokussierung auf nachhaltige, innovative Technologien und die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden ermöglichten es uns, auch in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld erfolgreich zu agieren und unsere Marktposition weiter zu festigen. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage dotSource hat sich seit seiner Gründung im Januar 2006 zu einer der erfolgreichsten Digitalagenturen im deutschen Sprachraum etabliert. Im Internetagentur-Ranking 2023 des BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft, www.bvdw.org. Ranking-Datenbasis 2022) konnten wir uns von Platz 20 auf Platz 18 verbessern. Gleichzeitig wurden wir in einem weiteren Internetagenturranking speziell für inhabergeführte Agenturen des BVDW bzw. des HighText Verlags (ibusiness) auf Position 1 geranked. Grundlage hierfür ist unsere weiterhin positive Gesamtentwicklung. Durch unseren ganzheitlichen Ansatz in der Realisierung von Digitalprojekten sind wir am Markt weiterhin sehr gut aufgestellt und konnten dadurch auch in 2023 unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken. Das Geschäftsjahr war zudem weiterhin geprägt vom weiteren Ausbau unserer Geschäftsbereiche Customer Relationship Management (CRM) & Marketing Automation, Content Management, dem weiteren Ausbau des Geschäftsbereichs Produkt Information Management (PIM) sowie KI und Prozessautomatisierung. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden als Vorjahreswerte die addierten Werte der dotSource SE und dotSource GmbH dargestellt.
Die dotSource SE konnte ihren Umsatz von 2022 zu 2023 um rund 5 Prozent (Vorjahresplus 30 Prozent) steigern und somit auch im Jahr 2023 im Vergleich zum Wachstum der deutschen Wirtschaftsleistung (- 0,4 Prozent, Quelle: Sachverständigenrat Wirtschaft) ihren positiven Trend fortsetzen. Da es im Berichtsjahr zur Verschmelzung der dotSource GmbH mit der dotSource SE kam, basiert der Vergleich mit dem Vorjahr auf den Umsatzzahlen der dotSource GmbH, da die dotSource SE im Vorjahr keine Umsatzerlöse aufwies. Steigende Quartalsumsätze in 2023, von Quartal 1 zu Quartal 4 bestätigten dotSource darin, dass die Entscheidung, auch während der Ukraine Krise weiter auf Wachstumskurs zu bleiben, die richtige Entscheidung war. Das durch die Pandemie im allgemeinen begünstigte Wachstum des Digitalmarktes, wirkte sich positiv auf die Geschäftszahle für 2022 aus. Während etablierte Unternehmen im B2B als auch im B2C ihren Onlinevertrieb weiter ausbauen, sind Konkurrenten gezwungen ihre Digitalstrategien neu zu denken und diese im Besonderen schneller als geplant umzusetzen. Der Jahresüberschuss lag im Jahr 2023 bei EUR 3,1 Mio. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich zum Stichtag 2023 auf 66,9 Prozent (Vorjahr: 62,2 Prozent). Die liquiden Mittel sind in 2023 von EUR 4,5 Mio. im Vorjahr auf EUR 5,4 Mio. angestiegen. Grund hierfür ist im Besonderen das positive Ergebnis aus 2023 sowie das anhaltend niedrige Niveau der in Arbeit befindlichen Leistungen. Die in Arbeit befindlichen Aufträge sind in 2023 von TEUR 24 auf EUR 0 gesunken. Des Weiteren sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zum Vorjahr von EUR 6,0 Mio. zum 31.12.2023 auf EUR 5,3 Mio. gestiegen. Insgesamt zeigt dotSource weiterhin eine sehr gute Vermögens- und Finanzlage. Im Personalbereich ist die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern in der ITK Branche weiterhin unverändert hoch. Besonders wichtig ist daher, die Kooperation mit Universitäten und Hochschulen an allen unseren Standorten weiter zu intensivieren. Umso erfreulicher ist es, dass wir mit unseren Remote-Angeboten, bspw. dem dotSource CodeCamp, gerichtet an Schüler und Studierende unsere Zusammenarbeit ganzjährig weiter ausbauen konnten. Durch diese sowie durch etablierte Recruitingmaßnahmen konnten wir unsere gesteckten Ziele im Personalwachstum auch in 2023 erreichen. Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer in 2023 beträgt 457; hier 454 Angestellte und 3 leitende Angestellte. Zum Stichtag 31.12.2023 zählt die dotSource 510 Arbeitnehmer (gesamte Unternehmensgruppe 516); hiervon sind 71 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im kaufmännischen und 439 im technischen Bereich tätig. Erfreulicherweise konnten auch im Jahr 2023 alle Lehrstellen, Bacheloranden- und Masterandenstellen besetzt werden. 3. Prognosebericht Der weltweite, europäische und deutsche Markt für Agenturdienstleistungen im Digitalbereich hat auch im Jahr 2023 sein Wachstum fortgesetzt, wobei sich der Trend zur digitalen Transformation in allen Wirtschaftsbereichen weiter verstärkt hat. Aktuellen Schätzungen zufolge haben die globalen E-Commerce-Umsätze in 2023 erneut eine beeindruckende Wachstumsmarke erreicht und überschreiten nun die 7 Billionen US-Dollar. Dies entspricht einem Anstieg von über 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Prognosen für die kommenden Jahre zeigen eine anhaltend positive Dynamik mit einem erwarteten jährlichen Wachstum von rund 10 Prozent bis 2026, was die Erwartung eines ungebrochenen Online-Booms unterstreicht. eMarketer prognostiziert nun, dass der E-Commerce-Anteil an den gesamten Handelsumsätzen bis zum Jahr 2026 auf nahezu 25 Prozent anwachsen wird, verglichen mit 23,6 Prozent in 2025 und 17,9 Prozent in 2020. Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) bestätigt diese Entwicklung und berichtet, dass die starke Leistung der digitalen Händler in 2023 dazu beigetragen hat, die Umsatzanteile des E-Commerce am gesamten Handel weiter zu steigern. Diese Entwicklung reflektiert nicht nur das anhaltende Verbraucherinteresse am Online-Shopping, sondern auch die verbesserte Nutzererfahrung und die erweiterten Angebote von Online-Händlern. Im B2B Bereich liegt die konjukturelle Lage in Deutschland weiterhin bleiern über allen Investitionsvorhaben der Unternehmen. Vor diesem Hintergrund erwartet die dotSource SE für das Geschäftsjahr 2024 eine weiterhin positive Gesamtgeschäftsentwicklung und ein anhaltendes Wachstum in allen Geschäftsbereichen. Aufgrund des Auftragsbestandes zum Ende des Jahres 2023 und der Marktprognosen für den B2C- und B2B-E-Commerce-Markt rechnen wir mit einem prozentualen Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich für das Geschäftsjahr 2024. Um dieser positiven Entwicklung gerecht zu werden und unsere Kapazitäten entsprechend anzupassen, ist für das Geschäftsjahr 2024 eine Aufstockung des Personals um 1-2 % geplant. Dabei soll der Schwerpunkt mit 10 Prozent im kaufmännischen Bereich und mit 90 Prozent im technischen Bereich liegen, um sowohl unsere operativen Fähigkeiten als auch unsere technologische Expertise weiter auszubauen und zu stärken. Diese Personalentwicklung unterstreicht unser Engagement für Innovation und Qualität in der Bereitstellung digitaler Lösungen und Dienstleistungen. 4. Chancen- und Risikobericht dotSource als eine der führenden Digitalagenturen im deutschsprachigen Raum agiert in einem sehr dynamischen Markt. Dieser Markt unterliegt stetigen Veränderungen bspw. durch strategische Änderungen im B2C- und B2B-E-Commerce-Markt, durch neue Technologien wie z.B. KI, durch Konsolidierung oder durch neue Wettbewerber. Daher ist es zwingend notwendig den Markt und seine Entwicklung stetig zu beobachten und zu begleiten, um etwaige dadurch entstehende Risiken frühzeitig zu erkennen und diesen im Unternehmen (bspw. durch Neupositionierung, Erweiterung Leistungsspektrum ect.) entgegenzuwirken. Durch unseren E-Commerce-Blog handelskraft.de, unser jährlich erscheinendes Trendbuch als auch durch unsere Whitepaper zu den verschiedensten Technologien und Leistungen in der Digitalwirtschaft gestalten wir die digitale Transformation aktiv mit und schätzen daher dieses Risiko als eher gering ein. Es besteht das Risiko, dass neue Wettbewerber am Markt auftreten und Bestands- oder potenzielle Neukunden abwerben. dotSource setzt hier auf eine individuelle und erfolgsorientierte Bestandskundenbetreuung durch das etablierte Customer Success Management der dotSource. Unseren Wettbewerbern stellen wir uns mit unserer langjährigen Erfahrung, unserem ganzheitlichen und innovativen Ansatz im Projektgeschäft sowie mit unserer Transparenz, unserer sehr guten Qualität und unseren Referenzen entgegen. Das individuelle Know-how eines jeden Mitarbeiters und dessen Leistung ist entscheidend für den Erfolg von dotSource. Insbesondere bei Mitarbeitern in Schlüsselpositionen besteht das Risiko, dass spezifisches Wissen dieser Mitarbeiter bei einem Wechsel zu einem Wettbewerbsunternehmen dort eingesetzt wird. Des Weiteren ist es grundsätzlich schwieriger, diese Mitarbeiter zu ersetzen. Ein Verlust von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen könnte die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens beeinträchtigen. Durch ein individuelles Personalmanagement, persönliche Weiterentwicklungspfade, flache Hierarchien und eine familiäre Unternehmenskultur wirkt dotSource hier weiterhin entgegen, daher stuft das Unternehmen das Risiko als gering ein. Darüber hinaus bestehen Risiken aus Vertragsgestaltungen. Generell orientieren sich alle Verträge an den AGB der dotSource SE. Individuelle Abweichungen werden durch die Rechtabteilung der dotSource GmbH geprüft und bei Notwendigkeit etwaige zusätzliche Versicherungen zur Haftungsbeschränkung geschlossen. Die Auswirkungen der Inflation und die Auswirkungen auf das Preis- und Lohngefüge der dotSource bewerten wir zum aktuellen Zeitpunkt mit einem sehr geringen Risiko. Wir haben bereits frühzeitig dazu in unseren Verträgen mit entsprechenden Indexvereinbarungen Vorsorge getroffen. Weitere Risiken bspw. Schadenersatzansprüche, Liquiditätsrisiken aufgrund der Rückzahlung von Bankverbindlichkeiten, Risiken aus Urheberrechtsverletzungen oder Datenverlustrisiko schätzt die dotSource als eher gering ein. In allen Bereichen sind zur Vermeidung der Entstehung der Risiken entsprechende Qualitätsstandards installiert und werden im Tagesgeschäft gelebt und überwacht und es wurden entsprechende vertragliche Grundlagen geschaffen. Generell sind keine bestandsgefährdenden Risiken zu erkennen. Digitaler Wandel und Digitalisierung bleibt eine Notwendigkeit für unsere Kunden, 2023 hatte dotSource nach Internetagenturranking als größte inhabergeführte deutsche Digitalagentur einen Marktanteil von 1 %. Die vier größten, dann nicht mehr inhabergeführten Agenturen, unserer Branche haben je etwa 5 % Marktanteil. Der Markt für Agenturdienstleistungen wächst weiterhin zweistellig. Wir wachsen schneller als der Gesamtmarkt, steigern also dadurch unseren Marktanteil fast in jedem Jahr. Wir gehen davon aus, dass es die Digitalagenturen sind, die zukünftig das Produktivitätssteigerungspotential von KI und Prozessautomatisierung in den deutschen Betrieben heben und sich hier entsprechend ein neuer positiver Konjunkturimpuls für Agenturen und unsere Wirtschaft allgemein aufschließt. Die dotSource SE ist in diesem Markt bereits exzellent positioniert. Unterschrift der Geschäftsführung
Jena, 19. September 2024 Christian Malik Frank Ertel Janine Bohnenberg BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31.12.2023
dotSource GmbH , 07743 Jena Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie dem GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Am 16. August 2022 schloss die dotSource GmbH einen Verschmelzungsvertrag mit der dotSource SE als übernehmende Gesellschaft ab. Die Verschmelzung wurde am 26. Mai 2023 durch Eintragung im Handelsregister der dotSource SE (Amtsgericht Düsseldorf, HRB 90434) mit Wirkung zum 1. Januar 2023 handelsrechtlich wirksam. Noch im Jahr 2023 wurde der Sitz der Gesellschaft nach Jena verlegt und die Gesellschaft im Handelsregister Jena eingetragen. Die dotSource SE wurde damit Gesamtrechtsnachfolgerin der dotSource GmbH und übernahm deren Vermögen einschließlich aller Rechte und Pflichten zu Buchwerten. Ein ergebniswirksamer Effekt der Verschmelzung ergab sich nicht. Im Geschäftsjahr 2022 wies die dotSource GmbH eine Bilanzsumme von TEUR 16.036,8 aus. Davon entfielen TEUR 2.414,1 auf das Anlagevermögen (Anschaffungskosten TEUR 5.590,5 abzüglich kumulierter Abschreibungen von TEUR 3.176,4) und TEUR 13.302,6 auf das Umlaufvermögen. Das Eigenkapital betrug TEUR 10.064,7. Die Umsatzerlöse im Jahr 2022 betrugen TEUR 36.745,3, der Materialaufwand TEUR 1.163,9, der Personalaufwand TEUR 22.583,0 und der Jahresüberschuss TEUR 3.840,6. Zum 31. Dezember 2022 beschäftigte die Gesellschaft 401 Mitarbeiter. Durch die Verschmelzung kam es bei der dotSource SE zu einem deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse, Aufwendungen und der Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr 2023. Die Vorjahreszahlen in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen denen der dotSource SE vor der Verschmelzung. Aufgrund der strukturellen Veränderungen infolge der Verschmelzung sind diese Zahlen nur eingeschränkt vergleichbar. Ein Vergleich im Sinne des § 265 Abs. 2 HGB ist daher nur bedingt möglich, da die Vermögenswerte und Ertragsquellen im aktuellen Geschäftsjahr durch die Übernahme der dotSource GmbH beeinflusst wurden. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für die übertragenen Vermögensgegenstände im Rahmen der Verschmelzung wurden gemäß § 24 UmwG die Buchwerte aus der Schlussbilanz des übertragenden Rechtsträgers als Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Im Anlagenspiegel wurden die Bruttoanschaffungskosten und kumulierten Abschreibungen des übertragenden Rechtsträgers fortgeführt. Geleistete Anzahlungen, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert, vermindert um gegebenenfalls erforderliche Wertberichtigungen. Die Wertpapiere wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Börsen- oder Marktpreis oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Kassenbestände und Bankguthaben wurden jeweils zum Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Anteil der Ausgaben/Einnahmen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, die Aufwendungen/Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätze ermittelt. Diese Differenzen ergeben sich insbesondere aus Rückstellungen für Urlaubsansprüche und Überstunden, Abschreibungen sowie der Bewertung sonstiger Wertpapiere. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragssteuersatzes von derzeit 31,58 %. Der kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive Steuer angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die kumulierten Abschreibungen zum Ende des Geschäftsjahres und die kumulierten Abschreibungen im Zusammenhang mit den Abgängen des Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel ersichtlich. Die auf die Zugänge des Geschäftsjahres entfallenden Abschreibungen belaufen sich auf EUR 507.455,4. Die Zugänge aus Verschmelzung betreffen die Brutto Anschaffungskosten und die kumulierte Abschreibung aus der Verschmelzung zum 01. Januar 2023.
Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Das Anlagevermögen hat sich signifikant erhöht. Während im Vorjahr kein Anlagevermögen vorhanden war, wurden im Geschäftsjahr 2023 insbesondere Grundstücke und Gebäude, dabei handelt es sich um Mietereinbauten, im Wert von EUR 1.134.235 sowie technische Anlagen und Maschinen im Wert von EUR 297.281 übernommen. Dies ist direkt auf die Übernahme der dotSource GmbH zurückzuführen. Umlaufvermögen Das Umlaufvermögen hat sich stark erhöht und beläuft sich zum Bilanzstichtag auf EUR 13.681.706,80 (Vorjahr: EUR 353.670,40). Der größte Posten entfällt auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (EUR 5.261.075,16) und den Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten (EUR 5.430.084,95). Diese Steigerungen sind im Wesentlichen durch die Geschäftstätigkeiten der übernommenen dotSource GmbH begründet. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt EUR 53.639,08 (Vorjahr: EUR 0,00). Eigenkapital Das Eigenkapital der dotSource SE beträgt zum 31.12.2023 EUR 11.282.601,51 und hat sich somit erheblich im Vergleich zum Vorjahr (EUR 129.882,56) gesteigert. Dieser Anstieg ist primär auf den Jahresüberschuss von EUR 3.088.045,91 sowie die Kapitalrücklage von EUR 8.064.673,04 zurückzuführen, die im Zusammenhang mit der Übernahme der dotSource GmbH stehen. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 519.569,40 (Vorjahr: EUR 0,00). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Angabe zu Restlaufzeitvermerken Die bilanzierten Verbindlichkeiten haben in Höhe von EUR 3.474.957,55 (Vorjahr: EUR 182.691,89) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 300.000,00 (Vorjahr: EUR 0,00) eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Latente Steuern Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft passive latente Steuern in Höhe von EUR 40.245,00 aus. Diese ergeben sich aus temporären Differenzen zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz, insbesondere in Bezug auf Rückstellungen für Urlaubsansprüche und Überstunden, Abschreibungen sowie sonstige Wertpapiere. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Darstellung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. In den Personalkosten sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 17,0 enthalten. Es bestehen Erträge in Höhe von TEUR 2,2 und Aufwendungen in Höhe von TEUR 59,5 die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind (§ 277 Abs. 4 S. 3 HGB). Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in folgender Höhe:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren gemäß § 267 Abs. 5 HGB während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Organe der Gesellschaft sind die Hauptversammlung, der Verwaltungsrat und die geschäftsführenden Direktoren. Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütung der Geschäftsführer Auf die Pflichtangabe gemäß § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchst. a) HGB wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:Der Jahresüberschuss beträgt 3.088.045,91 EUR. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. sonstige Berichtsbestandteile
Unterschrift der Geschäftsführung
Jena, 19. September 2024 gez. Christian Malik Frank Ertel Janine Bohnenberg Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 19.09.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die dotSource SE Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der dotSource SE - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der dotSource SE für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter http:/www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Jena, 27. September 2024 UWS
Jena GmbH
gez. Pietsch, Wirtschaftsprüfer |
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