BSA Elsteraue GmbH
Same addressManufacture of batteries and accumulators
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Stefan Rademacher since 3/3/2023 | Procura |
Thomas Tschakert since 1/23/2023 | Managing Director |
Stefan Scherzer since 11/5/2003 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
EVIP GmbHBitterfeld-WolfenJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31. Dezember 2023Grundlagen des UnternehmensUnternehmenszweck. Die EVIP GmbH (EVIP), Bitterfeld-Wolfen, ist Betreiber von Strom- und Erdgasnetzen im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen, im Solar Valley Thalheim und im Industriepark Bayer Bitterfeld. Die EVIP GmbH ist eine 100%ige Tochter der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), Chemnitz. Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit gewährleistet die EVIP GmbH einen diskriminierungsfreien Netzzugang, realisiert neue bzw. erweitert bestehende Netzanschlüsse und bietet darüber hinaus ihren Kunden energienahe Dienstleistungen an. Unternehmen und Umfeld. Für unsere Industriekunden ist die bedarfsgerechte Bereitstellung und stetige Verfügbarkeit der notwendigen Energien, Medien und auch der Netzinfrastruktur in höchster Qualität eine Grundvoraussetzung. Infolge des Stoffverbundes innerhalb der Industrieparks kommt dem sicheren und störungsfreien Betrieb der durch EVIP betriebenen Netze eine noch größere Bedeutung zu. Dabei ermöglicht die gemeinsame Nutzung dieser Infrastrukturanlagen an einem Industriestandort durch die dort angesiedelten Unternehmen eine effiziente und flexible Bereitstellung von Energien und Medien aus einer Hand. Im Zuge der nach wie vor bestehenden Gasmangellage (Notfallplan Gas mit ausgerufener Alarmstufe durch die Bundesregierung) wurden die bereits im Jahr 2022 ergriffenen umfangreichen Maßnahmen und erarbeiteten Notfallpläne aufrechterhalten, um im Falle des Eintretens der Notfallstufe gut vorbereitet und gerüstet zu sein. WirtschaftsberichtAllgemeine Wirtschafts- und BranchenentwicklungDeutsche Wirtschaft schrumpft. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist im Jahr 2023 zurückgegangen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank laut ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 2023 um 0,3 % zum Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die weiterhin hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. [Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 15. Januar 2024] Stromverbrauch weiter gesunken. Die Stromwirtschaft war 2023 geprägt durch die sich insgesamt abschwächende Konjunktur und eine mildere Witterung, vor allem aber durch die Folgen des Angriffskrieges auf die Ukraine. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) prognostizierte für das Geschäftsjahr 2023 einen Rückgang des Stromverbrauchs um 4,2 %. [BDEW Jahresbericht 18. Dezember 2023] Erdgasverbrauch weiter gesunken. Die Entwicklungen in der Gaswirtschaft waren auch 2023 gekennzeichnet durch die Folgen des Angriffskrieges auf die Ukraine, ein immer noch vergleichsweise hohes Preisniveau, Einsparmaßnahmen sowie der gedämpften Konjunktur. Diese Entwicklung ließ sich über alle Monate des Jahres 2023 hinweg beobachten. Nach ersten Berechnungen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) nahm der Erdgasverbrauch 2023 in Deutschland um 4,3 % auf 813 Mrd. kWh ab. Die Erdgasversorgung war durch mehr Lieferungen aus westeuropäischen Quellen und LNG-Bezug durchgängig gesichert. [BDEW Jahresbericht 18. Dezember 2023] Gesetzlicher Ordnungsrahmen. Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von zahlreichen energiewirtschaftlichen Gesetzesänderungen. Folgende Neuerungen/Änderungen sind von besonderer Bedeutung für die EVIP. Am 27. Mai 2023 ist das Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende in Kraft getreten. Hierbei wird das Messstellenbetriebsgesetz umfassend novelliert. Im Ergebnis sollen der Einbau und die Nutzung intelligenter Messsysteme, sog. Smart Meter, beschleunigt werden. Das Gesetz sieht einen Rolloutfahrplan von Smart Metern mit verbindlichen Zielen bis zum Jahr 2030 vor. Das "Gesetz zur Anpassung des Energiewirtschaftsgesetzes an unionsrechtliche Vorgaben und zur Änderung weiterer energierechtlicher Vorschriften" ist am 29. Dezember 2023 in Kraft getreten. Inhaltlich setzt es vorrangig das Urteil des EuGH vom 2. September 2021 um, indem insbesondere die Zuständigkeiten bei der Ausgestaltung der Netzzugangs- und Netzentgeltregulierung an die unionsrechtlichen Vorgaben angepasst werden. Das Gesetz schafft den Rechtsrahmen für die Regulierung der Netzbetreiber durch eine unabhängigere Regulierungsbehörde. Mit dem Gesetz werden zugleich weitere notwendige Änderungen im Energiewirtschaftsrecht verbunden, wie die Ausweitung des Bündelungsgebotes zur Nutzung bereits vorhandener Infrastruktur, eine stärkere Digitalisierung sowie Regelungen zur Genehmigung des Wasserstoff-Kernnetzes durch die Bundesnetzagentur. Daneben tritt auch die gesetzliche Grundlage für die Planung und Genehmigung eines Wasserstoff-Kernnetzes in Kraft. Zudem regelt das Gesetz, dass die Errichtung und der Betrieb von Anlagen zur Erzeugung und zum Transport von Wärme aus Erneuerbaren Energien, von erforderlichen Nebenanlagen sowie von sämtlichen Wärmenetzen im überragenden öffentlichen Interesse stehen. Regulatorische Aspekte. EVIP unterliegt der Zuständigkeit der Landesregulierungsbehörde Sachsen-Anhalt (LRegB), die die Strom- und Gasnetze der EVIP als geschlossene Verteilernetze gemäß § 110 des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz, EnWG) eingestuft hat. Die von EVIP betriebenen Netze werden dabei regulatorisch als jeweils eigenständig betrachtet. Geschäftsentwicklung im Jahr 2023Zum 31. Dezember 2023 wurden 391 km Elektrizitätsverteilungsnetze und 60 km Gasverteilungsnetze von EVIP betrieben. Die Länge des an envia THERM verpachteten Dampf- und Druckluftnetzes betrug insgesamt 38 km. Die Investitionen in diese Netze betrafen hauptsächlich die Erweiterung des Dampfnetzes, die Erneuerung der bestehenden Netzinfrastruktur, Kundenanschlüsse sowie Mess- und Zähltechnik. Für den Industriestandort Bitterfeld-Wolfen war ein gesunkener Strom- und Erdgasbedarf, insbesondere bei den dort angesiedelten Kunden der chemischen Industrie zu verzeichnen. Integriertes Managementsystem (IMS). Das zertifizierte IMS der EVIP umfasst das Umweltschutzmanagementsystem nach ISO 14001. Im September 2022 erfolgte durch die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Qualitätssicherungssystemen (DQS) ein Wiederholungsaudit, welches erfolgreich bestanden wurde. Technisches Sicherheitsmanagement (TSM). Im Juni (Gas) und im Dezember 2022 (Strom) erfolgten bei EVIP durch das VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut die TSM-Überprüfungen der organisatorischen und technischen Sicherheit anhand der Leitfäden für die Anwendungsregel G1000 und S1000, welche erfolgreich bestanden wurden. Finanzielle und nichtfinanzielle LeistungsindikatorenLeistungsindikatoren. Zur Steuerung der Unternehmensaktivitäten im Hinblick auf die Unterehmensziele nutzt EVIP verschiedene Kennzahlen. Im finanzbezogenen Bereich zählen das betriebliche Ergebnis und die Höhe der getätigten Investitionen zu den wichtigsten Steuerungsgrößen. Im nicht finanzbezogenen Bereich finden vorrangig die über die Netze an Letztverbraucher verteilten Energiemengen (Auslastung der Netze) Beachtung. Betriebliches Ergebnis. Der Jahresüberschuss nach HGB wird durch Hinzurechnung des aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages an den Gesellschafter abgeführten Gewinnes auf das Ergebnis nach Steuern und durch Abzug der Zinserträge und Hinzurechnung des Zinsaufwandes sowie der sonstigen Steuern auf das betriebliche Ergebnis übergeleitet. In ihrer Prognose war die EVIP von einem betrieblichen Ergebnis von 2.882 T€ ausgegangen. Zum Jahresende betrug das betriebliche Ergebnis 4.541 T€ (Vorjahr 3.858 T€) und lag damit über der Prognose. In der Prognose waren aufgrund der zu erwartenden wirtschaftlichen Entwicklung neben geringeren Umsatzerlösen aus der Netznutzung steigende Fremdleistungen und Materialaufwendungen für die Betriebsführung und Instandhaltung der Netze unterstellt worden. Investitionen. Im Rahmen des bedarfsgerechten Netzausbaus bildet die Höhe der getätigten Investitionen einen weiteren Zielaspekt bei EVIP. Die Investitionen betrugen im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 413 T€ (Vorjahr 306 T€) und lagen auf Grund sich verzögernder Bauprojekte unter der Prognose von 1.000 T€ bis 2.500 T€. Auslastung der Netze. Insgesamt wurden über die von EVIP betriebenen Netze 649,4 GWh Strom (Vorjahr 688,6 GWh) und 276,0 GWh Gas (Vorjahr 307,5 GWh) an die angeschlossenen Letztverbraucher verteilt. Damit war am Industriestandort Bitterfeld-Wolfen, wie im gesamten deutschen Wirtschaftsraum, ein sinkender Strom- und Erdgasbedarf zu verzeichnen. Die Auslastung der Netze ist ein wesentliches Kriterium, um an Industriestandorten einen effizienten Netzbetrieb gewährleisten zu können. Vermögens- Finanz- und ErtragslageZum 31. Dezember 2023 betrug die Bilanzsumme der EVIP 31.698 T€. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 6.519 T€ erhöht. Die Aktivseite beinhaltet Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von 8.978 T€, Vorräte in Höhe von 501 T€, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 21.530 T€, Flüssige Mittel in Höhe von 19 T€ sowie einen Rechnungsabgrenzungsposten von 670 T€. Das Anlagevermögen verringerte sich um insgesamt 217 T€, da die im Berichtsjahr getätigten Investitionen (413 T€) unterhalb der Abschreibungen von 621 T€ verblieben. Zur Erhöhung des Umlaufvermögens um 6.412 T€ führten hauptsächlich gestiegene Finanzforderungen (15.604 T€; Vorjahr 12.581 T€) gegen den Gesellschafter. Des Weiteren stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt um 2.007 T€ auf 4.229 T€ und die sonstigen Vermögensgegenstände um 1.035 T€ auf 1.453 T€, wofür insbesondere höhere Steuerforderungen ursächlich waren. Diesen Aktivposten stehen auf der Passivseite u. a. Sonderposten in Höhe von 521 T€, Rückstellungen in Höhe von 3.527 T€, Verbindlichkeiten in Höhe von 12.541 T€ und ein Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 3.763 T€ gegenüber. Auf der Passivseite stiegen insbesondere die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt um 4.355 T€ auf 8.666 T€ sowie der passive Rechnungsabgrenzungsposten um 292 T€. Zudem stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 1.619 T€ auf 3.179 T€, was hauptsächlich auf gestiegene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem vorgelagerten Netzbetreiber zurückzuführen ist. Des Weiteren stiegen die Rückstellungen um 372 T€ gegenüber dem Vorjahr aufgrund gestiegener Kosten für Rückbauverpflichtungen an. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen erhöhten sich stichtagsbedingt um 225 T€. Der Anteil des langfristig gebundenen Anlagevermögens sank von 36,5 % auf 28,3 %. Die bilanzielle Eigenkapitalquote sank von 45,1 % auf 35,8 % bei einem unverändertem Eigenkapital von 11.347 T€. Ursache hierfür war jeweils die gestiegene Bilanzsumme. Zur Steuerung der Vermögens- und Finanzlage führt EVIP eine effiziente Finanzplanung durch. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gesichert. Der operative Cashflow betrug 7.945 T€, der Cashflow aus der Investitionstätigkeit, der die Veränderung der Finanzforderungen gegenüber dem Gesellschafter sowie Zinserträge enthält, -2.893 T€ und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit, der die Ergebnisaufrechnung zum 31. Dezember 2023 enthält, -5.052 T€. Mit dem Gesellschafter besteht eine Cash-Management-Vereinbarung, aus der sich zum Bilanzstichtag Finanzforderungen von 15.604 T€ (Vorjahr 12.581 T€) ergeben. Darüber hinaus ermöglicht diese Vereinbarung gemäß Wirtschaftsplan einen Dispositionsrahmen von 1.030 T€. EVIP erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 31.452 T€. Dieser Wert lag 23,6 % über dem Vorjahresniveau (25.447 T€), da sich die Entgelte für die Netznutzung entsprechend erhöhten, bei gleichzeitigem Mengenrückgang in der Nutzung der Strom- und Gasnetze Korrespondierend hierzu stieg der Materialaufwand gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen durch höhere Aufwendungen für die Nutzung des vorgelagerten Netzes und Kosten für den Betriebsverbrauch für Strom und Gas sowie für Instandhaltungen. Für die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Erträge um 76 T€ waren insbesondere Erträge aus der Rückstellungsauflösung ursächlich. Ferner erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 521 T€ auf 2.080 T€, was hauptsächlich auf gestiegene Aufwendungen für Rückbauverpflichtungen zurückzuführen ist. Das Zinsergebnis verbesserte sich um 615 T€, was im Wesentlichen durch das gestiegene Zinsniveau verursacht wurde. Das Ergebnis nach Steuern betrug 5.073 T€. Zum im Vorjahresvergleich (3.774 T€) gestiegenen Ergebnis trugen im Wesentlichen höhere Umsatzerlöse aus Netznutzungsentgelten und das gestiegene Zinsergebnis bei. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Rechnungsmäßiges UnbundlingAuf der Grundlage des § 6b Abs. 3 EnWG sowie des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG führt EVIP getrennte Konten in den Tätigkeitsbereichen "Elektrizitätsverteilung", "andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors", "andere Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors", "Gasverteilung" und "grundzuständiger intelligenter Messstellenbetrieb". Für die Tätigkeitsbereiche "Elektrizitätsverteilung" und "Gasverteilung" sowie "grundzuständiger intelligenter Messstellenbetrieb" hat EVIP Tätigkeitsabschlüsse erstellt. Im Tätigkeitsbereich "Elektrizitätsverteilung" werden alle mit den Stromnetzen, im Tätigkeitsbereich "Gasverteilung" alle mit den Gasnetzen in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten erfasst. Der Tätigkeitsbereich "grundzuständiger intelligenter Messstellenbetrieb" umfasst alle Tätigkeiten der EVIP als grundzuständiger Messstellenbetreiber im Zusammenhang mit modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen. Des Weiteren sind die Geschäftsvorfälle, die die Verpachtung der Dampf- und Druckluftnetze sowie sonstige Leistungen betreffen, den "Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors" zugeordnet. In weiteren Bereichen ist EVIP nicht tätig. Konnten Geschäftsvorfälle nicht direkt einer der genannten Tätigkeiten zugeordnet werden oder wäre dies mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand verbunden, erfolgte die Zuordnung unter Anwendung sachgerechter Schlüssel. In der Bilanz erfolgte eine direkte Zuordnung wesentlicher Aktiv- und Passivpositionen. In Fällen, in denen dies nicht möglich war oder mit unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden gewesen wäre, erfolgte die Zuordnung unter Anwendung sachgerechter Schlüssel. Das gegenüber dem Vorjahr gestiegene Ergebnis nach Steuern der Elektrizitätsverteilung von 3.346 T€ (Vorjahr 2.735 T€) wurde im Wesentlichen durch gegenüber dem höheren Materialaufwand stärker gestiegene Umsatzerlöse aus der Netznutzung verursacht. Das Ergebnis nach Steuern der Gasverteilung erhöhte sich auf 1.023 T€ (Vorjahr 895 T€) trotz gestiegener Materialaufwendungen aufgrund höherer Umsatzerlöse. Der Industriestandort Bitterfeld-Wolfen ist von Kunden mit registrierender Leistungsmessung geprägt. Daher lagen, aufgrund der geringen Anzahl betriebener moderner Messeinrichtungen und intelligenter Messsysteme, die Umsatzerlöse im grundzuständigen intelligenten Messstellenbetrieb unter 3 T€. Chancen- und RisikomanagementEVIP ist in das Risiko- und Chancenmanagement des E.ON-Konzern über die Muttergesellschaft enviaM integriert. Risiken werden in einem "Chancen- und Risikoatlas" erfasst, nach möglicher Schadenshöhe sowie Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet und kontinuierlich überwacht. Gleichzeitig erfolgt eine Bewertung von Chancen. Das Risiko- und Chancenmanagement gewährleistet somit einerseits, dass frühzeitig Risiken und deren finanzielle Folgen erkannt und bewertet sowie gegebenenfalls geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Andererseits können gewonnene Erkenntnisse über Chancen zeitnah in Entscheidungsprozesse einfließen. Die Risiken bei EVIP lassen sich wie folgt strukturieren: Operative Risiken. Diese erfassen negative Effekte aus der spezifischen inhaltlichen und prozessualen Geschäftstätigkeit. Wesentliches Beispiel hierfür sind ungeplante Unterbrechungen beim Betrieb der Verteilernetze. Die systematische Wartung von Netzen und Anlagen sowie die kontinuierliche Optimierung entsprechender Prozesse beugen Störungen vor und sind Basis für eine höchstmögliche Versorgungssicherheit der Kunden. Umfeldrisiken. Die Risikosituation wird durch den Wandel der Rahmenbedingungen im energiepolitischen sowie rechtlichen und regulatorischen Umfeld, insbesondere durch die Veränderungen des politischen Ordnungsrahmens beeinflusst. Marktrisiken. Marktrisiken sind Risiken aus Veränderungen der Rahmenbedingungen von Märkten (Konjunkturentwicklung, Wettbewerberverhalten o. ä.), insbesondere Risiken unerwarteter Preis- oder Mengenveränderungen, welche ergebnismindernd wirken. Finanzmarkt-/Kreditrisiken. Wenn Kunden ihren Zahlungsverpflichtungen nicht oder nicht fristgemäß nachkommen, können Kreditrisiken entstehen. Auf Basis individueller Bonitätsprüfungen begrenzt EVIP entstehende Kreditrisiken u. a. durch eine entsprechende Gestaltung von Zahlungsbedingungen sowie durch ein stringentes Forderungsmanagement. Neben den Erlösausfällen durch Insolvenzen bestehen auch Risiken aus Insolvenzanfechtungen. Gemäß § 129 ff. Insolvenzordnung (InsO) können Insolvenzverwalter von Kunden geleistete Zahlungen, auch solche für Netznutzung, rückwirkend für den Zeitraum von bis zu zehn Jahren vor Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens anfechten. Bei Erfolg dieser Anfechtung sind die erhaltenen Zahlungen der Kunden für Energielieferungen, hoch verzinst, in vollem Umfang an die Insolvenzmasse zu zahlen. Diese Risiken können auch durch eine intensive Pflege der Kundenbeziehungen nicht vollständig ausgeschlossen werden. Risikosituation . Im "Chancen- und Risikoatlas" werden wesentliche Chancen und Risiken der EVIP dargestellt. Als Wesentlichkeitsgrenze wurde für EVIP nachfolgend eine erwartete Schadenshöhe von >500 T€, dies entspricht 15 - 20 % des durchschnittlichen betrieblichen Ergebnisses, und eine Eintrittswahrscheinlichkeit > 10 % angesetzt. Dabei wurde für die Stromnetze der EVIP eine entsprechende Risikosituation, hervorgerufen durch den Ausfall einer 110-kV-Einspeisung, einer Leitung, einer Station oder eines Transformators, verbunden mit Versorgungsausfällen und Folgeschäden von bis zu 1 Mio. € bei einer Eintrittswahrscheinlichkeit von > 10 % bis < 20 % definiert. Risiken aus Insolvenzanfechtungen gemäß § 129 ff wurden mit einer möglichen Schadenshöhe von 830 T€ bei einer Eintrittswahrscheinlichkeit von > 10 % bis < 20 % eingeschätzt. Grundsätzlich werden im Risiko-Portfolio nur Risiken dargestellt, die weder in der Planung noch durch bilanzielle Vorsorgemaßnahmen berücksichtigt worden sind. Chancen. Um im Spannungsfeld zwischen Verlustrisiken und Gewinnchancen weiterhin erfolgreich zu sein, ist die Wahrnehmung unternehmerischer Chancen wichtiger Bestandteil der strategischen Aufstellung der EVIP. Ein Ziel besteht in der systematischen und dauerhaften Verbesserung von Arbeitsabläufen und Prozessen. Darüber hinaus ist EVIP als Netzbetreiber an den Standorten der Industrieregion Bitterfeld-Wolfen seit Jahren etabliert. Daraus ergeben sich Chancen, am Ausbau sowie der Erweiterung dieser Standorte und dem daraus resultierenden Wachstum zu partizipieren. Gesamte Chancen- und Risikolage. Es ergeben sich durch Energiewende und die in diesem Zusammenhang stehenden politischen Aktivitäten für EVIP sowohl Chancen als auch Risiken. Weder durch Einzelrisiken noch durch aggregierte Positionen bestanden für EVIP Risiken im Berichtszeitraum, die den Fortbestand des Unternehmens gefährdeten. In Folge der weiterhin volatilen Situation an den Energiemärkten sowie einer anhaltend hohen Nachfrage im preislich stark unter Druck stehenden Marktes zur Beschaffung von Leistungen und Material ist auch für das Geschäftsjahr 2024 mit verstärkten Auswirkungen für das Risikomanagement zu rechnen. Den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken sind für das Geschäftsjahr 2024 aktuell nicht erkennbar. PrognoseberichtKonjunktureller Ausblick. Für das Jahr 2024 rechnen Experten mit einem Wirtschaftswachstum zwischen null und einem Prozent. Ursachen sehen die Ökonomen in der hohen Inflation, die auf dem Konsum lastet, gestiegenen Zinsen, welche die Bauwirtschaft und Investitionen ausbremsen sowie einer weiterhin schwächelnden Weltkonjunktur. [Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Jahresgutachten 2023/2024, 8. November 2023; ifo Institut, Pressemitteilung 14. Dezember 2023] Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet EVIP ein betriebliches Ergebnis von 4.315 T€. Abhängig von der Anzahl realisierter Neuansiedlungen oder Erweiterungen bestehender Anlagen wird ein Investitionsvolumen zwischen 1.000 T€ und 2.200 T€ prognostiziert. Die Auslastung der Strom- und Gasnetze wird dabei leicht über dem Niveau des Vorjahres liegen. Der Lagebericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen zur Entwicklung der EVIP. Diese Aussagen sind ausschließlich Erwartungen, die auf heutigen Annahmen und Einschätzungen beruhen. Auch wenn die Geschäftsführung davon überzeugt ist, dass diese getroffenen Annahmen und Planungen zutreffend sind, können die tatsächliche Entwicklung und die tatsächlichen Ergebnisse in der Zukunft hiervon aufgrund der Vielzahl von internen und externen Faktoren abweichen.
Bitterfeld-Wolfen, 16. Februar 2024
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeinesDie wirtschaftliche Tätigkeit der EVIP GmbH mit Sitz in Bitterfeld-Wolfen, (im Folgenden auch kurz "EVIP" genannt) erstreckt sich auf das Betreiben von Strom- und Erdgasnetzen im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen, im Solar Valley Thalheim und im Industriepark Bayer Bitterfeld. Die EVIP ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB und im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer HRB 14351 eingetragen. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 wurden die Vorschriften des HGB - unter Beachtung der Regelungen des GmbHG und des EnWG - angewendet. Soweit Angaben wahlweise in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang vorgenommen werden können, erfolgen diese Angaben überwiegend in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung. Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die EVIP wird in den Konzernabschluss der E.ON SE, Essen, einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird analog dem Vorjahr gleichzeitig für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis aufgestellt. Der Konzernabschluss wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellt. Seit Inkrafttreten des DiRUG (Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie) zum 1. August 2022 werden Jahresabschlüsse für Geschäftsjahre beginnend nach dem 31. Dezember 2021 im Unternehmensregister veröffentlicht (www.unternehmensregister.de). Zwischen EVIP als Organgesellschaft und enviaM als Organträger besteht ein Ergebnisabführungsvertrag und damit eine körperschaftsteuerliche und gewerbesteuerliche Organschaft. Die Ermittlung und ein ggf. erforderlicher Ansatz latenter Steuern erfolgt auf der Ebene des Organträgers. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAktivaEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer - im Zu- und Abgangsjahr zeitanteilig - linear abgeschrieben. Zugänge zu den Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten für Material und Personal, den auf die Herstellung entfallenden Werteverzehr des Anlagevermögens sowie angemessene Teile der Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten gemäß § 255 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB. Geleistete Anzahlungen auf Sachanlagen werden mit dem Nennwert bewertet. Die Abschreibungen erfolgen auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Bezogen auf den überwiegenden Anteil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten werden den planmäßigen Abschreibungen folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als 250,00 € und nicht mehr als 800,00 € betragen, werden mit Ausnahme der Zähler im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt. Geringwertige Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu 250,00 € werden im Jahr der Anschaffung grundsätzlich aufwandswirksam erfasst. Darüber hinaus werden außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen vorgenommen, soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände voraussichtlich dauerhaft unter dem Buchwert liegen. Im Falle des Wegfalls der Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen Zuschreibungen, die bei abnutzbaren Vermögensgegenständen des Anlagevermögens unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen ermittelt werden. Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden durch angemessene Abschläge berücksichtigt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Hierbei handelt es sich in voller Höhe um ein nicht frei verfügbares Guthaben. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für Folgejahre darstellen. Diese beinhalten die seit Beginn des Pachtmodells 2007 an die Verpächterin weitergeleiteten Baukostenzuschüsse und Hausanschlusskosten. Es erfolgt eine Auflösung zu Lasten des Materialaufwandes linear über einen Gesamtzeitraum von 20 Jahren. PassivaDas Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Steuerpflichtige Zuschüsse der öffentlichen Hand für Investitionen sind als Sonderposten für Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen passiviert und werden über die Nutzungsdauer der begünstigten Vermögensgegenstände zugunsten der sonstigen betrieblichen Erträge aufgelöst. In Vorjahren vorgenommene steuerrechtliche Sonderabschreibungen auf das Anlagevermögen gemäß § 4 FördergebietsG wurden in den Sonderposten mit Rücklageanteil eingestellt. Der Sonderposten mit Rücklagenteil wurde bei erstmaliger Anwendung der Vorschriften des BilMoG am 1. Januar 2010 gemäß Art. 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB beibehalten. Die Auflösung zugunsten der sonstigen betrieblichen Erträge erfolgt konform zu den Nutzungsdauern der betroffenen Sachanlagen. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Der Wertansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Kostensteigerungen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie die sonstigen Rückstellungen für Vorruhestand und Sterbegeld wurden auf Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Heubeck-Richttafeln 2018 G die eine generationenabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) bewertet. Die Pensionsrückstellungen werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, abgezinst. Zwischen dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz zum 31. Dezember 2023 1,82 % (im Vorjahr: 1,78 %) und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz zum 31. Dezember 2023 1,74 % (im Vorjahr: 1,44 %) ergibt sich bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 10.881,00 € (im Vorjahr: 60.774,00 €), der grundsätzlich ausschüttungsgesperrt - aber nicht abführungsgesperrt - ist. Die für die Pensionsrückstellungen zugrunde gelegten Lohn- und Gehaltssteigerungen lagen zwischen 0,00 % und 2,95 % (im Vorjahr: zwischen 0,00 % und 2,75 %). Für Renten wurden Steigerungsraten zwischen 0,00 % und 2,20 % (im Vorjahr: zwischen 0,00 % und 2,00 %) angenommen. Das Wahlrecht nach Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB wurde nicht in Anspruch genommen. Alle mittelbaren Pensionsverpflichtungen wurden in Höhe ihrer Unterdeckung bilanziert. Dabei wurde das Kassenvermögen der Unterstützungskasse vom Verpflichtungswert abgesetzt. Die mittel- und langfristigen sonstigen Rückstellungen wurden entsprechend ihrer Restlaufzeit mit dem von der Deutschen Bundesbank zum 31. Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst (§ 253 Abs. Satz 1 HGB). Zur Anwendung kamen Zinssätze zwischen 0,99 % und 1,45 % (im Vorjahr: 0,43 % und 1,45 %). Erwartete künftige Kostensteigerungen wurden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Ergebnisse aus der Änderung des Abzinsungssatzes oder aus einer geänderten Restlaufzeit werden im Zinsergebnis ausgewiesen. Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag und erhaltene Anzahlungen mit dem Nennwert passiviert. Vereinnahmte Baukostenzuschüsse und Hausanschlusskosten werden im passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen und ratierlich über einen Gesamtzeitraum von 20 Jahren zugunsten der Umsatzerlöse aufgelöst. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDas Anlagevermögen entwickelte sich im Geschäftsjahr wie folgt: Buchwerte
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Vortrag zum 01.01.2023 |
Zugänge |
Umbuchungen |
Abgänge |
Stand am 31.12.2023 |
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€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
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Immaterielle Vermögensgegenstände |
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Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
1.863.469,55 |
2.566,00 |
0,00 |
-3.028,86 |
1.863.006,69 |
|
1.863.469,55 |
2.566,00 |
0,00 |
-3.028,86 |
1.863.006,69 |
|
|
Sachanlagen |
|||||
|
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
4.490.488,25 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
4.490.488,25 |
|
Technische Anlagen und Maschinen |
27.954.076,51 |
316.067,14 |
90.229,53 |
-193.009,17 |
28.167.364,01 |
|
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
451.332,91 |
27.218,75 |
0,00 |
-62.961,98 |
415.589,68 |
|
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
109.146,14 |
66.805,60 |
-90.229,53 |
-217,30 |
85.504,91 |
|
33.005.043,81 |
410.091,49 |
0,00 |
-256.188,45 |
33.158.946,85 |
|
|
Anlagevermögen |
34.868.513,36 |
412.657,49 |
0,00 |
-259.217,31 |
35.021.953,54 |
|
Vortrag zum
|
Abschreibungen |
Zuschreibungen |
Umbuchungen |
Abgänge |
Stand am
|
|
|
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
|
|
Immaterielle Vermögensgegenstände |
||||||
|
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
1.324.413,21 |
38.593,16 |
0,00 |
0,00 |
-3.028,86 |
1.359.977,51 |
|
1.324.413,21 |
38.593,16 |
0,00 |
0,00 |
-3.028,86 |
1.359.977,51 |
|
|
Sachanlagen |
||||||
|
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
2.347.322,07 |
99.491,72 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
2.446.813,79 |
|
Technische Anlagen und Maschinen |
21.633.477,65 |
467.512,62 |
0,00 |
0,00 |
-184.540,82 |
21.916.449,45 |
|
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
368.154,36 |
15.414,03 |
0,00 |
0,00 |
-62.884,71 |
320.683,68 |
|
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
24.348.954,08 |
582.418,37 |
0,00 |
0,00 |
-247.425,53 |
24.683.946,92 |
|
|
Anlagevermögen |
25.673.367,29 |
621.011,53 |
0,00 |
0,00 |
-250.454,39 |
26.043.924,43 |
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen vor allem Ansprüche aus Netzentgelten gegen Geschäftskunden. Darin sind mit 6.460.662,41 € (im Vorjahr: 3.082.238,33 €) Forderungen aus Verbrauchsabgrenzungen Strom und Gas enthalten. Bis zum Abschlussstichtag eingegangene Zahlungen der Kunden in Höhe von 1.413.974,44 € (im Vorjahr: 1.031.385,63 €) wurden verrechnet.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
|
€ |
€ |
|
|
Finanzforderungen |
15.603.586,35 |
12.581.043,34 |
|
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
244.986,02 |
325.141,04 |
|
15.848.572,37 |
12.906.184,38 |
Alle gleichartigen Forderungen und Verbindlichkeiten
gegen bzw. gegenüber verbundenen Unternehmen, bei
denen Gläubiger und Schuldner identisch sind und die
gleiche Fristigkeit aufweisen, werden saldiert
ausgewiesen.
Die Forderungen gegen die Gesellschafterin betragen 15.649.115,31 € (im Vorjahr: 12.620.111,32 €) und betreffen Finanzforderungen aus der Cash-Management-Vereinbarung in Höhe von 15.603.586,35 € (im Vorjahr: 12.581.043,3 €) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 45.528,96 € (im Vorjahr: 39.067,98 €). Im Berichtsjahr wurde die Verbindlichkeit aus dem Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von 5.052.398,28 € (im Vorjahr: 3.754.635,08 €) mit der Cashpool-Forderung in Höhe von 20.655.984,63 € (im Vorjahr: 16.335.678,42 €) aufgerechnet.
Im Berichtsjahr haben die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände - wie auch im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Anteile am Stammkapital der EVIP werden zu 100 % von enviaM gehalten.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Rückbau.
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|||||
|
Restlaufzeit
|
Restlaufzeit
|
Restlaufzeit
|
Restlaufzeit
|
|||
|
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
|
|
Erhaltene Anzahlungen
|
675.556,13 |
239.841,73 |
435.714,40 |
451.001,67 |
451.001,67 |
0,00 |
|
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
8.665.861,46 |
8.665.861,46 |
0,00 |
4.310.595,23 |
4.310.595,23 |
0,00 |
|
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
3.179.125,68 |
3.179.125,68 |
0,00 |
1.560.263,08 |
1.560.263,08 |
0,00 |
|
davon aus Lieferungen und Leistungen |
(3.179.125,68) |
(3.179.125,68) |
(0,00) |
(1.560.263,08) |
(1.560.263,08) |
(0,00) |
|
Sonstige Verbindlichkeiten |
20.158,89 |
20.158,89 |
0,00 |
233.736,45 |
233.736,45 |
0,00 |
|
davon aus Steuern |
(333,74) |
(333,74) |
(0,00) |
(312,16) |
(312,16) |
(0,00) |
|
12.540.702,16 |
12.104.987,76 |
435.714,40 |
6.555.596,43 |
6.555.596,43 |
0,00 |
Unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind 668.866,59 € (im Vorjahr: 345.487,25 €) Baukostenzuschüsse und Hausanschlusskosten für ein Stromverteilernetz, die als Pachtvorauszahlung an enviaM als Verpächter weitergeleitet wurden, bilanziert.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
||||
|
Restlaufzeit
|
Restlaufzeit
|
Restlaufzeit
|
|||
|
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
|
|
Miet-, Pacht- und Leasingverträge |
1.405.583,95 |
1.274.613,95 |
130.970,00 |
0,00 |
2.077.368,61 |
|
davon gegenüber
verbundenen
|
(582.842,97) |
(582.842,97) |
(0,00) |
(0,00) |
(558.489,73) |
|
Betriebsführungsverträge |
3.002.422,81 |
2.940.422,81 |
62.000,00 |
0,00 |
3.396.476,74 |
|
davon gegenüber
verbundenen
|
(3.002.422,81) |
(2.940.422,81) |
(62.000,00) |
(0,00) |
(3.396.476,74) |
|
Bestellobligo aus erteilten Investitionsaufträgen |
159.532,05 |
159.532,05 |
0,00 |
0,00 |
176.633,98 |
|
Summe sonstige finanzielle Verpflichtungen |
4.567.538,81 |
4.374.568,81 |
192.970,00 |
0,00 |
5.650.479,33 |
|
davon gegenüber
verbundenen
|
(3.585.265,78) |
(3.523.265,78) |
(62.000,00) |
(0,00) |
(3.954.966,47) |
|
2023 |
2022 |
|
|
€ |
€ |
|
|
Umsatzerlöse inkl. Strom- bzw. Energiesteuer |
||
|
Strom |
27.103.908,92 |
22.372.761,55 |
|
Gas |
3.099.219,31 |
2.319.844,54 |
|
Messstellenbetreiber |
2.356,68 |
1.682,70 |
|
Sonstige Umsatzerlöse |
1.246.674,09 |
752.643,70 |
|
31.452.159,00 |
25.446.932,49 |
Die Umsatzerlöse wurden vollständig im
Gebiet der Bundesrepublik Deutschland erzielt.
In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Erlöse in Höhe von 41.541,17 € (im Vorjahr: 42.049,06 €) enthalten.
|
2023 |
2022 |
|
|
€ |
€ |
|
|
Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil |
82.807,04 |
84.507,74 |
|
davon aus Sonderabschreibungen gemäß § 4 FördergebietsG |
(82.807,04) |
(84.507,74) |
|
Auflösung von Rückstellungen |
74.674,86 |
179,29 |
|
Wertanpassungen des Umlaufvermögens, ertragswirksame Vereinnahmung von Verbindlichkeiten und Zahlungseingänge auf ausgebuchte Forderungen |
3.900,00 |
123,95 |
|
Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen |
46.296,30 |
1.851,85 |
|
Übrige Erträge |
71.106,17 |
115.935,16 |
|
278.784,37 |
202.597,99 |
Im Materialaufwand sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 97.495,51 € (im Vorjahr: 58.486,94 €) enthalten.
|
2023 |
2022 |
|
|
€ |
€ |
|
|
Verluste aus Wertminderungen und Abgängen von Gegenständen des Umlaufvermögens |
-34.185,12 |
-22.346,08 |
|
Verluste aus Abgängen von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen |
-8.762,92 |
-17.162,13 |
|
Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen |
-2.036.643,29 |
-1.518.778,89 |
|
-2.079.591,33 |
-1.558.287,10 |
In den Zinserträgen von verbundenen Unternehmen sind Zinserträge aus Cash-Pool-Forderungen in Höhe von 538.421,72 € enthalten. Im Vorjahr beinhalteten die Zinserträge von verbundenen Unternhmen Negativzinsen aus Cash-Pool-Forderungen in Höhe von 53.486,62 €.
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten mit 10.393,41 € (im Vorjahr: 84.102,41 €) die Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen.
Im Geschäftsjahr wurden Geschäfte größeren Umfangs, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht von untergeordneter Bedeutung sind, mit verbundenen und assoziierten Unternehmen wie folgt getätigt:
|
2023 |
2022 |
|
|
€ |
€ |
|
|
Erträge aus sonstigen Miet- und Pachtverträgen |
422.275,06 |
422.275,06 |
|
Erträge aus Vermietung von Immobilien |
148.581,36 |
148.581,36 |
|
Aufwendungen aus der Pacht des regulierten Netzes |
558.489,71 |
573.442,25 |
|
Aufwendungen aus kaufmännischen Dienstleistungen |
1.306.406,64 |
1.309.081,11 |
|
Aufwendungen aus IT-technischen Dienstleistungen |
297.882,44 |
219.302,54 |
|
Aufwendungen aus Betriebsführungsverträgen |
1.603.563,16 |
1.677.467,28 |
Die zum 31. Dezember 2023 gemäß § 253 Abs. 6 und § 268 Abs. 8 HGB gegen Ausschüttungen gesperrten Beträge belaufen sich auf insgesamt 10.881,00 € (im Vorjahr: 60.774,00 €). Der Gesamtbetrag entfällt ausschließlich auf den Unterschied zwischen 7-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz bei der Bewertung von Pensionsrückstellungen (§ 253 Abs. 6 HGB) und ist daher nicht abführungsgesperrt.
Auf Grund der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil liegt das Jahresergebnis vor Gewinnabführung um 1,67 % (im Vorjahr: 2,30 %) über dem Betrag, der sonst auszuweisen gewesen wäre.
Wie im Vorjahr waren bei der Gesellschaft keine Mitarbeiter beschäftigt.
Als Geschäftsführer ist bestellt:
- Herr Thomas Tschakert, Diplom-Kaufmann
Es erfolgen keine Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung. Von der Freistellung gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.
Die Bezüge der ehemaligen Geschäftsführer beliefen sich auf 11.174,46 €. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Geschäftsführern sind 380.598,44 € (im Vorjahr: 386.758,36 €) zurückgestellt.
Es erfolgen keine Angaben über das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar, da diese Angaben im Konzernanhang der E.ON SE enthalten sind.
Nach Schluss des Berichtszeitraumes sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der EVIP eingetreten.
Bitterfeld-Wolfen, 16. Februar 2024
Thomas Tschakert Geschäftsführer
Auf der Grundlage des § 6b Abs. 3 EnWG sowie des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG führt EVIP getrennte Konten in den Tätigkeitsbereichen "Elektrizitätsverteilung", "Gasverteilung", "andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors", "andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors", "andere Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors" und "grundzuständiger Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme". Für die Tätigkeitsbereiche "Elektrizitäts-, Gasverteilung und grundzuständiger Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme" hat EVIP gemäß § 6b Abs. 3 EnWG Tätigkeitsabschlüsse erstellt.
In diesem Tätigkeitsbereich werden alle mit der wirtschaftlichen Nutzung des eigenen bzw. von enviaM oder Dritten gepachteten Elektrizitätsverteilungsnetzes der EVIP in Zusammenhang stehenden Geschäftsvorfälle erfasst.
In diesem Tätigkeitsbereich werden alle mit der wirtschaftlichen Nutzung des eigenen bzw. von der MITGAS GmbH, Halle (Saale), oder von Dritten gepachteten Gasverteilungsnetzes der EVIP in Zusammenhang stehenden Geschäftsvorfälle erfasst.
Im Tätigkeitsbereich "grundzuständiger Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme" werden alle Geschäftsvorfälle erfasst, welche mit dem Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen im Zusammenhang stehen.
Den Tätigkeitsabschlüssen liegt der Jahresabschluss der EVIP GmbH zum 31. Dezember 2023 unmittelbar zu Grunde. Die auf Ebene des Gesamtunternehmens angewandten und im Anhang der EVIP erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden kommen deshalb durchgängig auch für die Tätigkeitsabschlüsse zur Anwendung.
Die Leistungsbeziehungen zwischen den Tätigkeitsbereichen der Gesellschaft werden auf Grundlage der bestehenden Verträge und der angefallenen Kosten abgebildet.
Auf Basis der Kostenrechnung der EVIP wurden wesentliche Aufwendungen und Erträge direkt den Tätigkeitsbereichen zugeordnet. In den Fällen, in denen dies nicht möglich war oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden gewesen wäre, erfolgte die Zuordnung unter Anwendung sachgerechter Schlüssel.
Als sachgerechte Schlüssel kamen je nach Hintergrund Personalschlüssel, Umsatzschlüssel und Materialschlüssel zur Anwendung.
In der Bilanz erfolgte ebenfalls vorrangig eine direkte Zuordnung wesentlicher Aktiv- und Passivposten. In den Fällen, in denen dies nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist, erfolgte auch hier die Zuordnung unter Anwendung sachgerechter Schlüssel.
Der sich aus der Zuordnung der einzelnen Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung ergebende Saldo in den jeweiligen Tätigkeitsbereichen wird in den Tätigkeitsabschluss unter dem Bilanzposten "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" ausgeglichen.
|
Aktiva |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
€ |
€ |
|
|
Anlagevermögen |
||
|
Immaterielle Vermögensgegenstände |
||
|
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
432.518,51 |
458.892,16 |
|
432.518,51 |
458.892,16 |
|
|
Sachanlagen |
||
|
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
1.606.926,89 |
1.665.995,24 |
|
Technische Anlagen und Maschinen |
3.072.797,89 |
3.096.061,00 |
|
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
65.288,65 |
58.965,11 |
|
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
58.723,46 |
92.186,89 |
|
4.803.736,89 |
4.913.208,24 |
|
|
5.236.255,40 |
5.372.100,40 |
|
|
Umlaufvermögen |
||
|
Vorräte |
||
|
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen |
500.928,67 |
1.510,83 |
|
500.928,67 |
1.510,83 |
|
|
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
||
|
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
4.403.613,40 |
2.236.597,24 |
|
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
11.539.432,40 |
9.112.749,00 |
|
Sonstige Vermögensgegenstände |
1.094.711,68 |
333.337,83 |
|
17.037.757,48 |
11.682.684,07 |
|
|
17.538.686,15 |
11.684.194,90 |
|
|
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten |
349.067,49 |
181.824,67 |
|
23.124.009,04 |
17.238.119,97 |
|
Passiva |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
€ |
€ |
|
|
Eigenkapital |
8.180.829,07 |
8.180.829,07 |
|
Zugeordnetes Eigenkapital |
8.180.829,07 |
8.180.829,07 |
|
Sonderposten |
||
|
Sonderposten mit Rücklageanteil |
422.900,90 |
475.215,83 |
|
422.900,90 |
475.215,83 |
|
|
Rückstellungen |
||
|
Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen |
463.892,58 |
537.790,60 |
|
Sonstige Rückstellungen |
186.844,94 |
187.123,88 |
|
650.737,52 |
724.914,48 |
|
|
Verbindlichkeiten |
||
|
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
677.708,68 |
175.893,66 |
|
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
8.326.395,09 |
4.258.849,29 |
|
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
3.053.689,61 |
1.400.119,74 |
|
Sonstige Verbindlichkeiten |
1.142,71 |
186.669,67 |
|
davon aus Steuern |
(206,55) |
(193,87) |
|
12.058.936,09 |
6.021.532,36 |
|
|
Passive Rechnungsabgrenzungsposten |
1.810.605,46 |
1.835.628,23 |
|
23.124.009,04 |
17.238.119,97 |
|
2023 |
2022 |
|
|
€ |
€ |
|
|
Umsatzerlöse |
27.103.908,92 |
22.372.761,55 |
|
Bestandsveränderung |
499.417,85 |
1.433,11 |
|
Sonstige betriebliche Erträge |
191.710,97 |
146.382,69 |
|
Materialaufwand |
||
|
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren |
-1.188.100,70 |
-268.161,43 |
|
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
-21.766.929,60 |
-17.843.484,07 |
|
-22.955.030,30 |
-18.111.645,50 |
|
|
Personalaufwand |
||
|
Löhne und Gehälter |
-5.343,93 |
-4.612,81 |
|
Soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung und für Unterstützung |
-1.061,82 |
-43.015,03 |
|
davon für Altersversorgung |
(-1.061,82) |
(-43.015,03) |
|
-6.405,75 |
-47.627,84 |
|
|
Abschreibungen |
||
|
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
-317.913,25 |
-327.103,66 |
|
-317.913,25 |
-327.103,66 |
|
|
Sonstige betriebliche Aufwendungen |
-1.572.120,49 |
-1.247.459,32 |
|
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
408.613,03 |
166,45 |
|
davon aus verbundenen Unternehmen |
(405.939,55) |
(166,45) |
|
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
-6.497,31 |
-52.327,94 |
|
Ergebnis nach Steuern |
3.345.683,67 |
2.734.579,54 |
|
Sonstige Steuern |
-14.267,54 |
-13.881,24 |
|
Aufwendungen aus Gewinnabführung |
-3.331.416,13 |
-2.720.698,30 |
|
Jahresüberschuss |
0,00 |
0,00 |
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
|
€ |
€ |
|
|
Immaterielle Vermögensgegenstände |
||
|
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
432.518,51 |
458.892,16 |
|
432.518,51 |
458.892,16 |
|
|
Sachanlagen |
||
|
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
1.606.926,89 |
1.665.995,24 |
|
Technische Anlagen und Maschinen |
3.072.797,89 |
3.096.061,00 |
|
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
65.288,65 |
58.965,11 |
|
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
58.723,46 |
92.186,89 |
|
4.803.736,89 |
4.913.208,24 |
|
|
Anlagevermögen |
5.236.255,40 |
5.372.100,40 |
|
Vortrag zum 01.01.2023 |
Zugänge |
Umbuchungen |
Abgänge |
Stand am 31.12.2023 |
|
|
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
|
|
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|||||
|
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
1.454.108,91 |
2.566,00 |
0,00 |
-1.254,45 |
1.455.420,46 |
|
1.454.108,91 |
2.566,00 |
0,00 |
-1.254,45 |
1.455.420,46 |
|
|
Sachanlagen |
|||||
|
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
3.473.237,95 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
3.473.237,95 |
|
Technische Anlagen und Maschinen |
18.982.722,72 |
116.423,36 |
90.229,53 |
-178.371,35 |
19.011.004,26 |
|
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
382.352,12 |
14.174,26 |
0,00 |
-62.088,53 |
334.437,85 |
|
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
92.186,89 |
56.983,40 |
-90.229,53 |
-217,30 |
58.723,46 |
|
22.930.499,68 |
187.581,02 |
0,00 |
-240.677,18 |
22.877.403,52 |
|
|
Anlagevermögen |
24.384.608,59 |
190.147,02 |
0,00 |
-241.931,63 |
24.332.823,98 |
|
Vortrag zum
|
Abschreibungen |
Zuschreibungen |
Umbuchungen |
Abgänge |
Stand am
|
|
|
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
|
|
Immaterielle Vermögensgegenstände |
||||||
|
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
995.216,75 |
28.939,65 |
0,00 |
0,00 |
-1.254,45 |
1.022.901,95 |
|
995.216,75 |
28.939,65 |
0,00 |
0,00 |
-1.254,45 |
1.022.901,95 |
|
|
Sachanlagen |
||||||
|
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
1.807.242,71 |
59.068,35 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
1.866.311,06 |
|
Technische Anlagen und Maschinen |
15.886.661,72 |
222.131,78 |
0,00 |
0,00 |
-170.587,13 |
15.938.206,37 |
|
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
323.387,01 |
7.773,47 |
0,00 |
0,00 |
-62.011,28 |
269.149,20 |
|
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
18.017.291,44 |
288.973,60 |
0,00 |
0,00 |
-232.598,41 |
18.073.666,63 |
|
|
Anlagevermögen |
19.012.508,19 |
317.913,25 |
0,00 |
0,00 |
-233.852,86 |
19.096.568,58 |
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr auch - in dem Tätigkeitsbereich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Forderungen gegen die Gesellschafterin betragen im Tätigkeitsbereich 11.380.283,68 € (im Vorjahr: 9.112.749,00 €).
Die Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr auch - in dem Tätigkeitsbereich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Es bestehen langfristige Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen in Höhe von 2.572.463,06 € bis maximal 2026 und aus Pachtverträgen von 778.601,31 € bis maximal 2025. Insgesamt entfallen davon auf verbundene Unternehmen 3.136.652,04 €.
Das Bestellobligo für Investitionen beträgt 159.405,37 € (im Vorjahr: 55.308,46 €).
In den Zinserträgen von verbundenen Unternehmen sind Zinserträge aus Cash-Pool-Forderungen in Höhe von 405.939,55 € enthalten. Im Vorjahr beinhalteten die Zinserträge von verbundenen Unternehmen Negativzinsen aus Cash-Pool-Forderungen in Höhe von 42.728,89 €.
Die ausgewiesenen Zinsaufwendungen enthalten mit 6.497,31 € (im Vorjahr: 52.327,94 €) den Zinsanteil der Zuführung zu den langfristigen Rückstellungen.
|
Aktiva |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
€ |
€ |
|
|
Anlagevermögen |
||
|
Immaterielle Vermögensgegenstände |
||
|
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
69.466,10 |
78.944,39 |
|
69.466,10 |
78.944,39 |
|
|
Sachanlagen |
||
|
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
311.193,74 |
324.736,41 |
|
Technische Anlagen und Maschinen |
1.044.214,94 |
1.042.313,37 |
|
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
14.172,06 |
11.807,01 |
|
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
12.499,55 |
9.183,05 |
|
1.382.080,29 |
1.388.039,84 |
|
|
1.451.546,39 |
1.466.984,23 |
|
|
Umlaufvermögen |
||
|
Vorräte |
||
|
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen |
0,00 |
90.431,25 |
|
0,00 |
90.431,25 |
|
|
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
||
|
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
-57.004,26 |
-13.004,49 |
|
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
1.896.360,09 |
1.860.790,63 |
|
Sonstige Vermögensgegenstände |
273.488,20 |
75.281,27 |
|
2.112.844,03 |
1.923.067,41 |
|
|
2.112.844,03 |
2.013.498,66 |
|
|
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten |
108.469,71 |
54.440,65 |
|
3.672.860,13 |
3.534.923,54 |
|
Passiva |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
€ |
€ |
|
|
Eigenkapital |
1.891.658,66 |
1.891.658,66 |
|
Zugeordnetes Eigenkapital |
1.891.658,66 |
1.891.658,66 |
|
Sonderposten |
||
|
Sonderposten mit Rücklageanteil |
72.634,57 |
102.210,22 |
|
72.634,57 |
102.210,22 |
|
|
Rückstellungen |
||
|
Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen |
137.872,43 |
158.846,75 |
|
Sonstige Rückstellungen |
26.616,12 |
28.737,63 |
|
164.488,55 |
187.584,38 |
|
|
Verbindlichkeiten |
||
|
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
5.264,56 |
276.914,52 |
|
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
295.783,52 |
7.190,67 |
|
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
133.558,48 |
160.895,71 |
|
Sonstige Verbindlichkeiten |
295,16 |
42.084,73 |
|
davon aus Steuern |
(61,39) |
(57,26) |
|
434.901,72 |
487.085,63 |
|
|
Passive Rechnungsabgrenzungsposten |
1.109.176,63 |
866.384,65 |
|
3.672.860,13 |
3.534.923,54 |
|
2023 |
2022 |
|
|
€ |
€ |
|
|
Umsatzerlöse |
3.099.219,31 |
2.319.844,54 |
|
Bestandsveränderung |
-90.431,26 |
90.431,26 |
|
Sonstige betriebliche Erträge |
63.189,53 |
50.841,76 |
|
Materialaufwand |
||
|
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren |
-507.285,22 |
-178.953,53 |
|
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
-1.124.538,74 |
-949.225,21 |
|
-1.631.823,96 |
-1.128.178,74 |
|
|
Personalaufwand |
||
|
Löhne und Gehälter |
-1.604,41 |
-1.384,91 |
|
Soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung und für Unterstützung |
-318,79 |
-12.914,46 |
|
davon für Altersversorgung |
(-318,79) |
(-12.914,46) |
|
-1.923,20 |
-14.299,37 |
|
|
Abschreibungen |
||
|
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
-128.298,25 |
-133.956,69 |
|
-128.298,25 |
-133.956,69 |
|
|
Sonstige betriebliche Aufwendungen |
-387.440,19 |
-274.423,60 |
|
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
102.036,78 |
37,51 |
|
davon aus verbundenen Unternehmen |
(101.369,17) |
(37,51) |
|
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
-1.941,55 |
-15.707,57 |
|
Ergebnis nach Steuern |
1.022.587,21 |
894.589,10 |
|
Sonstige Steuern |
-3.589,61 |
-3.251,70 |
|
Aufwendungen aus Gewinnabführung |
-1.018.997,60 |
-891.337,40 |
|
Jahresüberschuss |
0,00 |
0,00 |
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
|
€ |
€ |
|
|
Immaterielle Vermögensgegenstände |
||
|
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
69.466,10 |
78.944,39 |
|
69.466,10 |
78.944,39 |
|
|
Sachanlagen |
||
|
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
311.193,74 |
324.736,41 |
|
Technische Anlagen und Maschinen |
1.044.214,94 |
1.042.313,37 |
|
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
14.172,06 |
11.807,01 |
|
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
12.499,55 |
9.183,05 |
|
1.382.080,29 |
1.388.039,84 |
|
|
Anlagevermögen |
1.451.546,39 |
1.466.984,23 |
|
Vortrag zum 01.01.2023 |
Zugänge |
Umbuchungen |
Abgänge |
Stand am 31.12.2023 |
|
|
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
|
|
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|||||
|
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
332.572,96 |
0,00 |
0,00 |
-1.009,75 |
331.563,21 |
|
332.572,96 |
0,00 |
0,00 |
-1.009,75 |
331.563,21 |
|
|
Sachanlagen |
|||||
|
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
621.450,80 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
621.450,80 |
|
Technische Anlagen und Maschinen |
4.498.708,09 |
105.304,50 |
0,00 |
-6.726,63 |
4.597.285,96 |
|
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
40.626,14 |
4.404,53 |
0,00 |
-294,92 |
44.735,75 |
|
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
9.183,05 |
3.316,50 |
0,00 |
0,00 |
12.499,55 |
|
5.169.968,08 |
113.025,53 |
0,00 |
-7.021,55 |
5.275.972,06 |
|
|
Anlagevermögen |
5.502.541,04 |
113.025,53 |
0,00 |
-8.031,30 |
5.607.535,27 |
|
Vortrag zum
|
Abschreibungen |
Zuschreibungen |
Umbuchungen |
Abgänge |
Stand am
|
|
|
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
|
|
Immaterielle Vermögensgegenstände |
||||||
|
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
253.628,57 |
9.478,29 |
0,00 |
0,00 |
-1.009,75 |
262.097,11 |
|
253.628,57 |
9.478,29 |
0,00 |
0,00 |
-1.009,75 |
262.097,11 |
|
|
Sachanlagen |
||||||
|
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
296.714,39 |
13.542,67 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
310.257,06 |
|
Technische Anlagen und Maschinen |
3.456.394,72 |
103.237,81 |
0,00 |
0,00 |
-6.561,51 |
3.553.071,02 |
|
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
28.819,13 |
2.039,48 |
0,00 |
0,00 |
-294,92 |
30.563,69 |
|
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
3.781.928,24 |
118.819,96 |
0,00 |
0,00 |
-6.856,43 |
3.893.891,77 |
|
|
Anlagevermögen |
4.035.556,81 |
128.298,25 |
0,00 |
0,00 |
-7.866,18 |
4.155.988,88 |
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr auch - in dem Tätigkeitsbereich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Forderungen gegen die Gesellschafterin betragen im Tätigkeitsbereich 1.851.238,70 € (im Vorjahr: 1.860.790,63 €).
Die Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr auch - in dem Tätigkeitsbereich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Es bestehen langfristige Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen in Höhe von 353.610,59 € bis maximal 2024 und aus Pachtverträgen von 236.930,29 € bis maximal 2025. Insgesamt entfallen davon auf verbundene Unternehmen 372.264,58 €.
Das Bestellobligo für Investitionen beträgt 0,00 € (im Vorjahr: 121.325,52 €).
In den Zinserträgen von verbundenen Unternehmen sind Zinserträge aus Cash-Pool-Forderungen in Höhe von 101.369,17 € enthalten. Im Vorjahr beinhalteten die Zinserträge von verbundenen Unternehmen Negativzinsen aus Cash-Pool-Forderungen in Höhe von 9.630,13 €.
Die ausgewiesenen Zinsaufwendungen enthalten mit 1.941,55 € (im Vorjahr: 15.707,57 €) den Zinsanteil der Zuführung zu den langfristigen Rückstellungen.
|
Aktiva |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
€ |
€ |
|
|
Anlagevermögen |
||
|
Sachanlagen |
||
|
Technische Anlagen und Maschinen |
26.470,51 |
20.825,28 |
|
26.470,51 |
20.825,28 |
|
|
Umlaufvermögen |
||
|
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
||
|
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
0,00 |
-11.763,69 |
|
0,00 |
-11.763,69 |
|
|
0,00 |
-11.763,69 |
|
|
26.470,51 |
9.061,59 |
|
Passiva |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
€ |
€ |
|
|
Eigenkapital |
9.061,59 |
9.061,59 |
|
Zugeordnetes Eigenkapital |
9.061,59 |
9.061,59 |
|
Verbindlichkeiten |
||
|
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
17.408,92 |
0,00 |
|
17.408,92 |
0,00 |
|
|
26.470,51 |
9.061,59 |
|
2023 |
2022 |
|
|
€ |
€ |
|
|
Umsatzerlöse |
2.356,68 |
1.682,70 |
|
Materialaufwand |
||
|
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
-1.033,37 |
-1.072,59 |
|
-1.033,37 |
-1.072,59 |
|
|
Abschreibungen |
||
|
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
-1.753,66 |
-1.160,43 |
|
-1.753,66 |
-1.160,43 |
|
|
Sonstige betriebliche Aufwendungen |
-692,30 |
-1.946,05 |
|
Ergebnis nach Steuern |
-1.122,65 |
-2.496,37 |
|
Aufwendungen aus Gewinnabführung |
1.122,65 |
2.496,37 |
|
Jahresüberschuss |
0,00 |
0,00 |
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
|
€ |
€ |
|
|
Sachanlagen |
||
|
Technische Anlagen und Maschinen |
26.470,51 |
20.825,28 |
|
26.470,51 |
20.825,28 |
|
|
Anlagevermögen |
26.470,51 |
20.825,28 |
|
Vortrag zum 01.01.2023 |
Zugänge |
Umbuchungen |
Abgänge |
Stand am 31.12.2023 |
|
|
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
|
|
Sachanlagen |
|||||
|
Technische Anlagen und Maschinen |
23.454,37 |
7.917,91 |
0,00 |
-593,45 |
30.778,83 |
|
23.454,37 |
7.917,91 |
0,00 |
-593,45 |
30.778,83 |
|
|
Anlagevermögen |
23.454,37 |
7.917,91 |
0,00 |
-593,45 |
30.778,83 |
|
Vortrag zum
|
Abschreibungen |
Zuschreibungen |
Umbuchungen |
Abgänge |
Stand am
|
|
|
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
|
|
Sachanlagen |
||||||
|
Technische Anlagen und Maschinen |
2.629,09 |
1.753,66 |
0,00 |
0,00 |
-74,43 |
4.308,32 |
|
2.629,09 |
1.753,66 |
0,00 |
0,00 |
-74,43 |
4.308,32 |
|
|
Anlagevermögen |
2.629,09 |
1.753,66 |
0,00 |
0,00 |
-74,43 |
4.308,32 |
Die Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr auch - in dem Tätigkeitsbereich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Verbindlichkeiten gegen die Gesellschafterin betragen 17.408,92 € (im Vorjahr: 11.763,69 €).
Es bestehen langfristige Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen in Höhe von 1.062,61 € bis maximal 2024. Diese entfallen vollständig auf verbundene Unternehmen.
Bitterfeld-Wolfen, 16. Februar 2024
Thomas Tschakert Geschäftsführer
An die EVIP GmbH, Bitterfeld-Wolfen
Wir haben den Jahresabschluss der EVIP GmbH, Bitterfeld-Wolfen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EVIP GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und
- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten "Elektrizitätsverteilung", "Gasverteilung" und "grundzuständiger Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme" nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.
- Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.
- Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.
Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft den IDW Qualitätsmanagementstandard: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.
Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,
- ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und
- ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG entsprechen.
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet.
Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.
Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Leipzig, den 16. Februar 2024
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez. Strom Wirtschaftsprüfer
gez. Dr. Becker Wirtschaftsprüfer
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