Isola Trainingszentrum UG (haftungsbeschränkt)
Same addressEngineering activities for technical building equipment
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Petra Rulf since 4/6/2023 | Procura |
Jürgen Krieger since 4/6/2023 | Managing Director |
Udo Karnott since 10/25/2022 | Procura |
Rene Keller since 12/14/2020 | Procura |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
Isolastr. 2 52353 Düren | 99.60% |
Isola Group B.V. | 0.40% |
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Isola GmbHDürenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben und Erläuterungen Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften der § 242 ff., § 264 ff. HGB und des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist unverändert eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Düren unter der Register-Nr. HRB 4622 eingetragen. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Zugunsten eines verbesserten Einblicks in die Ertragslage wurden in die Gewinn- und Verlustrechnung Zwischensummen eingefügt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die nachstehend beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr unverändert beibehalten. Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bilanziert. Die Nutzungsdauern betragen:
Die Sachanlagen sind mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, soweit abnutzbar vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen bilanziert. Die Anschaffungskosten entsprechen mit Ausnahme von Netzwerkkomponenten, einer Heizzentrale, einer Industriedruckluftanlage sowie einer Kälteanlage, die jeweils im Rahmen eines Finanzierungsleasings erworben und zum Barwert aktiviert wurden, den Einzelkosten. Die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen umfassen die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Bewegliche Sachanlagen werden grundsätzlich planmäßig linear über die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern wie folgt abgeschrieben:
Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 werden jährlich in einen Sammelposten eingestellt und linear über fünf Jahre abgeschrieben; solche mit Anschaffungskosten bis EUR 250,01 werden mit der Anschaffung sofort als Aufwand gebucht. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten oder bei Vorliegen von voraussichtlich dauernder Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. In den Vorräten sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt, wenn der Börsen- oder Marktpreis niedriger war als die Anschaffungskosten. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergaben, wurden in ausreichendem Umfang durch pauschale Abwertungen berücksichtigt. Die Bewertung der Fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten. Diese umfassen Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergaben, wurden in ausreichendem Umfang durch pauschale Abwertungen berücksichtigt. Soweit erforderlich, wurde bei den Vorräten die verlustfreie Bewertung durch Ansatz mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und den retrograd ermittelten beizulegenden Werten vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Für erkennbare Einzelrisiken werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen. Die Liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. Unter den Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag erfasst, die zu Aufwand in einem bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag werden. Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der Projected-Unit-Credit-Method (PuC-Method) berechnet. Dabei wurden jährliche Renten- und Versorgungsanpassungen von 2,00 % bzw. 1,00 % (Vorjahr: 2,00 % bzw. 1,00 %) entsprechend berücksichtigt. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn (Vorjahr: zehn) Geschäftsjahre verwendet (deutscher Bundesbankzins), der sich bei einer pauschal angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er beträgt 1,83 % Stand Oktober 2023 (Vorjahr: 1,78 % Stand: Oktober 2022). Es wurden zudem die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck für die Berechnung der Sterbens- und Invaliditätswahrscheinlichkeit zugrunde gelegt. Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften sind Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ab 2016 mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren abzuzinsen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des vor der Gesetzesänderung vorgegebenen Durchschnitts von sieben Geschäftsjahren und des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren beträgt TEUR 139 (Vorjahr: TEUR 772). Der durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 1,76 % Stand Oktober 2023 (Vorjahr: 1,42 % Stand Oktober 2022). Aufgrund des bei der erstmaligen Anwendung der Bilanzierungsvorschriften nach BilMoG ausgeübten Wahlrechts gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurden im Geschäftsjahr weitere TEUR 26 (1/15 des zum 1. Januar 2010 ermittelten Unterschiedsbetrags von TEUR 393) zu den Pensionsrückstellungen zugeführt. Infolge der ratierlichen Zuführung über 15 Jahre sind zum Bilanzstichtag Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 53) nicht in der Bilanz enthalten. Die Sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten und pauschalen Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben werden. Für die Abzinsung der Rückstellungen betragen die Zinssätze für 2023 1,75 % bzw. 1,76 % (Stand: Oktober 2023; Vorjahr: 1,42 % Stand Oktober 2022). Außerdem wurden Kostensteigerungen von 2,50 % (Vorjahr: 2,50 %) p.a. sowie Fluktuationsabschläge zwischen 0,00 % und 2,00 % (Vorjahr: 0,00 % bzw. 2,00 %) berücksichtigt. Effekte aus der Änderung von Abzinsungssätzen werden im Zinsergebnis ausgewiesen. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Liquide Mittel und Forderungen sowie Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden bei Einbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs zum Einbuchungsdatum umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen bzw. - verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Einbuchung oder dem niedrigeren bzw. höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Erträge und Aufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung werden periodengerecht erfasst. Umsatzerlöse werden im Zeitpunkt der Übertragung des wirtschaftlichen Eigentums an den Kunden realisiert. Erläuterung zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz der Isola GmbH ausgewiesenen Anlageposten und ihre Entwicklung sind in der dem Anhang als Anlage beigefügten "Entwicklung des Anlagevermögens" dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 40.660 (Vorjahr: TEUR 40.355) entfallen mit TEUR 3.314 (Vorjahr: TEUR 4.327) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie mit TEUR 37.346 (Vorjahr: TEUR 36.028) auf sonstige Vermögensgegenstände. Letztere umfassen insbesondere ein längerfristiges Darlehen inkl. Zinsen sowie Forderungen aus der Verlustübernahme früherer Jahre saldiert mit Verbindlichkeiten aus Gewinnabführungen. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen insgesamt TEUR 29.924 (Vorjahr: TEUR 29.257) auf die Gesellschafterin. Unter den Sonstigen Vermögensgegenständen werden wie im Vorjahr im Wesentlichen Steuerforderungen ausgewiesen. 3. Flüssige Mittel Von den ausgewiesenen Guthaben bei Kreditinstituten ist ein Teilbetrag in Höhe von TEUR 46 (Vorjahr: TEUR 46) verpfändet. 4. Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital der Isola GmbH beträgt zum 31. Dezember 2023 unverändert TEUR 25. Es ist eingeteilt in zwei Geschäftsanteile von EUR 24.900,00 und EUR 100,00. Sämtliche Geschäftsanteile werden von der Opal 11. Beteiligungs GmbH, Düren, gehalten. 5. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage der Isola GmbH, Düren, beträgt zum 31. Dezember 2023 unverändert TEUR 31.824. 6. Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.992 (Vorjahr: TEUR 2.434) betreffen Fertigungs- und Vertriebsrisiken (TEUR 31; Vorjahr: TEUR 150), Rückstellungen für Verluste aus schwebenden Verkaufsgeschäften (TEUR 77; Vorjahr: TEUR 370), Verpflichtungen aus Anstellungsverträgen inkl. Berufsgenossenschaftsbeiträgen und Restrukturierungsmaßnahmen (TEUR 834; Vorjahr: TEUR 1.203), Kosten des Jahresabschlusses (TEUR 106; Vorjahr: TEUR 97) sowie sonstige ungewisse Verpflichtungen (TEUR 944; Vorjahr: TEUR 614), insbesondere aus Risikovorsorge sowie aus Energie. 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.215 (Vorjahr: TEUR 2.922) resultierten wie im Vorjahr ausschließlich aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Es bestehen wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten wie im Vorjahr neben den gesondert vermerkten Steuerverbindlichkeiten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing sowie andere kurzfristig fällige Verbindlichkeiten vor allem gegenüber Mitarbeitern. Sie haben eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von TEUR 307 (Vorjahr: TEUR 376). 8. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse. 9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen / außerbilanzielle Geschäfte
Die Verpflichtungen bestehen für Kfz (TEUR 98; Vorjahr: TEUR 96), EDV-Equipment (TEUR 204 Vorjahr: TEUR 284) sowie Leasingverträge für sonstige technische Ausstattung (TEUR 161; Vorjahr: TEUR 199). Die Leasinggeschäfte dienen der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Eigenkapitalquote. Dies sind zugleich auch die wesentlichen Vorteile. Risiken bestehen generell in der zeitlichen Vertragsbindung, da ein ggf. eintretender wesentlicher technischer Fortschritt nicht durch Neuanschaffungen kompensiert werden kann. Das latente Risiko aus der Inanspruchnahme gemäß § 89b HGB (Handelsvertreterausgleichszahlung) wird mit TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 7) beziffert. Die Bewertung erfolgte auf Basis der durchschnittlich in den letzten fünf Jahren vergüteten Provisionen. Mit verschiedenen Lieferanten bestehen Vereinbarungen über Konsignationsläger für diverse Rohstoffe. Zum Bilanzstichtag betragen die Konsignationsbestände insgesamt TEUR 1.241 (Vorjahr: TEUR 2.183). Mit den Vereinbarungen sind formal keine festen Abnahmeverpflichtungen verbunden, allerdings verbrauchen wir die Bestände erfahrungsgemäß innerhalb von drei Monaten. Die Vereinbarungen sichern uns die zeitlich optimale Rohstoffversorgung ohne eigene Lagerhaltung. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung 10. Umsatzerlöse
11. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 1.165 (Vorjahr: TEUR 689) enthalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 528 (Vorjahr: TEUR 220) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung TEUR 563 (Vorjahr: TEUR 469). 12. Materialaufwand Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren enthalten Materialaufwendungen für den Fertigungsbereich, Verpackungsmaterial, die Kosten für Brenn- und Betriebsstoffe sowie für Energiebezüge. Hierin sind periodenfremde Aufwendungen aus Nacherhebungen von Zollgebühren in Höhe von TEUR 323 (TEUR 0) enthalten. 13. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Im Geschäftsjahr und im Vorjahr wurden bei Sachanlagen keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf den jeweiligen niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. 14. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 8.579 (Vorjahr: TEUR 9.470) betreffen alle nicht gesondert auszuweisenden Aufwandsposten. Hierunter fallen vor allem Instandhaltungskosten einschließlich Materialverbrauch, Verwaltungskosten wie Beiträge, Versicherungen, Büro- und Beratungskosten, Vertriebskosten wie Frachten, Provisionen sowie Gewährleistungsaufwendungen. Weiterhin werden hier vom Konzern übernommene Kosten in Höhe von TEUR 997 (Vorjahr: TEUR 993) sowie Wertberichtigungen und Abschreibungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 0) ausgewiesen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind zudem Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 385 (Vorjahr: TEUR 644) sowie Aufwendungen aus der Bewertungsänderung von Pensionsrückstellungen nach BilMoG in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 26) enthalten. Bei Letzteren handelt es sich um die Anwendung des Wahlrechts gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB, wonach jährlich 1/15 des zum 1. Januar 2010 ermittelten Unterschiedsbetrags zu den Pensionsrückstellungen zusätzlich zugeführt wird. 15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen enthalten mit TEUR 228 (Vorjahr: TEUR 242) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen und anderen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Position betrifft im Wesentlichen wie im Vorjahr ausländische Quellensteuer. 17. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern betreffen im Wesentlichen wie im Vorjahr Grundsteuer. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführung Herr Jürgen Krieger, Düren einzelvertretungsberechtigt Herr Krieger übt seine Tätigkeit hauptberuflich aus. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB i. V. m. § 285 Nr. 9 Buchstabe a) und b) verzichtet. 2. Mitarbeiter (im Durchschnitt)
3. Konzernzugehörigkeit Seit dem 6./8. Dezember 2004 1. Juli 2004 besteht zwischen der Isola GmbH, Düren, als Organgesellschaft und der Opal 11. Beteiligungs GmbH, Düren, als Organträger ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die Gesellschaft wird in den von der Isola Group LLC, Cayman Islands, erstellten Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen einbezogen. Der Konzernabschluss wird nicht offengelegt. 4. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen Die nachfolgende Tabelle umfasst sämtliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen:
5. Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers betrug im Geschäftsjahr TEUR 55 (Vorjahr: TEUR 55). Davon entfielen auf:
6. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält eine 100%-ige Beteiligung an der im Jahre 2018 gegründeten Isola Laminate Italien SRL, Bruneck/Italien, mit einem Gesellschaftskapital von TEUR 50. Zum 31. Dezember 2023 beträgt das Jahresergebnis TEUR 62. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 465. 7. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres ereignet.
Düren, den 24. September 2024 Die Geschäftsführung Jürgen Krieger Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Das Unternehmen im Überblick Die Isola GmbH ist der mittelständisch geprägte europäische Standort eines US-amerikanisch geführten Technologiekonzerns. Muttergesellschaft der Unternehmensgruppe, mit weiteren Standorten in den USA und Asien, ist die Isola Group B.V. mit Sitz in den Niederlanden. Oberste Muttergesellschaft ist die Isola Group LLC mit Sitz auf den Cayman Islands. Die Isola-Gruppe ist ein international tätiger Hersteller von Basismaterial für mehrlagige Leiterplatten. Mit eigenem Hersteller-Know-how entwickelt die Isola-Gruppe, in enger Zusammenarbeit mit Leiterplattenherstellern und deren Kunden (sog. Original Equipment Manufacturers bzw. OEMs), hochwertige kupferkaschierte Laminate und Prepregs - die die Basis für innovative und zuverlässige Produkte im High-End-Segment der Elektronikindustrie sind. Dabei profitiert Isola von den individuellen Stärken der einzelnen Regionen. Die globale Organisationsstruktur nutzt dieses Synergiepotenzial, um durch gezielte Produktallokation Kapazitätsauslastungen und Kundennähe zu optimieren. Im Rahmen dieses globalen Verbundes bearbeitet die Isola GmbH schwerpunktmäßig den europäischen Markt und angrenzende Regionen, beliefert aber auch die Schwestergesellschaften in Asien und Nordamerika. Die Kunden von Isola entwerfen und fertigen Leiterplatten - die physische Plattform für Halbleiter, passive Komponenten und Verbindungsschaltung - die nahezu alle moderne Elektronik antreiben und steuern. Die leistungsstarken Leiterplattenmaterialien von Isola werden in einer Vielzahl von elektronischen Endmärkten (Automobil-, Luft- und Raumfahrt-, Militär- und Medizinmärkte) eingesetzt, darunter Anwendungen in den Bereichen Computer, Netzwerk- und Kommunikationsgeräte, High-End-Unterhaltungselektronik sowie Produkte, die für den Einsatz in der Industrie entwickelt wurden. Die Elektronikindustrie und insbesondere die Leiterplattenindustrie sind durch eine hohe Marktdynamik und kurze Produktzyklen geprägt. Die Implementierung neuer Produkte in engen Zeitfenstern hat deshalb hohe Priorität. Isola ist ein Basismaterialhersteller mit globalen Forschungs- und Entwicklungsstandorten, Fertigungsstätten und technischem Service für Leiterplattenhersteller und OEMs, ein Alleinstellungsmerkmal, das für das Unternehmen gerade im Umfeld hoher technologischer und wirtschaftlicher Marktanforderungen zu Vorteilen gegenüber Wettbewerbern führen kann. Marktentwicklung und Marktposition Das Wachstum der Weltwirtschaft zeigte im Jahr 2023 insgesamt einen expandierenden, wenn auch abfallenden Verlauf. Während die Weltwirtschaft im ersten Quartal 2023 noch deutlich angezogen hatte, wuchs sie im Sommerhalbjahr 2023 nur noch in moderatem Tempo. Im vierten Quartal 2023 konnte noch ein Wachstum aufgezeigt werden, jedoch nur noch mit mäßiger Rate. Maßgeblich waren unter anderem gering steigende Produktionsraten in Schwellenländern sowie in China, während fortgeschrittene Volkswirtschaften mit wenig veränderten, jedoch sehr mäßigen Raten wuchsen. 1 Begünstigt durch beispielsweise eine Beendigung der restriktiven Corona-Politik Chinas konnte die industrielle Erzeugung im Jahr 2023 im Jahresdurchschnitt ein Wachstum von 0,9 Prozent verzeichnen.
1 Kieler Konjunkturberichte, Nr. 111 (2024/Q1),
S. 3
Bedingt durch unter anderem die Krise im Nahen Osten setzte der weltweite Handel hingegen wie bereits im Vorjahr auch im Jahr 2023 im Jahresdurchschnitt seine rückläufige Tendenz fort. Erst in der zweiten Jahreshälfte 2023 konnte sich das Welthandelsvolumen wieder stabilisieren bzw. zum Jahresende wieder leicht steigende Raten aufweisen. 2 In den Vereinigten Staaten wurde im Gesamtjahr 2023 trotz eines verlangsamten Wachstums von 0,8% im vierten Quartal insgesamt ein Zuwachs der gesamtwirtschaftlichen Leistung von 2,5% verzeichnet, welcher insbesondere durch privaten Konsum als Ergebnis von gestiegenem Realeinkommen infolge gesunkener Inflationsraten gestützt wurde. 3 Die chinesische Wirtschaft expandierte im vergangenen Jahr mit 5,2% gemessen an den Wachstumsraten vor der Corona Pandemie nur schwach und blieb damit angesichts der beendeten Null- Covid-Politik und den damit verbundenen Mobilitätsbeschränkungen unter den Erwartungen zurück. 4 Auch In der Europäischen Union blieb der erhoffte wirtschaftliche Aufschwung in Anschluss an die Corona Pandemie weitestgehend aus. So konnte eine Steigerung des Bruttoinlandprodukts von insgesamt 0,6% erzielt werden, welche das Ergebnis von einer ersten Jahreshälfte 2023 mit leicht steigenden Wachstumsraten sowie einem dritten Quartal mit sinkenden Wachstumsraten darstellt. Zum Jahresende blieb ein Wirtschaftswachstum nahezu aus. 5 Als Gründe für die nahezu stagnierende Expansion der Wirtschaft können nur noch langsam sinkende Inflationsraten angeführt werden. Zwar lagen Energiepreise, welche die Inflation im Vorjahr noch maßgeblich geprägt hatten, im Jahr 2023 unter dem Niveau des Vorjahres, die Preise für zum Beispiel Dienstleistungen hingegen stiegen jedoch im Vergleich zum Vorjahr aufgrund von Lohnanstiegen deutlich. 6 Das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands ist 2023 um 0,2% gesunken und lag somit etwa im Mittelfeld der Wachstumsraten innerhalb der Europäischen Union, jedoch deutlich unter den Wachstumsraten der beiden nächstgrößten Ländern Frankreich (0,7%) und Italien (0,5%). 7 Diese herausfordernden ökonomischen Rahmenbedingungen haben die Nachfrage der Unternehmen und privaten Haushalte nach elektronischen Produkten reduziert und sich somit im Jahr 2023 auch unmittelbar auf die Leiterplattenindustrie niedergeschlagen. Hatte die globale Leiterplattenindustrie in den Jahren 2021 (USD 80,9 Mrd.) und 2022 (USD 81,7 Mrd.) noch neue Höchststände erreicht, folgte im Jahr 2023 ein deutlicher Rückgang um 15,0% auf USD 69,5 Mrd. 8 Der US-amerikanische Leiterplattenmarkt verzeichnete mit 4,8% den geringsten Rückgang, gestützt insbesondere durch konstante Nachfrage im Militär- sowie Luft- und Raumfahrtsektor. Der europäische Leiterplattenmarkt hingegen konnte weiterhin stabile Nachfrage aus dem Automobil-, Medizin- und Industriesektor verzeichnen, litt jedoch zunehmend unter der gesunkenen Nachfrage nach Elektroautomobilen sowie allgemeinem Preisdruck durch asiatische Wettbewerber. 9 Unser Geschäft mit Basismaterial (kupferkaschierte Laminate und unkaschierte Prepregs) für die Leiterplattenindustrie hat im Jahresverlauf zunehmend unter der rückläufigen Nachfrage nach Leiterplatten im gesamten europäischen Markt gelitten. Zumindest teilweise war dies auch dadurch bedingt, dass asiatische Wettbewerber weiterhin stark in den europäischen Markt drängten. Die Rohstoffversorgung war im Wesentlichen stabil, da die negativen Einflüsse der Pandemie keine große Rolle mehr gespielt haben und die Krise im Nahen Osten keinen nennenswerten Einfluss auf das globale Logistiksystem genommen hat. 10 Die Rohstoffpreise haben sich aber trotz gesunkener Gesamtnachfrage für uns verbessert.
2 Kieler Konjunkturberichte, Nr. 111 (2024/Q1),
S. 4
Aufgrund dieser Entwicklungen blieb der Umsatz hinter dem Niveau des Vorjahres zurück, übertraf den Ausblick auf das Geschäftsjahr jedoch leicht. Das für das Geschäftsjahr 2023 erwartete positive Ergebnis (Mio. EUR 0,0 bis 0,5) wurde mit einem positiven Ergebnis von Mio. EUR 1,0 übertroffen. Ursächlich für die Ergebnisverbesserung waren hauptsächlich verringerte Rohmaterialkosten, an das Produktionsvolumen angepasste Personalkosten sowie eine, wenn auch nicht vollumfängliche, Umsatzsteigerung aufgrund von Preisaufschlägen für gestiegene Energiekosten. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Nachfolgend werden unter anderem die für unsere Geschäftstätigkeit bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Jahresergebnis vor Ergebnisabführung erläutert. Der Umsatz der Isola GmbH betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 Mio. EUR 57,0. Dies ist ein Rückgang um 14,8% gegenüber dem Vorjahr (Mio. EUR 66,9). Der für das Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnende Umsatzrückgang betraf das Geschäft mit Dritten (-21,2%). Der Umsatz mit verbundenen Unternehmen hingegen verzeichnete einen Anstieg (+21,2%). Mit Beginn des 2. Quartals 2023 schwächte sich die Branchenkonjunktur ab, so dass Auftragseingang und Umsatz bei externen Kunden sowie verbundenen Unternehmen deutlich unter der Planung lagen. Der Anstieg des Umsatzes mit verbundenen Unternehmen resultierte aus der im Vorjahr getroffenen Entscheidung, die Produktion verschiedener hochpreisiger Produkte aus Taiwan nach Deutschland zu verlagern, um den US-Markt schneller bedienen zu können. Der Rückgang ist vor allem auf geringere Erlöse aus dem Verkauf von Laminaten (Mio. EUR -10,8) und von Prepregs (Mio EUR -0,6) zurückzuführen. Insgesamt sanken diese Erlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr - vor Erlösschmälerungen - um Mio. EUR 11,4 auf Mio. EUR 53,9 (Vorjahr Mio. EUR 65,3). Damit lag der Umsatz für diese Produktgruppen leicht über dem Ausblick auf das Geschäftsjahr 2023. Der Durchschnittspreis blieb dagegen stabil. Der Materialaufwand (einschließlich Bestandsveränderungen) ist gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 8,3 gesunken. Dies ist auf gesunkene Rohstoffpreise und auf den Umsatzrückgang von 14,8% zurückzuführen. Infolgedessen ist der Rohertrag (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung abzgl. Materialaufwand) um Mio. EUR 1,7 auf Mio. EUR 21,2 gesunken und die Rohertragsquote von 34,1% auf 37,2% gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge waren um Mio. EUR 0,5 höher als im Vorjahr. Hierzu trugen vor allem um Mio. EUR 0,1 höhere Kursgewinne, die sich im Wesentlichen aus der Umrechnung von in Fremdwährung notierten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ergaben, und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (Mio. EUR 0,3) bei.
10 Kieler Konjunkturberichte, Nr. 111 (2024/Q1),
S. 4
Der Personalaufwand ist im abgelaufenen Geschäftsjahr um Mio. EUR 2,3 auf Mio. EUR 13,2 gesunken. Der Rückgang resultiert vor allem aus der Reduzierung des Personals und einem im Vergleich zum Vorjahr niedrigen Aufwand für die Altersversorgung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 0,9 gesunken. Hauptursache hierfür sind vor allem geringere JSL Testing Fees (Mio. EUR -0,4), ein geringerer Aufwand für sonstige Dienstleistungen (Mio. EUR -0,2) sowie geringere Frachten (Mio. EUR -0,2). Das Zinsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 0,8 verbessert (Mio. EUR 1,6; Vorjahr Mio. EUR 0,8). Dies auf das gesteigerte Zinsniveau, sowie auf die gestiegene Darlehenssumme gegenüber der Muttergesellschaft zurückzuführen. Das Jahresergebnis (vor Gewinnabführung) verbesserte sich nach einem Verlust in 2022 von Mio. EUR -1,8 um Mio. EUR 2,8 auf einen Gewinn von Mio. EUR 1,0. Der Gewinn des Geschäftsjahres 2023 wurde aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags von der Gesellschafterin Opal 11. Beteiligungs GmbH, Düren, übernommen. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist mit Mio. EUR 57,9 um Mio. EUR 1,9 geringer als im Vorjahr (Mio. EUR 59,8). Durch planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von Mio. EUR 1,0 sowie Zugänge zu den Sachanlagen in Höhe von Mio. EUR 0,5 verminderte sich das Anlagevermögen im Saldo um EUR Mio. 0,5 auf Mio. EUR 5,4. Das Umlaufvermögen verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 1,4 auf Mio. EUR 52,3. Diese Veränderung resultiert aus einer Verringerung der Vorräte um Mio. EUR 2,3 und einer Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um Mio. EUR 0,7 und der flüssigen Mittel um Mio. EUR 0,1. Die Forderungen sind im Wesentlichen aufgrund höherer Forderungen gegen Dritte aus Lieferungen und Leistungen (Mio. EUR +0,4) sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Mio. EUR +0,3) um Mio. EUR 0,7 angestiegen. Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist hauptsächlich auf gestiegenen Forderungen gegen die Gesellschafterin Opal 11. Beteiligungs GmbH und der Isola UK zurückzuführen. Die Forderungen gegenüber der Isola USA Corp. haben sich dagegen verringert. Die Rückstellungen sind mit Mio. EUR 14,3 gegenüber dem Vorjahr (Mio. EUR 14,8) um Mio. EUR 0,5 gesunken. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung Rückstellung für Drohverluste aus schwebenden Geschäften Mio EUR 0,3, sowie einem Rückgang der sonstigen Rückstellungen um Mio. EUR 0,2. Die Verbindlichkeiten verringerten sich um insgesamt Mio. EUR 1,5. Dies ist überwiegend stichtagsbedingt auf geringere Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr zurückzuführen. Finanzlage Der Bestand an frei verfügbaren liquiden Mitteln nahm um Mio. EUR 0,1 auf Mio. EUR 0,7 zu. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Mio. EUR + 0,6 ) wird hauptsächlich beeinflusst durch das positive Jahresergebnis vor Ergebnisabführung und der Abnahme von Vorräten. Dem entgegen steht der Abbau der Verbindlichkeiten. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt für das abgelaufene Geschäftsjahr Mio. EUR -0,5 und entspricht den Anlageinvestitionen (Mio. EUR 0,5). Ohne Berücksichtigung von Konzernforderungen und Konzernverbindlichkeiten stehen sich kurzfristiges Vermögen und kurzfristige Schulden in fast gleicher Höhe gegenüber. Das Eigenkapital blieb aufgrund des mit der Opal 11. Beteiligungs GmbH bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages unverändert. Die Eigenkapitalquote ist im Berichtsjahr, bedingt durch die geringere Bilanzsumme, von 53,2% im Vorjahr auf 55,1% gestiegen. Insgesamt war die Geschäftsführung mit der Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 zufrieden. Investitionen In 2023 wurden Anlageinvestitionen in Höhe von Mio. EUR 0,5 vorgenommen. Die Höhe der Anlageinvestitionen entspricht damit dem Vorjahreswert. Die Investitionen dienten in der Hauptsache der technischen Verbesserung der Produktionsanlagen und -prozesse sowie der Verbesserung der Produktqualität. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die im Folgenden erläuterten Erfolgsfaktoren in den Bereichen "Personal", "Umweltschutz und Energiemanagement" und "Innovationen" setzen wir zurzeit nicht im Sinne quantifizierter Zielvorgaben zur Steuerung unseres Unternehmens ein. Sie sind jedoch für uns von wesentlicher Bedeutung und haben deshalb großen Einfluss auf unser unternehmerisches Handeln. Personal In 2023 waren im Durchschnitt 239 Mitarbeiter bei der Isola GmbH beschäftigt. Das ist ein Rückgang um 25 Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr. Der Rückgang ist auf eine Reduzierung des Personals im Produktionsbereich zurückzuführen. Hier wurden als Reaktion auf die rückläufige Nachfrage Anpassungen vorgenommen. Die Anzahl unserer Auszubildenden betrug im Jahresdurchschnitt 0 (Vorjahr: 1). Der Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeiter hat in unserem Unternehmen einen hohen Stellenwert. Deshalb sind Arbeitssicherheits- und Gesundheitsaspekte wichtiger Bestandteil unserer Entscheidungsfindung. Die Identifizierung und Bewertung bestehender und sich neu ergebender Risiken für Arbeitssicherheit und Gesundheit ist ein fortlaufender Prozess. Wir sind nicht nur bestrebt, Risiken für die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter, sondern auch anderer Personen, die unser Unternehmen besuchen oder dort arbeiten, zu minimieren. Wir reagieren umgehend und effektiv auf Sicherheits- und Gesundheitsvorfälle, untersuchen sie und ergreifen gegebenenfalls geeignete Korrekturmaßnahmen. Wir sind überzeugt, dass eine sichere und gesunde Arbeitsumgebung neben der Minimierung von arbeitsbedingten Verletzungen und Erkrankungen nicht nur der Erhaltung der Arbeitskraft sowie der Arbeitsmoral dienlich ist, sondern sich auch positiv auf die Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen und die Kontinuität der Produktionsprozesse auswirkt. Wir sind uns auch darüber bewusst, dass fortwährender Einsatz von Ressourcen und Know-how unerlässlich ist, um Gesundheits- und Sicherheitsfragen am Arbeitsplatz zu erkennen und zu lösen. Alle Mitarbeiter werden im Rahmen der betrieblichen Weiterbildung regelmäßig zu diesen Themen geschult. Darüber hinaus unterzieht sich die Isola GmbH jährlich einem Zertifizierungsprozess nach ISO 45001, welcher auch im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgreich durchlaufen wurde. Damit ist sichergestellt, dass die Unternehmensprozesse und Arbeitsabläufe hinsichtlich der Arbeitssicherheit hohen Anforderungen genügen und mit den Risiken, die sich bei einer industriellen Produktion unvermeidlich ergeben, verantwortungsvoll umgegangen wird. Umweltschutz und Energiemanagement Das Managementsystem der Isola GmbH enthält als wichtige Komponenten ein Umweltmanagementsystem, welches nach der DIN ISO 14001 zertifiziert ist, sowie ein Energiemanagementsystem, welches nach DIN EN ISO 50001 zertifiziert ist. Für beide Systeme wurde die Zertifizierung im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgreich erneuert. Die ressourcenschonende und energieeffiziente Gestaltung der Unternehmensprozesse und die Minimierung von Umweltrisiken ist für uns ein wichtiger Aspekt. Auch im vergangenen Jahr haben wir Anstrengungen unternommen und auch Investitionen getätigt, um die Energieeffizienz zu verbessern und Verschwendung zu reduzieren. Wir werden auch weiterhin nach Möglichkeiten suchen, um in diesen Bereichen weitere Verbesserungen zu erzielen und unser Geschäft in einer möglichst umweltfreundlichen Art und Weise zu betreiben und die Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf die Umwelt zu minimieren. Innovationen Isola hat in den letzten Jahren eine Reihe neuer Produkte entwickelt, die den technischen Anforderungen vor allem in drei Bereichen der Leiterplattentechnologie Rechnung tragen:
Hier verfügt Isola inzwischen über ein Portfolio an Produkten, welches auf Kundenseite auf ein starkes Interesse trifft. Auch künftig wird der Fokus darauf liegen, diese Produktportfolio weiterzuentwickeln, um Problemlösungen anbieten zu können, die für die Kunden ein bestmögliches Verhältnis von Kosten und Nutzen haben. Risikomanagement Die wesentlichen Management-Prozesse der Isola GmbH sind nach IATF 16949:2016 und ISO 9001:2015 zertifiziert und werden einer jährlichen Überprüfung durch externe Gutachter unterzogen. Dadurch ist sichergestellt, dass die Geschäftsprozesse mindestens den üblichen Industriestandards entsprechen. Der Planungs- und Controlling-Prozess der Isola GmbH stellt sicher, dass der Geschäftsführung zeitnah und in ausreichendem Umfang Informationen über die Geschäftsentwicklung, die Entwicklung auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten und die sich abzeichnenden Chancen und Risiken zur Verfügung stehen. Selbst bei sorgsamster Unternehmensführung bringt unternehmerisches Handeln unvermeidliche Risiken mit sich. Zur Absicherung dieser verfügt die Isola GmbH über einen angemessenen Versicherungsschutz, der finanzielle Folgen von Schadensfällen und Haftungsrisiken weitgehend begrenzt. Auch wenn sich so nicht alle erdenklichen Risiken abdecken lassen, kann nach vernünftigem Ermessen davon ausgegangen werden, dass durch Schadens- oder Haftungsfälle keine Bestandsgefährdung des Unternehmens eintreten wird. Finanzinstrumente Um das Ausfallrisiko bei Kunden oder anderen Vertragspartnern zu minimieren, wird, bevor eine Neuanlage von Kundenstammsätzen im ERP-System erfolgt, eine Bonitätseinstufung mit Festlegung der Kreditlimits (ggf. unter Einbindung von Ratingagenturen) durchgeführt. Zudem werden jährlich sowohl Bonität und Lieferkonditionen aller Kunden überprüft. Neben der Risikovorsorge besteht ein Verfahren zur Wertberichtigung von Forderungen in Form einer individuellen Abschreibung von säumigen Kunden. Liquiditätsrisiken hervorgerufen durch Liquiditätsengpässe begegnet die Isola in Form einer rollierenden Liquiditätsplanung. Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden grundsätzlich entsprechend der Liquiditätslage in den einzelnen Verbundunternehmen ausgeglichen. Im Falle von Liquiditätsengpässen kann aus dem Konzernverrechnungsverkehr zusätzliche Liquidität abgerufen werden. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Geschäftsrisiken ergeben sich für das laufende Jahr 2024 für die Isola GmbH in der Hauptsache aus den starken zyklischen Nachfrageschwankungen in der Elektronikindustrie. Diese können temporär zu Überkapazitäten im Markt führen, was sich wiederum negativ auf die Verkaufspreise und schließlich die Erträge auswirken kann. Erhebliche Risiken können sich auch aus den Entwicklungen auf den Rohstoffmärkten ergeben. Zum einen liegen die Risiken in der nicht ausreichenden Verfügbarkeit der benötigten Rohstoffe und Vorprodukte. Da viele Rohstoffe aus Übersee (Asien und Amerika) bezogen werden, erhöht sich zwangsläufig das Risiko des Auftretens disruptiver Störungen der Lieferkette. Auch durch Spekulationsgeschäfte bedingte und von der realen Wirtschaftsentwicklung losgelöste Preisverschiebungen bei wichtigen Rohstoffen sind hier bedeutsam. Darüber hinaus können sich Schwankungen der Wechselkurse ungünstig auf die Wettbewerbssituation auswirken, da z.B. asiatische Wettbewerber i. d. R. auf US-Dollar-Basis handeln, bzw. Rohstoffe auf US-Dollar-Basis eingekauft werden. Die Situation am Energiemarkt, die sich aufgrund der wegen des Angriffs auf die Ukraine gegen Russland verhängten Sanktionen zunächst sehr dramatisch dargestellt hatte, hat sich zum Jahresende entspannt. Dennoch ergeben sich aus unserer Sicht weiterhin Risiken für die Energieversorgung und die Energiepreise. Chancen ergeben sich für die Isola GmbH aus der fortschreitenden Digitalisierung vieler Lebensbereiche. Da dies zu einem ständig wachsenden Datenverkehr führt, kommt der 5G-Technologie immense Bedeutung zu. Sie ist die Schlüsseltechnologie für die Erfüllung zukünftiger Anforderungen hinsichtlich Datengeschwindigkeit, Netzkapazität, Reaktionszeit und Datensicherheit. Erst dadurch wird die weitere Verbreitung von Innovationen bspw. im Bereich industrieller Anwendungen ("Industrie 4.0"), im Transportwesen ("autonomes Fahren") oder auch im häuslichen Bereich ("Smart Home") ermöglicht. Isola arbeitet an Produkten, die dieser Entwicklung Rechnung tragen. Im Berichtszeitraum bestanden keine außergewöhnlichen, den Fortbestand der Isola GmbH gefährdenden Risiken. Lage Weltwirtschaft - Euroraum - Deutschland Einige der ungünstigen Rahmenbedingungen, die das Wachstum der Weltkonjunktur im Jahr 2023 nur langsam ansteigen ließen, darunter der anhaltende Krieg zwischen Russland und der Ukraine sowie die Nahost Krise, werden auch im Jahr 2024 weiterhin das konjunkturelle Wachstum der Weltwirtschaft begleiten bzw. verlangsamen. Dennoch kann davon ausgegangen werden, dass sich manche Faktoren, darunter die private Kaufkraft dank nachlassender Inflation bei anziehenden Vergütungen, im Jahr 2024 verbessern werden. Insgesamt wird mit einer Zunahme der Weltproduktion gerechnet, welche mit 3,2 etwas höher als mit 3,1% im Jahr 2023 ausfallen wird. 11 Der weltweite Warenhandel, welcher im Jahr 2023 um 2% schrumpfte, dürfte im Jahr 2024 mit 0,7% wieder leicht steigen. 12 Auch für den Euroraum wird für das Jahr 2024 mit einem leichten Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,9% gerechnet, was neben den unterstützenden Effekten des Weltwirtschaftswachstum auf ähnlichem Niveau und steigenden Realeinkommen auch weitestgehend normalisierten Energiepreisen zugeschrieben wird. Die Teuerung wird voraussichtlich auf 2,4%, und damit unter das Vorjahresniveau von 5,4%, sinken. Auch die Finanzierungsbedingungen dürften sich aufgrund erwarteter Lockerungen der Geldpolitik positiv auf das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts auswirken. 13 Die deutsche Wirtschaft wird den Erwartungen zufolge im Jahr 2024 nur ein minimales Wachstum von 0,2% erfahren, ehe für das Jahr 2025 wieder eine Erholung von 1,2% erwartet wird. Für die deutschen Verbraucherpreise hingegen wird ein Anstieg von 2,2% prognostiziert. Auch wenn diese Prognose nah an dem von der EZB anvisierten Ziel von 2,0% liegt, ist nicht zu erwarten, dass das Wirtschaftsklima nennenswerte Impulse für private Konsumausgaben liefern dürfte. 14 Lage und Prognose Leiterplattenmarkt Nach starkem Rückgang (15,0%) des globalen Leiterplattenmarktes im Jahr 2023, welches von sechs aufeinanderfolgenden Quartalen mit rückläufigen Produktionswachstumsraten geprägt war, konnte sich das globale Produktionsvolumen im ersten Quartal 2024 mit einem Rückgang von nur 0,1% ggü. dem ersten Quartal 2023 wieder stabilisieren. Auf Basis der derzeitigen Marktdaten kann für das Jahr 2024 weltweit wieder mit einem Wachstum des Leiterplattenmarktes von 5,0% gerechnet werden, auch wenn die Entwicklung je Produkt- bzw. Marktsegment sehr unterschiedlich sein kann. 15
11 Kieler Konjunkturberichte, Nr. 114 /2024/Q2),
S. 6
Für den europäischen Leiterplattenmarkt kann für das Jahr 2024 ein kleines Wachstum von 1,2% angenommen werden, während Branchenanalysten zwischen dem Jahr 2023 und 2028 nun mit einem durchschnittlichen Wachstum von 3,1% rechnen. Als Wachstumstreiber werden vor allem Server, Speicher- und Kl-Systeme gesehen, aber auch im Bereich der Automobilelektronik (Anwendungen zur Unterstützung des autonomen Fahrens und Systeme für die Elektrifizierung) wird ein robustes Wachstum erwartet. 16 Ausblick für 2024 Nach einer zu Beginn des Jahres 2024 stärkeren Nachfrage nach unseren Produkten sind die Absatzmengen ab dem zweiten Quartal 2024 zunächst rückläufig im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Insgesamt leidet der Leiterplattenmarkt noch unter einer gesunkenen Nachfrage, und einem daraus resultierenden starken Wettbewerb. Deshalb wird für das Geschäftsjahr 2024 erwartet, dass sich der Markt für das Basismaterial für Leiterplatten zunächst noch nicht positiv weiterentwickeln wird. Schwankende bzw. rückläufige Absatzmengen werden die Folge sein. Auch die Absatzpreise können zunehmend unter Druck geraten. Die Versorgungslage mit Rohstoffen wird als weiterhin stabil angenommen, während die Rohstoffpreise sich auf leicht gestiegenem Niveau befinden. Hinzu kommen weiterhin hohe Energiepreise sowie steigende Lohn- und Gehaltskosten auf Basis von Tarifverträgen. Wegen der bestehenden gesamtwirtschaftlichen Risiken und der Entwicklung des Leiterplattenmarktes in Europa gehen wir davon aus, dass das Geschäftsjahr 2024 ein Übergangsjahr darstellen wird, ehe sich die Branchenkonjunktur wieder merklich verbessern wird. Für das gesamte Geschäftsjahr 2024 erwarten wir daher einen Umsatz in Höhe von Mio. EUR 43,5 bis 44,3 (einschl. sonstiger Erlöse aus Vermietung und Dienstleistungen an andere Konzerngesellschaften), was im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang von etwa 22,3% bis 23,7% und einem positiven Jahresergebnis von Mio. EUR 0,0 bis 0,2 vor Gewinnabführung entspricht. Ergebnisrisiken bestehen vor allem in der Konstanz der Nachfrage nach unseren Produkten, der Entwicklung der Rohstoffpreise sowie der Entwicklung der Energiepreise.
Düren, den 24. September 2024 Die Geschäftsführung Jürgen Krieger
15 Prismark Partners LLC, The Printed Circuit
Report, May 2024, First Quarter 2024, S. 1
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Isola GmbH, Düren PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Isola GmbH, Düren - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Isola GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 17. Oktober 2024 BDO
AG
gez. Schubert, Wirtschaftsprüferin gez. ppa. Hamers, Wirtschaftsprüfer |
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