Berger Maschinentechnik GmbH
Same addressRepair of machinery
Basic information of the organization
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Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Franz Klaus Huber since 4/4/2023 | Procura |
René Forch since 1/31/2022 | Procura |
Martin Gastinger since 10/6/2021 | Board Member |
Martin Kirschner since 10/6/2021 | Board Member |
Daniel Hatzesberger since 10/6/2021 | Board Member |
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
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| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Berger Holding SEPassauKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022Inhalt 1 Grundlagen des Konzerns 1.1 Konzernstruktur & Corporate Governance 1.2 Geschäftstätigkeit 1.3 Ziele und Strategie 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.3 Geschäftsverlauf 2.4 Vermögenslage 2.5 Finanzlage 2.6 Ertragslage 2.7 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 2.7.1 Finanzielle Leistungsindikatoren 2.7.2 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 2.7.2.1 Nachhaltigkeit & Umwelt 2.7.2.2 Personal 3 Risiko- und Chancenbericht 3.1 Risikobericht 3.2 Chancenbericht 4 Prognosebericht 4.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 4.2 Baukonjunktur 4.3 Konzernspezifische Entwicklung 1 Grundlagen des Konzerns 1.1 Konzernstruktur & Corporate Governance Zum Bilanzstichtag hielt die BERGER Holding SE direkte Beteiligungen an der BERGER Bau SE, der BERGER Beton SE, der BERGER Rohstoffe GmbH, der BERGER Spedition GmbH, der Comair GmbH, der BERGER Beteiligungs SE und der BERGER SE & Co. Services KG in Passau sowie der BERGER Grundbautechnik GmbH in Berlin, der BERGER Netzbau GmbH in Johanniskirchen, der BERGER Bau Ges. mbH in Linz, Österreich, und der BERGER Slovakia a.s. in Ladce, Slowakei. Auf oberster Leitungsebene wird der Konzern von einem Managementteam geführt, das nach funktionalen Verantwortlichkeiten organisiert ist. Für das operative Geschäft im Bau- und Baustoffbereich im Ausland sind Tochtergesellschaften zuständig, die durch lokale Vorstände und Geschäftsführer geleitet werden. Als Europäische Aktiengesellschaft (SE) unterliegt die BERGER-Gruppe dem deutschen Aktienrecht sowie den europäischen SE-Gesetzen. Das Management wird von einem Aufsichtsgremium beraten und überwacht. Der Aufsichtsrat als Kontrollinstanz leistet einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung des Unternehmens. Darüber hinaus ermöglicht die Rechtsform der SE, an allen Standorten einheitlich aufzutreten und die europäische Ausrichtung des Konzerns zum Ausdruck zu bringen. 1.2 Geschäftstätigkeit Die BERGER-Gruppe ist ein familiengeführter, mittelständischer Unternehmensverbund der Bau- und Baustoffindustrie mit Hauptsitz in Passau. Zu den Schwerpunkten der Bautätigkeit gehören neben dem Hoch- und Ingenieurbau auch der komplette Tief- und Spezialtiefbau. Eigene Baustoff- und Rohstofffirmen erweitern und stärken das Leistungsspektrum. Mit Tochter- und Beteiligungsunternehmen ist die BERGER-Gruppe erfolgreich in Deutschland, Tschechien, Polen, der Slowakei und Österreich tätig. An über 100 Standorten beschäftigt BERGER europaweit etwa 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 1.3 Ziele und Strategie Zielsetzung des Konzerns ist der Erhalt der unabhängigen Stellung als starkes mittelständisches Unternehmen in den Bau- und Baustoffmärkten Deutschlands, Polens, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Österreichs. Grundlage dafür ist weiterhin, vor allem aber in Krisenzeiten, eine beständige und nachhaltige Unternehmenspolitik sowie ein kontinuierliches Unternehmenswachstum mit positiven Ergebnissen. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Zu Beginn des Jahres 2022 war die Stimmung in Deutschland optimistisch. Nach zwei Jahren Corona-Pandemie schienen die schwerwiegenden Auswirkungen auf das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben endlich abzuklingen und eine baldige Rückkehr zur Normalität stand in Aussicht. Am 24. Februar 2022 folgte dann die Ernüchterung. Der Angriffskrieg Russlands auf dem Staatsgebiet der Ukraine schuf neue Unsicherheiten ungewissen Ausmaßes und unbestimmter Dauer, die erheblichen Einfluss auf die europäischen Märkte nehmen sollten. Zumindest die Corona-Krise gehört zum Ende des Jahres 2022 hin fast gänzlich der Vergangenheit an: Wie erwartet, wurden im Laufe des Jahres mehr und mehr Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 abgeschafft. Vor allem der Wegfall der Isolationspflicht für Coronainfizierte im späten Herbst 2022 ließ ein kurzfristiges Ende des Ausnahmezustands erwarten. Die Ukraine-Krise stellte die Weltwirtschaft im Februar 2022 vor neue Herausforderungen. In Deutschland waren im Berichtsjahr glücklicherweise lediglich wirtschaftliche Auswirkungen dieses Krieges zu verzeichnen. Insbesondere die Energieversorgung in Deutschland stellte aufgrund der großen Abhängigkeit von Energieimporten aus Russland ein großes Risiko dar und man sah sich auf allen Ebenen mit hohen Energiekosten konfrontiert. In den ersten Wochen des Krieges explodierten die Öl- und Benzinpreise und erreichten Rekordniveaus. Im September 2022 führte dann ein zwischenzeitlicher Stopp von Erdgaslieferungen aus Russland auch zu einem sprunghaften Anstieg der Gaspreise. Die Energiekrise trug wesentlich dazu bei, dass die zu Beginn des Berichtsjahres bereits rasant angewachsenen Inflationsraten die Kaufkraft der privaten Haushalte über das gesamte Jahr hinweg deutlich schwächten. Die inflationsbedingt gestiegenen Produktionskosten verschlechterten folglich die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen. Die Kostensteigerungen und andere Unsicherheiten führten in allen Bereichen für Privathaushalte, Unternehmen und den öffentlichen Sektor zu einem Rückgang von Konsum und Investitionen. Dazu kamen außerdem Materialknappheit und Lieferengpässe. Die pandemiebedingt bereits bestehende globale Lieferketten-Problematik, die vor allem auch auf die Null-Covid-Strategie in China zurückzuführen war, wurde durch den herrschenden Ausnahmezustand nochmals verschärft. Das Wirtschaftswachstum in der Europäischen Union (EU-27) lag im Jahr 2022 leicht unter der zu Beginn des Jahres durch die Europäische Kommission dargelegten Prognose von 4,0 %. Laut Zahlen des Statistischen Bundesamts stieg das reale Bruttoinlandsprodukt der Europäischen Union um 3,5 % im Vergleich zum Vorjahr (Vj.: 5,3 %). Die Inflationsrate lag bei 9,2 (Vj.: 2,9) %. Die Wirtschaftsleistung Deutschlands entwickelte sich anfänglich positiv, wurde aber durch den Kriegsbeginn im Februar 2022 und dessen Folgen stark eingeschränkt und konnte dadurch im Berichtsjahr nur ein geringes Wachstum verzeichnen. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland stieg um 1,8 (Vj.: 2,9) % gegenüber dem Vorjahr bei einer Inflationsrate auf Rekordniveau von 8,7 (Vj.: 3,2) %. Polen, die Tschechische Republik und die Slowakei konnten das zu Beginn des Berichtsjahres prognostizierte Wirtschaftswachstum für das Jahr 2022 nicht erreichen. Laut der Statistik von Eurostat lag das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts mit niedrigen 4,9 (Vj.: 5,9) % in Polen, 2,4 (Vj.: 3,3) % in der Tschechischen Republik beziehungsweise 1,7 (Vj.: 3,0) % in der Slowakei sogar deutlich unter der Wachstumsrate des Vorjahres. Die Inflationsrate Polens kletterte auf 13,2 (Vj.: 5,2) %, in der Tschechischen Republik erreichte die Inflation hohe 14,8 (Vj: 3,3) % und die Rate der Slowakei wuchs auf 12,1 (Vj.: 2,8) % an. Die Polnische sowie die Tschechische Nationalbank reagierten auf diese Entwicklung jeweils mit einer kräftigen Anhebung des Leitzinssatzes auf 6,75 % beziehungsweise 7,0 %. Zum Vergleich: Der Leitzins der Europäischen Zentralbank wurde bis Dezember 2022 stufenweise bis auf 2,5 % angehoben. Die Krisen der letzten Jahre haben die Konjunktur der mittel- und mittelosteuropäischen Länder stark geschwächt. Eine Rezession, die aufgrund der Unsicherheiten zu Beginn des Jahres nicht auszuschließen war, konnte bis dato aber abgewendet werden. 2.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Anfang des Wirtschaftsjahres 2022 ging man noch davon aus, dass sich die Einflüsse der Corona-Pandemie deutlich abschwächen und die Baubranche dadurch erholen würde. Diese Prognose wurde jedoch bereits Ende Februar revidiert, als der Krieg Russlands gegen die Ukraine begann. Die zu erwartenden Auswirkungen des Kriegsgeschehens auf die Baubranche waren lange nur schwer kalkulierbar. Mit der neuen Krise verschärften sich aber die bereits vorhandenen Probleme auf dem Baustoffmarkt. Der vorherrschende Mangel an Baustoffen weitete sich auf weitere Roh- und Baustoffe, wie Stahl, Bitumen und Gas aus. Die stetig steigenden Material- und Energiepreise führten in Verbindung mit der in vielen Ländern hohen Inflation und erschwerten Finanzierungsbedingungen durch gestiegene Zinsen zu einer Verschlechterung der Auftragslage im Bausektor. Die negativen Auswirkungen konnten dank staatlicher Förderungen und zur Verfügung gestellten Mitteln aus dem EU-Haushalt aber vielerorts reduziert werden. Die Bauwirtschaft in den 19 Euroconstruct-Ländern konnte im Jahr 2022 mit 3,0 % das Vorjahresniveau von 5,8 % nicht mehr erreichen. Die Prognose von Euroconstruct für den Berichtszeitraum lag bei 3,6 %. Der Bereich Wohnbau entwickelte sich mit einem Plus von 4,6 (Vj.: 7,1) % am besten, vor dem sonstigen Hochbau mit 1,9 (Vj.: 3,7) % und dem Tiefbau mit 0,6 (Vj.: 5,1) %. Die deutsche Baubranche konnte mit dem Rückgang der Bauleistung um 0,5 (Vj.: -0,7) % das ursprünglich für 2022 prognostizierte Wachstum von 1,5 % nicht erreichen. Die Unternehmen hatten zu Beginn des Berichtsjahrs noch die Möglichkeit, auf den guten Auftragsbestand aus den Vorjahren zurückzugreifen. Der Fachkräftemangel, verbreitete Lieferengpässe von Baumaterialien und das erhöhte Preisniveau machten der Branche jedoch merklich zu schaffen. Der Wohnungsbau profitierte bis in die erste Jahreshälfte noch von niedrigen Zinsen und verzeichnete im Berichtsjahr ein leichtes Wachstum von 0,2 (Vj.: 0,5) %. Der erhoffte Aufschwung aufgrund des Investitionsprogramms der deutschen Bundesregierung blieb jedoch aus. Der sonstige Hochbau wurde durch die Investitionszurückhaltung bei Unternehmen und Kommunen aufgrund der großen Unsicherheiten ausgebremst und musste einen Rückgang um 1,7 (Vj.: -2,7) % hinnehmen. Insgesamt ging die Anzahl der Baugenehmigungen nach Angaben des Statistischen Bundesamts seit Mai 2022 monatlich zurück, seit Oktober lag der monatliche Rückgang im zweistelligen Bereich. Die Bauleistung im Bereich Tiefbau ging ebenfalls um 1,0 (Vj.: -1,5) % zurück. Die staatlichen Investitionsprogramme in die Bahn- und Straßeninfrastruktur stützen zwar die Wirtschaft, von kommunaler Seite war aufgrund der hohen Baukosten aber ein zögerliches Investitionsverhalten zu beobachten. Nominal lag der Auftragseingang aufgrund der stark gestiegenen Baupreise um 4,8 % über dem Vorjahresniveau. Der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe sank 2022 im Vorjahresvergleich allerdings um 9,6 %. Im ersten Quartal 2022 konnten die realen Vorjahreszahlen zwar noch übertroffen werden. Ab dem zweiten Quartal verzeichnete man aber ein dauerhaftes, zeitweise sogar zweistelliges reales Minus. Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe erreichte nominal zwar einen neuen Rekord von 108,9 Milliarden Euro, real sank er im Vergleich zum Vorjahr aber um 5,8 %. Auch hier fiel der Wohnungsbau am stärksten ins Gewicht. Die polnische Bauwirtschaft entwickelte sich etwas besser als erwartet. Für das Berichtsjahr ging man zunächst von einem Wachstum der Bauleistung um 4,1 % aus, nachdem im Vorjahr bereits ein Plus von 3,0 % erreicht worden war. 2022 konnte die polnische Baubranche dann nochmals um 4,5 % zulegen. Vor allem der Bereich Wohnbau profitierte 2022 noch von der positiven Dynamik der vergangenen Jahre und konnte ein Wachstum von 6,0 (Vj.: 7,6) % verzeichnen. Auch der sonstige Hochbau und der Bereich Tiefbau zeigten mit einem Wachstum von 4,7 (Vj.: -0,8) % beziehungsweise 3,0 (Vj.: 3,3) % eine positive Entwicklung. Die tschechische Bauwirtschaft erzielte 2022 ein leichtes Plus von 1,4 (Vj.: 0,6) % und lag damit etwas unter der Prognose von 1,9 %. Der Wohnbau verzeichnete 2022 nach dem Wachstum von 1,6 % im Vorjahr aufgrund der hohen Zinsen und der gestiegenen Inflation einen leichten Rückgang um 0,7 %. Dagegen erzielte der sonstige Hochbau im Berichtsjahr ein solides Plus von 5,9 (Vj.: -2,9) %, was unter anderem auf die Realisierung vieler aufgrund der Corona-Pandemie aufgeschobener Bauprojekte zurückzuführen ist. Der tschechische Tiefbau ging 2022 leicht um 0,1 (Vj.: 2,8) % zurück. Entgegen dem prognostizierten Wachstum von 5,1 % stagnierte die bereits während der Pandemie stark ausgebremste slowakische Bauwirtschaft nahezu mit einem Minus von 0,1 (Vj.: -6,3) %. Im Bereich des Wohnungsbaus konnte 2022 zwar erneut ein leichtes Plus von 1,7 (Vj.: 1,4) % erzielt werden und auch im Bereich des sonstigen Hochbaus nahm die Bauleistung mit 0,8 (Vj.: -8,5) % wieder gering zu, die Bauleistung im Tiefbau ging aber erneut um 2,6 (Vj.: -9,8) % zurück. 2.3 Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf in der Bauwirtschaft ist naturgemäß stark saisonal geprägt. Die Konzernleistung lag im Berichtsjahr leicht über dem Vorjahresniveau. Dies ist vorwiegend auf unser diversifiziertes Leistungsportfolio, eine gute Kapazitätsauslastung und Auftragsüberhänge aus den Vorjahren zurückzuführen. Zahlreiche größere Bauprojekte aus unterschiedlichen Sparten konnten im Berichtsjahr erfolgreich fertiggestellt werden. In Deutschland wurden an den Standorten Passau und Berlin vor allem im Bereich Hochbau größere Projekte realisiert. Für die BERGER-Gruppe bedeutend war im Jahr 2022 der Baubeginn der Verlängerung der U-Bahn-Linie 5-West in München vom Laimer Platz bis zum Bahnhof Willibaldstraße. Sowohl die BERGER Bau SE als auch die BERGER Grundbautechnik GmbH sind in dieses mehrjährige und anspruchsvolle Großprojekt eingebunden. Im Berichtsjahr konnte die BERGER Bohemia a.s. in Arbeitsgemeinschaft den zweiten Bauabschnitt des Westrings, um die Stadt Pilsen größtenteils fertigstellen. Bis zur Übergabe an den Bauherrn im März 2023 wurden bei diesem Projekt, das auch die Verbindung des Zentrums Pilsens mit dem Stadtring beinhaltet, größere Abbruchmaßnahmen vorgenommen, mehrere Brückenbauwerke errichtet und die notwendigen Wasserversorgungs- und Energienetze neu verlegt. Im Februar 2022 wurde uns durch die Erteilung einer neuen Abbaugenehmigung die Grundlage für die Erweiterung des Rohstoffwerks in Altenau ermöglicht. So kann die Gewinnung von hochwertigen Rohstoffen im Nassausbauverfahren und die Produktion von Qualitäts-Kiesen auch in Zukunft sichergestellt werden. Das Geschäftsjahr 2022 nutzten wir unter anderem auch, um einen Teil unserer bestehenden Transportbetonanlagen grundlegend zu modernisieren. Des Weiteren wurde Anfang Dezember 2022 der Gerätepark der BERGER-Gruppe um eine mobile Prallbrechanlage mit Siebeinheit erweitert. Diese ist ab sofort europaweit im Einsatz. Die Anlage bricht pro Stunde bis zu 400 Tonnen natürliche Gesteinskörnung oder Recyclingmaterial, wie zum Beispiel Beton- und Asphaltaufbruch. So können Bauabbruchmassen hochwertig aufbereitet und daraus neuer Beton beziehungsweise Asphalt hergestellt werden. Insgesamt kann die Geschäftsentwicklung auch im dritten Krisenjahr und trotz der schwierigen geopolitischen Umstände aus unserer Sicht als spartenübergreifend zufriedenstellend zusammengefasst werden. 2.4 Vermögenslage Die Bilanzsumme der BERGER-Gruppe sank um 0,7 % auf 534,1 (Vj.: 537,8) Mio. EUR. Die Aktivseite der Konzernbilanz spiegelt die solide Unternehmenspolitik wider, langfristig in Sachanlagevermögen zu investieren. Das Anlagevermögen blieb mit 230,2 (Vj.: 231,3) Mio. EUR nahezu konstant. Neben der Modernisierung des Geräte-, Anlagen- und Fahrzeugbestands betrafen die Investitionen im Berichtszeitraum insbesondere die Modernisierung von Transportbetonanlagen sowie den Kauf der vorgenannten raupenmobilen Brechanlage. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme liegt mit 43,1 (Vj.: 43,0) % leicht über dem Vorjahresniveau. Nach wie vor sind alle langfristigen Aktiva auch durch langfristiges Eigenkapital gedeckt. Das Umlaufvermögen sank zum Bilanzstichtag auf 303,3 (Vj.: 305,7) Mio. EUR. Der Anteil an der Bilanzsumme blieb mit 56,8 (Vj.: 56,8) % konstant. Der Wert der unfertigen Bauten nahm aufgrund der unterschiedlichen Fertigstellungstermine einzelner Projekte um 6,0 Mio. EUR auf 139,9 Mio. EUR zu. Diese sind jedoch stichtagsbezogen nicht vollkommen durch erhaltene Anzahlungen gedeckt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken im Vergleich zum Vorjahr auf 56,1 (Vj.: 62,1) Mio. EUR. Das Konzerneigenkapital der BERGER-Gruppe lag zum Bilanzstichtag wieder über dem Vorjahresniveau bei 308,1 (Vj.: 289,5) Mio. EUR. Die Konzerneigenkapitalquote erhöhte sich damit auf nun 57,7 (Vj.: 53,8) %. Die Fremdkapitalquote verringerte sich auf 42,3 (Vj.: 46,2) %. Die Verbindlichkeiten sind auf 105,2 (Vj.: 127,5) Mio. EUR gesunken, der Anteil an der Bilanzsumme beträgt niedrige 19,7 (Vj.: 23,7) %. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beruhen auf kurz-, mittel- und langfristigen Investitionsdarlehen in Höhe von insgesamt 28,0 Mio. EUR, die seit 2016 sukzessive aufgenommen und im Rahmen eines Eigen- und Fremdkapitalmix zur Finanzierung der Modernisierung des Zementwerks Ladce verwendet wurden. Im Berichtsjahr erhöhte sich die Position dadurch geringfügig auf 12,0 (Vj.: 11,2) Mio. EUR. Die Tilgung der bis zum Jahr 2026 laufenden Kredite verläuft plangemäß. 2.5 Finanzlage Der Finanzmittelfonds, bestehend aus den liquiden Mitteln, sank um 4,4 Mio. EUR auf 148,6 Mio. EUR. Die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands beträgt -4,4 Mio. EUR. Dazu trugen der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit mit 31,2 (Vj.: 47,7) Mio. EUR, der Cashflow aus Investitionstätigkeit mit -30,4 (Vj.: -39,8) Mio. EUR und der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit mit -5,3 (Vj.: -9,2) Mio. EUR bei. Der Rückgang der Finanzmittel ist neben den nachstehend erläuterten Auswirkungen auf die Ertragslage während des Geschäftsjahres auch durch einen überproportionalen Abbau der Verbindlichkeiten begründet. Unsere finanziellen Verpflichtungen konnten wir problemlos zu jeder Zeit erfüllen. Die obersten Ziele unseres Finanzmanagements sind der Erhalt der finanziellen Flexibilität, die Sicherstellung der Kreditwürdigkeit und die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens. Dazu werden die Finanzströme im Konzernverbund weitgehend gebündelt und zentral gesteuert. Wir verfolgen einen Aufbau von Finanzmitteln für Unternehmenskäufe, Großinvestitionen und die nachhaltige Entwicklung unseres Unternehmens. Hierzu ist positiv zu vermerken, dass sich zur Erreichung dieser Ziele die in diesem Zusammenhang durch die Niedrigzinsphase in der Vergangenheit belastenden Umstände wieder relativiert haben. 2.6 Ertragslage Erwartungsgemäß und insbesondere den Beeinträchtigungen durch den Krieg Russlands gegen die Ukraine geschuldet, ist das Konzernergebnis im Berichtsjahr zurückgegangen. Im Vergleich zu 2021 hat sich das Ergebnis um 7,3 Mio. EUR auf 23,1 Mio. EUR reduziert und liegt im Rahmen der aufgrund des Krieges angepassten Erwartungen. Im Wesentlichen ist dies auf die Verwerfungen auf den Rohstoffmärkten und damit einhergehende Lieferengpässe und Preissteigerungen sowie auf gestiegene Energiekosten zurückzuführen. Die Umsatzerlöse konnten im Berichtsjahr um weitere 70,3 Mio. von 592,6 Mio. EUR im Vorjahr auf 662,9 Mio. EUR gesteigert werden. Die Umsatzerlöse liegen damit im geplanten Bereich. Die Konzernleistung, bereinigt um die Bestandsveränderung bei den unfertigen Bauten, erhöhte sich auf 669,7 Mio. EUR gegenüber 623,5 Mio. EUR im Vorjahr und entspricht damit ebenfalls unseren Erwartungen. Daneben sind sonstige betriebliche Erträge von 39,9 (Vj.: 32,7) Mio. EUR entstanden. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert überwiegend aus der Änderung des Referenzstückpreises der zugeteilten CO 2 -Emissionsrechte für das Zementwerk Ladce, Slowakei, bei sogar mengenmäßigem Rückgang. Dieser Effekt wirkt sich in gleicher Weise auch auf die sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus. Der Materialaufwand lag bei 414,5 (Vj.: 363,5) Mio. EUR und entspricht einer erhöhten Materialkostenquote von 61,9 (Vj.: 58,3) %, wobei diese im Wesentlichen auf die vorgenannten Preissteigerungen von Baumaterialien und Rohstoffen zurückzuführen ist. 273,8 (Vj.: 229,8) Mio. EUR entfallen dabei auf Materialkosten, 140,8 (Vj.: 133,7) Mio. EUR auf bezogene Leistungen. Der Personalaufwand stieg leicht auf 134,3 (Vj.: 126,8) Mio. EUR. Die Personalaufwandsquote lag mit 20,1 (Vj.: 20,3) % knapp unter dem Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von 85,1 Mio. EUR auf 92,7 Mio. EUR erhöht. Dieser Anstieg resultiert ebenso wie bei den sonstigen betrieblichen Erträgen im Wesentlichen aus der Änderung des Referenzstückpreises der CO 2 -Emissionsrechte. Die Ertragssteuern sanken auf 8,6 (Vj.: 12,2) Mio. EUR. Insgesamt betrachtet hat sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der BERGER-Gruppe trotz der schwierigen Rahmenbedingungen weiter positiv entwickelt und der Konzern führt das stetige und stabile Wachstum fort. 2.7 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 2.7.1 Finanzielle Leistungsindikatoren Das interne Steuerungssystem setzt sich im Wesentlichen aus der Planung des Konzernergebnisses, der laufenden Kontrolle und Steuerung der unterjährigen Kennzahlen, der monatlichen Berichterstattung an das Management sowie dem zentral koordinierten Investitionsprogramm zusammen. Die zentralen finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung der Unternehmensgruppe sind der Umsatz beziehungsweise die Gesamtleistung und das Konzernergebnis. Nachfolgend stellen wir eine Mehrjahresübersicht der für die interne Unternehmenssteuerung wichtigsten Kennzahlen zur Verfügung:
2.7.2 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Im Rahmen eines umfassenden Berichtswesens werden für den Konzern auch wesentliche nichtfinanzielle Kennzahlen ermittelt. Die folgende Berichterstattung über die Entwicklung dieser Kennzahlen dient der Vermittlung eines umfassenden Eindrucks über die Tätigkeiten der BERGER-Gruppe. 2.7.2.1 Nachhaltigkeit & Umwelt Die BERGER-Gruppe sieht den Klimawandel als eine zentrale Herausforderung für die gesamte Bau- und Baustoffbranche an. Unsere Kerngeschäfte sind zum einen unmittelbar auf natürliche Rohstoffressourcen angewiesen, haben dabei aber auch einen nennenswerten Einfluss auf die Umwelt. Dessen sind wir uns bewusst und messen dem Umweltschutz dementsprechend einen hohen Stellenwert bei. Die Einhaltung von gesetzlichen Umweltschutzvorschriften sehen wir dabei als Mindestanforderung an und haben uns zum Ziel gesetzt, unser Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement weiter auszubauen und kontinuierlich zu verbessern. Besonderes Augenmerk legen wir hierbei auf die Einsparung von CO 2 -Emissionen, die Deckung unseres Energiebedarfs durch selbst produzierten Solarstrom sowie eine nachhaltige Nutzung und Weiterverarbeitung von Rohstoffen. Um den hohen Energiebedarf in unserem Kieswerk in Altenau nachhaltig zu reduzieren, haben wir bereits 2015 auf rekultivierten Flächen einen Solarpark und ein hocheffektives Grubenkraftwerk (Leistung: 1 MWP) in neuartiger Modulbauweise, die eine lange Lebensdauer und optimale Erträge sicherstellen soll, errichtet. Der von uns nicht für den Eigenbedarf genutzte Solarstrom wird in das öffentliche Netz eingespeist. Durch Eigenverbrauch und Einspeisung werden die jährlichen CO 2 -Emissionen erheblich reduziert. Unser mittelfristiges Ziel ist dabei die Gewinnung und Produktion CO 2 -neutraler Qualitäts-Rohstoffe. Der Bedarf an wirtschaftlichen und umweltschonenden Verfahren zur nachhaltigen Straßenerhaltung wächst. Asphalt unterliegt wie jeder andere Baustoff einem Alterungsprozess und muss von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden. Aus dem Altasphalt kann durch Aufbereitung neuer Qualitäts-Asphalt entstehen. Der neu entstandene RC-Asphalt ist technisch und qualitativ nahezu gleichwertig zu neu hergestellten Produkten. Die BERGER-Gruppe hat in den vergangenen Jahren in entsprechende Anlagentechnik, wie zuletzt in eine mobile Prallbrechanlage, investiert, um im Bereich Straßenbau nicht nur mit Qualität, sondern auch mit Nachhaltigkeit überzeugen zu können. Auch im Bereich Transportbeton konnte das Unternehmen in Kooperation mit verschiedenen Partnern ein Konzept erarbeiten, mit dem es gelingt, Beton aus Gebäuderückbau sowie Altbeton aus dem Straßenbau dem Werkstoffkreislauf wieder zuzuführen. Der hergestellte Recyclingbeton kann neuen Produkten anschließend zugesetzt werden. Darüber hinaus hat das Unternehmen eine Nachhaltigkeitskampagne im Bereich Transportbeton ins Leben gerufen, die zum Jahresende 2022 in einer entsprechenden Zertifizierung für die nachhaltige Herstellung von Transportbeton mündete. Mit der Auszeichnung Gold bei der CSC-Zertifizierung bestätigt die BERGER-Gruppe ihre ökologische, soziale und ökonomische Arbeitsweise, wobei die gesamte Produktion einschließlich Lieferketten betrachtet wurde. Mit Recycling von Altbeton sowie der Produktion von Asphaltmischgut unter Wiederverwendung von recyceltem Asphalt wird ein entscheidender Beitrag zur Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung geleistet, ohne dabei unsere hohen Qualitätsstandards senken zu müssen. Zusammenfassend konnte die BERGER-Gruppe im Berichtsjahr ihre geplanten Maßnahmen, die einer nachhaltigeren Arbeitsweise dienen, umsetzen und damit ihren Einsatz zum Schutz der Umwelt noch weiter steigern. Dies betrachten wir aber nur als Momentaufnahme unserer langfristigen Umwelt- und Nachhaltigkeitsagenda. 2.7.2.2 Personal Der fortschreitende demografische Wandel stellt eine weitere große Aufgabe dar, der sich die BERGER-Gruppe wie auch die gesamte Wirtschaft stellen muss. Gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eine der wichtigsten und zugleich knappsten Ressourcen, die aber wesentlich zum Unternehmenserfolg beiträgt. Die Zahl unserer Beschäftigten ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 (Vj.: -0,7) % leicht angestiegen. Die BERGER-Gruppe beschäftigte 2022 bezogen auf die Beteiligungsquoten durchschnittlich 2.839 (Vj.: 2.811) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in absoluten Zahlen 2.868 (Vj.: 2.838) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Fluktuation war dabei im Branchenvergleich sogar unterdurchschnittlich. In Bezug auf die Mitarbeiter/innenzahl und Fluktuation konnten wir unsere Zielsetzung erreichen. Die Bauwirtschaft ist eine personalintensive Branche. In vielen Unternehmensbereichen verzeichnen wir während der Bausaison nahezu Vollauslastung. Aufgrund unserer weiteren Wachstumsabsichten werden wir auch künftig einen hohen Bedarf an qualifizierten Fachkräften haben. Unser Personalkonzept konzentriert sich darauf, leistungsbereite Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und zu fordern sowie unsere Attraktivität als Arbeitgeber nach innen und nach außen nachhaltig zu steigern. Unseren langfristigen Personalbedarf versuchen wir durch eine qualitativ hochwertige Ausbildung einerseits sowie die Akquirierung von Fachkräften auch aus dem europäischen Ausland andererseits zu decken. Besonders im gewerblichen Bereich gestaltet es sich immer schwieriger, junge Nachwuchskräfte zu finden. Wir stellen an uns auch zukünftig den Anspruch, unsere Anstrengungen im Personalbereich noch weiter auszubauen und unsere Personalpolitik laufend der Situation am Arbeitsmarkt und der modernen Arbeitswelt anzupassen. Unter diesen Umständen spiegelt das gute Ergebnis im krisengeprägten Jahr 2022 umso mehr die Leistung und die Qualität unserer Belegschaft wider. Für ihren Einsatz danken wir jeder einzelnen Mitarbeiterin und jedem einzelnen Mitarbeiter ausdrücklich. 3 Risiko- und Chancenbericht Im Rahmen der Ausführung unserer Geschäftstätigkeit können außerhalb unserer Planung und Kontrolle liegende Ereignisse eintreten, die sowohl Risiken als auch Chancen mit sich bringen. Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil unserer Konzernstrategie und bedeutet für uns, die Unternehmensziele der BERGER-Gruppe abzusichern, Gefahren und Risikokosten zu reduzieren, rechtzeitig passende Maßnahmen einzuleiten, zugleich aber auch mögliche Chancen frühzeitig zu erkennen und aktiv wahrzunehmen. Eingebettet in das Berichtswesen werden alle wesentlichen Chancen und Risiken ständig überwacht, im Konzern-Controlling zusammengeführt und direkt an die Geschäftsleitung berichtet. Bei unserem Risikomanagement legen wir das Hauptaugenmerk auf die Absicherung gegen drohende Risiken. Der Realisation von kurzfristigen Chancen, die mit unverhältnismäßig hohen Risiken behaftet sind, wird üblicherweise nicht der Vorrang gegeben. 3.1 Risikobericht Leistungswirtschaftliche Risiken sind im Wesentlichen unmittelbar mit der Branchenkonjunktur der jeweiligen Sparte verbunden. Die Sparten der BERGER-Gruppe sind einem intensiven Wettbewerb und unterschiedlichen Rahmenbedingungen ausgesetzt. Unser Risikomanagement umfasst insbesondere folgende Schwerpunkte: Personal, Liquidität, Kreditoren- und Debitorenmanagement, Beschaffung, Absatz, Projekt- und Akquisitionsrisiken sowie stetige Beobachtung von Markt- und Konjunkturrisiken. Cyber- und IT-Risiken rücken ebenfalls immer mehr in den Fokus. Ein integriertes Compliance-Management-System unterstützt Vorstand und Aufsichtsrat bei der Einhaltung der Gesetze. Unser erklärtes Ziel ist es, Risiken zu vermeiden, frühzeitig zu erkennen und aktiv zu steuern respektive schnellstmöglich entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die einzelnen Risiken werden im Folgenden, sortiert nach ihrer Bedeutung für den Konzern, erläutert. Projektrisiko: Projekt- und Vertragsrisiken stellen eines unserer zentralen Geschäftsrisiken dar. Diese minimieren wir durch eine gezielte Auswahl der Bauvorhaben und Lieferaufträge, durch sorgfältige Prüfung aus technischer, kaufmännischer und juristischer Sicht, ein gelebtes Qualitätsmanagement sowie ein hohes Maß an Risikodiversifizierung. Laufende Projekte unterliegen dem kontinuierlichen Projektcontrolling und Projektmanagement, so können neu auftretende Risiken kurzfristig identifiziert und passende Maßnahmen ergriffen werden. Risiken durch höhere Gewalt: Außergewöhnliche und somit unvorhersehbare externe Einflüsse wie Naturkatastrophen, Pandemien und Kriegssituationen können unser Geschäftsergebnis negativ beeinflussen. Konkret ergaben sich im Rahmen des Kriegs Russlands gegen die Ukraine Risiken hinsichtlich Lieferketten, mit Blick auf Absatzmärkte oder aus Cyberangriffen. Die BERGER-Gruppe ist operativ weder in der Ukraine noch in Russland tätig, sodass sich für den Konzern keine direkten Auswirkungen (z.B. Umsatzeinbußen oder Forderungsausfälle) ergeben. Jedoch ist der Konzern durch die Kriegshandlungen den mittelbaren Folgen wie z.B. der anfänglich gefährdeten Energieversorgung, der steigenden Inflation und den damit verbundenen Konsequenzen ausgesetzt. Ferner kann es zu Verzögerungen in den Lieferketten kommen. Bei den steigenden Kosten, unter anderem durch die Energiepreiserhöhungen, geht der Konzern davon aus, dass diese auch weiterhin nicht immer vollständig auf die Kunden umgelegt werden können und sich dadurch Einbußen in der Ertragslage ergeben könnten. Durch vertragliche Vereinbarungen, in denen unvorhersehbare Mehrbelastungen durch steigende Energie-, Rohstoff- und sonstige Kosten geteilt werden, versuchen wir die Risiken aus längerfristigen Bauvorhaben oder Lieferaufträgen zu minimieren. Die mit der Corona-Pandemie verbundenen Risiken, mit denen sich die BERGER-Gruppe konfrontiert sah, haben im Vergleich zum Vorjahr stark abgenommen. Im Laufe des Berichtsjahrs, letztlich aber im Frühjahr 2023, wurden durch die Regierung nach und nach fast alle Corona-Maßnahmen zurückgesetzt. Derzeit besteht keine Quarantänepflicht mehr, was das durch eine Infektion verursachte Personalausfallrisiko im Unternehmen deutlich schmälert. Auch wenn kaum mehr eine Gefahr von dieser Pandemie auszugehen scheint, bleibt ein Restrisiko. Wir sehen uns aufgrund der in den Vorjahren ausgearbeiteten, auf unser Unternehmen zugeschnittenen und schnell umsetzbaren Maßnahmen gut auf mögliche künftig auftretende Einschränkungen dieser Art vorbereitet. Ausfallrisiko: Obwohl wir mit einigen Kunden und Lieferanten hohe Umsätze generieren, sind wir von keinem einzelnen abhängig. Durch ein zentrales Bonitätsprüfungs- und Bürgschaftswesen sichern wir sowohl beschaffungs- als auch absatzseitig unsere Zahlungsansprüche ab und reduzieren so das Ausfallrisiko. Die derzeit erhöhte Gefahr von Forderungsausfällen, auch aufgrund von zunehmenden Insolvenzen in der Baubranche, vermeiden wir durch strenge Bonitätsanforderungen und ein aktives Forderungsmanagement. Zudem wird ein Großteil unserer Forderungen aus Lieferaufträgen zusätzlich durch Warenkreditversicherungen abgedeckt. Beschaffungsrisiken & Rohstoffpreisentwicklung: Insbesondere Beschaffungsrisiken, z.B. zunehmende Preissteigerungen verschiedener Baustoffe und Dienstleistungen wie Bauholz, Baustahl, Bitumen, aber auch generelle Risiken im Bereich der Energieversorgung oder bei Treibstoffen, sind derzeit so präsent wie nie und führen zu vermehrten Lieferengpässen bei Lieferanten und Subunternehmern sowie einem erhöhten Wettbewerb in der Baubranche. Durch eine sorgfältige Vertragsgestaltung können wir kurz- bis mittelfristige Beschaffungsrisiken aber so gering wie möglich halten. Personalrisiko: Der demographische Wandel der Gesellschaft in Deutschland macht den Unternehmen branchenübergreifend zu schaffen. Bereits jetzt kann man beobachten, dass die Anzahl der Fachkräfte, die in den Ruhestand übergehen, nicht durch die entsprechende Anzahl an Auszubildenden und Absolventen kompensiert werden kann. Dies sind jedoch bisher nur Vorboten eines Phänomens, das ab 2025 bis 2040 seinen Höhepunkt erreichen soll. Besonders auf dem Arbeitsmarkt der Bauwirtschaft lässt sich ein verschärfter Personalmangel feststellen. Es ist außerdem zu erwarten, dass durch die extremen Preissteigerungen und die hohe Inflation ein erhöhtes Lohnniveau die Unternehmen vor eine weitere Herausforderung stellen wird. Personalrisiken, wie Fachkräftemangel und Fluktuation, versuchen wir durch die nachhaltige Ausbildung eigenen Nachwuchses, ein gezieltes Recruiting und eine sorgfältige Personalplanung zu begegnen. Datensicherheit & Datenschutzrisiko: Die zunehmende Digitalisierung führt dazu, dass sich für unsere Branche IT-Risiken in Bezug auf Datensicherung und Datenschutz ergeben. Diesen begegnen wir mit laufender Optimierung unserer Datensicherungs-, Antiviren-, und Berechtigungskonzepte. Der Schutz personenbezogener Daten gemäß der EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) wird durch das interne Datenschutzkonzept regelmäßig überprüft und an neue gesetzliche Anforderungen angepasst. Cyber-Risiko: Der digitale Wandel, die Vorteile unternehmensübergreifender Vernetzung und verbreitete Home-Office-Lösungen in Unternehmen bieten der Cyberkriminalität eine große Angriffsfläche. Vor allem seit Beginn des Ukraine-Kriegs warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik vor erhöhten Risiken in der Cybersicherheit. Dem begegnen wir durch stete Präventionsmaßnahmen wie der Schulung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Früherkennung von Hackversuchen und zum Umgang mit sensiblen Informationen sowie der Durchführung regelmäßiger Penetrationstests durch externe IT-Experten. Absatzrisiko: Die kürzliche Zinsentwicklung und die erhöhte Inflation haben bereits zu einer spürbaren Investitionszurückhaltung in allen Bereichen geführt. Derzeit rechnen wir für unsere Sparte Beton daher kurz- bis mittelfristig mit einem geringeren Ausstoß an Transportbeton. Dennoch besteht weiterhin großer Bedarf an Neubauten, weshalb wir derzeit von einer vorübergehenden Beeinträchtigung ausgehen. Außerdem sehen wir uns mit unserem breiten Produkt- und Leistungsportfolio gut gewappnet, um den erwarteten Umsatzrückgang in diesem Bereich kompensieren zu können. In der Bilanz wurden mögliche Risiken durch die Bildung ausreichender Rückstellungen, insbesondere für Gewährleistungsansprüche und Wertberichtigungen auf Forderungen, abgedeckt. Insgesamt haben wir nach Überprüfung aller wichtigen Bereiche keine Risiken festgestellt, die einzeln oder aggregiert betrachtet für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von erheblicher Bedeutung wären oder den Fortbestand des Konzerns gefährden könnten. 3.2 Chancenbericht Parallel zur Risikosteuerung suchen wir im Rahmen des Chancenmanagements nach Verbesserungspotentialen in allen genannten Bereichen. Chancen könnten sich mittelfristig aus einer Erholung der Wirtschaft nach der Coronakrise sowie einem nahen Ende des Ukraine-Kriegs, dem anhaltenden Trend zu Urbanisierung und dem nach wie vor großen Bedarf an Wohnungsneubauten sowie dem weiterhin hohen Handlungsdruck, die Infrastruktur zu erhalten und auszubauen, ergeben. Die Digitalisierung des Bauens wird die Arbeitsweise in all unseren Bausparten verändern. Neue Technologien werden es ermöglichen, effizienter zu bauen und auch die Qualität zu steigern. Mit der Weiterentwicklung unserer IT sollen Prozessrisiken minimiert und die Chancen der Digitalisierung genutzt werden. Im operativen Bereich könnten sich Chancen durch die Erweiterung der bestehenden und den Eintritt in neue Geschäftsfelder im Bau- und Baustoffbereich sowie in der Steigerung der Effizienz der Prozesse, der Produktion, der Logistik und des Vertriebs bieten. Mittel- bis langfristige Absatzchancen ergeben sich für unsere Rohstoffbetriebe durch die Verknappung von Sand, Kies und sonstigen Rohstoffen, die als Grundlage für baunahe Produkte wie Asphalt oder Beton benötigt werden. Unsere Rohstoffvorkommen können nach erfolgtem Abbau in der Zukunft in Deponien für unbelastetes Material wie Abraum umgewidmet werden, was zusätzliche Renditechancen birgt. Auch in den von uns ausgearbeiteten Konzepten zu Recycling von Beton und Asphalt sehen wir eine gute Basis für die Zukunft. Denn der nachhaltige Umgang mit wertvollen Rohstoffen, in unserem Fall die Wiederverwertung von Altasphalt und -beton, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Bereits seit mehreren Jahren haben wir das Recycling von Asphalt- und Betonaufbruch als festen Bestandteil in unsere Prozesse integriert. In der jüngsten Investition in eine mobile Prallbrechanlage sehen wir die Chance, unseren Beitrag dazu an Ort und Stelle und somit durch den Wegfall langer Transportwege CO 2 -optimiert leisten zu können. Die geplante Förderung der Nachhaltigkeit im Baugewerbe durch die deutsche Bundesregierung begreifen wir als Chance. Denn auch für die Beton-, Zement- und Baustoffindustrie, die wichtige Säulen der BERGER-Gruppe darstellen, spielt Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle. Weil immer mehr Bauherren ihre Gebäude beispielsweise nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) zertifizieren lassen, unterliegt die Auswahl der Baustoffproduzenten ebenfalls dem Nachhaltigkeitskriterium. Wir haben uns deshalb für eine permanente CSC-Zertifizierung entschieden, die für ökologisches, soziales und ökonomisch verantwortliches Handeln steht. Der Zertifizierungsprozess des Concrete Sustainability Councils (CSC) konnte im November 2022 bereits für sechs Standorte in den Ballungsräumen Berlin, Hamburg und München erfolgreich mit Gold-Niveau abgeschlossen werden. Zielsetzung für die kommenden Jahre ist es, das Zertifizierungsergebnis zu optimieren und weitere Anlagen in den Vertriebsregionen Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Hamburg und Schleswig-Holstein sowie Berlin und Brandenburg zu zertifizieren. Dadurch können uns unsere Kunden zukünftig unmittelbar als nachhaltigen und verantwortungsbewussten Baustoffproduzenten erkennen. In dem Umweltzertifikat sehen wir für uns einen Wettbewerbsvorteil. In Summe sind wir mit unserer technischen Kompetenz, unserer starken Konzernbilanz und der breiten Aufstellung in unseren Kernmärkten gut positioniert, um künftige Chancen zu nutzen. 4 Prognosebericht Im Folgenden gehen wir auf die erwartete zukünftige Entwicklung der BERGER-Gruppe sowie die Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche im Jahr 2023 ein. Dieser Konzernlagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die wir aufgrund der derzeit verfügbaren Informationen als realistisch einschätzen. Diese sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet und bergen das Risiko, dass die Prognose mitunter deutlich von der tatsächlich eintretenden Entwicklung abweichen kann. Unser Geschäft unterliegt einer Vielzahl externer Einflussfaktoren, über die wir keine Kontrolle haben. Dazu gehören geopolitische, makroökonomische und regulative Faktoren. Dieser Prognosebericht basiert auf der Annahme, dass sich das weltpolitische Umfeld im Prognosezeitraum nicht weiter zuspitzt. Dazu zählt insbesondere, dass das Kriegsgeschehen in der Ukraine keine drastischeren Ausmaße annimmt und bestenfalls ein baldiges Ende findet. Eine drohende Destabilisierung der Eurozone sowie religiöse Konflikte im Nahen Osten sollten keine substanzielle Auswirkung auf unsere Geschäftstätigkeit entfalten. 4.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Der herrschende Krieg in der Ukraine birgt weiterhin schwerwiegende Risiken für die Wirtschaft Deutschlands und anderer Länder. Inwiefern die Ereignisse Auswirkungen auf die Konjunktur im Jahr 2023 und auf die Entwicklung der Folgejahre haben werden, lässt sich auch jetzt noch nicht im Detail abschätzen und hängt stark von Dauer und Intensität des Kriegs ab. Zumindest die Corona-Pandemie soll nach Einschätzungen von führenden Medizinern seit Ende des Winters der Vergangenheit angehören, wonach wohl mit keinen größeren Einschränkungen oder Ausfällen mehr zu rechnen ist. In Bezug auf die Lieferkettenproblematik bringt die Abkehr Chinas von der Null-Covid-Strategie Hoffnung. Es ist anzunehmen, dass die chinesische Wirtschaft, sobald die derzeitige Corona-Welle vorbei ist, schnell wieder an Fahrt aufnehmen kann und für einen stetigen Produktionsstrom gesorgt sein wird. Gleichzeitig könnte sich jedoch die Lage auf dem Energiemarkt durch einen wirtschaftlichen Aufschwung Chinas nochmals verschärfen. In der Prognose vom 13. Februar 2023 rechnet die Europäische Kommission damit, dass die Wirtschaftsleistung der EU mit 0,8 % und die der Eurozone mit 0,9 % deutlich stärker wachsen werden als noch in der Herbstprognose mit jeweils 0,3 % angenommen worden war. Die Wachstumserwartung für 2024 bleibt mit 1,6 % für die EU und 1,5 % für den Euroraum unverändert. Euroconstruct erwartet für die EC-19-Länder im Jahr 2023 eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts um 0,5 %. Für die Jahre 2024 und 2025 werden jeweils 1,9 % erwartet. Für die Inflation in der EU prognostiziert die Europäische Kommission für das Jahr 2023 eine Senkung auf 6,4 % und im Folgejahr auf 2,8 %. Für den Euroraum geht man davon aus, dass sie von 8,4 % im Jahr 2022 auf 5,6 % im Jahr 2023 und 2,5 % im Jahr 2024 fallen wird. Die Winterprognose der Europäischen Kommission konstatierte, dass die bisher prognostizierte Rezession der deutschen Wirtschaft im Jahr 2023 nicht mehr zu erwarten ist. Die EU-Kommission hat ihre Prognose korrigiert und geht nun für das Bruttoinlandsprodukt statt von einem Rückgang um 0,6 % von einem leichten Wachstum von 0,2 % aus. Diese Entwicklung resultiert hauptsächlich daraus, dass man die befürchtete Gasknappheit als Folge des Lieferstopps von russischem Gas gut in den Griff bekommen hat. Deutschland ist dabei, sich von Russland als Energielieferanten auf längere Sicht mehr und mehr abzukoppeln. Die nach dem Kriegsausbruch und den ausbleibenden Lieferungen drastisch gestiegenen Energiepreise sind zwar zuletzt wieder stark zurückgegangen, die Entlastungen wurden bisher aber oftmals noch nicht an den Endverbraucher weitergegeben. Die künftige Energieversorgung ist aber trotz aller Fortschritte noch nicht abschließend gesichert. Vor allem die hohen Energiekosten werden die Unternehmen auch in den nächsten Jahren weiterhin belasten. Für die Jahre 2024 und 2025 geht die deutsche Bundesregierung daher von einem leichten Wachstum von 1,6 % beziehungsweise 0,8 % aus. Auch für die Inflation hat die Europäische Kommission ihre Prognose revidiert. Für 2023 geht sie von einer Teuerungsrate von 6,3 % statt 7,5 %, wie in der Herbstprognose bekanntgegeben, aus. Im Jahr 2024 soll die Inflationsrate sogar wieder auf 2,4 % sinken. Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) rechnen mit einer etwas mäßiger sinkenden Inflation auf 3,1 % im Jahr 2024. Auch in den Ländern Mittelosteuropas werden 2023 die negativen Effekte durch steigende Energiekosten, die Lieferkettenproblematik und die hohe Inflation deutlicher spürbar werden. Zusätzlich stellt der Fachkräftemangel in vielen Bereichen wie im Baugewerbe oder im Transportsektor auch diese Standorte zunehmend auf die Probe. Viele ukrainische Arbeitskräfte fehlen, da sie in die Ukraine zurückgehen, um ihr Land im Krieg zu verteidigen. Kriegsgeflüchtete können diese Abwanderung größtenteils nicht kompensieren. Jedoch werden sowohl in Polen als auch in der Tschechischen Republik und in der Slowakei Wachstumsimpulse von dem Covid-19-Aufbau- und Resilienzplan der EU "NextGenerationEU" erwartet. Euroconstruct rechnet damit, dass die Entwicklung der polnischen Wirtschaft im Jahr 2023 mit einem Wachstum von nur 1,7 % deutlich schlechter ausfallen wird als im Berichtsjahr. Für die beiden Folgejahre geht man aber wieder von einer Verbesserung mit jeweils 3,1 % Wachstum aus. Für die tschechische Konjunktur rechnet man im Jahr 2023 nur mit einem leichten Wachstum von 1,1 %. Das Tschechische Statistische Zentralamt geht für 2023 sogar von einer Stagnation mit 0,1 % aus. 2024 und 2025 soll dann laut Euroconstruct wieder eine Steigerung auf 3,2 % beziehungsweise 2,4 % erfolgen. Auch für die slowakische Wirtschaft rechnet man im Jahr 2023 mit einer stagnierenden Wirtschaftsleistung und erst ab 2024 wieder mit einer allmählichen Erholung bei einem Wachstum von 2,2 %. Die Inflation erreichte in allen drei Ländern 2022 ihren Höhepunkt. Für die kommenden Jahre geht man aber davon aus, dass die Teuerungsraten wieder sinken werden. Für 2023 rechnet man für Polen, die Tschechische Republik und die Slowakei mit einer Inflation von 11,9 %, 11,8 % und 9,5 %. 2024 soll sie auf 6,1 % in Polen beziehungsweise auf 5,8 % in Tschechien und auf 4,3 % in der Slowakei sinken und 2025 nochmal auf 4,1 %, 2,7 % beziehungsweise 2,5 % zurückgehen. 4.2 Baukonjunktur Ebenso wie die gesamtwirtschaftlichen Prognosen ist auch die Entwicklung der Bauwirtschaft im Jahr 2023 mit Unsicherheiten behaftet. Entscheidend sind die lokale wirtschaftliche Entwicklung sowie die finanziellen Möglichkeiten und das Engagement von privaten und öffentlichen Investoren. Für die Baubranche der 19-Euroconstruct-Länder geht Euroconstruct von einer nahezu stagnierenden Entwicklung mit einem Plus von nur 0,2 % für das Jahr 2023 und von einer vollständigen Stagnation im Jahr 2024 aus. Ab 2025 wird ein moderates Wachstum von 1,1 % erwartet. Für die Baubranche in Deutschland erwartet Euroconstruct für 2023 aufgrund von Auftragsüberhängen noch ein leichtes Wachstum von 0,4 %, bevor die Entwicklung der Bauleistung im darauffolgenden Jahr mit 0,1 % stagniert und sich 2025 dann mit einem Minus von 0,4 % leicht rückläufig zeigt. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V. (ZDB) fordert, dass Investitionsanreize für den privaten sowie öffentlichen Sektor geschaffen werden müssen, um Fachkräfte in der Baubranche halten zu können. Der dringende Investitionsbedarf sei in Deutschland nach wie vor in vielen Bereichen gegeben. Nach der im Berichtsjahr noch recht positiven Entwicklung des polnischen Bausektors geht Euroconstruct für das Jahr 2023 von einer Stagnation aus, bevor die Gelder aus dem Programm NextGenerationEU zum Tragen kommen und in den Jahren 2024 und 2025 ein leichtes Wachstum von 1,3 % und 3,7 % entsteht. Der starke Fachkräftemangel und die gestiegenen Kosten für Unternehmen im Bausektor zeigen 2023 ihre Auswirkungen auf die Entwicklung der tschechischen Baubranche. Die Bauleistung wird sich 2023 laut Euroconstruct-Prognose leicht rückläufig entwickeln und um 1,8 % zurückgehen. Jedoch rechnet Euroconstruct 2024 bereits wieder mit einer soliden Steigerung der Bauleistung um 3,1 %, die 2025 mit einem Plus von 1,9 % wieder leicht abflachen wird. Für das Jahr 2023 wird in keinem Bereich ein wesentliches Wachstum erwartet. Euroconstruct geht davon aus, dass sich die Baubranche der Slowakei in den nächsten Jahren etwas erholen wird. Für 2023 soll die Bauwirtschaft mit einem Plus von 3,4 % wieder wachsen. Für 2024 und 2025 rechnet man ebenfalls mit einer Steigerung von 5,1 % beziehungsweise 2,1 %. 4.3 Konzernspezifische Entwicklung Der nach wie vor gute Auftragsbestand der BERGER-Gruppe, die Standortentwicklung in unseren drei Hauptgeschäftsbereichen Bau, Transportbeton und Rohstoffe sowie unsere laufenden Großprojekte im Baubereich lassen vorbehaltlich der weiteren politischen Entwicklungen dennoch ein gutes Wirtschaftsjahr 2023 erwarten. Nach heutigem Stand gehen wir für das Geschäftsjahr 2023 von einem Umsatz sowie einer Gesamtleistung auf dem Niveau des Vorjahres und einem Rückgang des Konzernergebnisses im mittleren einstelligen Prozentbereich aus. Entscheidend für das tatsächliche Ausmaß des Rückgangs des Konzernergebnisses ist insbesondere die Entwicklung der momentan stark angespannten Situation auf dem Baustoff- und Arbeitsmarkt sowie der Umfang der öffentlichen und privaten Investitionskraft. Wir planen die Mitarbeiterzahl weiterhin konstant und die Fluktuation auf einem niedrigen Niveau zu halten. Im Bereich der Umweltpolitik planen wir eine Reduktion der CO 2 -Emissionen. Die Prämisse für unsere Geschäftspolitik bleibt auch in unsicheren Zeiten ein gesundes, ergebnisorientiertes und langfristiges Wachstum in unseren Kernmärkten.
Passau, den 2. Juni 2023 Martin Gastinger, Vorstand Bernhard Hanis, Vorstand Daniel Hatzesberger, Vorstand Klaus Höhenberger, Vorstand Martin Kirschner, Vorstand Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022Allgemeine Hinweise Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Gegenstand des Konzerns Der Tätigkeitsbereich der BERGER-Gruppe umfasst im Wesentlichen die Erbringung von Bau- und Baustoffleistungen verschiedenster Art. Registerinformationen Das Mutterunternehmen ist unter der Firma Berger Holding SE mit Sitz in Passau im Handelsregister des Amtsgerichts Passau unter der Nummer HRB 10245 eingetragen. Konsolidierungskreis Gemäß § 290 Abs. 1 HGB werden in den Konzernabschluss einbezogen:
Nicht konsolidierte Gesellschaften Wegen Unwesentlichkeit wurden folgende Gesellschaften nicht in den Konzernabschluss mit einbezogen:
Nach der Equity-Methode bilanzierte Unternehmen Im Berichtsjahr wurden die Isentalautobahn GmbH & Co. KG sowie die Isentalautobahn Services GmbH & Co. KG nach der Equity-Methode bilanziert. Veränderungen des Konsolidierungskreises Im Berichtsjahr hat sich der Konsolidierungskreis gegenüber dem Vorjahr mit der Entkonsolidierung der Emil Väth GmbH Schotterwerk, Passau, aufgrund der Verschmelzung der Gesellschaft mit der Berger Rohstoffe GmbH, Passau, verändert. Durch die Entkonsolidierung ergaben sich keine Effekte. Konsolidierungsgrundsätze In den Konzernabschluss wurden die bei der Darstellung des Konsolidierungskreises genannten Tochterunternehmen einbezogen. Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften, die ab dem 1. Januar 2010 erstmals konsolidiert werden, wird unter Anwendung von § 301 HGB vorgenommen (Neubewertungsmethode). Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile, die vor dem 31. Dezember 2009 erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Buchwertmethode zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge ordneten wir dabei so weit wie möglich den betreffenden Aktivposten zu; der Restbetrag wurde als Firmenwert ausgewiesen. Ein verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wurde erfolgsneutral mit den Rücklagen verrechnet. Passivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung erfassten wir innerhalb der Gewinnrücklagen. Bei mehrstufigen Beteiligungsverhältnissen erfolgt die Kapitalkonsolidierung nach der Kettenkonsolidierung. Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Gesellschaften werden eliminiert. Zwischenergebnisse werden bei Lieferungen von Anlagegütern an in den Konzernabschluss einbezogene Tochtergesellschaften gemäß § 304 HGB, unter Beachtung des Wesentlichkeitsgrundsatzes, eliminiert. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Rahmen der Aufstellung des Konzernabschlusses wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert beibehalten. Die Abschlüsse des Mutterunternehmens sowie der inländischen und ausländischen Tochterunternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Einheitlicher Abschlussstichtag für alle einbezogenen Gesellschaften ist der 31. Dezember. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögengegenstände betreffen in Vorjahren aktivierte Entwicklungskosten für ein spezielles Fertigungsverfahren im Zementbereich. Sie werden planmäßig über 3 Jahre abgeschrieben. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die in den immateriellen Vermögensgegenständen enthaltenen Geschäftswerte werden entsprechend den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hinsichtlich Stabilität und Bestandsdauer der Branche sowie den zugrunde gelegten Nutzenerwartungen planmäßig auf eine Nutzungsdauer von 15 Jahren verteilt. Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Im Konzern werden bei planmäßigen Abschreibungen folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: 25 bis 50 Jahre für Gebäude, 10 bis 25 Jahre für Grundstückseinrichtungen, 3 bis 10 Jahre für technische Anlagen und Maschinen sowie 2 bis 10 Jahre für andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung. Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften abgeschrieben. Dies führt zu keiner unzutreffenden Darstellung der Finanz-, Vermögens- und Ertragslage. Die Abschreibungen auf unterjährige Zugänge werden zeitanteilig vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren, oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Materialkosten, Fertigungskosten und Sonderkosten der Fertigung auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt. Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls nach § 253 Abs. 4 HGB zu den niedrigeren Werten, die sich aus den Börsen- oder Marktpreisen am Stichtag ergeben, angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden laufzeitkongruent mit einem Zinssatz gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Währungsumrechnung Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse wurden, mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag zu historischen Kursen), zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in EUR umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in EUR umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz wurde innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenzen aus der Währungsumrechnung" ausgewiesen. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Konzernbilanz zusammengefassten Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen ist in dem in der Anlage enthaltenen Anlagenspiegel dargestellt. Bei den Anteilen an assoziierten Unternehmen werden im Anlagenspiegel, soweit zutreffend, Beteiligungserträge oder -aufwendungen in der Zu- beziehungsweise Abgangsspalte der Anschaffungskosten ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Aktive latente Steuern Latente Steuern werden mit einem Steuersatz von 19% für Sachverhalte bei ausländischen Gesellschaften und mit einem Steuersatz von 28% für Sachverhalte bei inländischen Gesellschaften gebildet. Im Rahmen der einbezogenen Jahresabschlüsse werden aktive latente Steuern unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach § 274 i.V.m. § 298 HGB nicht angesetzt. Aus der Konsolidierung haben sich, wie im Vorjahr, keine aktiven latenten Steuern aus der Zwischenergebniseliminierung ergeben, welche gesondert auszuweisen wären. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2022 EUR 15.000.000. Das gezeichnete Kapital besteht ausschließlich aus 15.000.000 Stückaktien ohne Nennbetrag. Die Aktien lauten auf den Namen. Die aus der Erstkonsolidierung nach der Buchwertmethode resultierenden aktivischen Unterschiedsbeträge in Höhe von TEUR 2.464 (Vj. TEUR 2.464) wurden erfolgsneutral mit der Kapitalrücklage verrechnet. Bilanzgewinn Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von TEUR 105.041 enthalten. Passivischer Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Im Rahmen einer im Jahr 2016 erfolgten Erstkonsolidierung ergab sich ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 2.400. Ein weiterer ergab sich aus einer in 2018 erfolgten Erstkonsolidierung. Beide Unterschiedsbeträge resultieren aufgrund vorvertraglicher Vereinbarungen und der Ausübung einer Kaufoption aus einem günstigen Gelegenheitserwerb. Dementsprechend werden diese passivischen Unterschiedsbeträge über die gewichtete durchschnittliche Restnutzungsdauer der erworbenen, abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie über die Umschlagsdauer des Vorratsvermögens erfolgswirksam aufgelöst. Für beide ergibt sich eine Auflösung über jeweils 5 Jahre, der Restwert zum Bilanzstichtag beträgt TEUR 58 (Vj. TEUR 83). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen vor allem bestehende Garantieverpflichtungen und die Verpflichtungen im Personal- und Sozialbereich. Darüber hinaus bestehen Rückstellungen für im Berichtsjahr vorgesehene Instandhaltungen, die erst im Folgejahr nachgeholt werden können, für Rekultivierungsmaßnahmen, Rechtsstreitigkeiten und Lieferantenrückhalte. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 11.963 durch Grundpfandrechte gesichert. Passive latente Steuern Latente Steuern wurden mit einem Steuersatz von 19% für Sachverhalte bei ausländischen Gesellschaften und mit einem Steuersatz von 28% für Sachverhalte bei inländischen Gesellschaften gebildet. Der Posten beinhaltet sowohl passive Latenzen aus den einbezogenen Jahresabschlüssen als auch aus der Konsolidierung. Sie betreffen im Wesentlichen die unterschiedliche Bewertung von Anlagevermögen. Entwicklung der latenten Steuern Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Aufgliederung der Umsatzerlöse
Ergebnisanteile aus Bauarbeitsgemeinschaften werden aufgrund einer wirtschaftlichen Betrachtungsweise innerhalb der Umsatzerlöse ausgewiesen. In der Berichtsperiode sind in den Umsatzerlösen Ergebnisanteile von rund 0,84% (Vj. -1,03%) aus Bauarbeitsgemeinschaften enthalten. Sonstige betriebliche Erträge Der Posten enthält Erträge aus Schadenersatzleistungen in Höhe von TEUR 832 (Vj. TEUR 1.090) sowie aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 2.323 (Vj. TEUR 1.437). Zudem enthält der Posten aperiodische Erträge in Höhe von TEUR 9.019 (Vj. TEUR 7.426), im Wesentlichen aus Rückstellungsauflösungen, Auflösungen von Wertberichtigungen auf Forderungen sowie Buchgewinnen aus Anlagenverkäufen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Inanspruchnahme von unentgeltlich erhaltenen Emissionsrechten enthalten, welche mit dem vorsichtig geschätzten Zeitwert bewertet werden. Sonstige betriebliche Aufwendungen Der Posten enthält Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 3.407 (Vj. TEUR 1.151). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für die Verpflichtung zur Abgabe von unentgeltlich erhaltenen Emissionen enthalten. Die Aufwendungen entsprechen der Höhe nach den Beträgen, die aus den zugeteilten Emissionen unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst wurden. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Zinsaufwand aus der Abzinsung beträgt TEUR 91 (Vj. TEUR 141). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Posten enthält Erträge aus latenten Steuern in Höhe von TEUR -66 (Vj. TEUR -66). Sonstige Angaben GewinnverwendungsvorschlagDer Vorstand des Mutterunternehmens schlägt vor, den Bilanzgewinn des Mutterunternehmens von TEUR 117.392 auf neue Rechnung vorzutragen. Außerbilanzielle Geschäfte
Die Vorteile aus den betreffenden Miet-/Pachtverträgen bestehen in der geringen Kapitalbindung bei gleichbleibenden Nutzungsmöglichkeiten. Ein weiterer Vorteil der Miet-/Pachtverträge besteht im fehlenden Vermarktungsrisiko am Ende der Miet-/Pachtzeit. Risiken sehen wir in diesen Vertragsgestaltungen aus den tatsächlichen und potentiellen Abflüssen liquider Mittel über die Vertragslaufzeit. Zu den finanziellen Auswirkungen der außerbilanziellen Geschäfte verweisen wir auf die Angaben unter sonstige finanzielle Verpflichtungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich am Bilanzstichtag auf TEUR 19.231 (Vj. TEUR 18.964). Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 5.100 (Vj. TEUR 5.298) und dem Bestell-obligo aus Investitionen in Höhe von TEUR 14.131 (Vj. TEUR 13.666). Aufsichtsrat Hans Berger (Vorsitzender), Kaufmann Prof. Hans-Robert Walbröl (stellvertretender Vorsitzender), Wirtschaftsprüfer Karolina Berger, Kauffrau Bartholomäus Kalb, Kaufmann Prof. Dr. Wolfgang Reimann, Notar a.D. Vorstand Martin Gastinger, Kaufmann Bernhard Hanis, Bauingenieur Daniel Hatzesberger, Kaufmann Klaus Höhenberger, Bauingenieur Martin Kirschner, Kaufmann Die Gesamtbezüge des Vorstands belaufen sich auf TEUR 1.237. Gesamtbezüge des Aufsichtsrats Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats belaufen sich im Berichtsjahr auf TEUR 190. Mitarbeiter Die Zahl der durchschnittlich Beschäftigten betrug:
Unter Berücksichtigung der jeweiligen Beteiligungsquoten ergibt sich ein Mitarbeiterstand von 2.839 (Vj. 2.811) Personen. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr 2022 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfung TEUR 146. Konzernverhältnisse Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen wird von der Muttergesellschaft, der Berger Holding SE, Passau, erstellt. Die Offenlegung erfolgt im Bundesanzeiger. Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264 b HGB Folgende in den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen nehmen die Befreiungen des § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264 b HGB teilweise in Anspruch:
Passau, den 2. Juni 2023 Der Vorstand Martin Gastinger Bernhard Hanis Daniel Hatzesberger Klaus Höhenberger Martin Kirschner Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2022
Konzern-Kapitalflussrechnung für 2022
Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022
*) In der Bilanz mit den Kapitalrücklagen
verrechnet.
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Berger Holding SE, Passau Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Berger Holding SE, Passau, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 2. Juni 2023 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Prof. Dr. Edenhofer, Wirtschaftsprüfer Dittus, Wirtschaftsprüferin Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2022Der Aufsichtsrat der BERGER HOLDING SE hat die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben im Berichtszeitraum wahrgenommen. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens gemäß seinen gesetzlichen Pflichten beraten und überwacht. Der Vorstand hat zu allen zustimmungspflichtigen Geschäften gemäß der Satzung sowie der Geschäftsordnung für den Vorstand die Zustimmung des Aufsichtsrats eingeholt. Die Mitglieder des Aufsichtsrats hatten stets ausreichend Gelegenheit, sich mit den vorgelegten Berichten und Beschlussvorlagen des Vorstandes kritisch auseinanderzusetzen und eigene Anregungen einzubringen. Der Aufsichtsrat ist vom Vorstand im Rahmen der Sitzungen regelmäßig über die beabsichtigte Geschäftspolitik, die Rentabilität der Gesellschaft, die Marktsituation, den Gang der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft umfassend informiert worden. Der Aufsichtsrat befasste sich laufend und eingehend mit den Unternehmensplanungen und deren Zielerreichung. Der Aufsichtsrat war somit in sämtliche Entscheidungen, die eine grundlegende Bedeutung für die BERGER HOLDING SE und ihre Tochter- und Beteiligungsgesellschaften besaßen, unmittelbar eingebunden. Die Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsrat und Vorstand verlief stets konstruktiv und war von offenen und vertrauensvollen Diskussionen geprägt. Im Berichtsjahr traten keine Interessenkonflikte von Aufsichtsrats- und Vorstandsmitgliedern auf. Der Vorstand hat Rückfragen von Mitgliedern des Aufsichtsrats, insbesondere bei Umlaufbeschlüssen, stets zufriedenstellend und ausführlich beantwortet. lm Geschäftsjahr 2022 fanden vier Sitzungen des Aufsichtsrats statt. An den Sitzungen und Abstimmungen haben sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands regelmäßig teilgenommen. Aufgrund seiner Besetzung mit fünf Mitgliedern hat der Aufsichtsrat keine Ausschüsse gebildet. Die erste Sitzung fand am 21. und 22. März 2022 statt. In dieser Sitzung wurde unter anderem über die Planzahlen für das Geschäftsjahr 2022 und die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs berichtet. ln der Bilanzsitzung am 27. und 28. Juni 2022 hat sich der Aufsichtsrat neben gesetzlich vorgeschriebenen Themen und Beschlüssen zur Vorbereitung der ordentlichen Hauptversammlung 2022 unter anderem bereits frühzeitig mit dem Investitionsbudget für das Geschäftsjahr 2023 und der Implementierung eines fakultativen Aufsichtsrats bei der BERGER Rohstoffe GmbH befasst. ln der Sitzung am 26. und 27. September 2022 berichtete der Vorstand unter anderem über den bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2022 sowie die strategische Personalpolitik und gab einen ersten Ausblick auf das Geschäftsjahr 2023. Am 28. und 29. November 2022 fand die letzte Sitzung des Aufsichtsrats innerhalb des Berichtsjahres statt. Der Vorstand berichtete im Wesentlichen über die aktuelle wirtschaftliche Lage des Konzerns und stellte die Umsatz- und Ergebnisplanung für das Geschäftsjahr 2023 vor, die so vom Aufsichtsrat beschlossen wurde. Zudem wurde der Aufsichtsrat vom Vorstand ausführlich zu den Themen Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit informiert. Des Weiteren fanden zusätzlich zu den förmlichen Sitzungen weitere Besprechungen des Aufsichtsrats, unter anderem am 25. Oktober 2022 (Strategiebesprechung), statt. Die vom Vorstand vorgelegte Unternehmens- und Investitionsplanung für das Jahr 2023 wurde vom Aufsichtsrat beschlossen. Darüber hinaus erfolgten Beschlussfassungen im schriftlichen Umlaufverfahren (4). Der Aufsichtsrat hat den Umlaufbeschlüssen jeweils einstimmig zugestimmt. Um die Kontrollfunktion des Aufsichtsrats effektiv erfüllen zu können, hat der Aufsichtsrat im Berichtszeitraum die Geschäftsleitung der wesentlichen Tochtergesellschaften im ln- und Ausland regelmäßig berichten lassen. Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss sowie der Konzernlagebericht der BERGER HOLDING SE zum 31. Dezember 2022 wurden durch den von der Hauptversammlung am 29. Juni 2022 bestellten und vom Aufsichtsrat beauftragten Abschlussprüfer, Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Nürnberg, unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Abschlussunterlagen, der Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands und der Bericht des Wirtschaftsprüfers wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig zur Einsicht ausgehändigt. Sie wurden in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 27. Juni 2023 detailliert erörtert. Der Abschlussprüfer hat an der Bilanzsitzung teilgenommen und über die Ergebnisse der Abschlussprüfung berichtet und stand dem Aufsichtsrat für ergänzende Ausführungen zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss sowie den Konzernlagebericht 2022 im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen geprüft. Er schließt sich dem Ergebnis der Abschlussprüfung an und erhebt auch nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2022 in der Bilanzsitzung am 27. Juni 2023 gebilligt. Der Jahres- und der Konzernabschluss sind damit gemäß § 172 AktG festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns hat sich der Aufsichtsrat angeschlossen. Der Vorstand hat den von ihm aufgestellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) für das Geschäftsjahr 2022 dem Aufsichtsrat unverzüglich nach der Aufstellung vorgelegt. Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung hat der Aufsichtsrat dem Abhängigkeitsbericht des Vorstands zugestimmt und keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstandes am Schluss des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erhoben. Die BERGER Gruppe hat im Geschäftsjahr 2022 erneut ein erfolgreiches Jahr erzielt. Der Aufsichtsrat dankt den Vorstandsmitgliedern, dem weiteren Management und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BERGER Gruppe für ihren tatkräftigen und loyalen Einsatz für den Erfolg der BERGER Gruppe und die im Geschäftsjahr 2022 geleistete Arbeit.
Passau, den 27.06.2023 Hans Berger, Aufsichtsratsvorsitzender |
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