Zweite JCI Holding GmbH
Same addressManagement activities of other holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Frank Peter Schieser since 1/23/2020 | Managing Director |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Johnson Controls Investment GmbHRatingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Bilanz zum 30. September 2023Aktiva
Pass
Ratingen, 26. April 2024 Peter Schieser Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023
Ratingen, 26. April 2024 Peter Schieser Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Johnson Controls Investment GmbH, Ratingen, für das Geschäftsjahr 2022/2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches gem. §§ 242 ff. und §§ 264 ff. und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG sowie des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die gesetzlichen Erleichterungen sind bei der Aufstellung des Jahresabschlusses teilweise in Anspruch genommen worden. Die Johnson Controls Investment GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB und ist beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Nummer HRB 88824 im Handelsregister eingetragen. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft läuft vom 01. Oktober bis zum 30. September des Folgejahres. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, im Wesentlichen im Anhang aufgeführt. Die Johnson Controls Investment GmbH, Ratingen, nimmt am konzerneinheitlichen Cash-Pool-Verfahren zur Liquiditätssteuerung teil. Ziel des Verfahrens ist die Ablösung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch konzerninterne Verbindlichkeiten sowie die Liquiditätssteuerung unter den verbundenen Unternehmen. Zum Bilanzstichtag 30. September 2023 war die Tyco Fire & Security Holding Germany GmbH, Ratingen, die Cash-Pool Führerin. Gesellschafter des Unternehmens Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag 2.321 (Vorjahr: TEUR 2.321). Gesellschafterin ist zu 65% die Johnson Controls Power Solutions GmbH, Ratingen, sowie zu 35% die Erste JCI Holding GmbH, Ratingen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung ist nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 246 bis 256a HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für kleine Kapitalgesellschaften gemäß § 274a HGB sowie § 42 GmbHG vorgenommen. Nach § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB waren für die Aufstellung der einzelnen Posten des Jahresabschlusses die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Diese Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden im Geschäftsjahr 2022/2023 unverändert gegenüber dem Vorjahr angewendet. Bei den Finanzanlagen werden die Anteile zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag abzulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bewertet. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft sowie die Rücklagen werden mit dem Nennbetrag ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstbuchung erfasst. Die unterjährige Buchung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Anschaffungskurs, oder dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag ausgewiesen. Es werden grundsätzlich derivative Finanzinstrumente eingesetzt, um Risiken aus Fremdwährungsumrechnung entgegenzuwirken, welche im Rahmen der laufenden Geschäftstätigkeit entstehen können. Schwebende Geschäfte oder mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen (Grundgeschäfte) werden bei Vorliegen der handelsrechtlichen Voraussetzungen zum Ausgleich gegenläufiger Wertänderungen oder Zahlungsströme aus dem Eintritt vergleichbarer Risiken mit diesen derivativen Finanzinstrumenten (Sicherungsgeschäfte) im Rahmen von Mikro- und Makro-Hedges zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Soweit die Voraussetzungen für Bewertungseinheiten mit den jeweiligen Grundgeschäften nicht erfüllt sind, erfolgt die Bilanzierung nach den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen. In dem Umfang, in dem die durch die jeweilige Bewertungseinheit gebildete Sicherungsbeziehung effektiv ist, werden die sich ausgleichenden Wertänderungen aus Grundgeschäften und Sicherungsgeschäften in der Gewinn- und Verlustrechnung im Rahmen der sog. Durchbuchungsmethode erfasst. Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragssteuersatzes von 29,825 %. Der kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs nach Saldierung aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Anteile an verbundenen Unternehmen beinhalten Finanzanlagen in Höhe von TEUR 317.324 (Vorjahr: TEUR 317.324) an der JC Import Inc., Milwaukee/Wisconsin/ USA. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen bestehen gegenüber der Johnson Controls Holding Company, Inc., Plymouth/Minnesota/USA, aus einem zum 30. Dezember 2009 in Höhe von TUSD 30.000 (TEUR 20.540) eingeräumten Darlehen, das am 21. Dezember 2022 bis zum 21. Dezember 2023 verlängert wurde. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 16.046 (Vorjahr: TEUR 16.837) enthalten im wesentlichen in Höhe von TEUR 14.502 (Vorjahr: TEUR 14.105) Forderungen aus einem kurzfristigen Darlehen inkl. Zinsen gegenüber der Erste JCI Holding GmbH, Ratingen und Zinsforderungen in Höhe von TEUR 1.545 (Vorjahr: TEUR 471) aus der Ausleihung gegenüber der Johnson Controls Holding Company, Inc., Plymouth/Minnesota/USA, sowie Forderungen aus Cash-Pool in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2.261). Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen TEUR 1.199 (Vorjahr: TEUR 1.133) und enthalten Forderungen aus Steuern vom Einkommen und Ertrag. Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 2.321 (Vorjahr: TEUR 2.321) und wird von der Erste JCI Holding GmbH, Ratingen sowie der Johnson Controls Power Solutions GmbH, Ratingen, gehalten. Die Kapitalrücklage beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 321.084 (Vorjahr: TEUR 321.084) und stammt aus Zuzahlungen der Gesellschafter gemäß § 272 Absatz 2 HGB. Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 553 (Vorjahr: TEUR 4.254) beinhalten voraussichtliche Steuerbelastungen für das Geschäftsjahr sowie Vorjahre. Die Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 2.351 (Vorjahr: TEUR 5.200) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, dargestellt durch Verbindlichkeiten aus Cash-Pool in Höhe von TEUR 1.676 (Vorjahr: TEUR 0). Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Des Weiteren bestehen weder Pfandrechte noch ähnliche Rechte. Die passiven latenten Steuern betragen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 9). IV. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft unterliegt vertraglich der gesamtschuldnerischen Mithaftung für Verbindlichkeiten des von der Tyco Fire & Security Holding Germany GmbH, Ratingen, geführten Cash-Pools der Johnson Controls Gruppe. Zum Bilanzstichtag weist das bei der Deutschen Bank AG geführte Cash-Pool Konto insgesamt einen negativen Saldo aus. Eine Inanspruchnahme ist daher derzeit unwahrscheinlich. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag 30. September 2023 bestanden keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen. 3. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte während des Geschäftsjahres 2022/2023 wie im Vorjahr keine Mitarbeiter. 4. Konzernabschluss Der Jahresabschluss des Unternehmens wird in den Konzernabschluss der Johnson Controls International plc, Cork, Irland, einbezogen. Als verbundenes Unternehmen werden entsprechend der Definition des § 271 Abs. 2 HGB alle zum Konsolidierungskreis der Johnson Controls Inc. zu rechnenden Tochter- Mutterunternehmen angesehen. Der Konzernabschluss ist erhältlich bei: Johnson Controls Inc., Attn.: Shareholder Services X-32, 5757 N. Green Bay Avenue, P.O. Box 591, Milwaukee, WI 53201 USA. Die Johnson Controls Investment GmbH nimmt die Befreiungsvorschriften zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts gemäß § 291 HGB in Anspruch und stellt daher keinen eigenen Konzernabschluss und Konzernlagebericht auf. Der nach US-GAAP aufgestellte befreiende Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Tyco International plc, Cork, Irland, wird in deutscher Sprache im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die im befreienden Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs-, und Konsolidierungsgrundsätze nach US-GAAP weichen von denen nach deutschem Recht (HGB) wie folgt ab: Grundsätzlich unterscheidet sich die Rechnungslegung nach US-Rechnungslegung (US-GAAP) von der nach dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) in der verfolgten Zielsetzung. Während US-GAAP in erster Linie auf die Versorgung der Investoren mit entscheidungsnützlichen Informationen abstellt, ist die HGB-Rechnungslegung von einer stärkeren Betonung des Gläubigerschutzes und Vorsichtsprinzips geprägt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten Nach HGB werden die kurzfristigen (<1 Jahr) Fremdwährungsforderungen und verbindlichkeiten zum Bilanzstichtagskurs bewertet. Die langfristigen (>1 Jahr) Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden dagegen zum Anschaffungskurs oder dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag ausgewiesen. Nach US-GAAP werden alle Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zum Bilanzstichtagskurs bewertet. Rückstellungen Langfristige (>1 Jahr) Rückstellungen werden nach HGB unter Zugrundelegung eines von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatzes, nach US-GAAP unter Zugrundelegung eines marktüblichen Zinssatzes, bilanziert. Derivative Finanzinstrumente Nach HGB erfolgt die Bewertung unter Berücksichtigung des Anschaffungskosten-, Realisations- und Imparitätsprinzips. Im Gegensatz dazu sind nach US-GAAP alle originären und derivativen Finanzinstrumente stets mit dem Marktwert anzusetzen. Latente Steuern Latente Steuern nach HGB sind - mit Inkrafttreten des BilMoG - seit dem Geschäftsjahr 2010/11 für temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten zu ermitteln (sog. Temporary-Konzept). Während für passive latente Steuern eine Ansatzpflicht besteht, sieht die Neuregelung weiterhin ein Aktivierungswahlrecht (§ 274 Abs. 1 Satz 2 HGB) für aktive Steuerlatenzen vor. Des Weiteren können aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge gebildet werden, sofern deren Nutzung innerhalb der nächsten fünf Geschäftsjahre erwartet werden kann. Für Zwecke der Bewertung sind die unternehmensindividuellen Steuersätze anzuwenden, die wahrscheinlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen gültig sind. Sofern die individuellen Steuersätze im Zeitpunkt der Umkehrung nicht bekannt sind, sind die am Bilanzstichtag gültigen individuellen Steuersätze zu verwenden. Nach US-GAAP besteht eine Ansatzpflicht für latente Steuern auf alle temporären Differenzen zwischen den Wertansätzen nach US-GAAP und nach Steuerrecht, (sogenanntes Temporary-Konzept). Daneben sind auch aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge zu bilanzieren. Latente Steueransprüche und -schulden sind mit den Ertragsteuersätzen zu bewerten, die zum Zeitpunkt der Realisierung der temporären Differenz bzw. bei Nutzung des Verlustvortrags voraussichtlich Gültigkeit erlangen. Der Buchwert eines latenten Steueranspruchs ist zu jedem Bilanzstichtag auf seine Werthaltigkeit zu überprüfen. 5. Geschäftsführung Während des Geschäftsjahres vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und bis zur Erstellung des Jahresabschlusses war als Geschäftsführer bestellt:
Ratingen, den 26. April 2024 Johnson Controls Investment GmbH Die Geschäftsführung Peter Schieser |
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