Master Data

Registry
Register court Stuttgart HRB 759980
Registered
2/22/2017
Industry
Manufacture of metal forming machineryManufacture of machinery for metallurgyManufacture of machine tools for working other hard materials
Purpose
Entwicklung, Fertigung und der Vertrieb von CNC-Bearbeitungszentren, Fräs-Drehmaschinen und Portalmaschinen und alle damit zusammenhängenden Serviceleistungen

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Po-Ju Shih
since 4/21/2022
Managing Director

Beneficial Owners
Beta

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
Anderson Industrial Corp.
100.00%

Shareholders
Beta

Name
Location
Share
Anderson Europe GmbH
Germany
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

MATEC GmbH

Köngen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

MATEC GMBH, KÖNGEN

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Geschäftstätigkeit und Unternehmensstruktur

Die MATEC GmbH entwickelt, fertigt und vertreibt CNC-Bearbeitungszentren im 3- bis 6-Achs-Bereich sowie Fräs-Drehzentren und Portalmaschinen.

Das MATEC-Maschinenkonzept umfasst sowohl Standardmaschinen als auch innovative kundenspezifischen Lösungen, für die auf Basis des MATEC-Modularsystems nahezu alle Kundenwünsche in der spanabhebenden Fertigung realisiert werden können.

Die MATEC GmbH vertreibt ihre Maschinen weltweit, wobei die wichtigste Absatzregion Europa ist.

Das flächendeckende Vertriebsnetz umfasst eigene Vertriebsmitarbeiter, Handelsvertretungen und Händler. Auch im Service ist das Unternehmen flächendeckend über ein Servicenetzwerk mit eigenen Servicemitarbeitern oder über Händler aufgestellt, die den Service vor Ort in den Regionen übernehmen.

Alleinige Gesellschafterin des Unternehmens ist die Anderson Europe GmbH in Detmold.

Diese wiederum ist 100%ige Tochter der Anderson Industrial Corporation in Taiwan.

2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Nach dem coronabedingt starken Vorjahreseinbruch erholte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2021 zunehmend. Allerdings fiel die Belebung deutlich schwächer aus, als erwartet. Denn während das ifo-Institut Ende 2020 noch ein preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt BIP von 4,2 % prognostizierte, wuchs dieses nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2021 nur um 2,7 %.

Grund für die langsamere Erholung an den Märkten war das wechselnde Infektionsgeschehen mit Coronawellen zu Jahresanfang und -ende, verbunden mit allgemeinen Lockdowns. Erschwerend kamen zum Teil erhebliche Liefer- und Materialengpässe bei Rohmaterialien und Vorprodukten hinzu sowie wiederkehrende Preissteigerungen, welche sich negativ auf viele Bereiche der Industrie auswirkten und die Umsatzerwartungen dämpften.

3. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Mit einer Steigerung von real 32 % im Vergleich zum Vorjahr, entwickelten sich die Auftragseingänge im deutschen Maschinenbau 2021, ausgesprochen positiv, so der VDMA. Besonders deutlich fiel diese Steigerung im Bereich Werkzeugmaschinen mit 56 % gegenüber den Zahlen des Vorjahres aus.

Nach Angaben des VDMA steigerten sich die Umsätze im deutschen Maschinenbau um real 7,6 % gegenüber dem Vorjahr. Schwer zu schaffen machten der Branche indes Lieferengpässe in verschiedenen Bereichen sowie Preissteigerungen bei Zulieferteilen. Diese Entwicklung hatte eine Dämpfung der Umsatzerwartungen in vielen Unternehmen zur Folge.

4. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Umsatzerlöse bewegten sich mit 19,7 Mio. EUR (Vorjahr 19,7 Mio. EUR) auf Vorjahresniveau.

Die Maschinenumsätze fielen 2021 mit 11,7 Mio. EUR gegenüber 12,4 Mio. EUR im Vorjahr etwas schwächer aus. Demgegenüber konnte das Servicegeschäft mit 8,0 Mio. EUR gegenüber 7,2 Mio. EUR im Vorjahr gesteigert werden.

Gedämpft wurden die Umsatzerwartungen im Unternehmen im Geschäftsjahr 2021 durch die andauernden Auswirkungen der Coronakrise und durch z. T. erhebliche Lieferengpässe und Preissteigerungen seitens der Zulieferer, die wir nicht vollumfänglich kompensieren konnten.

Der Gesamtauftragseingang im zurückliegenden Geschäftsjahr 2021 betrug 27,1 Mio. EUR gegenüber 17,7 Mio. EUR im Jahr 2020. Dies entspricht einer Steigerung von 53 % und liegt damit im Branchenvergleich über den Daten für den deutschen Maschinenbau mit 32 % und nur leicht unter dem Niveau der Werkzeugmaschinenbranche mit 56 %. Damit gibt die Auftragslage für 2022 Anlass zu vorsichtigem Optimismus.

Im Bereich Maschinen betrugen die Auftragseingänge der MATEC GmbH 2021 19,5 Mio. EUR, gegenüber 10,5 Mio. EUR im Jahr 2020, was einer Steigerung von 85 % im Bereich Maschinen entspricht.

5. Vertrieb/Marketing

Bestehende Vertriebsstrukturen sowie das Marketingkonzept wurden 2021 unverändert weitergeführt.

Pandemiebedingt fanden 2021 keine Messen statt, auf denen sich das Unternehmen präsentieren konnte.

Die MATEC Schweiz AG, wurde am 28. Mai 2021 in Zürich gegründet und nahm das operative Geschäft zum 1. September 2021 auf. Sitz der Gesellschaft ist CH-6330 Cham. Die Gesellschaft mit eigenem Vertrieb und Service soll den wichtigen DACH-Markt noch intensiver bearbeiten.

Mit der Erstellung eines umfangreichen Print- und Onlinekataloges wurden Kunden weltweit gezielt angesprochen und die erweiterte Produktpalette beworben. Die Resonanz auf diese Initiative war durchweg positiv und wir gehen davon aus, dass sich diese Maßnahme auch in den Erwartungen für 2022 und 2023 weiter positiv niederschlägt.

6. Mitarbeiter

Zum Jahresende 2021 beschäftigte das Unternehmen 113 Mitarbeiter und 16 Auszubildende.

7. Investitionen

Im Bereich Investitionen wurden 2021 nur Ersatzinvestitionen vorgenommen. Anfang 2022 wurde in ein neues ERP-System investiert. Für 2023 sind keine weiteren Investitionen geplant.

8. Entwicklung

Unser Maschinenprogramm und das zugrundeliegende Baukastensystem werden ständig weiterentwickelt und verbessert.

Die im "Corona-Jahr 2020" begonnenen Entwicklungsprojekte wurden 2021 weitergeführt.

Dazu zählen ein Förderprojekt mit einer Universität im Bereich Automobilindustrie zur Gewichtsreduzierung und damit Senkung des CO 2-Ausstosses von Fahrzeugen.

Im Rahmen eines weiteren Förderprojektes wurde der Energieverbrauch der wichtigsten Maschinenkomponenten betrachtet, mit dem Ziel, die Energieeffizienz der MATEC-Bearbeitungszentren zu verbessern.

Zusätzlich zu den aufgeführten Projekten wurden mehrere Baureihen sowohl im High-End als auch Standardbereich auf die veränderten Bedürfnisse des Marktes zugeschnitten und erweitert.

Den Fokus bei Entwicklungsprojekten richten wir aktuell gezielt auf den Bereich Automation und die Erweiterung unserer Portalbaureihe auf ein Automationskonzept mit Palettenwechsler.

II. DARSTELLUNG DER LAGE

Das Jahr 2021 war für die MATEC GmbH, wie auch für die Branche und die Wirtschaft im Allgemeinen, weiter durch die Pandemie geprägt. Materialknappheit und Lieferengpässe in Kombination mit langen Durchlaufzeiten hemmten die Produktion.

Der Gesamtumsatz 2021 bewegte sich daher mit 19,7 Mio. EUR auf gleichem Niveau wie 2020.

Gleichzeitig stieg jedoch die Investitionsbereitschaft der Kunden merklich und die Auftragseingänge für Maschinen konnten 2021 mit 19,5 Mio. EUR um 85 % gegenüber 10,5 Mio. EUR im Pandemiejahr 2020 gesteigert werden.

Der Gesamtauftragseingang 2021 betrug 27,1 Mio. EUR gegenüber 17,7 Mio. EUR im Vorjahr.

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von 9,2 Mio. EUR um 191 TEUR auf 9,4 Mio. EUR.

Auf der Aktivseite entfallen auf das Anlagevermögen 332 TEUR / 3,5 % (Vorjahr 395 TEUR / 4,3 %), auf das Umlaufvermögen 8,7 Mio. EUR / 92,4 % (Vorjahr 8,5 Mio. EUR / 92,3 %), auf die Rechnungsabgrenzung 100 TEUR / 1,1 % (Vorjahr 69 TEUR / 0,7 %) sowie auf latente Steuern 280 TEUR / 3,0 % (Vorjahr 250 TEUR / 2,7 %) der Bilanzsumme.

Die Erhöhung der Bilanzsumme auf der Aktivseite ist hauptsächlich auf die Zunahme der Vorräte um 885 TEUR von 4,3 Mio. EUR auf 5,2 Mio. EUR zurückzuführen. Es erfolgte eine Zunahme der Vorräte über das gesamte Geschäftsjahr 2021, was in der Verbesserung der Auftragslage im Maschinen- sowie im Servicebereich begründet liegt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich im Vergleich zu 2020 um 410 TEUR. Die liquiden Mittel sind im Berichtsjahr gesunken und betragen nun 650 TEUR.

Auf der Passivseite entfallen auf die Bilanzsumme das Eigenkapital mit 5,4 Mio. EUR / 57,3 % (Vorjahr 5,8 Mio. EUR / 63,2 %) auf die Rückstellungen 1,0 Mio. EUR / 10,7 % (Vorjahr 844 TEUR / 9,2 %) und auf die Verbindlichkeiten 3,0 Mio. EUR / 32,0 % (Vorjahr 2,5 Mio. EUR / 27,6 %).

Auf der Passivseite führte der festgestellte Jahresverlust zu einer Verringerung des Eigenkapitals um 435 TEUR auf 5,4 Mio. EUR im Berichtsjahr. Die Zunahme im Bereich der Rückstellungen um 159 TEUR resultiert zum einen aus höheren Rückstellungen für ausstehende Arbeiten und zum anderen aus höheren Rückstellungen im Personalbereich. Begründet durch die Zunahme der Vorräte sind die Verbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr um 467 TEUR gestiegen.

2. Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist insbesondere aufgrund des Aufbaus des working capitals negativ. Die Entwicklung des Cashflows aus der Investitionstätigkeit resultiert aus der Neugründung einer Tochtergesellschaft in der Schweiz. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist im Wesentlichen durch die Tilgung des Darlehens bei der Commerzbank Aktiengesellschaft geprägt. Leicht kompensierend wirken sich die Inanspruchnahmen der Kontokorrentkredite bei der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen und Commerzbank Aktiengesellschaf aus.

Die Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit ist oberste Prioität. Wesentliche Voraussetzungen dafür sind die Stabilisierung der Umsatzerlöse in der Maschinenfertigung, die Umsetzung von geplanten Einsparungen im Personalbereich sowie die notwendige Finanzierungshilfe seitens des Gesellschafters bzw. etwaiger Dritter / Banken. Sowohl die Fremd- als auch Eigenfinanzierung ist vollumfänglich ausgeschöpft.

Bankenfinanzierung

Die Gesellschaft hat eine Sicherheiten-Poolvereinbarung mit der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen (Poolführerin) und der Commerzbank Aktiengesellschaft geschlossen. Die Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen hat der Gesellschaft einen Kreditrahmen in Höhe von 500 TEUR zur Verfügung gestellt. Die Commerzbank Aktiengesellschaft hat der Gesellschaft einen Kreditrahmen in Höhe von 500 TEUR zur Verfügung gestellt, der zum Stichtag in Höhe von 131 TEUR als Kontokorrentkreditin Anspruch genommen worden ist. Daneben hat die Commerzbank Aktiengesellschaft der Gesellschaft einen Kreditrahmen in Höhe von 500 TEUR zur Verfügung gestellt, der zum Stichtag in Höhe von 133 TEUR als Kontokorrentkreditin Anspruch genommen worden ist. Dieser Vertrag wurde auf unbestimmte Zeit geschlossen. Jede Bank ist berechtigt, diese Vereinbarung zum Ende eines Kalendervierteljahres zu kündigen - erstmals zum 31. Dezember 2020.

Daneben besteht ein Avalkredit-Rahmenvertrag mit der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen in Höhe von 1,5 Mio EUR. Der Vertrag wurde auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Für jede Inanspruchnahme des Aval-Rahmenkreditvertrages wird eine 30 %-ige Guthabenhinterlegung auf dem Geldmarktkonto vereinbart. Zum Stichtag besteht ein offener Aval-Kreditrahmen in Höhe von 851 TEUR.

Darüber hinaus wurde der Vertrag über einen Kreditrahmen mit der Commerzbank Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, neu verhandelt. Der Kreditrahmen beträgt 1,4 Mio. EUR und kann von der Gesellschaft wahlweise als Aval und Importakkreditiv in Anspruch genommen werden. Dieser Kreditvertrag hat eine Laufzeit bis 12. Juli 2023. Zum Stichtag besteht ein offener Aval-Kreditrahmen in Höhe von 267 TEUR.

Konzernfinanzierung

Mit Datum vom 24. Mai 2022 hat die Gesellschaft einen Darlehensvertrag mit Anderson Industrial Corp. in Höhe von 1,0 Mio. EUR abgeschlossen und wirtschaftlich damit das auslaufende Darlehen in Höhe von insgesamt 1,0 Mio. EUR prolongiert. Dieser Darlehensvertrag hat eine Laufzeit bis 24. Mai 2023.

Mit Datum vom 15. Februar 2022 hat die Anderson Industrial Corp. von der Gesellschaft Maschinen im Wert von 850 TEUR bestellt und diesbezüglich eine Anzahlungsrechnung in Höhe des Kaufpreises gestellt.

Mit Datum vom 16. August 2022 hat Anderson Taiwan eine weitere Maschine in Höhe von 1 Mio. Euro bestellt. Die Anzahlung in Höhe des Kaufpreises hat die Gesellschaft am 25. August 2022 erhalten.

Insofern konnte der im Zuge der verschlechterten Ertragslage angespannten Liquiditätslage durch die Unterstützung des Mutterunternehmens begegnet werden. Vor dem Hintergrund der Planung für das laufende und das folgende Geschäftsjahr und unter der Prämisse, dass keine einschneidenden wirtschaftlichen Verwerfungen eintreten, sind insoweit ausreichen Maßnahmen ergriffen worden, um die weitere Finanzierung der Gesellschaft zu gewährleisten.

3. Ertragslage

Die Maschinenumsätze konnten gegenüber dem Vorjahr nicht gesteigert werden und blieben mit einem Rückgang von 769 TEUR (-6 %) auf 11,7 Mio. EUR im Vergleich zu 2020 hinter den Erwartungen zurück. Die Umsätze im Servicebereich zeigten sich jedoch verbessert und stiegen um 808 TEUR (+11 %) auf 8,0 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr. Der Gesamtumsatz im Jahr 2021 zeigte sich um 40 TEUR (+0,2%) auf 19,7 Mio. EUR nur leicht verbessert.

Die Gesamtleistung erhöhte sich von 17,4 Mio. EUR im Vorjahr auf 20,6 Mio. EUR im Berichtsjahr. Darin sind Bestandsveränderungen von +923 TEUR enthalten, die aus der Erhöhung von in der Produktion befindlichen Erzeugnissen resultieren.

Der Rohertrag I oder DB I (Gesamtleistung - Materialaufwand) stieg von 7,9 Mio. EUR im Vorjahr auf nunmehr 8,7 Mio. EUR, was einen Anstieg von 9,1 % bedeutet. Jedoch ging der prozentuale Anteil des Rohertrages I bezogen auf die Gesamtleistung von 46 % im Vorjahr auf 42 % im Berichtsjahr zurück. Das bedeutet, die Materialaufwandsquote stieg von 54 % im Geschäftsjahr 2020 auf 58 % im Berichtsjahr 2021. Wesentlicher Grund hierfür ist der Anstieg der Rohstoffpreise im Allgemeinen. Außerdem konnten die Preissteigerungen vor allem im Maschinenbereich nicht in gleicher Weise an unsere Kunden weitergegeben werden.

Der Rohertrag II oder DB II (Gesamtleistung - Materialaufwand - Personalaufwand) verbesserte sich mit 2,0 Mio. EUR gegenüber den 1,6 Mio. EUR des Vorjahres um 25 %. Maßnahmen zur Senkung der Personalkosten wie Kurzarbeit und Gehaltsverzicht auf Führungsebene wurden auch 2021 durchgeführt. Die Personalaufwandsquote sank von 37 % im Vorjahr auf 33 % im Berichtsjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 206 TEUR auf 2,4 Mio. EUR erhöht. Prozentual sind die betrieblichen Aufwendungen um 9,3 % gestiegen. Hier gab es Anstiege im Bereich der direkt umsatzabhängigen Kosten (Kosten der Warenabgabe) wie auch bei weiteren Kostengruppen (Raumkosten, Werbe- und Reisekosten).

Unter Berücksichtigung der Abschreibungen und des Zinsaufwandes ergibt sich für das Geschäftsjahr 2021 ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von -465 TEUR (Vorjahr -570 TEUR). Durch Steuererträge in Höhe von 30 TEUR ergibt sich das Jahresergebnis von -435 TEUR (Vorjahr -410 TEUR).

Die Ertragslage im Geschäftsjahr 2021 entwickelte sich aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise erwartungsgemäß nicht zufriedenstellend.

III. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

1. Risiken

Ertragsrisiken ergeben sich für das Unternehmen, wie auch für die Branche im Allgemeinen, aus der weiteren Dynamik der Folgen der Corona-Krise sowie aus den wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Krieges. Bestehende Schwierigkeiten wie Materialverknappung, Unsicherheit in den Lieferketten sowie Preissteigerungen bei Vorprodukten, die bereits 2021 die wirtschaftliche Entwicklung verlangsamt haben, haben sich mit Ausbruch des Krieges noch verschärft. Hinzu kommen Preissteigerungen bei Energie und mangelnde Versorgungssicherheit.

Im Unternehmen besteht dazu ein umfassendes Kontroll- und Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung, um Risiken frühzeitig zu identifizieren und zu bewerten. Ergänzend dazu unterhält MATEC ein umfangreiches Berichtswesen an die Konzernmutter, im Rahmen dessen, neben den wirtschaftlichen Daten, auch KPIs in den verschiedenen Bereichen ermittelt und laufend an neue Erkenntnisse angepasst werden.

Durch die breitgefächerte Produktpalette des Unternehmens, die Kunden aus einem breiten wirtschaftlichen Umfeld und nahezu allen Branchen anspricht, können konjunkturell bedingte Ertragsrisiken abgefedert werden.

Beschaffungsrisiken begegnet MATEC durch bestehende Rahmenverträge mit den wichtigsten Zulieferern, welche dem Unternehmen eine termingerechte Versorgung zu günstigen Konditionen sichern.

Ertragsrisiken aufgrund von Beschaffungsrisiken werden durch die frühzeitige und sorgfältige Projektplanung in enger Abstimmung mit dem Kunden und den Zulieferern minimiert. Zu diesem Zweck hat MATEC ein umfassendes Zeit- und Kostenmanagement implementiert, welches ständig kontrolliert und bei Bedarf anpasst wird.

Mögliche Beschaffungsrisiken sehen wir daher im Geschäftsjahr 2022 und darüber hinaus nicht.

Durch ein ausgewogenes Verhältnis von Standardmaschinen- und Projektgeschäft sind Risiken in der Kosten- und Ressourcenplanung weitestgehend minimiert.

Das MATEC-Baukastensystem umfasst eine Vielzahl an bereits konstruktiv ausgearbeiteten Lösungen im Standard- wie im kundenspezifischen Bereich. Diese sind leicht konfigurierbar und preislich klar kalkulierbar. Dadurch sind Risiken in der Preisfindung, Materialbeschaffung, Organisation und Bereitstellung von Ressourcen weitestgehend ausgeschlossen.

Die Kapazitäten der MATEC, hier insbesondere Produktionsfläche und Personalkapazitäten, sind aus Sicht der Erwartungen für das Geschäftsjahre 2022 und darüber hinaus ausreichend und werden zukünftig entsprechend der Geschäftsentwicklung angepasst.

Vielfältige Kundendienstleistungen und ein hoher qualitativer Standard im Service sind stets ein wichtiger ergänzender Faktor zum Maschinengeschäft. Maschinenwartungen und das Retrofit-Geschäft ermöglichen es dem Unternehmen zusätzlich, auf konjunkturelle Schwankungen in der Investitionsbereitschaft der Kunden in Neumaschinen zu reagieren und damit Risiken abzufedern.

Die genannten Faktoren schwächen eventuelle Risiken für das Unternehmen ab und setzen es in die Lage, allgemeinen Nachfrage- und Kapazitätsschwankungen sowie der erwarteten vorsichtigen Wiederbelebung des Marktes nach der Krise flexibel zu begegnen.

2. Chancen

Angesichts der beschriebenen Risiken gibt es für das Unternehmen auch Chancen, um sich am Markt weiterzuentwickeln. MATEC spricht mit seinen Maschinenkonzepten eine große Bandbreite von unterschiedlichen Branchen an.

Eine Chance für das Unternehmen sehen wir in der Flexibilität des MATEC-Baukastensystems, welches nahezu alle Kundenwünsche durch innovative Lösungen abdecken kann. Neuentwicklungen auf Basis dieses Baukastensystems und vorhandener Technik ermöglichen es dem Unternehmen, Chancen am Markt zu ergreifen.

Wir arbeiten weiter gezielt an Konzepten zur Automatisierung unserer Maschinen mittels Roboter- und Palettensystemen. Portalmaschinen erweitern unsere Produktpalette in diesem Bereich auch bei den Großmaschinen.

Weiterhin nutzen wir die Möglichkeit, mit kurzfristig lieferbaren Standardmaschinen flexibel auf die Nachfrage am Markt zu reagieren.

Weitere Chancen ergeben sich für das Unternehmen auf der erstmals nach pandemiebedingter Pause wieder stattfindenden Messe AMB in Stuttgart. Unsere Erwartungen, unsere Neuentwicklungen wieder einem großen Publikum mit Kaufinteresse vorstellen zu können, sind groß.

IV. PROGNOSEBERICHT

Die wirtschaftlichen Aussichten und Prognosen zum Jahresende 2021 waren branchenweit positiv. Trotz des Ausbruchs des Ukrainekrieges im Februar 2022 konnte die MATEC GmbH im 1. Quartal 2022 einen Auftragseingang von € 4,4 Mio. erzielen, der gegenüber dem Vorjahresquartal 2021 mit € 2,4 Mio. um 83 % gesteigert werden konnte.

Diese Entwicklung deckt sich mit den Angaben des Branchenverbandes VDW, der einen Anstieg der Auftragseingänge in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie von 44 % im ersten Quartal 2022 vermeldet hat.

Mit Beginn des 2. Quartals 2022 und Ausbruch des Krieges in der Ukraine begannen sich die Aussichten in der deutschen Wirtschaft einzutrüben.

Die Folgen der Corona-Krise wie Lieferengpässe, Materialknappheit und Preissteigerungen haben sich durch den Ausbruch des Ukraine-Krieges noch verschärft. Hinzugekommen sind Unsicherheiten im Energiesektor im Bereich Versorgung sowie hohe Preissteigerungen. Diese Faktoren in Verbindung mit einer wachsenden Inflationsrate bremsen die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland weiter.

Bei den konjunkturellen Erwartungen unterscheiden sich daher die Aussagen führender Wirtschaftsbeteiligter deutlich. Das ifo-Institut erwartet für 2022 einen Anstieg des BIP von 2,5 % und für 2023 von 3,7 %, während die Bundesbank von einem Anstieg von 1,9 % für 2022 und 2,4 % für 2023 ausgeht. Vorhersagen hängen damit wesentlich von der weiteren Entwicklung des Ukraine-Krieges und der damit verbundenen Folgen für die deutsche Wirtschaft ab.

Führende Wirtschaftsinstitute prognostizieren die für 2022 erwartete Erholung der deutschen Wirtschaft nach der Corona-Krise aufgrund des Kriegsausbruches und seiner Folgen nun erst für das Jahr 2023.

Die genannten Faktoren werden auch den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2022 der MATEC GmbH beeinflussen. Voraussetzung für eine steigende Investitionsbereitschaft der Unternehmen ist das Vertrauen der Wirtschaft in eine erfolgreiche und baldige Bewältigung der Folgen des Ukraine-Krieges und eine Senkung der Inflation.

Wir rechnen für 2022 mit einem Gesamtumsatz von 25,2 Mio. EUR. Dabei entfallen 17,1 Mio. EUR auf den Verkauf von Maschinen und 8,1 Mio. EUR auf das Servicegeschäft. Dies entspricht einer Steigerung des Gesamtumsatzes von 28 % gegenüber 19,7 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2021. Hinsichtlich des Jahresergebnisses 2022 gehen wir von einem Jahrefehlbetrag zwischen 0,5 und 0,6 Mio. EUR aus. Ab 2023 rechnen wir damit, dass wir wieder postive Jahresergebnisse erzielen.

Voraussetzung für diese Entwicklung sind, dass sich keine weiteren negativen Auswirkungen aus dem Ukraine-Krieg und den nachfolgenden wirtschaftlichen Verwerfungen (Lieferengpässe, Inflationstendenzen, Energiepreisentwicklunen etc.) ergeben. Zur Erreichung unser geplanten wirtschaftlichen Entwicklung und zur Aufrechterhaltung einer positiven Finanzlage sind insoweit die Stabilisierung der Umsatzerlöse sowie die weitere finanzielle Unterstützung unserer Muttergesellschaft erforderlich.

Bei einer positiven Entwicklung der geopolitischen Lage ist angesichts vielversprechender Projekte, die bei unseren Kunden zur Entscheidung anstehen, mit einer Steigerung der Auftragseingänge im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres zu rechnen, traditionell auch mit einem guten Auftragseingang im 4. Quartal 2022.

Für 2023 gehen wir von einem gegenüber dem laufenden Geschäftsjahr verbesserten Geschäftsverlauf aus.

 

Köngen, den 20. Oktober 2022

Thomas Kuhn

Po-Ju Shih als Vertreter der MATEC GmbH

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021

MATEC GMBH, KÖNGEN

AKTIVA

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 332.333,23 394.974,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 34.730,00 103.920,00
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.397,00 10.587,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 13.333,00 93.333,00
II. Sachanlagen 251.013,00 291.054,00
1. Technische Anlagen und Maschinen 1,00 1,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 251.012,00 291.053,00
III. Finanzanlagen 46.590,23 0,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 46.590,23 0,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 8.705.686,81 8.513.897,25
I. Vorräte 5.224.683,73 4.340.027,94
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.831.434,07 3.011.049,02
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 649.569,01 1.162.820,29
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 99.897,08 68.530,70
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 280.000,00 250.000,00
  9.417.917,12 9.227.401,95

PASSIVA

   
31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. EIGENKAPITAL 5.400.974,01 5.835.714,04
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 4.575.000,00 4.575.000,00
III. Gewinnvortrag 1.235.714,04 1.645.703,62
IV. Jahresfehlbetrag -434.740,03 -409.989,58
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.003.239,61 844.430,22
C. VERBINDLICHKEITEN 3.013.703,50 2.547.257,69
  9.417.917,12 9.227.401,95

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

2021
EUR
2020
EUR
1. Rohergebnis 8.957.441,86 8.318.494,83
2. Personalaufwand -6.739.931,01 -6.408.430,47
a) Löhne und Gehälter -5.612.281,16 -5.350.975,56
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.127.649,85 -1.057.454,91
- davon für Altersversorgung: EUR 19.138,02 (Vorjahr: EUR 18.805,54)    
3. Abschreibungen -186.124,73 -189.767,18
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.412.348,64 -2.206.306,90
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -72.335,77 -73.848,16
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 24.794,51 (Vorjahr: EUR 24.726,03)    
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 30.000,00 160.000,00
7. Ergebnis nach Steuern -423.298,29 -399.857,88
8. Sonstige Steuern -11.441,74 -10.131,70
9. Jahresfehlbetrag -434.740,03 -409.989,58

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

MATEC GMBH, KÖNGEN

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die MATEC GMBH hat ihren Sitz in Köngen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 759980 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft erfüllt die Merkmale einer mittelgroßen Gesellschaft gemäß § 267 HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter den Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

B. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

B.1 Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Das bewegliche Sachanlagevermögen wird im Zugangsjahr zeitanteilig abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter werden die Abschreibungserleichterungen nach § 6 Abs. 2 und 2a EStG in Anspruch genommen. Die Nutzungsdauer des Anlagevermögens orientiert sich an der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, ggfs. in Anlehnung an die allgemeinen steuerlichen Abschreibungstabellen.

Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird entsprechend seiner geschätzten Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Diese Nutzungsdauerschätzung ist durch die Vergleichswerte aus anderen Unternehmen und internen Aufzeichnungen begründet.

B.2 Finanzanlagen

Unter den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert.

B.3 Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt worden.

Die unfertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet; diese umfassen die Material- und Lohneinzelkosten zuzüglich Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen. Zinsen für Fremdkapital sowie die Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Bewertung erfolgte unter Berücksichtigung des Grundsatzes der verlustfreien Bewertung.

B.4 Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

B.5 Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

B.6 Rechnungsabgrenzungsposten

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die erst nach dem Bilanzstichtag aufwandswirksam werden.

B.7 Aktive latente Steuern

Aktive latente Steuern werden bei Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen und für steuerliche Verlustvorträge gebildet, soweit die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen.

B.8 Rückstellungen

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Die zu erwartenden Preis- und Kostensteigerungen wurden in die Bewertung einbezogen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf Basis des von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatzes abgezinst.

B.9 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ

C.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Etwaige Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB (Finanzanlagen) unterbleiben, da sie vorliegend für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kapitalgesellschaft nach § 264 Abs. 2 von untergeordneter Bedeutung sind, vgl. § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 HGB.

C.2 Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich ausschließlich um solche aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 65 TEUR (Vorjahr: 14 TEUR).

C.3 Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt 25 TEUR und ist voll eingezahlt.

Für die Ausschüttung gesperrt i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB sind Beträge in Höhe von 280 TEUR. Davon entfallen auf die Aktivierung latenter Steuern 280 TEUR.

C.4 Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (Resturlaub, Überstunden) sowie Gewährleistungsrückstellungen, Personalrückstellungen und Rückstellungen für ausstehende Restarbeiten.

C.5 Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen 1.964 TEUR (Vj. 1.533).

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen 1.049 (Vj. 1.015).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 264 TEUR (Vj. 500 TEUR)

Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 21 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind über Negativ- und Gleichbehandlungserklärungen bezüglich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der Gesellschaft besichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 117 TEUR (Vorjahr: 342 TEUR) enthalten.

C.6 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen derzeit sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 1.915 TEUR aus Miet- und Leasingverträgen, davon 1.364 TEUR gegenüber verbundenen Unternehmen. Ferner bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Bestellobligo in Höhe von 4.083 TEUR.

D. SONSTIGE ANGABEN

D.1 Anzahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten eigenen Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) betrug im Berichtsjahr 122.

2021
Angestellte 44
Gewerbliche Arbeitnehmer 78
Gesamt 122

D.2 Organmitglieder

Geschäftsführer im Berichtsjahr waren bzw. sind:

Herr Thomas Kuhn, Reichenbach an der Fils, Geschäftsführer der Matec GmbH

Frau Yi-Hsien Huang, New Taipei City / Taiwan, Ort, Geschäftsführerin der Matec GmbH (bis zum 31. Dezember 2021)

Herr Po-Ju Shih, New Taipei City / Taiwan, Ort, Geschäftsführer der Matec GmbH (ab dem 1. Januar 2022)

Herrn Kuhn wurde Einzelvertretungsbefugnis erteilt.

D.3 Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Anderson Europe GmbH, Detmold, die den Konzernabschluss für den kleinsten Teil von Unternehmen aufstellt, und in den Konzernabschluss der Anderson Industrial Corporation, Taipei/Taiwan, die den Konzernabschluss für den größten Teil von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Anderson Industrial Corporation wird bei der Taiwan Stock Exchange offengelegt.

D.4 Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den ausgewiesenen Jahresfehlbetrag in Höhe von 434.740,03 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

D.5 Nachtragsbericht

Aufgrund der weltwirtschaftlichen und politischen Einflüsse sowie aufgrund der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie sind Prognosen zur Entwicklung der Branche im Allgemeinen und der Gesellschaft im Besonderen für 2022 und 2023 schwierig. Darüber hinaus sind die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen, gerade in Bezug auf den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sowie die weltweit herrschende Lieferkettenengpässe und in der Folge auch die Auswirkungen für unsere Kunden noch nicht absehbar. Insofern könnte sich auch für unser Unternehmen negative Auswirkungen ergeben. Im Einzelnen verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht.

 

Köngen, den 20. Oktober 2022

Thomas Kuhn

Po-Ju Shih

als Vertreter der MATEC GmbH

Der Jahresabschluss wurde am 16. Dezember 2022 festgestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2021
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 59.575,57 17.151,67 0,00 76.727,24
2. Geschäfts- oder Firmenwert 400.000,00 0,00 0,00 400.000,00
  459.575,57 17.151,67 0,00 476.727,24
II. SACHANLAGEN        
1. Technische Anlagen und Maschinen 6.431,06 0,00 0,00 6.431,06
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 560.456,77 59.742,06 0,00 620.198,83
  566.887,83 59.742,06 0,00 626.629,89
III. FINANZANLAGEN        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 128.002,05 0,00 0,00 128.002,05
Beteiligungen 0,00 46.590,23 0,00 46.590,23
  128.002,05 46.590,23 0,00 174.592,28
  1.154.465,45 123.483,96 0,00 1.277.949,41
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2021
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 48.988,57 6.341,67 0,00 55.330,24
2. Geschäfts- oder Firmenwert 306.667,00 80.000,00 0,00 386.667,00
  355.655,57 86.341,67 0,00 441.997,24
II. SACHANLAGEN        
1. Technische Anlagen und Maschinen 6.430,06 0,00 0,00 6.430,06
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 269.403,77 99.783,06 0,00 369.186,83
  275.833,83 99.783,06 0,00 375.616,89
III. FINANZANLAGEN        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 128.002,05 0,00 0,00 128.002,05
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  128.002,05 0,00 0,00 128.002,05
  759.491,45 186.124,73 0,00 945.616,18
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2021
EUR
31. Dez. 2020
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.397,00 10.587,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 13.333,00 93.333,00
  34.730,00 103.920,00
II. SACHANLAGEN    
1. Technische Anlagen und Maschinen 1,00 1,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 251.012,00 291.053,00
  251.013,00 291.054,00
III. FINANZANLAGEN    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
Beteiligungen 46.590,23 0,00
  46.590,23 0,00
  332.333,23 394.974,00

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MATEC GmbH, Köngen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MATEC GmbH, Köngen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MATEC GmbH, Köngen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir besonders auf die Ausführungen der Geschäftsführung im Lagebericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken und deren Einfluss auf die Liquiditätslage hin. Die Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit, die mit dem Erreichen der Unternehmensplanung und mit der erfolgreichen Umsetzung von einigen Maßnahmen eng verbunden ist, stellt auch für die Zukunft eine wesentliche Herausforderung dar. Wesentliche Voraussetzungen dafür sind die Stabilisierung der Umsatzerlöse in der Maschinenfertigung, die Umsetzung von geplanten Einsparungen sowie die notwendige Finanzierungshilfe seitens des Gesellschafters bzw. etwaiger Dritter/ Banken. Wir weisen darauf hin, dass den grundsätzlich nachvollziehbaren Annahmen der Unternehmensplanung ein erhöhtes Prognoserisiko zugrunde liegt. Sofern die Prognosen der Geschäftsführung insbesondere hinsichtlich der Umsatz- und Ergebnisentwicklung in 2022 und 2023 nicht eintreten und / oder die weitere Unterstützung der Muttergesellschaft nicht gewährleistet ist, ist die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft gefährdet.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Minden, 21. Oktober 2022

AUDITAS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Carsten Meyer, Wirtschaftsprüfer

Markus Pultke, Wirtschaftsprüfer

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