Activities of brokers and agents for electric power and natural gas
CMS Automotive Trading GmbH
SAP-Allee 2, 68789 Sankt Leon-Rot, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Mehmet Yildiz since 11/26/2019 | Managing Director |
Bertug Ösen since 3/20/2007 | Procura |
Andreas Göbel since 2/8/2006 | Managing Director |
Berat Ösen since 2/8/2006 | Procura |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
CMS Jant ve Makina Sanayii A.S. | 100.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
5 shareholders
GmbH structure
1 of 5 shown
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
CMS Automotive Trading GmbHSt. Leon-RotJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens1.1 GeschäftsmodellDie CMS Automotive Trading GmbH (im Folgenden „CMS GmbH“ genannt) mit Sitz in 68789 St. Leon-Rot fungiert als Generalvertrieb der Marke CMS in ganz Europa. Das Unternehmen vertreibt hochwertige Leichtmetallräder für Pkw über Importeure, Großhändler sowie Einkaufkooperationen des Reifenfachhandels und der Autohäuser. Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochter der CMS Jant ve Makina Sanayii A.S., Izmir, Türkei (im Folgenden „CMS Türkei“ oder „Muttergesellschaft“ genannt). CMS Türkei zählt zu den führenden Herstellern von Aluminiumrädern in Europa und ist sowohl im OEM-Bereich als Zulieferer der Automobilindustrie als auch im Aftermarket (Zubehörgeschäft) tätig. Dieses Geschäftsmodell mit zwei Geschäftszweigen sorgt für eine ausgewogene Kapazitätsauslastung und bietet die Möglichkeit, Marktschwankungen durch komplementäre Zyklen abzufedern. 1.2 Ziele und StrategienDie CMS GmbH verfolgt das Ziel, die Marke CMS im europäischen Zubehörmarkt nachhaltig zu stärken. Gemeinsam mit der Muttergesellschaft werden regelmäßig neue Rad-Designs und -Größen entwickelt. Mit den Aero-Modellen C29 und C32 positioniert sich die Marke zudem im Segment der E-Mobilität. Das Produktportfolio wird sukzessive auf Radgrößen bis 22“ erweitert. Parallel dazu wird die Markenbekanntheit durch Aktivitäten im Motorsport (z. B. Einsätze in der Nürburgring-Langstreckenserie) sowie durch gezieltes Marketing gestärkt. Ein zentraler Schwerpunkt bleibt die Digitalisierung der Unternehmensprozesse. Bereits 2022 wurden wesentliche Schritte bei der Lagerverwaltung, Warenannahme und Kommissionierung realisiert. 2023 wurde dieser Prozess fortgeführt und führten zu einer spürbaren Effizienzsteigerung im operativen Ablauf. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen2.1.1 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war 2023 weiterhin von hoher Unsicherheit geprägt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging preisbereinigt um -0,3 % zurück (Quelle: Statistisches Bundesamt, 2024). Die Inflation lag im Jahresdurchschnitt bei 5,9 % (Quelle: Statistisches Bundesamt, Verbraucherpreisindex, 2024). Hohe Energiepreise und steigende Zinsen belasteten die Nachfrage. Im Automobilmarkt zeigte sich nach Jahren des Rückgangs eine moderate Erholung. Die Pkw-Neuzulassungen stiegen um 7,3 % auf 2,84 Mio. Fahrzeuge (Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt, Jahresbericht 2023). Treiber war vor allem die verstärkte Auslieferung von Neufahrzeugen nach Abbau der Lieferengpässe. Für den Markt der Leichtmetallräder bedeutete dies zwar eine leichte Belebung, dennoch blieb das Niveau hinter den Vorkrisenjahren zurück. Laut Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) blieb das Sell-in Geschäft im Jahr 2023 hinter den Erwartungen, auch wenn es sich gegenüber 2022 stabilisierte. 2.1.2 Unternehmensentwicklung Im Kerngeschäft „After Sales“ konnte die CMS GmbH den Umsatz leicht steigern. Die Umsatzerlöse erhöhten sich von um 1,5 %. Im Lagebericht 2022 sind wir im Prognosebericht für 2023 von einem erwarteten Gewinn in Höhe von 601 T€ ausgegangen. Tatsächlich haben wir einen Jahresüberschuss in Höhe von 456 T€ erwirtschaftet, so dass der ursprüngliche Plangewinn um 145 T€ unterschritten wurde. Ursächlich hierfür war insbesondere, dass trotz guter Auftragslage Lieferprobleme im Markt dazu führten, dass nicht alle Bestellungen wie geplant abgewickelt werden konnten. Von diesem Hintergrund sind wir mit dem Jahresüberschuss 2023 zufrieden. Parallel dazu erhöhte die CMS-Gruppe ihre Produktionskapazitäten erheblich: Im Geschäftsjahr 2023 wurden 9 Mio. Räder gefertigt (Quelle: Konzernangabe CMS Türkei, Geschäftsbericht 2023). Im Marktumfeld kam es 2023 zu deutlichen Veränderungen: Mehrere Wettbewerber meldeten Insolvenz an oder verlagerten ihre Produktion von Deutschland ins Ausland (Quelle: Branchenpresse, z. B. Automobilwoche 2023). Dies führte zu einer Marktbereinigung und stärkte die Wettbewerbsposition der CMS GmbH zusätzlich. 2.1.3 Geschäftsverlauf 2023 Das Geschäftsjahr 2023 war zweigeteilt: Während die ersten Monate noch unter den verzögerten Neufahrzeugauslieferungen litten, setzte ab dem zweiten Quartal eine deutliche Belebung des Marktes ein. Besonders im After-Sales-Segment gelang es der CMS GmbH, Marktanteile zu halten und durch neue Kundengruppen im Großhandel und bei Einkaufskooperationen auszubauen. Der Lagerbestand wurde im Vergleich zu 2022 um 4,6 Mio. € auf 7,7 Mio. € reduziert, was zu einer Entlastung der Bilanz führte. Die gestiegenen Finanzierungskosten durch das bestehende Bankdarlehen in Höhe von 4,0 Mio. € (unverändert) sowie erhöhte Zinsniveaus belasteten das Ergebnis. 2.1.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Die Unternehmenssteuerung erfolgt durch Soll-Ist-Vergleiche gegenüber der monatlichen Budgetplanung. Die Gesellschaft stellt monatliche Zwischenbilanzen unter Einbezug der Bestandsveränderung bereit. Wesentlicher finanzieller Leistungsindikator stellt dabei das Rohergebnis sowie der Jahresüberschuss dar. 2.1.5 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Als Vertriebsunternehmen stellen unsere serviceorientierten Mitarbeiter, das gut aufgestellte Sortiment, sowie unsere Lieferfähigkeit (Lager) im Wettbewerbsumfeld die wesentlichen nicht finanziellen Leistungsindikatoren dar. 2.2 Darstellung der Lage der Gesellschaft2.2.1 Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von 456 T€ ab (Vorjahr: 728 T€). Das Rohergebnis entwickelte sich mit 9,8 Mio. € (Vorjahr: 9,9 Mio. €) nahezu stabil. Die Umsatzerlöse sind prozentual um 1,5 % gestiegen, während sich die Materialaufwendungen um 2,8 % erhöht haben. Demnach sind die Materialaufwendungen überproportional zu den Umsatzerlösen angestiegen. Die höheren Beschaffungskosten konnten nicht vollständig an die Kunden weitergereicht werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich gegenüber dem Vorjahr um 5,1 % erhöht während die Abschreibungen mit 191 T€ fast auf dem Vorjahresniveau mit 193 T€ geblieben sind. Die gestiegenen Personalkosten um 274 T€ auf 3,9 Mio. €, höhere Zinsaufwendungen in 2023 mit 245 T€ (Veränderung +158 T€) haben trotz gesunkener Steuerlasten um 97 T€ auf 211 T€ und ein Rückgang in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 160 T€ auf 4,8 Mio. € das Endergebnis belastet. Hauptursächlich für den Rückgang des Rohergebnisses und des Jahresüberschusses war jedoch nicht die Nachfrageentwicklung, sondern die Lieferprobleme am Markt, die trotz guter Auftragslage zu Umsatzverschiebungen und Minderauslastungen führten. Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter hat sich von 60 im Vorjahr auf 64 im Geschäftsjahr erhöht (einschließlich der Geschäftsführung). Die Erhöhung der Personalkosten betraf im wesentlichen Neuzugänge und Gehaltssteigerungen. 2.2.2 Finanzlage Gemäß der Finanzierungsstrategie erfolgte die Finanzierung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft in 2023 aus dem Cashflow der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, dem Eigenkapital, den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Muttergesellschaft sowie aus Bankdarlehen. Die Finanzierung stützt sich auf das Eigenkapital, laufende Bankdarlehen sowie kurzfristige Lieferantenverbindlichkeiten. Die liquiden Mittel stiegen von 0,4 Mio. € auf 1,4 Mio. €, was die kurzfristige Zahlungsfähigkeit stärkte. Die Nettofinanzverschuldung blieb mit 4,0 Mio. € Bankverbindlichkeiten unverändert. Gleichzeitig reduzierten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 5,9 Mio. € auf 2,7 Mio. €, was die Abhängigkeit innerhalb des Konzerns verringerte. Wesentlich ist, dass die Muttergesellschaft im Geschäftsjahr 2023 beschlossen hat, dass die CMS GmbH - auch aufgrund der politischen Veränderungen am Kapitalmarkt in der Türkei sowie der positiven Weiterentwicklung der Gesellschaft - ihre Finanzen und ihren Kapitalbedarf künftig eigenständig regelt. Damit wird die CMS GmbH als wichtiger Teil der CMS-Gruppe zunehmend selbstständig aufgestellt und kann ihre Finanzierungsentscheidungen flexibel und marktorientiert treffen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der CMS GmbH ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Auch in den Folgejahren werden wir unsere Ware von unserer Muttergesellschaft aus der Türkei in EUR beziehen, so dass hier keine Währungsrisiken bestehen. Aufgrund unserer Finanzierungsstrategie waren wir jederzeit in der Lage, unsere finanziellen Verpflichtungen vollumfänglich und zeitnah zu erfüllen. 2.2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme sank deutlich von 18,3 Mio. € auf 14,5 Mio. € (-20,8 %). Wesentliche Faktoren waren der Abbau der Vorräte sowie die Reduktion der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Das Eigenkapital stieg leicht auf 6,2 Mio. € (Vorjahr: 5,7 Mio. €). Damit verbesserte sich die Eigenkapitalquote von 31 % auf rund 43 % (bedingt durch den Jahresüberschuss sowie des signifikanten Rückgangs der Bilanzsumme), was die Kapitalstruktur der Gesellschaft stärkt. 2.2.4 Gesamtaussage Die Gesellschaft konnte trotz eines schwachen Marktumfelds ihre Marktposition behaupten und einen positiven Jahresüberschuss sowie ein Rohergebnis leicht unter dem Vorjahresniveau erwirtschaften. Der Rückgang des Rohergebnisses und des Jahresüberschusses gegenüber dem Vorjahr basiert insbesondere auf Lieferproblemen am Markt, trotz entsprechend guter Auftragslage, und wurde zusätzlich durch gestiegene Zinsen sowie höhere Personalaufwendungen verstärkt. Durch die Entscheidung der Muttergesellschaft, die CMS GmbH in finanzieller Hinsicht selbstständiger agieren zu lassen, wird die Stellung der Gesellschaft innerhalb der Gruppe gestärkt. Die Finanz- und Vermögenslage ist solide, und die Unabhängigkeit am Kapitalmarkt eröffnet zusätzliche Handlungsoptionen. 3. Zukunftsorientierte Angaben3.1 PrognoseberichtFür das Geschäftsjahr 2024 wird mit einer stabilen Umsatzentwicklung gerechnet. Die Nachfrage im After-Sales-Bereich dürfte durch die weiter steigenden Pkw-Neuzulassungen unterstützt werden. Allerdings sind negative Effekte aus reduzierten Förderungen für Elektrofahrzeuge und anhaltender Kaufzurückhaltung möglich. Die Gesellschaft plant, ihre Prozesse weiter zu digitalisieren und die Produktpalette durch neue Designs und Größen auszubauen. Das Ergebnis wird 2024 aufgrund steigender Kosten und Zinsen unter Druck bleiben, jedoch wird ein positiver Jahresüberschuss erwartet. Insgesamt wird ein nahezu mit dem Geschäftsjahr 2023 vergleichbares Rohergebnis gerechnet; der Jahresüberschuss wird in etwa auf dem Niveau 2024 verbleiben. 3.2 Risiken und Chancen- Beschaffungsmarkt: Die Warenbeschaffung erfolgt ausschließlich über die CMS Jant ve Makina Sanayii A.S. in Izmir/Türkei. Demnach besteht eine Abhängigkeit von der Muttergesellschaft. Aufgrund regelmäßigen Austauschs ist die Lieferbereitschaft gewährleistet. - Marktrisiken: Abhängigkeit von Pkw-Neuzulassungen und Kaufkraft im Kernmarkt Deutschland. - Kostenrisiken: Schwankungen bei Rohstoff- und Transportpreisen, höhere Zinsen. - Währungsrisiken: weiterhin gering, da Beschaffung in Euro erfolgt. - Chancen: Ausbau des Marktanteils durch neue Produkte, exklusive Vertriebsrechte wachsende Nachfrage im After-Sales. - Wettbewerb: Marktbereinigung durch Insolvenzen und Produktionsverlagerungen könnte CMS zusätzliche Marktanteile sichern. 3.3 GesamtaussageAus heutiger Sicht bestehen keine Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Die CMS Automotive Trading GmbH sieht sich durch die enge Anbindung an die CMS Türkei, die solide Kapitalstruktur und die strategische Weiterentwicklung gut aufgestellt. 3.4 Prognose 2025 und Ausblick 2026Auch im Geschäftsjahr 2025 wird die CMS GmbH unter dem budgetierten Rohergebnis bzw. Jahresüberschuss bleiben. Ursächlich hierfür waren die fortgesetzten Lieferprobleme, die trotz ausreichender Auftragslage und stabiler Nachfrage zu Verzögerungen im Absatz führten. Insgesamt ist 2025 ein ähnliches Rohergebnis sowie Jahresüberschuss wie in den Jahren 2023 und 2024 zu erwarten. Eine detaillierte Analyse des gesamten Prozesses von der Produktion bis zum Verkauf hat ergeben, dass die Liefertermine nicht in Einklang mit den freien Produktionskapazitäten standen. Für das Geschäftsjahr 2026 wurden die Bestellungen an die Produktionskapazitäten angepasst, sodass eine bessere Synchronisierung zwischen Nachfrage und Fertigung erreicht wird. Die mit dieser Anpassung verbundene höhere Lagerfinanzierung wird durch die erwartete Umsatzsteigerung abgedeckt, sodass für 2026 von einer positiven Entwicklung ausgegangen werden kann, die einen leichten Anstieg beim Rohergebnis und beim Jahresüberschuss erwarten lässt.
St. Leon-Rot, den 12. September 2025 CMS Automotive Trading GmbH Andreas Göbel, Geschäftsführer Mehmet Yildiz, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der CMS Automotive Trading GmbH ist entsprechend den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 264 ff. HGB sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Soweit ein Wahlrecht für die Darstellung gesetzlich bestimmter Sachverhalte in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang besteht, erfolgen die Angaben in der Regel im Anhang. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen wurden in Anspruch genommen. Die CMS Automotive Trading GmbH hat ihren Sitz in St. Leon-Rot und wird beim Amtsgericht Mannheim (Registergericht) im Handelsregister Abteilung B unter der Nummer HRB 351992 geführt. II. Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. III. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens (Going-Concern) ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Die Bilanzierung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer (zwischen 3 und 5 Jahre) des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgte die Abschreibung linear. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 € wurden sofort abgeschrieben und deren Abgang angenommen. Die Bewertung der Vorräte (Waren) erfolgte zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. IV. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist in einer Anlage zum Anhang, die Bestandteil des Anhangs ist, dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen an die CMS Jant ve Makina Sanayii A.S., Izmir-Türkei (Muttergesellschaft) i.H.v.1:055 T€ (Vorjahr 574 T€) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 2 T€ (Vorjahr 1 T€) an die CMS Jant Sanayii A.S., Gaziemir/Izmir - Türkei. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten mit 139 T€ (Vorjahr747 T€) Ansprüche aus Umsatz- und Ertragsteuern. Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Personalverpflichtungen (Resturlaub und Provisionen), ausstehende Rechnungen, Beratungskosten und Abschlussprüferhonorar. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt (§ 268 Abs. 5 S. 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB):
Das Bankdarlehen (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) ist durch eine Abtretung von Forderungen gemäß Zessionsvertrag besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Muttergesellschaft CMS Jant ve Makina Sanayii A.S., Izmir-Türkei und resultieren ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.698 T€ (Vorjahr 5.922 T€) Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten mit 646 T€ (Vorjahr963 T€) Verbindlichkeiten aus Zollabgaben sowie Lohn- und Kirchensteuer. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Im Materialaufwand sind in den Aufwendungen für bezogene Waren außergewöhnliche Erträge aus der Anpassung der Verrechnungspreise im Konzern von 500 T€ (Vorjahr außergewöhnlicher Aufwand von 520 T€) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von 0 T€ (Vorjahr 6 T€) enthalten. In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen an verbundene Unternehmen von 0 T€ (Vorjahr 39 T€) enthalten. VI. Sonstige Pflichtangaben Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die Gesamtsumme beträgt 257 T€ bis zum Ende der längsten Vertragslaufzeit zum 22. Mai 2026. Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 62 (Vorjahr 58) Arbeitnehmer beschäftigt, davon sind 52 Vollzeitkräfte und 10 Teilzeitkräfte. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch die folgenden Geschäftsführer: Herr Andreas Göbel, Industriefachwirt, Ubstadt-Weiher Herr Mehmet Yildiz, Maschinenbau Ingenieur, Bremen Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gesellschaft hat einen Beirat mit folgenden Mitgliedern eingerichtet: Özer Ugur (Vorsitzender), Sales Director, CMS Izmir Türkei bis 28.02.2023 Ozan Kuzu, Planing Director, CMS Izmir-Türkei bis 31.07.2025 Afsin Kocalan, Group Chief Financial Officer CMS Izmir-Türkei Ab 01.08.2025 Gökhan Kavur, Director of Finance, CMS Izmit Türkei Ab 01.08.2025 Rahmi Ergon, Planning and Logistics Director, CMS Izmir, Türkei Auf die Angabe der Beiratsbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernzugehörigkeit: Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der CMS Jant ve Makina Sanayii A.S., Izmir-Türkei, die den Konzernabschluss sowohl für den kleinsten als auch für den größten Kreis aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss kann am Sitz der Gesellschaft eingesehen werden. Ergebnisverwendungsvorschlag:Der Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss von 456.322,52 € zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von 1.202.589,29 € auf neue Rechnung vorzutragen. VI. Nachtragsbericht Auch im Geschäftsjahr 2024 und 2025 bleibt die Gesellschaft unter dem budgetierten Ergebnis. Die Ursache liegt in den weiterhin bestehenden Lieferproblemen der Muttergesellschaft, welche trotz ausreichender Auftragslage und stabiler Nachfrage zu Verzögerungen im Absatz führten. Insgesamt plant die CMS GmbH ein Ergebnis für 2025 auf dem Niveau der Jahre 2023 und 2024. Ab dem Geschäftsjahr 2026 wird beabsichtigt, die Warenbeschaffung an die Produktionskapazität anzupassen, sodass eine zeitnahe Deckung der Nachfrage gewährleistet werden kann. Nach dem 31.12.2023 ergaben sich keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung mit absehbaren finanziellen Auswirkungen über die hier nach § 285 Nr. 33 HGB zu berichten wäre.
St. Leon-Rot, den 12. September 2025 CMS Trading Automotive GmbH Andreas Göbel, Geschäftsführer Mehmet Yildiz, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CMS Automotive Trading GmbH, St. Leon-Rot Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CMS Automotive Trading GmbH, St. Leon-Rot, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CMS Automotive Trading GmbH, St. Leon-Rot, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 12. September 2025 Moore TK Audit & Advisory GmbH Dr. Matthias Ritzi, Wirtschaftsprüfer Stefan Hambsch, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 15.9.2025. |
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