Lipperts Verwaltungs GmbH
Same addressActivities of holding companies
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Christian Dr. Göttsch since 8/4/2005 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 4.91% | |
| 3.62% | |
M****** R**** | 3.54% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Official financial statements and annual reports
Experteer GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2015Lagebericht der Experteer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20151. Allgemeines1.1 Überblick über die Gesellschaft und ihre Geschäftstätigkeit Geschäftstätigkeit Die Experteer GmbH ist seit 2006 Betreiberin des gleichnamigen premium Karriere Marktplatzes. Kern der Tätigkeit ist der Betrieb einer Internet-Plattform, die ausschließlich hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte im höheren und gehobenen Einkommenssegment adressiert. Dazu bietet Experteer registrierten Nutzern Zugang zu im Markt verfügbaren Stellenangeboten für Fach- und Führungskräfte sowie Zugang zu registrierten Personalberater/Headhunter, und vice versa. Personalberater/Headhunter und Recruiter aus Unternehmen können Kandidatenprofile in der Experteer Kandidatendatenbank durchsuchen und Netzwerkkontakte zu Kandidaten herstellen, sowie - der Zielgruppe entsprechend - Stellenanzeigen auf der Plattform schalten. Experteer ist nach der Einschätzung der Geschäftsführung - gemessen am Zugang zu Stellenanzeigen für Führungskräfte - der führende Marktplatz für Führungskräfte und Arbeitgeber in Deutschland und Europa. Experteer ist in sieben Sprachen (deutsch, englisch (US/UK), französisch, niederländisch, italienisch, spanisch) und elf Länderversionen verfügbar (www.experteer.de, www.experteer.at, www.experteer.ch, www.experteer.fr, www.experteer.be, www.experteer.nl, www.experteer.es, www.experteer.it, www.experteer.co.uk, www.experteer.com, us.experteer.com). Die Experteer GmbH bietet ihre Dienstleistungen in Europa und den USA an. Geschäftsbereiche und Geschäftsmodelle Der Verkauf von "Premium-Mitgliedschaften" an Kandidaten ist seit 2006 wichtigstes Geschäftsmodell der Gesellschaft. Über bezahlte "Premium-Mitgliedschaften" erhalten Experteer-Nutzer (Kandidaten) Zugang zu deutlich mehr Stellenangeboten und können deutlich mehr Funktionen nutzen. Die Premium-Mitgliedschaften sind je nach Länderversion zu unterschiedlichen Preisen und Laufzeitvarianten verfügbar. Die Mitgliedsbeiträge werden im Voraus vereinnahmt. "Weitere Services" bilden mit entgeltlichen Gehalts- und Lebenslaufanalysen eine weitere Erlösquelle. Für Personalberater/Headhunter stellt Experteer einen entgeltlichen Zugang zur Kandidatendatenbank und das Produkt "Premium-Posting" bereit. Ferner, werden Lizenzen für die Experteer-Kandidatendatenbanken auch an Unternehmen vermarktet. Die Lizenzen ermöglichen die uneingeschränkte Nutzung aller Suchfunktionen der Datenbanken und das Kontaktieren von potentiellen Kandidaten innerhalb der Datenbanken. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs2.1. Allgemeine Marktlage Wirtschaftswachstum Für Deutschland ermittelte der Sachverständigenrat für das Jahr 2015 eine Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts von 1,7% (Vj. 1,6%) und wächst damit weiterhin leicht. Arbeitsmarkt Die Zahl der Beschäftigten in Deutschland ist 2015 erneut gestiegen. Für 2016 erwartet der Sachverständigenrat eine stabile Arbeitslosenquote bei 6,4% (Vj. 6,4%). 1 Personalberatungsmarkt Nach der Personalberatungsstudie des Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. ist der Markt für Personalberatung in Deutschland im Jahr 2014 um 5,7% gewachsen. Für das Jahr 2015 wurde ein Wachstum von 6,2% prognostiziert. 2 2.2. Wettbewerbslage Die Geschäftsführung von Experteer sieht sich aufgrund der sehr spezifischen Positionierung als Karrieredienst im Premium Segment im B2C-Markt mit zahlenden Endkunden und Headhuntern kaum direktem Wettbewerb ausgesetzt. Indirekt konkurrieren Business-Netzwerke und teilweise auch klassische Jobportale mit den Angeboten von Experteer. Im B2B-Bereich differenziert die eindeutige Positionierung als Karrieredienst deutlich von reinen Stellenportalen. Darüber hinaus wirkt sich der zunehmende Wettbewerb auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte einerseits, gepaart mit dem sich ändernden Suchverhalten von Kandidaten, die sich zunehmend lieber ansprechen lassen als sich direkt zu bewerben, positiv auf die künftige Geschäftsentwicklung aus. Experteer ist für den Trend des sogenannten "Active Sourcing" sehr gut positioniert. Zudem ist im letzten Jahr Xing mit einem Jobsucher fokussierten Angebot "Xing ProJobs" in den Markt eingetreten, was das Kerngeschäftsmodel von Experteer mit Kandidaten Abonnements validiert und die Marktentwicklung des kandidatenorientierten Geschäftsmodelles unterstützt. Nach Auffassung der Geschäftsführung haben sich die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert, so dass es keine nennenswerten Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf gab. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage3.1. Operativer Geschäftsverlauf und Ertragslage Im Kalenderjahr 2015 erzielte die Experteer GmbH Umsatzerlöse in Höhe von 16.758 TEUR (Vj. 17.525 TEUR). Der rückläufige Umsatz wurde im Wesentlichen durch niedrigere Umsätze im B2C-Bereich in europäischen Ländern außerhalb Deutschlands verursacht. Durch die Reduktion der Marketingausgaben in diesen Ländern wurden weniger Neukunden gewonnen und infolgedessen weniger neue Premiummitgliedschaften im B2C-Bereich in den betroffenen Ländern geschlossen. Die Gesamtpersonalkosten sind mit 6.139 TEUR (Vj. 6.683 TEUR) um 8% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Ursache war die Reduktion der durchschnittlichen Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter von 169 Mitarbeitern in 2014 auf 146 Mitarbeitern in 2015. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen in der Berichtsperiode bei 9.723 TEUR und damit 6% unter dem Vorjahreswert von 10.306 TEUR. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf niedrigere Marketingaufwendungen in europäischen Ländern außerhalb von Deutschland zurückzuführen. In 2015 wurde weiterhin in die Verbesserung und Erweiterung des Produktes investiert, sodass die Erträge durch aktivierte Eigenleistungen mit 1.273 TEUR leicht über dem Vorjahrsniveau (Vj. 1.155 TEUR) liegen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen lagen bei 511 TEUR (Vj. 437 TEUR). Das Geschäftsjahr 2015 weist einen Jahresüberschuss von 1.583 TEUR aus (Vj. Jahresüberschuss 1.255 TEUR) und hat sich um 328 TEUR gegenüber dem Vorjahr um 26% verbessert. Die Ergebnisverbesserung ist im Wesentlichen auf reduzierte Aufwände für Personal und Marketing zurückzuführen. Im Lagebericht 2014 wurde prognostiziert, dass der Umsatz leicht abnimmt. Der tatsächliche Umsatzrückgang beträgt 4% gegenüber dem Vorjahr und entspricht der Prognose. Der EBIT konnte um 19% auf 2.080 TEUR gesteigert werden und übertraf daher die Erwartung einer leichter EBIT-Steigerung. Die Geschäftsführung stuft die Geschäftsentwicklung in 2015 durch die Steigerung der Ertragskraft des Unternehmens insgesamt als positiv ein.
3.2. Vermögens- und Kapitalstruktur Die Bilanzsumme reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr leicht um 868 TEUR auf 8.805 TEUR. Die wesentlichen Veränderungen werden im Folgenden erläutert. Das Anlagevermögen i. H. v. 3.564 TEUR erhöhte sich um 30% gegenüber dem Vorjahr (Vj. 2.737 TEUR). Die Gesellschaft entwickelte 2015 neue Produkte in Form von selbsterstellter Software in Höhe von 1.410 TEUR (Vj. 1.155 TEUR). Diese Produkte werden nicht nur in der laufenden, sondern auch in zukünftigen Perioden positiven Ertrag erwirtschaften. In der Berichtsperiode wirkten sich Abschreibungen auf selbsterstellte Software i. H. v. 511 TEUR gewinnmindernd aus. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten ist um 266 TEUR auf 2.022 TEUR (Vj. 1.756 TEUR) gestiegen, davon 1.410 TEUR auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände. Forschungs- und Entwicklungskosten fallen für das Betreiben des Online-Dienstes und die kontinuierliche Verbesserung und Erweiterung des Funktionsumfanges dieses an. Die aktivierten Eigenleistungen umfassen im Wesentlichen Entwicklungen im Themenkomplex der Bereitstellung von Stellenausschreibung für Kandidaten. Die Verbesserung des Angebotes an relevanten Stellenausschreibungen umfasst neben der Weiterentwicklung technischer Prozesse für die Aggregation und Klassifikation der Stellenausschreibungen auch die Verbesserung der Suchoberfläche im Design aber auch im Funktionsumfang. Das Umlaufvermögen von 3.424 TEUR (Vj. 3.922 TEUR) setzt sich hauptsächlich zusammen aus Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten von 1.406 TEUR, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Paymentprovider und Kreditkartenakquirier für Kreditkartenzahlungen sowie anderen Debitoren i. H. v. 1.230 TEUR und einer Forderung gegenüber der Experteer Schweiz GmbH für die Verrechnung von internen Dienstleistungen und extern eingekauften Dienstleistungen und sonstigen Forderungen. Gegenüber 2014 reduzierte sich das Umlaufvermögen um 497 TEUR im Wesentlichen durch niedrigere Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten und niedrigere Forderungen gegen verbundener Unternehmen. Das Gesamteigenkapital weißt zum Stichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von -1.406 TEUR (Vj. -2.989 TEUR) aus. Die bislang bis zum 31. Dezember 2013 befristete Regelung zur insolvenzrechtlichen Überschuldung (§ 19 Abs. 2 InsO) ist nach den Beschlüssen vom 9. November 2012 des Bundestags auch unbefristet auf Dauer gültig. Gegenstand der Regelung ist, dass sich die Going Concern Beurteilung primär auf die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens fokussiert. Die bilanzielle Überschuldung durch einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag führt dabei bei einer mittelfristig gegebenen Zahlungsfähigkeit nicht zu einer insolvenzrechtlichen Überschuldung. Durch die Entfristung des derzeit geltenden Überschuldungsbegriffs liegt demnach auch ab 2016 keine Überschuldung vor, wenn die Fortführung des Unternehmens überwiegend wahrscheinlich ist und die Zahlungsfähigkeit gegeben ist. Die laufende Liquidität der Gesellschaft ist auf Basis der aktuellen Geschäfts- und Liquiditätsplanung in den nächsten 2 Jahren gesichert. Eine negative Abweichung von der Planung und daraus resultierende außerplanmäßige Liquiditätsbelastungen können durch Anpassung und Reduktion der Geschäftsausgaben (insb. Marketingausgaben) kurzfristig kompensiert werden. Im Weiteren gewährten die Gesellschafter 2011 ein nachrangig zu bedienendes mittelfristig fälliges und verzinsliches Gesellschafterdarlehen i. H. v. 1.957 TEUR. Das Darlehen wurde per Gesellschafterbeschluss bis 30. April 2017 verlängert. Die Rückstellungen i. H. v. 637 TEUR sind gegenüber dem Vorjahr um 67 TEUR gesunken. Die Rückstellungen wurden hautsächlich für Personalrückstellungen für Tantiemen und Urlaub i. H. v. 518 TEUR und ausstehende Rechnungen i. H. v. 49 TEUR gebildet. Die Verbindlichkeiten gingen im Vergleich zum Vorjahr um 963 TEUR auf 2.372 TEUR zurück. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern reduzierten sich um 814 TEUR. Während des Jahres wurden 1.016 TEUR an die Gesellschafter für das Gesellschafterdarlehen inkl. anteiliger Zinsen bis zum 31.12.2014 zurückbezahlt. Die Zinsen für 2015 wurden nicht ausbezahlt und belaufen sich auf 202 TEUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich auf 637 TEUR. Der Rechnungsabgrenzungsposten von 4.671 TEUR (Vj. 4.804 TEUR) enthält die zum Stichtag abgegrenzten Zahlungen aus dem Endkunden- und Firmenkundengeschäft. Der Rückgang des Rechnungsabgrenzungspostens ist auf die rückläufigen Umsatzerlöse zurückzuführen. Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Passivüberhang der latenten Steuern von 1.124 TEUR (Vj. 829 TEUR). Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu aktiven latenten Steuern führen, resultieren aus Urlaubsrückstellungen. Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu passiven latenten Steuern führen, resultieren aus steuerlichen Ansatzverboten (selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens). 3.3. Finanzlage a) Liquidität Der Kassenbestand zum Stichtag betrug 1.406 TEUR (Vj. 1.792 TEUR). b) Cash Flow aus dem laufenden Geschäft Der Cash Flow aus dem laufenden Geschäft nach der DVFA/SG-Methode ist um 551 TEUR auf 2.514 TEUR gestiegen. Der Anstieg ist auf rückläufige sonstige betriebliche und Personalaufwendungen zurückzuführen.
c) Working Capital Das Working Capital aus Umlaufvermögen und kurzfristige Verbindlichkeiten einschließlich kurzfristigen Rückstellungen reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 282 TEUR. Das kurzfristige Umlaufvermögen ist um 498 TEUR und die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind um 216 TEUR gesunken.
3.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Von der Gesellschaft werden Umsatz und EBIT als wichtigste Indikatoren für die Steuerung der Gesellschaft angesehen.
3.5. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Von der Gesellschaft wird die Anzahl der registrierten Mitglieder als wichtiger Indikator angesehen.
4. PrognoseberichtIn den folgenden Prognosen sind Annahmen enthalten, deren Eintritt nicht sicher ist. Sofern eine oder mehrere Annahmen nicht eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen wesentlich von den dargestellten Prognosen abweichen. Bei der Entwicklung der Prognose der finanziellen Leistungsindikatoren für das Geschäftsjahr 2016 wurde eine weiterhin positive Entwicklung der allgemeinen Wirtschaftslage und des Markts für Personalberatung angenommen. Für das Jahr 2016 erwartet die Geschäftsführung einen leichten Umsatzrückgang durch das weiter reduzierte Engagement in einigen europäischen Auslandsmärkten, EBIT und die Anzahl der registrieren Mitglieder auf Vorjahresniveau. Die Geschäftsführung beurteilt den erwarteten Geschäftsverlauf in 2016 getrieben durch eine stabile Ertragskraft und der Erweiterung des Erlösmodels als positiv.
5. Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungDie Experteer GmbH ist in einem zukunftsträchtigen und wachstumsstarken Marktsegment tätig dabei aber auch vereinzelten Risiken ausgesetzt, welche die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage gefährden könnten, auch wenn die Eintrittswahrscheinlichkeit derzeit als gering eingeschätzt wird. Die Geschäftsführung bewertet das Potential der Chancen, die sich für die Experteer GmbH ergeben, als wesentlich höher als die Risiken. 5.1. Chancen a) Wirtschaftliche Entwicklung Die wirtschaftliche Entwicklung hat bedingt Einfluss auf unsere Geschäftsentwicklung. Eine positivere Entwicklung der Konjunktur könnte zu günstigeren Rahmenbedingungen führen, welche einen positiven Einfluss auf die Ertragslage der Gesellschaft haben. b) Marktpenetration Im Endkundengeschäft ergeben sich Chancen im Ausbau der Geschäftstätigkeit in bereits bestehenden Märkten, wo die Gesellschaft sich bereits als Marke für Fach- und Führungs-kräfte etabliert hat und eine Markenbekanntheit erreicht hat. Hier können für das bestehende Angebot der Premium-Mitgliedschaften weitere Nutzer gewonnen werden, aber auch Zusatzdienstleistungen angeboten werden, die selber erstellt oder von Dritten bezogen werden. Der gesamte Markt für Direktansprache, Online Stellenanzeigen und e-Recruiting wird in den kommenden Jahren weiter stark wachsen und die Gesellschaft sieht sich mit ihren 5,8 Mio. registrierten Fach- und Führungskräften sehr gut positioniert. c) Produktentwicklung Durch die Weiterentwicklung des Produktes kann der erbrachte Dienst erheblich modernisiert und verbessert sowie die Kundenzufriedenheit weiter verbessert werden. Die Gesellschaft hat den Anspruch, auch weiterhin das beste Premium-Produkt für Fach- und Führungskräfte bereitzustellen. In 2016 werden die Investitionen in das Produkt unverändert auf hohem Niveau fortgeführt. Die Verbesserung des Produktes und die Steigerung der Kundenzufriedenheit können zu einer höheren Kundenaktivität, einer steigenden Anzahl von Premiumnutzern und insgesamt zu einer Umsatzsteigerung führen. In der Gesamtbetrachtung der Chancen stellen die stärkere Durchdringung der Zielmärkte und die Steigerung der Kundenzufriedenheit und des Umsatzes durch Produktinnovationen große Chancen mit mittleren bis hohen Eintrittswahrscheinlichkeiten und mittleren bis hohen Auswirkungen dar. Weitere Chancen können sich durch die Erweiterung des Geschäftsmodelles um weitere Erlösquellen ergeben. Für das Jahr 2016 erwartet die Geschäftsführung keine wesentliche Veränderung der Chancenlage. 5.2. Risiken Die Risiken werden von der Gesellschaft regelmäßig hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage bewertet. Die Risiken werden in 3 Klassen eingeteilt:
Die Eintrittswahrscheinlichkeit und die finanziellen Auswirkungen werden wie folgt eingeteilt:
a) Marktrisiken Nach Auffassung der Geschäftsführung sind die Marktrisiken im Bereich des Endkundengeschäfts gering. Der Markt für Online-Karrieredienste ist aus bisheriger Erfahrung nicht im Maße Konjunktur abhängig wie der Markt für Online-Stellenanzeigen. Dies konnte die Gesellschaft im Jahr 2009 feststellen wo trotz der globalen Wirtschaftskrise, die Anzahl der registrierten Nutzer um 184% und die Anzahl der Abonnementen um 77% im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden konnten. b) Wettbewerbsrisiken Die Gesellschaft sieht sich als einer der Marktführer in Europa im Segment der Premium Fach- und Führungskräfte im Online Bereich. Das Risiko besteht in der Abwanderung von Kandidaten und Firmenkunden zu Wettbewerbern und infolgedessen zu einem Umsatzrückgang. Diesem Risiko wird mit der kontinuierlicher Weiterentwicklung des Produktes und Marketingmaßnahmen begegnet. Insbesondere durch die Positionierung als fokussierter Premiumanbieter ist die Gesellschaft gut aufgestellt. Wettbewerbsrisiken werden aktuell nicht als bestandsgefährdend und daher als mittleres Risiko bewertet. c) Technische Risiken Die Verfügbarkeit und Stabilität der dem Dienst zugrundeliegenden IT Infrastruktur ist ein zentraler Erfolgsfaktor. Alle Systeme auf denen die Dienstleistungen erbracht werden sind bei einem externen Hostinganbieter angemietet der nach ISO 27001 vom TÜV-Süd zertifiziert sind. Sicherungsmaßnahmen sind mit Service Level Agreements (SLA) vereinbart und beinhalten bspw. redundante Datenhaltung, Firewall usw. Ein weiteres zentrales technisches System ist die Abwicklung der Online Zahlungen. Hier arbeitet die Gesellschaft mit einem externen Paymentprovider für Kreditkarten- und Lastschriftzahlung zusammen, der nach dem Payment-Card-Industry-Data-Security Standard (PCI-DSS Compliant) zertifiziert ist. Ein direkter Diebstahl von Zahlungsdaten ist daher unwahrscheinlich, da sämtliche Informationen bei einem externen Paymentprovider gespeichert und gesichert sind. Zusätzlich sind organisatorische Vorkehrungen getroffen für den Fall eines Komplettausfalls einer der Server mit einem Backup Plan. Jedoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass zukünftig Angriffe, Störungen oder Ausfälle zu Unterbrechungen der Geschäftstätigkeit führen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit der technischen Risiken wird als gering eingestuft. Insgesamt werden technische Risiken als mittel bis hoch bewertet. d) Rechtliche Risiken Momentan bestehen keine bekannten rechtliche Risiken. Perspektivisch bestehen aber im Rahmen die Entwicklung der Copyright Rechte und der Diskussion über Monetarisierung von Online-Dienstleistungsangeboten im Internet, insbesondere von Abo-Modellen, innerhalb der Europäischen Union gewisse rechtliche Risiken durch Änderung der bestehenden Rechtslage. Änderungen in diesen Punkten würden aber auch die Mitbewerber im Markt betreffen. Änderungen der Rechtslage auf Europäischer Ebene stellen aber voraussichtlich einen längerfristigen Prozess dar. Rechtliche Risiken werden insgesamt als mittel eingestuft. e) Finanzrisiken Das Hauptgeschäftsmodell der Premium-Mitgliedschaften, welche bei Vertragsabschluss im Voraus bezahlt werden und sich nach dem Abo-Modell verlängern, sichert regelmäßige Zahlungseingänge und damit die Liquidität der Gesellschaft. Das Finanzrisiko bzg. der Es besteht zusätzlich ein Liquiditätsplan für die Geschäftsjahre 2016 und 2017 der Teil des monatlichen Berichtswesens ist und bei Bedarf werden Anpassungen vorgenommen, um die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft zu jedem Zeitpunkt zu gewährleisten. Aufgrund der Gesellschafterstruktur mit 3 namhaften und finanzstarken Finanzinvestoren hat die Gesellschaft eine gesunde und stabile Gesellschafterstruktur. Das Finanzrisiko aufgrund der Liquiditätsgarantie gegenüber der schweizer Tochtergesellschaft wird als gering eingestuft. Durch ein konsequentes Forderungsmanagement und Mahnverfahren ist das Ausfallrisiko bei Forderungen aus dem B2C- und B2B-Geschäft im Geschäftsjahr 2015 bei 4,5% vom Gesamterlös und ist somit von nicht wesentlicher Bedeutung. Risiken die sich aus potentiellen Preisänderungen von Lieferanten ergeben werden von der Geschäftsleitung als gering bis mittel eingeschätzt. f) Wechselkursrisiken Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2015 über 84% der Umsätze im Euro-Raum erzielt. Den Umsätzen in GBP und USD stehen zusätzlich noch Einkäufe von Dienstleitungen in ähnlicher Höhe gegenüber. Daher ist das Wechselkursrisiko sowohl in seiner Höhe, wie auch in der Wirkung nach Auffassung der Gesellschaft gering. In der Gesamtbetrachtung der Risiken haben IT- und Wettbewerbsrisiken die größte Bedeutung. Insgesamt sind die Risiken der Gesellschaft überschaubar und sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Der Bestand der Gesellschaft ist auch künftig gesichert. Für das Geschäftsjahr 2016 geht die Geschäftsführung von einer unveränderten Risikolage aus. 6. Nachtragsbericht
Mit Gesellschafterbeschluss vom 14. April 2016 wurde das bestehende Gesellschafterdarlehen bis zum 30. April 2017 verlängert.
München, 30. Mai 2016 Experteer GmbH Die Geschäftsführung Dr. Christian Göttsch Klaus Mantel
1 Pressemitteilung des
Sachverständigenrats, 23. März 2016
Bilanz zum 31. Dezember 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Sie hat im Übrigen die größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften zum Teil in Anspruch genommen. Ein Konzernabschluss wird nicht offengelegt, da aufgrund der Unterschreitung der Größenkriterien nach § 293 Abs. 1 Satz 1 HGB keine Pflicht zur Aufstellung und Offenlegung besteht. Die Bilanz wird entsprechend dem Gliederungsschemas des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Die durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) vom 17. Juli 2015 geänderten Vorschriften des HGB werden gemäß Art. 75 Abs. 1 EGHGB erstmals für das nach dem 31. Dezember 2015 beginnende Geschäftsjahr angewendet. Von dem Wahlrecht einer vorzeitigen Anwendung einzelner Vorschriften gemäß Art. 75 Abs. 2 EGHGB macht die Gesellschaft keinen Gebrauch. Die im Bericht zitierten Vorschriften des HGB beziehen sich auf die bis zum 23. Juli 2015 (vor Inkrafttreten des BilRUG) geltende Fassung. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBei der Bilanzierung wurde die Fortführung der Unternehmenstätigkeit (going concern) unterstellt. Die zugrundeliegenden Annahmen werden von der Geschäftsführung im Lagebericht erläutert. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert. Die Anlagegüter werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode ermittelt. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände bzw. Sachanlagen erfolgen grundsätzlich im Zugangsjahr zeitanteilig und über einen Zeitraum von 3 bis 4 Jahren bzw. über einen Zeitraum von 3 bis 13 Jahren. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Für geringwertige Wirtschaftsgüter der Geschäftsjahre 2008 und 2009 mit Anschaffungskosten zwischen 150 EUR und 1.000 EUR wird ein Sammelposten gebildet der analog zu den steuerlichen Vorschriften über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben wird. Die Gesellschaft übt das Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 S. 1 HGB zur Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände aus. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungs- und Herstellungskosten (Entwicklungskosten) angesetzt, sofern zum Abschlussstichtag zumindest eine hohe Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Entstehung eines Vermögensgegenstandes besteht. Zu den Herstellungskosten zählen die einzeln zurechenbaren Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten sowie angemessene Teile des durch den Entwicklungsprozess veranlassten Werteverzehrs von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden planmäßig nach Fertigstellung über 5 Jahre nach der linearen Methode pro rata temporis abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben oder Einnahmen ausgewiesen, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Posten des Eigenkapitals werden zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, der notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 32,975% zugrunde (15,825% für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 17,15% für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Grundsätze der Umsatzrealisation Die Umsätze gelten mit Lieferung und Leistung als realisiert. Soweit Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag vorliegen, die Erträge für eine bestimmte Zeit danach darstellen, werden diese als passive Rechnungsabgrenzungsposten linear abgegrenzt. Erläuterungen zur Bilanz:Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens der Experteer GmbH ist als Anlage 1 zum Anhang gesondert dargestellt. Die Gesellschaft entwickelte 2015 neue Produkte in Form von selbsterstellter Software in Höhe von 1.410.348 EUR (Vj. 1.155.131 EUR). Diese Produkte werden nicht nur in der laufenden, sondern auch in zukünftigen Perioden positiven Ertrag erwirtschaften. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten beläuft sich auf 2.021.695 EUR (Vj. 1.756.079 EUR), davon entfallen 1.410.348 EUR auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Forderungen gegen verbunden Unternehmen sowie die sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr, bis auf die Mietkaution (i. H. v. 159.093,29 EUR mit einer Restlaufzeit über einem Jahr), Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren im Wesentlichen aus Kundenforderungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen ausschließlich gegenüber der Experteer Schweiz GmbH und resultieren aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Experteer GmbH hat gegenüber der Experteer Schweiz GmbH, Zürich eine Liquiditätsausstattungsgarantie/ Rangrücktrittserklärung mit Besserungsschein erklärt. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten eine hinterlegte Mietkaution und eine Kaution bei dem Paymentprovider. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2015 194.381 EUR. Zum Stichtag 31.12.2015 weist der Abschluss der Gesellschaft einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag (vgl. hierzu auch die Ausführungen zum nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag im Lagebericht) in Höhe von 1.406.296,58 EUR aus (Vj. 2.989.389,43 EUR). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen Beträge für Personalkosten und ausstehende Rechnungen sowie Kosten für den Jahresabschluss. Verbindlichkeiten Zum Stichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von -1.595.292,08 EUR (Vj. 2.409.466,64 EUR). Die Gesellschafterverbindlichkeiten resultieren aus einem Wandeldarlehen und haben eine Laufzeit bis zum 30.04.2017. Das Darlehen kann, im Falle eines Angebotes über eine Beteiligung von einem bis dahin nicht an der Gesellschaft beteiligtem Dritten (Dritt-Investor) und einem Zufluss im Zusammenhang mit dieser Finanzierungsrunde von Seiten der Dritt-Investoren von einem Mindestbetrag an die Gesellschaft, von allen Darlehensgebern in Eigenkapital an der Gesellschaft gewandelt werden. Die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf 140.018,50 EUR (Vj. 214.847,38 EUR), davon 137.693,79 EUR (Vj. 213.041,48 EUR) aus Steuern und 358,66 EUR (Vj. 316,00 EUR) im Rahmen der sozialen Sicherheit. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren belaufen sich auf 1.595.292,08 EUR (Vj. 2.409.466,64 EUR) und betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von unter einem Jahr belaufen sich auf 776.956,55 EUR (Vj. 926.009,94 EUR), sie umfassen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 636.938,05 EUR (Vj. 711.162,56 EUR) und sonstige Verbindlichkeiten von 140.018,50 EUR (Vj. 214.847,38 EUR). Passiver Rechnungsabgrenzungsposen Der Rechnungsabgrenzungsposten von 4.671.476,10 EUR (Vj. 4.804.161,01 EUR) enthält die abgegrenzten Vorauszahlungen aus dem Endkunden- und Firmenkundengeschäft. Passive latente Steuer Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Passivüberhang der latenten Steuern von 1.124.336,28 EUR (Vj. EUR 829.058,61 EUR). Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu aktiven latenten Steuern führen, resultieren aus Urlaubsrückstellungen. Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu passiven latenten Steuern führen, resultieren aus steuerlichen Ansatzverboten (selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung:Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen im Wesentlichen Erträge der Verrechnung von Dienstleistungen an die Schweizer Tochtergesellschaft Experteer Schweiz GmbH und der Herabsetzung der Wertberichtungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge über 34.565,62 EUR (Vj. 122.830,52 EUR). Diese setzen sich im Wesentlichen aus Erträgen aus der Herabsetzung durch Wertberichtigungen und Rückstellungen zusammen. Auf Kursgewinne entfielen 6,95 EUR (Vj. 0 EUR). Materialaufwand Der Materialaufwand von 414.350,19 EUR (Vj. 441.363,73 EUR) setzt sich zusammen aus Fremdleistungen für das Hosting der Firmenserver und Fremdleistungen für die Abwicklung von Online Kundenzahlungen. Personalaufwand Die Personalaufwendungen wurden im Jahr 2015 auf 6.138.581,01 EUR (Vj. 6.683.289,51 EUR) reduziert. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 146 (Vj. 169). Hiervon waren 76 Festangestellte (Vj. 88) sowie 70 (Vj. 81) studentische Hilfskräfte, Praktikanten und geringfügig Beschäftigte. Abschreibungen Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen umfassen überwiegend Abschreibungen auf selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände 511.122,00 EUR (Vj. 332.895,00 EUR). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr gesunken auf 9.722.821,44 EUR (Vj. 10.306.051,54 EUR). Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen betragen 28.668,74 EUR (Vj. 42.910,63 EUR). Zinserträge und Zinsaufwendungen Die Zinserträge von 416,90 EUR (Vj. 416,32 EUR) resultieren aus Zinserträgen aus Giroeinlagen. Die Zinsaufwendungen betreffen mit 201.927,97 (Vj. 219.610,02 EUR) das von den Gesellschaftern ausgereichte Wandeldarlehen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Erträge aus latenten Steuern i. H. v. 172.997,90 EUR (Vj. 112.985,00 EUR) und die Aufwendungen für latente Steuern i. H. v. 468.275,57 EUR (Vj. 384.472,00 EUR) resultieren aus unterschiedlichen Bilanzansätzen in der Handels- und Steuerbilanz. Die laufenden Ertragsteuern enthalten Rückerstattungen i. H. v. 1,28 EUR. Sonstige Angaben:Anteilsbesitz Die Experteer GmbH hält 100% der Anteile an der Experteer Schweiz GmbH, Zürich. Das Grundkapital der Experteer Schweiz GmbH beträgt 20.000 CHF. Das Ergebnis des Geschäftsjahrs 2015 beträgt 686 TCHF (Vj. 71 TCHF). Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Stichtag -526 TCHF (Vj. -1.212 TCHF). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat verschiedene Mietverträge mit Gesamtkosten von 1.992 TEUR abgeschlossen. In 2015 470 TEUR und 1.522 TEUR in 2016 - 2019. Die Mietverträge haben eine Laufzeit bis 31.01.2019. Ausschüttungsgesperrte Beträge i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB Zum Abschlussstichtag unterliegen der Ausschüttungssperre:
Angaben zu den Organen der Gesellschaft Zum Geschäftsführer war während des Geschäftsjahres bestellt: Dr. Christian Göttsch (Vorsitzender Geschäftsführer) und Klaus Mantel (Sales und Marketing).
München, 30. Mai 2016 Die Geschäftsführung Dr. Christian Göttsch Klaus Mantel Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Experteer GmbH, München für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 30. Mai 2016 PricewaterhouseCoopers
Alexander Fiedler, Wirtschaftsprüfer ppa. Ulrich Warning, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 wurde am 20.06.2016 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Latest news articles and media mentions
Real-time check for insolvency notices from register courts
Check if there are any insolvency proceedings for this company
Real-time document download from the commercial register
Other companies registered at or near this business location
99 nearby organizations
Activities of holding companies
Manufacture of plastic packing goods
Public relations and communication activities
Activities of holding companies
Computer consultancy activities
Hairdressing and barber activities
Hairdressing and barber activities
Management activities of other holding companies
Venture capital investment companies
Management activities of other holding companies
Management activities of other holding companies
Management activities of holding companies with active insurance business
Activities of holding companies
Management activities of other holding companies
All other financial service activities, except insurance and pension funding, n.e.c.
Health insurance
Computer consultancy activities
Manufacture of fasteners and screw machine products
Management activities of other holding companies
Activities of holding companies
Venture capital investment companies
Securitization special purpose entities n.e.c.
Management activities of other holding companies
Consulting architectural activities in town, city and regional planning
Venture capital investment companies
Securitization special purpose entities n.e.c.
Activities of holding companies
Management activities of holding companies with predominantly financial shareholdings
Activities of savings banks
Venture capital investment companies
Venture capital investment companies
Venture capital investment companies
Activities of holding companies
Venture capital investment companies
Venture capital investment companies
Securitization special purpose entities n.e.c.
Venture capital investment companies
Venture capital investment companies
Venture capital investment companies
Venture capital investment companies
Venture capital investment companies
Management activities of other holding companies
Venture capital investment companies
Venture capital investment companies
Venture capital investment companies
Venture capital investment companies
Renting and operating of own or leased non-residential real estate
Security and commodity contracts brokerage
Development and programming of application software
Renting and operating of own or leased non-residential real estate
Operation of live music venues, music clubs and similar socio-cultural centres
General medical practice activities
Agents involved in the sale of wine, sparkling wine and spirits
Beverage serving activities n.e.c.
Hairdressing and barber activities
Manufacture of condiments and seasonings
Activities of holding companies
Wholesale of flat glass
Securitization special purpose entities n.e.c.
Management activities of other holding companies
Activities of holding companies
Business and other management consultancy activities
Venture capital investment companies
Management activities of holding companies with predominantly financial shareholdings
Management of residential real estate on a fee or contract basis
Manufacture of builders’ ware of plastic
Music publishers
Manufacture of condiments and seasonings
Manufacture of industrial gases
Activities of holding companies
Management activities of other holding companies
Activities of credit institutions with special functions
Management activities of other holding companies
Manufacture of plastic packing goods
Manufacture of plastic packing goods
Wholesale of flat glass
Other patent brokering and marketing service activities
Management activities of other holding companies
Management activities of other holding companies
Activities of holding companies
Management activities of other holding companies
Wholesale of flat glass
Rental and leasing of railroad vehicles
Activities of holding companies
Management activities of other holding companies
Finishing of wooden products
Management activities of other holding companies
Management of non-residential real estate on a fee or contract basis
Manufacture of builders’ ware of plastic
Venture capital investment companies
Activities of holding companies
Management of non-residential real estate on a fee or contract basis
Management of non-residential real estate on a fee or contract basis
Rental and leasing of motor vehicles with a maximum weight of more than 3,5 tons
Venture capital investment companies
Buying and selling of own non-residential real estate
Securitization special purpose entities n.e.c.
Real-time document download from the commercial register
Real-time check for insolvency notices from register courts
Check if there are any insolvency proceedings for this company