LeasDat GmbHLiquidated
82398 Polling, DEUMaster Data
Basic information of the organization
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Christa Huber since 3/29/2021 | Liquidator |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Identified persons (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
Financial Report
Official financial statements and annual reports
LeasDat GmbHPollingJahresabschluss zum 31. Dezember 2014Bilanz zum 31. Dezember 2014LeasDAT GmbH, PollingAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2014 bis 31.12.2014LeasDat GmbH, Polling
Anhangzum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014LeasDat GmbH, Polling1. Allgemeine AngabenBei der Gesellschaft handelte es sich bis zum Stichtag 31.12.2012 um ein Finanzdienstleistungsinstitut nach § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG (Finanzierungsleasing) auf das gem § 340a Abs. 4 HGB die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften sowie die Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) anzuwenden waren. Die Gesellschaft hat mit Wirkung zum 01.01.2013 die Erbringung von Finanzdienstleistungen für andere gewerbsmäig oder in einem Umfang, der einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert, insbesondere den Abschluss von Finanzleasingverträgen als Leasinggeber (§ 1 Abs 1 a S. 2 Nr. 10 KWG - Finanzierungsleasing) eingestellt. Die zum Zeitpunkt der Beendigung der erlaubnispflichtigen Tätigkeit bestehenden Finanzierungsleasingverträge werden abgewickelt. Die Abwicklung des Vertragsbestandes ist zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Jahresabschlusses bis auf wenige restliche Verträge, die noch einige Monate weiter laufen, weitgehend abgeschlossen. Die Gesellschaft selbst bleibt auch nach Abwicklung des Vertragsbestandes bestehen, erbringt aber seit dem 01.01.2013 keine erlaubnispflichtigen Finanzdienstleistungen mehr, sondern erbringt im Rahmen ihres Geschäftsbetriebes seither ausschließlich Beratungs- und Vermittlungsleistungen. Mit Schreiben vom 19.12.2012 hat die Gesellschaft der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zudem mitgeteilt, dass die Gesellschaft ab 01.01.2013 auf die gem. § 64 j Abs. 2 S. 1 KWG fingierte Erlaubnis zum Betreiben von Finanzierungsleasing verzichtet. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat die Gesellschaft daraufhin mit Bescheid vom 01.02.2013 gem. § 31 Abs. 2 S. 1 KWG von den darin genannten Verpflichtungen, soweit sie gem. § 2 Abs. 7 S. 2 KWG für Leasinginstitute gelten, mit Ausnahme der Meldepflicht nach § 24 Abs. 1 KWG (Anzeigepflichten) befreit. Die Gesellschaft muss danach insbesondere keine Prüfberichte eines Jahresabschlussprüfers für 2013 und die Folgejahre bis zur vollständigen Abwicklung aller bestehenden Finanzierungsleasingverträge vorlegen. Aufgrund einer Auflage der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, sind die Jahresabschlüsse aus Gründen der Vergleichbarkeit mit den Vorjahresabschlüssen jedoch weiterhin unter Einhaltung der besonderen Vorgaben der RechKredV aufzustellen. Infolge dessen wurde der vorliegende Jahresabschluss nach den Vorschriften der RechKredV aufgestellt. In Erweiterung des nach RechKredV vorgeschriebenen Gliederungsschemas von Bilanz, Anlagespiegel und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gemäß § 265 Abs. 5 HGB die Einfügung weiterer, im Zusammenhang mit dem Leasinggeschäft stehender Posten der Darstellung. Gemäß § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB sind im Anhang zusätzliche Angaben zu machen, wenn der Jahresabschluss auf Grund besonderer Umstände nicht ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt. Hierzu werden folgende Hinweise gegeben. Die LeasDat GmbH weist in der Bilanz zum 31. Dezember 2014 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 1.367.285,08 (Vorjahr: Euro 1.380.903,25) aus und ist damit bilanziell überschuldet. Zur Abwendung der Überschuldung hat der Hauptgesellschafter der Gesellschaft mit Darlehensvertrag vom 27.05.2014 ein Gesellschafterdarlehen i.H.v. 1.430.000,00 EUR gewährt und trat gleichzeitig gem. Rangrücktrittsvereinbarung vom selben Tag mit seine: Darlehensforderung i.H.v. 1.430.000,00 EUR hinter die Forderungen aller anderen Gläubiger in der Weise zurück, dass seine Forderung nur aus künftigen Jahresüberschüssen, einem Liquidationsüberschuss oder aus sonstigem freien Vermögen der Gesellschaft bedient zu werden braucht. Die Geschäftsführung hat weiterhin eine Geschäftsplanung für die folgenden Jahre erstellt und hieraus eine positive Fortführungsprognose abgeleitet. Der vorliegende Jahresabschluss wurde daher unter Annahme des Fortbestehens des Unternehmens aufgestellt (Going-Concern, § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenVermögensgegenstände und Schulden sind nach den Vorschriften der §§ 252 ff. HGB und der ergänzend nach §§ 340 ff. HGB anzuwendenden Vorschriften bewertet Die Barreserven und die Forderungen an Kreditinstitute wurden zum Nennwert angesetzt. Die Forderungen an Kunden werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Die in den Forderungen an Kunden enthaltenen Forderungen aus Finanzkaufverträgen werden mit dem Barwert, d.h. mit dem Barkaufpreis, aktiviert. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Gegenstände des Leasingvermögens (ausschließlich Bestand) werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßige Abschreibung bilanziert. Zugänge zum Leasingvermögen waren im Geschäftsjahr 2014 nicht mehr zu verzeichnen. Die immateriellen Anlagewerte sowie die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit Nennbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Die Auflösungen erfolgen linear über die den Abgrenzungen zugrunde liegenden Verträge. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung. Für leasingtypische Risiken wurde eine Rückstellung für Vertragsrisiken gebildet. Leasingerträge aus laufenden Leasingraten werden periodengerecht entsprechend den vereinbarten Zahlplänen vereinnahmt. Leasingsonderzahlungen werden über den passiven Rechnungsabgrenzungsposten linear über die Leasinglaufzeit verteilt oder ggf. vorzeitig in voller Höhe vereinnahmt, wenn der zugrundeliegende Vertrag bzw. das Objekt verkauft wird. Leasingerträge im Zusammenhang mit dem Verkauf von Leasingobjekten werden mit Übergang von Nutzen und Lasten realisiert. Leasingauswendungen werden verursachungs- bzw. periodengerecht zu den entsprechenden Leasingerträgen erfasst. Zinsen werden mit dem zeitanteiligen Betrag der auf das Geschäftsjahr entfällt, erfasst. Die Provisionserträge enthalten Vermittlungsprovisionen im Rahmen von Kooperationsvereinbarungen, die nach vollständiger Leistungserbringung vereinnahmt werden. Provisionsaufwendungen werden entsprechend der in Anspruch genommenen Leistung als Aufwand verbucht. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen werden verursachungs- bzw. periodengerecht erfasst. 3. Angaben zur Bilanza. Forderungen an Kreditinstitute Die Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von TEUR 34,8 (Vj: TEUR 5,2) beinhalten ausschließlich täglich fällige Bankguthaben. b. Forderungen an Kunden In diesem Posten sind Forderungen aus Autokauffinanzierungen und aus Liefer- und Leistungsbeziehungen (Leasingraten und -sonderzahlungen, Objektverkäufe, Kostenweiterberechnungen sowie Autokauffinanzierungen und -schlussraten enthalten. Die Forderungen aus Finanzkaufverträgen in Höhe von EUR 16.494.00 (Vorjahr: EUR 92.500.27) haben eine Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren. Die übrigen Forderungen an Kunden haben eine Restlaufzeit von bis drei Monaten. Die Restlaufzeit der Forderungen gemäß § 9 Abs. 1 und 2 RechKredV stellt sich wie folgt dar:
c. Leasingvermögen, immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die Zusammensetzung und die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014 sind auf der folgenden Seite dargestellt. Anlagengitter für Vermögensgegenstände im Sinne des § 340e Abs. 1 HGB (§ 34 Abs. 3 RechKredV)
Die Positionen Nr. 3 "Forderungen an Kunden‟, Nr. 4 "Leasingvermögen‟, und Nr. 5b "Erworbener Firmenwert‟ entfallen vollständig auf das Leasinggeschäft. d. Sonstige Vermögensgegenstände Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 50.987,00 (Vorjahr: EUR 79.636,74). Zudem enthalten die Sonstigen Vermögensgegenstände aktive latente Steuern in Höhe von EUR 223.877,00 (Vorjahr: EUR 223.877,00. Der Ansatz aktiver latenter Steuern berücksichtigt Bewertungsunterschiede im Anlagevermögen sowie bestehende steuerliche Verlustvorträge, von denen erwartet wird, dass sie innerhalb der nächsten fünf Jahre realisiert werden. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 26,33 %. e) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Von den ausgewiesenen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 292 (Vj: TEUR 2.419) sind TEUR 0 (Vj: TEUR 1.662) täglich fällig. Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gemäß § 9 Abs. 1 und 2 RechKredV stellt sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 292 sind durch Sicherungsübereignungen, Forderungsabtretungen und persönliche Bürgschaften von Gesellschaftern gesichert. f. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1 VJ: TEUR 29), Darlehen von Dritten in Höhe von TEUR 96 (Vj: TEUR 99), Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 1.430 (Vj: TEUR 0)sowie Lohnsteuer- und Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 16 (Vj: TEUR 41) g. Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen abzugrenzende Leasingsonderzahlungen. h. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Vertragsrisiken in Höhe von TEUR 2 (Vj: TEUR 8) und für Vertragsabwicklung in Höhe von TEUR 2 (Vj: TEUR 2). Daneben bestehen weitere Rückstellungen für externe Jahresabschlusskosten, Kosten der Archivierung und Urlaub. i. Vermögensgegenstände und Schulden in Fremdwährung Die Posten der Bilanz enthalten keine Vermögensgegenstände und Schulden in Fremdwährung. 4. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGDie Gliederung der Gewinn und Verlustrechnung, erfolgt gemäß Formblatt 3 zur RechKredV in Staffelform. a. Leasingerträge Die Leasingerträge beinhalten im Wesentlichen laufende Leasingraten und die Auflösung von passiven Rechnungsabgrenzungsposten für Mietsonderzahlungen (laufend sowie bei Vertragsverkäufen). Erlöse aus Autokauffinanzierungen sowie die Gewinne aus den Anlagenabgängen des Leasingvermögens und Umsatzerlöse aus vermittelten Leasingverträgen und aus dem Handel mit Kraftfahrzeugen. b. Leasingaufwendungen Die Leasingaufwendungen betreffen den Wareneinsatz aus dem Handel mit Kraftfahrzeugen sowie für vermittelte Leasingverträge, Verluste aus Anlageabgängen des Leasingsvermögens sowie sonstige Aufwendungen aus Leasingverträgen. Die Verluste aus Anlageabgängen des Leasingvermögens resultieren aus einzelnen - auch vorzeitigen - Vertragsablösen sowie aus dem Verkauf von Leasingobjekten. c. Provisionserträge und Sonstige betriebliche Erträge Die Provisionserträge beinhalten ausschließlich Erträge aus der Vermittlung von Leasinggeschäften an Kooperationspartner. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 6.325,00 sowie sonstige Erträge in Höhe von EUR 13.099,23. 5. SONSTIGE ANGABENa. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungen nach § 251 und § 268 Abs, 7 HGB bestanden zum 31. Dezember 2014 nicht. Vermerkpflichtige Haftungsverhältnisse oder sonstige finanzielle Verpflichtungen von Bedeutung bestanden zum 31. Dezember 2014 nicht. b. Angaben zu nahestehenden Personen Nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen. c. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt 2014 wurden 2 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer), beide in der Verwaltung, beschäftigt. d. Vorschlag zur Verwendung des Bilanzverlustes Die Geschäftsführung schlägt vor. den Bilanzverlust in Höhe von Euro 1.697.285,08 entsprechend den gesetzlichen Regelungen auf neue Rechnung vorzutragen. e. Organe Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr Rolf Ludwig Huber und Rüdiger Leyens. Beide waren jeweils einzelvertretungsberechtigt. Herr Rüdiger Leyens ist seit 03.02.2015 nicht mehr Geschäftsführer. Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 66. Der Gesamtbetrag der den Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans gewährten Kredite beträgt TEUR 51 (Vorjahr TEUR 80)
Polling, den 25.03.2015 Rolf Ludwig Huber Sonstige AngabenFeststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2015 festgestellt. Gewinnverwendung Der Bilanzverlust wurde auf neue Rechnung vorgetragen. |
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