LeasDat GmbHLiquidated

82398 Polling, DEU

Master Data

Registry
Register court München HRB 79170
Registered
6/30/1986
Industry
Activities of agents involved in the wholesale of motor vehiclesRental and leasing of office machinery, equipment and computersRenting and operating of own or leased non-residential real estate
Purpose
Leasing-Geschäfte, Beratung von Leasing-Unternehmen und Übernahme der Geschäftsführung anderer Gesellschaften und Unternehmen, sowie Handel mit Kraftfahrzeugen aller Art.

History

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Management

NameRole
Christa Huber
since 3/29/2021
Liquidator

Beneficial Owners

100.00% identified0.00% unresolved

Identified persons (1)

NameOwnership
100.00%

Shareholders

3 shareholders

GmbH structure

1 of 3 shown

€195,900
78.36%

Financial Report

LeasDat GmbH

Polling

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014

Bilanz zum 31. Dezember 2014

LeasDAT GmbH, Polling

AKTIVA

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
1. Barreserve      
a) Kassenbestand   825,10 199,14
2. Forderungen an Kreditinstituten      
a) täglich fällig   34.843,12 5.218,12
3. Forderungen an Kunden   19.050,77 168 864,20
4. Leasingvermögen   152.959,00 782 500,00
5. Immaterielle Anlagewerte   2,00 8.932,00
6. Sachanlagen   8.948,51 13.294,51
7. Sonstige Vermögensgegenstände   302.948,86 331.167,12
8. Rechnungsabgrenzungsposten   0,00 1.051,41
9. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag   1.367.285,08 1.380.903,25
    1.886.862,44 2.692.129,75

PASSIVA

     
  EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten      
a) täglich fällig 5,65   1.662.316,19
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 292.248,16   757.100,08
    292.253,81 2.419.416,27
2. Sonstige Verbindlichkeiten   1.564.931,03 167.884,31
darunter:      
aus Steuern EUR 16.030,29 (EUR 41.125,28      
3. Rechnungsabgrenzungsposten   6.437,60 71.598,17
4. Rückstellung      
a) sonstige Rückstellungen   23.240,00 33.231,00
5 Eigenkapital      
a) gezeichnetes Kapital   250.000,00 250.000,00
b) Kapitalrücklage   80.000,00 80.000,00
c) Verlustvortrag   -1.710.903,25 -1.716.506,71
d) Jahresüberschuss   13.618,17 5.603,46
nicht gedeckter Fehlbetrag   1.367.285,08 1.380.903,25
    1.886.862,44 2.692.129,75

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2014 bis 31.12.2014

LeasDat GmbH, Polling

  EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
1. Laesingerträge   764.687,79 2.243.083,69
2. Leasingaufwendungen   -490.662,36 -1.148.502,81
3. Nettoertrag aus Leasinggeschäften   274.025,43 1.094.580,88
4. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften   8.746,50 15,977,11
5. Zinsaufwendungen   -74 754,82 -204.932,02
6. Provisionserträge   121,994,00 120.027,00
7. Provisionsaufwendungen   0,00 -3.043,74
8. Sonstige betriebliche Erträge   19.424,23 58.314,07
9. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen      
a) Personalaufwand      
aa) Löhne und Gehälter -82.058,60   -213.284,15
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -5 880,00   -11.477,56
    -87.936,60 -224.761,71
darunter für Altersversorgung EUR -1.533,88 (EUR -1.533,88)      
b) andere Verwaltungsaufwendungen   -64.064,32 -151.591,20
10. Abschreibungen und Wertberichtigungen      
a) Auf Leasingvermögen -154.067,00   -667.623,00
b) Auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen -13.276,00   -43.849,84
    -167.343,00 -711.472,84
11. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -56,25 -225,00
12. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft   -16.103,00 15.140,67
13. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit   13.930,17 8.013,22
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00   6.733,00
- darunter: Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern EUR 0,00 (EUR 6.733,00)      
15. Sonstige Steuern -312,00   -9.142,76
    -312,00 -2.409,76
16. Jahresüberschuss   13.618,17 5.603,46

Anhang

zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014

LeasDat GmbH, Polling

1. Allgemeine Angaben

Bei der Gesellschaft handelte es sich bis zum Stichtag 31.12.2012 um ein Finanzdienstleistungsinstitut nach § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG (Finanzierungsleasing) auf das gem § 340a Abs. 4 HGB die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften sowie die Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) anzuwenden waren.

Die Gesellschaft hat mit Wirkung zum 01.01.2013 die Erbringung von Finanzdienstleistungen für andere gewerbsmäig oder in einem Umfang, der einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert, insbesondere den Abschluss von Finanzleasingverträgen als Leasinggeber (§ 1 Abs 1 a S. 2 Nr. 10 KWG - Finanzierungsleasing) eingestellt. Die zum Zeitpunkt der Beendigung der erlaubnispflichtigen Tätigkeit bestehenden Finanzierungsleasingverträge werden abgewickelt. Die Abwicklung des Vertragsbestandes ist zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Jahresabschlusses bis auf wenige restliche Verträge, die noch einige Monate weiter laufen, weitgehend abgeschlossen.

Die Gesellschaft selbst bleibt auch nach Abwicklung des Vertragsbestandes bestehen, erbringt aber seit dem 01.01.2013 keine erlaubnispflichtigen Finanzdienstleistungen mehr, sondern erbringt im Rahmen ihres Geschäftsbetriebes seither ausschließlich Beratungs- und Vermittlungsleistungen.

Mit Schreiben vom 19.12.2012 hat die Gesellschaft der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zudem mitgeteilt, dass die Gesellschaft ab 01.01.2013 auf die gem. § 64 j Abs. 2 S. 1 KWG fingierte Erlaubnis zum Betreiben von Finanzierungsleasing verzichtet.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat die Gesellschaft daraufhin mit Bescheid vom 01.02.2013 gem. § 31 Abs. 2 S. 1 KWG von den darin genannten Verpflichtungen, soweit sie gem. § 2 Abs. 7 S. 2 KWG für Leasinginstitute gelten, mit Ausnahme der Meldepflicht nach § 24 Abs. 1 KWG (Anzeigepflichten) befreit. Die Gesellschaft muss danach insbesondere keine Prüfberichte eines Jahresabschlussprüfers für 2013 und die Folgejahre bis zur vollständigen Abwicklung aller bestehenden Finanzierungsleasingverträge vorlegen.

Aufgrund einer Auflage der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, sind die Jahresabschlüsse aus Gründen der Vergleichbarkeit mit den Vorjahresabschlüssen jedoch weiterhin unter Einhaltung der besonderen Vorgaben der RechKredV aufzustellen. Infolge dessen wurde der vorliegende Jahresabschluss nach den Vorschriften der RechKredV aufgestellt.

In Erweiterung des nach RechKredV vorgeschriebenen Gliederungsschemas von Bilanz, Anlagespiegel und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gemäß § 265 Abs. 5 HGB die Einfügung weiterer, im Zusammenhang mit dem Leasinggeschäft stehender Posten der Darstellung.

Gemäß § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB sind im Anhang zusätzliche Angaben zu machen, wenn der Jahresabschluss auf Grund besonderer Umstände nicht ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt. Hierzu werden folgende Hinweise gegeben.

Die LeasDat GmbH weist in der Bilanz zum 31. Dezember 2014 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 1.367.285,08 (Vorjahr: Euro 1.380.903,25) aus und ist damit bilanziell überschuldet.

Zur Abwendung der Überschuldung hat der Hauptgesellschafter der Gesellschaft mit Darlehensvertrag vom 27.05.2014 ein Gesellschafterdarlehen i.H.v. 1.430.000,00 EUR gewährt und trat gleichzeitig gem. Rangrücktrittsvereinbarung vom selben Tag mit seine: Darlehensforderung i.H.v. 1.430.000,00 EUR hinter die Forderungen aller anderen Gläubiger in der Weise zurück, dass seine Forderung nur aus künftigen Jahresüberschüssen, einem Liquidationsüberschuss oder aus sonstigem freien Vermögen der Gesellschaft bedient zu werden braucht.

Die Geschäftsführung hat weiterhin eine Geschäftsplanung für die folgenden Jahre erstellt und hieraus eine positive Fortführungsprognose abgeleitet. Der vorliegende Jahresabschluss wurde daher unter Annahme des Fortbestehens des Unternehmens aufgestellt (Going-Concern, § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Vermögensgegenstände und Schulden sind nach den Vorschriften der §§ 252 ff. HGB und der ergänzend nach §§ 340 ff. HGB anzuwendenden Vorschriften bewertet

Die Barreserven und die Forderungen an Kreditinstitute wurden zum Nennwert angesetzt.

Die Forderungen an Kunden werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Die in den Forderungen an Kunden enthaltenen Forderungen aus Finanzkaufverträgen werden mit dem Barwert, d.h. mit dem Barkaufpreis, aktiviert. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Gegenstände des Leasingvermögens (ausschließlich Bestand) werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßige Abschreibung bilanziert. Zugänge zum Leasingvermögen waren im Geschäftsjahr 2014 nicht mehr zu verzeichnen.

Die immateriellen Anlagewerte sowie die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit Nennbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Die Auflösungen erfolgen linear über die den Abgrenzungen zugrunde liegenden Verträge.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung.

Für leasingtypische Risiken wurde eine Rückstellung für Vertragsrisiken gebildet.

Leasingerträge aus laufenden Leasingraten werden periodengerecht entsprechend den vereinbarten Zahlplänen vereinnahmt. Leasingsonderzahlungen werden über den passiven Rechnungsabgrenzungsposten linear über die Leasinglaufzeit verteilt oder ggf. vorzeitig in voller Höhe vereinnahmt, wenn der zugrundeliegende Vertrag bzw. das Objekt verkauft wird. Leasingerträge im Zusammenhang mit dem Verkauf von Leasingobjekten werden mit Übergang von Nutzen und Lasten realisiert.

Leasingauswendungen werden verursachungs- bzw. periodengerecht zu den entsprechenden Leasingerträgen erfasst.

Zinsen werden mit dem zeitanteiligen Betrag der auf das Geschäftsjahr entfällt, erfasst.

Die Provisionserträge enthalten Vermittlungsprovisionen im Rahmen von Kooperationsvereinbarungen, die nach vollständiger Leistungserbringung vereinnahmt werden.

Provisionsaufwendungen werden entsprechend der in Anspruch genommenen Leistung als Aufwand verbucht.

Allgemeine Verwaltungsaufwendungen werden verursachungs- bzw. periodengerecht erfasst.

3. Angaben zur Bilanz

a. Forderungen an Kreditinstitute

Die Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von TEUR 34,8 (Vj: TEUR 5,2) beinhalten ausschließlich täglich fällige Bankguthaben.

b. Forderungen an Kunden

In diesem Posten sind Forderungen aus Autokauffinanzierungen und aus Liefer- und Leistungsbeziehungen (Leasingraten und -sonderzahlungen, Objektverkäufe, Kostenweiterberechnungen sowie Autokauffinanzierungen und -schlussraten enthalten.

Die Forderungen aus Finanzkaufverträgen in Höhe von EUR 16.494.00 (Vorjahr: EUR 92.500.27) haben eine Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren. Die übrigen Forderungen an Kunden haben eine Restlaufzeit von bis drei Monaten.

Die Restlaufzeit der Forderungen gemäß § 9 Abs. 1 und 2 RechKredV stellt sich wie folgt dar:

Bis zu 3 Monaten
TEUR
Mehr als 3 Monate bis 1 Jahr
TEUR
Mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Gesamtbetrag
TEUR
Forderungen an Kreditinstitute 35 - - - 35
Forderungen an Kunden 3 - 16 - 19
  38 - 16 - 54

c. Leasingvermögen, immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

Die Zusammensetzung und die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014 sind auf der folgenden Seite dargestellt.

Anlagengitter für Vermögensgegenstände im Sinne des § 340e Abs. 1 HGB (§ 34 Abs. 3 RechKredV)

Anschaffungs-/Herstellungskosten 31.12.2014
TEUR
Zugänge 2014
TEUR
Abgänge 2014
TEUR
Abschreibungen kum. Buchwert 31.12.2014
TEUR
Buchwert 31.12.2013
TEUR
31.12.2014
TEUR
2014
TEUR
3. Forderungen an Kunden              
a. Aus Finanzkaufverträgen * 105 0 77 - - 16 93
b. sonstige * 3 3 79     3 79
Summe Ford. Kunden 108 3 156 - - 19 172
4. Leasingvermögen 469 0 476 316 154 153 783
5 Immaterielle Vermögensgegenstände              
a. EDV-Software 25 0 0 25 0 0 0
b. Erworbener Firmenwert 235 0 0 235 9 0 9
Summe Immat. VG 260 0 0 260 9 0 9
6. Sachanlagen 44 0 0 36 5 8 13

*) ohne Wertberichtigungen

Die Positionen Nr. 3 "Forderungen an Kunden‟, Nr. 4 "Leasingvermögen‟, und Nr. 5b "Erworbener Firmenwert‟ entfallen vollständig auf das Leasinggeschäft.

d. Sonstige Vermögensgegenstände

Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 50.987,00 (Vorjahr: EUR 79.636,74).

Zudem enthalten die Sonstigen Vermögensgegenstände aktive latente Steuern in Höhe von EUR 223.877,00 (Vorjahr: EUR 223.877,00. Der Ansatz aktiver latenter Steuern berücksichtigt Bewertungsunterschiede im Anlagevermögen sowie bestehende steuerliche Verlustvorträge, von denen erwartet wird, dass sie innerhalb der nächsten fünf Jahre realisiert werden. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 26,33 %.

e) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Von den ausgewiesenen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 292 (Vj: TEUR 2.419) sind TEUR 0 (Vj: TEUR 1.662) täglich fällig.

Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gemäß § 9 Abs. 1 und 2 RechKredV stellt sich wie folgt dar:

bis zu 3 Monaten
TEUR
mehr als 3 Monate bis 1 Jahr
TEUR
mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Gesamtbetrag
TEUR
Täglich fällig 0 - - - 0
Mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist - - 292 - 292
  0 - 292 - 292

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 292 sind durch Sicherungsübereignungen, Forderungsabtretungen und persönliche Bürgschaften von Gesellschaftern gesichert.

f. Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1 VJ: TEUR 29), Darlehen von Dritten in Höhe von TEUR 96 (Vj: TEUR 99), Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 1.430 (Vj: TEUR 0)sowie Lohnsteuer- und Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 16 (Vj: TEUR 41)

g. Rechnungsabgrenzungsposten

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen abzugrenzende Leasingsonderzahlungen.

h. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Vertragsrisiken in Höhe von TEUR 2 (Vj: TEUR 8) und für Vertragsabwicklung in Höhe von TEUR 2 (Vj: TEUR 2). Daneben bestehen weitere Rückstellungen für externe Jahresabschlusskosten, Kosten der Archivierung und Urlaub.

i. Vermögensgegenstände und Schulden in Fremdwährung

Die Posten der Bilanz enthalten keine Vermögensgegenstände und Schulden in Fremdwährung.

4. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gliederung der Gewinn und Verlustrechnung, erfolgt gemäß Formblatt 3 zur RechKredV in Staffelform.

a. Leasingerträge

Die Leasingerträge beinhalten im Wesentlichen laufende Leasingraten und die Auflösung von passiven Rechnungsabgrenzungsposten für Mietsonderzahlungen (laufend sowie bei Vertragsverkäufen). Erlöse aus Autokauffinanzierungen sowie die Gewinne aus den Anlagenabgängen des Leasingvermögens und Umsatzerlöse aus vermittelten Leasingverträgen und aus dem Handel mit Kraftfahrzeugen.

b. Leasingaufwendungen

Die Leasingaufwendungen betreffen den Wareneinsatz aus dem Handel mit Kraftfahrzeugen sowie für vermittelte Leasingverträge, Verluste aus Anlageabgängen des Leasingsvermögens sowie sonstige Aufwendungen aus Leasingverträgen. Die Verluste aus Anlageabgängen des Leasingvermögens resultieren aus einzelnen - auch vorzeitigen - Vertragsablösen sowie aus dem Verkauf von Leasingobjekten.

c. Provisionserträge und Sonstige betriebliche Erträge

Die Provisionserträge beinhalten ausschließlich Erträge aus der Vermittlung von Leasinggeschäften an Kooperationspartner. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 6.325,00 sowie sonstige Erträge in Höhe von EUR 13.099,23.

5. SONSTIGE ANGABEN

a. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungen nach § 251 und § 268 Abs, 7 HGB bestanden zum 31. Dezember 2014 nicht.

Vermerkpflichtige Haftungsverhältnisse oder sonstige finanzielle Verpflichtungen von Bedeutung bestanden zum 31. Dezember 2014 nicht.

b. Angaben zu nahestehenden Personen

Nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen.

c. Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt 2014 wurden 2 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer), beide in der Verwaltung, beschäftigt.

d. Vorschlag zur Verwendung des Bilanzverlustes

Die Geschäftsführung schlägt vor. den Bilanzverlust in Höhe von Euro 1.697.285,08 entsprechend den gesetzlichen Regelungen auf neue Rechnung vorzutragen.

e. Organe

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr Rolf Ludwig Huber und Rüdiger Leyens. Beide waren jeweils einzelvertretungsberechtigt. Herr Rüdiger Leyens ist seit 03.02.2015 nicht mehr Geschäftsführer.

Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 66.

Der Gesamtbetrag der den Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans gewährten Kredite beträgt TEUR 51 (Vorjahr TEUR 80)

 

Polling, den 25.03.2015

Rolf Ludwig Huber

Sonstige Angaben

Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2015 festgestellt.

Gewinnverwendung

Der Bilanzverlust wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

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