Wholesale of agricultural machinery, equipment and supplies
Elis Erbach GmbH
Großes Wert 1/1, 89155 Erbach, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Manuel Gohm since 6/16/2025 | Managing Director |
François-David Tourneur since 1/29/2025 | Managing Director |
André Käsemann since 1/29/2025 | Procura |
Nico Werner since 1/29/2025 | Procura |
Nayma Ben-Khelifa since 1/29/2025 | Procura |
Torden Schade since 1/29/2025 | Procura |
Dominic Ernst since 3/23/2006 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
PIERRETTE TBA S.A. | 100.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Wäscherei Ernst GmbHErbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023AKTIVA scroll
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AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Der Inhalt des Anhangs orientiert sich an §§ 284 ff. HGB. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend den Gliederungsvorschriften des HGB (§§ 264 ff. HGB). Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht scroll
Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen Der Jahresabschluss enthält einen Posten, deren Wert mit der Vorjahreszahl nicht vergleichbar : Für das Jahr 2023 wurde erstmalig eine Urlaubsrückstellung in Höhe von 215.000 Euro gebildet; im Jahr 2022 wurde keine entsprechende Rückstellung angesetzt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Vermögensgegenstände und Schulden sind unter Beibehaltung der bisher angewandten Methode zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden. Alle vorhersehbaren Risiken, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, sind berücksichtigt, auch solche, die erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die handelsrechtlichen Nutzungsdauern entsprechen den steuerrechtlichen Nutzungsdauern. Geringwerte Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens zwischen 150,00 € und 1.000,00 € werden analog den steuerlichen Vorschriften als Sammelposten bilanziert und über 5 Jahre abgeschrieben. Für den Bestand der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde zum Bilanzstichtag ein Festwert angesetzt. Dieser wird mit dem Wert eines durchschnittlichen Monatseinkaufs bewertet. Der Festwert wird alle 3 Jahre rechnerisch angepasst; diese rechnerische Anpassung erfolgte in 2023. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die liquiden Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanzscroll
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Forderungen gegen Gesellschafter Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen enthalten 31.593,57 € (Vorjahr: 0,00 €) an Forderungen gegen Gesellschafter. Forderungen mit Restlaufzeit > 1 Jahr Die sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr betragen 8.850 € (Vorjahr: 18.850 €). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Abschluss und Prüfung i.H.v. 27.000,00 € (Vorjahr: 9.000,00 €) enthalten; darüber hinaus wurde erstmalig eine Urlaubsrückstellung für 2023 gebildet (215.000,00 €, Vorjahr: 0,00 €). Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betragen 0,00 € (Vorjahr: 220.754,60 €). Verbindlichkeitenspiegelscroll
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Die nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen jährlich 4.802.194,08 €, davon sind 1.140.000,00 € Miet- und Leasingverhältnisse für Raum (gegenüber der Besitzgesellschaft), 3.660.000,00 € Miet- und Leasingverhältnisse für Fuhrpark (gegenüber der Besitzgesellschaft), 1.474,08 € für Telefonleasing und 720,00 für sonstige Einrichtungen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrugen 139 , davon 4 kaufmännische und 135 gewerbliche. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Grundschulden sowie selbstschuldnerischen Bürgschaften besichert. Es besteht ein Haftungsverhältniss aus der Ausgabe einer Bürgschaft in Höhe von 16.000,00 €. Mit der Inanspruchnahme ist derzeit nicht zu rechnen. Nachtragsbericht § 285 Nr. 33 HGB Durch die zum 31.12.2023 auslaufende Festpreisverträge für Strom und Gas, mussten anhand der gestiegenen Preise im Jahr 2024 deutlich höhere Kontrakte abgeschlossen werden. Bei einer Umsatzsteigerung von ca. 7 % (Stand August 2024) haben sich die Kosten für Gas um 79 % erhöht sowie für Strom um 20 %. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft von Herrn Dominic Ernst, Textilreinigungsmeister, geführt. Außer dem Geschäftsführer waren im Berichtsjahr keine weiteren Organe bestellt. Von der Schutzvorschrift gem. § 286 HGB wurde Gebraucht gemacht. Aus diesem Grund unterblieb auch eine Aufteilung der Umsatzerlöse. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss i.H.v. 525.203,48 € auf freie Rechnung vorzutragen.
Erbach,
Der Geschäftsführer Gez. Dominic Ernst, Textilreinigungsmeister Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde am 03.01.2025 festgestellt. Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Unsere Firma ist im Bereich der textilen Dienstleistung tätig. Unser Tätigkeitsfeld umfasst das Waschen von kundeneigener Wäsche sowie Wäsche- und Berufskleidungsleasing. Zu unseren Kunden gehören sowohl öffentliche als auch private Krankenhäuser, Altenheime, Hotels, Handwerks- und Industriebetriebe. 1.2 Forschung und Entwicklung Wir sind Dienstleister, so dass die Gesellschaft keinerlei Produktentwicklungen tätigt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft befand sich auch im Jahr 2023 nicht mehr auf Wachstumskurs, aktuell geht man sogar von einer Rezession von 0,3 % aus. Gründe für das geringere Wirtschaftswachstum bzw. die Rezession lagen unter anderem in den Auswirkungen des Ukrainekrieges, den damit verbundenen immer noch sehr hohen Energiepreisen und den Absatzproblemen der deutschen Exportindustrie, da die weltweite Nachfrage deutlich gesunken ist. Eine weitere große Rolle spielen die hohen Produktionskosten in Deutschland im Vergleich zu anderen Industrieländern. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für 2024 beurteilen wir eher schwierig, da sich immer mehr eine Zurückhaltung im Konsum widerspiegelt. Es wird vermehrt Geld angelegt oder gehalten, als es zu investieren. Die Wäschereien und Textilserviceunternehmen hatten im Jahr 2023 immer noch einen Zuwachs in der Tourismusbranche zu verzeichnen, ebenso konnte in der Hotellerie wieder ein Anstieg der Firmenaktivitäten nach der Pandemie erzielt werden. Die Branche wurde in den Jahren 2020 bis 2022 beträchtlich von den Auswirkungen der Coronapandemie getroffen. Dies wurde im Jahr 2023 wieder komplett aufgeholt, so dass man den Stand von 2019 sogar leicht übertreffen konnte. Im Verdrängungswettbewerb sollten die Textilreiniger Ihren Kunden individuelle Servicelösungen bieten bezüglich Beratung, Bereitstellung, Pflege, Hygiene, Logistik und Reparatur bis hin zur Finanzierung bei Miet- und Leasingtextilien. Dadurch konnten in 2023 eher deutliche Preissteigerungen erzielt werden. Auch wir reagieren auf diese Entwicklungen durch Investitionen für Rationalisierungen und Prozessoptimierungen. Ebenso investieren wir in unser Personal, um ein hohes Maß an Qualität und flexiblen Dienstleistungen bieten zu können, um eine hohe Kundenzufriedenheit zu erreichen. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage Erneut konnten wir den Rohertrag steigern. Die Verbesserung des Rohertrags des Jahres 2023 (16.309.174 €) zum Vorjahr (14.219.624 €) beträgt 2.089.550 € oder 14,69 %. Das Finanzergebnis (Finanzerträge abzgl. -aufwand) ist wie in den Vorjahren auf einem unwesentlichen Niveau (2023: -12.885 €; 2022: -4.493 €). Das Jahresergebnis i.H.v. 525.203 € hat sich um 359.377 € oder 216 % gegenüber dem Vorjahr (165.826 €) verändert. Dies ist auf die Umsatzsteigerung bzgl. der Bewältigung der Coronapandemie zurückzuführen. 2.2.1 Ertragslage Unsere Ertragslage ist stark abhängig von den wirtschaftlichen Entwicklungen unserer Kunden. Diese konnten sich nach der Coronapandemie wieder erholen und die Belegungszahlen von 2019 sogar übertreffen. Die Gesundheitsbranche hat sich im Wesentlichen nicht verändert. Die Personalkosten (7.756.917 €) wurden um 1.194.883 € oder 18,20 % gegenüber dem Vorjahr (6.562.034 €) erhöht. Die Abschreibungen betrugen 29.704 € (VJ 32.230 €) und sind um rund 2.526 € oder 7,83 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich im Jahr 2023 auf 7.721.665 € (VJ 7.359.577 €) und sind um 362.088 € oder 4,91 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. 2.2.2 Finanzlage Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (497.686 €, Vorjahr 125.000 €) machen lediglich 15,97 % (VJ 5,51 %) der Bilanzsumme aus, wobei die eingeräumte Kreditlinien absolut ausreichend sind. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Neben dem neu aufgenommenen Bankdarlehen für die Photovoltaikanlage gibt es kein weiteres Darlehen. Die Verbindlichkeiten mit Restlaufzeit bis einem Jahr betragen 1.453.006 € (Vorjahr 1.500.239 €). Somit zählen 78,39 % der Verbindlichkeiten zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund der Umsatzsteigerung auf 1.370.736 € (im Vergleich zum Vorjahr 1.244.176 €) gestiegen. Wir finanzieren lediglich die Photovoltaikanlage fremd, ansonsten gibt es keinen Finanzierungsbedarf in Form von Investitionen in das Anlagevermögen sowie auch keinen hohen Inventurwert, der Kapital bindet. Anstehende Investitionen können aus dem operativen Cash Flow bedient werden. Der (vereinfachte) Cash Flow stellt sich wie folgt dar: scroll
2.2.3 Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft steckt zu 43,99 % in den kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (1.370.736 €, Vorjahr 1.244.176 €). Die sonstigen Vermögensgegenstände i.H.v. 548.145 € (Vorjahr 543.870 €) machen 17,59 % des Vermögens aus und bestehen überwiegend aus den Positionen Überbrückungshilfe. Das Anlagevermögen ist von der Bedeutung etwas gestiegen, da in eine Photovoltaikanlage investiert wird (18,77 %). Die nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen jährlich 4.802.194 €, davon sind 1.140.000 € für Miet- und Leasingverhältnisse für Raum, 3.660.000 € für Miet- und Leasingverhältnisse für Fuhrpark, 1.474 € für Telefonleasing und 720 € für Miete für sonstige Einrichtungen. Das Eigenkapital i.H.v. 806.550 € führt zu einer Eigenkapitalquote von 25,89 % (Vorjahr 30,05 %). 2.3 Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz- und Eigenkapitalrendite und den Cash-Flow heran. Der Umsatz je 1 Euro Personalkosten beträgt 2,24 € und ist somit fast gleich zum Vorjahr (2,36 €). Diese Kennzahl zeigt einen konstanten Wert auf. Die Umsatzrendite beträgt 3,03 % (Vorjahr 1,07 %). Unsere Eigenkapitalrendite erhöhte sich auf 65,12 % (Vorjahr 24,34 %). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist um 655.431 € auf 772.344 € (VJ 116.912 €) gestiegen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt -502.930 € (VJ -39.756 €). 2.4 Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als sehr gut ein. Unsere Umsätze konnten wieder gesteigert werden, was aber auch durch deutliche Preiserhöhungen in den Jahren 2022 und 2023 zu Stande kam. Da unser Finanzmanagement, wie oben dargestellt, darauf ausgerichtet ist, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen, konnten wir im Berichtsjahr bei den Lieferantenverbindlichkeiten entsprechende Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und die Forderungen gedeckt. 3. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. 4. Prognosebericht Um die positive Entwicklung unseres Unternehmens zu stabilisieren und gewisse innerbetriebliche Abläufe zu optimieren, haben wir im Jahr 2023 unsere Maschinen und Betriebsvorrichtungen sowie die damit verbundenen Prozesse optimiert. Durch die weitere Erhöhung der Personalkosten im Jahr 2023 sowie durch die gesetzliche Anhebung des Mindestlohns zum 01.10.2022 von 10,45 Euro auf 12,00 Euro - welche sich erst in 2023 komplett ausgewirkt hat - sind die Personalkosten im Jahr 2023 im Vergleich zum Jahr 2022 gestiegen und werden durch die nochmalige Erhöhung des Mindestlohns zum 01.01.2024 auf 12,41 Euro im Jahr 2024 weiter steigen. Der Mitarbeiterstamm hat sich im Wesentlichen nicht geändert. Weiterhin arbeiten wir mit einer ungarischen Zeitarbeitsfirma zusammen, die diesen Bedarf und evtl. Spitzen abdeckt, sind aber bestrebt eigene Mitarbeiter zu finden. Aufgrund der Erholung der Hotellerie-Branche im Jahr 2023 konnten wir für das Jahr 2023 ein deutlich verbessertes Betriebsergebnis gegenüber 2022 ausweisen. Für das Jahr 2024 müssen wir mit einem Rückgang unseres Betriebsergebnisses rechnen, da unsere Festpreisverträge für Strom und Gas zum 31.12.2023 auslaufen und wir im Jahr 2024 somit deutlich höhere Kontrakte abschließen mussten. 5. Chancen- und Risikobericht Sollte sich die Konjunktur allgemein in der Wirtschaft abschwächen, kann dies zu einer Reduzierung unserer Umsätze führen, insbesondere wenn unsere Kunden unsere Dienstleistungen dann weniger in Anspruch nehmen. Dies kann bspw. durch fallende Mitarbeiterzahlen, Kurzarbeit, oder sinkende Hotelbelegungen verursacht werden. Momentan ist aber davon auszugehen, dass sich diese Belegungszahlen im Jahr 2024 nochmals im Vergleich zu 2023 erhöhen. Aufgrund der allgemeinen Stagnation der deutschen Wirtschaft und der vermehrt angekündigten Mitarbeiterentlassungen vieler Großbetriebe wie auch Umsiedlungen von vielen Betrieben ins Ausland ist mit Auftragsrückgängen aus der Industrie und der Gastronomie im Jahr 2025 zu rechnen. Die Personalsituation ist für viele Betriebe weiterhin die größte Herausforderung. Da unser Unternehmen ein Inhaber geführtes Unternehmen ist und für saubere Lösungen zu jeder Zeit und an jedem Ort steht, gehen wir davon aus, dass wir allgemeine Turbulenzen der Branche besser überstehen als die Mehrzahl unserer Konkurrenten. Wir übernehmen die individuelle Versorgung der Kunden mit hochwertiger Mietwäsche, Schmutzfangmatten und Artikeln zur Waschraumhygiene. Umweltschonende Pflege, sorgfältige Qualitätsprüfung, Instandhaltung und Verschleißersatz zeichnen uns aus und stehen auch für unsere übergeordneten Partner, der Grand Tex Gruppe, so dass wir langfristig von keinem Rückgang unserer Ertragslage ausgehen. Auf Grund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken, die die Finanz- und Vermögenslage unserer Gesellschaft beeinflussen könnten, haben wir nicht. Die Liquiditätslage ist gut und zufriedenstellend. Es sind keine Engpässe zu erwarten. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowie direkt bei unseren Lieferanten um. Durch unsere jahrelange Erfahrung im Einkauf und den damit verbundenen lang gewachsenen Lieferantenverbindungen können wir hohe Qualitätsstandards und Individualität unserer Wäsche gewährleisten. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmenden Großkonzerne, die europaweit agieren, können wir durch unsere ortsgebundene und schnelle Dienstleistung vor Ort sehr gut entgegenstehen. Durch eine hohe Zuverlässigkeit und Flexibilität können wir gewissen Marktrends trotzen. Insgesamt treffen wir folgende Gesamtaussage: Die sich massiv gesteigerten Gesamtkosten - insbesondere des Personals - führten zu verbesserten Wettbewerbsbedingungen, da alle Betriebe gezwungen waren, die Preise deutlich anzuheben, Dumpingangebote wurden aus existenzieller Sicht nicht mehr gemacht, dadurch konnten wesentlich höhere Preise erzielt werden. Durch weiterhin stetig steigende Erhöhungen der Kosten werden diese Preiserhöhungen fortgeführt. Hier konnten wir oft Verständnis bei unseren Kunden erkennen. Dem Risiko für die künftige Entwicklung sehen wir wegen unserer internen Umgestaltung der Energieversorgung - durch die Neugestaltung unserer Dampfversorgung in 2024 - und der Optimierung unserer Abläufe zuversichtlich entgegen, da wir unsere Kosten- und Ausgabensituation weitgehend gestrafft haben. Vor dem Hintergrund unserer absolut finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. 6. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in unserem Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind absolut die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen bezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend über die Kreditlinien unserer Hauptgeschäftsbank. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmens gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine sehr konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen ein Liquiditätsrisiko steht unserem Unternehmen die Besitzgesellschaft Wäscherei Ernst zur Seite. Dieses Unternehmen ist die sogenannte Besitzgesellschaft. Die Wäscherei Ernst GmbH ist die sogenannte Betriebsgesellschaft. Das wesentliche Vermögen hält die Besitzgesellschaft. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Außerdem werden größere Teile unserer Forderungen im Lastschrift-Einzugsverfahren ausgeglichen.
Erbach, 22.11.2024
Der Geschäftsführer: Gez. Dominic Ernst, Textilreinigungsmeister Hinweis zur Offenlegungsversion: In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Wäscherei Ernst GmbH, Erbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wäscherei Ernst GmbH, Erbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wäscherei Ernst GmbH, Erbach, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, 27. Dezember 2024 HLB Augsburg Schwaben GmbH & Co. KG Jörn Nagel, Wirtschaftsprüfer Fadil Bunjaku, Wirtschaftsprüfer |
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